Schmerzen, Schwellungen & Co.: Häufige Probleme nach der Leistenbruch-OP

Dr. Maria Niki Aigyptiadou

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© fotolia - Andrey PopovMit welchen Problemen muss ich nach einer Leistenbruch-OP rechnen? (© fotolia - Andrey Popov)Die Leistenbruch-OP ist mit ungefähr 20 Millionen pro Jahr die häufigste allgemeinchirurgische Operation in den Industrieländern. Sie kann mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt werden und birgt, wie jedes invasives Verfahren, ein Komplikationsrisiko. Lesen Sie hier, wo Schmerzen oder andere Probleme auftreten können, wie lang sie anhalten und wie häufig Komplikationen sind.

Probleme nach der Leistenbruch-OP

Leistenbruch-OPs sind Routine-Operationen mit relativ niedrigen Komplikationsraten. Zu den Risiken gehören

  • Schmerzen
  • Übelkeit und Blutergüsse, die bis in die Hoden reichen können und die Hoden blau erscheinen lassen
  • Nachblutungen
  • Verhärtung an der Narbe
  • Schwellungen, die einen ,,dicken Bauch‘‘ verursachen
  • Wundinfektionen, selten mit Fieber
  • Bildung von Pseudozysten (umgeben von narbigem Bindegewebe)

Unmittelbar nach der OP kann es Probleme mit dem Darm geben, wobei manchmal tagelang kein Stuhlgang möglich ist.

Während der Leistenbruch-OP sind Verletzungen der Nachbarorgane möglich, wie zum Beispiel der Gefäße und Nerven des Samenstrangs, des Samenstrangs selbst oder der Harnblase. Auch ein Hodenhochstand oder eine Hodenrückbildung sind möglich. Eine Nervenverletzung während der OP kann zu Nervenirritationen und Missempfindungen führen.

Betroffene empfinden auch ein leichtes Brennen oder haben kein Gefühl im operierten Bereich. Oder sie berichten, ihr Oberschenkel sei taub. Sie haben andauernd Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, sind impotent bzw. haben kein Sperma oder fürchten, sie wären unfruchtbar.

Die meisten Komplikationen dauern in der Regel nicht länger als ein paar Tage oder Wochen an.  Ausnahmen sind Schmerzen und Taubheit, die chronisch werden können.

Verschiedene Leistenbruch-OP Techniken führen zu unterschiedlichen Komplikationsraten

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer offenen und einer minimalinvasiven Leistenbruch-OP. Offene OPs können mit der Bassini-, Shouldice- oder Lichtenstein-Technik durchgeführt werden. Bei der letzteren wird ein Kunststoffnetz zur Unterstützung der Leistenwand implantiert, bei den anderen beiden nicht. Ein Kunststoff-Netz vermindert das Rezidiv-Risiko, kann aber eine lokale Entzündung verursachen oder verrutschen.

Die minimalinvasiven Techniken unterscheiden sich durch die Methode der Einpflanzung des Netzes. Bei der TEP wird das Kunststoffnetz zwischen Bauchfell und Muskulatur eingesetzt, ohne das Bauchfell zu öffnen. Bei der TAPP wird das Kunststoffnetz durch das Bauchfell eingesetzt, sodass innere Organe verletzt werden können.

Eine aktuelle Studie zur Rezidivrate mit 365 Teilnehmern zeigte, dass die Erscheinung eines neuen Leistenbruchs 3 Jahre nach der 1. OP von der OP-Methode abhängt:

  • Bassini-Technik: 3,4 Prozent
  • Shouldice-Technik: 4,7 Prozent
  • Lichtenstein-Technik: 0 Prozent
  • TEP-Technik: 5,9 Prozent
  • TAPP-Technik: 4,7 Prozent

Hier weitere Daten:

  offene OP minimalinvasive Verfahren
Blutergüsse 10,54 Prozent  8,66 Prozent 
Pseudozysten  3,77 Prozent 5.77 Prozent 
Wundinfektionen & Schmerzen nach einem Jahr 13,80 Prozent 10,13 Prozent
andauernde Taubheit 13,36 Prozent 7,18 Prozent

 

© Igor Mojzes - FotoliaWenn Beschwerden nach einer OP auftreten, sollte grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden. (© Igor Mojzes - Fotolia)Behandlung und Selbsthilfe bei Komplikationen

Grundsätzlich sollten Sie immer den Arzt aufsuchen, wenn Komplikationen nach einer Leistenbruch-OP auftreten. Sie sind alle behandelbar. Um sich selbst zu helfen, sollten Sie geduldig und so genau wie möglich den Anweisungen Ihres Arztes folgen.

Belasten Sie sich körperlich nicht zu früh oder zu sehr und achten Sie darauf, dass die Wunde sauber bleibt. Ernähren Sie sich gesund und vergessen Sie Ihre Medikamente nicht.

Hier noch ein Tipp, den Sie vor der OP beachten sollten. Suchen Sie sich einen erfahrenen Chirurgen, der sehr viele Leistenbruch-OPs hinter sich hat. Medizinische Veröffentlichungen berichten, dass die Erfolgsquoten einer Leistenbruch-OP eher von der Erfahrung des Chirurgs abhängen als von der gewählten OP-Technik.

Fazit

Sogar eine Routine-Operation wie die Leistenbruch-OP kann Komplikationen verursachen. Wenn Sie nach der OP feststellen, dass die Beule wieder da ist oder die Wunde hart geworden ist, haben Sie vielleicht ein Rezidiv oder eine Pseudozyste. Die gute Nachricht: Alles kann behandelt werden. Gehen Sie einfach zum Arzt. Er sagt Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.

Quellen

  • McCormack K, et al. Laparoscopic techniques versus open techniques for inguinal hernia repair (Review). The Cochrane Library 2003, Issue 1:1-278.
  • Antje Soleimanian. Die Qualität hängt am Chirurgen, nicht an der Technik. Deutsches Ärzteblatt 2009; 106:16-17.
  • Koch, A et al.: Leistenhernienreparation – Wo wird wie operiert? Zentralbl Chir 2013; 138: 410-417.
  • Lorenz, R.: Therapie des Leistenbruchs – Einen Goldstandard gibt es nicht, Der Allgemeinarzt, 2013; 35 (19): 42-44.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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