
Depressionen können durch lange, dunkle Wintertage ausgelöst werden. Man spricht dann von einer Winterdepression beziehungsweise von einer saisonal-affektiven Störung - auch SAD genannt.
Längst ist ein medikamentöser Behandlungsweg nicht mehr die einzige Therapiemöglichkeit. Eine hypnotherapeutische Behandlung, das heißt eine Behandlung in Trance kann eine sehr gute und effektive Möglichkeit sein und zu Erfolgen führen.
Wie merkt man eigentlich, dass man in einer Winterdepression hängt? Man fühlt sich antriebslos, leer im Kopf, pessimistisch gestimmt, hat kein Interesse an schönen Dingen, irgendwie ist alles anders - alles außer angenehm. Grund dafür ist, dass nicht genug Tageslicht zu Verfügung steht und unser Körper deshalb nicht genügend 'Glückshormone' produzieren kann. Ein Mangel an Serotonin entsteht und der Teufelskreis beginnt.
Nicht selten versucht unser Organismus durch Heißhungerattacken für Ausgleich zu sorgen. Damit unsere Hormonproduktion wieder auf Hochtouren arbeiten kann, ist es sehr wichtig, körperliche Aktivitäten einzuplanen und Tageslicht zu tanken.
In manchen Fällen ist der Einsatz von Psychotherapie sinnvoll. Ein besonders effektives Verfahren ist hierbei die so genannte Hypnotherapie. Die Hypnotherapie stellt ein Komplex aus klassischer Psychotherapie und Bereichen der Hypnose dar. Durch die Arbeit mit inneren Bildern und inneren Dialogen kann in vielen Fällen rasch eine Verbesserung erzielt werden - auch bei Winterdepressionen.



