Gesunde Ernährung & Vitamin D: Das ist der Einfluss auf Erkrankungen

Vitamin D kann beispielsweise über Tropfen in Form von Supplements zu sich genommen werden. (© PhotoSG - fotolia)

Ein gesundes Immunsystem bildet nicht nur die Grundlage für einen guten Allgemeinzustand sowie eine gute Abwehr, sondern ist auch die Basis bei Heilungsprozessen jeglicher Art. Doch darüber wie man sich exakt und richtig ernährt gibt es einen Dschungel an Ansichten und Studien.

Fakt ist, dass im letzten Jahrzehnt die Prävalenz an chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitusHerz- und Gefäßkrankheiten sowie Übergewichtigkeit nochmals stark zugenommen hat.
Eine Veränderung von Umwelteinflüssen sowie Lebensgewohnheiten scheinen wohl eine der wenigen Gründe zu sein.

In diesem Artikel geht es nicht darum seinen ganzen Tagesablauf auf den Kopf zu stellen, sondern mit einer kleinen Änderung einen großen positiven Effekt auf die Gesundheit zu erlangen.

Diese Rolle spielt Vitamin D bei Erkrankungen

Die Sprache ist von Vitamin D (Cholecalciferol) oder besser bekannt als das Sonnenvitamin.
Genau genommen ist Vitamin D physiologisch sogar als ein Prohormon zu betrachten.
Vitamin D wird in der Regel von unserem eigenen Körper primär in der Haut hergestellt.
Alles was unser Körper dazu braucht ist eine direkte Exposition zu UVB-Sonnenstrahlen.

Bei schönem Wetter beispielsweise im Büro sitzen, hat leider keinen Effekt auf diese Synthese.
Studien haben gezeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, Hypertonie oder auch Diabetes stark beeinflussen kann.

Auch das antiinfektiöse sowie antivirale Potential wird in den letzten Jahren immer mehr untersucht. Eine große Frage ist aktuell ebenfalls die positive Wirkung auf den Schweregrad von Covid-Verläufen. Aber auch gängige Herpesinfektionen bis hin zu Influenzainfektionen stehen unter dem positiven Einfluss des Vitamins. Man beachte auch den positiven Einfluss auf die Knochengesundheit, deren Heilung sowie Osteoporose. Viele Menschen wissen und beachten leider auch nicht, dass Vitamin D eine starke Korrelation mit einer Fettleber haben.

Dies haben Metaanalysen gezeigt. Bei Kindern führt ein Mangel zu Rachitis, bei Erwachsenen ist es die Osteomalazie. Dabei geraten die Prozesse von Knochenneubildung und Knochenabbau aus dem Gleichgewicht. Aber auch Osteoporose und Parodontose sind stark vom dauerhaften Vitamin D-Spiegel abhängig.

Statistisch ist davon auszugehen, dass in Deutschland bis zu 85 % unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, ohne es zu wissen oder zu bemerken.

Wie viel Vitamin D sollte man zu sich nehmen?

Gängige Routineuntersuchungen umfassen leider nicht die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels.
Da die endogene Vitamin-D-Produktion vor allem in Deutschland aufgrund der Limitation der Sonnenstrahlung unzureichend ist, sollte der Bedarf an Vitamin-D mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln (sogenannte Supplements) gedeckt werden.

Empfehlungen zur Dosierungen variieren sehr stark und sind anamnestisch individuell zu bestimmen. Ebenfalls sei zu bemerken, dass Vitamin-D sehr eng mit der Einnahme von Vitamin K2 zu kombinieren ist.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel? 1

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Kommentare (0)

Interessante Artikel zum Thema

Sie suchen einen passenden Arzt für Ihre Symptome?