
Der Termin beim Zahnarzt ist für manche Patienten der reinste Horror. Die Betroffenen sehen sich außerstande, zum Zahnarzt zu gehen - manchmal jahrzehntelang. Sie nehmen Schmerzen und den völligen Verfall ihrer Zähne in Kauf - und damit einen dramatischen Verlust an Lebensqualität!
Seit 1997 ist die Zahnbehandlungs-Phobie eine von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannte psychosomatische Erkrankung. Wie diese Erkrankung entsteht, ist nicht ganz geklärt. Viele Betroffene haben ein schlechtes Erlebnis beim Zahnarzt, manchmal schon als Kind gehabt. Auch Angstübertragungen vom Elternhaus und genetische Veranlagungen werden diskutiert.
Menschen mit Zahnarztphobie haben keinen Grund sich zu schämen! Das Problem betrifft auch hoch angesehene Führungskräfte. Wichtig für eingespielte Praxisteams ist es, diese Patienten schnell zu erkennen und ein Feingefühl für sie zu entwickeln. Ein Gesamtkonzept gibt einen guten Rahmen, um ein optimales Zahnarzt-Patienten-Vertrauensverhältnis herzustellen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Es ist entscheidend, sich Zeit zu nehmen, dem Patienten zuzuhören, schrittweise das Vertrauen aufzubauen und dabei stets auf den Patienten einzugehen.
Ein top ausgebildetes Praxis-Team und ein schönes Praxisambiente mit weitestgehend reduzierten klassischen Zahnarzt-Gerüchen und Geräuschen tragen zu einem leichteren Gang zum Zahnarzt bei. So kann oft schon nach wenigen Kennenlern-Terminen, ganz ohne risikoreiche Narkose oder Lachgas-Sedierung, die Zahnbehandlung erfolgen. Die schonende lokale Betäubung gehört in der Zahnarztpraxis von heute zum Standard.
Durch Internet und digitale moderne Medien ist es für jeden Patienten jetzt leichter, auch spontan Termine zu vereinbaren und bereits vorab Praxen und Teams kennenzulernen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um den ersten Kontakt aufzunehmen. Es ist ganz einfach, so einen Termin zu bekommen und etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun!



