Gadolinium-Vergiftung - Diese Symptome können nach einer MRT-Untersuchung auftreten

Eine Gadolinium-Vergiftung kann eine gefährliche Folge einer MRT-Untersuchung sein. (© Robert Kneschke - fotolia)

Seit 1988 werden Gadolinium-Komplexe als Kontrastmittel bei MRT-Untersuchungen angewendet. Anfangs hat man geglaubt, dass sie absolut sicher sind. Doch heutzutage sieht die Realität anders aus. Mittlerweile gibt es viele Patienten, die an einer Gadolinium-Vergiftung erkrankt sind.

Warum Gadolinium-Komplexe gefährliche Nebenwirkungen verursachen können

Gadolinium ist ein Schwermetall, das der Gruppe der sogenannten Seltenen Erden zugeordnet wird. Es ist paramagnetisch und daher als Kontrastmittel für MRT-Untersuchungen sehr gut geeignet. In ungebundener Form ist es extrem giftig. Deshalb werden immer Gadolinium-Komplexe als Kontrastmittel verwendet.
In diesen Komplexen ist das Gadolinium durch einen Chelator gebunden. Chelatoren sind in der Lage, Metalle zu wasserlöslichen Komplexen zu binden, die letztendlich über die Nieren ausgeschieden werden.

Früher sah man den Gebrauch von Gadolinium-Komplexen nur bei Patienten mit einem Nierenversagen kritisch. Doch heutzutage gibt es überzeugende Hinweise darauf, dass sich sowohl das Gadolinium-Ion als auch die Gadolinium-Komplexe bei jedem Patienten im gesamten Körper ansammeln können. Leider fehlen immer noch die Studien, die belegen, dass diese Gadolinium-Ablagerungen auch Beschwerden hervorrufen können.

Ob sich das Gadolinium im Körper ablagert, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören 

  • der verwendete Gadolinium-Komplex (umso stabiler die Gadolinium-Komplexe sind, desto geringer ist die Gefahr)
  • die Anzahl der durchgeführten MRT-Untersuchungen mit Kontrastmittel
  • die Dosis an verwendeten Kontrastmitteln
  • die Belastung des Körpers mit Eisen, Kalzium, Kupfer, Magnesium oder Zink
  • die Übersäuerung des Körpers
  • die eingeschränkte Nierenfunktion

Im Körper kann das giftige Gadolinium durch körpereigene Ionen wie Kalzium, Zink, Kupfer oder Eisen ausgetauscht werden. Die freigesetzten Gadolinium-Ionen lagern sich anschließend vor allem in folgenden Arealen ab:

  • Gehirn
  • Haut
  • Knochen
  • Nerven
  • Nieren
  • Leber 

Der Körper kann Gadolinium nur sehr eingeschränkt abbauen, wodurch es oft noch über Jahre hinweg nachgewiesen werden kann. Es kann sich nach jeder neuen Kontrastmittelgabe im Körper anreichern.

Problematisch ist, dass das Gadolinium die gleichen chemischen Eigenschaften wie ein Kalzium-Ion aufweist. Dadurch ist es in der Lage, alle Stoffwechselvorgänge zu blockieren, bei denen Kalzium verwendet wird.


Die Symptome einer Gadolinium-Vergiftung sind sehr vielfältig. (© sean - iStock)
Welche Symptome können sich zeigen?

Die Beschwerden einer Gadolinium-Vergiftung sind bei jedem Patienten unterschiedlich. Weil viele Patienten alle Kriterien einer Fibromyalgie erfüllen, wird eine Gadoliniumvergiftung als eine der vielen Auslöser dieser Erkrankung angesehen. 

Die folgenden Symptome sind nach Häufigkeit aufgelistet:

  • Schmerzen: Sie sind dumpf mit Brennen, Taubheit, Kribbeln, Ameisenlaufen, Jucken, Schwellungsgefühlen und einem Gefühl von Stromschlägen. Die Schmerzen verschlimmern sich durch Kälte oder Wärme. Am häufigsten sind Gliedmaßen, Kopf und Rumpf betroffen. 
  • Koordinationsprobleme
  • Schwäche und Zuckungen der Muskeln
  • Gelenke: Die Beweglichkeit ist eingeschränkt, weil die Gelenke oft steif und geschwollen sind.
  • Verschlechterung der Sehschärfe, trockene und rote Augen
  • Elastizitätsverlust an der Haut, Hautausschlag, Veränderung der Hautfarbe, Hautläsionen (Geschwüre, Papeln, Makulae und Knoten), Juckreiz, Nesselsucht, Verdickungen und Verhärtungen des Unterhautgewebes
  • Benommenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit
  • Haarausfall
  • niedrige Körpertemperatur
  • Hörverlust
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Schluckstörungen
  • Probleme mit der Stimme 
  • Schwellung der Extremitäten 


Wie wird eine Gadolinium-Vergiftung diagnostiziert?

Patienten, die Symptome einer Gadolinium-Vergiftung haben, zeigen über Jahre hinweg eine erhöhte Gadolinium-Ausscheidung im Urin an. Möchte man die Diagnose einer Gadolinium-vergiftung bestätigen, soll man die Gesamtmenge an Gadolinium, die in 24 Stunden im Urin ausgeschieden wird, bestimmen. Im Anschluss einer MRT-Untersuchung mit Gadolinium ist dieser Wert leider in den ersten drei Monaten nicht zu bewerten. Daher kann man diesen Test erst drei Monate nach der letzten MRT-Untersuchung mit Gadolinium zur Diagnose verwenden. Ist die Gesamtmenge an Gadolinium im 24 Stunden Urin erhöht, kann dies auf eine Gadolinium-Vergiftung hinweisen.

Durchführung des Testes

Wichtig ist, dass Sie den gesamten Urin auffangen, den Sie innerhalb von 24 Stunden ausscheiden. Entleeren Sie vor Beginn der Sammlung Ihre Blase vollständig. Bitte behalten Sie ihre normale Trinkgewohnheit bei. Sammeln Sie innerhalb der folgenden 24 Stunden den gesamten Urin in einem sauberen Gefäß. Bewahren Sie das Gefäß kühl auf. Entleeren Sie nach Ablauf der 24 Stunden Ihre Blase nochmals. Am Ende notieren sie die Gesamtmenge. Anschließend entnehmen Sie minimal 10 ml der Menge und schicken diese zur Bestimmung ins Labor. Anhand der Gadolinium-Konzentration kann man anschließend die Gesamtmenge an Gadolinium im Urin berechnen. (= Konzentration(µg/Liter) x Menge(Liter))

Referenz-Werte für Gadolinium im 24 Stunden Urin

Zwischen 3-4 Monaten: < 0.4 µg

Zwischen 4-5 Monaten: < 0.3 µg

Zwischen 5-6 Monaten: < 0.2 µg

Ab 6 Monaten: < 0.1 µg

Wenn man mehrere MRT-Untersuchungen mit Gadolinium bekommen hat, kann man die einzelnen Referenzwerte einfach addieren. Hat man zum Beispiel eine MRT-Untersuchung mit Gadolinium vor 3, 8 und 16 Monaten bekommen, muss der Gadolinium-Wert im 24 Stunden Urin unter 0.4 + 0.1 + 0.1 = 0.6 µg liegen.

Die Referenzwerte basieren auf Erfahrungen aus der Praxis. Sie sind nicht mittels Studien belegt worden.


So funktioniert die Ausleitung und Entgiftung

Nur mit einer sogenannten Chelat-Therapie kann man das Gadolinum aus dem Körper entfernen. Dabei wird dem Patienten ein Chelator intravenös verabreicht, der das Gadolinium im Gewebe zu wasserlöslichen Komplexen bindet. Anschließend wird es über die Nieren ausgeschieden. Von allen zurzeit verfügbaren Chelatoren ist Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) dafür am besten geeignet.

DTPA bindet im Körper neben Gadolinium auch vermehrt Zink und in geringeren Maßen Eisen, wodurch es besser über den Urin ausgeschieden werden kann. Um einen Zinkmangel zu vermeiden, ist es daher besser, immer das Zink-DTPA statt das Kalzium-DTPA zu verwenden.

Schon nach zwei bis drei DTPA-Infusionen bessern sich die Beschwerden. Insgesamt sind mindestens 15-20 DTPA-Infusionen erforderlich. Sie können theoretisch auch jeden Tag verabreicht werden.

Weil eine Gadoliniumvergiftung eine der vielen Auslöser einer Fibromyalgie ist, sind alle therapeutischen Maßnahmen für die Behandlung dieser Krankheit oft auch hier sinnvoll.

 

Auf einen Blick

Behandlungsdauer

Die Behandlung dauert meistens sechs bis zwölf Wochen, kann aber im Einzelfall auch sehr langwierig sein.

Nebenwirkungen

  • Vor allem, wenn die Intervalle zwischen den DTPA-Gaben zu kurz sind oder die Dosis zu hoch ist, können folgende Nebenwirkungen auftreten: Durchfall, Erbrechen, Fieber, Frösteln, Hautjucken, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und Übelkeit.
  • Seltene Nebenwirkungen sind: Blutdrucksenkung, allergische Hautreaktionen, Kribbeln (Parästhesien) und Nasenschleimhautentzündungen.
  • Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten, weil DTPA die Nierenfunktion weiter einschränken kann!

Arbeitsunfähigkeit

Die Arbeitsfähigkeit wird von der Behandlung selbst kaum beeinträgtigt.

Verhaltenstipps nach der Behandlung

Im Anschluss nach der Behandlung soll man viel trinken und körperliche Anstrengungen meiden.

Folgen bei ausbleibender Behandlung

Zurzeit fehlen die Daten, um die Folgen einer ausbleibenden Behandlung vorherzusagen. Erfahrungsgemäß geht es vielen Patienten nach einer Therapie deutlich besser.

Behandlungsalternativen

Zur Zeit ist die DTPA-Chelat-Therapie die einzige Behandlung einer Gadolinium-Vergiftung.

Kostendeckung der Krankenkasse

Die Behandlungskosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet.

Studien

Zur Zeit gibt es keine Studien, die belegen, dass das Gadolinium bei gesunden Menschen Beschwerden hervorrufen kann. Daher gibt es auch keine Studien, die beweisen, dass eine DTPA-Chelat-Therapie ihren Zustand verbessert.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (101)

Nadine, 08.06.2022 - 16:22 Uhr

In welches Labor kann man die Urinprobe zur Gadolinium-Bestimmung schicken? Lieben Dank.

Erika, 20.04.2022 - 16:45 Uhr

Ist es möglich, da ich den Bericht nicht ausdrucken kann, diesen mir per Mail zukommen zu lassen? Im Voraus vielen Dank

Erika, 07.04.2022 - 15:12 Uhr

Ich bin seit vielen Jahren gadoliniumvergiftet. Habe viele schlimme Nebnwirkungen. Kann nicht mehr gehen, habe Tag und Nacht höllische Schmerzen. Werde immer mehr depressiv, habe jahrelang ein Märthyrium. Ärzte kennen mein Anliegen nicht, wollen nichts davon hören. Es kann nicht sein, ich bin in einem bösen Teufelkreis und habe keine Hilfe. Durch Corona konnte ich nicht weitere Ärzte aufsuchen. Aber meine Erfahung mit den Ärzten, die ich wegen eines Hirntumors aufsuchen musste, war leider sehr negativ, weil das Problem nicht anerkannt wird. Es ist unzureichend bekannt und Patienten, die mit sowas kommen, sind äußerst unbequem. Wohin soll ich mich noch wenden? Das Bundesamt für Medizin will von mir eine ärztliche Bestätigung und genau diese bekomm ich ja nirgends.

Mika, 30.03.2022 - 04:27 Uhr

Hallo, war im Dezember beim stress kardio mrt MRT wo mir mit 0,5 40 ml Gadolinium gespritzt worden sind. Bin 22 und es war eher ein vorsorgliches MRT.. Hätte es nie gemacht wäre, ich zuvor aufgeklärt worden. Dies war jedoch die einzige Gabe von Gadolinium in meinem Leben. Jedoch habe ich einigie Stunden darauf permanente Kopfschmerzen entwickelt, noch einen Monat danach gleich bliebend waren. Mittlerweile 1,5 monate später, habe ich diese Kopfschmerzen viel selterner. Jedoch fühlt es sich auch etwas so an als ob es hinter meinem rechten Auge sitzt & auch in der rechten Kopfsseite. Mein Hausarzt empfiehlt mir nun ein weiteres MRT von meinem Schädel um zu sehen, wieso ich nun permanent Kopfschmerzen habe. Meine Frage wäre nun kann ein weiteres MRT ohne Kontrastmittel, abgesetzte Rückstände des Gadoliniums reaktivieren? Oder habe ich wirklich nur einen positiven diagnosischen Nutzen aus einem weiteren MRT? Ebenfalls wundere ich mich, ob Ich nun speziale Labore aufsuchen soll, die mir bei dem Nachweis von Gadolinium in meinem Blut helfen? Würde mich sehr über eine Antwort freuen Herr Dr. Danny Couckuyt

Elisabeth, 26.02.2022 - 21:11 Uhr

Ich hatte gestern eine mrt Untersuchung und leider eine viel zu hohe Dosis clariscan (15ml bei 47kg) erhalten. Mittlerweile habe ich gelesen, dass man kein kalzium und Eisen einnehmen darf. Nun würde ich gerne wissen für welchen Zeitraum das gilt, denn ich habe einen extremen eisenmangel und hätte dringend eine infusion bekommen sollen. Zweitens, habe ich eine starke Osteoporose und müsste hierfür eigentlich kalziumcitrat in Kombination mit zink einnehmen. Wie lange nach der mrt Untersuchung muss damit pausiert werden? Herzlichen Dank für diese informative Seite!

Brigitte, 20.01.2022 - 12:00 Uhr

Hallo Laut meine Schilddrüse Ärztin hatte ich eine Kontrastmittel vergiftung 2008. Bei mir wurde keine Therapie durchgeführt und den Arztberichte habe ich erst 2016 erhalten. 2009 wurde bei mir Fibromyalgie festgestellt, aber auch keine Therapie.... Seit 2016 wurde festgestellt nach Hws Operation das meine Schilddrüseknoten nachgewachsen ist. Da zu kommt Lymphknoten in verschiedenen Größen und Form und Orte . Was kann ich jetzt noch dagegen tun?

Amadeus, 14.01.2022 - 16:22 Uhr

Sehr informativ und umfassender Artikel

Amadeus, 27.12.2021 - 16:42 Uhr

Sehr umfassend informierender Artikel

Waltraud K., 15.12.2021 - 15:32 Uhr

Ist das möglich, dass man im Körper eine Explosion hat ?

Nada C., 04.09.2021 - 18:11 Uhr

gadolinium ist gift...das ist wahrheit

Natalie E., 03.09.2021 - 16:56 Uhr

Ich hatte vor zwei Tagen ein PET CT mit Kontrastmittel intravenös. Ein paar Stunden später fingen massive Kopfschmerzen und Übelkeit an. Kann das eine allergische Reaktion sein?

N., 15.08.2021 - 17:45 Uhr

Ich finde es wirklich erschreckend, dass so vielen Menschen mit den Kontrastmitteln so ein immenser Schaden zugefügt wird. Wieso ist die Gabe von Kontrastmitteln überhaupt noch erlaubt?? Ich finde es unverantwortlich von Ärzten so hohe Risiken einzugehen. Ich habe leider selbst in der Familie eine Geschädigte von dem Kontrastmittel, daher berührt mich das Thema sehr. Da hier viele Frage, an wen man sich wenden kann, wollte ich mal einen Kommentar da lassen. Chelattheraphien machen überwigend Umweltmediziner, Naturheilärzte oder Heilpraktiker. "Normale" Ärzte die nach dem Standardsystem und der herkömmlichen Schulmedizin arbeiten haben meistens keine Ahnung von diesen Themen und interessieren sich auch nicht dafür. Man sollte immer darauf achten, dass der Arzt oder Heilpraktiker erfahren in der Chelattherapie ist, da auch diese Therapie Risiken birgt, wenn sie nicht richtig durchgeführt wird. Die Chelatoren mobilisieren eine Menge Gifte, die zu einer Rückvergiftung führen können, wenn man zB. eine eingeschränkte Entgiftungsleistung hat oder wenn die Giftstoffe nicht ausreichend gebunden werden. Das Beste ist, man lässt sich gar nicht erst vergiften. Allen Betroffenen wünsche ich von Herzen das Beste und Gute Genesung.

Andrea K, 07.07.2021 - 12:07 Uhr

Sehr geehrter Dr. Couckuyt, ich schließe mich den Fragen von Ann vom 11.3.21 an... Ich wüsste auch gern, an wen man sich wendet, um überhaupt erstmal die Beladtung testen zu lassen, und falls sie vorhanden ist, wer bei solcher Entgiftung wiederum helfen kann... Vielen Dank vorab, herzliche Grüße Andrea K

Petra E., 27.05.2021 - 21:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Couckuyt, hatte seit 2013 insgesamt 26 MRTs und 4 CTs mit Kontrastmittel. Das letzte MRT war im Jänner 2021. Nun habe ich mir die Gadolinium-Belastung in einem Berliner Labor untersuchen lassen und der Wert liegt bei 1,1. Ich habe seit Jahren immer wieder Muskel und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Muskelzuckungen, Restless Legs und rasche Erschöpfung bei anstrengender Tätigkeit. In den letzten Jahren bemerke ich auch zunehmend Wortfindungsstörungen bzw verlangsamtes Denken und Konzentrationsprobleme. Wobei das auch ev von den Epilepsie Medikamenten sein könnte, die ich seit 2019 nehmen muss. Ich frage mich jetzt wie ich mit meinem Blutbefund umgehen soll bzw an welchem Arzt ich mich bzgl der Ausleitung wenden kann. Ich bin aus Österreich und habe keine Ahnung von wo man diese Infusionen bekommen könnte. Auch die Kosten für die Infusionen würden mich interessieren. Vielleicht können Sie etwas Licht ins Dunkel bringen und mir ein paar Tipps geben. Danke! Beste Grüße!

Cora, 13.05.2021 - 23:58 Uhr

Guten Tag, ich hatte Gestern ein 4.MRT mit Kontrastmittel. Dieses 4. wurde im Abstand von 11 Monaten zum Letzten gemacht. Bei den anderen drei die jeweils nur 1.und2. Einen Tag auseinander lagen und das 3. das nach 4 Monaten nach den ersten Beiden erfolgte, hatte ich keinerlei Nebenwirkungen gespürt. Nun bei Nr. 4 habe ich das Gefühl schwere, müde Beine und ein zittriges Gefühl an den Gliedmaßen und Kribbeln auf der Haut, leichte Gelenkschmerzen und hin umd wieder Kältegefühle zu haben. Außerdem bin ich müde und sehr beunruhigt gegenüber diesem Gefühlen. Ich Frage mich nun was zu tun ist? Abwarten? Eventuell alpha Liponsäure einnehmen? Und eine weitere Frage: eigentlich sollte ich aktuell eine Vitamin D3 Kur hochdosiert machen. Ist das jetzt eine gute Idee damit fortzufahren bis mein Vitamin d3 Spiegel die gewünschte Höhe erreicht hat? Ich danke im Voraus für ihre Antwort.

Manfred H., 12.05.2021 - 11:49 Uhr

habe in der Klinik eine MRT Untersuchung erhalte nach einer halben Stunde extremes Zittern und ein Gefühl der Kälte das Zittern war so stark das Sättigungswert kaum bestimmt werden konnte nach einiger Zeit lag er bei 88 nach Infusion alles wieder ok ein Tag später nach Medikamenten Einnahme die gleiche extreme Situation kann das mit Gadolinium zusammenhängen das gespritzt wurde? MFG Manfred H.

Erika F., 21.04.2021 - 10:42 Uhr

Ich bin seit bestimmt 10 Jahren mit Gadolinium-Folgen sehr belastet, bin leider mit dem Internet nicht so vertraut, daß ich mich überall melden und anschliessen könnte. Deshalb hier der unendliche Versuch, Hilfe zu bekommen. Kann kaum noch in der Ebene gehen, nach 100 m enn überhaupt gehts nicht mehr. Treppen überhaupt nicht mehr. Schlimmste Hautausschläge mit Knoten, schmerzhaft. Kein Gehör bei keinem Arzt. Radiologen, Neurologen, sogar in der Uni-Klinik Freiburg Ignoranz. Knn mich nirgends wehren geschweigedenn durchsetzen. Bin aufgrund eines Hirntumors nie in der Lage, mir Gehör zu verschaffen. Es ist ein böser Teufelskreis. Nun bin ich so fertig gemacht, daß ich am liebsten sterben würde. Kämpfen kann ich vor lauter Schmerzen und Schwäche nicht mehr. Habe keinerlei Hilfe. Habe nirgends Gehör.

Ann G, 11.03.2021 - 13:31 Uhr

Sehr geehrter Dr. Couckuyt, welche Möglichkeiten gibt es Physio-/Körpertherapeutisch die Beschwerden zu lindern? Vor allem das Brennen, Muskelschmerzen und -Krämpfe. Empfiehlt es sich dosiert in körperliche Aktivität zu kommen, um den Stoffwechsel nach einer Chelattherapie anzuregen, die Ausleitung zu unterstützen? Was ist derzeit alles bekannt? von was wäre abzuraten? Vielen Dank

Emma, 04.03.2021 - 16:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Couckuyt, vielen Dank für die zahlreichen Infos. Bei mir treffen o.g. Symptome zu (insbesondere das taub-brennden Nervenschmerzen, die gastrointestinalen Störungen und die Sehschärfenverschlechterung) neben einer Borreliose, der Entgiftungsstörung HPU, einer Schwermetall- und Gadoliniumbelastung ca. 11 und 15 Jahre nach Injektion eines Kontrastmittels. Ich kämpfe jeden Tag um etwas Normalität und Lebensqualität. Im Netz hat Herr Dr. Klinghardt folgendes pupliziert, nämlich dass „die Inzidenz der HPU bei Lyme-Borreliose 80% oder mehr und bei Patienten mit Schwermetalltoxizität über 75% beträgt" und dass jemand Neuroborreliose-Betroffenes von einer Schwermetallentgiftung profitiere, sofern ich das richtig verstanden habe. Bisher war das für den mich behandelnden Borreliose-Arzt bisher kein Thema (er hatte die Borreliose nachgewiesen über die Wanderröte, IgM- und einen LTT-Nachweis) . Meine Frage an Sie: Welche Therapie-Reihenfolge ist einzuhalten? Würden Sie mir angesichts der Neuroborreliose anraten, zunächst das Gadolinium auszuleiten? Kann ich mir durch eine Ankurbelung der Entgiftung und eine ZnDTPA-Ausleitungsserie versprechen, dass sich der Körper wieder rehabilitiert und das Immunsystem wieder die Oberhand gewinnt? Oder sind die Zusammenhänge zu komplex. Mit den besten Wünschen für Sie. Vielen herzlichen Dank schon einmal im Vorfeld.

Taske H., 28.02.2021 - 17:27 Uhr

Ick hatte insgesamt 8 MRT's mit KM, ab dem zweiten MRT ging es bei mir los mit den Symptomen. Habe fast alle die sie aufgeführt haben. Habe eine 4 jährige Odyssee hinter mir, kein Arzt konnte mir sagen was mit meinem Körper los ist, zum Schluss hieß es ,, is alles psychisch ,, Erst nach 4 Jahren habe ich einen Bericht im Fernsehen über Gadolinium gesehen, war daraufhin bei einem Toxikologen in Berlin. Nach Blut und Urin Untersuchung kam die Bestätigung, Gadolinium Vergiftung. Und das 5 Jahre nach letzter KM Gabe, obwohl ja immer erzählt wird GD ist nach 72 Stunden aus dem Körper raus. Zur Absicherung habe ich noch einen Zahn geopfert und eingeschickt zur Gd Bestimmung und Bingo, 1200 Mikrogramm im Zahn, der Wert soll < 25 Mikrogramm sein. Das schlimme ist dass uns keiner glaubt. Es wird von den Radiologen behauptet, es bestehe keine Kausalität von GD zu unseren Symptomen. Ich war vor der 2 KM Gabe gesund, heute habe ich kein leben mehr, es geht nur noch darum, einigermaßen den Tag zu überstehen. Es gibt ja auch keine Behandlung um GD effektiv aus dem Körper zu bekommen. LG aus Berlin

Rosemarie N., 26.02.2021 - 09:38 Uhr

Hallo, habe alle diese Probleme seit dieses Kontrastmittelgabe, jetzt war ich wieder im MRT ohne Kontrastmittel und habe seit dieser Zeit wieder Probleme mit der Speicheldrüse. kann das sein dass jedes mal bei einem MRT das Gabolinium wieder aktiv wird ?

Alexander, 24.02.2021 - 20:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Couckuyt, meine Schwester, sportlich und ohne diagnostizierte Vorerkrankungen ist letztes Jahr wegen chronischen Rückenschmerzen mit einer MRT untersucht worden, ohne Ergebnis. Einige Zeit später klagte sie über ein Gefühl der Niedergeschlagenheit "völlig jenseits des Normalen" und Verdauungsprobleme. An der Uni-Klinik Köln erfolgten daraufhin mehrere CTs und ein MRT, ohne jeglichen Befund. Wenige Tage später stellten sich Gesichts- und Armschmerzen/Kribbeln ein, die meine Schwester auf die Strahlung der CTs zurückführte, was aber von allen befragten Ärzten kategorisch ausgeschlossen wurde. So wurde sie in die Psychiatrie eingewiesen wo eine Depression mit Fibromyalgiesyndrom diagnostiziert wurde. Nach zwei Wochen wurde sie auf eigenen Wunsch wieder entlassen. Da die Schmerzen jedoch nicht nachließen folgten zwei Monate später in einer anderen Klinik weitere Untersuchungen, einschließlich eines erneuten MRTs, wieder ohne jegliche Auffälligkeiten. Eine erneute Einweisung in die Psychiatrie folgte, diesmal mit der Diagnose einer schweren Psychose. Kurze Zeit später nahm sie sich das Leben. Auf diese Webseite bin ich erst kürzlich gestoßen und natürlich kann ich nicht nachweisen, dass eine Gadolinium-Vergiftung bei meiner Schwester vorlag. Dennoch wäre mir an einer "Rehabilitierung" meiner Schwester gelegen und ich möchte dazu beitragen, dass Anderen dieser Leidensweg erspart bleibt. Für jeden Hinweis bin ich dankbar.

Julia, 11.02.2021 - 08:14 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, mir ist leider etwas sehr Schlimmes passiert. Im Rahmen einer MRT-Untersuchung wurde mir Ausversehen ein orales Gadolinium-Chelat intravenös verabreicht, welches eigentlich getrunken werden muss. Da dieses Pulver nicht wasserlöslich ist, kann es ja auch nicht über die Nieren ausgeschieden werden. Diese Pulverteilchen befinden sich ja nun in meinem Blutkreislauf und können vom Körper ja wahrscheinlich nicht abgebaut werden. Macht es Sinn das Blut auf Gadolinium untersuchen zu lassen? Können Sie mir einen Rat geben wie ich weiter vorgehen könnte? Meine Beschwerden seit dem MRT sind noch erträglich und beschränken sich auf starke Missempfindungen in den Händen und Füßen, Kopfdruck und Nierenschmerzen mit zunehmender Verschlechterung der Nierenfunktion. Ich nehme an, dass die wasserunlöslichen Pulverteilchen zu allgemeinen Durchblutungsstörungen führen. Viele Grüße von Julia

Pätt, 31.12.2020 - 11:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Danny Couckuyt, dürfte ich nochmals nachfragen, nachdem ich die diversen anderen aufschlussreichen Kommentare im Kommentarbereich gelesen habe. Unter den bisherigen Chelattherapien (mit DMPS, EDTA, neuerdings ZnDTPA, mit Baseninfusion vorweg - um Nebenwirkungen abzupuffern - und im 2-tägigen Wechsel mit Eiseninfusionen, aber auch durch eine alleinige Zinkeinnahme 3x30mg/d) hat sich eine Visusverschlechterung in beide Richtungen um bis zu 2-3 Dpt eingestellt und ich habe im Anschluss immer eine 2-tägig Migräne und Ganzkörperschmerz entwickelt (zudem ist der Zucker entgleist). Wenn ich die Kommentare richtig verstehe, kommt es durch eine zur ZnDTPA zeitnahe Magnesium, Eisenzufuhr womöglich zu einer Umverteilung von Gadolinium? Ebenso auch durch eine hochdosierte Zinkufuhr, die zur Muskelverspannung führte (und die ich verordnet bekam, weil der Zinkspiegel um 20% wie auch alle anderen Elektrolyte außer Natrium und Calcium im Keller waren wie auch um die TRAK-Produktion zu drosseln...evtl. auch, um mein Immunsystem gegen die Borrelien zu wappnen). Meine 3 nachgeschobenen Fragen: 1) Kann eine Chelattherapie den Visus verschlechtern? 2) Spricht ein Wert von 9,4 mcg/l Urin nach Mobilisation und im Anschluss an eine 5-fache Mobilisationsserie überhaupt für eine Gadolinium-Belastung (die Kasse lehnt die Erstattung ab)? 3) Würden Sie mir anraten, die Chelatärztin zu bitten, von einer zeitnahen Eisen- bzw. Mineralinfusion zwecks Verhinderung von Nebenwirkungen Abstand zu nehmen, weil diese sich eher nachteilig auf den Ausleitungserfolg auswirkt, sofern ich Sie richtig verstanden habe? Eine lediglich stichpunktartige kurze Antwort würde mir extrem helfen und mich freuen. Ich verstehe aber, dass der hiermit verbundene Aufwand uferlos ist, Vielen herzlichen Dank vorweg wie auch für Ihre hier zur Verfügung gestellten wertvollen Informationen. MfG

Katja, 16.11.2020 - 12:09 Uhr

Zahnuntersuchung auf Gadolinium 1710µg/kg und im Uterus 8,0 µg/kg. Wie würden sie diese Werte interpretieren? Mit freundlichen Grüßen

Eberhard, 28.10.2020 - 10:17 Uhr

Hallo, bei 2 von 4 MRTs in der Vergangenheit wurde nachweislich Gadobutrol gegeben. Viele der geschilderten Beschwerden habe ich auch. Kann man bei weiteren MRT auf KM verzichten, bzw. die Verabreichung verweigern?

Michelle, 05.08.2020 - 18:35 Uhr

Sehr geehrter Dr. Couckuyt, Sie erwähnten in einem unterem Kommentar, dass man VOR einem MRT-Termin als Vorsorge das Vitamin D & Kalziumpräparate, sowie Nahrungsergänzungsmittel mit Zink, Kupfer und Eisen absetzen sollte. Außerdem mache es sinn, Alpha-Liponsäure & hochdosierte Omega-3 Fettsäuren einzunehmen. Meine Frage: Gilt dies alles das auch während der ZnDTPA-Therapie bei der Ausleitung? (Oder worauf sollte man verzichten und was sollte man unterstützend einnehmen?) Zweite Frage: Was genau meinen damit, den Körper vor einer ZnDTPA-Therapie auf "Entgiftung", "Hormone" & "Neurotransmitter" testen zu lassen? Vielen Dank!!

Daniela, 29.07.2020 - 13:29 Uhr

Sie schreiben bei der Testung vom unprovoziertem 24-Stunden-Urin. Alle Arztpraxen, die ich bislang kontaktiert habe, verwenden zum Test provozierten Urin mit einer Ausleitungsinformation. Was meinen Sie dazu? Weiterhin frage ich mich, wenn meine Hauptsymptome ein Brennen in Armen, Beinen und Hals sind und ein leichter Ausschlag in der Armbeuge – aufgetreten ca. 1 Woche nach dem MRT – und nun seit 2 Wochen bestehend – ist das eher allergisch oder deutet es auf eine Vergiftung hin? Danke!

Sam D., 15.05.2020 - 22:21 Uhr

Warum lagert sich das Gadolinium in der Körper ab?

Erich, 15.04.2020 - 22:09 Uhr

Hallo, ich möchte eine Chelattherapie wegen Gadolinium machen, habe jedoch eine gestörte Blut Hirn Schranke aufgrund einer Borreliose. Ist in diesem Fall eine Ausleitung gefährlich wegen der Verschiebung der SM ins Gehirn?

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 05.05.2020

Sehr geehrter Herr Erich, wenn die Chelattherapie richtig durchgeführt wird, ist eine gestörte Blut-Gehirnschranke kein allzu großes Problem. Trotzdem kann es oft Sinn machen, zuerst die Borreliose zu behandeln. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Nandes, 13.04.2020 - 17:00 Uhr

Guten Tag Herr Dr, geben Sie bei der Belastung mit Gadolonium neben Zn-Dtpa auch DMPS mit in die Infusion (Belastungstest und Therapie)? Ich habe gehört, dass es die Ausleitung von Gadolonium verbessern soll (als zusätzliches Chelat, was bindet). Darf man Gadolonium ausleiten, wenn eine Quecksilberbelastung ebenfalls vorliegt oder muss man zunächst die Quecksilberbelastung loswerden? Ich habe seit meinem MRT mit Gadolonium Probleme, vor allem so etwas wie Schwermetallantennen im Kopf. Der Belastungstest mit Zn-Dtpa zeigte 1,3 μg Gadolonium. Aluminium war auch erhöht. Quecksilber belastung ist auch da (obwohl noch nicht gestestet) . Ich habe zudem eine Nickelallergie

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 05.05.2020

Sehr geerte(r) Frau/Herr Nandes, DMPS hat nur eine geringe Affinität für Gadolinium. Eine Kombination von DMPS und ZN-DTPA wird daher die Ausleitung von Gadolinium nicht deutlich steigern. Ausserdem hat DMPS eine sehr grosse Affinität für Zink, daher wird DMPS in Kombination mit ZN-DTPA vorallem das Zink binden, wodurch viel weniger Kapazität übrig bleibt, um Quecksilber zu binden. Besser ist, dass man eine Chelattherapie mit DMPS und DTPA im Wechsel durchführt. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Stefan, 24.03.2020 - 15:58 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, ich habe am 03.02. im Zuge einer MRT eine intravenöse Gadovist Injektion mit einer Dosis von 7 ml in einem Flow von 1ml/s injiziert bekommen. Bereits am einen Tag danach hatte ich Kopf- und Gliederschmerzen, knackende Gelenke, taube - schwere - angeschwollene Gliedmaßen, Schluckbeschwerden, Schmerzen am ganze Körper wie Ameisen und Stechen, Benommenheitsgefühl, Gefühl von erfrorenen Finger und Händen sowie Füßen, Sehprobleme, Schmerzende Zunge die bis zum heutigen Tage (24.03.2020) anhalten. Ich bin zu einen Toxikologischen Kollegen von Ihnen gegangen, der am Anfang März eine Blutprobe zum analysieren einschickte. Ergebnis: GD-Wert: 2.7. Nun meine Fragen an Sie: " Wie sehen Sie diesen Wert und die Vorgeschichte ?" "Wie würden Sie weiterbehandeln ?" Vielen Dank im Vorfeld für eine Antwort.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 02.04.2020

Sehr geehrter Stefan, in den ersten 3 Monaten ist der Gadoliniumblutwert nicht zu bewerten, weil er bei allen Patienten erhöht ist. Außerdem ist eine 24 Stunden Urinuntersuchung viel aussagekräftiger bezüglich der Menge an Gadolinium, welche im Körper anwesend ist. Vorläufig kann man das Beste abwarten und viel kalziumarmes Wasser trinken. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Paul, 13.03.2020 - 10:50 Uhr

Ist die Ausleitung wirklich möglich? Ich habe einen Artikel gelesen, dass das Gadolinium trotzdem im Körper bleibt.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 02.04.2020

Sehr geehrter Herr Paul, die Erfahrung zeigt, dass am Ende einer DTPA-Chelattherapie kein Gadolinium mehr im Körper mobilisierbar ist. Theoretisch ist es immernoch möglich, dass Gadolinium an nicht mobilisierbaren Stellen im Körper fixiert ist. Diesbezüglich gibt es noch keine Datenlage. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

SPINKA-G., 12.03.2020 - 08:15 Uhr

Die Information war sehr hilfreich!

Wolf, 06.02.2020 - 15:52 Uhr

Hallo, auch ich habe nach 5 MRTs mit KM eine GD Vergiftung und leite bei einem Arzt im wöchentlichen Wechsel mit Ca-EDTa und Zn-Dtpa seit 3 Monaten aus und merke leider noch keine Besserung. Was könnten Sie mir empfehlen? Evtl. nur noch Zn-DTPA und dafür öfter und evtl. zusätzlich Alpha Liponsäure I. V.? Haben sie Erfahrung mit GD Ausleitung mit Natriumthiosulfat? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar da sich mein Arzt leider auch nicht so gut mit GD auskennt. Mfg

Anna, 05.02.2020 - 17:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, vielen Dank für den wertvollen Artikel! Gäbe es auch eine Möglichkeit, bereits VOR einer geplanten MRT persönliche Vorsichtsmassnahmen (wie ev. Ergänzungsmittel etc) zu treffen, damit weniger Gadolinium nach der Untersuchung im Körper verbleibt? Danke für Ihr Feedback.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 07.02.2020

Sehr geehrte Frau Anna ..., man soll so lange wie möglich vor dem MRT-Termin das Vitamin D und eventuelle Kalziumpräparate absetzen. Alle Nahrungsergänzungsmittel die Zink, Kupfer und Eisen enthalten, sollte man zwei Wochen zuvor absetzen. Am Tag der Untersuchung und danach soll man kalziumarmes Minaralwasser trinken. Zur Vorbeugung ist es wichtig, dass man minimal ab einer Woche täglich vor dem Termin zwei mal 600 mg Alpha-Liponsäure, 2x100 mg Q10 und hochdosierte Omega-3 Fettsäuren (DHA und EPA) einnimmt. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Petra B., 24.01.2020 - 23:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, ist eine mögliche Gadoliniumvergiftung auch durch eine Blutuntersuchung festzustellen oder geht dies nur durch die Urinuntersuchung? Falls ja, wie schnell nach einer MRT kann man dies machen lassen? Mit freundlichen Grüßen Petra B.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 07.02.2020

Sehr geehrte Frau Petra B., das Gadolinium hält sich vorallem ausserhalb des Kreislaufes auf und wird nur langsam im Blut freigesetzt. Danach landet das Gadolinium im Harn. Das Messen von Gadolinium im Blut macht keinen Sinn, weil dies überhaupt nicht in Relation zu der Gesamtbelastung des Körpers steht. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Katja, 11.01.2020 - 12:18 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Couckuyt, ich( 42J. weibl.) habe 2001 jährlich eine MRT Untersuchung mit Kontrastmittel gehabt.1 Angiographie mit Kontrastmittel. Z.n. Gehirnblutung und weiteres Hämangiom. Und ich habe eine Epilepsie bekommen 1 Jahr nach meiner Hirn-OP. Seit Jahren leide ich unter verschieden Symptomen mit unterschiedlicher oder wechselnder Schmerzintensität. Symptome wie sie auch bei einer Gadolinium Vergiftung beschrieben werden. Ich werde jetzt von meinem Hausarzt als psychosomatischer Schmerzpatient behandelt. Ich habe das erste mal im Okt. 2019 davon im Fernsehen gehört und habe meine Ärztin damit konfrontiert. Aber Sie geht nicht darauf ein. Weder Urin oder Blut wurde untersucht! Ich soll jetzt von meiner Gynäkologin zur Gebärmutterentfernung da ich zwei Myome habe und die Gebärmutterwand sehr verdickt ist. Kann sich Gadolinium auch in der Gebärmutterwand einlagern und habe ich das recht eine Biopsie der Gebärmutterwand auf Gadolinium machen zu lassen? Letztes MRT mit Kontrastmittel ist im März und Mai 2019 gemacht wurden und ich werde es kein weiters machen lassen. Ich habe auch mit meiner Krankenkasse gesprochen sie können mir leider keinen Arzt in meinen Umkreis empfehlen der sich mit sowas auskennt. :-( Haben sie einen Tipp für mich? Oder wie könnte ich alleine herausfinden ob ich eine Vergiftung habe? Mit freundlichen Grüßen

Elke, 28.12.2019 - 19:22 Uhr

Lieber herr Couckuyt, Ich habe lange überlegt,ob ich schreibe. Meine Tochter,33 Mutter von 2 Kindern (13,1) hat bis jetzt 5 MRT`s erhalten (3mal becken und Rücken, 2mal schädel) das 1. im Mai 2019 danach ging es immer schlechter und keiner hat ihr zugehört. Im Juni waren wir bei einem Beckenbodenspezialisten und erhat ihr Lidocain 2% gespritzt. Erst war sie euphorisch,später wurden die Schmerzen und ihre Gefühlslage für sie unerträglich, sodass mitten in der Nacht von halle nach Weimar in die neurologie gefahren ist. Dort bekam sie Mirtrazapin und hatte eine "Todesnacht" Dann bekam sie Quetiapin, Amisulprid und jetzt Quetiapin. Mittlerweile wird sie als schizophren geführt, hat zudem Tinnitus und starke Gräuschempfindlichkeit.Beim HNO-Arzt hat sie bei 40 Dezibel schon stopp gesgt, aber keiner nimmt ihre Lage ernst. Hinzu kommt, dass sie Borrelien hat und diese aktiv sind. Vitamin B12, D und Magnesiummangel.Kann das alles zusammenhängen?und was kann ich tun.Vielen Dank für ihre Antwort, ich glaube,dass sie Körperschmerzen hat.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 10.01.2020

Sehr geehrte Elke, die Lage, so wie Sie diese beschreiben, klingt sehr kompliziert. Wenn man eine chronische Borreliose hat, können durch eine Gadoliniumgabe die Borrelien aktiver werden. Ausserdem sind die Folgen für den Körper durch eine chronische Borreliose oder Gadoliniumvergiftung grob gesehen ungefähr gleich. In beiden Fällen sind am Ende fast alle Körperfunktionen gestört. Vielleicht sollte zuerst doch einmal geschaut werden, ob Ihre Tochter eine Gadoliniumvergiftung hat. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Jakobs, 23.12.2019 - 19:50 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Couckuyt, Ich habe das selbe Problem wie die Dame vom 16.12. Allerdings ist es erst nach Gabe von Zn-Dtpa durch einen angeblich sehr erfahrenen und anerkannten Arzt aufgetreten . Davor war meine Symptomaik durch Gadolonium Kontrastmittel zwar schlimm, aber erst nach den Zn-Dtpa Infusionen bin ich in die Unterfunktion gerutscht und habe einen geschwollene Schilddrüse + Struma, was viel belastender ist. Der behandelnde Arzt interessiert sich nicht für die Problematik und hilft nicht mehr. Gibt es Mittel die man einnehmen kann, wenn das Zn-Dtpa solche Probleme macht bzw. was ist der Plan B, wenn man solche Nebenwirkungen hat? Ich kann nur jedem raten dringend einen Arzt aufzusuchen, der vorher die Entgiftungsfunktion des Körpers ausgiebig testet (nicht nur Nierenwerte). Es ist nicht ohne Risiko- auch Zn-Dtpa nicht!

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 10.01.2020

Sehr geehrte(r) Frau/Herr Jacobs, viele Patienten mit einer Gadoliniumvergiftung haben ( Neigung zu) einer Schilddrüsenunterfunktion). Durch die Zn-DTPA-Therapie kann sich das mobilisierte Gadolinium auch vermehrt in der Schilddrüse einlagern. In Folge dessen kann dadurch auch eine Unterfunktion entstehen, die mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden muss. Stellt sich bei der Urinuntersuchung heraus, dass es immernoch eine Gadoliniumvergiftung im Körper gibt, sollte man mit der Zn-DTPA-Infusion forfahren. Eigentlich sollte man, bevor man eine Zn-DTPA-Therapie durchführt, zuerst eine Untersuchung von der Entgiftung, Hormone, Neurotransmitter und der mitochondrialen Funktion durchführen. Eventuelle Abweichungen sollten zuerst so gut wie möglich therapiert werden. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Anonym, 16.12.2019 - 21:36 Uhr

Ich hatte ein Arthro-MRT (mit Kontrastmittel) vor ca. einem Monat. Leider hatte ich am nächsten Tag meine letzte Hyposensibilisierungs-Injektion. Die wird Aluminium beinhalten. Jedenfalls habe ich seitdem Atemprobleme. Ein geschwollenes Gefühl am Kehlkopf bzw. Schilddrüsenregion. Habe eine Hypothyreose. 7ml nur noch. Irgendwie habe ich den Eindruck, das KM hat was mit meiner Schilddrüse angerichtet. Das Ärgerliche ist, es folgte nach dem MRT dann doch keine OP. Es war also alles umsonst. Seitdem plagt mich verstärkte Atemnot. Alle Allergien sind stärker geworden. Im Liegen ist das Atmen schwieriger. Und leider ignoriere ich eine Amalgamallergie... Ob auch die jetzt außer Kontrolle ist? DMSA kann man im Internet ja leichter kaufen. Mir fehlt die Kraft/Zeit und das Geld, Ärzte aufzusuchen. Hier vor Ort gibt es keinen. ca. 4-5 x KM habe ich im Leben schon bekommen - und dieses MRT jetzt wird nicht das letzte sein. Ärgerlich!

Loges, 13.12.2019 - 10:35 Uhr

Guten Tag, mein Name ist Loges, ich bin 28 Jahre alt und hatte eine MRT-Untersuchung mit einem Kontrastmittel am 13.12.2019 mit einem Kreatininwert von 0,8. Ich musste das Kontrastmittel trinken und es wurde mir intravenös verabreicht. Während der Untersuchung und auf dem Weg nach Hause fielen mir keine Nebenwirkungen auf. Doch zuhause bekam ich chronischen Durchfall. Ich musste jede zehn Minuten auf die Toilette. Dazu kamen starke Blähungen. Später wurde mir so kalt, dass ich Heizung auf höchste Stufe stellen musste und eine Wärmedecke brauchte, um nicht zu frieren. Dazu kamen noch Schmerzen in den Schulterblättern und meine Beine und Arme waren extrem zittrig bzw. geschwächt. Extreme Müdigkeit kam noch hinzu. In den letzten 30 Stunden nach der Behandlung musste ich fast 26 Stunden schlafen. Danach kamen extrem, starke Kopfschmerzen und Stechen in der linken Brust, die in Schüben auftraten. Die Symptome sind am 13.12.2019 zwar abgeschwächt, aber immer noch vorhanden. Vor allem die Kopfschmerzen und Benommenheit haben kaum abgenommen. Dazu spüre ich manchmal auch ein Kribbeln im Kopf, in den Händen und Beinen. Bekomme öfters Herzrasen mit dem Stechen in der linken Brust. Mein Allgemeinzustand hat sich nach der Untersuchung leider verschlechtert. Sind das gewöhnliche Nebenwirkungen oder Anzeichen einer Vergiftung? Wo bekomme ich eine genaue Auskunft und Hilfe? Bei der Toxikologie im Krankenhaus oder bei den Chelat-Ärzten? Ich freue mich auf eine Antwort und bedanke mich im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Loges

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 19.12.2019

Sehr geehrte/r Frau/Herr Loges, Ihre Beschwerden weisen am ehesten auf eine akute Gadoliniumvergiftung hin. Bei einer Typ4-Allergie würden die Symptome später anfangen. Wenn Ihre Beschwerden auf Dauer resistieren, könnte eine Chelattherapie angewiesen sein. Am Besten nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf, der Erfahrung mit der Chelattherapie hat. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Georg A., 14.11.2019 - 09:09 Uhr

Guten Morgen Herr Dr. Clouckuyt, ich hatte am 18.09.2019 eine OP linkes Bein pAVK III unter Darstellung mit CO2, da ich bereits unter einer schweren KM Allergie auf Iomeprol leide. Die OP verlief ohne Komplikation (keine Allergie). Am 10.10.2019 wurde zusätzlich ein Stress-Kardio-MRT mit KM Gadolinium 8 ml Gadobutrol durchgeführt, wo ich nach 8 Tagen schwer allergisch reagierte, mit schweren Hautausschlag, so dass ich 8 Tagen in einer Hautklinik stationär aufgenommen werden musste. Die Symptome waren wie folgt: Brennen der Haut, Verbrennung am ganzen Körper, Kribbeln, Ameisenlaufen, Jucken, Schwellungen, Gefühl von Stromschlägen, Elastizitätsverlust, Hautveränderung in bläuliche Farbe, Papeln, Makle und Knoten, starker Juckreiz, Entzündungen am ganzen Körper, Schlafstörung, Verdickung und Verhärtung des Untergewebes, Erosion auf der Mundschleimhaut, Gefühlsverlust in Händen und Füßen. Meine Frage an Sie wäre, liegt da eine Gadobutrol-Vergiftung vor, und wie kann ich die Hautproblematik wieder herstellen? Gerne würde ich Ihnen bei Interesse auch Bilder zukommen lassen, wenn Interesse besteht. Vielen Dank im Voraus.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 11.12.2019

Sehr geehrter Herr Georg A., die Symptome deuten eher auf eine Allergie des verzögernden Typ 4. Um sicher zu sein, ob solch eine Allergie vorliegt, sollte man eine LTT-Gadolinium-Untersuchung durchführen. Ist diese negativ, sind die Beschwerden wahrscheinlich auf eine Gadoliniumtoxizität zurückzuführen. Eine Gadoliniumvergiftung verursacht meistens nicht eine solch akut komplexe Beschwerdenproblematik. Wie geht es Ihnen zurzeit? Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Harald, 04.11.2019 - 17:49 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Clouckuyt, ich hatte vor zwei Monaten ein MRT mit Gadolinium als Kontrastmittel. Ungefähr zwei Wochen nach dem MRT habe ich an beiden Augen ein Lidzucken bekommen. Danach auch noch kleine kurze Muskelzuckungen am ganzen Körper, die man teilweise auch unter der Haut sehen kann. Nach nun 2 Monaten ist es etwas besser geworden und es zuckt nur noch ein Auge und das auch weniger stark, aber immer noch häufiger. Ich habe vier Wochen nach dem MRT auch meinen Gadolinium Blutwert bestimmen lassen. Das Ergebnis lag bei 1.2 ug/l. Ich kann nicht einschätzen ob der Wert von 1.2 noch eher gering ist, oder schon sehr hoch. Die Symptome werden nach und nach besser, aber das Muskelzucken am ganzen Körper ist trotzdem unangenehm. Würden sie bei diesem Wert zu einer Chelat Therapie raten? Vielen Dank

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 12.11.2019

Sehr geehrter Herr Harald .........., am Besten warten Sie immer die ersten drei Monate nach einer MRT-Untersuchung ab. Erst nach drei Monaten ist der Großteil des Gadoliniums durch den Körper ausgeschieden und den Patienten geht es meistens deutlich besser. Während dieser Periode empfehlen wir nur extra Wasser zu trinken, welches wenig Kalzium enthält. Ein Blutwert während der ersten drei Monate sagt nicht so sehr viel aus, weil das Gadolinium vorallem im Gewebe gelagert ist. Nach drei bis vier Monaten kann man erst entscheiden, ob eine Behandlung mit Chelat Sinn macht. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Helga B., 03.11.2019 - 14:06 Uhr

Es fehlt der Hinweis, dass die ZN DTPA Ausleitung Gadolinium aus dem Körper löst, dieses jedoch nur teilweise aus dem Körper ausleiten kann und der ganze Rest frei im Körper wieder viele neue Schäden verursachen kann.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 12.11.2019

Sehr geehrte Frau Helga B., bezüglich dieser Gefahr gibt es auch keine Studien. Daher ist es eher eine theoretische Annahme. Um eine eventuelle Umverteilung zu vermeiden, sollte man daher auch die DTPA-Infusionen kurzfristig hintereinander durchführen, bis das Gadolinium aus dem Körper verschwunden ist. Übringends ist die Gefahr dass jedes neue MRT mit Kontrast zu einer Umverteilung von dem bereits im Körper vorhandenen Gadolinium führt theoretisch noch grösser. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Kristof W., 29.10.2019 - 17:51 Uhr

Hallo Herr Dr. Couckuyt, vielen Dank für Ihre Antwort. Dann mache ich das wie sie vorgeschlagen haben. Außerdem nehme ich seit 10 Tagen Phospholipide morgens und abends einen Teelöffel Ich hoffe ich mache damit nichts falsch Lg

Kristof W., 21.10.2019 - 19:45 Uhr

Hallo, mir wurden seit 2009 13 Mrts mit kontrasmittel verabreicht. Wegen Herzmuskelentzündung die aber verheilt ist und nur immer kontrolliert wurde. Aufgrund wachsender Beschwerden, wurden im August 2019 gleich 2 Mrt gemacht.. einmal vom herz und einmal von den halsgefäße. Mir ging es vorher schon schlecht, aber seit dem ist nichts mehr wie es einmal war. Ich hab schlimme körper schmerzen, Herzryhtmusstörungen , hoher Blutdruck, krippeln in allen körper Teilen. Das Gefühl scheint nicht selber ich zu sein. Schwindel/atemnot .. verkrampfung von hals zunge brustkorb. Metallgeschmack im Mund. Ich hab auf eigene Faust mein blut in Berlin testen lassen. Blutwert 8.5 Wie werten Sie das ganze? Einen Termin zur chelat Therapie habe ich im November Ich nehme aktuell q10-zink-magnesium-vitamin C-vitamin B komplex Ist das eher kontraindiziert? Vielen dank

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 29.10.2019

Sehr geehrter Herr Kristof W., auf den ersten Blick würde ich vermuten, dass Sie unter einer massiven Gadoliniumvergiftung leiden. Die Einnahme von Q10(2x100mg) VitaminC und Vitamin B Komplex und evntl. hochdosierten Omega3 Fettsäuren macht absolut Sinn. Die Einnahme von Magnesium würde ich sofort bis nach der Therapie einstellen, Zink würde ich eine Woche vor Anfang der Chelattherapie einstellen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Maria M., 15.10.2019 - 11:41 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Clouckuyt, vielen Dank für Ihre Rückmeldung zur Frage vom 10.10.19. Sie haben Recht, es fühlt sich auch an wie eine Umverteilung und Verschlimmerung. Das bislang bestehende magnesische Druckgefühl an den Schläfen ist jetzt in der Hals/Schilddrüsenregion "gewandert". Ich hatte mich etwas verschrieben. Der Ablauf der Infusion zur Ausleitung war wie folgt: 1. Baseninfusion aus Natrium- u. Kaliumhydrogencarbonat (zur besseren Aufnahme) 2. Taurininfusion (zur Unterstützung der Leber) 3. Zn Dtpa (zur Ausleitung) Anschließend eine circa 1 stündige Pause, in der ich trinken durfe und den Nieren Zeit gegeben zur Ausscheidung. Dann folgte die Rückinfusion mit Mineralstoffen, damit kein Mangel entsteht. Konkret war dies: 4. erneut obige Baseninfusion (Na-Ka) diesmal auch mit Magnesium 5. Calcium in die Vene Würden Sie empfehlen nur das Zn Dtpa als Infusion anzuwenden und augrund der beschriebenen Symptome vom 10.10 die Baseninfusion und Rückinfusion mit Mineralien (Calcium + Magnesium) wegzulassen? Ich danke Ihnen.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 29.10.2019

Sehr geehrte Frau Maria M., wir würden als Behandlung nur Infusionen mit ZnDTPA empfehlen. Alle Infusionen und selbst Nahrungsergänzungsmittel mit Elektrolyten, wie z.B. Kalium, Kalzium und Magnesium, die in dem gleichen Zeitraum verabreicht werden, würden das Ergebnis nur negativ beeinträchtigen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Maria M., 09.10.2019 - 15:14 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Clouckuyt, ich bin schwermetallbelastet und habe seit meiner letzten Gadolonium-Infusion im Rahmen einer MRT (insg. 3 bisher) einen Schwermetalltest machen lassen. Aluminium, Quecksilber, Nickel, Gadolonium sind erhöht. Ich habe vor allem kognitive Symptome (Benommenheit und magnetisches Gefühl im Kopf). Nach der Testung mit Zn Dtpa (500 mg) habe ich eine normale Zn-Dtpa-Infusion bekommen (750 mg) nach einer Pause gab es eine Baseninfusion (Na-Ka-Magnesium) mit Calcium und Taurin. Ich habe nach dieser Behandlung Symptome, wie Schwellung der Schilddrüse, Kopfschmerzen, metallisches Gefühl im Kopf, Benommenheit, kurz auch metallischer Geschmack im Mund... Kann man durch Zn DTPA eine Zinkvergiftung bekommen? Könnte das viele Zink andere Mineralstoffe (Mangan, Kupfer Jod etc) verringern und zu den Symptomen führen? Würden Sie in meinem Fall ein anderes Chelat empfehlen? Vielen Dank

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 15.10.2019

Sehr geehrte Maria M, im Anschluss einer DTPA-Infusion sollte man minimal eine Pause von 1 Woche wahrnehmen, bevor man eine Baseninfusion bekommt. Wie lange war bei Ihnen die Pause? Magnesium und Calcium können das Einlagern von dem mittels DTPA mobilisierten Gadolinium, wieder begünstigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Umverteilung von Gadollinium, wodurch man andere oder schlimmere Symptome bekommt. ZnDTPA führt nie zu einer Zinkvergiftung. Am besten fangen sie wieder sofort mit ZnDTPA Infusionen an. Die meisten Menschen benötigen minimal 15 Infusionen um ihre Gadolinumbelastung los zu werden! Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Miriam B., 27.08.2019 - 09:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Clouckuyt, ich hatte am 21.08. ein MRT an der Halswirbelsäule wegen der Bandscheiben. Ich bekam Kontrastmittel durch die Armvehne. In den darauffolgenden Tagen war mir immer sehr kalt und nach ca. 4 Tagen hatte ich roten Ausschlag am ganzen Körper. Dieser ist aber wieder verschwunden. Allerdings habe ich seit gestern wieder starke Symptome einer bereits bestehenden Fibromyalgie (habe ich seit 2011 - bin aber viele Jahre fast Beschwerdefrei). D.h. Beine tun mir weh, Gelenke sind steif, Finger geschwollen etc. Und meine Füße jucken wie kann ich noch hoffen dass die Symptome von alleine besser werden, da die Kontrastmittelgabe noch nicht so lange her ist?

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 28.08.2019

Sehr geehrte Frau Miriam B, alle Beschwerden die Sie beschreiben sind Nebenwirkungen, die zu einer Gadolinium Kontrastgabe passen. Vermutlich haben Sie eine Unverträglichkeit gegenüber Gadolinium! Normalerweise werden sich die Beschwerden spätestens nach 4-8 Wochen verbessern. Am besten trinken Sie vermehrt Wasser, um das Gadolinium heraus zu spülen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Danny Couckuyt

Waltraud R., 31.07.2019 - 08:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Clouckuyt, herzlichen Dank für Ihre Antwort. Schade, dass es keine Empfehlung gibt, für Ärzte, die Gadolliniumvergiftungen behandeln. So bleibt mir jetzt die Angst, aber Hilfe gibt es nicht. Ihnen danke ich, für Ihre Information MfG Waltraud

Waltraud R., 18.07.2019 - 20:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr Couckuyt, vielen herzlichen Dank, für Ihre Information. Sie haben mir sehr geholfen. Nun überlege ich, ob und wo ich eine Gadolliniumentgiftung machen könnte. Vielleicht können Sie mir da auch raten. Herzlichen Dank, für Ihre Mühen. MfG W. Rothhaas

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 25.07.2019

Sehr geehrte Frau Rothhaas, leider gibt es keine Liste mit Ärzten die Erfahrung haben mit der Behandlung einer Gadoliniumvergiftung. Daher ist es schwierig, Sie diesbezüglich zu beraten. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Danny Couckuyt

Waltraud R., 10.07.2019 - 10:48 Uhr

Sehr geehrte Herren Doktoren, bei mir wurde im Februar ein MRT wegen massenhaften Leberzysten gemacht. Diese Untersuchung bekomme ich schon jahrelang, alle 2-3 Jahre, also in der Vergangenheit mehrfache MRT-Untersuchungen. Anfang August soll ein MRT gemacht werden, wegen subkutaner Knoten in der Bauchdecke. Mittlerweile habe ich zu einem Zystischen-Knoten in der Brust, einen Knoten dazu gekommen, der evtl. mit MR-Mammo untersucht werden soll. Ist bei diesen Untersuchungen Kontrastmittel nötig? Wie lange sollte man pausieren von einer MRT zur nächsten MRT? Eine baldige Antwort würde mir sehr helfen. Mit freundlichen Grüßen Waltraud R.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 15.07.2019

Sehr geehrte Frau Waltraut R., mit jedem MRT in welchem Gadollinium verwendet wird, steigt das Risiko auf eine Gadoliniumvergiftung an. Auch der Abstand zwischen allen MRT`´s spielt dabei eine wichtige Rolle. Ob sie jetzt gefährdet sind eine Gadoliniumvergiftung zu bekommen, kann man ohne weitere Untersuchungen nicht einschätzen! Vielleicht sollten Sie mal die Gadolinium Ausscheidung im 24 Stunden Urin bestimmen, um zu sehen, wie hoch diese ist! Ein MRT der Brust wird immer mit Gadolinium als Kontrast durchgeführt. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Danny Couckuyt

Nathalie K., 10.06.2019 - 18:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, vielen Dank für die Publizierung Ihres Beitrag. Ich habe aufgrund eines Blinddarmdurchbruchs zwei MRT's mit Kontrastmittel jeweils in Aug 2018 und Okt 2018 (insgesamt 11 mg) bei einem Körpergewicht von ca. 46 kg erhalten. Ein Monat nach dem ersten MRT hatte ich starke gelenksnahe Handschmerzen und Zahnschmerzen. Zwei Wochen nach dem zweiten MRT habe ich Magnesium- (und Vitamin-B-)-Granulate ca. 600-800 mg eingenommen. Direkt nach der Einnahme war ich in der ersten Nacht nassgeschwitzt. Am Morgen haben meine Hände angefangen zu kribbeln. Ich habe dennoch weiterhin Magnesium eingenommen, weil meine Ärztin gemeint hat, es könnte nicht davon nicht . An dem Folgetag wurde aus dem Kribbeln ein Brennen, ich war ständig nassgeschwitzt. Am dritten Tag habe ich kein Magnesium mehr eingenommen, dennoch verschlimmerten sich die Beschwerden, mein ganzer Körper hat innerlich gebrannt, sogar die Schleimhäute. Aufgrund der Beschwerden hatte ich ein weiteres MRT in Nov 2018 mit Kontrastmittel erhalten um neurologische Krankheiten auszuschließen. Es wurde nichts gefunden, alle Tests waren ohne Befund. Auch Rheuma etc. waren ohne Befund, ich habe keine Entzündungen CRP=0,03. Diese brennenden Schmerzen verbesserten sich mit der Zeit, allerdings sind sie leider nicht weggegangen. Ich habe weiterhin brennende Schmerzen, Kribbeln, Taubheit. Vor allem am Kopf und der in Nähe der Gelenke. Ich habe keine Krankheiten, ich habe gute Nierenwerte (0,62 Kreatinin). In meiner Familie hatte nie jemand eine Krankheit. Ich habe nun mein Gadolinium im Urin testen lassen, das Ergebnis ist positiv mit 0,267 mcg/g Kreatinin. Könnte es sein, dass ich eine Gadoliniumvergiftung habe, da ich schon seit ca. 9 Monaten Schmerzen habe? Wie werde ich meine Beschwerden los, können Sie mir weiterhelfen? Wie reagiert Magnesium mit Gadolinium? Schon mal vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Nathalie K.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 25.06.2019

Sehr geehrte Frau Nathalie K., gerne möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich innerhalb einer Woche den Text bezgl. der Diagnose von Gadoliniumvergiftungen an den neuesten wissenschaftlichen Stand anpassen werde. Neu dabei ist, dass die Diagnose einer Gadoliniumvergiftung anhand einer 24 Std. Harnmessung durchgeführt wird. Es ist durchaus möglich, dass Ihre Beschwerden mit einer Gadoliniumvergiftung zusammen hängen. Die Extragabe von Magnesium kann theoretisch die Symptome einer Gadoliniumvergiftung verschlimmern, weil dadurch u.a. die Einlagerung von Gadolinium im Körper gefördert wird. Zur Behandlung einer Gadoliniumvergiftung ist eine DTPA- Chelattherapie angewiesen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Thomas L., 26.04.2019 - 20:10 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, Zu meiner Problematik: - Oktober 2018: - MRT-Kopf mit Dotarem (20 ml) - rezividierende unklare Kribbelparästesien links, Tumorausschluss - Ergebnis: kleine subkortikale Marklagerläsionen, links partial, am ersten Mikroangeiopathien (Anmerkung: 2012 und 2015 MRT-Kopf (ohne Kontrastmittel) mit dem selben Ergebnis; Lumbalpunktion 2015 mit negativen Befund = kein MS) - Dezember 2018: - Neurologe aufgesucht - Nervenbahnmessung im linken Arm und Bein; Ergebnis: Defizite im Arm sind schon länger sichtbar (HWS-Defizit durch Kraftsport), Defizite im Bein (Fußheberparese durch Kraftsport – eingeklemmter Nerv im LWS) - März 2019: Beginn von Nervenziehen/Nervenschmerzen in beiden Armen - Druckempfindlichkeit (vor allem an Triggerpunkten vor Gelenken) – temporär/dauerhaft - Kraftminderung beim Kraftsport – dauerhaft - lokal kleine, schnelle, Muskelkontraktionen an den Beinen (vor allem am Oberschenkel) – war ein Tag lang - Zittern der Oberschenkel beim Sport – war ein Tag lang - oberer Rücken + Schulterblätter (Austritt der Nerven für die Arme) fühlt sich wie straffes Pergamentpapier (Missempfindungen) an – dauerhaft - April 2019: - Beginn von elektrischen Missempfindungen ("Schlägen", ca. 1 Sekunde) von Kopf bis Fuß - MRT-HWS: Hypästesie, Lhermite-Syndrom, Fragestellung degenerativ entzündlich - Ergebnis: keine Demyelinisierungsherde, alles OK - 3. Mai 2019 - Lumbalpunktion - Ausschluss von MS und CO; Bakterien/Viren oder Autoimmunkrankheit? Das Ergebnis der Lumbalpunktion wird wohl negativ ausfallen. Würden Sie dann ein Blutbild (Schwermetalle) bzw. Belastungstest empfehlen? Vielen Dank für die Rückmeldung. Lieben Gruß

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 06.05.2019

Sehr geehrter Thomas L., in ähnlichen Fällen empfehlen wir die Bestimmung von der Gesamtausscheidung von Gadolinium über 24 Stunden im Harn. Ist dieser Wert erhöht, können Ihre Beschwerden eventuell mit einer Gadoliniumvergiftung in Verbindung gebracht werden. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Salzmann G., 14.04.2019 - 11:14 Uhr

Welche Probleme sind nach Kontrastmittelgabe Galdolinium bei chronisch progredienter MS möglich?

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 26.04.2019

Sehr geehrte/r Herr/Frau Salzmann, theoretisch kann Gadolinium die Symptome einer MS verschlimmern. Wenn eine MRT Untersuchung absolut notwendig ist, könnte man mittels DTPA anschließend dem Körper das Gadolinium zügiger entziehen. MFG Dr. Couckuyt

Fritz W., 31.03.2019 - 14:43 Uhr

Guten Tag, wo kann ich Medikamente oder Hilfe zur Gadolinium-, Mangan-, Blei-, Arsen- und Eisenausleitung bekommen? Fritz W., Pforzheim Danke!

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 03.04.2019

Sehr geehrter Herr Fritz W., am Besten wenden Sie sich an einen Umweltmediziner oder einen Arzt, der auf die Chelattherapie spezialisiert ist. Mit freundlichen Grüßen. Dr. Danny Couckuyt

Patient, 13.03.2019 - 15:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, ich hatte am 06.03.2019 ein MRT der HWS mit Kontrastmittel. Am Tag danach begann bei mir ein kribbeln im Kopf und breitete sich auf den Körper aus (Rücken, Arme, Beine, Füße). Seit einer Woche habe ich ununterbrochen ein Kribbeln sowie auch leichte bis mittlere Schmerzen in den Beinen und vor allem Füßen, gelegentlich auch im Arm und den Fingern sowie immer mal wieder kribbeln in anderen Körperstellen. Am 11.03.2019 wurde ein weiteres MRT (BWS, LWS, Kopf) mit Kontrastmittel gemacht. Die Schmerzen sind am nächsten Tag erneut stärker geworden. Die Befunde sind soweit in Ordnung und erklären die plötzlichen Beschwerden nicht. Die Beschwerden sind erstmalig am Tag nach dem MRT aufgetreten. Kann hier eine Gadolinium-Vergiftung vorliegen? Was kann man tun um die Beschwerden zu bessern?

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 19.03.2019

Sehr geehrter Patient, die Beschwerden können durchaus durch eine Belastung mit Gadolinium ausgelöst werden. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper Probleme mit der Ausscheidung von Gadolinium über die Niere hat und dass das Gadolinium dadurch länger als normal in Ihrem Körper verbleibt. Normalerweise werden sich die Beschwerden im Laufe der Zeit (2-3 Monate) verbessern. Ist dies nicht der Fall, haben Sie wahrscheinlich eine Gadoliniumvergiftung. Wenn möglich, würde ich empfehlen, ein bis eineinhalb Liter Wasser extra pro Tag zu trinken. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

A.Dankers, 11.03.2019 - 20:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Danny Couckuyt, vielen Dank für Ihre Antwort vom 26.02.2019. Mittlerweile habe am 04.03.19 (zwei Wochen) nach der zweiten Kontrastmittelgabe die am 18.02.2019 stattfand einen Gardolinumtest gemacht. Das Ergebnis: 4,6 ug/l im Blut < 0,2 Referenzbereich 509 ug/l im Urin < 0,2 Referenzbereich Von dem Umweltlabor wurde empfohlen, dass ich in einem Abstand von 2 Wochen nochmal ein Test mache. Wie lange kann es dauern, bis das Gardolinum abgebaut ist? Was kann ich jetzt tun, das Umweltlabor meinte das eine Chalat-Ausleitung nicht wirklich etwas bringen soll. Die von mir angegebene Schienbeinschmerzen haben sich heute als Schienbeinbruch erwiesen. Ist das Zufall, oder kann das mit der Kontrastmittelgabe zusammenhängen. VG A. Dankers

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 12.03.2019

Sehr geehrte/r A. Dankers, die von Ihnen beschriebenen Gadoliniumwerte sind noch verhältnismäßig hoch, das kann evntl. auf eine Entgiftungsstörung hinweisen. Ich würde vorschlagen, die Werte in 4 bis 6 Wochen erneut kontrollieren zu lassen. Eine Chelatbehandlung mit DTPA macht vorallem Sinn, wenn die Gadoliniumwerte erhöht bleiben und man unter starken Beschwerden leidet, für die es weiter keine Erklärung gibt. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

M. Deutsch, 09.03.2019 - 13:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, ich bin 54 Jahre und hatte am 24.07.18 eine Resektion einer intradualen Raumforderung (Neurinom) unter IOM in mikrochirurgischer Technik im Bereich LWK5/SWK1 links. Bis dieser Knoten jedoch "gefunden" wurde, hatte ich 4 MRT`s (2017+2018) - allesamt unter Zugabe von "Kontrastmittel" in die Armvene. Eine Injektion ging schon von Beginn an schier "daneben" - die Arzthelferin "platzierte" offensichtlich die Nadel neben meiner Vene - der linke Arm brannte und schmerzte sofort, wurde dick - die Nadel wurde lediglich neu gesetzt und die Untersuchung weitergeführt. Die OP verlief dazu soweit auch ganz gut, ich hatte keinerlei Beschwerden, außer natürlich den üblichen "Nachwehen". Die letzte MRT-Untersuchung (1. Nachuntersuchung nach OP) war am 08.10.18 ohne Auffälligkeiten. Seit etwa 3 Monaten jedoch habe ich ein sehr intensives Brennen, Ziehen, im linken Bein/Oberschenkel - hauptsächlich Fußsohle und unter der linken großen Zehe. Vom Gefühl her wie intensiver Sonnenbrand mit Ameisen-, Brennesselkontakt oder Feuerqualle. Dazu teils Krachen des linken Fußes beim Auftreten - linke große Zehe kracht beim Bewegen bei ausgestrecktem Bein in Bauchlage. Hinzu kommen "schwammige, schwere" Beine - Treppensteigen ist inzwischen eine Qual. Auch von der neu dazugekommenen Kurzatmigkeit her. Der linke Oberschenkel hinten fühlt sich teils angeschwollen an (vor allem beim Sitzen), Beine "schlafen" dazu ein, seit kurzer Zeit auch der rechte Arm und ich beobachte inzwischen auch Muskelzuckungen. Insgesamt auch eine gewisse "Steifheit" der Wirbelsäule. Müde, schlapp und antriebslos kommt ebenso hinzu wie Verdauungsstörungen, die ich jedoch seit dem Neurinom habe. Laut meinen Ärzten wären dies jetzt Nerven- und Narbenirritationen, Medikation derzeit Pregabalin 25mg, 1x tgl. (seit Februar 2019). Ich machte - bis zu einem Jahr vor der OP - weiterhin regelmäßig meinen Reha- und Kraftsport, ohne dieser jetzigen Steifheit. Auch weil die Diagnosen jedesmal als Bandscheibenvorfall / Hüftprobleme / schwache Muskulatur usw. ausfielen (somit Zähne zusammenbeißen und weitermachen). Jetzt bin ich schon froh zu Fuß meine Wohnung zu erreichen und nicht wieder im Lift zu landen. Können meine (zunehmenden) Probleme durch die Zugabe dieser Kontrastmittel kommen? Meine nächste MRT-Untersuchung - mit Zugabe von Kontrastmittel - wäre dazu nächsten Monat (2. Nachuntersuchung) Für Ihre Unterstützung vorab herzlichen Dank! Freundliche Grüße M. Deutsch

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 12.03.2019

Sehr geehrte/r M. Deutsch, die Beschwerden in den Beinen, die Sie beschreiben, können sicher in Zusammenhang mit der Rücken-OP stehen. Der Grund der anderen Beschwerden, wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Verdauungsstörungen, ist zurzeit unklar. Diese können evntl. mit den vielen MRT's (Gadolinium), welche Sie in den letzten zwei Jahren bekommen haben, in Zusammenhang stehen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

A.Dankers, 21.02.2019 - 12:52 Uhr

Sehr geehrter Her Dr. Couckuyt, Anfang Januar hatte ich ein MRT mit Kontrastmittel-gabe im rechten Fuß (wg. Hallux-OP) - ohne Probleme. Jetzt hatte ich vor 3 Tagen ein MRT am linken Fuß mit Kontrastmittelgabe Dotavision (Gadalinum). Das Kontrastmittel wurde über die Armvene gespritzt. Seit dem stechen an beiden Füßen und rechts auch am Schienbein stark die Venen hervor. Am rechten Fuß ist eine Vene die von der Fußmitte neben dem Schienbein bis fast zum Knie reicht. Die Vene ist warm, druckempfindlich und schmerzt bei jeder Bewegung. Mittlerweile habe ich auch Schmerzen beim Sitzen oder Liegen. Neben der Vene habe ich ebenfalls Schmerzen und es ist leicht dick. An den ersten beiden Tagen, hatte ich rechts außerdem einen großen blauen Fleck seitlich des Schienbeins, obwohl das MRT nur vom linken Fuß gemacht wurde. Ansonsten habe ich seit dem starke Schlafprobleme und schlafe nur 2 Stunden in der Nacht. Andere Symptome habe ich nicht. Anfang Januar hatte ich bereits ein MRT mit Kontrastmittelgabe im rechten Fuß. Können die Probleme daher kommen. hinzufügen möchte ich noch, dass bei mir in den letzten 20 Jahren, ca. 10 - 12 x Kontrastmittel gespritzt worden ist. Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 26.02.2019

Sehr geehrte Frau A. Dankers, die Beschwerden, die Sie beschreiben, hängen wahrscheinlich mit einer Venenentzündung zusammen. Bekannt ist, dass die Gabe von Gadolinium das Entstehen von Venenentzündungen begünstigt. Ist die Entzündung ausgesprochen, kann man dadurch u.a. Schlafstörungen und so weiter bekommen. Zur weiteren Abklärung sollen Sie sich am besten an einen Arzt/Ärztin Ihres Vertrauens richten. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Danny Couckuyt

A. Dib, 07.02.2019 - 17:27 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Couckuyt, ich habe vom 10.12.18-14.12.18 Ciprofloxacin aufgrund eines Harnwegsinfektes eingenommen. Anschließend traten massive Nebenwirkungen mit Schmerzen in den Sehnen und Gelenken auf. Nachdem ich ein Taubheitsgefühl im Gesicht und den Armen verspürt habe wurde am 04.01.19 ein MRT von Kopf und HWS unter Gabe von einem gadoliniumhaltigen Kontrastmittel durchgeführt. Seit dem geht es mir deutlich schlechter mit starken Schmerzen in allen Extremitäten, Schulter, Hals, etc. Vor einer Woche habe ich meinen Gadoliniumwert im Blut ermitteln lassen. Dieser liegt bei 2,8. Hilft hier auch die Chelat-Therapie bzw. welche therapeutischen Maßnahmen sind hier am effektivsten? Besten Dank und viele Grüße

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 12.02.2019

Sehr geehrte/r A. Dib, die von Ihnen geschilderten Beschwerden sind fast sicher Nebenwirkungen von den Ciprofloxacin!. Eine Gadoliniumvergiftung gibt meistens erst nach mehreren Monaten oder Jahren Beschwerden. Auch sieht man es fast nie nach nur einer MRT-Untersuchung. In jedem Fall ist der Gadoliniumwert bei Ihnen erhöht, am besten kontrollieren sie diesen noch einmal in 3 Monaten. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Couckuyt

Beate N., 04.02.2019 - 13:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr., bei mir wurden vor etwa 4 Monaten zwei MRTs Kopf und Wirbelsäule im Krankenhaus mit dem Kontrastmittel Gadotersäure durchgeführt (Diagnose MS). Das waren meine einzigen MRTs bisher. Kurz vor dem zweiten MRT erfolgte eine Lumbalpunktion (mit starken Problemen), Zeit zum Ausruhen gab es nicht, stattdessen musste ich unmittelbar danach schnell zum besagten MRT laufen (ca. 500m). Nach Entlassung aus dem Krankenhaus traten viele der von Ihnen aufgeführten Symptome auf, mal mehr mal weniger, jetzt wieder mehr. Letzte Woche habe ich dann in einem Berliner Labor eine Untersuchung auf Schwermetallbelastung machen lassen. Ergebnis: Gadolinium 1,4 µg/l (Referenzbereich

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 06.02.2019

Sehr geehrte Beate N., der Gadoliniumwert ist bei Ihnen leicht erhöht. Bei MS ist die Blut-Gehirnschranke durchlässiger und daher erhöht sich das Risiko, dass Gadolnium sich im Gehirn einlagert. Theoretisch ist es selbst möglich, dass das Gadolinium die Beschwerden eines MS verschlimmert! Auch der Fakt, dass Sie anschließend an die Lumbalpunktion 500 Meter gelaufen sind, kann u.a. Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Danny Couckuy

Michael M., 24.01.2019 - 15:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr., Ich hatte vor zwei Wochen ein Arthro-MRT mit KM gäbe direkt in die Schulter und spüre seitdem vermehrt Muskelzuckungen. Kann es sein, dass auch ein Arthro-MRT eine Gadoliniumvergiftung auslöst? Meines Wissens nach ist bei einem arthro MRT der Gadoliniumgehalt weitaus geringer als beim Intravenösen KM, stimmt die Aussage so? Lg Michael M.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 29.01.2019

Sehr geehrter Michael M. Die verwendeten Mengen Gadlinium sind bei einem Arthro-MRT in der Tat sehr gering. Ihre Muskelzuckungen können damit zusammen hängen, dass ein Teil des Gadoliniums wahrscheinlich neben dem Gelenk, im umliegenden Gewebe, gespritzt worden ist. Normalerweise verbessern sich diese Beschwerden innerhalb einiger Monate. MFG

Helga B., 12.12.2018 - 21:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Nach einer Meningeomteilresektion vor 20 Jahren erhielt ich 26 MRTs mit Kontrastmittel, die zu den Symptomen geführt haben, die sie oben beschreiben; ich kann noch hinzufügen: starke Ablagerungen in der Carotis und extreme Blutdruckschwankungen. Die Chelattherapie Verträge ich sehr schlecht; kann es sein, dass das Gd Lösen wieder neue Vergiftungssymptome macht! Freundliche Grüße Helga Bauer

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 13.12.2018

Sehr geehrte Frau Bauer, das Lösen von Gd an sich löst normalerweise keine neuen Vergiftungssymptome aus. Es kann sein, dass Sie das DTPA einfach nicht vertragen. In dem Fall könnte man es noch mal mit einer niedrigeren Dosis, z.B. 1/2 Ampulle, versuchen. Das DTPA spült auch geringe Mengen an Mineralien und Spurenelementen aus. Wenn davon keine ausreichenden Vorräte im Körper vorhanden sind, kann man durch eine DTPA Infusion, einen Mangel bekommen, was Symptome hervorrufen kann. Daher ist es vielleicht angebracht, alle Mineralien und Spurenelemente mal nachmessen zu lassen. Am besten eignet sich dafür eine Volbluttanalyse. MfG Dr. Couckuyt

Hubert, 20.09.2018 - 13:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr., Mein Orthopäde hat mich zu eier Szintigraphie li.KG nach Knie TEP 02/2018 überwiesen, um eine Entzündung am li. KG auszuschließen. 2014 Wechsel OP re KG, Schultergelenk OP bds. Herzschrittmacher(AV Block 3.Grades). Das zum Einsatz kommende Gadolinium zeigt giftige Nebenwirkungen. Was tun, Hr. Doktor?. Mit freundlichen Grüßen, H. D.

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 21.09.2018

Sehr geehrter Herr Hubert, aufgrund von Ihren Beschreibungen, ist mit unklar, wann und wie viele MRTs Sie in der Vergangenheit bekommen haben. Eine Szintigraphie wird mit Technetium durchgeführt und kann also keine Gadoliniumvergiftung auslösen. MfG Dr. Couckuyt

H.-Dieter, 18.09.2018 - 19:12 Uhr

Guten Tag, ich hatte seit dem Jahr 1998 wegen Bandscheibenvorfällen mehrere MRT-Untersuchungen, vor denen ich jeweils immer Gadolinium gespritzt bekommen habe. Im Jahr 1999 lag ich wieder mal in der Röhre, bekam Gadolinium gespritzt und bin kurze Zeit danach - dem Gefühl nach - fast explodiert. Es wurde ein Blutdruck von über 200 festgestellt, ein Gegenmittel gespritzt und nach kurzer Zeit war alles in Ordnung. Scheinbar!!! Denn bis dato bin ich insgesamt - letztmals am 06.12.2004 - 8 mal an der Wirbelsäule operiert worden, da ich nach den OP´s jeweils ca. 4 Wochen schmerzfrei war, dann aber bis heute immer ununterbrochen Rückenschmerzen habe. Wirbelsäule wurde jeweils immer verbunden mit unterschiedlichen Materialien, beispielsweise LW 2 und LW 3. Dann LW 4 mit LW 5 etc. Immer wieder Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen. Das einzige, was ich dagegen bekam, war das dämliche Tramadol, das nach spätestens einem halben Jahr gar nichts mehr half. Auf sämtlichen Röntgenbildern ist kein BSV oder ähnliches zu sehen. Ich sagte vor dem Röntgen immer. dass ich gegen Gadolinium allergisch reagiere. Ich gehe davon aus, dass ich eine abnorme Spondylolistesis habe und dass man einfach eine Platinstange hätte implantieren müssen, an der man die LW´s befestigte. Allerdings hat mich nun gerade ein Beitrag im TV darauf gebracht, der die die nach wie vor vorhandenen Schmerzen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ist es theoretisch denkbar, dass man nach so langer Zeit von 20 Jahren Schmerzen vom Gadoliniun haben könnte? Übrigens: Die Radiologen wissen sämtlich nichts über die Gefährlichkeit von Gadolinium!!! Man hat auf meinen Hinweis mit der Allergie nur mit den Achseln gezuckt oder verständnislos dreingeschaut, Beste Grüsse H.-Dieter

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 20.09.2018

Bezüglich einer Gadoliniumvergiftung ist vieles noch unklar. Es ist doch eher unwahrscheinlich, dass Schmerzen einer Gadoliniumvergiftung erst nach zwanzig Jahren auftreten. Fast alle Patienten haben verbreitete Schmerzen im Körper. Bei Schmerzen in einer Extemität soll man zuerst andere Ursachen ausschließen.

Herbert V., 15.09.2018 - 07:41 Uhr

Ich habe Diabetes Typ 2 und Polyneuropathie Seit 2006 bin ich insulinpflichtig. Februar 2018 wurde ein MRT der Arterien ab Hüfte abwärts gemacht. Im Mai bekam ich über Nacht heftige schmerzen im linken Oberschenkel. Sie treten nicht auf wenn ich sitze oder liege. Wenn ich gehe und die Muskeln anspanne treten unerträgliche Schmerzen auf Ich kann die 15 Meter zu meinem Auto in der Garage nur mit Willenskraft gehen. Wenn ich im Auto sitze, klingen die Schmerzen sofort ab. Ich vermute, dass das Kontrastmittel die Ursache ist. Können Sie mir einen Arzt in meiner Nähe nennen, der mit dem Gadolinium vertraut ist? Ich wohne in 70794 Filderstadt, nahe Stuttgart. Kein Schmerzmittel hilft. Vielen Dank

Antwort von Dr. Danny Couckuyt, verfasst am 17.09.2018

Sehr geehrter Herr Herbert V., weil die Ärzte, die sich mit einer Gadolinium-Problematik auskennen, in Deutschland nicht organisiert sind, kann ich Ihnen leider keine Adresse eines Kollegen im Stuttgarter Raum übermitteln. Zu Ihren Beschwerden kann ich mich leider, aus berufsrechtlichen Gründen, nicht äußern. Als Arzt darf man keine ärztlichen Beratungen oder Behandlungen durchführen, wenn dieser den Patient nicht persönlich kennt. Übers Internet darf man als Arzt daher nur allgemeine Informationen geben. MFG Dr. Couckuyt

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