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"Ich habe Rücken" - Intervention statt Operation.

Dr. Gevargez

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© Dr. med. Athour Gevargez© Dr. med. Athour GevargezNicht nur die bekannte Komödienfigur Horst Schlämmer, gespielt von Hape Kerkeling leidet unter "Rücken", sondern ca. 80% der Deutschen ereilt das gleiche Schicksal Tag für Tag. Menschen mit wiederkehrenden Rückenschmerzen stehen ihren Beschwerden meist hilflos gegenüber: Serien von Spritzen oder Krankengymnastik haben nicht geholfen. Eine klassische Bandscheiben-OP kommt oft nicht infrage. Gilt ein Patient als „austherapiert“, bleibt oft nur die Aussage „Damit muüssen Sie leben!“ - Doch ein Arzt für interventionelle Schmerztherapie sagt: „Wir können Ihnen helfen.“

Maßgeblich für die erlebte Schwere eines Bandscheibenvorfalles ist, wie sehr das Nervengewebe in der Nachbarschaft der Wirbelsäule oder im Wirbelkanal beeinträchtigt ist. Durch den Druck der Bandscheibe auf den Nerven kommt es nicht selten zu lokalen Entzündungen bis hin zur Taubheit.

In vielen Fällen ist eine konservative Behandlung mit Schmerzmitteln, Wärme und körperlicher
Schonung möglich. Wenn aber trotz aller Maßnahmen keine ausreichende Besserung auftritt, kann durch die interventionelle Schmerztherapie mithilfe von CT-gesteuerten minimal-invasiven Verfahren meist eine rasche Besserung der Beschwerden erreicht werden. Die Möglichkeiten sind zahlreich und reichen in der Praxis für interventionelle Schmerztherapie von gezielten Injektionen, Verödungen der einzelnen Nerven bis hin zur direkten Schrumpfung des gallertigen Bandscheibenkerns mithilfe von modernen Lasern. Der Einsatz hochpräziser Computer- und (CT) Kernspintomografen (MRT) während der Therapien ermöglicht eine 2- bis 3- dimensionale Sicht auf die Wirbelsäule. So kann eine präzise, gewebeschonende Behandlung ohne Komplikationen wie Gefäß-, Nerven- und Lungenverletzung erfolgen, heißt es in der Praxis.

Die Behandlung ist äußerst körperschonend. Bereits eine Woche nach dem Eingriff kann mit krankengymnastischen Übungen begonnen werden. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht meist nur für wenige Tage. Alle Interventionen werden in der Praxis für interventionelle Schmerztherapie in Lokalanästhesie durchgeführt. So fallen die Risiken einer Vollnarkose weg und der Patient kann die Praxis noch am selben Tag verlassen, um sich zu Hause in gewohnter Umgebung weiter zu erholen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (1)


21.05.2014 - 13:12 Uhr

Welcher Arzt macht das ? Ich habe seit einigen...

von Ilona

... Jahren Probleme mit dem Rücken und es wird immer schlimmer

Dr. Gevargez

Antwort vom Autor am 22.05.2014
Dr. med. Athour Gevargez

Guten Tag, fern diagnostisch ist es immer schwer solche Fragen zu beantworten. Prinzipiell sollten Sie sich einen Orthopäden, Schmerztherapeuten bzw. einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Bei Weiteren Fragen, kontaktieren Sie uns doch bitte. Beste Grüße


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