Digital Smile Design: Ergebnisse ästhetischer Zahnbehandlungen im Vorfeld veranschaulichen

Dr. Spiegelberg

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© SpiegelbergDurch das DSD Verfahren können Ergebnisse bereits vor Beginn der Therapie dargestellt werden (© Spiegelberg)Viele Menschen leiden daran, mit einem Makel in der Mitte ihres Gesichts leben zu müssen. Das kann psycho-soziale Folgen wie zum Beispiel unsicheres Verhalten haben.

Ursachen sind zum Beispiel:

In Extremfällen kann der Makel der „hässlichen Zähne“ soweit gehen, dass die Unsicherheit zum neurotischen Verhalten oder sogar zu einer Psychose führt. Heute weiß man, dass psychologische Faktoren wiederum jede körperliche Krankheit beeinflussen können.

Daher ist es wichtig, Patienten mit dem Wunsch einer ästhetischen Veränderung ernst zu nehmen und ihnen zu helfen.

Das Aussehen einer Person zu verändern, ist ein einschneidender Schritt. Die subjektiven Vorstellungen des Endergebnisses sind jedoch extrem individuell und unterscheiden sich von Betrachter zu Betrachter. Der Patient muss nach Abschluss der Zahnbehandlung aber das Ergebnis akzeptieren und sollte dann ein ganzes Leben damit verbringen.


Wie sind sichere und vorhersagbare Ergebnisse möglich? 

Digital Smile Design (DSD) ist eine Methode, mit der anhand eines hochauflösenden digitalen Fotoprotokolls eine Analyse der Gesichts- und Zahnproportionen durchgeführt werden kann.

Dazu müssen einige Gesichtsfotos in verschiedenen Winkeln und Fotos der Zähne selbst aufgenommen werden. Anhand dieser Unterlagen kann das Lächeln mit Hilfe einer Software zusammen mit dem Patienten gestaltet werden. Dafür werden die Zähne des Patienten durch einen Scan digitalisiert und kopiert. Im Anschluss werden die Oberflächen-Scans beider Kiefer in die DSD-Software importiert und in ein digitales 3D-Modell konvertiert.

Jetzt kann der Zahnarzt mit dem Patienten zusammen aus zahlreichen digitalen Zahnformen auswählen und sie über das 3D-Zahnmodell legen. An diesem Punkt kann man beginnen, die virtuelle Form und Farbe der Zähne zu ändern. Die Patienten können auf diese Weise entscheiden, wie die neuen Zähne aussehen sollen. Das hilft dem Patienten, seine ästhetischen Anforderungen und Wünsche zu erarbeiten. Dadurch kann das Ergebnis bereits vor Beginn der Therapie am Computer visualisiert werden.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, diesen Entwurf im eigenen Mund anzuprobieren. Die Wünsche der ersten Untersuchung können optimal berücksichtigt werden. 

Aus der Zahnbibliothek kann man verschiedene Formen von Zähnen auswählen. Erst wenn Ästhetik, Funktion, Phonetik und das gewünschte Lächeln optimal harmonieren, wird die Zahnbehandlung durchgeführt. Anschließend erhält der Zahntechniker diese Informationen in einem digitalen Modell als Vorgabe für die Behandlung. Dementsprechend kann er seine Design-Produktion starten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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