Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule: Wann die OP wirklich notwendig ist

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© monkeybusinessimages - iStockNicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden! Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten! (© monkeybusinessimages - iStock)Wenn ein Kind am Brunnenrand sitzt und sich immer weiter nach vorne lehnt, um in die Tiefe zu schauen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie verhalten sich hochpädagogisch und verdeutlichen, dass man aus Fehlern am besten lernt, oder Sie holen das Kind vom Brunnenrand weg - auch wenn es dann nicht versteht, in welcher Gefahr es sich befand. Bei Patienten, die unter einer Einengung des Wirbelkanals im Halswirbelsäulenbereich leiden, befindet sich der Arzt in einem ähnlichen Dilemma. Denn häufig zeigen die kernspintomografischen Aufnahmen eine Einengung des Spinalkanals, ohne dass der Patient Schmerzen verspürt.

Wie sich Patienten verhalten sollten, verrät dieser Artikel.
 


Welche Rolle spielt das Rückenmark?

Innerhalb des Spinalkanals verläuft das Rückenmark. Es ist eine der wichtigsten Strukturen, die unser Körper hat, denn das Rückenmark ist eine Verlängerung des Gehirns. Jegliche Informationen, die an unsere Muskeln weitergegeben werden und die zu unserem Gefühls- sowie zu unserem Schmerz- und Temperaturempfinden beitragen, werden so zurück ins Gehirn geleitet. Unser Rückenmark ist sehr empfindlich, weshalb es im knöchernen Spinalkanal unserer Wirbelsäule liegt – hier ist es am besten geschützt.

Da die Wirbelsäule aber beweglich sein muss, kann sie nicht durchgehend wie ein knöchernes Rohr aufgebaut sein. Die Natur hat sich deshalb einen Schutzmechanismus ausgedacht, der das Rückenmark vor Erschütterungen bewahren soll – den sogenannten Hirnhautschlauch.

Dieser Hirnhautschlauch ist von Hirnwasser umgeben und hat zahlreiche Aufgaben. Eine davon ist, Erschütterungen um das Rückenmark herum abzuleiten. Bandscheibenvorfälle oder Bandverdickungen (Stenosen) engen diesen Raum ein. Fehlt er, fehlt auch dieser zweite Schutz. Unser Rückenmark kann sehr lange unter Druck stehen, bevor es zu Ausfällen kommt – der Patient bemerkt Gefahren aus diesem Grund oft gar nicht.


Fallbeispiel

Ärzte lernen bereits in ihrer Ausbildung, keine Bilder, sondern die Symptome des Patienten zu behandeln. So wurde bei einem jungen Mann durch Zufall ein großer Bandscheibenvorfall entdeckt, weil er immer Kopfschmerzen hatte. Es wurde ein Schädel-MRT angefertigt, auf dem man den Bandscheibenvorfall gerade noch sehen konnte. Da er fast beschwerdefrei war, wollte er jedoch nicht operiert werden. Einige Tage später wurde er mit einem partiellen (teilweisen) Querschnitt eingewiesen. Er hatte längere Zeit den Kopf in den Nacken gehalten und dann plötzlich gemerkt, dass die Arme und Beine nicht mehr gehorchen.

Rein statistisch gesehen, passiert das nur sehr selten und dieser Patient hatte Glück, denn der größte Teil der Symptomatik bildete sich nach der Operation zurück.

Ein Argument, warum sich der Patient zuvor gegen die Operation entschieden hatte, war, dass ihm alle sagten, dass heutzutage viel zu viel operiert wird und auch seine Frau der Meinung war, dass die Ärzte nur operieren wollen, um Geld zu verdienen. Tatsache ist, dass in der heutigen Zeit mehr operiert wird als früher - aber bedeutet mehr Operieren gleichzeitig auch zu viel Operieren?

Früher lernten Ärzte, dass man Patienten nur operieren soll, wenn es bereits einen oder mehrere Ausfälle gibt. Waren die Symptome nach der Operation verschwunden, war der Operateur der Meinung, er hätte das Kind aus dem Brunnen gerettet. Blieben die Symptome jedoch bestehen, vertrat er den Standpunkt, dass der Patient einfach zu spät gekommen sei.
 

Inwiefern können Ärzte Symptome wegoperieren?

Um diese Frage zu verstehen, sollten Sie wissen, wie Symptome überhaupt entstehen. Bei einem Bandscheibenvorfall wird Druck auf die Nervenwurzel ausgeübt. Dieser Druck führt zunächst dazu, dass das Gehirn ein Alarmsignal erhält – der Patient hat Schmerzen. Diese Beschwerden wiederum führen dazu, dass sich die Muskulatur verspannt, um das betroffene Segment ruhig zu stellen.

Deswegen ist es unlogisch, Patienten in dieser Phase einen Vortrag über schwache Rückenmuskulatur zu halten und sie zum Sport zu animieren. In dieser Phase braucht der Körper ©Dr. Eike Hemkenfotolia-100827313-HenrieDarstellung eines Bandscheibenvorfalls an der Halswirbelsäule (©Dr. Eike Hemkenfotolia-100827313-Henrie)

Ruhe, damit er sich selbst darum kümmern kann, das Bandscheibengewebe abzubauen und so den Druck auf das Nervengewebe zu senken.

Wird der Druck auf das Nervengewebe aber verstärkt, löst das nicht nur Schmerzen aus, sondern klemmt auch Nervenbahnen ein, die andere Funktionen haben wie z.B. Sensibilität oder Motorik.

Der Patient verspürt infolgedessen ein Taubheitsgefühl und Schwäche in den Armen oder Beinen – spätestens jetzt ist Gefahr in Verzug, denn diese körperlichen Ausfälle sind nur über eine gewisse Zeit lang reversibel.
 

Was passiert, wenn die Symptome unbehandelt bleiben?

Wird der Druck zu groß oder wirkt er zu lange auf das Nervengewebe, dann kommt es zu biochemischen Vorgängen, die nicht mehr die Aufgabe haben, dass Bandscheibengewebe zu reduzieren, sondern die Nerven schädigen und irgendwann auch zu biologischen Veränderungen führen – dem chronischen, irreversiblen Nervenschaden.
 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation?

Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass Operationsindikationen heutzutage früher gestellt werden, denn niemand kann sagen, ob sich die Symptomatik nach einem Eingriff wieder zurückbildet. Heute ist auch klar, dass Kollateralschäden konservativ behandelter Patienten immer mehr zunehmen, da degenerative Prozesse langsam ablaufen und somit immer mehr Patienten im höheren Alter betroffen sind.

Der Erfolg einer Operation hängt nicht nur von der Erfahrung des Chirurgen ab, sondern auch vom richtigen Zeitpunkt. Die Formel dafür ist ganz einfach – wird die Symptomatik nach der Operation besser, wurde rechtzeitig operiert, wird sie nicht besser, kam die Hilfe bereits zu spät. Natürlich bringt dies für die Entscheidung für oder gegen eine OP nur wenig. Woher weiß der Patient also, ob er sich operieren lassen sollte?

Ein Kriterium ist die Entwicklung der Symptomatik - nimmt sie zu oder zeigt sich keine Besserung, ist das ein Zeichen dafür, dass die Natur nicht mehr alleine zurechtkommt und Hilfe benötigt. Eine Operation bewirkt nichts anderes, als die Natur wieder in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen.

Ein anderes Kriterium ist, wenn der Patient im vorneherein weiß, dass seine Erkrankung fortschreiten wird – die Natur kann dann zwar den Bandscheibenvorfall resorbieren, also „reparieren“, bei einer Einengung des Spinalkanals schreitet der Prozess dennoch weiter voran. Eine Operation ist also irgendwann notwendig und sollte deswegen so früh wie möglich durchgeführt werden, damit die Situation nicht zu gravierend wird.
 

Wie sicher machen neue Operationstechniken den Eingriff?

Auch wenn die Zahl der Operationen deutlich zugenommen hat, ist die Anzahl der Komplikationen deutlich zurückgegangen. Durch die Einführung des Operationsmikroskops und die Weiterentwicklung des Instrumentariums sind Wirbelsäulenoperationen, insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule, bei denen der Arzt auf engstem Raum arbeitet, sehr sicher geworden.

Durch den Einsatz des Bone Scalpells, das mit Ultraschall den Knochen abträgt, dabei aber nicht die weichen Strukturen wie Nerven oder Gefäße beschädigt, ist es z.B. möglich, die Nerven extrem schonend von Druck zu befreien. Des Weiteren ersetzen Bandscheibenprothesen inzwischen in den Spezialkliniken die übliche Versteifung der Wirbelsäulen und geben der Wirbelsäule so wieder mehr Stabilität und Mobilität.


Soll oder muss jeder Wirbelsäulenschaden operiert werden?

Die Antwort ist ganz klar: Nein! Die Selbstheilungskräfte der Natur sind enorm. Durch gezielte Mikronährstofftherapie und alternative Therapiemaßnahmen wie Akupunktur kann man die Natur in ihrem Heilungsprozess optimal unterstützen. Leider werden diese Therapieformen noch viel zu wenig genutzt.

© jovanmandic - fotoliaPhysiotherapie hilft Patienten bei der Schmerzverarbeitung (© jovanmandic - fotolia)Physiotherapie beispielsweise kann, richtig eingesetzt, dem Patienten dabei helfen, die Symptomatik besser zu ertragen und nachhaltig ein erneutes Auftreten zu vermeiden. In der Phase der akuten Reizung sind sanfte, passive Methoden wie manuelle Therapie, Massagen, Lymphdrainagen und Wärmeanwendungen sinnvoll, später kann dann zusätzlich der langsame Muskelaufbau Abhilfe verschaffen.

Chirotherapie hilft zwar in den meisten Fällen schnell, sollte aber sehr vorsichtig eingesetzt werden. Extrem langsame Streckungen können zudem Erleichterung bringen. Das klassische Einrenken ist aber vor allem im Bereich der Halswirbelsäule verboten, da man weiß, dass es Druck auf das Nervengewebe abgibt, der fatale Folgen haben kann. Chirotherapie darf deshalb nur bei reinen Muskelverspannungen angewandt werden.

Heilen kann sich die Natur nur selbst – einen Bandscheibenvorfall können Sie nicht mit konservativer Therapie zum Verschwinden bringen! Entweder er resorbiert sich oder er muss operativ entfernt werden.

Bei fast allen anderen Erkrankungen sind die Reparaturmechanismen der Natur nicht ganz so unproblematisch – sei es nun der Anbau von Bändern und Knochen (Stenose) oder die Überbauung der Gelenke (Arthrose).


Fazit

Rein statistisch wird nur ein geringer Anteil von Patienten, die Wirbelsäulenbeschwerden haben, operiert. Bei den meisten Patienten schafft es die Natur alleine oder die Ausprägung ist nicht so gravierend, dass eingegriffen werden muss.

Wichtig ist nur, dass frühzeitig die richtige Diagnostik inklusive Beratung erfolgt, um für jeden Patienten einen optimalen und individuellen Behandlungsplan zu erstellen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (14)


31.07.2018 - 08:35 Uhr

Hallo, ist bei mir eine OP notwendig? Beschwerden...

von Karin S.

... sind anfallsartige starke Kopfschmerzen. BEFUND: progred.Osteochondrosen ,breitbadigem dorsomedianen Protrusionen/BSV bei HWK5/6 und 6/7, ersten Etage Bedrängung des Myelons re ventral bei zusätzl.Unkovertebralspondylose, fortschreit. Einengung des Neurof.C6 re u mäßigg.C6li. In der Etsge HWK 6/7 breitbasige dorso. Prot.mit Eineng.des vente. Luquidraumes.Bei begleitenden Unkovertebralspindylosen mäßiggrad.Eineng.der Neuroform.C7

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Antwort vom Autor am 02.08.2018
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Hallo Frau S., ohne die dazugehörigen MRT Bilder und eine weitere Untersuchung durch den Arzt lässt sich das nur schwer sagen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns über das Kontaktformular unserer Homepage auf. Gerne können Sie auch vorab die Bilder via Mail oder Dropbox an uns senden.

10.07.2018 - 18:03 Uhr

Guten Tag, ich habe immer wiederkehrende Probleme...

von Petra T.

... mit der HWS. Ein MRT ergab folgenden Befund: Osteochondrose und Unkovertebralarthrose C4 bisC6 mit breitbasigen Bandscheibenprolapsus. Konsekutive relative Neuroforamenstenose C4/5 rechts sowie C5/6 beidseits mit jedoch erhaltenem Liquorsignal intraforaminal. Geringe Unkovertebralarthrose C2/3 ohne Stenose. Keine Spinalkanalstenose oder Myelopathie. Ich erlebe meinen Kopf sehr oft als „zu schwer“, um ihn zu tragen und mir ist oft schwindelig. Ich komme jedoch mit moderatem Sport und rechtzeitiger Schonung bei beginnenden Beschwerden relativ gut zurecht. Allerdings höre ich seit geraumer Zeit sehr schlecht und habe gelesen, dass die Probleme der HWS die Ursache dafür sein können. Hätte ich mit einer OP eventuell die Chance, dass sich auch das Hörvermögen wieder bessert, oder zumindest nicht schlimmer wird?

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Antwort vom Autor am 11.07.2018
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Das Hörvermögen ist in dem Fall zu vernachlässigen, da uns bei Ihr Schwindel aufhören lässt. Bitte werden Sie mir Ihrem Fall bei uns vorstellig.

05.07.2018 - 19:03 Uhr

2015 wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall...

von Jutta L.

... festgestellt., welcher zunächst mit Medikamenten /physiologisch behandelt wurde. Da sich jedoch die Beschwerden nicht besserten und zudem noch ein Taubheitsgefuhl in den Armen auftrat legte man mir eine Operation nahe. Diese folgte dann Ende 2015 (cage C5-C7) nach der Op stellte sich erfreulicherweise eine Besserung der Schmerzen /Bewegungseinschränkungen ein. Leider währte dieses nicht lange und es begann von neuem. MRT zeigte angeblich keine Auffälligkeiten ich sollte einfach mehr Geduld haben. Es zeigte sich jedoch keine Besserung ganz im Gegenteil..... Nur ärztlicherseits traf ich auf taube Ohren und Unverständnis. Es gab Zeiten wo ich schon selbst an mir zweifelte. Jedoch beharrte ich und nach monatelangen starken Schmerzen traf ich auf einen Arzt der sofort mein Problem auf dem MRT sah.... Die cage waren in die Wirbelgrundplatten eingebrochen.... Trotz der schlechten Diagnose war ich froh nun endlich zu wissen was mit mir war. Es folgte dann im Frühjahr 2017 eine Revisions Operation in der die cage entfernt wurden und mit Eigenknochenmasse wieder neue cage gesetzt wurden. Zur Stabilisierung wurde C5-C 7 mit einer Platte versteift. Bis heute habe ich allerdings noch Schmerzen und meine Arme schlafen mir ein. Bewegungseinschränkungen kommen natürlich dazu. Woran könnte dieses liegen? Ich habe einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt welcher in erster Instanz abgelehnt wurde.... Einspruch eingelegt Ich bin im ambulanten Pflegerdienst tätig.

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Antwort vom Autor am 09.07.2018
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Guten Morgen, im Endeffekt lassen die von Ihnen beschriebenen Symptome auf eine immer noch stattfindende Kompression des Rückenmarks schließen, aber ohne Ihre Unterlagen und Bilder lässt sich das schwer beurteilen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde bei Herrn Schmitz.

15.06.2018 - 11:47 Uhr

Guten Tag, Ich habe einen (lt. Neurochirurgen zu...

von Klaus R.

... vernachlässigenden BSV C2/3 und operationswürdige BSV c3/4 und C4/5. Er wollte mich voriges Jahr sofort operieren (auch aus eigener Erfahrung). Meine BSV drücken medial und direkt aufs Rückenmark, mit schon deutlicher Kompression. Vor zwei Wochen hatte ich ein Kontroll Mrt wo die BSV als progredient beschrieben wurden. Mein Dilemma ist nun dass voriges Jahr ein Neurochirurg und ein Orthopäde sofort operieren wollten und die Physiodoktoren natürlich zuwarten wollten. Auch meine Osteophatin.

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Antwort vom Autor am 02.07.2018
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Guten Tag Herr R., was ist nun genau Ihre Frage?

31.05.2018 - 15:43 Uhr

Guten Tag. Ich möchte hier mal über meine...

von Jasmin N.

... Geschichte schreiben. Ich hatte vor ca 10 Jahren einen Unfall. Es war noch in der Mopedfahrzeit. Mich schoss an den tag vor 10 Jahren ein Autofahrer mit dem auto ab, ich fuhr mit dem Moped. In dieser Reaktion machte ich eine starke Bremsung. Dann flog ich vom Moped und machte mehrmals einen Purzelbaum und Seitenpuzelbaum. Es krachte mehrmals die Wirbelsäule. Und zum Schluss schlug es mir den Kopf von links nach rechts den Kopf zum hinteren Rückreifen des stehenden Unfallveruhrsachers. Mir wurde von dem Unfallveruhrsacher geholfen aufzustehen. Er nahm das Moped, stellte es am rande des Gehsteiges. Sagte alles gut nichts passiert. Ich war unter schock hatte kein Handy dabei nur den Führerschein der in der Geldtasche war im Mopedstauraum. Mir war schwindlich hatte etwas Kopfweh und mir war schlecht hab aber nicht gebrochen. Ein bekannter der zu besuch war rief die Rettung an als ich bei mir zuhause ankam. Der Unfalll passierte 15-30 m vor meinem Haustüreingang. Kam ins ukh linz ins kh dort wurde ich an den knien geröngt da ich offene knie hatte. Sie sagten mir es sei wegen Kopfweh schlecht usw eine Gehirnerschütterrung. Wurde heim geschickt. Nach 5 tagen ca bekam ich Nackenlähmung tinitus im Ohr, Erbrechen, Durchfall. Ich hatte Benommenheit, starken Karoselschwindel, Kreuzschmerzen, der Boden drehte sich auch und so. Ging an diesem Tag zum HNO-Arzt der gab mir eine Überweisung für Blutabnahme und Röngten zu machen. Da kam nichts raus, dann war ich erneut im kh, da machten sie einen Hörtest und sagten es geht vom Ohr aus. Ich sagte ihnen all meine Symptome. Das selbe kam wieder von denen, es kommt vom Ohr. Jetzt hab ich das schon 10 Jahre. Bin seit 3 oder 4 Jahren in Behandlung, die ich mir selbst zahle. Es hilft aberich habe heute immernoch Tinitus, Schwindel, Kreuzschmerzen, Drehschwindel. Bin seither sehr wetterfühlig, hab oft Migräneanfälle, Kopfschmerz, Drehschwindel jeden tag. Einmal stärker einmal leichter. Hatte in kurzer zeit vier Schwindelatacken. Ging zum Doktor der sagte ich hab ein HWS-zervikal-syndrome skoliose und eine Schiefheit auf 7 cm nach links mit schiefem Kopf. Ich bin verzweifelt. Ab wann muss man operiert werden? Hoff auf baldige Rückmeldung.

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 06.06.2018
Clinic Bel Etage

Hallo, die Symptomatik lässt auf die HWS schließen. Eine Ferndiagnose, ohne tatsächlich ihren Fall zu kennen, wäre hierbei aber nicht das Richtige. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wenn Sie aktuelle MRT Bilder (nicht älter als 6Monate) haben, können Sie uns diese gerne zusenden, sodass wir sie unserem Neurochirurg Andreas Schmitz vorlegen können. Liebe Grüße Ihr Onlineteam der Clinic Bel Etage

14.05.2018 - 09:30 Uhr

Hallo,ich habe schone lange Probleme. Ich war...

von Anja J.

... jetzt zum Mrt und weiß nicht wie es weiter gehen soll. OP oder geht es so weg ? Hier ist mein befund. Chondrosis intervertebralis der gesamten hws.Betont wiederrum im bereich der Kyphose in höhe C4/5 und C5/6 mit jetzt breitbasiger Prolasbildung und beginnender ventraler einengung der Neuroforamina. damit erklären sich Radikulopathien an den Segmentnerven C 4/5 beidseits. ich hoffe sie können mir ein Rat geben. DANKE

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 17.05.2018
Clinic Bel Etage

Das müsste sich unser Neurochirurg Andreas Schmitz anschauen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Unsere Arztassistentinnen geben Ihnen gerne unter 0211/781 795 0 Auskunft

02.05.2018 - 21:40 Uhr

Ich habe einen Bandscheibenvorfall im 3/4...

von Sandra

... Halswirbel. Soll/muss der operiert werden? Da ich seit Monaten ständig Kopf/Schulter/Nackenschmerzen habe, denke ich schon. Ich hatte aber erst 2015/16 eine op (Schilddrüsenkarzinom) die ich erst jetzt richtig verarbeitet habe. Ich bitte um Rat. Möchte schon mal wieder schmerzfrei sein.

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 03.05.2018
Clinic Bel Etage

Guten Tag, gerne schaut sich unser Neurochirurg Andreas Schmitz Ihren Fall an und berät sie mit einem ausführlichen Therapieplan. Generell sei gesagt, dass 80% aller Bandscheibenvorfälle von selbst heilen, sprich eine tatsächliche OP Indikation liegt nur in den seltensten Fällen vor. Machen Sie Sport und/oder Rückenentlastende Übungen für den Schulter und Nackenbereich?

14.04.2018 - 16:12 Uhr

Hat mir geholfen, danke

von Sehr aufschlussreich

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 23.04.2018
Clinic Bel Etage

Sehr gerne :)

21.02.2018 - 23:05 Uhr

Hallo habe seit sechs Monaten so ne...

von mihri

... Schwankschwindel im Kopf beim sitzen und laufen. Außerdem eine Sehstörung, Gangunsicherheit und mein Kopf fühlt sich so nach vorne gekippt. Ich habe alles durch, doch es wurde laut Arzt nix gefunden. Aber ich habe bei c5/c6 eine angeborene Blockwirbel. Kann das den Schwindel auslösen? Es ist momentan ganz schlimm, komme kaum aus den Haus . Habe noch ne Schiefstellung der HWS, ich weis nicht mehr weiter. Kann man den Blockwirbel Operieren ?

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 22.02.2018
Clinic Bel Etage

Guten Tag, vom angeborenen Blockwirbel kann es auf keinen Fall kommen. Bei den Symptomen müssten wir uns die Bilder anschauen (MRT/CT nicht älter als 6Monate). Gerne bieten wir Ihnen einen Telefontermin mit unseren Arztassistentinnen an. Liebe Grüße Ihr Team der Clinic Bel Etage

05.02.2018 - 12:06 Uhr

Danke für Ihre Antwort. Genau das Gleiche hat...

von Uschi M.

... auch mein derzeitiger orthop. Chirurg gesagt. Hätte ich nach 20 x Physiotherapie keinerlei Besserung beklagt, hätte er mich zu Neurologen zur weiteren Begutachtung überwiesen. Nun warte ich noch 10 Therapie-Einheiten ab.

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 05.02.2018
Clinic Bel Etage

Hallo, generell können wir Ihnen nur raten, sich eine Zweitmeinung eines Neurochirurgen Ihres Vertrauens einzuholen. 20 physiotherapeutische Behandlungen hört sich recht viel an. Wurde zudem eine Schmerztherapie verordnet?

02.02.2018 - 23:53 Uhr

LWS und HWS hängen immer irgendwie zusammen....

von Uschi M.

... Meine LWS hat einen Prolaps L4/5, dort besteht Wirbelgleiten und es hat sich ein Knochensporn gebildet, der den Raum des Spinalkanals zu 2/3 einengt. Operieren?

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 05.02.2018
Clinic Bel Etage

Guten Morgen, generell müsste man sich die Bilder (MRT/CT und nicht älter als 6Monate) anschauen, um das adäquat bewerten und Ihnen einen passenden Therapieplan zu stellen.

11.12.2017 - 22:10 Uhr

Ich habe laut Kernspint Bandscheibenvorfall HW 5/6...

von Lilly h.

... mit deutlicher Pelottierung des duralschlauches,des myelons und deutlicher Einengung des spinalkanals. Habe Schwindel, Schmerzen in dem linken Arm und im linken Fuß und im oberen Teil des Rückens.Die Meinungen teilen sich, der eine sagt es muss operiert werden, ein anderer meint, die Stiche im Fuß kommen bestimmt nicht von oben und es könne abgewartet werden.

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 12.12.2017
Clinic Bel Etage

Das klingt nach einer sehr starken Komprimierung des Rückenmarks. Schicken Sie uns gerne Ihre Unterlagen für eine Zweitmeinung durch Herrn Schmitz. Gerne zeitnah!

27.10.2017 - 15:18 Uhr

Habe Chronisches WS-Syndrom ( BSV HWS 5/6 ,SKS...

von Perschke M.

... LWK 3/4 und 4/5 Seit April 2016 verstärkte Probleme. Physikalische Therapie ständig und Übungen zu Hause. Seit Tagen verstärkt Aussetzer in Fingern, rechts und am Bein. Ich war beim Hausarzt, Überweisung zum Facharzt am 06.11. Wie verhalte ich mich, wenn wieder Taubheit entsteht?

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 02.11.2017
Clinic Bel Etage

Generell ist es nun wichtig erstmal eine exakte Diagnose zu stellen, um den richtigen Therapieplan für Sie zu erarbeiten. An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass die Betreuung der Therapie von einem Arzt überwacht werden sollte. In unserem Haus betreut Herr Schmitz die Patienten beispielsweise vom Vorgespräch, über die OP, bis hin zur Nachsorge. Zu was für einem Facharzt haben Sie sich überweisen lassen?

10.04.2017 - 20:46 Uhr

Ich habe einen BSV C5/C6 der das Rückenmark...

von Beckmann

... tangiert. Sobald ich den Kopf nach hinten lehne, wenn ich z.B. etwas aus den Hängeschränken hole, wird mir schwarz vor Augen. Der rechte Arm ist deutlich schwächer geworden - laut Ärzte kann es nicht von dem BSV kommen, da er das Rückenmark nur tangiert. Irgendwo muss es aber herkommen. Was meinen Sie?

Clinic Bel Etage

Antwort vom Autor am 02.11.2017
Clinic Bel Etage

Dies können wir leider nur mit aktuellen MRT Aufnahmen beurteilen


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