Implantate - Für ein sicheres Lächeln (Teil 2)

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Die Vorteile von Implantaten auf einen Blick:

  • Durch das rasche Einsetzen eines Implantates kann der durch den Zahnverlust ausgelöste Knochenschwund verhindert werden. 
  • Auch müssen keine gesunden Zähne für eine Brücke beschliffen werden. 
  • Anders als Brücken oder herausnehmbare Prothesen, die überdies schmerzhafte Druckstellen oder Kauprobleme verursachen können und daher einen schlechten Kompromiss darstellen, sind Implantate genauso fest wie eigene Zähne – und sie fühlen sich auch so an. 
  • Das verschafft Sicherheit beim Kauen, Schmecken und Sprechen und verhilft den Patienten, die oft jahrelang nicht mehr richtig zubeißen konnten oder sich wegen einer unvorteilhaften Optik jedes Lächeln verkniffen haben, zu einem ganz neuen Lebensgefühl. 
  • Die Patienten können essen, was sie wollen, trauen sich wieder herzhaft zu Lachen und können endlich aktiv am sozialen Leben mit Freunden und Familie teilnehmen. 
  • Gerade im höheren Alter können Implantate ganz wesentlich die Lebensqualität und Gesundheit steigern, weil mit ihnen wieder normales und kräftiges Kauen möglich ist.

Leider gibt es eine Reihe von Vorerkrankungen, die besondere Beachtung bei einer Versorgung mit Implantaten finden sollten. Bei nicht eingestellter Diabetes, nicht ausgeheilter Parodontose, starken Blutgerinnungsstörungen, schweren Herz-Kreislauferkrankungen, Immunerkrankungen (z.B. HIV), starken Wundheilungsstörungen und Knochenmarks-Erkrankungen, wenn der Kieferknochen bestrahlt wurde oder dauerhaft bestimmte Medikamente (Cortison, Chemotherapeutika, Bisphosphonate) eingenommen wurden. Besondere Vorsicht ist bei Suchterkrankungen (Drogen, Alkohol, Nikotin) und unzureichender Mundhygiene angebracht. Wer den Bereich rund um das Implantat nicht ausreichend pflegt, riskiert Entzündungen.

Diese Risiken gibt es:
Theoretisch kann es während einer Implantation wie bei jeder anderen Operation auch zu Komplikationen kommen: Z. B. Blutungen oder eine sogenannte Eröffnung der Kieferhöhle. Diese sind aber äußerst selten. Durch eine sorgfältige Planung (Röntgenaufnahmen) und Vorgehensweise mit entsprechender Erfahrung des Operateurs wird das Risiko aber minimiert! In schwierigen Fällen ist sogar ein DVT zu empfehlen. Vorbeugen kann der Patient selbst durch gründliche Mundhygiene. Schwellungen kann man sehr gut durch Kühlen vorbeugen.

Das kosten Implantate:
Die Frage nach den Kosten lässt sich pauschal nicht beantworten, da der Preis vom Aufwand, vom Schwierigkeitsgrad, eingesetzten Materialien und den individuellen Ansprüchen des Patienten abhängt. Viele Ärzte erstellen Ihnen vor Beginn jeder Behandlung einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Private Versicherer übernehmen in der Regel Kostenanteile entsprechend der Vertragsvereinbarung. Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen Zuschuss für den Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen), der auf die Implantate gesetzt wird, nicht jedoch für die Implantate selbst. Berücksichtigt man das hohe Maß an Lebensqualität und die gesundheitlichen Vorteile, die Implantate im Vergleich zu anderen Lösungen langfristig gewährleisten, erscheinen die finanziellen Aufwendungen jedoch in einem anderen Licht: Implantate, das ist gesunder, sicherer und ästhetischer Zahnersatz auf höchstem Niveau.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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