Nasenhöcker entfernen: Wie läuft die OP ab?

Dr. Hofheinz

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© Chagin - iStockViele Menschen fühlen sich durch einen Nasenhöcker mit Ihrem Gesicht unzufrieden (© Chagin - iStock)Der sogenannte Nasenhöcker ist ein oft auftretendes Phänomen. Dabei handelt es sich um einen nach außen gewölbten Nasenrücken, der durch ein zu hoch angelegtes Nasenbein verursacht wird. Das ist genetisch bestimmt und wird von den Betroffenen oftmals als unansehnlich empfunden, weil Nasenhöcker auffällig sind.

Damit ist der Nasenhöcker einer der häufigsten Gründe für Nasen-OPs, im Fachjargon Rhinoplastik genannt.


Keine Nasenkorrektur ohne Voruntersuchung

Keine Nase gleicht der anderen, sowohl im ästhetischen als auch im anatomischen Aufbau. Umso wichtiger ist es, den Eingriff im Vorfeld mit dem behandelnden Chirurgen zu besprechen. Er stellt anhand einer genauen Untersuchung fest, ob eine Nasenkorrektur möglich ist und welche Vorgehensweise bei der Operation gewählt werden muss.

Wenn der Patient zusätzlich darunter leidet, dass die nasalen Atemwege eingeschränkt oder die Nasennebenhöhlen entzündet sind, kann außerdem geklärt werden, ob der Nasenhöcker dafür verantwortlich ist.

Mit einer 3D-Simulation kann dem Patienten heute eine realistische Darstellung des postoperativen Ergebnisses aufgezeigt werden.


Verschiedene Methoden zur Nasenhöcker-Entfernung 

Auch wenn der Eingriff an der Nase sehr häufig ist, handelt es sich dabei trotzdem um einen recht komplizierten Vorgang, mit dem unbedingt ein erfahrener Arzt betraut werden sollte. Andernfalls steigt das Risiko für Komplikationen während oder nach der Behandlung.

Es gibt verschiedene Verfahren, den Nasenrücken zu begradigen. Bei der geschlossenen Rhinoplastik werden die Schnitte ausschließlich im Naseninneren gesetzt. Bei der offenen Rhinoplastik nimmt der Arzt eine äußerliche Schnittführung ausgehend vom Nasensteg vor.

Die Behandlung dauert etwa zwischen 60 und 90 Minuten und wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Nach dem Eingriff sollte der Patient über Nacht zur Beobachtung in der Klinik bleiben. 

Was muss nach der OP beachtet werden?

Patienten erhalten direkt nach der Behandlung eine speziell angepasste Nasenschiene. Sie muss etwa ein bis zwei Wochen getragen werden, um die Nase optimal zu formen. Während der ersten Tage kann es zu Schwellungen oder einem leichten Kopfschmerz kommen. Beides sollte schnell wieder abklingen.

Das Risiko größerer Komplikationen kann bei keiner Operation vollkommen ausgeschlossen werden. Durch einen erfahrenen Chirurgen lässt es sich jedoch stark vermindern.

Nach zehn Tagen können Patienten ohne Probleme wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Auf Sport sollte allerdings bis zu vier weitere Wochen verzichtet werden. Ungefähr zwölf Wochen nach der OP wird ein abschließender Kontrolltermin angesetzt.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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