Team jameda
Häufig bringen die üblichen konservativen Behandlungen bei Gelenkschmerzen keine Linderung mehr und viele Patienten haben zudem Angst vor eingreifenden Operationen. Die arthroskopische Chirurgie (oder auch „Schlüsselloch-Chirurgie“) bietet eine schonende minimal invasive Behandlungsalternative ohne lange Operationen, ohne Krankenhausaufenthalt und ohne große Narben.
Bei der Schlüsselloch-Chirurgie wird das zu operierende Gelenk nicht mehr über einen großen, sondern über einen nur wenige Millimeter langen Hautschnitt geöffnet. Der operierende Arzt führt dann eine kleine Sonde mit einem optischen System in das Gelenk ein. Den Einblick ermöglichen das Arthroskop und ein verbundener Bildschirm.
Der Eingriff selbst wird dann mit einem feinen Instrument durchgeführt - eingebracht über einen zweiten Zugang. Das Beste: Nach dem Eingriff bilden sich keine Narben - lediglich zwei kleine Wunden, die innerhalb von wenigen Tagen verheilen, bleiben sichtbar.
Was ist während der Behandlung zu beachten?
Auch wenn seit der Einführung der Arthroskopie Operationen viel schonender durchgeführt werden und die Nachbehandlungszeit beträchtlich reduziert werden kann, so sollte die Entscheidung, operiert zu werden, nie unbedacht gefällt werden und bedarf einiger Vorbereitungen. Unverzichtbar ist die persönliche Besprechung Ihrer Verletzung mit dem Arzt. Nach einer ausgiebigen Untersuchung und anhand der vorliegenden Befunde erläutert er das geplante Operationsverfahren und die erforderlichen Nachbehandlungen.
Vor der Operation sollten Sie bei Ihrem Hausarzt eine Beurteilung der Operationsfähigkeit durchführen lassen. Die Notwendigkeit besonderer Maßnahmen kann so abgeschätzt werden. Lediglich in Ausnahmefällen kommt es vor, dass geplante minimal invasive Operationen nicht durchgeführt werden können. Für die Nachbehandlung müssen Sie noch Termine bei einem Physiotherapeuten vereinbaren und die verordneten Medikamente besorgen.
Am Tag vor der Operation findet eine sogenannte prä-operative Untersuchung und Besprechung mit Ihrem Arzt statt. Sie haben Gelegenheit, offene Fragen zu klären und gewünschte Informationen zu erhalten.
Durch die „Schlüsselloch-Chirurgie“ werden größere Wunden vermieden, was zu einer stark verkürzten Nachbehandlungszeit führt. Stationäre Aufenthalte in Krankenhäusern kann man weitestgehend vermeiden. Mithilfe von geschulten Physiotherapeuten kann die kurze Nachbehandlungszeit effektiv genutzt werden und Sie sind schnell wieder mobil, um im Beruf und Sport wieder voll anzugreifen.
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