Ein Nabelbruch sollte prinzipiell operiert werden

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Weitere Bezeichnungen für Nabelbruch (Nabelhernie, Umbilicalhernie, Hernia umbilicalis).

Was ist ein Nabelbruch?

Im Nabelbereich hat die stabilisierende Bauchwandfaszie eine lochartige Lücke zwischen den beiden vorderen Bauchmuskeln (Rektusmuskulatur). Beim Pressen stülpen sich daher Eingeweide (fettiges Bauchnetzgewebe oder Darm) aus der Bauchhöhle nach außen. Die Eingeweide werden noch bedeckt von einer dünnen sackartigen Ausstülpung des Bauchfells, dem sogenannten Bruchsack. Darüber liegt nur noch die Haut im Nabelbereich.

Welche Ursachen hat ein Nabelbruch?

Es handelt sich um eine angeborene Schwachstelle im Bereich der ehemaligen Nabelschnurgefäße. Entweder wird man bereits mit einem Nabelbruch geboren oder die Schwachstelle in der Bauchwandfaszie im Nabelbereich weitet sich im Laufe des Lebens zunehmend aus. Insbesondere durch körperliche Belastungen, Übergewicht oder Schwangerschaft vergrößert sich dann eine bestehende Schwachstelle zunehmend. Hinzu kommt häufig noch ein Auseinanderweichen der rechten und linken vorderen Bauchmuskulatur (Rektusdiastase).

Wie wird ein Nabelbruch diagnostiziert?

Lediglich eine exakte körperliche Untersuchung und eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sind erforderlich, um eine sichere Diagnose zu stellen. Lassen sich die Eingeweide im Liegen nicht in die Bauchhöhle zurückdrücken, liegt eine Einklemmung vor. Sollten die eingeklemmten Eingeweideanteile spontan oder auf Druck deutlich schmerzhaft sein, sind die eingeklemmten Eingeweide höchstgradig durchblutungsgefährdet, was eine sofortige Notoperation erforderlich macht.

Wann sollte ein Nabelbruch operiert werden?

In den ersten ein bis zwei Lebensjahren kann eine Spontanheilung auftreten, weswegen hier keine OP-Indikation besteht. Ansonsten ist eine Spontanheilung definitiv nicht möglich, weswegen prinzipiell eine operative Behandlung erforderlich ist.

Unbehandelt treten nicht selten Komplikationen auf (Einklemmungen des fettigen Bauchnetzgewebes oder einer Darmschlinge) mit entsprechend notwendiger Notfall-Operation. Ein Nabelbruch sollte daher immer einer baldigsten operativen Behandlung unterzogen werden, um nicht planbare Notfall-Operationen zu vermeiden.

Nabelbruch-Operationen werden in der Regel ambulant durchgeführt.

Spezialisierte und erfahrene Chirurgen operieren seit über 20 Jahren Nabelbrüche unter ambulanten Bedingungen. Die Patienten verlassen ohne wesentliche Beschwerden ein bis zwei Stunden nach der Operation zu Fuß die Klinik. Der medizinische Standard (ein qualifiziertes Narkosefacharzt-Team als auch sämtliche modernen technischen Ausrüstungen vor Ort) ist selbstverständlich der gleiche wie unter stationären Bedingungen.

Eine Operation unter kurzstationären Bedingungen (eine Übernachtung in der Klinik) ist indiziert bei relevanten zusätzlichen internistischen Erkrankungen oder Bauchwandrekonstruktionen mit Patch- oder Netzimplantat.

Die Operations-Methoden richten sich nach Bruchgröße und den individuellen Belastungsanforderungen.

Es stehen prinzipiell zwei OP-Methoden zur Verfügung:

Bei kleineren Defekten (bis ca. 2 cm Durchmesser) ist die Reparation des Bauchwanddefektes mit Nahttechniken das Verfahren der Wahl. Der operative Zugang (Schnitt) wird sehr klein gehalten und die Haut abschließend kosmetisch vernäht, sodass keine größere sichtbare Narbe zurückbleibt. Bei korrekter OP-Technik ist die Rezidivgefahr (Wiederauftreten eines Nabelbruches an der gleichen Stelle) bei den kleineren Defekten höchst unwahrscheinlich. Nach ein bis zwei Wochen sind bereits wieder sportliche Betätigungen wie Joggen oder Radfahren möglich. Mit forcierten Belastungen oder gar Bauchmuskeltraining sollte allerdings erst nach sechs Wochen begonnen werden, um ein Rezidiv zu vermeiden.

Bei größeren Defekten oder bei Rezidiven (erneutes Auftreten eines Bruches nach Vor-Operation) sollte die Verstärkung der Bauchwand mit einem sehr gut verträglichem Kunststoffnetz bzw. –patch durchgeführt werden. Zur Vermeidung von Rezidiven hat sich dieses operative Vorgehen ab einer gewissen Defektgröße, bei Adipösen und Patienten mit schweren körperlichen Belastungen im Alltag sehr bewährt. Das Kunststoffmaterial entspricht dem Nahtmaterial, welches seit Jahrzehnten weltweit bei Operationen verwandt wird. Eine Unverträglichkeit ist nicht beschrieben. Der Vorteil bei der Verwendung von Netz oder Patch besteht in der rascheren Belastbarkeit und Rehabilitation bezüglich beruflicher körperlicher Tätigkeiten und Sport.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (299)

Kristina, 04.04.2021 - 21:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Höllenriegel, ich habe seit meiner 2. Schwangerschaft einen Nabelbruch von 2,6 cm. Der Arzt bei dem ich war, möchte operieren. Ich habe aber einen 1 Jahr alten Sohn, den ich noch oft hebe. Mein Mann kann mich 6 Wochen nach op unterstützen aber danach nicht mehr, Die Frage: Kann der Nabelbruch sich noch von alleine zurückbilden? Habe erst vor ein paar Monaten abgestillt. Außerdem planen wir eventuell noch ein Kind. Macht es da Sinn sich jetzt schon operieren zu lassen? Vielen Dank!

Marcel, 02.02.2021 - 09:52 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, Zu mir ich bin 30 Jahre alt, habe viel Kraftsport gemacht. Ich wurde im Jahr 2020 2x operiert, wegen eines Bauchnabelbruchs. Der Bruchsack befand sich über meinen Bauchnabel. Der Schnitt wurde unterhalb der Bruchpforte gemacht. Vorerst wollte ich auf Bitten meines Chirugen kein Netz eingesetzt haben. Leider ist mir die Naht wieder gerissen und ich musste mich erneut bei meinem Chirugen vorstellen. Nun wurde ein Netz eingesetzt. Ich habe seitdem starke Rückenschmerzen linkseitg (eigentlich der komplette Strang von unten nach oben), bzw. auch das Gefühl als könnte ich die Nahrung nicht mehr richtig verdauen. Ich habe in 3 Montaten 15kg abgenommen, da sich bei zu viel Nahrung mein Bauch aufbläht und es die Rückenschmerzen sowie Bauchschmerzen verstärkt. Telweise habe ich das Gefühl ich platze. Mein Darm bläht sich auf und ich kann ihn von außen aus spüren. Ich kann seitdem kein Fleisch, Nudeln, Gemüße, Süßigkeiten uws. essen. Bei einem Salat habe ich keine Schmerzen und diesen vertrage ich auch sehr gut bzw. habe auch dann nur leichte Rückenschmerzen. Das ist leider momentan das einzige was ich essen kann. Aktuell beläuft sich mein gewicht auf 72kg bei einer Größe von 186cm und es wird jeden Tag weniger. Bei einem Arzt hatte ich mich schon vorgestellt, dieser konnte allerdings mit den nötigen Bildgebenden Mittlen nichts finden. Kann es sein das mein Darm nicht richtig liegt? Wie kann man soetwas beheben und kann dies auch ohne OP bewerkstelligt werden? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank! Mfg Marcel

Christian, 04.06.2020 - 22:44 Uhr

Sehr geehrter Dr Höllenriegel, ich habe im oberen Teil meines Bauchnabels eine kleine Beule bemerkt und hatte die Befürchtung, dass es ein Nabelbruch ist. Ich stellte diese Beule meinen Hausarzt vor, der mir sagte, es wäre kein Nabelbruch, sondern das mein Nabel so anatomisch aussieht. Allerdings habe ich bei starken Pressen eine minimale Ausstölpung bemerkt und bin mir unsicher, ob es nicht doch ein Nabelbruch ist. Da ich von eventuellen Komplikationen bei nicht behandelten Nabelbrüchen gehört habe, mache ich mir etwas Sorgen. Kann ich auch ohne Überweisung zu einem Chirurg gehen, um mir eine Zweitmeinung einholen zu können? Mit freundlichen Grüßen Christian S.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 09.06.2020

Das müssen Sie bitte den Chirurgen fragen für welchen Sie sich entschieden haben, ob er eine Überweisung haben will oder nicht. Die Handhabung ist hier sehr unterschiedlich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Gerd L., 14.05.2020 - 05:52 Uhr

sehr geehrte Damen u Herren! danke für die differenzierte Erläuterung. - noch drei persönliche zusatzfragen: wenn ein netz/patch eingebaut wird bei der op: 1)was passiert, wenn man an gewicht zu- oder auch abnimmt? 2) ist Sport und (muskel-)Aufbautraining unbedenklich wieder möglich - und voraussichtlich nach welcher zeit? 3) anderen op-s (Wirbelsäule, gelenkersatz, bauchraum) steht eine größere nabel-bruchop nicht im wege? - ich danke ihnen sehr, wenn sie mir hierauf auch antworten könnten! - mit besten grüßen u wünschen - Gerd L.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 19.05.2020

Das sind schon sehr viele differenzierte Fragen. Um diese alle beantworten zu können, müssten Sie sich bei mir in der Praxis vorstellen, um das alles zu beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Isabel, 28.03.2020 - 17:37 Uhr

Sehr geehrter Dr. Höllenriegel, Mich würde Ihre Erfahrung und Einschätzung zu meiner aktuellen Lage sehr interessieren: Ich (28 Jahre, weiblich, normal-gewichtig) hatte vor 5 Wochen (21.02.2020) eine Nabelbruch OP (offen, direkte Naht, kein Netz) wegen eines 0.5 -1 cm Bruchs, vermutlich ausgelöst durch schweren Kraftsport. Die OP und die erste Heilung verliefen scheinbar problemlos (aber mit Schmerzen), ich habe die Schonung eingehalten und war wieder schmerzfrei bis ich vor 3 Tagen bei einem Spaziergang ein paar lockere Ausfallschritte (ohne Zusatzgewicht o. Ä.) eingebaut hatte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das eine große Belastung für den Bauch wäre, und hatte währenddessen keine Schmerzen. Am Abend allerdings verspürte ich ein Ziehen um den Bauchnabel und bis zum nächsten Morgen war der Nabel und der Bereich um die obere Hälfte des Nabels wieder ein bisschen mehr geschwollen. Dann kamen mittlere Schmerzen beim Husten, Lachen und Lagewechsel hinzu, in Arzt und Intensität der Schmerzen von ca. 10 Tage post-OP sehr ähnlich. Mein Zustand ist zwar weder schlimm noch besorgniserregend, und habe das Gefühl, dass es langsam wieder besser wird, aber die Schmerzen verunsichern mich und ich ärgere mich über mein (sorgloses) Verhalten. Kann es sein, dass durch diese Belastung das noch nicht verheilte Gewebe übermässig gereizt wurde und solche Symptome auslöst, OHNE dass etwas irreversibel beschädigt wurde (also die Naht oder das Gewebe eingerissen ist), oder bedeutet so eine körperliche Reaktion zwangsläufig, dass etwas kaputt gegangen ist? Ich würde mich sehr über eine Einschätzung von Ihnen freuen. Vielen Dank schonmal und beste Grüße, Isabel

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 31.03.2020

Trotz Ihrer ausführlichen Beschreibung kann ich Ihnen leider auf die Entfernung keine verlässliche Beurteilung geben. Am besten stellen Sie sich bei Ihrem Chirurgen vor zur Untersuchung inklusive Ultraschall. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Tina, 20.02.2020 - 23:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel. Ich hatte vor 5 Monaten meinen 2. Kaiserschnitt. Meine Frauenärztin hat einen kl. Nabelbruch festgestellt. Inzwischen hat sich der Bauchnabel zwar wieder ziemlich zurückgebildet, allerdings fühlt sich der komplette Nabelbereich noch wie eine Beule an und man sieht diese auch. Auch unterhalb des Nabelbereichs tritt eine Beule hervor. Ist das dennoch ein Nabelbruch? Mein Bauch ist auch insgesamt noch sehr dick

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 21.02.2020

Nach der Schwangerschaft haben sehr viele Frauen eine Rektusdiastase (ein Auseinanderweichen der vorderen Bauchmuskulatur). Müsste Ihre Frauenärztin eigentlich wissen, da sehr häufig und typisch. Dadurch tritt auch die Nabelregion etwas hervor. Hier besteht zunächst kein Handlungsbedarf, Sie müssen hier die Rückbildung einfach abwarten. Sollte überhaupt einmal eine Operation eventuell erforderlich sein, käme sowieso erst der Zeitraumraum in Frage, wenn Sie Ihr Kind nicht mehr heben oder tragen müssen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Domitilia D., 19.02.2020 - 23:11 Uhr

Hallo. Ich hatte heute Nabelbruch op. Doch seitdem ich nach Hause bin spüre ich stechende schmerzen beim Einatmen unter dem rechten Rippenbogen. Es sticht wirklich sehr unangenehm beim Atmen. Hat dies mit der OP zu tun? Ist es normal? Ich habe schon meine Bedenken. Die Narbe tut nur leicht weh. Es ist ein druckschmerz, aber gut auszuhalten, doch dies unter den Rippenbogen beunruhigt mich schon und ist wirklich schmerzhaft. Ich wäre Dankbar über bisschen Aufklärung.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 21.02.2020

Einen direkt post-OP bestehenden Beschwerdezustand aus der Entfernung zu beurteilen, ist etwas zu viel verlangt und leider unmöglich. Da müssen Sie schon Ihren Operateur fragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Beate S., 22.01.2020 - 22:40 Uhr

Guten Abend, ich bin am 13.01.20 an einer rezidiven Nabelhernie mit einer Bruchgrösse von 15x5cm operiert worden. Es wurde ein Netz mit eingenäht. Der Schnitt geht längs oberhalb meines Nabels mit einer Länge von ca. 19cm hinunter. Ich soll sechs bis acht Wochen einen Bauchgurt tragen. Wie lange muss ich noch mit Schmerzen und Beeinträchtigungen rechnen? Mit freundlichem Gruß Beate S.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.01.2020

Das müssen Sie schon Ihren Chirurgen fragen bei einem so ausgedehnten Befund. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Käfer, 04.01.2020 - 18:54 Uhr

Guten Tag, muss jeder Nabelbruch operiert werden? Mir wurde abgeraten in der Hoffnung er würde von alleine sich verkleinern ( gerade eine Geburt gehabt) es hieß im Krankenhaus ich soll nicht mehr wie 5 kg heben, wie lange wurde mir aber nicht gesagt. Mein Kind wiegt ja schon über 5 kg kann ich dieses jetzt nicht mehr geben?, dann würde eine OP vielleicht ja doch Sinn machen? Mfg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 07.01.2020

Nach einer Schwangerschaft tritt häufig eine Rektusdiastase (Auseinanderweichen der vorderen Bauchmuskulatur) auf kombiniert mit einem Nabelbruch oder dem optischen Bild eines Nabelbruches. Eine eventuelle operative Versorgung - wenn überhaupt notwendig - kommt erst in Frage, wenn Sie Ihr Kind nicht mehr heben müssen, d.h. in der Regel erst nach zwei bis drei Jahren, weil Sie nach einer OP sechs Wochen nicht heben sollten. Bis dahin können und müssen Sie ja belasten, da Ihr Kind ja auch immer schwerer wird. In der Regel ist das kein Problem. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Andi, 18.12.2019 - 14:35 Uhr

Am 1.10. wurde ich am Bauch operiert. Meine Bauchnarbe verläuft beginnend oberhalb vom Bauchnabel hin zur rechten Bauchflanke. Nun ist es so, dass ich nach über zwei Monaten immer noch eine Art Muskelkatergefühl, auch Spannungs-/ Druckgefühl auf einer Länge von 5 cm an der Narbe, beginnend am Bauchnabel, verspüre. Es handelt sich um keinen Schmerz. Präsent ist dies beim Aufstehen, beim Sitzen, beim Laufen, beim Husten und Niesen. Also immer wenn man eigentlich die mittlere Bauchmuskulatur beanspruchen würde. Beim ruhig Liegen ist nichts. Auch beim Drücken auf die Narbe ist kein Schmerz spürbar. Die Bereiche um die Narbe sind gelegentlich immer wieder abwechselnd taub. Ich bin der Meinung, dass es schon mal weniger war, das Gefühl. Heute war ich routinemäßig beim Hausarzt, welcher meinte, dass es wohl normal wäre und ich auch über die drei Monate hinaus Probleme haben könnte. Beunruhigen tut es mich trotzdem, da es doch nun langsam mal "schmerzfrei" (mal so ausgedrückt) werden sollte. Am 6.1.2020 muss ich wieder ins KH zur Nachkontrolle, aber nicht wegen der Narbe, sondern wegen dem Grund der OP. Wie schätzen Sie meine Wahrnehmung ein? Möchte ja auch nicht wegen jeder kleinen Sache zum Doktor. Eine Nachkontrolle, bzw. Verhaltensanweisung durch einen Chirurgen gab und gibt es nicht. Danke für Ihre Beantwortung.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 19.12.2019

Ich empfehle Ihnen bis zur Kontrolle bei Ihrem Chirurgen am 6.1. jegliche Bauchmuskelbelastungen zu vermeiden, d.h. nicht Heben über 5 kg und keine Sit-up Bewegungen durchzuführen. Nach einer größeren Bauch-OP können schon noch bei Belastungen und Erschütterungen Beschwerden bestehen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Maria, 09.12.2019 - 22:22 Uhr

Guten Abend, vor 10 Tagen wurde bei mir Nabelbruch operiert, Netz implantiert. Dummerweise habe ich ein paar Tage nach der OP eine Erkältung bekommen und muss ständig husten und niessen. Es tut dabei sehr weh. Seit dem tut mir die rechte Seite von dem Nabel ständig weh. Könnte es passieren, dass das Netz sich ablöst oder ist es unwahrscheinlich? Welche Ursache könnten die Schmerzen haben? Sieht man es in einem Ultraschall ob mit dem Netz noch alles in Ordnung ist? Gruß Maria

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.12.2019

Post-OP Erkältung ist natürlich nicht ideal und muss entsprechend medikamentös (Hustenmittel, Nasentropfen) konsequent behandelt werden, damit keine Belastungen der OP-Region auftreten. Ob die OP ernsthaft beeinträchtigt wurde, kann natürlich nur vor Ort durch Ihren behandelnden Chirurgen beurteilt werden. Da kann ich Ihnen aus der Entfernung keine verlässliche Beurteilung geben. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nadine H., 05.12.2019 - 12:27 Uhr

Guten Tag, vor zwei Tagen war ich beim Ultraschall und es wurde ein kleiner Nabelbruch nach Schwangerschaft mit Fettgewebe einklemmung fest gestellt. Dieses haben sie durch Druck wohl lösen können. Leichtere Schmerzen habe ich im Nabel Bereich immer noch ist das richtig so? Sollte man trotzdem eine OP anstreben, die Ärzte seien optimistisch das es nicht zwingend notwendig wäre oder zu einem späteren Zeitpunkt. Lg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 05.12.2019

Nach einer Schwangerschaft eine Nabelbruch-OP durchzuführen, ist nicht empfehlenswert, da Sie anschließend sechs Wochen nicht schwer heben sollten. Nur bei einer nicht reponiblen schmerzhaften Einklemmung wäre eine OP notwendig. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Volkmann K., 23.11.2019 - 10:14 Uhr

hatte vor 4 Wochen eine kompl. Hernien OP dauerte 4 Stunden. Es wurden zwei Netze eingesetzt. Hab einen senkrecht Schnitt vom Brustbeim bis ganz runter. Frage: Bin im oberen drittel noch ziehmlich geschwollen und ohne Bauchbinde gehen geht gar nicht ist das normal?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 26.11.2019

Es handelte sich ja offenbar um eine sehr große OP, da könnten natürlich nach 4 Wochen noch gewisse Probleme bestehen. Allerdings kann ich auf diesem Wege keine verlässliche Beurteilung abgeben, ohne Sie untersucht zu haben. Am besten stellen Sie sich bei Ihrem Chirurgen vor. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Mila, 12.11.2019 - 16:43 Uhr

Hallo, ich habe da mal eine Frage, die mich ein bisschen beschäftigt. Als ich geboren wurde, wurde bei mir ein Nabelbruch festgestellt, der dann auch operiert wurde. Seitdem ist alles gut. Ich hatte nie Beschwerden, allerdings habe ich jetzt, dadurch, dass eine Physiotherapeutin auf meinem Bauch sehr viel rumgedrückt hat, da enorme Schmerzen. Jetzt wollte ich einfach mal sicherheitshalber fragen, ob das irgendwie zusammenhängen kann oder ob das schon so verheilt ist, dass da nichts mehr passiert. (W/17)? Und wenn ich schwanger werde (später wenn ich älter bin), kann das irgendwie Einfluss drauf nehmen oder mir irgendwie schaden (der Nabelbruch)? LG Mila

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.11.2019

Die Beschwerden ausgelöst von der Physiotherapeutin haben sicherlich nichts mit Ihrer Nabelbruch-OP als Kleinkind zu tun, zumal Sie ja auch bisher völlig beschwerdefrei waren. Was die Zukunft anbetrifft, spielt Ihrer Nabelbruch-OP als Kleinkind ziemlich sicher keine Rolle, Sie sollten sich keine Sorgen machen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Claudia, 08.11.2019 - 20:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med Höllenriegel, bei einer Kontrolluntersuchung bemerkte der Arzt so nebenbei, dass ich einen Nabelbruch hätte. Ich hatte bis jetzt keinerlei Beschwerden. Ich dachte mir nix dabei, dass im Nabel selber eine kleine Beule ist, war für mich normal. Der Arzt schickte mich zum Chirurgen. Dieser führte eine Tastuntersuchung aus, und sagte, dass er seinen Finger in die Lücke stecken könne. Er empfiehlt eine endoskopische OP, bei der ein Netz an die Bauchwand angeklebt wird. Ist das wirklich nötig, wenn ich bis jetzt keinerlei Beschwerden hatte? Mit freundlichen Grüßen Claudia

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 13.11.2019

Ohne Beschwerden können Sie auch abwarten, ob der Befund größer wird und Beschwerden bereitet. Bei dem beschriebenen kleinen Befund würde ich allerdings keine Netzimplantation empfehlen, sondern nur die Nahttechnik über einen sehr kleine Schnitt im Nabelbereich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marcel S., 11.10.2019 - 21:50 Uhr

Hallo Herr Dr. Höllenriegel, seit 3 Tagen „schmerzt“ mein Bauchnabel bei Berührung. Wenn ich in den Bauchnabel nach oben in Richtung Brust fühle, fühlt es sich leicht gehärtet an. Kann dies ein Nabelbruch sein? Mit freundlichen Grüßen Schneider

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 14.10.2019

Sie sollten sich zeitnah bei einem Chirurgen vorstellen. Es besteht der Verdacht auf eine kleine Einklemmung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kerstin, 03.10.2019 - 04:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. med Höllenriegel, ich bin innerhalb von 11 Monaten an einer Nabelhernie und einem Nabelrezidiv operiert worden, wo beim zweiten Mal ein Netz eingesetzt wurde. Beruflich muss ich schwere Lasten tragen und heben. Nun meine Frage: Wie hoch ist die Belastungsgrenze an Kilos, wenn ich weiterhin in diesem Beruf arbeiten möchte, um einen weiteren Rezidiv zu vermeiden? Vielen Dank. MfG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 07.10.2019

Dazu müsste ich genaue Kenntnisse von Ihrer OP und Ihrer körperlichen Konstitution haben, um eine verlässliche Beurteilung abzugeben. Am besten fragen Sie Ihren Operateur, da er genauestens über Sie Bescheid weiß. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Albert, 26.09.2019 - 21:42 Uhr

Hallo, meinem Vater ist nach der Nabelbruch OP mit Netz ein Stück des Darmes unter dem Netz eingeklemmt werden. Der Darm ist abgestorben, es kam dazuz dass die Bakterien in den Bauchraum eingedrungen sind. Bauchfellentzündung etc. Sofort (am Tag danach) Not OP...Darm wurde geflickt, Netz entfernt und nun liegt er intensiv mit der Angst dass es tödlich endet. Wie stehen bei sowas die Chancen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 01.10.2019

Auch wenn es sich sicherlich um ein ernstes Problem handelt, sollte unter den heutigen chirurgischen und intensivmedizinischen Möglichkeiten der komplizierte Zustand behoben werden können. Alles Gute für Ihren Vater Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Maria, 24.09.2019 - 21:11 Uhr

Sehr geehrter Hr. Dr. Höllenriegel, vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 25.09.2019

Gerne geschehen Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Maria, 17.09.2019 - 11:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, ich habe nun auch einen Nabelbruch bekommem, der schmerzt und Fettanteile eingeklemmt sind (Ultraschall). Leider habe ich nach einer Laparoscopischen-Blinddarm-Op mit Adhäsiolyse diverse Leisten-, Schenken- und Narbenbrüche bekommen, die in kurzer Zeit laparoscopisch mit Netzen und Patch-Plastik versorgt wurden. Jetzt ist der Nabelbruch akut und auf Grund meiner Vorgeschichte möchte ich nicht unbedingt intraperitonial versorgt werden, da ich Angst vor Fremdkörpergefühl/Tackern und Verwachsen von Darm mit dem Netz habe. Bitte erläutern Sie mir die PUMP oder IPOM-Verfahren in Bezug auf Vorteile/Nachteile, die Sie erfahrungsgemäß beobachten. Ich habe den Eindruck, dass PUMP-Verfahren nicht überall angeboten wird und muss entscheiden, ob ich gezielt einen Chirurgen mit diesem Verfahren suche oder bin mit dem IPOM genauso gut versorgt (in Bezug auf Schmerzen und Risiken). Ist eine offene Nabel-Op im Fall der inzwischen 3 Laparoskopien (Nabelhernie kam in Folge dessen) in kurzer Zeit besser? Ich weiss, dass meine Frage sehr speziell ist. Ich lese im Netz über das MILOS-Verfahren, finde es jedoch in den Behandlungsangeboten der Chirurgen nicht erwähnt. Ich danke Ihnen mehrmals für Ihre Mühe.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.09.2019

Sie haben offensichtlich eine Trokarhernie im Nabelbereich als Folge der Laparoskopischen OPs. Da Sie bereits Einklemmungsbeschwerden haben, sollten Sie sich zeitnah operieren lassen. Ich empfehle eine offene Op über einen kleinen Schnitt im Nabelbereich und Naht des zuvor exzidierten Bauchwanddefektes. Je nach Befund eventuell auch mit einem kleinen Patch. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Stefan B., 14.09.2019 - 08:35 Uhr

Moin ich bin am 3.09. nach Nabelbruch operiert worden. Fäden werden am 16. gezogen. Jetzt ist mir über der Narbe eine neue Beule aufgefallen. Ist das schon wieder eingerissen ? Ich trage ja eine Bandage. Es wurde ein Netz eingesetzt.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.09.2019

Sie sollten sich bei Ihrem Chirurgen vorstellen zum Ultraschall, wahrscheinlich ist die Schwellung ein Hämatom. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Patrick, 09.09.2019 - 19:40 Uhr

Guten Tag, ich hatte vor 1 1/2 Wochen eine entsprechende OP in der ein Netz eingesetzt wurde. Vor der Op kam es durch das "Heraustreten" des Bauchgewebe zu einem "Knubbel" über dem Bauchnabel. Auch jetzt, nach der OP, ist ein solcher "Knubbel" ertastbar. Ist das normal?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.09.2019

Das kann natürlich noch von einer narbigen Schwellung in der Bauchwand herrühren oder ein Hämatom im ehemaligen Bruchsackbereich sein. Sie sollten sich bei Ihrem Chirurgen vorstellen, um den Lokalbefund zu beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Paula, 09.09.2019 - 11:21 Uhr

Guten Morgen Prof Höllenriegel, ich wurde vor ca. 1 Jahr an einer Bauchnabel und Bauchhernie operiert. Es war eine offene op und mir wurde ein Patch eingesetzt. Scheinbar vertrug ich das Patch nicht, da ich schon im Aufwachraum noch halb benebelt starke Schmerzen hatte. Am nächsten Tag wurde ich Notoperiert und mir wurde ein Netz eingesetzt. Aufwachen war besser aber Bewegung immer noch stark schmerzhaft. Ich lag 5 Tage im Krankenhaus und wurde entlassen als ich es zur Toilette geschafft habe. Bis heute habe ich immer wieder starke Schmerzen beim laufen, so dass mir das Atmen vor Schmerz schwer fällt oder ich kaum noch vom Fleck komme. Kann auch in der zweiten op was schief gelaufen sein? Oder was mag die Ursache meiner Schmerzen sein? Die meisten Patienten laufen rein und raus nach einer Hernien op. Beste Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.09.2019

Was da "schief gelaufen ist", wie Sie sagen, kann ich auf diesem Weg nicht beurteilen. Notwendig wäre eine körperliche Untersuchung, eine Sonographie, eventuell auch ein CT. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anne, 30.08.2019 - 16:32 Uhr

Danke für Ihre Antwort. Muss eine solche Rektusdiastase operiert werden, da sie jetzt schon 5 Jahre besteht??

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.09.2019

Rektusdiastasen müssen nicht operiert werden, es handelt sich hier "nur" um ein kosmetisches Problem. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Julia, 29.08.2019 - 11:17 Uhr

Guten Tag, im Februar wurde ich wegen eines Nabelbruch operiert und ein Implantat eingesetzt. 6 Monate später habe ich bei Berührung oberhalb des Nabels noch immer Schmerzen, zudem ist die Stelle sehr hart und ein Faden ist am Nabel ebenfalls zu spüren. Was kann das sein? Viele Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.08.2019

Wahrscheinlich wurde ein nicht resorbierbarer Faden verwandt, welcher entsprechend auf Dauer Beschwerden bereitet. Im Bereich der Nabelhaut ist das problematisch. Man sollte ihn in Lokalanästhesie entfernen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Christin, 28.08.2019 - 21:27 Uhr

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich habe jetzt einen neuen Termin nächsten Dienstag. Das ist hoffentlich ausreichend. Gibt es denn noch andere Gründe neben einer Einklemmung warum ein Nabelbruch schmerzt? Also oft ist es ein unangenehmes Ziepen, aber immer häufiger auch ein kurzer stechender Schmerz. Im Internet lese ich immer nur, dass ein Nabelbruch eigentlich nicht schmerzt. Das irritiert mich etwas.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.08.2019

Untersuchung am Dienstag reicht sicherlich, dann wird man sehen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anne, 28.08.2019 - 19:04 Uhr

Guten Tag, ich habe durch meine letzte Schwangerschaft einen Nabelbruch, diese ist jetzt fast 5 Jahre her. Beim Urltraschal im Dezember wurde dieser bestätigt, er beträgt ça 2,5 cm. Ich habe auch, wenn ich die Bauchmuskulatur anspanne, wie einen Spalt über dem Nabel hat das was damit zutun?? Seit über 1 Woche habe ich immer wieder starke Bauch Krämpfe (so das mir vor Scherzen schlecht wird) und Durchfall. Gestern erst wieder beim Blumen gießen. Kann das mit dem Bruch zu zusammen hängen??? Vielen Danke für ihr Antwort!!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.08.2019

Offensichtlich haben Sie eine Rektusdiastase (ein Auseinanderweichen der Bauchmuskulatur als Schwangerschaftsfolge, was Sie als Spalt bezeichnen), wodurch ein Nabelbruch besonders prominent erscheint. Bauchkrämpfe, Schmerzen und Durchfall haben jedoch eine andere Ursache, welche Sie beim Arzt abklären sollten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Christin, 27.08.2019 - 10:50 Uhr

Guten Tag, ich hatte als Grundschulkind schon einen kleinen Nabelbruch, der auch operiert wurde. Seit 5 Wochen habe ich wieder Schmerzen im Nabelbereich, die bei immer mehr Bewegungen auftreten. Mir wurde gestern ein 3 mm großer eingeklemmter Nabelbruch diagnostiziert, der operiert werden müsste. Mir wurde sogar geraten im Oktober in den Wanderurlaub zu fliegen, da die kleinen angeblich nur Schmerzen sollen, aber nicht gefährlich sind. Ich bin mir jedoch etwas unsicher, da ich im Urlaubsland auf keinen Fall notoperiert werden möchte. Kann man wirklich so pauschal zu einem Urlaub im Ausland raten, wenn der Nabelbruch schon eingeklemmt ist (wenn auch nur klein)?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.08.2019

Ich würde Ihnen empfehlen sich eine Zweitmeinung bei einem anderen Chirurgen einzuholen. 3 mm und Einklemmung klingt etwas seltsam. Sollte wirklich eine Einklemmung von Fettgewebe (Omentum majus) vorliegen, sollte man schon zeitnah operieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Julia, 27.08.2019 - 09:57 Uhr

Ich würde am 22.8. wegen einem nabelbruch operiert (der vorher fälschlicherweise als lipom diagnostiziert wurde) mir wurde ein Netz gelegt und bin überfordert mit der Mitteilung des Arztes, dass ich 4 Wochen mein Kind nicht mehr tragen darf (wiegt 10kg). Heißt es nicht normalerweise, dass das nach 10-14 Tagen möglich ist? Ab nächste Woche bin ich auf mich allein gestellt, da mein Mann ins Ausland reisen muss und hatte eigentlich vor, Haushalt und Kinder wieder in vollem Umfang zu übernehmen. Ist das Risiko hoch, dass die Wunde dann aufgeht oder ein erneuter Bruch entsteht? Wie kann ich dem vorbeugen? Der Arzt weigert sich auch, mir ein Bauchband zu verschreiben. Ist das wirklich unsinnig? Ich überlege, mir dieses selbst zu kaufen, da ich mir demnächst nicht bei jeder Bewegung den Bauch halten kann, während ich mein Baby versorge. Eine Haushaltshilfe würde ich zwar von der Kasse bekommen, es gibt so kurzfristig in meiner Region aber niemanden, der dies übernehmen kann.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.08.2019

Permanent oder immer wieder 10 kg Heben ist nach einer solchen OP äußerst grenzwertig. Auch vier Wochen Entlasten ist sehr knapp kalkuliert, besser wären sechs Wochen. Sie brauchen also in jedem Fall eine Hilfe. Eine Bauchbandage hilft nicht wirklich, um einen erneuten Bruch (Rezidiv) sicher zu vermeiden, ist höchstens eine kleine Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Stefanie, 17.08.2019 - 07:52 Uhr

Guten Morgen, ich hatte vor drei Tagen eine OP auf Grund meines kleinen Nabelbruchs (circa 1cm). Dies wurde ambulant, aber mit Vollnarkose durchgeführt. Der Bruch wurde zugenäht, die Schmerzen halten sich in Grenzen. Allerdings ist mir seit der OP durchgehend übel und ich habe Unterleibschmerzen, erbrochen habe ich bisher nicht. Ist das normal? Im Krankenhaus sagte man mir, es könne an der Narkose liegen. Aber auch noch drei Tage später?? Freundliche Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 20.08.2019

Übelkeit und auch insbesondere Unterleibsschmerzen drei Tage nach der OP sind unüblich und sollten ärztlicherseits abgeklärt werden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sara B., 16.08.2019 - 16:54 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Höllenriegel Ich hatte Anfang April 2019 einen Arbeitsunfall gehabt und wurde kurzer Zeit danach am Nabel operiert. Es war die kleinere OP. Ich habe ca. drei Wochen gebraucht, um normal aufrecht zu stehen oder gar mich auf die Seite zu legen. Nichts ist in dieser Zeit gegangen. Als ich vier Wochen nach der OP wieder angefangen habe zu arbeiten, konnte ich mich nicht weiterhin schonen, da die Arbeit mich braucht und fing wieder an, schwere Möbel etc. zu tragen. Heute habe ich eine klare Ansage erhalten, dass die Naht wieder angerissen ist und ich daher wieder für drei Wochen nichts mehr über 10 kg. Tragen darf ansonsten reißt sie wieder auf. Leider werden wir nicht verschont und konnte irgendwann nicht mehr einschätzen, wie belastbar ich noch bin, da ich einiges gewohnt bin an Gewicht zu tragen oder zu schieben (40-80 kg) Ich bin unter 28 Jahre und wiege keine 60 Kilo.. Mein bedenken ist, ob ich trotz OP und jetzt wieder weiterhin ein bisschen belastbar bin? Ich muss meinen Job leider in den nächster Zeit wohl oder übel aufgeben, und fühle mich gerade wie nach der Schulzeit als man noch nicht wusste was man jetzt machen möchte obwohl ich meinen Job wirklich gerne mache/ gemacht habe.. Es geht einfach nicht mehr so wie es mal ging! Alle die auf dieser Seite lesen, für mich war es nicht nur ein Bruch, den man beheben kann, in diesem Moment dachte ich nur noch was jetzt? Ich mag ein bisschen körperlichen Einsatz bei der Arbeit wie auch ans Limit zu kommen mit der Leistung, aber seit dem Unfall, der sich genau wegen so viel Gewicht ereignet hat, hat sich viel verändert und die Leistung ist nicht mehr da. Geht das irgendwann wieder vorbei? Vllt kennt man ein paar Geschichten von anderen Patienten, die wieder voll und ganz ihrer Arbeit nach gehen konnten. Herzlichen Dank! Freundliche Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 20.08.2019

Körperliche Belastungen nach einer Nabelbruch sind in jedem Fall für mindestens sechs Wochen nicht erlaubt, da ansonsten ein Rezidiv auftritt. Das gleiche gilt für eine Rezidiv-OP. Schwere Belastungen bis 80 kg sind auch nach sechs Wochen noch nicht ok. Bei einer adäquaten OP und einer adäquaten post-OP Ruhephase sind Sie sicher langfristig wieder einsatzfähig. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Bianca, 14.08.2019 - 21:36 Uhr

Mein Mann hatte im Dezember eine OP wegen seines Bauchdeckenbruches. Ihm wurde ein Netz von 12x20 cm eingesetzt. Seit ca. 6 Wochen hat er gut 10 kg abgenommen, durch Ernährungsumstellung. Seit einigen Tagen ist ihm übel und er hat ein Drücken auf dem Bauch. Kann das beides miteinander zusammenhängen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 16.08.2019

Das ist eher unwahrscheinlich. Eine Untersuchung beim Facharzt sollte allerdings stattfinden, um die Ursache der Beschwerden festzustellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Noah, 14.08.2019 - 16:37 Uhr

Guten Tag, Folgendes Problem. Ich bin mir nicht sicher ob ich an einem Nabelbruch leide, da zur Zeit kein Arzt verfügbar ist, frag ich hier. Ich hab keinerlei Symptome, außer dass oberhalb meines Bauchnables sich eine kleine Mulde gebildet hat. Der Bauchnabel an sich ist nicht geschwollen, nur die Haut unmittelbar über dem Bauchnabel wölbt sich nach außen. Kann das ein Bruch sein? In letzter Zeit habe ich viel Bauchmuskeltraining betrieben, kann das der Grund für die Kerbe sein? Und ist es zwingend, dass bei einem Nabelbruch wirklich der Bauchnabel an sich stark anschwillt . Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 16.08.2019

Es gibt auch Brüche kurz oberhalb vom Nabel. Anscheinend ist das bei Ihnen der Fall. Eine Untersuchung beim Chirurgen ist daher erforderlich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Herbert L., 08.08.2019 - 20:21 Uhr

Der Sachverhalt ist sehr hilfreich

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 09.08.2019

Das freut mich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

HERBERT L, 02.08.2019 - 22:14 Uhr

Bin mit den Sachverhalt gut aufgeklärt. Dankeschön.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.08.2019

Gerne geschehen

HERBERT L., 02.08.2019 - 22:08 Uhr

WAR gut hat mir sehr geholfen. DANKE

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.08.2019

Gerne geschehen

Peter, 25.07.2019 - 00:28 Uhr

Guten Abend Herr Dr. Höllenriegel, ich bin vor 2,5 Wochen wegen eines Nabelbruchs operiert worden. Hierbei wurde ein Kunststoffnetz eingesetzt. Es ist alles gut verheilt, die Schmerzen sind ebenfalls so gut wie weg. Nachdem die Pflaster ab waren, ist mir jedoch aufgefallen, dass mein Bachnabel ca. 1 cm nach links versetzt ist. Es scheint, als würde der gesamte Bauch leicht in Richtung der 3 Operationsnarben zeigen /ziehen. Bei der Nachuntersuchung sagte der Chirurg, dass das nicht von der OP sein könne. Ich bin 40 Jahre alt und behaupte meinen Körper zu kennen. Ich bin mir sicher, dass das erst seit der OP so ist. Können Sie mir sagen, ob solche Probleme nach OPs am Bauch vorkommen können bzw. sie sich zurückbilden? Mein Hausarzt hat mir empfohlen abzuwarten, ich bin jedoch sehr beunruhigt. Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 25.07.2019

Aus welchem Grund diese Verschiebung des Bauchnabels aufgetreten ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Es ist zumindest ungewöhnlich. Ich würde an Ihrer Stelle auch erst mal 3 Monate abwarten und beobachten wie der weitere Verlauf ist. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

ani, 22.07.2019 - 23:31 Uhr

Guten Abend, ich hatte Ihnen bereits Ende Juni geschrieben und habe nun noch ein paar Fragen. Ich habe mich am 9.7. operieren lassen Nabelbruch mit Netzeinsatz. Ist auch alles schon gut verheilt, die Klammern sind noch drin und eine leichte Flüssigkeitsansammlung im Unterbauch ist auch noch vorhanden. Nun aber mein Problem: Immer wenn ich sitze drückt und spannt mein Oberbauch. Es fühlt sich an als würden mir die Klammern um die Ohren fliegen. Das Netz endet so ca 5cm übern Nabel. Mein Chirurg sagt auch ich darf alles machen auch mein 8 Kilo schweres Baby tragen usw. Woran könnte das denn liegen dieser Druck in der Region?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 24.07.2019

Das kann ich Ihnen aus der Entfernung leider nicht seriös beantworten. Am besten Sie stellen sich nochmals bei Ihrem Chirurgen vor und lassen sich untersuchen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Rolf, 22.07.2019 - 11:47 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, am 28.06. wurde bei mir ein Nabelbruch durch eine ambulante OP behoben. Der Bruch war ca. 2x1 cm groß und wurde mit einem Netz verschlossen. Die Operation wurde „offen“ durchgeführt, praktisch keine „Schlüsselloch“-OP. Auffälligkeiten gab es soweit keine. Nach 10 Tagen wurden die Fäden entfernt. Die Schmerzen wurden von Tag zu Tag weniger. Nun habe ich aber, nach etwas über 3 Wochen, ab und zu trotzdem noch ein Ziehen oder Stechen in der Nabelgegend. Manchmal direkt an der Naht und manchmal etwas versetzt. Die Schmerzen lassen sich aber gut aushalten, sind praktisch nicht sehr stark. Aktuell schone ich mich noch weiterhin (nicht schwer heben, Bauchmuskelbeanspruchung vermeiden, kein Sport etc.). In 5 Tagen habe ich einen Kontrolltermin bei meinem Operateur. Jetzt wollte ich vorher aber wissen, ob das gelegentliche Stechen/Ziehen nach über 3 Wochen noch normal ist. Vielleicht können Sie mir meine Bedenken etwas nehmen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 22.07.2019

Ein gelegentliches Ziehen oder Stechen 3 Wochen post-OP ist zwar nicht die Regel, aber immer noch im Rahmen des Möglichen und nicht per se beunruhigend. Eine genaue Beurteilung des Befundes ist allerdings nur durch eine Untersuchung beim Chirurgen möglich, was ja offensichtlich in 5 Tagen der Fall sein wird. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anja, 15.07.2019 - 08:36 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, ich habe nach einer zweiten Nabelhernie vor ca. 6 Jahren ein Netz in Sublay-Technik (Dyna Mesh) gelegt bekommen, da wog ich 59 kg. Ich nehme seit Jahren L-Thyroxin und habe etwas mit meinem Gewicht zu kämpfen. Ich wiege momentan 63 kg. Meine Angst ist nun, dass das Netz “reißen“ könnte, falls ich mein Gewicht nicht reduziere. Ist meine Angst berechtigt? Mfg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.07.2019

Da müssten Sie schon erheblich an Gewicht zulegen, um eventuelle Probleme zu haben. Machen Sie sich also keine Sorgen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Enisa B., 12.07.2019 - 23:58 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, Ich wurde im März operiert ,direkte Naht, Größe des Nabelbruches 0,5 cm daher kein Netz eingebaut. Obwohl ich vorsichtig war, ist es im Mai geplatzt und muss wieder operiert werden, diesmal mit dem Netz. Wie lange empfehlen Sie zu warten, da es jetzt Laproskpisch gemacht wird, und hat sowas genetische Ursachen, da es einige in meine Familie mütterliche Seite haben. Kann eine Schwangerschaft auch mit dem Netz problemlos erfolgen? Vielen Dank im voraus

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.07.2019

Eine laparoskopische Netzeinlage bei noch bestehendem Kinderwunsch würde ich persönlich in der Regel nicht empfehlen. Sie sollten diesbezüglich nochmal mit Ihrem Chirurgen reden. Genetische Ursachen sind sicherlich vorhanden, die Nabelregion ist allerdings prinzipiell eine Schwachstelle. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marina, 12.07.2019 - 13:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, nachdem ich vor knapp 2 Wochen beim Schwimmen ein sehr unangenehmes Ziehen im Bauchnabel verspürte, wurde einige Tage darauf bei einem Ultraschall ein Bruch im Bauchnabelbereich festgestellt. Der Chirurg meinte, dass eine baldige OP noch nicht notwendig sei, da es mit 1 cm wohl ein recht kleiner Bruch ist und keine Gefahr für eine Einklemmung besteht. Ich muß dazu sagen, dass ich vor einem knappen Jahr bereits an der Leiste operiert wurde mittels einem laparoskopischen Verfahren und Einsetzen eines Netzes - der Zugang erfolgte hier u. a. auch über den Bauchnabel. Also könnte es ja auch ein Narbenbruch sein. Ab und an zieht es auch in der Leistengegend, aber hier hatte der Chirurg nichts entdecken können. Ich habe keine heftigen Schmerzen, nur zeitweise ein sehr unangenehmes Ziehen und einen leichten Druck, was ich insbesondere nachts und beim Schwimmen merke. Und habe dadurch die letzten Nächte auch sehr schlecht geschlafen. Würden Sie zu einer baldigen OP raten? Darf ich in diesem Zustand weiterhin schwimmen? Der andere Chirurg meinte ja, ich bin mir dennoch unsicher. Ich würde die OP am liebsten in Ruhe erst für den Herbst planen, wenn die Kollegen aus dem Urlaub zurück sind - und bis dahin auch mein (sehr intensives) Schwimmtraining fortführen. Wäre dies aus Ihrer Sicht vertretbar? Ich habe ein sehr schwaches Bindegewebe und nehme zudem aufgrund meines Asthmas Cortisonspray, könnte dies evtl. eine Verschlechterung des Bruchs begünstigen? Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.07.2019

So wie Sie den Befund schildern, spricht nichts gegen eine OP im Herbst/Winter. Auch wenn es zwickt - was natürlich unangenehm ist - würde ich das Schwimmtraining fortsetzen. Sollte es wider Erwarten zu stärkeren Beschwerden kommen, müsste Sie dann eventuell umdisponieren und sich früher operieren lassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marina, 11.07.2019 - 19:04 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, nachdem ich vor knapp 2 Wochen beim Schwimmen ein sehr unangenehmes Ziehen im Bauchnabel verspürte, wurde einige Tage darauf bei einem Ultraschall ein Bruch im Bauchnabelbereich festgestellt. Der Chirurg meinte, dass eine baldige OP noch nicht notwendig sei, da es mit 1 cm wohl ein recht kleiner Bruch ist und keine Gefahr für eine Einklemmung besteht - äußerlich ist der Bruch nicht erkennbar, also keine Delle o.ä.. Ich muß dazu sagen, dass ich vor einem knappen Jahr bereits an der Leiste operiert wurde mittels einem laparoskopischen Verfahren und Einsetzen eines Netzes - der Zugang erfolgte hier u. a. auch über den Bauchnabel. Also könnte es ja auch ein Narbenbruch sein. Ab und an zieht es auch in der Leistengegend, aber hier hatte der Chirurg nichts entdecken können. Ich habe keine heftigen Schmerzen, nur zeitweise ein sehr unangenehmes Ziehen und einen leichten Druck, was ich insbesondere nachts und beim Schwimmen merke. Und habe dadurch die letzten Nächte auch sehr schlecht geschlafen. Würden Sie zu einer baldigen OP raten? Darf ich in diesem Zustand weiterhin schwimmen? Der andere Chirurg meinte ja, ich bin mir dennoch unsicher. Ich würde die OP am liebsten in Ruhe erst für den Herbst planen, wenn die Kollegen aus dem Urlaub zurück sind - und bis dahin auch mein (sehr intensives) Schwimmtraining fortführen. Wäre dies aus Ihrer Sicht vertretbar? Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.07.2019

Ihren Artikel habe ich eigentlich schon vor einigen Tagen beantwortet. Anscheinend ist da was schief gelaufen und wurde von Jameda nicht veröffentlicht. Was Sie schildern ist sicherlich momentan nicht beunruhigend und bedarf keiner akuten Behandlung. M.E. können Sie Ihr Schwimmtraining ohne weiteres fortführen. Holen Sie sich auch noch eine Zweitmeinung bei einem Hernienspezialisten ein, ob Sie wirklich einen Narbenbruch im Nabelbereich haben oder auch nicht, da Sie ja offensichtlich keine Beule im Nabelbereich sehen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Daniela B., 08.07.2019 - 17:00 Uhr

Hallo, ich habe eine OP im Oberbauch, Nabelbruch wurde ein Netz eingesetzt. Frage: wann darf ich wieder schwimmen gehen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.07.2019

Da mir Ihr spezieller Befund nicht detailliert bekannt ist, kann ich Ihnen keine genaue Aussage machen. Je nach Befund im Schnitt sechs oder gar zwölf Wochen. Sie sollten Ihren Operateur fragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Monika U., 07.07.2019 - 17:43 Uhr

Hallo. Wurde vor 9 Tagen ambulant operiert wegen Nabelbruch. War gestern nachmittag duschen, hab das Pflaster gewechselt und heute bemerkt, dass Flüssigkeit raus kam, das Wundwasser. Ist das normal oder muss ich mir da sorgen machen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 10.07.2019

Desinfizieren mit einem entsprechenden Spray, verbinden und sich bei Ihrem Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Edi, 04.07.2019 - 23:17 Uhr

Hallo Hr. Dr. :), ich habe mir einen nabelbruch von 5mm zugezogen,- habe seit dem (2monate) keinen kraftsport gemacht .. da ich nun sehr viel abgenommen habe und ein weiterer arzt mir empfohlen hat, das garnicht zu opperieren wollte ich Sie fragen ob ich jetzt wieder ohne Sorgen ins Training einsteigen kann ohne dass mir etwas passiert oder dass der Bruch weiter aufreist, danke für ihre Antwort :)

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 05.07.2019

5 mm ist schon ein sehr geringer Befund. Ob sich dieser allmählich vergrößern wird und eine OP empfehlenswert macht, ist weitgehend schicksalhaft. Krafttraining könnte den Befund eventuell vergrößern oder auch nicht. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nicole, 02.07.2019 - 14:45 Uhr

Hallo Herr Dr. Höllenriegel, Am Dienstag den 25.6. 2019 wurde eine ambulante Nabelbruch Op durchgeführt. Die ersten drei Tage war alles gut und dann war Sonntag Blut im Verband. Bin Montag gleich zum Arzt. Allerdings schauen nur die Schwestern drüber, machen sauber und dann geht man wieder. Ich bin etwas übergewichtig und man sagte mir, dass es zu Wundheilungsstörungen kommen kann. Donnerstag soll ich zum Fäden ziehen. Kann es im schlimmsten Fall der Wundheilung wieder aufgemacht werden? Was versteht man unter schonen? Dass ich nicht schwer heben darf ist mir bewusst. Kann es sein, dass es zu Komplikationen gekommen ist, weil ich schon mit Auto und zu Fuß seit Freitag gut unterwegs war? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen Lg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.07.2019

Am Donnerstag sollte Ihr Chirurg die Wunde persönlich kontrollieren und den Befund beurteilen. Auch sollten Sie Ihn genau fragen, wie in Ihrem Fall die Verhaltensregeln für die nächsten ein bis zwei Monate lauten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anne, 01.07.2019 - 12:49 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, vor 7 Wochen wurde bei mir eine relativ kleiner Nabelbruch (ca. 1,5cm) mit einer Direktnaht verschlossen. Zwischenzeitlich hatte ich immer das Gefühl einer Blasenentzündung- Ziehen vom Nabel Richtung „Harnausgang“. Das ging dann wieder weg und ist nun leider wieder da. Was könnte das sein? Des Weiteren befindet sich in meinem Nabel (ich habe kein Loch, sondern immer noch einen Knubbel, jedoch deutlich kleiner als vor der OP) unter der Haut, also direkt dort, wo der Bruch verschlossen wurde, stark verhärtetes Gewebe, welches ich spüre, wenn ich diese Gegend berühre und wenn ich auf dem Bauch liege, da es so hart ist, dass es spürbar drückt. Ist das normal? Ich könnte mir vorstellen, dass es Narbengewebe ist. Gehen solche Verhärtungen wieder zurück? Im Moment haben wir auch einen Kinderwunsch, den wir so schnell wie möglich umsetzen wollen und mir wurde vom Chirurgen beim Aufklärungsgespräch mitgeteilt, dass ich nach sechs Wochen schwanger werden kann. Ich möchte nur nichts falsch machen. Ich danke Ihnen vielmals. Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.07.2019

Eine Verhärtung des Gewebes unterhalb der OP-Narbe ist am Anfang normal und bildet sich allmählich im Laufe von Monaten zurück. Ein Zusammenhang mit der Nabelregion und einer gefühlten Blasenenzündung liegt normalerweise nicht vor. Bis eine Schwangerschaft den Bauchnabelbereich belastet dauert es ja noch Monate, weswegen einer Schwangerschaft nichts im Wege stehen sollte. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Stefanie, 28.06.2019 - 08:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel. Mir wurde vor gut über einem Monat die Gallenblase entfernt. Bei dieser Operation sah der Chirug einen minimalen Nabelbruch, den er dann korrigiert hat. Nun ist mir vor einigen Tagen eine Verhärtung über dem Nabel aufgefallen, die sich mittlerweilen genau unter die naht am Nabel verschoben hat. Wenn ich drauf drücke schmerzt diese auch. Außerdem spüre ich sie nur im stehen, im liegen ist nichts zu finden. Meine Tochter 2 Monate alt, tritt mir leider öfters darauf und das schmerzt sehr. Muss ich diese Verhärtung ansehen lassen? Oder ist das normal?? Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.06.2019

Eine post-OP vorübergehende Verhärtung unter der Hautnarbe ist normal, tut allerdings in der Regel nach vier Wochen nicht mehr weh. Wenn Sie sich allerdings Belastungen ausgesetzt haben, kann dies zu Problemen führen. Sie sollten sich daher bei Ihrem Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

.., 27.06.2019 - 09:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Hollenriegel, ich habe folgende Fragen : Kann der Arzt bei der Untersuchung feststellen ob sich der Nabelbruch vergrößern wird und ob man damit rechnen muss, dass der Nabel ganz rauswölbt. Zur Zeit ist die erste Hälfte nur draußen ca 1 cm Bruchlücke. Muss der Nabelbruch regelmäßig untersucht werden und warum bieten den viele Praxen die Op nur in Narkose an ? Mfg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 27.06.2019

Ein Nabelbruch wird in der Regel allmählich größer, was ohne spezielle Untersuchung auch vom Patienten beurteilt werden kann. Bei Beschwerden sollte zeitnah operiert werden, ansonsten kann eine OP auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Bei kleinen Brüchen ohne Vorliegen einer Adipositas kann die OP auch in Lokalanästhesie erfolgen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Eren, 24.06.2019 - 23:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel Bei mir wurde vor einigen wochen nach einer kurzen untersuchung Nabelbruch festgestellt. Der Arzt meinte weil es ein kleiner bruch ist und ich keine beschwerden habe müsste man nicht sofort eine operation eingehen. Kann sich ein Nabelbruch mit Gewichtsverlust oder mit Sport verbessern?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 26.06.2019

Durch Gewichtsabnahme - bei bestehender Adipositas - kann ein weiteres Fortschreiten des Bruches eventuell reduziert werden und wäre für eine später einmal notwendige OP sehr zu empfehlen. Einen vorhanden Bruch können Sie durch Sport nicht weg trainieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Dr. Höllenriegel, 22.06.2019 - 16:08 Uhr

Nach der OP dürfen Sie sechs Wochen Ihr Kind nicht tragen. Exzessiven Kraftsport empfehle ich erst nach 12 Wochen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 24.06.2019

Dies ist kein Kommentar, sondern die Antwort auf den letzten Kommentar

Konrad P., 18.06.2019 - 00:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, Bei meiner vorherigen Nachricht, bin ich versehentlich verfrüht auf den "Abschicken"-Button gekommen. Meine 2 Frage: Unser Kleinkind ist 1.5 Jahre alt. Halten Sie es für riskant solch eine OP (mit meiner Diagnose) durchzuführen, solange unser Kind noch so klein ist? 3. Muss ich überhaupt operiert werden? Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen, Konrad P.

Konrad P., 18.06.2019 - 00:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, letzte Woche wurde bei mir eine Nabelhernie diagnostiziert. Laut MRT ist die Hernie 14x13 mm groß. Weiterhin ist etwas Fettgewebe eingeklemmt (lässt sich auch nicht zurückdrücken). Ich mache 3 x die Woche intensiven Kraftsport und befürchte, wenn ich mich nicht zeitnah operieren lasse, kann meine Hernie während dem Sport deutlich aufreißen. Meine OP soll nun am Montag den 24.06 stattfinden, Am 10.07 möchte ich mit meiner Familie für 3 Wochen in den Urlaub fahren. Nun zu meinen Fragen: 1.) Ist eine zeitnahe OP überhaupt notwendig? Kann tatsächlich während dem Kraftsport die Hernie plötzlich aufreißen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 22.06.2019

Wenn eine Einklemmung besteht, ist eine zeitnahe OP zu empfehlen. Das eingeklemmte Fettgewebe könnte ansonsten jederzeit absterben, mit der Folge einer Infektion. Kraftsport fördert den bereits vorhandenen Befund. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

ani, 17.06.2019 - 22:00 Uhr

Guten Abend, ich kämpfe mich seit Wochen durchs Internet auf der Suche nach einer hilfreichen Antwort. Jedoch finde ich nichts. Folgendes, im Dez. 18 bekam ich Kind Nr. 2 und in dieser Schwangerschaft zog ich mir einen Nabelbruch zu. Nun ist mein Kind bereits 6 Monate und der Bruch ist immer noch da. War letztens in einer chirurgischen Ambulanz und der Arzt machte einen Ultraschall. Er bestätigte den Bruch und zeigte den Defekt, er war etwa so groß wie eine 50 ct Münze. Dieser Bruch ist seitlich am Bauchnabel und bei Anstrengung wölbt es sich, lässt sich immer wieder reindrücken, er sagte, es ist Fettgewebe im Bruchsack. Des Weiteren sind durch die Schwangerschaft meine Faszien (?) über dem Nabel ausgeleiert. Er meinte eine OP ist notwendig, jedoch nicht sofort. Er würde einen größeren Schnitt machen wollen und ein Netz einsetzen, 3-4 Tage KH-Aufenthalt. Da ich noch ein großes Kind habe, welches die Schule besucht, besprach ich mit ihm, es in den Sommerferien (Beginn Anfang Juli) machen zu lassen. Ich fragte, ob das Netz bei einer weiteren Schwangerschaft ein Problem wäre, er meinte nein, es weitet sich mit. Im Internet lese ich immer wieder, dass es sich nicht weitet... Nun auch das Problem: Ich habe nur für die Woche während der OP und 1 Woche danach jemanden, der mein Baby (wiegt ca 8 Kilo) mitbetreuen würde. Wenn ich am Tag viel auf den Beinen bin, sticht der Nabel immer mal sehr heftig. Das zieht bis in den Unterleib, da lege ich mich immer mal kurz hin, drück das "Fett" zurück und dann ist gut. Ist das denn normal, dieser stechende Schmerz? Der Arzt meinte, wenn der Darm sich einklemmen würde, den Schmerz würde ich definitiv merken. Sie antworten sehr oft, dass man sich erst nach 3 Monaten körperlich beanspruchen soll. Wie macht man das denn mit einem Baby, welches stets und ständig getragen werden muss? Was würden Sie mir raten?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 22.06.2019

Da Sie keine Einklemmung des Bruchsackinhaltes (Fettgewebe) haben, sollten Sie derzeit keine OP durchführen lassen, solange Sie Ihr Kind tragen müssen, d.h. noch mindestens zwei Jahre warten. Eine Netzimplantation vor einer nochmaligen Schwangerschaft erachte ich als nicht ratsam. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marion R., 15.06.2019 - 14:27 Uhr

Hallo Herr Doktor, ich bin am 14.6.19 an einem Nabelbruch operiert worden. Meine Frage ist, ich wiege 115 Kilo und muss eine Bauchbinde tragen, wie lang soll ich sie tragen? Sie ist unangenehm und beengt. Ich habe einen Schnitt unterhalb des Nabels und ein Pflaster drauf.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.06.2019

Bei Übergewicht ist eine Bauchbinde post-OP sicherlich von Vorteil. Meine Empfehlung wären 2 Wochen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

René L., 12.06.2019 - 21:41 Uhr

Hallo, ich hatte einen 1cm kleinen Nabelbruch und mir wurde vor 5 Wochen ein Netz eingesetzt. Da ich eine recht große Gewichtsabnahme hinter mir hatte, hing mein Bauchgewebe, nach 5 Wochen ist mein Bauch jetzt immer noch sehr gespannt, und ich verspüre öfters mal ein starkes Ziehen.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 14.06.2019

Um Ihre Beschwerden zu beurteilen, müsste ich Sie persönlich untersuchen, oder Sie stellen sich nochmals bei Ihrem Chirurgen vor. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Andrea K., 12.06.2019 - 10:46 Uhr

Ich (44, schlank, 2 Kinder) hatte im März 2018 eine Nabelbruch-OP mit Primärverschluss (1 cm Bruchpforte). Lt. Chirurg sah das sehr gut aus und ich durfte nach 3 Wochen voll belasten (Sportklettern = sehr bauchmuskelintensiv). Ein Jahr später hatte immer noch Schmerzen nach dem Sport, eine neuerliche Untersuchung ergab eine kleine (5 mm) Rezidivhernie oberhalb des Nabels. Nun sagt der eine, Rezidivhernie bedeutet immer, dass bei der OP ein Netz verwendet wird. Der andere sagt, einen so kleinen Bruch könnte man nochmals per Naht verschließen, zumal man ihn noch dazu künstlich erweitern müsste, um das Netz hineinzuwurschteln. Ich habe den Eindruck, dass 3 Wochen Pause vom sehr belastenden Sport viel zu kurz waren und deshalb der neuerliche Bruch aufgetreten ist, und daher ein Nahtverschluss ohne Netz mit anschließender längerer Pause sinnvoll wäre. Wie ist Ihre geschätzte Meinung dazu?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 13.06.2019

Bei einem kleinen Rezidiv kann man auch den kleinen Bauchwanddefekt ausschneiden und die nunmehr gut durchblutenden Ränder primär vernähen ohne Patch-Verstärkung. Die dreiwöchige Pause war definitiv zu kurz. Meine Empfehlung ist sechs Wochen keine Belastungen, starke Belastungen sogar erst aufsteigend nach zwölf Wochen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Verena, 10.06.2019 - 21:31 Uhr

Guten Tag, Ich bin vor 1 1/2 Wochen an einem Nabelbruch (der war war über dem Nabel) operiert worden. Wenn ich stehe, sieht man seitlich über der Narbe einen richtigen Knubbel herausragen. Dieser ist steinhart und ist beim tasten unangenehm. Ist dies normal oder kann es schon ein erneuter Bruch bzw. Narbenbruch sein? Es wurde kein Netz eingesetzt, da wir noch ein drittes Kind planen. Wie lange würden Sie mir raten, nach so einer OP mit der Schwangerschaft zu warten ? Mit Freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.06.2019

Eine harte Schwellung im OP-Bereich ist nicht ungewöhnlich und bildet sich in der Regel über Wochen allmählich zurück. Bezüglich einer Schwangerschaft empfehle ich ein Jahr zu warten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Jens E., 04.06.2019 - 19:02 Uhr

Ab wann kann man sich nach einer Nabel OP mit Netz wieder belasten? Über 10 Kg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 05.06.2019

Meine Empfehlung: Erst nach 6 Wochen langsam steigern, in der Regel nach 12 Wochen voll. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Max K, 29.05.2019 - 18:59 Uhr

Guten Tag. Meine Frau hatte vor 5 Tagen ihre Nabelbruch OP. Was bedeutet analoges Verhalten beim Sex? Habe mich hier durchgelesen. Liebe Grüße und schonmal Danke im Vorraus.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.06.2019

Keine Bauchmuskelbelastungen in den ersten sechs Wochen post-OP. Analog beim Sex. Damit ist doch alles gesagt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Olympic1106, 29.05.2019 - 10:55 Uhr

Ich wurde vor sechs Wochen operiert und kann vor schmerzen nicht mehr. Seit der OP kann ich kaum zur Toilette und kein Arzt nimmt mich ernst. Die schmerzen ziehen vom Bauch in den Rücken.. auch da bekomme ich einen Spruch nach dem anderen und ich bin am Ende.. es fühlt sich an, als ob was eingeklemmt wurde. Was kann ich tun, damit endlich eine Bauchspiegelung gemacht wird. Ich ertrage die schmerzen kaum. Kein Schmerzmittel hat geholfen nicht mal Tilidin.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.05.2019

Das klingt natürlich gar nicht gut, was Sie berichten. Sie sollten sich in jedem Fall bei einem anderen Chirurgen mit Erfahrung im Bereich Nabelbruch-OP vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Armin P., 28.05.2019 - 10:35 Uhr

Sehr geehrter Dr. Höllenriegel, ich hatte am 18.04.2019 eine akute Appendix-OP (Minimalinvasiv), bei der zeitgleich auch ein Bauchnabelbruch festgetstellt und mit-operiert wurde. Mit 113 Kg bin ich deutlich übergewichtig. Die OP's sind gut verlaufen und an den 3 Narben habe ich keine Schmerzen an sich. Unterhalb des Bauchnabels wurde ein sichelförmiger Schnitt gemacht. auch diese Narbe ist augenscheinlich gut verheilt jedoch für mein Empfinden spürbar erhärtet (eher linksseitig und gefühlt 1/2 cm mal 2 cm großer Bereich) Bei Berührung z.B. an einer Tischkante ist es unangenehm, ohne Kontakt habe ich jedoch keine Schmerzen. Drücke ich diesen Bereich mit der Hand tiefer ein, entstehen auch keine zunehmenden Schmerzen. Frage: Sind die Symptome als Normal einzustufen nach rund 5 Wochen, und es brauch einfach noch mehr Zeit oder muss das evtl. Hausärztlich/Fachärztlich überprüft werden? Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Armin P.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.05.2019

Die Verhärtung im Nabelbereich post-OP ist normal und bildet sich erst nach Monaten allmählich zurück. Schwere körperliche Belastungen sollten Sie jedoch, insbesondere bei Übergewicht, für weitere 7 Wochen vermeiden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Jasmin, 27.05.2019 - 15:48 Uhr

Sehr geehrter Dr. Höllenriegel, im Juni soll bei mir ein Nabelbruch mit Netzeinsatz operiert werden. Die Bruchpforte ist ca. 20 mm. Ich habe keine Schmerzen und wenn ich liege geht es von alleine wieder nach innen. Jetzt meine Frage dazu: Ich habe zwei Kinder. 4 Jahre und 6 Monate. Meine Krankenkasse stellt für zwei bis drei Wochen eine Haushaltshilfe. Werde ich die Kleine nach der Zeit gefahrlos und relativ schmerzfrei wieder tragen können ? Oder sollte/kann ich mit der OP warten ? Ich habe Angst, dass ich nach drei Wochen alleine gelassen werde und dann wieder alles kaputt ist... Vielen Dank für Ihre Antwort und liebe Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.05.2019

Wenn keine Beschwerden im Sinne von Einklemmungserscheinungen bei einem Nabelbruch bestehen, empfehle ich in Ihrem Fall noch zwei Jahre abzuwarten, bis Sie Ihr Kind nicht mehr tragen müssen. Sechs Wochen nach einer solchen OP sollten Sie auf keinen Fall Heben, ansonsten ist das OP-Ergebnis gefährdet und Sie bekommen einen Rezidiv-Bruch. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Oliver S., 20.05.2019 - 18:06 Uhr

Würde am 16.5. am Nabelbruch operiert, ab wann darf ich wieder Sex haben?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 22.05.2019

In der Regel sind nach der OP sechs Wochen auch mittelschwere Bauchmuskelbelastungen unbedingt zu unterlassen, analoges Verhalten beim Sex ist daher ratsam. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Stefan, 19.05.2019 - 20:00 Uhr

Sehr geehrter Dr. Höllenriegel, bei mir wurde am Freitag vom Internisten ein kleiner Nabelbruch diagnostiziert. Ultraschall ergab, dass keine Darmteile im Bruchsack sind, dennoch spüre ich immer wieder ein Ziehen und Drücken in der Nabelgegend. Als Schmerzen würde ich das nicht bezeichnen, aber es ist wirklich unangenehm, insbesondere wenn Darm und/oder Blase voll sind und der Bauch spannt. Wenn ich auf dem Rücken liege, kann ich die Beule problemlos sanft zurückdrücken, dennoch scheint sie jeden Tag um ein kleines Stück zu wachsen bzw. sich weiter auszudefinieren. Beim Chirurgen habe ich erst einen (Beratungs-!)Termin für den 6. Juni bekommen. Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll, so lange zu warten, obwohl ich den Bruch ständig spüren kann? Vielen Dank für Ihre Einschätzung und viele Grüße!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 20.05.2019

Solange Sie keine wesentlichen Probleme haben und den Bruchsackinhalt im Liegen problemlos zurückdrücken können, ist der Termin am 6.6. ok. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Christiane, 14.05.2019 - 17:17 Uhr

Ich hab seit ca 2014 einen Nabelbruch ca 2cm. Ab und zu kommt etwas Flüssigkeit raus, die unangenehm riecht. Im MRT wurde festgestellt, dass sich unter dem Nabel, also unter der Bauchdecke eine kleine Blase mit Flüssigkeit befindet. Der Arzt meinte dann es muss nicht operiert werden, das wäre Humbug so ungefähr. Der Bruch bereitet mir auch nur ab und zu Schmerzen, aber was ist mit dieser Flüssigkeit, die macht mir Sorgen. Wissen Sie evtl was das mit dieser Flüssigkeit auf sich haben kann und ob dies wirklich so unbedenklich ist?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 15.05.2019

Sie sollten sich mit dem MRT nochmals in einer Visceralchirurgischen Abteilung vorstellen. Es sollte auch eine Fistelfüllung durchgeführt werden, um spezielle Erkrankungen im Nabelbereich zu diagnostizieren bzw. auszuschließen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Silvia, 14.05.2019 - 08:18 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Höllenriegel, ich werde morgen an einem kleinen Nabelbruch (8 mm) operiert und habe große Angst davor. Der Chirurg meinte, es wäre wirklich keine große Sache und ich könnte eine Stunde später auch nach Hause. Mein größtes Problem ist der Gedanke, nicht wieder aus der Narkose aufzuwachen - können Sie mich diesbezüglich beruhigen? Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 15.05.2019

Ich habe erst heute Ihre Anfrage erhalten, das heißt Sie sind ja dann schon operiert. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Bianca, 02.05.2019 - 21:31 Uhr

Ich habe auch einen Nabelbruch, mein Hausarzt hat mir gesagt dass das von alleine verheilt. Stimmt das?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.05.2019

Eine Spontanheilung ist definitiv nicht möglich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Volker, 30.04.2019 - 18:36 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenrigel, seit ca. fünf Jahren habe ich einen Nabelbruch, der mir keine Beschwerden bereitet und nach Ansicht meiner beiden Hausärzte gegenwärtig nicht operiert werden muss. Nun möchte ich gerne ca. 15 Kg abnehmen, was auch erfreulicherweise bestens funktioniert. Hat die Gewichtsreduzierung irgendwelche Auswirkungen auf den vorhanden Nabelbruch? Mein Hausarzt meinte, dies würde eine Vergrößerung des Bruchs zumindest verlangsamen. Sein Vertreter sieht das nicht so. Trotzdem würde ich natürlich gerne mein Gewicht unabhängig vom Bruch reduzieren. Für Ihre Antwort möchte ich mich schon vorab bei Ihnen bedanken. MfG Volker

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 02.05.2019

Eine Gewichtsreduktion ist in jedem Fall gut, auch im Hinblick eines Nabelbruches. Für eine operative Versorgung des Nabelbruches ist ebenfalls ein Gewichtsreduktion sinnvoll. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Carolin, 28.04.2019 - 20:02 Uhr

Guten Tag, ich bin vor 3 Wochen an einem Narbenhernienrezidiv operiert worden, offen in Sublaytechnik. Die Bruchpforte war 5 cm groß und das Netz jetzt 15×25 cm. Ist es noch im normalen Verlauf, dass ich nach 3 Wochen noch nicht beschwerdefrei bin? Der Bauch ist noch empfindlich beim Autofahren etc. Vielen Dank für die Antwort. Mfg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 01.05.2019

Bei einem Narbenhernienrezidiv operiert in der von Ihnen beschriebenen Art und Weise kann es eventuell auch nach 3 Wochen noch Beschwerden geben. Sie sollten allerdings eine Nachuntersuchung bei Ihrem Chirurgen vornehmen, um die Ursache Ihrer Beschwerden festzustellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Gerhard, 24.04.2019 - 18:49 Uhr

Hallo! Mir wurde gestern mein Nabelbruch operiert und ich bin inzwischen schon wieder daheim... Jetzt 24 Stunden später ist mein Bauch total hart und aufgebläht und schmerzt auch – ich hatte auch noch keinen Stuhlgang... was tut man in so einem Fall? Ist eine Lösung mit einem Zäpfchen nachzuhelfen? Oder soll ich einfach warten und hoffen dass sich alles von selbst löst?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 26.04.2019

Bei Problemen kurz nach einer OP kontaktiert man in der Regel seinen Operateur oder stellt sich nochmal bei ihm vor, da er die Situation am besten beurteilen kann. Am ersten post-OP Tag im Internat Rat einholen, ist nicht zielführend. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kathrin, 17.04.2019 - 18:30 Uhr

Hallo, ich bin gestern an einer kleinen Nabelhernie operiert worden, welche mit einer direkten Naht versorgt wurde. Schmerzen habe ich noch starke, besonders beim Aufstehen und Hinlegen, was ja normal ist. Jetzt meine Frage: Ich arbeite mit Menschen, die eine Behinderung haben zusammen. Ich muss sie auch aus dem Rollstuhl und wieder zurück mobilisieren. Manche können mithelfen, manche gar nicht. Wie lange sollte man das nach der Operation nicht machen? Bezüglich der Anstrengung für die Bauchmuskeln? Können Sie mir dort eine Empfehlung geben?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.04.2019

Sechs Wochen keine schweren Bauchmuskelbelastungen, also auch nicht Heben über 5 kg. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nicole, 17.04.2019 - 17:32 Uhr

Hallo ich habe seit gestern bei meinem Nabel eine Wölbung entdeckt. Ich habe zwar keine Schmerzen, aber der Nabel sieht verändert aus. Bin dann ins Krankenhaus, dort wurde Blut abgenommen und ein Ultraschall gemacht! Die Blutwerte sind in Ordnung, laut Befund kein Hinweis auf eine Nabelhernie! Dann schickte Sie mich zum Radiologen und der hat auch noch mal eine genaue Untersuchung gemacht mit Ultraschall! Für ihn sieht es nicht gefährlich aus, wenn ist es nur minimal, kein Grund zur Sorge! Bin mir leider noch immer nicht ganz sicher, hab noch Angst! Was sagen Sie dazu?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.04.2019

Angst ist hier völlig unnötig. Sollte sich ein Nabelbruch entwickeln, ist das ja nicht gefährlich. Sollte die etwaige Vorwölbung sich vergrößern, dann stellen Sie sich einfach wieder bei einem Chirurgen vor, zur Beurteilung des Befundes. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nicole, 17.04.2019 - 17:28 Uhr

Hallo ich habe eine Frage, habe gestern bei meinen Bauchnabel eine kleine Wölbung entdeckt, keine Schmerzen, nichts. Bin dann ins Krankenhaus, die haben sich das Ganze angeschaut, aber die Blutwerte sind in Ordnung und laut Ultraschall keine

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.04.2019

Schon beantwortet Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Mario B., 15.04.2019 - 10:52 Uhr

Hallo! Ich bin vor 5 Tagen sowohl an einem Nabel-, als auch an einem Leistenbruch operiert worden. Beim Leistenbruch wurde ein Netz eingesetz, der Nabelbruch (ca. 1cm) vorher genäht. Nun meine Frage: macht es Sinn, eine Bandage mit einer Silikonpilotte zur Vorbeugung eines erneuten Nabelbruchs zu tragen? Vielen Dank. Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 16.04.2019

Eine Bandage schützt die Naht kaum. Wichtig ist, dass Sie sechs Wochen Bauchmuskelbelastungen vermeiden, nicht schwer Heben und keine Situp-Bewegungen vornehmen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Ina, 26.03.2019 - 10:01 Uhr

Hallo, ich wurde vor 3 Wochen an einem Nabelbruch operiert. Er war recht klein und es wurde eine Zyste entfernt. Beim Liegen habe ich keine Schmerzen aber wenn ich sitze bekomme ich nach ca. 1 Stunde extremes Stechen im Nabel und der Bauch schwillt extrem an. Um die OP-Narbe herum befindet sich eine harte Stelle von 1-2 cm. Nach erneuter Untersuchung und Ultraschall beim Operateur hieß es nur, man wisse auch nicht weiter (ob erneute Hernie, Bluterguss oder Entzündung ist komplett unklar) und wenn es in weiteren 2 Wochen noch nicht besser wäre, müsste man wieder operieren. Halten Sie eine OP "ins Blaue hinein" da für so gut..sollte ich evtl. den Arzt wechseln..ein MRT fordern? Kann es sich durch eine erneute OP verschlimmern? Außerdem habe ich Angst, dass nach einer erneuten OP doch noch ein Netz eingesetzt wird - oder bleibt der Schnitt/Narbe dann genau so groß wie ursprünglich, wenn man es noch einmal aufschneidet? Vielen Dank & freundliche Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 27.03.2019

Ob eine Rezidivhernie, ein Bluterguss oder eine Infektion vorliegt kann man klinisch und sonographisch feststellen. Ein MRT ist hier nicht erforderlich. Eine OP "ins blaue hinein" wie Sie sagen, ist natürlich nicht sinnvoll. Vielleicht sollten Sie Ihren Bauchbefund noch einem anderen Chirugen zeigen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sandra, 17.03.2019 - 08:34 Uhr

Hallo zusammen.... Meine Tochter, 2 Jahre alt, hatte ein Nabelbruch.... Dieser wurde im Oktober letztes Jahr operiert... Ist alles gut gegangen und hatte keine Probleme... Jetzt meine Frage: Wir haben gestern Abend beim Pamperswechseln gemerkt, das ihr Bauchnabel ganz blau und etwas dick ist .... Was kann das sein...??? Was sollen wir machen...??? Mache mir große Sorgen... Würde mich über eine Antwort freuen... LG Sandra

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.03.2019

Am besten zur Beurteilung beim Kinderchirurgen vorstellen, um was es sich handelt und ob vielleicht sogar eine OP erforderlich sein sollte. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Thea, 26.02.2019 - 09:01 Uhr

Hallo! Ich bin vor 14 Tagen an einem Schenkelbruch operiert worden (durch den Bauchnabel) und ein Netz wurde eingebaut. Jetzt bin ich heftig erkältet, muss öfters niesen und husten. Kann da etwas passieren, wie auffreißen der Naht oder erneuter Bruch?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 26.02.2019

Zwei Wochen post-OP sollte beim Niesen oder Husten in der Regel nichts mehr passieren, da das Netz bereits verwachsen ist mit der Bauchwand. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Rainer E., 16.02.2019 - 18:49 Uhr

Bin momentan in Brasilien und habe einen Nabelbruch und verspüre Schmerzen, wenn ich den Nabel zurückdrücke. Ich möchte mich in Deutschland operieren lassen. Kann ich damit bedenkenlos fliegen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.02.2019

Wenn Sie den Bruch zurückdrücken können, also keine Einklemmung besteht, sollte ein Flug kein Problem sein. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Alexandra, 14.02.2019 - 22:12 Uhr

Hallo Dr. Höllenriegel, ich hatte am 23.01.2019 eine Blinddarm-OP, bei der auch mein Nabelbruch genäht wurde. Alle Narben sind gut verheilt und schmerzfrei. Allerdings habe ich hinter der Bauchnabel-Narbe eine sehr empflindliche, kirschkerngroße Verhärtung, die sehr unangenehm ist. Dauert ein genähter Nabelbruch länger, bis er letztendlich "verheilt" ist oder sollte ich nochmals meinen Chirurgen konsultieren ? Vielen Dank und Grüße Alexandra

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 16.02.2019

Eine post-OP narbige Verhärtung im Nabelbereich ist normal. Beschwerden diesbezüglich nach vier Wochen sind zwar nicht die Regel, können jedoch auch mal vorkommen. Ich würde an Ihrer Stelle sicherheitshalber nochmals Ihren Chirurgen konsultieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Mulaledi, 08.02.2019 - 20:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor, bei mir wurde heute ein Nabelbruch ca 1 cm festgestellt. Ich habe um die Nabelgegend starke Schmerzen – muss das unbedingt operiert werden? Wenn ja, kann das auch in Teilnarkose gemacht werden? Mit freundlichen Grüßen.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.02.2019

Auch ein kleiner Nabelbruch kann einklemmen und Schmerzen bereiten, weswegen Sie sich bei einem Chirurgen vorstellen sollten, ob dies der Fall ist, denn dann müsste man operieren. Teilnarkose beim Nabelbruch ist in der Regel möglich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

..., 04.02.2019 - 02:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor, ich habe seit 18 Jahren einen kleinen Nabelbruch, wo nur die eine Hälfte vom Bauchnabel rechts rausgekommen ist und die andere Hälfte noch ganz drinnen ist. Bruchgröße ca 1 cm und beschwerdefrei und hat sich mit den Jahren von 6 mm auf einen 1 cm vergrößert. Meine Frage ist, ob man damit rechnen muss das mein Bauchnabel komplett heraus kommt oder sich der Bruch vergrößern wird ? Was mich auch interessiert, wieso der Bauchnabel nur zu Hälfte herausgekommen ist und nicht ganz. Ist es sinnvoll sich den Bruch ab 30 operieren zu lassen? MfG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 04.02.2019

Nachdem Sie beschwerdefrei sind und der Bruch sehr klein ist, besteht jetzt kein akuter Behandlungsbedarf. Die Größenzunahme schreitet offenbar nur sehr allmählich fort. Irgendwann werden Sie allerdings wahrscheinlich nicht um eine OP herumkommen. Ein asymmetrischer Nabelbruch - wie in Ihrem Fall - ist nicht unüblich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kristin S., 02.02.2019 - 12:46 Uhr

Ich hatte am 29 meine OP wegen meinem riesen narbenbruch, ich habe einen Netz rein operiert bekommen über meine Kaiserschnittnarbe nun zu meiner Frage ab wann darf ich wieder Geschlechtsverkehr haben?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 04.02.2019

Sie schildern einen sehr großen Befund mit entsprechend großer OP, weswegen wahrscheinlich drei Monate realistisch erscheinen. Genaueres müssen Sie allerdings bei Ihrem behandelnden Chirurgen erfragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kahramandrita K., 01.02.2019 - 14:24 Uhr

Hallo, meine Frau wurde gestern operiert wegen nabelbruch, seitdem ist sie schon zwei mal in Ohnmacht gefallen! ist das normal?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 04.02.2019

Da bin ich jetzt aus der Entfernung und ohne jegliche Kenntnisse über die Umstände überfordert Ihnen eine verlässliche Beurteilung und Auskunft zu geben. Das müssen Sie schon die behandelnden Ärzte fragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Mario B., 30.01.2019 - 18:20 Uhr

Guten Abend, ich war gerade in der Notaufnahme und man sagte mir ich habe einen leichten Nabelbruch. Aber die Ärzte sagen man müsse nicht operieren und ich kann damit steinalt werden! Was sagen Sie dazu? Lg Mario

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 31.01.2019

Einen "leichten" Nabelbruch muss man nicht unbedingt sofort operieren. Wenn keine Beschwerden vorhanden sind und er nicht immer größer wird, können Sie auch zunächst abwarten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kristin S., 30.01.2019 - 13:49 Uhr

Gestern wurden meine Kassierschitt-Narben wieder aufgemacht, da ich einen Riesen-Narbenbruch hatte. Sie haben mir ein Netz operiert über die Kaiserschnitt-Narbe. Ab wann darf man wieder Sex haben?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 31.01.2019

Das sollten Sie am besten Ihren Operateur fragen, da er Ihren Befund genau kennt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Manu, 30.01.2019 - 11:54 Uhr

Guten Morgen, der Nabelbruch hatte sich dadurch bemerkbar gemacht, dass ich beim Bücken plötzlich leichte stechende Schmerzen im Bauchnabel gespürt habe, äußerlich war nichts zu erkennen (bin etwas übergewichtig). Beim Abtasten durch den Chirurgen stellte sich heraus, dass Fettgewebe etwa Haselnussgröße im Nabelbruch eingeklemmt war. Diese Verhärtung schmerzte auch bei Berührung. Momentan habe ich auch eine verkrustete Knubbelverhärtung, aber in der Außenaht (Ich denke mal, das ist normal nach 1 Woche?). Es hat mich halt nur gewundert, dass ich morgens noch Schmerzen hatte beim Aufstehen, und abends fast keine mehr. Ich bedanke mich schon einmal für Ihre Antwort und die Zeit, die Sie sich hierfür nehmen.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 31.01.2019

Alles Gute

Manu, 29.01.2019 - 17:18 Uhr

Guten Tag, hatte letzte Woche eine Nabelbruch-OP (kleiner Bruch, wurde nur genäht). Ich hatte nach dem 4. Tag schon keine Schmerzen mehr beim Husten, Lachen oder Aufstehen, kann das sein? Ich hab nämlich die Sorge, dass es wieder offen ist, oder was hätte man für Symptome, wenn es wieder offen ist?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.01.2019

In der Tat hat man nach vier Tagen zumindest geringe Beschwerden beim Husten, Lachen oder Aufstehen. Bei einem Rezidiv - also erneuten Bruch - müssten Sie allerdings wieder eine Ausbeulung im Nabelbereich haben und die aufgerissene Naht müsste eigentlich auch Beschwerden bereiten. Hatten Sie denn wirklich einen Nabelbruch vor der OP mit Ausbeulung im Nabelbereich? Sie können mich auch gerne in der Praxis anrufen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kristin S., 28.01.2019 - 13:50 Uhr

Hallo ich habe einen riesen Nabelbruch, ich werde morgen operiert ich soll ein Netz rein operiert bekommen. Ich habe tierische Angst vor der OP und vor den Schmerzen danach, kann mir vielleicht jemand helfen und sagen was auf mich zukommen wird was für Schmerzen und ab wann ich wieder laufen kann und wie man schlafen kann und im Allgemeinen sind die Erfahrungen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.01.2019

Das müssen Sie natürlich Ihren Operateur fragen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kati W., 28.01.2019 - 04:19 Uhr

Hallo, mir wird von allen Seiten gesagt, dass ich einen Nabelbruch hätte, doch niemand sagt mir, was ich nun machen kann. Mein Problem ist, dass mein sehr großes Baby erst 6 Monate alt ist und ich es viel tragen muss. Macht da eine OP überhaupt Sinn, wenn eine Dauerbelastung der Muskulatur besteht? Vielen Dank im voraus

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.01.2019

Eine Operation macht erst Sinn, wenn Ihr Kind mindestens 2 1/2 Jahre alt ist und nicht getragen werden muss. Ansonsten können Sie nichts tun, außer abwarten. Bei sehr schmerzhaften Einklemmungserscheinungen (selten) sollten Sie sich allerdings bei einem Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Frank E., 24.01.2019 - 15:19 Uhr

Hallo habe eine Frage, bin am Freitag am nabelbruch operiert worden ,ich finde vor der op tat das nicht so weh wie jetzt nach der OP. Ist das ok so, werde bald verrückt, so weh tut das aber direkt am Bauchnabel.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 25.01.2019

Eine Woche nach einer Nabel-OP sollten derartig von Ihnen beschriebene Beschwerden nicht bestehen. Sie sollten sich bei Ihrem Chirurgen zur Untersuchung vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Jamina M., 18.01.2019 - 02:11 Uhr

Guten Abend. Ich hatte vor einer Woche eine Nabelbruch op ambulant mit Netz einsetzen. Ich habe bei Husten oder Sitzen und stehen ein ziehen unterhalb und seitlich vom nabel. Allerdings nicht an der narbe sondern eher unter der Bauchdecke mit blähbauch.. Narbe ist auch unauffällig. Das Krankenhaus hat mich nicht aufgeklärt was ich machen darf und was nicht. Ich muss mich auch öfter bewegen weil mein Rücken das nicht mitmacht. Zudem ist mir zwischenzeitlich auch schwindelig wenn ich etwas länger stehe.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.01.2019

Eine Woche post-OP können bei dieser OP noch Restbeschwerden vorhanden sein. Bauchmuskelbelastungen sollten Sie sechs Wochen lang unterlassen. Den Schwindel kann ich Ihnen nicht erklären. Eine post-OP Kontrolluntersuchung in der zweiten Woche nach der OP bei Ihrem Operateur sollte natürlich stattfinden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Stefanie, 07.01.2019 - 17:35 Uhr

Meine OP ist jetzt 2 Jahre her und ich habe jetzt seit zwei Tagen komische schmerzen an der Stelle.. Ich weiß nicht, kann da wieder etwas kaputt gehen – auch nach der ganzen Zeit? War schon ein großer Eingriff, genäht und ein Netz wurde eingesetzt. Bin auch adipös!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 09.01.2019

Zur Abklärung ist eine Untersuchung inklusive Ultraschall bei einem Chirurgen erforderlich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Christa P., 03.01.2019 - 18:37 Uhr

Habe eine Frage bei Nabelbruch-OP Darm verletzt. Jetzt fast 10 Wochen im Krankenhaus. Kann man eine Entschädigung bekommen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 07.01.2019

Das kann ich vom Schreibtisch aus ohne persönliche Untersuchung und Aktenstudium nicht beurteilen. Zunächst sollten Sie sich beim medizinischen Dienst Ihrer Krankenversicherung erkundigen und beraten lassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Amal M., 27.12.2018 - 20:35 Uhr

Ich habe eine Frage. Meine Mama hat vor fast einer Woche eine Nabelbruch OP gehabt. Aber seit der OP hat sie paar täglich Herzrasen bis 109- 110 puls. Ist das normal? Mama ist 54 Jahre

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 02.01.2019

Ihre Mama sollte einen Internisten aufsuchen, um die Ursache herauszufinden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Benny, 23.12.2018 - 22:33 Uhr

Moin . Hatte vor 1 Woche meine zweite narbel OP . Nun wurde mir ein Netz eingesetzt . Nun verspüre ich ein ziehen um den Bauchnabel. Sehr hohe Wahrscheinlichkeit dass es das Netz ist. Aber ist das normal dass es halt ein ziehen ist und danach für 10-15 Sekunden sich warm anfühlt?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 01.01.2019

So kurz nach einer OP kann natürlich noch ein gelegentliches Ziehen auftreten. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie sich natürlich bei Ihrem Chirurgen vorstellen, um die Ursache zu eruieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Alexandra, 21.12.2018 - 23:15 Uhr

Guten Abend, ich würde vor gut einem Jahr an einer Nabelhernie operiert. Dabei wurde ein Netz implantiert. Bis gestern war alles in bester Ordnung. Doch nun fühle ich wieder einen kleinen Knubbel im Nabel und rechts vom Nabel wo das Netz vernäht sein müßte ein leichtes Brennen bei Druck. Kann sich das Netz gelöst haben? Wenn ja kann es so bleiben? Mit freundlichen Grüßen Alexandra E.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 01.01.2019

Das Problem kann ich am Schreibtisch so nicht beurteilen. Hierfür ist eine eingehende Untersuchung erforderlich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nora, 17.12.2018 - 19:39 Uhr

Guten Abend, Ich wurde am 13.12 ambulant operiert. Kleiner Nabelbruch rechts vom Bauchnabel Nun habe ich gelesen dass es nach zwei Wochen kein Problem dar stellt auf dem Bauch wieder zu schlafen. Ich selbst schlafe auch am liebsten auf der Seite oder dem Bauch. Wie lange sollte ich damit noch warten? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.12.2018

Nach zwei Wochen sollten Sie unter regelrechtem post-OP Verlauf problemlos auf dem Bauch schlafen können. Seitlich eigentlich sofort post-OP. Nur Bauchmuskelanstrengungen, Situp-Bewegungen empfehle ich sechs Wochen zu unterlassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Elissavet C., 11.12.2018 - 17:38 Uhr

Guten Tag, ich hatte vor ca 8 Wochen eine Bauchnabel-OP oberhalb des Bauchnabels. Der Schnitt wurde unterhalb gemacht, mir wurde ein Netz eingenäht, ein kleines. Jetzt nach 8 Wochen habe ich wieder einen Blähbauch, manchmal Sodbrennen und rechts in der Bauchgegend unter den Rippen einen Druck. Zwei-, dreimal hatte ich Brennen im Mund und Grummeln im Bauch. Mein Bauch ist dick und voller Luft. Von meinem Mund haben wir einen Abstrich gemacht – kein Pilz. Ein Bluttest wegen einer Entzündung hat auch keinen Erfolg gegeben. Könnte es mit dem Netz und mit der OP zusammenhängen? Gibt es da solche Folge-Symptome? Vielen Dank im Voraus. Habe auch das Gefühl schlecht zu verdauen.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.12.2018

Ich empfehle Ihnen sich von einem Gastroenterologen durchchecken zu lassen. Ein Zusammenhang mit dem Netz ist bei den von Ihnen angegeben Beschwerden kaum möglich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Irene, 09.12.2018 - 20:15 Uhr

Hallo, ich habe vor einem Jahr Nabelbruch gehabt, 2 mm, und wurde letztes Jahr in November operiert. Es wurde nur genäht und jetzt habe ich eine Frage: Wenn ich jetzt schwanger wäre und demnächst ein Kind bekommen würde, würde mein Nabel dann wieder reißen? Mit freundlichen Irene

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 10.12.2018

Trotz gelungener OP ist das nicht ganz auszuschließen. Sie können allerdings nichts prophylaktisch tun, der Verlauf ist letztendlich schicksalshaft. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Markus k., 03.12.2018 - 20:12 Uhr

Bei mir wurde vor 4 Tagen eine Nabel-Hernien-op durchgeführt. Der ca. 2 cm große Bruch wurde mit einem 12 cm großem Netz unter Vollnarkose verschlossen. Gestern wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Nun bin ich verwundert, weil im Ärztebrief steht, ich müsse eine bauchbinde tragen, was mir auch im Vorgespräch angekündigt und von den Schwestern bestätigt wurde. Als ich den Arzt danach fragte, entgegnete er, dass man eine solche Binde nur bei einer Narben-Hernie bräuchte und ich deshalb keine bekommen hätte. Im Internet lese ich aber wiederum anderes. Ich habe immer noch starke Schmerzen und frage mich, ob die Binde nicht doch helfen würde. Können Sie mir helfen? Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 07.12.2018

Ein Bauchbinde ist zwar nicht erforderlich, da sie keine echte zusätzliche Stabilität bringt. Bei post-OP Beschwerden kann sie jedoch in den ersten zwei Wochen nützlich sein. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Felix, 02.12.2018 - 15:48 Uhr

Hallo, ich hatte vor 4 Wochen einen kleinen Nabelbruch (< 2cm), der mit selbstauflösenden Fäden (ohne Netz) genäht wurde. Wundheilung verlief trotz starken Refluxhusten in der ersten Woche normal laut Hausarztkontrolle. Nach zwei Wochen hat es das erste Mal unangenehm gejuckt. Jetzt nach knapp 4 Wochen juckt es immer noch und die Ränder fühlen sich hart an. Ist das normal? Kann man das durch Narbensalben/pflaster beeinflussen? Schmerzen habe ich bereits seit der ersten Woche post-OP keine mehr. Weiter unten haben Sie kommentiert: "Meine Empfehlungen für Nabelbruch-OPs in Nahttechnik: 2 Wochen post-OP Wandern, Joggen, Radfahren in der Ebene. Insgesamt 6 Wochen keine Bauchmuskelbelastungen, nicht Heben über 5 kg, danach aufsteigende Belastungen. Exzessives Bauchmuskel oder Krafttraining ist erst nach 3 Monaten empfehlenswert. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel" Kann man die Bauchmuskeln auch beim Bergwandern zu stark belasten? Ich finde dazu nirgends Infos. Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 05.12.2018

Jucken könnte eine Hautallergie sein oder die nachwachsenden Haare, falls prä-OP rasiert werden musste. Verhärtungen im OP-Bereich sind normal und bilden sich erst allmählich zurück. Bergwandern ohne schweres Gepäck und ohne wesentlichen Einsatz der Arme macht keine Bauchmuskelbelastungen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Silvia S., 28.11.2018 - 07:27 Uhr

Hallo meine Tochter hatte vor ca. 5 wochen eine Bauchnabel OP mit Netzeinsatz sie ist oberhalb des Nabels dick wie stark angeschwollen könnte das ein erneuter Nabelbruch sein? Ich bitte um Ihre Antwort. Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.11.2018

Ob es sich noch um eine narbige Schwellung oder ein Rezidiv-Bruch handelt, kann ich auf diesem Wege leider nicht beurteilen. Ihre Tochter müsste sich vor Ort bei Ihrem Chirurgen vorstellen, zur Beurteilung des Befundes. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Daniel, 24.11.2018 - 00:46 Uhr

Hallo miteinander, ich habe erfahren dass ich einen Bauchnabelbruch habe 1 cm. Ich soll ihn operieren und das mache ich auch. Meine Frage: Ist das normal dass beim Sitzen leichtes Ziehen bzw leichter Druck 7-8 cm rechts oberhalb des Nabels entsteht? Beim liegen und schlafen ist alles ok. In der Früh leicht um den Bauchnabel sensibleres Gefühl. Bitte um Antwort, ich breche langsam in Panik aus. lg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 27.11.2018

Ein Ziehen/Druck 7-8 cm rechts oberhalb vom Nabel bei Vorliegen eines Nabelbruches ist nicht ganz typisch. Sie sollten dies Ihren Chirurgen vor Ort fragen und untersuchen lassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel Übrigens: Die Anrede "Hallo miteinander" ist nicht so ganz passend.

Letizia, 21.11.2018 - 11:04 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, ich wurde am 12.11. an einer epigastrischen Hernie mit Rectus Diastase im größerem Ausmass (über 3 cm) mit einem Kunststoffnetz versehen. Da ich unter dem Ehlers-Danlos-Syndrom leide (Hypermobiler Mischtyp) habe ich einen großen Kollagendefekt und meine Haut kann wie Kaugummi auseinandergezogen werden. Neben stärkeren Kreislaufproblemen, tlw. Übelkeit, stechenden Schmerzen, ein tlw. erhöhter Bauchinnendruck und ein Ausstrahlen in Richtung linker Leiste bin ich recht verunsichert. Im Sitzen weist der Bereich oberhalb der Op- Narbe (Fäden werden Morgen gezogen) eine Verhärtung auf. Da bei mir im Körper alles ein bisschen anders abläuft als bei "normalen" Personen ohne entsprechende Erkrankung habe ich Angst, dass diese OP auch wieder schief geht. An anderen Körperteilen z.B. am Knie hat die OP-Konstruktion nicht gehalten, da mein Körper es nicht zulässt. Beim Bauch ist es natürlich gefährlicher. Vielleicht haben Sie eine beruhigende Antwort für mich? Habe echt Angst. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. VG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.11.2018

In Ihrem speziellen Fall ist eine Beurteilung durch mich - erst Recht ohne persönliche Kenntnis des Befundes - kurz nach einer Operation leider nicht möglich. Sie müssen sich daher an Ihren behandelnden Chirurgen wenden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Caro, 18.09.2018 - 09:41 Uhr

Hallo, vor 14 tagen wurde ein doppelter Nabelbruch bei mir operiert und ein Netz eingesetzt. Kurz nach Entlassung aus der Klinik habe ich einen kurzen Schmerz gespürt als ich im Bett lag, heute ist es so: Die Bruchstelle ist nach wie vor sichtbar, tastbar und schmerzt immer noch. Der zustand ist quasi wie vor der Op. Die Naht sieht aber gut aus, keine Rötung oder heiß. Es wurden selbstauflösende Fäden verwendet. Seit gestern habe ich Oberbauchschmerzen insbesondere beim sitzen und bei Druck also wenn ich taste. Ich hadere mit mir, ob das normal ist oder ob ich das nochmal untersuchen lassen muss. Vor 5 Jahren wurde bei einer Gallenblasen Entfernung schon einmal ein Bruch an selber stelle operiert und gerichtet. Damals war die Bruchstelle weder zu sehen (keine Wölbung nach außen) noch war sie tastbar.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.09.2018

Sie sollten sich bei Ihrem Operateur oder einem anderen Chirurgen vorstellen, ob es sich um ein Serom handelt oder gar um ein Rezidiv, was bei einer Netzimplantation eher unwahrscheinlich sein sollte. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anne S., 13.09.2018 - 22:26 Uhr

Ich möchte so lang wie möglich ohne OP klar kommen,verspüre aber immer dieses Ziehen u. den leichten Druckschmerz. Seit 3 Tagen führe ich aber auch Bauchmuskeltraining aus. Was könnten Sie mir raten??? Ich danke Ihnen vielmals.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.09.2018

Siehe letzter Kommentar

Anne S., 13.09.2018 - 22:23 Uhr

Schönen guten Abend, bei mir wurde ein Bauchdeckenbruch oberhalb vom Nabel festgestellt (3mm). Nun bin ich verunsichert, ob ich operativ was machen sollte. Aufgefallen ist es mir, als nach einer körperlichen Anstrengung ein leichter Druckschmerz und eine kleine Verhärtung zu spüren war. Durch meine Arbeit sitze ich nur u. dann verspüre ich auch einen leichten Druckschmerz. Mir wurde abgeraten, die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren, stärkere Anstrengung aber zu vermeiden. Falls es mich aber stört, wäre eine OP möglich.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.09.2018

Wenn die Diagnose stimmt und Sie eine Bauchwandhernie haben, kommen Sie letztendlich nicht um eine OP herum. Solange keine Einklemmung besteht, können Sie den Zeitpunkt der OP natürlich selbst bestimmen. Ein längeres Abwarten hat allerdings keine Vorteile. Die Empfehlung bestimmte Belastungen zu vermeiden oder spezielle Muskeln zu trainieren sind definitiv irreführend. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anita C., 02.09.2018 - 12:45 Uhr

Ich hatte 2 Nabelbrüche und würde am 27.7 operiert. Es läuft immer noch aus dem Bauchnabel und noch aus der Nacht. Was ist das?? Muss ich mir da Sorgen machen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.09.2018

Sie müssen sich unbedingt bei Ihrem Chirurgen vorstellen. Da ist definitiv was nicht in Ordnung. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Janosch, 24.08.2018 - 23:30 Uhr

Hatte eine Nabelbruch OP. Jetzt hat sich an der Haut die operiert wurde die Naht von Innen gelöst und mein Bauchnabel ist bloß noch zur Hälfte da. Der Arzt meinte nur so etwas hatte er noch nie. Ich müsste halt eine Schönheitso-OPmachen. Für mich ist das Murks. Oder wie sehen Sie das?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.08.2018

Rufen Sie mich in der Praxis an, dann kann ich Ihr Anliegen mit Ihnen persönlich besprechen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Susi, 13.08.2018 - 12:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Höllenriegel, Ich wurde am 3.8. ambulant wegen einem Nabelbruch operiert. Der Bruch war recht klein, ca. 1 cm und ist mittels einfacher Naht genäht worden. Durch die OP ist mein Bauch sehr aufgebläht gewesen. Es ist bis jetzt etwas besser geworden, aber leider ist mein Bauch immer noch aufgebläht. Schmerzen im Bauch habe ich nicht. Ist das normal, dass der Bauch so lange nach der OP immer noch aufgebläht ist?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 13.08.2018

Wenn Sie keine Beschwerden/Schmerzen haben, würde ich mir jetzt keine Sorgen machen. Sie sollten allerdings nochmal zu Ihrem Chirurgen gehen, um sich den Bauch und den OP-Bereich anschauen zu lassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Ivonne, 07.08.2018 - 19:58 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, bei mir liegt zwar kein Nabelbruch vor aber vielleicht haben Sie trotzdem einen Tip für mich. An meiner Kaiserschnittnabe (2. Sectio Dez. 2016) wurde an der linken Seite ein ca. 1,5 cm langer Bruch sowie zur Mitte hin ein Gitterbruch fest gestellt. Der Operateur sagte, das an dieser Stelle kein Netz eingebracht werden kann, da unterhalb der Narbe kein Muskel zum befestigen ist. Also Direktnaht und ca. 50% Rezidivrate. Das ängstigt mich natürlich gerade vor dem Hintergrund zweier, agiler Kinder zu Hause... gibt es hier eine Alternative?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 08.08.2018

Bitte rufen Sie bei mir in der Praxis an und geben Ihre Telefonnummer an. Ich rufe Sie dann zeitnah zurück. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Christine E., 31.07.2018 - 10:03 Uhr

Ich gehe in die dritte Woche nach einer Nabel und Narben OP. Ich habe ein Netz über die zwei Brüche bekommen und habe in der Milzgegend immer noch sehr starke Schmerzen! Ist das normal?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 01.08.2018

Wenn Sie in der Milzgegend immer noch sehr starke Schmerzen haben, ist das keineswegs normal. Sie sollten sich bei Ihrem Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Line, 11.07.2018 - 02:36 Uhr

Guten Tag Ich habe in meinem Bauchnabel sehr dolle schmerzen und auch direkt unter meinem Bauchnabel der Schmerz fühlt sich brennend an. Ich wurde vor einem Jahr dort auch optiert, da ich eine Not op hatte (Eileiterschwangerschaft). Ich war gestern bei meinem Haus Arzt und der meinte es sei nur entzündet da dort Bakterien rein gekommen sind. Ich habe dort auch ein roten Knubbel und ich soll es spülen und eincreme. Meiner Meinung nach glaube ich ist es etwas schlimmeres oder hat man bei einer Entzündung nur von Bakterien auch so hölische Schmerzen? Bitte antworten Sie Ich danke Ihnen Lg

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.07.2018

Da Sie ja offensichtlich vor einem Jahr eine Bauchspiegelung wegen der Eileiterschwangerschaft hatten, ist die wahrscheinlichste Diagnose eine kleine eingeklemmte Narbenhernie im Nabelbereich. Sie sollten sich daher umgehend in einer chirurgischen Notfallambulanz vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Peter A., 27.06.2018 - 09:45 Uhr

Guten Morgen, ich bin 73 Jahre alt und habe schon seit vielen Jahren am Bauchnabel eine kleine Wölbung (Darm?) von ca. 1,5 cm, die mir allerdings keine Beschwerde bereitet. Wie soll ich damit umgehen? Mein Arzt sagt mir, solange ich keine Schmerzen habe und die Wölbung nicht größer wird, soll ich es dabei belassen. Freundliche Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.06.2018

Wenn Sie bereits seit vielen Jahren den gleichen Befund ohne Beschwerden haben, würde ich Ihnen den gleichen Rat geben wie Ihr Hausarzt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sarah, 25.05.2018 - 10:37 Uhr

Sollte ein Bauchnabelbruch von 3mm Größe operiert werden? Bzw wenn man das nicht operiert, bestehen dann eventuelle Gefahren oder Komplikationen für Schwangerschaften etc? Besten Dank!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.05.2018

Eine Lücke von 3 mm ist schon sehr klein und bedarf in der Regel in diesem Stadium keiner Operation. Gefahren für eine Schwangerschaft bestehen nicht, die Lücke kann allerdings größer werden und dann irgendwann in der Zukunft eine OP erforderlich machen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Walter, 19.05.2018 - 09:23 Uhr

Hallo zusammen Ich hatte vor knapp zwei Wochen eine Nabelbruch op ohne Netz. Ich liege und schlafe seit dem auf dem Rücken, bin aber Bauchschläfer. Ab wann darf man wieder auf dem Bauch schlafen? Stärkere Schmerzen habe ich keine. Besten Dank und eine gute Zeit

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 24.05.2018

Auf dem Bauch zu schlafen ist in der Regel zwei Wochen post-OP kein Problem. Situp-Bewegungen, d.h. Bauchmuskelbelastungen oder schwer Heben müssen Sie allerdings sechs Wochen vermeiden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Erik, 27.04.2018 - 00:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Höllenriegel, schon immer mache ich regelmäßig Bauchmuskel und Dehnungsübungen, bin soweit durchtrainiert, habe jedoch zuletzt häufiger (morgens und abends) Bauchmuskeltraining gemacht. Im Spiegle bemerkte ich plötzlich eine Art "Delle" direkt über meinem Bauchnabel (etwa 1 cm) Sie ist nur zu sehen, wenn ich darauf hinweise. Direkt darüber fühlt man eine ebenfalls etwa 1cm dicke "Muskelschicht" - die aber waagrecht über dieser "Delle" liegt (so als würde sie die "Sixpackmuskeln" verbinden). Schmerzen habe ich keine, auch beim leichten drücken oder massieren nicht. Nun war ich beim Hausarzt und Chirurgen, die beide nach abtasten meinten es würde sich um eine kleine Hernie handeln. Aber nichts "tritt heraus" im Gegenteil - es ist wie gesagt, eher eine kleine Vertiefung. Meine Frage ist nun: Warum ist es dem Körper möglich eine kleine Hernie selbst zu heilen, wenn man noch Kind ist - oder bei erwachsenen Schwangeren, nicht aber in einem solchen Fall? Der Chirurg sagte, es könnte sein, wenn ich das Bauchmuskeltrainig mal 3-4 Wochen lasse, dass die Hernie sich allein verschießt. Was sagen Sie dazu? Bzw. wird eine kleine Hernie immer automatisch irgendwann eine größere? Mit besten Grüßen und vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 30.04.2018

Klingt alles nicht ganz schlüssig. Eine Hernie macht ja keine Delle, sondern eine Beule im Stehen und Pressen. Außerdem ist eine spontane Rückbildung einer Hernie nicht möglich. Wie Ihr Befund zu interpretieren ist, kann ich allerdings leider nicht sagen, ohne Sie persönlich untersucht zu haben. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sonja, 13.04.2018 - 10:08 Uhr

Guten Tag, ich wurde am 21.3.18 zum vierten Mal am Nabel operiert. Dieses Mal wurde ein Netz eingesetzt. Vor einer Woche wurden die Fäden gezogen. Die Narben verheilen sehr gut (was man so sehen kann). Nun meine Frage. Ich habe rund um den Bauchnabel ein sehr komisches Gefühl (sehr empfindlich; es ist sehr unangenehm Stoff darauf zu haben). Es ist nichts gerötet oder warm. Das Husten tut auch noch recht weh. Liegt es daran, dass dort die Nerven beschädigt wurden? Auch wenn ich schon mehrmals am Nabel operiert wurde, sind diese "Störungen" neu für mich. Für eine Antwort danke ich Ihnen im Voraus.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 18.04.2018

Da erwarten Sie etwas zu viel von mir. Ohne Sie persönlich untersucht zu haben und ohne genaue Kenntnis der Operation kann ich Ihnen aus der Entfernung leider keine verlässliche Beurteilung zukommen lassen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Barbara, 12.04.2018 - 17:49 Uhr

Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG B.Sch.

Barbara, 11.04.2018 - 13:17 Uhr

Guten Tag, bei mir wurden zwei ganz kleine Nabelbrüche festgestellt. Zur Abklärung wurde ich in einer Chirurgischen Ambulanz (Kompetenz-/Referenz-Zentrum für Minimalinvasive- und Hernien Chirugie) vorstellig. Eine Fachärztin stellte folgende Diagnose durch Tastuntersuchungen im Stehen und Liegen: -kleine Nabelhernie, reponible -subraumbilikale Hernie,minimal Nach ausführlicher Beratung besteht lt. Ärztin keine Indikation zur zwingenden Operation. Beschwerden habe ich keine. Bin nur durch 2 kleine Knubbel überhaupt auf den Nabel aufmerksam geworden. Im Internet steht meistens, dass auf jeden Fall operiert werden sollte. Das irritiert mich natürlich. Hatte mich im KH jedoch gut beraten gefühlt. Zumal auch erklärt wurde, dass jede OP auch mit ( geringen ) Risiken, z.B. Narkose, Wundheilung, Infektion, Rezidiv, etc. einhergehen kann..... Ich möchte nichts falsch machen. Bin fast 50 Jahre, normalgewichtig, fahre Fahrrad, trage Wäschekörbe, usw ;) Meine größte Sorge ist, dass sich irgendwann im Urlaub, Italien, spontan ein Stück Darm einklemmt. Was können Sie mir dazu raten? Mit freundlichen Grüßen B.Sch.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.04.2018

Bei den beiden kleinen Brüchen, welche offensichtlich keine Einklemmungsbeschwerden verursachen, ist natürlich keine Eile geboten. Bei kleinen Brüchen kann auch kein Darm einklemmen, sondern nur das fettige Netzgewebe, welches vor dem Darm in der Bauchhöhle liegt. Bei einer kontinuierlichen Größenzunahme der Brüche würde ich Ihnen allerdings mittelfristig eine OP empfehlen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Volker R., 05.04.2018 - 09:30 Uhr

Hallo vor 7 Jahre wurde ein Nabelbruch festgestellt aber keine Probleme beim Sport oder bei schwerer Arbeit. Das Nabelloch ist nur etwas grösser aber nicht ausgetreten oder so soll ich mich Operieren lassen oder nicht? mit freundlichen grüssen V.R.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 05.04.2018

Wenn nichts "austritt", Sie also keine Vorwölbung in der Nabelgrube haben, besteht auch keine OP-Indikation, zumal Sie ja offensichtlich auch keine Probleme bei Belastungen haben. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Eunice S., 23.03.2018 - 14:06 Uhr

Hallo, wenn ich nach sechs Wochen nach der Op am Nabelbruch mit Netz immer noch wahnsinnige Schmerzen habe und es rötlich und geschwollen ist, ultraschall sag es sei entzündet, kann ich immer noch anhand von Antibiotikum Einnahme etwas tun, würde es noch helfen? Mit Dank und vielen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 26.03.2018

Wahnsinnige Schmerzen, Rötung und Schwellung klingt nach Infektion. Sie sollten sich unbedingt beim Chirurgen vorstellen -> eventuell Re-OP. Antibiotika alleine bei einer post-OP Infektion reichen nicht aus. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Mario, 14.03.2018 - 10:03 Uhr

Hallo, ich würde am 6.2.18 an links Leistenbruch mit TAP Methode operiert das wäre eine Fehler Operation, 5 Tage später wurde ich nochmal operiert auch dies mal ohne Erfolge. Solle ich mich nochmal operieren lassen ?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 19.03.2018

Um das zu beurteilen, müsste ich Sie selbst untersucht haben. Auf diesem Wege kann ich Ihnen daher leider keinen vernünftigen Rat geben. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Derya, 21.02.2018 - 18:37 Uhr

Ich wurde vor genau drei Wochen an meinem Nabelbruch eine OP. Die schmerzen wandern ab und zu noch hoch und runter vom Bauchnabel bis magen und an der Umrandung. Meine Frage ist nach wieviel Tage oder wochen könnte man wieder Geschlechtsverkehr haben mit seinem Partner?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.02.2018

Prinzipiell sollte man post-OP Beschwerden oder Fragen mit seinem Operateur abklären oder sich Vorort bei einem anderen Chirurgen vorstellen. Eine seriöse Beurteilung auf diesem Weg ist jedenfalls nicht möglich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Kevin, 26.01.2018 - 18:46 Uhr

Hallo. Ich habe vor etwa 2 Tagen meinen Nabelbruch operieren lassen (kleiner Riss von max 3mm). Nun musste ich spontan stark husten, so das sich mein Bauch sehr nach außen dehnte. Meine frage ist, ob sich dadurch was lösen kann von der Naht oder dergleichen ? Beste Grüße

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.01.2018

Bei paarmal Husten sollte nichts passieren. Allerdings sollte dies kein Dauerzustand sein, denn dann würde die genähte Bauchdecke eventuell wieder aufgehen (Rezidiv). Ab besten stellen Sie sich nochmals bei Ihrem Chirurgen vor. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Nora, 10.01.2018 - 02:21 Uhr

Hallo. Mein Sohn ist zwei Jahre alt und soll in ein paar Tagen operiert werden. Nabelbruch und Hodenhochstand. Nun hat er Husten verstärkt Nachts. Kann das während der OP oder danach problematisch werden?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.01.2018

Bei einem grippalen Infekt sollte keine OP durchgeführt werde, d.h. also abwarten bis er wieder gesund ist. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sabrina K., 08.01.2018 - 21:08 Uhr

Guten Abend, mein Mann hatte vor vier Tagen eine Operation mit Diagnose Nabelbruch der irgendwie verklemmt war. Er musste zwei Tag im Krankenhaus bleiben, jetzt hat sich ein Bluterguss gebildet und die Schmerzen sind auch noch sehr stark. Was sollen wir da machen außer Ruhe halten?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 10.01.2018

Ihr Mann sollte sich beim Operateur vorstellen. Aus der Entfernung kann ich Ihnen leider keinen verläßlichen Rat geben. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Elver C., 12.12.2017 - 11:31 Uhr

ich bin seit zwei Jahren wegen einer Nabelhernie offen Operiert worden und mir wurde ein Netz eingelegt. Aber ich habe vom ersten Tag bis jetzt Schmerzen im ganzen Bauchbereich sowie in der Nabelgegend. Die Schmerzen strahlen bis zum Geschlechtsteil aus. Ich fühle mich in meinem Körper fremd. Habe sehr sehr starke körperliche Schmerzen sowie Rückenschmerzen. War natürlich bei mehreren Ärzte aber nichts konnte gefunden werden. Bitte um Hilfe

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 12.12.2017

Was die Ursache Ihrer Beschwerden ist, kann ich so leider nicht beurteilen. Ich müsste Sie persönlich untersuchen, um eine Aussage treffen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Alexandra D., 27.11.2017 - 20:05 Uhr

Hallo, ich hätte vor gut 4 Wochen eine Nabelbruch OP wo auch ein Netz eingesetzt wurde. Alles ist gut verheilt, die Wunde ist zu. Nun habe ich seit gestern leichte Schmerzen, vor allem wenn ich mich bücke und seit heute eine quadratische Rötung (Größe des Netzes?) um den Bauchnabel. Kann es sein, dass es sich jetzt noch entzündet? Rötung ist nicht warm. Vielen Dank schon mal im Voraus

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.11.2017

Sie sollten sich umgehend bei Ihrem Chirurgen vorstellen, um die Ursache zu klären. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Resa V., 14.11.2017 - 08:01 Uhr

Meine erste OP wegen eines Nabelbruches. Ich war am 01.09. Alles ist normal gelaufen und genäht worden. Eine Woche später musste ich nochmal operiert werden, weil sich alles entzündet hatte. Von da an musste die Wunde offen bleiben und von allein heilen. Das hat da zwei Wochen gedauert. Das alles ist jetzt zwei Monate her. Die ersten Wochen hatte ich keine Schmerzen aber seit etwa einer Woche schon. Ist das normal?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 14.11.2017

Ein post-OP Wundinfekt kann sich auch nochmals einstellen, auch wenn es den Anschein hatte, dass er ausgeheilt sei. Sie müssen sich auf jeden Fall nochmals bei Ihrem Chirurgen vorstellen zur körperlichen Untersuchung und Ultraschall sowie zu Labortests (Entzündungszeichen). Bei einer Wundheilungsstörung kann es auch zu einem Rezidiv (Wiederauftreten eines Bruches) kommen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Sabrina, 11.11.2017 - 10:20 Uhr

Hallo, ich hatte vor zehn Tagen einen Nabelbruch-OP. Ich war gestern beim Arzt, weil Wundsekret ausläuft. Mein Arzt meinte, das könne man so behandeln, indem er die Wunde immer ausspuckt und es langsam von unten nach oben zuwachsen kann. Werde ich wegen der einen kleinen Stelle wieder operiert werden müssen? schon mal vielen dank im Voraus

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 14.11.2017

Um das beurteilen zu können, müsste ich schon Ihre post-OP Wundheilungsstörung persönlich in Augenschein nehmen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Katja, 15.09.2017 - 21:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Höllenriegel, Ende Juni hatte ich eine Nabelhernien Operation. Ist alles gut verlaufen nur habe ich immer noch Schmerzen, wenn ich die Narbe berühre bzw. leicht drauf drücke. Es ist unangenehm. Fühlt sich an, als wäre die Narbe äußerlich noch nicht verheilt. Heute ist meine Frage, welche Salbe (mit Pflaster noch angebracht) trage ich in diesem Fall auf und sind diese Narbenschmerzen nach dieser Zeit noch als normal anzusehen? Vielen Dank im voraus! Gruß Katja

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 19.09.2017

Nach drei Monaten Schmerzen ist keinesfalls normal. Sie sollten sich bei Ihrem oder einem anderen Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Heike, 21.08.2017 - 18:05 Uhr

Ich hatte vor ca. 11 Wochen eine Narbenbruch OP, offen, Sublay. Im Grunde alles gut verlaufen. Habe aber immer noch Schmerzen im Netzbereich und es hat sich am Nabel eine Verhärtung gebildet. Es sei alles okay, ich soll weiter Schmerzmittel nehmen. Nehme seit 11 Wochen Schmerzmittel, gibt es keine andere Lösung zur Erleichterung? Angeblich dauert es eben bei manchen Patienten länger, bis die Schmerzen nachlassen. Mir geht es an die Psyche und Konzentration, weil ich damit schlecht schlafen kann.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 22.08.2017

11 Wochen Schmerzmittel ist schon außergewöhnlich lang. Sie sollten eine Zweitmeinung bei einem anderen Chirurgen einholen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

G.R., 22.07.2017 - 07:30 Uhr

Ist es normal, dass nach einer Nabelbruch Operation, vor zirka einer Woche, der operierte Bauchnabel noch zu sehen ist bzw. noch ein bisschen nach außen gewölbt ist oder ist dieser noch geschwollen, da erst eine Woche vergangen ist? Ich habe jedenfalls zur Zeit keinerlei Schmerzen und hatte auch nach der OP kaum Schmerzen. Im Voraus vielen Dank Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 24.07.2017

Eine Woche nach der OP sollte eigentlich zur Erreichung eines guten kosmetischen Ergebnisses noch ein kleiner Druckverband im Nabelbereich vorhanden sein, damit die Nabelhaut grubenförmig an der Bauchdecke verkleben kann. Eventuell hat sich ein post-OP Serom gebildet. Sie sollten sich am besten nochmals bei Ihrem Chirurgen vorstellen, um den Befund zu beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Felix R., 14.07.2017 - 10:12 Uhr

Guten Morgen Herr Dr.Höllenriegel, vor fast 3 Wochen hatte ich eine Op aufgrund eines Bauchdeckenbruchs. Jetzt war ich gestern so leichtsinnig und habe die Jalousien im Schlafzimmer nach oben gezogen und habe seitdem Schmerzen im Nabel. Kann die Belastung zu hoch gewesen sein oder bilde ich mir das womöglich nur ein? Letzte Woche Montag wurden die Fäden gezogen. Ich habe extra darauf geachtet, dass die Belastung im Schulterbereich und Arm bleibt, als ich die Jalousien hoch gezogen habe. VG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 17.07.2017

Auch diese Belastungen gehen natürlich auf die Bauchmuskulatur und sollten unbedingt die ersten sechs Wochen nach der OP vermieden werden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Anja, 11.07.2017 - 20:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Höllenriegel, ich hatte vor 3 Jahren einen Nabelbruch (Rezidiv) welcher in Sublay Technik versorgt wurde. Ich habe etwas mit Gewichtsproblemen zu tun (158 cm 62 kg), weil ich keine Schilddrüse mehr habe und L-Thyroxin nehmen muss. Leider nehme ich schnell am Bauch zu. Mir ist dadurch schon mal ein Netz gerissen, welches ich in onlay hatte. Seit der letzten OP habe ich 3 kg zugenommen. Ich bin vor zwei Tagen mit kurzen aber heftigen Schmerzen im Nabel aufgewacht und seit dem habe ich ein ganz unangenehmes stechendes Gefühl im Bereich des Netzes. Meine Frage ist, ob das Netz bei so einer geringen Gewichtszunahme reißen kann? Ich dachte, dass die Sublay Technik stabiler ist als die Onlay Technik. Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 13.07.2017

Ihr "Gewichtsproblem" ist jetzt nicht so stark ausgeprägt, dass es drei Jahre post-OP ein Problem darstellen sollte. Warum Sie vor zwei Tagen plötzlich im Liegen Beschwerden hatten, kann ich aus der Entfernung - ohne Sie untersucht zu haben - leider nicht seriös beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Katja, 10.07.2017 - 17:26 Uhr

Hallo Herr Dr. Höhlenriegel, heute, 13 Tage nach meiner Operation wurden die Fäden gezogen (Narbenrevision mit Übernähung einer kleinen Fazienaufweichung lt.Bericht) und Zuhause verspürte ich nach dem Fäden ziehen ein ziehen. Es ist sehr unangenehm wie ein Nadelstich tief in den Bauchnabel. Ist das normal? Ich habe Angst, dass es wieder aufgeht. Und was kann ich generell tun um einem Bruch vorzubeugen (außer auf schwere Sachen heben verzichten)? Ich möchte so gerne irgendwann wieder Kickboxen und was für meine Bauchmuskulatur tun. Wann ist nach so einer OP wieder Intimverkehr möglich (woran ich natürlich aktuell nicht denken kann aufgrund des piekens)? Und kann eine derartige Schwachstelle wie sie vorhanden war, die Schmerzen verursachen so wie ich sie hatte (gefühlte Messerstiche in den Nabel bis in den Rücken)? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort! Gruß Katja

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 11.07.2017

Sie müssen sich nach der OP sechs Wochen schonen, d.h. keine Bauchmuskelbelastung und nichts schweres heben, natürlich auch kein Kickboxen o.ä. Auch Intimverkehr wäre mit Bauchmuskelbelastung verbunden! Wenn die sechs Wochen rum sind, sollten Sie sich bei Ihrem Chirurgen wieder vorstellen, um das OP-Ergebnis zu überprüfen und die Belastungsaufnahme zu besprechen. Wenn die "Messerstiche" in den nächsten Tagen nicht verschwinden, sollten Sie sich gleich nochmal beim Chirurgen vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Peter J., 05.07.2017 - 12:35 Uhr

Vielen Dank für die rasche Antwort. Eine Frage hätte ich noch und zwar ist es ratsam, sich auch bei einem kleinen Nabelbruch eine Bandage zuzulegen, um den Heilungsprozess so gut wie möglich zu unterstützen?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 06.07.2017

Bei einem kleinen Nabelbruch halte ich das nicht für erforderlich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Peter J., 04.07.2017 - 08:10 Uhr

Guten Tag, ich wurde vor 10 Tagen aufgrund eines Nabelbruchs operiert. Ist es normal, dass man nach diesem Eingriff noch nach langer Zeit ein starkes Ziehen im Nabel verspürt? MFG

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 04.07.2017

10 Tage nach einer OP ist noch nicht nach langer Zeit. Ein Ziehen im Nabelbereich ist daher nicht ungewöhnlich. Wenn es sich allerdings um starke Beschwerden handelt, würde ich Ihnen empfehlen, sich bei Ihrem Chirurgen nochmals vorzustellen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Katja, 02.07.2017 - 18:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Höllenriegel, ich wurde Anfang dieser Woche aufgrund einer angeblichen weichen Stelle unter dem Nabel operiert. Es handelte sich jedoch nicht um einen Nabelbruch, auch kein Fadengranolum von vorherigen Operationen wurde entdeckt. Im Vorgespräch sagte mir allerdings der Arzt, es wird ein Narbengranolum mit entfernt, das auch tastbar war, allerdings zu meinem Ärgernis nicht weg operiert wurde. Aufgrund stechender Nabelschmerzen erhalte ich seit über drei Jahren eine Unterspritzung mit Lidocain in den Nabel, damit hatte ich einen Monat Ruhe. Jetzt ist meine Frage: Kann so ein normales Narbengranulom keine Schmerzen auslösen oder können Sie sich vorstellen, warum es beim Eingriffnicht mit entfernt wurde, obwohl vorher nochmals darauf hingewiesen wurde? Meine Angst ist, dass die Schmerzen nicht von der Weichstelle, sondern nur oder auch von dem Granulom ausgehen und ich nach Abklingen der Wundschmerzen erneut diese stechenden Schmerzen haben werde. Vielen Dank im Voraus für Ihre Beratung! Katja

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 03.07.2017

Ihr geschilderter Krankheitsverlauf ist schon etwas außergewöhnlich. Ohne Sie selbst untersucht zu haben, kann ich Ihnen allerdings leider keine verläßliche Beratung liefern, zumal Sie ja offensichtlich nicht nur 1x operiert wurden als auch eine dreijährige Schmerztherapie mit lokalen Infiltrationen hatten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Tom S., 26.06.2017 - 19:52 Uhr

Hallo, ich hatte vor 12 Wochen einen Nabelbruch, der mit dem Netzverfahren operiert wurde. Jetzt hab ich seit zwei Tagen auf der rechten Seite stechende Schmerzen. Kann sich das Bett lösen? Ich arbeite als Maurer. MfG Tom

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 28.06.2017

Um die Ursache Ihrer Beschwerden beurteilen zu können, müssen Sie sich bei Ihrem oder einem anderen Chirurgen vorstellen. Ohne Untersuchung kann man keine verlässliche Aussage treffen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Erich, 19.06.2017 - 12:47 Uhr

Ich hatte als Kleinkind einen Narbenbruch. Vor etwa vier Jahren hatte ich eine große Bauch-OP. Vor sechs Monaten wurde bei mir dann eine Narbenhernie (inkl. mehrere kleinere Bauchwandbrüche und Rektusdiastase) mit Netzverstärkung operiert. Obwohl ich vor der OP einen normalen Bauch und Gewicht hatte (185cm ,85kg) hatte ich nach der jetzigen OP eine Wunddehiszenz, wodurch die Narbe noch immer nicht vollständig abgeheilt ist. Und seit der OP habe ich trotz des gleichbleibenden Gewichts von dzt. 84 kg einen Bauchumfang von 120 cm!! Sonst bin ich total schlank und es schaut aus, wie wenn ich einen aufblasbaren Schwimmreifen an hätte. Es scheint mir fast so, als wäre jegliches Bauchfett nach vorne zum Nabel verlagert worden. Seit der OP spannt und zieht mein Bauch extrem, was vorher nie der Fall war. Ist das normal oder könnte da eventuell das Netz ein wenig nachgegeben haben? Laut meinem Chirurgen sei das alles normal.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 19.06.2017

Einen mehrfach operierten Bauch per E-Mail zu beurteilen ohne ihn in Augenschein genommen zu haben, ist definitiv nicht möglich. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marcello, 07.06.2017 - 23:20 Uhr

Guten Tag Vor gut einem Jahr wurde ich wegen einem Nabelbruch operiert. Es wurde ein Netz eingesetzt. Ab und an habe ich leichte Schmerzen, aber ansonsten keine Beschwerden. Nun spüre ich im Bauchnabel ein paar kleine kornförmige Wölbungen. Die sind nicht zu sehen, sondern nur zu spüren, wenn man ein bisschen fester drückt. Ich habe keine Schmerzen oder Beschwerden. Könnte es ein erneute Nabelbruch sein? Kann dies durch ein Netz überhaupt passieren? Falls ja, wie dringend sollte dies behandelt werden? Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 09.06.2017

Ich glaube am ehesten, dass es sich bei dem tastbaren Befund um die Knoten von nichtresorbierbarem Nahtmaterial handeln könnte. Sie sollten sich bei Ihrem Chirurgen vorstellen zur Beurteilung, da ich das aus der Entfernung nicht exakt beurteilen kann. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Rudi K., 05.06.2017 - 17:44 Uhr

Ich hatte einen Nabelbruch oberhalb des Bauchnabel, operiert, bzw. OP Naht ist unterhalb des Bauchnabels. Ist die Verfahrensweise der OP unterhalb normal? Der Operateur zeichnete einen Halbkreis oberhalb des Nabels.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 06.06.2017

Die Schnittführung wird nicht bei allen Chirurgen gleich gehandhabt. Natürlich ist es sinnvoller den Schnitt am Oberrand des Nabels zu setzen, wenn der Bruch oberhalb des Nabels lokalisiert ist. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Klaus-Peter J., 29.05.2017 - 15:42 Uhr

Vielen Dank für Ihre Antwort! Das Problem ist, es wurde beide Male ein Patch eingesetzt. Trotzdem brach der Nabelbruch wiederholt auf. Daher meinte meine Hausärztin, eine dritte OP wäre unnötig, da das Gewebe offensichtlich zu schwach wäre, den Patch zu halten.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.05.2017

Warum das so gelaufen ist bei Ihnen, kann ich natürlich ohne Sie untersucht zu haben und ohne ein eingehendes persönliches Gespräch und ohne OP-Berichte nicht beurteilen und auch nicht kommentieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Klaus-Peter J., 23.05.2017 - 20:14 Uhr

Hallo, ich wurde bereits zweimal, innerhalb von drei Jahren, an einem Nabelbruch operiert. Nach beiden OPs kam es erneut zu einem Bruch. Meine Ärztin meinte, eine weitere Operation würde keinen Sinn machen. Der Hubbel auf meinem Bauch stört mich, Schmerzen habe ich aber nicht. Wie ist Ihre Meinung bzw. Empfehlung? Freundliche Grüße Klaus-Peter J.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 29.05.2017

Bei einer nochmaligen OP sollte ein Patch zur Verstärkung verwendet werden, am besten bei einem sehr erfahrenen Operateur für Nabelhernien. Eine post-OP Vermeidung von Belastungen der Bauchmuskulatur ist allerdings ebenfalls wichtig für ein gutes OP-Ergebnis. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Marina K., 19.05.2017 - 18:35 Uhr

Hallo! Ich habe eine Frage. Ich hatte vor ca. 1 1/2 Jahren eine OP wegen eines Nabelbruchs. Ich habe ein Netz eingesetzt bekommen und habe immer wieder ab und zu ähnliche schmerzen wie vorher. Sie gehen aber immer auch wieder weg. Gerade habe ich im liegen auf die Mitte meines Bauchnabel gedrückt. Da ist eine Stelle die ganz hart ist, als wäre dort irgendetwas darunter.

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 23.05.2017

Da kann ich Ihnen nur empfehlen sich bei Ihrem oder einem anderen Chirurgen vorzustellen, um den Befund zu beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Annika, 12.05.2017 - 13:54 Uhr

Guten Tag, ich hatte vor knapp sechs Wochen eine Nabelbruch-OP, bei der der Nabelbruch aus meiner ersten Schwangerschaft (2010) mit einem Netz (12cm Durchmesser) laparoskopisch "repariert" wurde. Ich bin seit der OP noch nie komplett beschwerdefrei gewesen, sondern habe vor allem wenige cm rechts des Bauchnabels immer wieder Schmerzen, vor allem wenn ich seitlich liege oder mich in irgendeiner Form seitlich bewege. Nun habe ich jedoch noch eine Erkältung mit Husten bekommen und die Schmerzen sind wieder deutlich stärker geworden, vergleichbar mit dem Status ca. 1 Tag nach der OP. Ist es tolerierbar, dass ich insgesamt so lange und vor allem bedingt durch den Husten wieder mit so starken Schmerzen zu kämpfen habe? Oder sollte ich mich doch besser noch einmal untersuchen lassen? Vielleicht ist es noch relevant, dass ich laut Aussage des Arztes im Krankenhaus nahezu keine Fettschicht am Bauch und eine sehr starke und scharfkantige Bauchmuskulatur habe. Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe!

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 15.05.2017

Sie sollten sich noch einmal untersuchen lasen. Die Beschwerden könnten von der Netzfixation am Muskel herrühren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

Renate, 24.04.2017 - 22:59 Uhr

Hallo, ich hatte vor 11 Tagen eine Narbenhernien-OP und mir wurde ein Netz eingesetzt. Es wurden auch bei dem Eingriff vom Gynäkologen zwei Zysten entfernt. Fünf laparoskopische Zugänge wurden gesetzt. Mir wurde vor dem Eingriff gesagt, es wäre ein harmloser Eingriff. Ich zitiere: "wie Muttermal entfernen".. tja, ich bin wirklich kein wehleidiger Mensch, sondern eher abgehärtet und sehr sportlich (40 Jahre, 165cm, 57 Kilo). Doch ich leide seit dem Eingriff unter stark ziehenden Schmerzen vorallem rechts (vom Rippenbogen Richtung Niere) und kann mich schlecht gerade aufrecht stellen und zügig gehen. Der Bauch ist auch noch ziemlich geschwollen. An Sport oder nur alltägliche Arbeiten ist nicht zu denken. Nach den Mahlzeiten geht es mir besonders schlecht. Die Ärzte konnten weder beim Labor noch beim Ultraschall etwas finden. Ich bin sehr verzweifelt und habe Angst, dass die Beschwerden nicht mehr völlig verschwinden. Niesen, Husten, Lachen, essen, aufstehen, seitlich liegen etc.. alles nur unter starken Schmerzen möglich (fühlt sich an als ob innen alles zerreißt) ... Können diese Beschwerden normal sein und wann ist hoffentlich zu erwarten, dass sie wieder verschwinden?

Antwort von Dr. med. Klaus Höllenriegel, verfasst am 25.04.2017

Das läßt sich aus der Entfernung schwer beurteilen. Eine Rolle spielt natürlich die Größe des Narbenbruches und die Art und Weise der Netzfixation an der Bauchdecke. Hier können auch mal länger anhaltende Beschwerden bestehen. Starke Schmerzen sind allerdings suspekt. Sie sollten daher weitere Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Chirurgen vornehmen lassen oder eventuell bei einem anderen Viszeralchirurgen eine Zweitmeinung (samt Untersuchung) einholen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Höllenriegel

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