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Die Diagnose "Nebennierentumor" häuft sich! Was vor der Operation zu bedenken ist

Prof. Dr. Waldmann

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© fotoliaSchmerzen in den Nieren können ein Anzeichen für einen Nebennierentumor sein (© fotolia)Weil heute mehr hochauflösende Verfahren verfügbar sind, wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie, aber auch der Sonographie, begegnen uns Nebennierentumore immer häufiger.

Das wirft bei Patienten und ärztlichen Kollegen, die mit dieser Thematik nicht so vertraut sind, viele Fragen auf. Die Fragen, die beantwortet werden müssen, bevor eine Empfehlung für eine Nebennieren- oder Teilentfernung gegeben werden kann, beziehen sich vor allem auf die Hormonaktivität und die Bös- oder Gutartigkeit des Tumors. 

Welche Folgen hat die Entfernung einer Nebenniere für den Patienten?

Nachdem ein Nebennierentumor festgestellt wurde, sollte der Patient zunächst sorgfältig zu seiner Krankheitsgeschichte befragt werden. Bei der körperlichen Untersuchung achtet man vor allem auf Hautveränderungen, Änderung des Behaarungstyps und weitere Merkmale, die mit dem jeweiligen Hormon-Exzess, vor allem beim Cushing-Syndrom, in Verbindung stehen.

In vielen Fällen können so eindeutige Zeichen für eine Überproduktion von körpereigenem Kortisol oder Aldosteron oder ein Nebennierenmarkshormon fehlen. Was die verschiedenen Hormone im Körper auslösen, wird später erläutert. Es ist sehr wichtig, dass der Patient einen diagnostischen Algorithmus durchläuft, der sich an der Krankengeschichte und den Symptomen orientieren sollte, um die Diagnostik möglichst gezielt und sparsam zu gestalten. Die Diagnostik erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Endokrinologen und Radiologen.

In absteigender Häufigkeit kann man bei 8% der Patienten mit einem Tumor der Nebenniere ein Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom), in 6% ein Phäochromozytom, in 5% ein Nebennierenkarzinom, in 2% eine Metastase und in 1% ein Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) feststellen.

Die Tumore der Nebenniere mit Hormonproduktion

Primärer Hyperaldosteronismus (Morbus Conn)

Bei 1 % der Patienten mit Nebennierentumor besteht ein sogenannter primärer Hyperaldosteronismus. Über die Hälfte der Patienten hat dabei einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut, die sogenannte Hypokaliämie. Der Aldosteron-Renin-Quotient (ARQ), ein bestimmter Hormontest, wird dabei aber nur als Such- oder Screening-Test verwendet. Für die Bestätigung eines Hyperaldosteronismus benötigen Endokrinologen eine differenzierte Diagnostik, gegebenenfalls mit Salzbelastungstests, oder strengere Kriterien, wie ein Renin-Wert von < 0,5.

Es gibt Besonderheiten in der Diagnostik, der Chirurgie und des Managements der Operation, die eine große Erfahrung und tiefe Kenntnisse in der Nebennierenchirurgie erfordern. Beim Primären Hyperaldosteronismus ist die häufigste Ursache mit 50-70 % ein Adenom, also ein einzelner Knoten. Es wird nach dem Erstbeschreiber auch als Conn-Adenom bezeichnet.

Seltene Ursachen mit 20-40 % ist eine Hyperplasie, also viele kleine Knötchen. Typischerweise sind die Conn-Adenome zwischen 1-2 cm groß. Die Unterscheidung zwischen dem Adenom und der Hyperplasie ist wichtig, da das Conn-Adenom in der Chirurgie, die Hyperplasie jedoch mit einem bestimmten Medikament behandelt wird. Zur Differenzierung wird neben der Computertmografie gegebenenfalls eine sogenannte selektive Venenblutentnahme (SVE) empfohlen.

Die Nebennierenteilentfernung zeigt gleich gute Ergebnisse wie die Entfernung der gesamten Nebenniere. Bei guter Patientenauswahl lässt sich die Hypertonie in über 30 % der Fälle beseitigen, bei einem weiteren Drittel verbessern. Die Hypokaliämie ist nahezu in 100 % der Patienten behoben.

Autonomer Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom)

Ein leichtes Cushing-Syndrom, bzw. ein autonomer Hyperkortisolismus, tritt bei 5 % der Patienten mit Nebennierentumor auf. Das typische Erscheinungsbild fehlt hier meistens. In schwächerer Form kommen jedoch Fettleibigkeit, Zuckererkrankung, Knochenschwäche und Bluthochdruck vor. Der autonome Hyperkortisolismus wird durch einen Dexamethason-Hemmtest bei 2 mg gesichert.

Das von der Nebenniere ausgehende Cushing-Syndrom wird in absteigender Reihenfolge durch ein gutartiges Nebennierenadenom, ein bösartiges Nebennierenkarzinom und die makro- und mikronoduläre Knötchenbildung verursacht.

Da ein Cushing-Syndrom unbehandelt innerhalb von fünf Jahren zum Tode führt und die medikamentöse Therapie oft mit vielen Nebenwirkungen und nur vorübergehend wirkt, sollte die Nebenniere bei einem Cushing-Syndrom auf jeden Fall entfernt werden.

Während und nach der Operation sollte unbedingt mit Kortison behandelt werden, damit eine Unterfunktion der Nebenbierenrinden verhindert werden kann. Die verbleibende Nebenniere nach einseitiger Nebennierenentfernung ist nach der Therapie des Hyperkortisolismus unterdrückt und benötigt bis zu sechs Monate, um wieder eine ausreichende Hormonproduktion zu erreichen. Bis dahin erhält der Patient, meist unter schrittweiser Dosisreduktion, eine Kortisongabe in Tablettenform. Patienten nach beidseitiger Nebennierenentfernung muss ein Notfallausweis ausgehändigt werden.

Das Phäochromozytom - Ein Nebennierenmarkstumor

Nebennierentumore können von der Nebennierenrinde oder dem Nebennierenmark ausgehen. Er wird auch als Phäochromozytom bezeichnet. Sie kommen bei ca. 25-35 % auch familiär gehäuft vor und sollten daher immer durch die Blutuntersuchung eines Humangenetiker ausgeschlossen werden, damit betroffene Familienmitglieder in Vorsorgeprogramme eingeschlossen werden können. Bei familiären Paragangliomsyndromen kommen gehäuft bösartige und multiple Tumore vor. Das Wissen über die klinischen Erscheinungsbilder ist von großer Bedeutung, da durch die Diagnostik vor der Operation mehrfache Eingriffe vermieden werden können.

Aufgrund des hohen Anteils von Erbgutveränderungen unter vermeintlich seltenen Phäochromozytomen würden wir Ihnen immer eine genetische Untersuchung und Beratung bestimmter Gene, vor allem RET, SDHB, SDHD und VHL empfehlen. Das Ergebnis kann z.B. im Falle einer Multiplen Endokrinen Neoplasie Typ 2 dazu führen, dass nicht die ganze Nebenniere, sondern nur ein Teil davon entfernt werden muss.

Ungefähr die Hälfte der Patienten haben in Ruhe einen normalen Blutdruck. Die Bestimmung der Katecholamine und ihrer Zwischenprodukte im 24-Stunden-Sammelurin bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Krankheit festzustellen. In der CT oder MRT-Untersuchung weisen Phäochromozytome, die sehr gut durchblutet sind und häufig zystische Anteile enthalten, ein sogenanntes „Schweizer-Käse“-Phänomen auf. Eine 123I-MIBG-Szintigraphie oder eine 18F-DOPA-PET-CT, beides bildgebende Verfahren, sollte durchgeführt werden, um Metastasen oder multiple Tumore zu diagnostizieren. 

Bei einem Phäochromozytom sollte die Nebenniere nach Diagnosestellung immer entfernt werden. Um Blutdruckspitzen durch die ausgeschütteten Hormone zu verhindern, werden sie vor der Operation medikamentös behandelt.

Bei allen genannten funktionellen Nebennierentumoren ist eine Operation prinzipiell möglich.


Nichtfunktionelle Nebennierentumore - Keine Hormonproduktion

Ein Nebennierentumor, der keine spezifischen Hormone produziert, also nichtfunktionell ist, ist mit über 75 % der häufigste Befund. Trotzdem muss eine Hormonproduktion durch die entsprechende endokrinologische Diagnostik immer ausgeschlossen werden.

Ab einer Grösse von 4 cm wird bei den nichtfunktionellen Nebennierentumoren empfohlen, den betroffenen Teil zu entfernen. Der absolute Goldstandard ist heute die Nebennierenentfernung, bei der nur sehr kleine Schnitte am Patienten vorgenommen werden müssen.


Bösartige Nebennierentumore

Bösatige Nebennierenrindentumore werden auch als Nebennierenkarzinome bezeichnet und sind ebenso wie der bösartige Nebennierenmarkstumor, das Paragangliom oder das Phäochromozytom mit einem Anteil von 8-20 % eher selten.


Was sollte vor einer Operation passieren?

Bevor die Nebenniere ganz oder teilweise entfernt wird, sollte die Art des Nebennnierentumors möglichst klar sein. Ein Phäochromozytom auszuschließen, hat dabei vorrangige Priorität. 
Epidemiologische Studien zeigen, dass ungefähr 25 % der Nebennierentumore über 4 cm bösartig sind.©Fotolia-VadimGuzhvaEine umfangreiche Untersuchung von Ihrem Arzt ist wichtig um die Art des Tumors zu bestimmen (©Fotolia-VadimGuzhva)

Die amerikanischen Gesellschaften der Endokrinologie und der endokrinen Chirurgen empfehlen den Tumor bei einer Größe von über 4 cm zu entfernen. Mit zunehmender Größe steigt auch das Risiko, dass der Tumor bösartig wird. So ist nahezu die Hälfte der Nebennierentumore über 8 cm gefährlich.

Wir raten Ihnen deshalb in der Regel dazu, Nebennierentumore über 4 cm durch eine minimalinvasive Adrenalektomie entfernen zu lassen. Alternativ sollte eine Verlaufskontrolle durch Computertomographie oder Magnetresonanztomographie veranlasst werden.

Hinweise für ein Nebennierenkarzinom, das sehr selten ist, kann eine kurze Vorgeschichte eines Chushing-Syndroms, Schmerzen, eine B-Symptomatik (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust) oder eine Einblutung mit Schmerzereignis sein. In diesen Fällen ist eine schnelle Diagnostik und Therapie für das onkologische Ergebnis mitentscheidend.

Nebennierenmetastasen liegen in ca. 2 % der Fälle einer Nebenniereninsuffizienz vor. Allerdings beträgt bei einem Patienten, bei dem eine Tumorerkrankung bekannt ist und ein Nebennierentumor neu diagnostiziert wird, das Risiko für eine Nebennierenmetastase bei 50-75 %.


Was ist eine Adrenalektomie und was bedeutet sie für den Patienten?

Seit 1992 haben sich die Operationsverfahren mit minimalen Einschnitten als Goldstandard in der Behandlung von Nebennierentumoren, dem Cushing-Syndrom, Hyperaldosteronismus und Hyperkortisolismus fest etabliert.

Für bestimmte Indikationen, z.B. ein familiäres beidseitiges Phäochromozytom, kommen teilweise Resektionsverfahren zum Einsatz, bei denen der gesunde Nebennierenanteil erhalten wird.

Wie kann der Tumor entfernt werden?

Ein Beispiel für ein Verfahren, um den Tumor zu entfernen, ist die sogenannte laparoskopische, d.h. minimalinvasive Technik über die Bauchhöhle unter einer Vollnarkose, um das Cushing-Syndrom, den Hyperaldosteronismus oder den Hyperkortisolismus zu behandeln.

Der Patient liegt auf einer weichen Vakuummatratze auf der Seite. Es werden für einen Nebennierentumor der linken Seite über drei kleine Einführhilfen Instrumente und eine HD-Kamera eingebracht. Dann wird die Nebennierenregion unter Verlagerung von Milz und Bauchspeicheldrüsenschwanz freigelegt. Nachdem die Nebennierenvene durchtrennt ist, wird der Tumor entfernt. Für den rechtsseitigen Eingriff ist eine Einführhilfe mehr erforderlich, da der rechte Leberlappen angehoben werden muss.

Die Nebennierenvene ist auf der rechten Seite sehr kurz, da sie direkt aus der unteren Hohlvene abgeht. Nachdem sie durchtrennt ist, ist das Vorgehen das Gleiche wie bei einer linksseitigen Adrenalektomie. Um auf eine exakte Blutstillung zu achten, werden spezielle Versiegelungsinstrumente verwendet. Komplikationen sind bei diesem standardisierten Eingriff extrem selten, sodass die meisten Patienten am zweiten oder dritten Tag nach der Operation aus der stationären Behandlung entlassen werden können. Die volle Belastbarkeit ist bereits nach fünf bis sieben Tagen erreicht.

Nach einem einseitigen Eingriff gleicht die verbliebene Nebenniere den Verlust vollständig aus. Endokrinologen können die Funktion der Nebenniere durch bestimmte Funktionstests anhand einer Blutuntersuchung leicht überprüfen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (26)


10.09.2019 - 19:18 Uhr

Sehr geehrter Prof.dr. Waldmann, Bei meiner...

von Claudia R.

... Mama wurde 2016 Lungenkrebs entdeckt (gemischtes adeno endokrines Karzinom) Dieser hat in die Nebenniere gestreut (diese wurde im Juni 19 samt Tumor entfernt) In der Tumorkonferenz wurde beschlossen, dass meine Mama Bestrahlung erhalten soll, da sich im histologischen Schnitt noch Krebszellen zeigten. Ebenfalls war die Nebenniere mit der Leber verwachsen. Bei der Metastase handelt es sich um ein nicht kleinzelliges carcinom. Die Ärztin möchte meine Mama nicht bestrahlen. Sie sagte damit würde sie mehr zerstören als sie heilen würde. Streuen diese Metastasen denn? Mir ist nicht wohl bei der Sache Im April 19 war im Pet ct nur die Metastase zu sehen Im MRT August 19 zeigten sich keine Hirnmetastasen Danke für die Mühe Viele Grüsse Claudia R.

18.07.2019 - 13:31 Uhr

Ich habe vor 4 Jahren meine Tochter im Alter von...

von B. Post

... 32 an einen Nebennieren tumor verloren. Sie hinterließ 2 Kinder im Alter von 6 und 16 Jahren die nun bei mir auf wachsen. Im April wurde der tumor durch Zufall entdeckt dann wurde operiert dann auf Bestrahlung gewartet aber durch Metastasen verstarb sie im Juni 2015. Nun meine Frage ist es möglich dass die Krankheit vererbbar ist? Müssen die Kinder sich regelmäßig darauf untersuchen lassen? Vielen Dank Frau Post

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 18.07.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Frau Post, Ja, Nebennierenkarzinome können im Rahmen von Tumorsyndromen ( z.B. p53) auftreten. Ich würde Ihnen empfehlen das Tumorgewebe auf Veränderung im Erbgut untersuchen zu lassen und je nach Ergebniss vorgehen. Sie können mich gerne auch jederzeit unter 0402111660 anrufen. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

25.06.2019 - 15:18 Uhr

Sehr geehrter Prof. Dr. med. Waldmann, vielen...

von Timo M.

... Dank für den guten Artikel. Bei mir wurde vor zwei Jahren ein Nebennierentumor in der Größe von 3,6 cm festgestellt, der sich in der Verlaufskontrolle bisher nicht verändert hat. Hormonstatus bisher immer unauffällig. Nun soll ich wegen meiner mikroskopischen Kolitis 12 Wochen lang Budesonid 9mg einnehmen. Bestehen bei der Einnahme oder gar beim späteren Absetzen Bedenken? Im Beipackzettel ist zumindest ein Vermerk über herabgesetzte Nebennierenfunktion zu finden. Könnte die sich im umgekehrten Fall (beim Absetzen) unkontrolliert erhöhen? Wenn die Gefahr besteht, dass sich der Tumor verändert, würde ich das Medikament lieber nicht einnehmen wollen. Freundliche Grüße, Timo M.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 18.07.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Pat., Nein das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Sie sollten die Größe sollte durch ein MRT oder CT verlaufkontrolliert werden. Wenn eine vollständige hormonelle Evaluation erfolgt ist können Sie die in 5 Jahren wiederholen. Bei Fragen rufen Sie uns unter 0402111660 an. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

17.03.2019 - 17:52 Uhr

Sehe geehrter Herr Prof Dr. Med Waldmann, ich habe...

von Monic

... im Jahr 2007 einen Cushing-Syndrom mit anschließender Nebennierenrinden-Entfernung rechts gehabt. Ich habe in dem darauffolgenden Jahren zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Seit einigen Monaten bin ich ständig gestresst ohne eigentlichen Grund, schläfrig, ständige Rückenschmerzen und Bauchschmerzen. Das Verlangen nach körperlicher Nähe ist komplett verschwunden. Könnte es aus medizinischer Sicht möglich sein, dass meine linke Nebennierenrinde nicht mehr ausreichend Hormone produziert? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort, danke.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 03.05.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Ja, es wäre möglich. Mann sollte ein Cortisol und ein ACTH bestimmen und ggf. Einen Sog. Synacthen-Test machen. Suchen Sie einen Endokrinologen auf. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

19.02.2019 - 08:08 Uhr

S.g.Herr Prof.Dr.med.Waldmann, bei mir wurde...

von Anna S.

... zufällig einen Nebennierentumor diagnostiziert. Er ist 2,2 cm groß. Da ich starke Blutdruckschwankungen seit Dezember habe, hat man vermutet, dass der Tumor hormonaktiv ist. Bei MRT , Harn- und Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass Tumor gutartig und nicht hormonaktiv ist. Internist sagte mir, dass weitere Kontrollen nicht nötig sind. Meine Frage: ist es wirklich so, muss Tumor nicht mehr kontrolliert werden? Kann er nicht später bösartig werden? Nach der Ursache, warum ich starke Blutdruckschwankungen habe soll auch nicht gesucht werden. Lt. Arzt, gibt es Patienten, die einfach solche Blutdruckschwankungen haben. Ich leide an Reuma Arthritis, ich habe in den letzen 7 Jahren mehrmals Cortison Spritzen, Tabletten und Cortison Infusionen bekommen, um meine Schmerzen zu lindern. Danke im Voraus für Ihre Antwort. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 03.05.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patienten, Da eine Empfehlung mit vollständigen Befunden einfacher ist, können sie mir gerne ihre Befunde schicken und ich gebe Ihnen einen fundierten Rat. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

17.02.2019 - 19:23 Uhr

Sehr geehrter Prof. Dr. med. Waldmann, meinem...

von Anja K.

... Vater wurde vor 4 Wochen über einen großen Bauchschnitt eine Nebennierenmetastase entfernt. Er hat immer noch starke Schmerzen, trotz der Gabe eines Schmerzmittels in Form einer Retardtablette aus der Gruppe der Opioide und Metamizol-Natrium 1. Wie ist Ihre Erfahrung diesbezüglich? Ist noch lange/ über Wochen mit starken Schmerzen zu rechnen? Vielen Dank. Mit freundlichem Gruß Anja K.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 03.05.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Frau K., Die Schmerzen nach einer offenen Nebennierenoperation können schon 4-6 Wochen anhalten. Danach sollte es normalerweise besser werden. Eine konsequente und ausreichende Schmerztheraoie ist entscheidend. Es sollte durch eine Bildgebungsprogrammen Komplikationen als Ursache ausgeschlossen werden. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

04.02.2019 - 11:31 Uhr

Hallo Herr Prof. Dr. med Waldmann, im August 18...

von Sandra P.

... würde ich bin 24 Std. Nierenkoliken ins Klinikum eingeliefert. Dort stellte man fest dass meine linke Nebenniere Einblutungen hat ggf.blutzyste. ich hatte einen Entzündungswert von 17000. Der Prof. der Urologie teilte mir mit dass ich ein Rätsel der Medizin bin. Ich wurde entlassen mit weiter Beobachtung in den nächsten Monaten.... MRT und beim Urologen Ultraschall....jetzt hatte ich Beschwerden Nierensteine und ich bekam ein CT dort wurde festgestellt das ich jetzt 3 Tumore bzw. Karzinom habe, 7cm 5 cm 3,5 cm transversal und kaudal...jetzt treffen sich Donnerstag bei der Tumorkonferenz Prof.Oberärze und Radiologen zur Besprechung wegen der Operation..ich bin einfach nur geschockt...Tests wurden so viel ich weiß noch nicht gemacht wegen Hormon, Adrenalin....ich muss aber sagen das ich ein Stressmensch bin und in der Arbeit Blutdruck von 230/140 habe.....schon immer....danke für Rückinfo was sie denken.... danke Sandra P.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 04.02.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patienten, Bitte melden Sie sich telefonisch bei uns unter 0402111660, dann kann ich sie gerne beraten. So per Nachricht ist das schwierig. Am besten Sie senden mir die CD mit dem CT zu. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Jens Waldmann

12.01.2019 - 04:31 Uhr

Bei einer Größe von 17 cm des Tumors – Wie...

von Wolfgang B.

... gefährlich ist eine Operation?

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 14.01.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Patient, so pauschal und ohne Bilder lässt sich das nicht so einfach beantworten. Lassen Sie uns am besten telefonieren. Sie erreichen mich persönlich unter 040-2111660. Ich werde versuchen Ihnen eine Einschätzung zu geben. Generell sollten Sie einen solchen Eingriff von einem Operateur durchführen lassen, der grosse Erfahrung mit Nebennierenoperationen hat. Mit freundlichen Grüssen Prof. Jens Waldmann

11.01.2019 - 19:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Waldmann. Meine...

von Martina S.-H.

... 32-jährige Tochter hatte im Sept. 2018 eine minimalinvasive Resektion der linken NN wegen eines hormonproduzierenden Adenoms mit Cushing Syndrom (Gewichtszunahme in 3 Jahren 30 kg). Sie hat jetzt große Schwierigkeiten mit dem Reduzieren des Hydrocortisons. Bis 20 mg ging es halbwegs ok, bei 15 mg hat sie stundenlanges Herzrasen, Müdigkeit, Schwäche, Depressionen und so große Muskelschwäche, dass sie kaum die Treppen hoch kommt. Sie hat jetzt wieder auf 20 mg erhöht und damit wird es ganz langsam besser. Die rechte NN arbeitet leider noch nicht. Ist diese heftige Reaktion normal nach der Cortisonreduktion und könnte ihr eventuell eine eine Kombination der Wirkstoffe Bellis perennis, Chelidonium und Dioscora in einer homöopathischen Verdünnung unterstützend helfen oder auch Vitamine wie Calcium und Vitamin D? Zu ihrem Endokrinologen soll sie nur alle drei Monate zur Kontrolle. Wäre sehr dankbar für Ihre Einschätzung. Vielen Dank M. Schulze

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 14.01.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Frau Schulze, das ist nichts ungewöhnliches. Es kann bis zu 12 Monaten, dauern bis die andere Seite ausreichend Hormon produziert. Ein Synacthen-Test beim Endokrinologen kann hier weiterhelfen. Sie dürfen sich auch gerne telefonisch unter 040-2111660 melden. Mit freundlichen Grüssen Jens Waldmann

08.01.2019 - 15:19 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Waldmann, ich habe...

von Irmgard S.

... Cushingsymtome. Vor 5 Jahren bat ich meinen Arzt ein CT von der Nebennierenrinde zu machen. Dort wurde ein Adenom festgestellt. Dann habe ich mir einen Termin in der Endokrinologie in der Uni Essen geben lassen. Die Werte liegen so im Grenzbereich und keiner ist bereit, mir das Adenom herauszunehmen. In den letzten zwei Jahren habe ich 25 kg abgenommen, nur mein Bauch und Gesicht, Stiernacken etc. bleiben.< Mehrere Jahre habe ich verbracht, um Hilfe zu bekommen, dann lasse ich es und ziehe mich zurück. Jetzt habe ich wieder Auftrieb bekommen und mache mit der Suche weiter. Diese Erkrankung schließt mich ein. Ich bin nur noch zu Hause, nehme sozusagen am Leben nicht teil. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und möchte so nicht mein Leben beenden. Eigentlich habe ich noch einiges vor, aber so wie ich aussehe, werde ich das nicht verwirklichen. Wer nimmt mich ernst und kann mir helfen? Vielen Dank im Voraus. Irmgard S.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 10.01.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Liebe Patientin, Um Ihnen einen fundierten Rat geben zu können benötige ich Ihre Unterlagen, gerne per E-Mail, Fax oder Post. Ich würde mich dann telefonisch bei Ihnen melden und die Möglichkeiten , bzw. das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

08.01.2019 - 10:49 Uhr

Was passiert, wenn das Phäochromozytom zu Pankreas...

von Vera N.

... und Harnleiter gestreut hat und wegen innerer Vernarbungen nicht operabel ist?

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 10.01.2019
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Um Ihnen einen Rat geben, oder helfen zu können benötige ich Unterlagen, die Sie uns per FAX, E-Mail oder per Post zukommen lassen können. Ich würde mich dann unter ihrer Rückrufnummer, telefonisch melden. Bei Fragen können Sie sich auch gerne telefonisch unter 040-2111660 melden. Mit freundlichen Grüßen Prof. Jens Waldmann

11.11.2018 - 21:35 Uhr

Sehr geerter Herr. Dr. Prof. Waldmann, ich habe...

von David

... eine sehr wichtige frage die das Leben meiner Mutter betrifft Vor Kurzer zeit ist folgendes passiert: Meine Mutter (56) Sie hat Darm Krebs der sich gestreut hat. Sie hat jetzt in verschiedenen Stellen Tumore: Lunge, Leber und Magen. Sie hat Metastasen im Lümpfknoten, Leber, Lunge, Wiebelsäule, und paar knochen. Diagnose vom Artzt: seltender Nebennierentumor. Sie hat jetzt die dritte Chemo Therapie gemacht und die Ärzte sagen das nur wenn alles gut geht - wovon ich stark ausgehe - hat sie insgesamt ein bis zwei zu leben. Aber ich denke es gibt Heilung!! Die Ärzte meinen dass sie die Chemo weiter machen soll, sonst stirbt sie Es gibt doch sowas wie Methadon und Vitamine die man während der Chemo machen kann. Bitte helfen Sie mir! Was kann die Tumore beseitigen?Wie bekomme ich das hin dass sie wieder gesund wird? Ich danke Ihnen vielmals! Mit freundlichen Grüßen David!

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 20.11.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Herr David, Ich würde die Befunde benötigen um Ihnen einen Rat geben zu können. Die Faxnummer ist 04021116699. Eine Heilung ist aber bei fernmetastasierten Tumorleiden meistens nicht zu erreichen. Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für die Frau Mama. Prof. Dr. Jens Waldmann

30.10.2018 - 20:51 Uhr

Geschätzter Herr Dr. Prof. Waldmann, ich bedanke...

von AT

... mich herzlich für Ihre Rückmeldung auf meine Frage vom 28.10.2018, 22:15 Uhr: "Seit der Nebennieren-Operation kann ich nicht lange auf der rechten Seite liegen, da ich dort leichte Schmerzen habe. Ebenso verspüre ich leichte Schmerzen an der rechten Seite beim Joggen und wenn ich an Gewicht am Bauch zunehme. Bin seit daher auch ca.12kg schwerer und auch oft müde. Aus welchen möglichen Gründen, verspüre ich an der rechten Seite nach wie vor noch diese leichten Schmerzen?" Die genaue Diagnose lautete: Myololipom der Nebenniere rechts. MR-morphologisch: Adenom DD Myelolipom. Ohne Hinweise für eine hormonelle Überexpression. Prozeduren: Laparoskopische Adrenalektomie rechts am 12.12.2016. Der Chirurg erklärte mir, dass meine Leber an der Seite "quasi abgetrennt" werden musste und die Leber (wie die Seite eines Buches) umgeklappt wurde, damit man an die Nebenniere kommen konnte. Die Niere wurde danach einfach wieder "zurückgeklappt" ohne zu vernähen. Die Niere würde ihren Ursprungsplatz wieder finden und somit an der richtigen Stelle zusammenwachsen. Der postoperative Hospitalisationsverlauf war bei stets trockenen und reizlosen Wundverhältnisse komplikationslos. Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung, beste Grüsse AT (Patientin)

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 03.11.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Das klingt für mich nach einem normalen operativen und postoperativen Verlauf. Manchmal kann es zur Affektion eines interkostalnerven kommen. In diesem Fall hilft eine Infiltration. Sollten ihre Nebennierenfunktion prüfen lassen. Mit freundlichen Grüßen JW

28.10.2018 - 22:15 Uhr

Guten Tag Herr Prof. Waldmann, vor zwei Jahren...

von AT

... wurde an der rechten Seite ein gutartiger Nebennierentumor (ca. 6.3cm) entfernt. Seit daher kann ich nicht lange auf der Rechten Seite liegen, da ich dort leichte Schmerzen habe. Ebenso verspüre ich leichte Schmerzen an der Rechten Seite beim Joggen und wenn ich an Gewicht am Bauch zunehme. Bin seit daher auch ca. 12kg schwerer und auch oft müde. Der Tumor war nicht Hormonaktiv. Weshalb verspüre ich an der Rechten Seite nach wie vor noch diese leichten Schmerzen? Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung und beste Grüsse.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 30.10.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Patient/in, Mit welcher Methode ist der Tumor entfernt worden? Laparoskopisch , endoskopisch ( retroperitoneoskopisch) oder offen? Gerne können wir das auch telefonisch unter 0402111660 besprechen. Mit freundlichen Grüßen Jens Waldmann

11.10.2018 - 18:38 Uhr

Guten Tag Herr Prof. Waldmann, ich habe schon...

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... viele Jahre eine große Nierenzyste (inzwischen 13 cm groß) Sie wurde vor gut 20 Jahre mal punktiert, aber war sehr schnell wieder voll. Muss ich was machen lassen oder ist die Zyste ungefährlich? Mit freundlichen Grüßen Ingrid

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 17.10.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Unkomplizierte Nierenzysten( und nicht Nebennierenzyste) werden nur bei Beschwerden behandelt. Das ist eher ein urologisches Problem . Daher würde ich diese Frage gerne an einen Urologen weitergeben. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Jens Waldmann

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Sehr geehrter Herr Prof. Waldmann, bei mir würde...

von M.M.

... aufgrund von Übelkeit ein CT veranlasst, bei dem ein klar abgrenzbares Inzidentalom der Nebenniere gefunden wurde. 30,5mm .. sekundäre Malignitätskriterien fehlen. Es wurde eine Verlaufskontrolle in 6 Monaten empfohlen. Jetzt habe ich aber Angst, dass es was bösartiges ist und 6 Monate zu lang sind. Können Sie mir einen Rat geben? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 10.10.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Patient/ Patientin, Ich würde Ihnen anbieten die Bilder auf CD zu meinen Händen zuschicken, dann werde ich sie mir anschauen und Ihnen meine Empfehlung geben. Wir können auch gerne telefonieren . Sie erreichen mich unter 0402111660 von 8-18 täglich . Mit freundlichen Grüßen Jens Waldmann

02.09.2018 - 18:39 Uhr

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von Helmut L.

... 23.8.2018 die rechte Nebennieren komplett entfernt (Aldosteronwert war 6x höher als links, dadurch Bluthochdruck). Nach den ersten sechs Tagen der OP war der Blutdruck 135/85 im Krankenhaus. Kaum daheim angekommen lag der Blutdruck bei 175/95. Meine Frage wäre: Wie lange dauert es, bis die linke NN sich auf die neue Situation eingestellt hat? Bis zur OP hatte ich 5 Medikamente eingenommen. Nach der OP bis heute keine Medikamente. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 06.09.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Patient, Es kann bis 6 Monate dauern und bedarf einer regelmäßigen Kontrolle und Anpassung ihrer Medikation durch ihren betreuenden Hausarzt. Mit besten Genesungswünschen Prof. Dr. Jens Waldmann

07.08.2018 - 07:59 Uhr

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von Gerlinde W.

... Februar 2018 eine Nebenniere entfernt. Ich hatte ein 3 cm großes Phäochromozytom. Nach der Op habe ich sehr viel an Gewicht zugenommen. Wie kommt das? Ich kam mit 73 kg in die Klinik und bei der Entlassung hatte ich 82 kg. Jetzt habe ich nach sechs Monaten 79 kg. Mein Blutdruck ist nach der OP wieder ganz normal, ich muss keine Tabletten mehr nehmen auch mein Blutzucker ist wieder normal.Ich fühle mich wie ein anderer Mensch, doch leider viel zu dick. Bitte können Sie mir kurz mitteilen mit was diese Gewichtszunahme zusammenhängt. Eine Antwort wäre schön.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 09.08.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Die Gewichtszunahme nach der OP ist durch die Wassereinlagerung peruoperativ gut zu erklären. Die Gewichtszunahme von 6 kg ist evtl. durch den gebremsten Stoffwechsel (durch die fehlenden Hormone des Tumors) zu erklären. Entgegen kann man diesem evtl. durch Dinge die den Stoffwechsel anregen. Bei weiteren Fragen rufen Sie mich doch einfach an. Mit freundlichen Grüssen Prof. Dr. Jens Waldmann

12.07.2018 - 14:08 Uhr

Lieber Herr Prof. Waldmann, vor 2 Wochen wurde...

von Petra L.

... mir ein 3cm Tumor mit der Nebenniere entfernt. Aufgrund meines ständig entgleisenden Blutdrucks bin ich von Arzt zu Arzt gelaufen und schließlich wurde diese Diagnose gestellt. Die OP wurde minimalinvasiv vollzogen. Leider bin ich nicht mehr so leistungsfähig. Nach ein paar Schritten stehe ich im Schweiß und schwächel mit Übelkeit und Schwindel. Die Schweißausbrüche zeigen sich öfter ziemlich unangenehm. Meine Blutdrucksenker habe ich bis auf eine Bisoprolol 5 mg senken können. Da mein Blutdruck noch schwankt, nehme ich die Biso, wenn mein Blutdruck ansteigt. Das führt natürlich zu Schwankungen. Wie empfehlen Sie die Einnahme der Biso? Wie erhalte ich meine Aktivität zurück? Mfg Petra L.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 26.07.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Lassen Sie uns das telefonisch besprechen und melden Sie sich gerne unter 0402111660 . Mit freundlichen Grüßen Ihr Prof. Jens Waldmann

02.07.2018 - 18:02 Uhr

Ich habe gutartige Nebennierenadenome auf beiden...

von E.Schlechter

... seiten von 3 und 2.4 cm nicht hormonaktiv. Sollten die entfernt werden oder kann ich erst mal abwarten?

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 26.07.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patient, sehr geehrte Patientin, Melden Sie sich am besten gerne telefonisch bei uns. Um eine Empfehlung zu geben würde ich die genauen Befunde benötigen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Prof. Jens Waldmann

19.04.2018 - 19:40 Uhr

Guten Tag, Ich bin 29 Jahre alt, mit 27 Jahren...

von S. Ebert

... wurde ein gutartiger 5-6cm großer Tumor an der Nebenniere festgestellt ( mit Cushing-Syndrom). Die linke Nebenniere würde komplett entfernt. Wie lange dauert es, bis alle Hormone nun wieder ganz normal produziert werden? Nach der OP habe ich ganze 4 Tage Cortison bekommen. Brachte natürlich gar nichts. Habe dann zu Hause fast 21 Stunde am Tag geschlafen, weil ich so gut wie kein Cortisol produziert habe. Hat dann eine Weile gedauert, bis ich beim entsprechenden Arzt einen Termin bekommen habe. Dann endlich bekam ich eine Cortison - Therapie (ca. 2 Monate). Trotzdem habe ich noch heute das Problem, dass so alle halbe Jahre Depressionen (welche ich erst seit dem Cushing-Syndrom hatte) auftreten und ich bilde mir dann stehts ein, dass etwas durch die Entfernung der linken Nebenniere, nicht richtig stimmt. Cortisol-Wert ist aber lt. Hausarzt in Ordnung. Die Libido ist bis heute verschwunden. Auf manchen Internetseiten steht, dass es mehrere Jahre dauern kann, bis alles in Ordnung ist, auf anderen wiederum, dass nach der Cortisongabe alles gut ist. Mache ich mir umsonst Gedanken?

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 02.05.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrter Patient, Sie sollten einen sog. Synacthen-Test machen lassen und eine Cortisol-Tagesausscheidung im 24h-Urin bestimmen lassen. Ein Cortisolwert allein reicht nicht um festzustellen ob ihre andere Nebenniere ausreichend Hormone herstellt. Nach einer NN Op wegen Cushing ist übrigens immer eine Cortison-Einnahme erforderlich. Meist nimmt die verbliebene Nebenniere nach 3-12 Monaten wieder auf. Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Mit freundlichen Grüßen Prof.Dr. Jens Waldmann

18.04.2018 - 19:23 Uhr

Vor 12Jahren (mit 63Jahren)wurde meine rechte...

von Heidrun M.

... Nebenniere mit Phäochromozythom mit grossem Schnitt entfernt. Danach hatte ich viele gute Jahre, nun ist an linker Nebenniere ein Adenom in drei Jahren von 2 auf 4cm gewachsen und 15kg Gewichtsverlust, Herzrhythmusstörungen, plötzlich hoher Blutdruck machen mir zu schaffen. Liege jetzt in der Klinik, die leider keinen Endokrinologen hat. Ich müsste wohl zu einer OP wieder nach Hamburg UKE. Aber wie wird mein Leben ohne Nebenniere? Ist die Medizin jetzt schon weiter und ein Teil Nebeniere bliebe erhalten? Gibt es nicht inzwischen Medikamente, die die Bluthochdruckphasen mildern würden? Bitte um Rat. Danke

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 02.05.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Wir können gerne ihren Fall telefonisch besprechen. Rufen Sie mich unter 040-2111660 an. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr Jens Waldmann

30.03.2018 - 21:40 Uhr

Ich habe einen Nebennierentumor diagnostiziert...

von Julia

... bekommen. Über Ultraschall. Der Arzt sagte, er sei gutartig, müsse aber raus. Ist 1,6 cm groß. Cushing- Syndrom habe ich auch. Wie sicher ist denn jetzt die Aussage, er sei gutartig? Ich hab dadurch auch Depressionen, mein Blutzucker spielt verrückt ( hab Diabetes Typ 1), hab unerklärlich Gewicht zugenommen, schwitze oft nach ein paar Metern gehen, mir ist immer Mal wieder schlecht, ich hab zu viele männliche Hormone, keine Lust mehr auf Sex und die Depressionen werden immer schlimmer.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 10.04.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patienten, Im Fall eines Cushing Syndroms, dass durch einen Nebennierentumor verursacht wird empfiehlt man den Tumor minimalinvasiv. Nach 3-4 Tagen sind Sie normalerweise wieder zu Hause. Wir sind darauf spezialisiert. Die Symptome die sie beschreiben sind typisch für das Cushing-Syndrom und bessern sich nach der Operation. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen telefonisch gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Jens Waldmann

19.03.2018 - 16:45 Uhr

Bei mir wurde ein Adenom von 4,2 cm an der linken...

von Hannelore H.

... Nebenniere im MRT festgestellt. Nun suche ich eine Klinik zur Entfernung in Berlin. Ich bin Privatpatient.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 10.04.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Sehr geehrte Patientin, Wir sind auf die minimalinvasive Operation spezialisiert. Ich selbst habe über 250 Operationen durchgeführt. In der Regel sind Sie 2-3 Tage später wieder zu Hause. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen telefonisch jederzeit zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Jens Waldmann

02.02.2018 - 12:22 Uhr

Sorry, ich bin momentan nervlich fertig. Habe...

von Magdalena W.

... gestern ein MRT gemacht wegen BWS Fraktur ... unter anderem wurde am Bild als Nebenbefund Verdacht auf Raumforderung der Nebenniere links DD Rucksacktumor der Niere DD, atypischer Darmanschnitt weniger wahrscheinlich. Muss am Dienstag ggf, ein CT machen. Ist das was ernstes? Bitte um Antwort. Danke. MfG

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 05.02.2018
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Am besten Sie rufen mich in der Klinik an: 0402111660. Das geht telefonisch besser und schneller. Mit freundlichen Grüßen JW

06.11.2017 - 22:37 Uhr

Habe ein Nierenmaglinom von 4cm. Welche Behandlung...

von reni

... werde ich erhalten. Geht es noch mit der minimalinvasiven Technik? Habe am 14.11.2017 meinen OP-Termin. MfG.

Prof. Dr. Waldmann

Antwort vom Autor am 08.11.2017
Prof. Dr. med. Jens Waldmann

Nebenniere oder Niere?


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