Team jameda
Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. dent. Dirk Krischik interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Zahnarzt.
jameda: Herr Dr. Krischik, was hat Sie motiviert, Zahnarzt zu werden, und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?
Herr Dr. Krischik**😗* Ich habe mich sehr früh für den Bereich der Medizin interessiert und auch entschieden. Konkret wurde es dann mit Zahnmedizin nach meinem Abitur, da sich mein Interesse kontinuierlich hierauf fokussierte.
Während meines Studiums haben mich die orale Chirurgie / Implantologie und vor allem die Parodontologie fasziniert. Daher habe ich diese Fächer weiter vertieft, um hier mein Wissen und auch praktische Fähigkeiten zu erweitern. Zudem hat mich die Parodontologie mit ihren vielen Facetten zu den medizinischen Fächern gereizt sowie die Möglichkeit, Zähne bis ins hohe Alter maximal zu erhalten, das begeistert mich sehr.
Neben mikrochirurgischen Techniken, um beispielsweise Zahnfleischrückgänge, sog. Rezessionen, mit Transplantaten zu behandeln oder minimalinvasiv Knochen bzw. Zahnhalteapparatstrukturen zu regenerieren, begleitet mich das Fach auch wissenschaftlich und ich verfolge die aktuellen internationalen Forschungsergebnisse verschiedener Arbeiten.
jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht diesen so besonders?
Herr Dr. Krischik: Die moderne Zahnmedizin gliedert sich in eine Reihe hochspezialisierter Teilgebiete auf, für die man sich als Behandler fokussiert qualifizieren muss.
Mich haben die Schwerpunkte Parodontologie und orale Chirurgie/Implantologie schon während meines Studiums besonders beschäftigt. Deshalb war es mir ein Anliegen, das erforderliche Wissen und Können zu erwerben und mich in meiner praktischen Arbeit darauf zu konzentrieren.
Vor allem in der Parodontologie können wir heute mit modernen und auch mikrochirurgischen Techniken häufig einen maximalen und langfristigen Zahnerhalt anstreben und die Zähne bis ins hohe Alter erhalten. Daher habe ich mich neben den absolvierten Masterstudiengängen noch weiter spezialisieren wollen und das Fach weiter vertieft. Ich habe das Spezialistenprogramm der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie absolviert, mit dem ich kurz vor dem Abschluss stehe.
jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, das Ihre Laufbahn besonders geprägt hat
Herr Dr. Krischik**😗* Sicherlich gibt es Persönlichkeiten, Kollegen oder auch Wissenschaftler, die mich inspiriert haben bzw. neugierig und hungrig auf verschiedene Themen, Techniken oder Behandlungsoptionen gestimmt haben.
Es sind definitiv eher mehrere Personen oder Professoren, die meine Fokussierung oder Laufbahn mitgestaltet haben, als ein einzelner Kandidat.
jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können
Herr Dr. Krischik: Auf jeden Fall. Insgesamt zeigt sich die Digitalisierung mit ihren verschiedenen Facetten in vielen Bereichen als gute Ergänzung. Sie optimiert und erleichtert sogar unsere Behandlungsabläufe. Als ein Beispiel hierfür sei die navigierte Implantologie zu nennen, dank der wir mit Hilfe eines DVTs und der Planungssoftware, Implantate an die optimale Position setzen und gleichzeitig die Krone herstellen lassen und dann sogar sofort eingliedern können. Natürlich müssen hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Sind diese gegeben, profitieren die Patienten beispielsweise von reduzierten Behandlungssitzungen.
Zudem kann uns die 3D-Diagnostik generell unterstützen, z. B. bei der Beurteilung der Knochensituation oder auch in der Endodontologie (Wurzelbehandlung) bei Revisionen zur Darstellung des gesamten Kanalsystems. Neuere Entwicklungen zielen beispielsweise auf die KI (Künstliche Intelligenz) ab. Sie kann uns bei der ästhetischen Korrektur in der Front helfen, um ein harmonisches Lächeln zu erzielen. Sie zeigt z. B. vorab in ihrem Gesichtsprofil, wie Sie damit ausschauen.
Oder aber der Einsatz in der Röntgendiagnostik. Hier können Programme, salopp gesagt, frühzeitiger als das menschliche Auge z. B. Karies erkennen.
jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?
Herr Dr. Krischik: Nun, hier gibt es sicherlich viele Punkte. Sie alle aufzuzählen, sprengt den Rahmen. Zum einen existieren auf wissenschaftlicher Basis eine Menge Fragestellungen, um parodontologische Sachverhalte besser zu verstehen oder auch neue Behandlungsansätze zu verfolgen, z. B. beim Thema Regeneration des Zahnhalteapparates oder bei den periimplantären Erkrankungen.
Weiterhin besteht in der Bevölkerung allgemein ein hoher Behandlungsbedarf für die Parodontitis, sodass der Behandler hier ein besonderes Augenmerk auf die Erkrankung und ihre Therapie legen sollte. Die neuen Leitlinien der EFP (European Federation of Periodontology) geben dem Praktiker eine gute evidenzbasierte Behandlungsempfehlung, um Zähne langfristig zu erhalten.
jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?
Herr Dr. Krischik: Ich verspreche Ihnen eine einfühlsame Behandlung bei hoher beruflicher Qualifikation. Dafür habe ich mir in meiner fundierten Ausbildung das wertvolle Grundlagenwissen erworben.
Darüber hinaus werden unseren Patienten in verständlicher Form über ihre Erkrankung und ihre Therapiemöglichkeiten sowie die Alternativen informiert. Wir fokussieren uns gemeinsam auf ihre beste und sinnvollste Therapieoption. Dabei berücksichtigen wir Ihre Bedenken und auch Wünsche!
Denn ein zufriedener Patient ist oftmals ein verstandener und vollumfänglich aufgeklärter Patient, um die optimale Therapie zu erreichen.
jameda: Was schätzen Sie an Ihren Patienten besonders?
Herr Dr. Krischik**😗* Generell schätze ich immer das entgegengebrachte Vertrauen der Patienten. In meiner langjährigen Tätigkeit als Zahnarzt sind mir bereits einige Patienten selbst von meiner Assistenzarztstelle über Zwischenstationen bis hierhin, nach Waltrop, gefolgt. Also nicht nur wegen spezieller zahnärztlicher Problemen/ Fragestellungen, sondern auch zur normalen Kontrolle nehmen Sie teilweise über 80-100 km Anfahrt in Kauf. Und das schon über einen langen Zeitraum.
Das sind wirklich Dinge, die mich freuen und auch gegenseitige Wertschätzung zeigen. Zum anderen schätze ich sehr, dass wir neben unseren Spezialisierungen immer noch versuchen, den familiären Charakter zu pflegen und das finde nicht nur ich gut, sondern auch unsere Patienten. Wir sind nah an ihren Problemen und haben immer ein Ohr für den Menschen.
jameda: Gibt es ein besonderes Patientenerlebnis, das Sie nie vergessen werden?
Herr Dr. Krischik: Ja. Ich habe jetzt zwar nicht speziell genau nur ein bestimmtes im Kopf, aber es gibt Erlebnisse, an die man sich gerne erinnert!
jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Herr Dr. Krischik: Ich empfehle unseren Patienten, die regelmäßigen Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen, sowie allgemein mindestens 2x im Jahr die Professionelle Zahnreinigungen durchführen zu lassen.
Weiterhin bieten wir – auch durch meine Spezialisierung – die Kontrollen und Therapie für die Volkskrankheit Parodontitis an. Gerade hier gilt es, sie frühzeitig zu erkennen sowie zu behandeln und auch immer wieder zu kontrollieren bzw. zu reevaluieren sowie eine konsequente Nachsorge zu betreiben.
Heute wissen wir, dass parodontale Erkrankungen Zusammenhänge mit kardiovaskulären (Herz-/ Kreislauf- und Gefäßerkrankungen) Ereignissen abbilden, bidirektionale Beziehungen zum Diabetes mellitus haben und ebenfalls mit Risikofaktoren wie Adipositas, Stress und Osteoporose einhergehen.
Zudem gibt es natürlich noch weitere Erkrankungen und Symptomen, die mit der Parodontologie verbunden sind. Hier sieht man, wie weitreichend das Fachgebiet ist und dass die Mundgesundheit auch für die allgemeine Gesundheit äußerst wichtig ist. Daher rate ich zu regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolluntersuchen, mindestens 2 x jährlich.
Ich habe mich im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit kontinuierlich den Weiterbildungen und Qualifikationen in den Teilgebieten Implantologie, orale Chirurgie und Parodontologie gewidmet.
Damit konnte ich mir nicht nur den ergänzenden Titel des Master of Science MSc. für orale Chirurgie / Implantologie und Parodontologie / Implantatherapie erwerben, sondern auch die hohe Spezialisierung, mit der ich Sie fundiert informiere, berate und versorge.
Zudem bin ich über die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie in eine weitere Qualifizierungsstufe eingetreten, um den ‘Spezialisten für Parodontologie’ zu erlangen und damit eine der höchsten Auszeichnungen der größten deutschen Fachgesellschaft zu erlangen. Hiermit bieten wir den Patienten hohe fachliche Qualität auf aktueller moderner wissenschaftlicher Basis.
Bei aller Professionalität, Innovation und Technik ist unsere gemeinschaftliche Zahnarztpraxis in Waltrop immer der sympathische Anlaufpunkt mit dem familiären Flair geblieben. Wir nehmen die persönliche Betreuung und Beratung in angenehmer Atmosphäre sehr ernst und möchten damit auch Ihren Praxisbesuch zum angenehmen Erlebnis machen. Die enge Symbiose aus Qualität, individuell abgestimmten Behandlungsoptionen und übergreifenden Versorgungskonzepten zeichnet uns aus.
Die Einrichtung wurde 2005 von meinem Praxiskollegen Zahnarzt Andreas van Orten gegründet. 2016 kam ich als Partner hinzu. Heute ist in unseren Räumen das 6-köpfige Zahnärzteteam tätig, wobei wir uns für verschiedene Fachgebiete weiterqualifiziert haben. Wir werden bei unserer Arbeit von einem freundlichen und serviceorientierten Team unterstützt. Wir sind während großzügiger Öffnungszeiten an den Werktagen von 7 bis 21 Uhr für Sie da, so dass wir flexibel auf Ihre Terminwünsche reagieren können und Ihnen auch abends nach dem Büro noch Zahnbehandlungen anbieten.
Sie finden Zahnärzte - DO24, Ihre leistungsfähige und freundliche Gemeinschaftspraxis für Zahnheilkunde, in Waltrop unter der Adresse Dortmunder Straße 24 – 28.
Wir freuen uns, wenn Sie als neuer Patient den Kontakt mit uns aufnehmen.
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