Verfärbte wurzelbehandelte Zähne: Das sind mögliche gesundheitliche Folgen

Ein verfärbter Zahn nach einer Wurzelbehandlung beeinflusst neben der Ästhetik die komplette Gesundheit. (© benik.at - fotolia)

Tote Zähne sind tote Organe und sorgen immer für Folgeschäden, wenngleich diese oft in anderen Ebenen bzw. in anderen medizinischen Fachrichtungen zutage treten und nicht immer sofort zu erkennen sind. Unter künstlerisch gefertigten Zahnkronen können sich hochgradig entzündete Zahnwurzeln befinden. Chronische Entzündungen sind oft lange Zeit schmerzfrei und können ihre Auswirkungen in andere Regionen des Körpers bis in die psychische Ebene projizieren.

Nicht behandelte Zahnerkrankungen können sich auf den ganzen Körper auswirken

Ein Bespiel für eine solche Ärzteodyssee: nach einer zahnärztlichen Behandlung – in diesem Falle einer Wurzelbehandlung – treten Symptome auf, die den Patienten in eine andere Fachpraxis führen. Hier kommt es zu starken Rückenschmerzen.

Die Zahnbehandlung könnte das letzte Tröpfchen gewesen sein, das das Fass zum Überlaufen brachte und überforderte quasi die regulatorische Toleranz. Der Betreffende wird seine Rückensymptome in der Regel nicht wieder beim Zahnarzt vorstellen, sondern eine andere Fachrichtung – hier die Orthopädie – besuchen. Leider wird meist der Zusammenhang zur auslösenden Zahnbehandlung nicht hergestellt und daher wieder nur das Symptom, nicht aber die Ursache behandelt.

So bleiben mögliche Folgen solcher Eingriffe meist unerkannt. Es gibt es also eine Krankheitsverlagerung in ein anderes medizinisches Fachgebiet.

Verfärbte wurzelbehandelte Zähne können auf verborgene Erkrankungen hindeuten

Die "moderne" Medizin hat scheinbar vergessen, dass jeder Mensch aus einer einzelnen Zelle hervorgegangen ist. Zahnherde und -störfelder sind gleichermaßen allgegenwärtig wie unbekannt in der westlichen Medizin. Das liegt daran, dass Ärzte in ihrer Ausbildung immer als Spezialisten ausgebildet werden und damit Zusammenhänge und Hintergründe aus den Augen verlieren. 

Die Antwort also aus Sicht der Biologischen Zahnmedizin: Die Verfärbung eines wurzelbehandelten toten Zahnes stellt nur zweitrangig ein ästhetisches, sondern mehr noch ein gesundheitliches Thema dar.

Ein abgestorbenes Körperglied – egal welcher Körperregion – unterliegt den Gesetzen der Biologie und geht in Fäulnis über. In allen Fachbereichen der ärztlichen Kunst wird diese Tatsache beherzigt und tote Gliedmaßen und Organe werden sauber entfernt. So wird gewährleistet, dass der Patient weiterlebt.

Ein abgestorbenes Bein etwa oder ein schwarzer Finger werden chirurgisch entfernt. Tote wurzelbehandelte Zähne bilden da keine Ausnahme, auch wenn die Schulmedizin sich derzeit noch weigert, diese plausiblen Tatsachen anzuerkennen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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