
Aphthen, diese kleinen weißlichen Bläschen im Mund, können unglaublich schmerzhaft sein. Je nach Position - am Zahnfleisch, an der Wangenschleimhaut oder gar auf der Zunge - beeinträchtigen sie das Allgemeinbefinden oft so erheblich, dass Essen, Trinken oder Sprechen zur Qual werden. Warum genau sie auftreten, ist noch weitgehend unklar. Sind sie aber erst einmal da, bleiben sie im schlimmsten Fall bis zu zwei Wochen lang.
Vorbeugen
… ist kaum möglich, da wir nicht genau wissen, warum sich Aphthen bilden. Dennoch lässt sich vermeiden, dass die anfänglich noch harmlose Aphthe langwieriges Unwohlsein mit sich bringt. Wird nämlich bereits in der Anfangsphase der Aphthen-Bildung sofort behandelt, heilt die Aphthe deutlich schneller ab und die Schmerzphase bleibt kurz und erträglich.
Behandlung mit Laser
Häufig werden Aphthen lokal therapiert, indem man schmerzstillende Wirkstoffe aufträgt oder Spülungen vornimmt. Die Behandlung mit dem Laser ist jedoch deutlich effektiver. Grundsätzlich kann der Laser in jedem Stadium der Entzündung eingesetzt werden. Aber auch hier gilt: Je eher, desto besser. Im Anfangsstadium kann nämlich bereits eine Laserbehandlung zum Erfolg führen. Ansonsten benötigt man zwei bis vier kurze Termine. Bei der Behandlung wird der Lichtstrahl eines Diodenlasers für etwa drei Minuten auf die entzündete Stelle im Mund gehalten, ohne diese jedoch zu berühren. Der Patient empfindet dabei keinerlei Schmerz. Eine Vor- oder Nachbehandlung entfällt. Für einen solch schnellen Termin kann der Patient deshalb auch kurzfristig zu seinem Zahnarzt gehen.
Kosten
Die Laserbehandlung ist eine Privatleistung, die Kosten sind vom Aufwand abhängig. Bei einer normalen Aphthenbehandlung rechnet man mit einem geringen Betrag im zweistelligen Bereich.
Lippen-Herpes
Der Diodenlaser wird in ähnlicher Form auch bei der Herpes-Behandlung eingesetzt. Wenn man hier früh genug therapiert, kann der Ausbruch eines Herpes sogar verhindert werden.



