Was tun bei Karies am Backenzahn?

Herr Stiller

von
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© gangliu10 - iStockKaries am Backenzahn kann schmerzhaft sein - Was tun? (© gangliu10 - iStock)Oft sind es gerade die Backenzähne, die von uns am wenigsten Aufmerksamkeit beim Putzen und bei der Mundhygiene bekommen. Das liegt vor allem an ihrer schwer zugänglichen Lage und der beschränkten Sicht, die wir vor einem Spiegel haben.

Enge Zahnzwischenräume kommen noch dazu. Auch Schiefstellungen, die sich im Laufe der Jahre - zum Beispiel durch drückende Weisheitszähne - ergeben haben, beeinflussen die Kariesbildung.

 

Karies trotz regelmäßigem Zähneputzen?

So ist es nicht verwunderlich, dass trotz der positiv wahrgenommenen Zahn- und Mundhygiene bei einem Zahnarztbesuch die Diagnose "Karies am Backenzahn" folgt.

Diese Diagnose kommt auch bei Patienten mit einer guten und regelmäßigen Mundhygiene vor, die sich nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen. Selbst kann man die Backenzähne nur sehr schwer perfekt sauber halten und vor Karies schützen.

 

Diagnose Karies - und jetzt?

Ist die Diagnose "Karies" erst einmal gefallen, sollten Sie sich nicht zu viel Zeit mit der Entscheidung lassen, welche Behandlung Sie wünschen. Hier ist ein zielgerichtetes und professionelles Handeln gefordert.

Der Zahnarzt sollte die Karies in absehbarer Zeit behandeln. Bei der Therapie wird die befallene Stelle ordentlich gesäubert und vorbereitet, die Karies entfernt und schließlich mit einer Füllung wieder verschlossen.

 

Karies mit professionellen Füllungen behandeln

Es empfiehlt sich eine Behandlung mit einem hochwertigen und gut verträglichen Composite-Material, das dieselbe Farbe wie Ihr Zahn hat. Damit wird kein Gegenüber erkennen, dass Sie eine Füllung im Zahn tragen. Diese Art der Füllung mit einem modernen und qualitativen Composite ist nicht nur gesundheitlich und von ihrer Lebensdauer her die erste Wahl, sondern ist auch optisch die beste Lösung für schöne und gesunde Zähne.

 

Welche Behandlungsalternativen gibt es?

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich leider nur im Rahmen der Kosten einer sogenannten Amalgam-Behandlung an diesem Eingriff. Von dieser Füllung, die wegen der Verträglichkeit kritisiert wird und optisch sehr auffällig ist, raten wir ab.

Eine Alternative zu Composite-Füllungen gibt es also nicht. Dass es keine Alternative ist, den Zahn zu ziehen, braucht man wohl nicht zu erwähnen.

 

Karies richtig vorbeugen 

Das Beste aber, was Sie dagegen tun können, ist einer solchen Situation vorzubeugen. Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorge zu Ihrem Zahnarzt und nutzen Sie die Angebote zur professionellen Zahnreinigung mindestens alle sechs Monate. So können Sie viele Probleme vorgebeugen oder frühzeitig erkennen.

Das Ganze unterstützen Sie mit einer professionell durchgeführten Mundhygiene zu Hause. Putzen Sie mindestens morgens und abends Ihre Zähne und nutzen Sie Zahnseide, Interdentalbürsten und Mundspülungen.

Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, wenden Sie sich am besten an Ihren Zahnarzt.

 

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