Der No- Touch- Laser: Augenlasern ohne Schnitt

Dr. Parasta

von
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© Gajus - fotoliaDer No- Touch- Laser korrigiert Sehfehler ohne großen Schnitt (© Gajus - fotolia)Fast zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland sind auf eine Sehhilfe angewiesen. Besonders in jüngster Zeit nimmt vor allem die Anzahl Kurzsichtiger - also der Menschen, die in der Ferne unscharf sehen - stetig zu. Das kann unter anderem auch an der vielen und langen Zeit liegen, die wir an Bildschirm und Smartphone verbringen, wie neuerdings Studien und Untersuchungen zeigen. Viele greifen daher zu Brille oder Kontaktlinsen, um die Fehlsichtigkeit auszugleichen. Doch was ist beim Sport oder beim Schwimmen? Hier stört die Brille und viele vertragen auch keine Kontaktlinsen oder bekommen davon trockene Augen.

Augenlasern als Lösung

In vielen Fällen ist das Augenlasern eine gute Möglichkeit und eine bewährte Methode, den Sehfehler korrigieren zu lassen. Durch das Augenlasern können in ein paar Sekunden viele Formen von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung sowie auch Weitsichtigkeit bis zu einer gewissen Stärke korrigiert werden. Eine neue Form des Augenlaserns - die sogenannte No-Touch-Methode - ist mittlerweile auf dem Vormarsch. Bei dieser innovativen Methode kommt das Auge nicht mit einem Gerät oder einem Instrument in Berührung. Es wird lediglich mit einem Laser behandelt, der in nur einem Arbeitsschritt die oberste Schicht der Hornhaut bearbeitet. Deshalb ist der No-Touch- Augenlaser auch gut für Angstpatienten geeignet. Zum Vergleich dazu: bei anderen Lasermethoden muss erst mit einem Schnitt die Hornhaut geöffnet werden, damit der Laser in die Behandlungszone eindringen kann.

Kann sich jeder lasern lassen?

Selbstverständlich wird jede/-r Patient/-in erst eingehend untersucht und beraten, ob das Augenlasern für ihn bzw. sie die bestmögliche Methode ist. Denn es gibt Kriterien bei denen andere Methoden, wie z.B. eine ICL-Linsenimplantation oder ein Linsenaustausch mit Multifokallinsen, besser geeignet sind. Wenn die Hornhaut beispielsweise zu dünn ist oder die Stärken höher sind, ab etwa -7 Dioptrien, erweist sich die ICL-Linsenimplantation als geeigneter, weil sie unter anderem ein besseres Abbildungsergebnis erzielen kann und reversibel, d.h. austauschbar ist. Deshalb ist die ausführliche und fundierte Beratung für den Patienten wichtig, um das ideale Verfahren für den individuellen Patienten zu finden.

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