Müssen Weisheitszähne grundsätzlich entfernt werden?

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Häufig hört man die Aussage: "Solange die Weisheitszähne nicht wehtun, soll man sie belassen!" Würde man diese Aussage auf sein Auto übertragen, dann würde es bedeuten: Solange ich keinen Unfall habe, lasse ich die Bremsen nicht neu belegen oder solange sich der Motor noch dreht, mache ich keinen Ölwechsel!

Zunächst muss man mit einem Röntgenbild (in der Regel mit Orthopantomogramm) die Lage der Weisheitszähne feststellen. Stehen sie gerade im Kiefer und haben genügend Platz, sich bei Durchbruch in die Zahnreihe einzugliedern, dann kann man die "8er" (so genannt, weil es die achten Zähne im Kiefer sind) getrost belassen.

In allen anderen Fällen (die Zähne sind gekippt, liegen tief im Knochen und/oder es ist kein Platz für den Durchbruch vorhanden) empfiehlt es sich, Gedanken über deren Entfernung zu machen, bevor eine Notlage (Schmerz, Schwellung, Zysten, kieferorthopädische Zahnverschiebung, Zerstörung der Nachbarzähne) eintritt.

Als Zahnarzt habe ich die haarsträubendsten Situationen erlebt, in denen dann die Weisheitszähne in der Not entfernt werden mussten: kurz vor oder während eines Urlaubs, vor Prüfungen oder Bewerbungsgesprächen, vor wichtigen beruflichen Entscheidungen, im Ausland (man stelle sich die Hygiene in Fernost oder der dritten Welt vor) und man höre und staune, auch am Tag der Entbindung seines eigenen Kindes.

Wenn man dann noch weiß, dass die einzige kausale Therapie die Entfernung der Weisheitszähne ist, dann spricht vieles dafür, die Trennung von seinen 8ern an einem Tag zu vollziehen, der einem selbst gelegen kommt.

Günstiger Zeitpunkt für die Entfernung ist hier das frühe Erwachsenenalter. Da ist der Kieferknochen noch relativ weich, die Heilungstendenz sehr gut und die Komplikationsrate sehr niedrig. Die Chancen, dass verlagerte und/oder retinierte Weisheitszähne ein Leben lang komplikationslos im Kiefer verbleiben, halte ich eher für gering. Der "Supergau" für jeden Oralchirurgen und Patienten ist die erforderliche Weisheitszahnentfernung im hohen Alter, bei herabgesetztem Allgemeinzustand. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über Ihre Weisheitszähne und entscheiden Sie für sich, wann Sie sich Ihre 8er entfernen lassen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (25)

Agata P., 10.08.2019 - 10:52 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Herbst, mein Zahnarzt möchte mir neben meinem Backenzahn, der nach einer Wurzelbehandlung vor 3 Jahren zu einem großen Teil abgebrochen ist und seiner Meinung nach nicht reparierungswürdig ist, auch den danebenliegenden Weisheitszahn entfernen, welcher aber schon aus den Zahnfleisch rausschaut, sich nicht entzündet und mir keine Probleme macht. Muss nun dieser Weisheitszahn wirklich gezogen werden? Könnte dieser Zahn nicht einmal als Ersatz für den dann fehlenden Backenzahn dienen, da er ja dann Platz hat zum weiterenwachsen? Was ist Ihre Meinung dazu? Vielen Dank! MfG Frau Agata P.

Marion N., 28.07.2019 - 16:00 Uhr

Wenig Karies im Weisheitszahn. Der wurde sofort gezogen. Jetzt extreme Schiefstellung der davor liegenden Backenzähne. Das Gebiss hat sich total verschoben. Nur in Deutschland ist man sehr fix mit dem Ziehen der Weisheitszähne. Im Mund gibt es mehr als genug Platz für alle! Zähne.

Inna 32 Jahre, 17.05.2019 - 19:11 Uhr

Hallo Herr Herbst, mir wurde vor zwei Wochen der letzte Weisheitszahn unten links entfernt. War mittlerweile schon fünfmal bei der Nachbehandlung, weil die Wunde nicht heilt und immer noch entzündet ist. Ich habe Schmerzen in der ganzen linken Gesichtshälfte, vor allem in den Wangenknochen und einen Druckschmerz, der den Hals/ Rachen runtergeht, bis zu schmerzhaften Verspannungen an Nacken und Schulter. Muss mittlerweile schon seit zwei Tagen Antibiotika einnehmen insgesamt 5 Tage à 3 Stück am Tag. An was kann es denn liegen oder was kann der Grund für die Schmerzen und die schlechte Heilung sein? Habe mittlerweile schon mit dem Immunsystem zu kämpfen.

Silke E., 20.03.2018 - 07:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Herbst, der Zahnarzt meiner Tochter (21) hat wiederholt darauf gedrängt, dass sie ihre oberen Weisheitszähne ziehen lassen soll, Begründung: unten kommen keine Weisheitszähne und ihr würde der Gegenbiss fehlen. Ist das ein Grund? Sie hat gesunde Zähne, der Oberkiefer hat genug Platz, außerdem zeigt das Röntgenbild, dass die Weisheitszähne gerade rauswachsen werden. Vielen Dank für Ihre Meinung dazu, freundliche Grüße, Silke

Jana, 20.10.2017 - 00:19 Uhr

Was ich nicht so wirklich verstehe: Die Weisheitszahnentfernung im hohen Alter wird von Ihnen als "Supergau" bezeichnet. Sofern der Weisheitszahn keinen Platz hat und deswegen Probleme (Beschädigung Nachbahrzahn, Entzündungen und Verschieben von vorhandenen Zähnen) bereitet, verstehe ich es. Das muss man nicht diskutieren. Wenn aber der Weisheitszahn genug Platz hat (sofern damals ein Kieferorthopäde da schon Vorarbeit geleistet hat und z.B. durch Ziehen andere Zähne für die späteren Weisheitszähne geschaffen hat), dann ist ein Weisheitszahn für mich erstmal ein stinknormaler Zahn. Was sollte dann die Ziehung eines Weisheitszahnes gegenüber den anderen Backenzähnen im hohen Alter so viel gefährlicher machen, wenn er denn sonst Platz wie jeder andere Zahn hat? Weicht er so extrem von anderen Zähnen ab? Ich kann den Kommentar von Sandra irgendwo nachvollziehen. Es gibt Zahnärzte, die wollen Weisheitszähne sofort ziehen (schon wenn der Name fällt), andere geben Weisheitszähnen eine volle Daseinsberechtigung und behandeln diese inklusive Wurzelbehandlung bis ins hohe Alter und bauen sogar noch ein Schloss daraus, obwohl es bereits eine komplette Ruine ist. Ich denke, das kann man nicht verallgemeinern.

Marcus, 13.07.2017 - 22:50 Uhr

Sehr geehrter Herr Herbst, Ich habe eine schreckliche Angst vor Karies. Viele Zähe zeigen schon Initialkaries, eine Fühlung habe ich auch bereits. Was wäre hier wohl die beste Prophylaxe? Laut Ihrem Artikel und anderen Kommentaren zufolge, ist es für mich das sinnvollste bzw. der einzige Weg alle Zähne ziehen zu lassen! Viel besser als diese tickende Kariesbomben sind doch die hochwertigen Prothesen! Gott, bin ich erleichtert, dass es solche Zahnärzte gibt, wie Sie! Denn früher oder später (besser für Sie, wohlgemerkt, ist "früher") ist ja jeder an einen Zahnarzt angewiesen. Ich wünsche Ihnen einen genauso tollen Zahnarzt, wie Sie! Besseres kann ich Ihnen sowieso nicht wünschen... Und sonst auch alles Gute! Mit freundlichen Grüßen Marcus

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 24.07.2017

Lieber Marcus, diese Art von Komik hilft evtl Ihnen um ein Zahnarztkindheitstrauma zu bearbeiten, für die Patienten (Leidene), die in diesem Forum Rat suchen ist ihr Kommentar wenig hilfreich. DGH

Kim, 31.03.2017 - 13:51 Uhr

Sehr geehrte Dr. Herbst, ich habe eine Frage. Als ich 12/13 Jahre alt war, wurden meine Zähne beim Kieferorthopäden geröntgt und der Arzt hat damals gesagt, in meinem Mundraum wäre viel Platz für meine Weisheitszähne. Nun bin ich 21 Jahre alt und bei meinem ersten Weisheitszahn, der sich durchbohrte, hatte ich eine Entzündung, die nach der Behandlung von meinem Zahnarzt recht schnell wieder wegging. Zudem habe ich auch eine Überweisung zur Entfernung der Weisheitszähne. Er meint, ich könnte sie herausziehen lassen, wenn ich die Schmerzen nicht mehr ertrage oder sie drinnen lassen und die Schmerzen ertragen. Jetzt wächst der 2. Weisheitszahn und die Schmerzen fingen bereits heute nach dem Mittagessen an. Soll ich Ihrer Meinung nach meine Weisheitszähne ziehen lassen oder nicht?

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 24.07.2017

Liebe Kim, es ist für mich schwierig hie vom PC aus eine Diagnose zu stellen und ihnen etwas zu raten. Ich stelle aber folgende Frage: Vertrauen Sie ihrem Zahnarzt? Dann lassen Sie sich von Ihm beraten und treffen ihre eigene Entscheidung. Ich rate dringend davon ab, eine Zweitmeinung, und eine Drittmeinung, und eine Viertmeinung einzuholen, bis ihnen ein Zahnarzt das sagt, was vermeintlich ihnen am Angenehmsten ist. LG DGH

Sandra, 17.09.2016 - 18:19 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Herbst, Sie haben Recht, dass Weisheitszähne nur Ärger machen. Jeder Zahnarzt will sie entfernen und seinen Profit daraus schlagen, da platzt mir schon mal der Kragen. Hat man dann mal Zahnschmerzen, wird sofort eine Füllung in den Weisheitszahn gelegt, obwohl dieser nicht "des Pudels Kern" war, was dem Zahnarzt wiederrum Ärger bringt, weil er zum einen seine Patientin verliert und zum anderen Schmerzensgeld bezahlen muss. Ihr Artikel zeigt prima, wie man Menschen mit niedrigem Niveau das Geld aus der Tasche ziehen kann, in denen noch nicht mal welches vorhanden ist. Ich kann Ihnen daher nur wünschen, nie an so eine Patientin wie mich zu geraten.

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 18.10.2016

Liebe Sandra, sie sollten an ihrem Verhältnis zu Ihrem Zahnarzt arbeiten. Früher oder später werden sie dringend auf ihn, auf mich oder auf einen anderen Zahnarzt angewiesen sein. Ich sehe mich als Zahnarzt als Profi in meinem Beruf! Ähnlich einem Profifußballer. Ich denke kein Mensch würde einem Profifußballer unterstellen er wolle nur Geld verdienen. Ein Profifußballer spielt Fußball weil er Spaß am Spiel hat, weil es ihn begeistert und weil er Erfolg (Tore) haben will. Ich kenne keinen Menschen der sagt: Ich will schnell reich werden, also spiele ich Fußball! Das funktioniert auch gar nicht. Genauso wenig wie man Zahnarzt wird um Geld zu verdienen. Das Geld verdienen kommt zwangsläufig, wenn man Spaß und Begeisterung in den Beruf mitbringt und seine Patienten behandelt wie seine Freunde. In meiner Praxis sind alle Menschen willkommen, die mir ihr Vertrauen schenken. Liebe Grüße Dr. Gerhard Herbst

Stefan, 14.08.2016 - 14:47 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Herbst, da ich vor kurzem den Zahnarzt wechselte, machte mein neuer Zahnarzt eine komplette Erstuntersuchung mit Röntgen und Zahnfotografie. Nach dem Auswerten der Röntgenbilder stellte er den Befund, dass ich mir alle 4 Weisheitszähne entfernen lassen sollte. Im Unterkiefer liegt ein Weisheitszahn nach innen gerichtet schief im Kiefer. Ich bin jetzt 50 Jahre alt und hatte bisher keinerlei Probleme mit meinen Weisheitszähnen. Ich stelle mir nun die Frage, ob ich ohne Not alle vier Zähne entfernen lassen soll? Ich überlege, ob ich noch zu einem weiteren Zahnarzt gehen soll, um mir eine zweite Diagnose einzuholen. Mein bisheriger Zahnarzt hielt weder ein Röntgen noch die Weisheitszahnentfernung für notwendig. Was würden Sie mir aus Ihrer Erfahrung heraus anraten? Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen, Stefan

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 18.10.2016

Sehr geehrter Stefan, ein Zahnarzt der ein oder mehrere Röntgenbild(er) bei der Erstuntersuchung oder auc regelmäßig macht, nimmt die Sache ernst. Das Röntgengerät ist das dritte Auge des Zahnarztes! Ein Zahnarzt der nie ein Röntgenbild macht hält sich die Augen (oder ein Auge) zu! Wird er dann alle Probleme entdecken? Ihr Problem mit den Weisheitszähnen ist nicht so einfach zu beantworten. Ich sage zu meinen Patienten: "Schauen sie in Ihre Glaskugel! Wenn in Zukunft keine Probleme auftreten können sie getrost die Zähne belassen." Sie sehen schon wo das Problem liegt. Entscheiden Sie für sich, ob sie die Zähne im Alter von 50 Jahren raus machen lassen oder ob sie das Risiko eingehen in noch höherem Alter die Zähne entfernen lassen zu müssen. Vielleicht gibts auch keine Probleme bei Ihnen. Das wissen Sie aber nicht, das weis ich nicht, das weis ihr Zahnarzt nicht und schon gar nicht ein anderer (oder 10 andere) Zahnarzt, die sie auch befragen können.... Entscheiden Sie für sich und leben mit ihrer Entscheidung. Liebe Grüße Dr. Gerhard Herbst

Luisa, 03.07.2016 - 22:29 Uhr

Ich bin 12 Jahre alt, mein Zahnarzt will mir meine Weisheitszähne raus nehmen, obwohl sie grade sind und Platz haben. Alle reden auf mich ein und sagen etwas anderes. Was soll ich machen?

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 04.07.2016

Mit 12 Jahren brechen noch keine Weisheitszähne durch. Da kommen gerade mal die 12-Jaresmolaren, also die 7er, durch. Die 8er sind zu diesem Zeitpunkt gerade mal in der Entwicklung, ob gerade oder ungerade ist da noch nicht zu erkennen. Am wichtigsten ist aber der Punkt, dass man im wachsenden Kiefer möglichst nicht operiert. Also Finger weg von den Weisheitszähnen mit 12 Jahren.

Peter K., 21.05.2016 - 10:13 Uhr

Ich trage mit fast 80 Jahren eine Prothese im oberen Bereich. Seit einiger Zeit habe ich oben links Schmerzen. Mit meinem ZA sprach ich über eine Nachbesserung des Zahnersatzes. Nach einem Röntgenbild empfahl er mir die Entfernung des Weiheitszahnes. Mit welchen Risiken muss ich rechnen? Ich bin Koronarpatient. Mit freundlichen Grüßen, Peter

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 08.07.2016

Weisheitszähne sind umso weniger problematisch, je eher sie im Leben entfernt werden. 80 ist natürlich ein stattliches Alter. Dennoch, wenn sie unter einer Prothese liegen und dadurch zu Entzündungen führen müssen sie entfernt werden. Über Risiken muss sie ihr Arzt aufklären.

blubb, 28.10.2014 - 22:39 Uhr

hallo bin 12 habe richtig angst davor weil ich habe gedacht ich hatte schon so viel pech zum beispiel hatte ich 2-3 mal arm gebrochen 1 mal nase gebrochen und falle andauernd hin und hab jetzt angst es zu machen bin ein kind mit SEHR VIEL angst leider und danke für die kommenden antworten :)

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 23.02.2015

"Angst essen Seele auf". Es nützt nichts davon zu laufen. Eines Tages wird man eingeholt, nicht nur von den Weisheitszähnen. Ein Angst-Thema sollte bei Zeiten angegangen werden, egal ob Weisheitszähne, Flugangst oder Angst vor Hunden etc. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich vorsichtig dem Angstthema nähert.... Erst mal zum Zahnarzt gehen und nur schauen lassen, das wird vorher so verabredet, oder ich nehm meinen Hund "Anna" (Seele von Hund) mit zu einem zwanglosen Treffen (erst mal kein Kontakt mit Hund, Abstand wird eingehalten) oder ich setze den Angst"hasen" erst mal in ein Motorflugzeug ohne dass ein Motor läuft... Mit Geduld schafft man so viel aus der Welt. Aber der Angstpatient muss auch Vertrauen schöpfen und muss Verantwortung an den Behandler abgeben können. Auch das muss geübt werden. Ich habe inzwischen eine stattlich Anzahl von Patienten die jetzt sehr locker zu mir in die Sprechstunde kommen... die sich zu mir in den Flieger setzen oder auch einen Spaziergang mit mir und meinem Hund "Anna" machen ohne dass sich der Pulsschlag nennenswert erhöht. Haben Sie einfach Mut! (Auch wenn ich nicht Ihr Behandler sein werde!) Liebe Grüße Dr. Gerhard Herbst

Malbrich, 06.07.2014 - 07:22 Uhr

Ich würde sagen zum Thema Weisheitszähne wenn die genug Platz habe ,und die anderen Zähne nicht beiträchtigen kann man sie Stehen lassen , es sei denn man hat ständig mit Entzündungen Probleme ,die durch das schieben des Weissheitszahnes Dauer Entzüdungen auslösen.

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 18.10.2016

Da bin ich bei Ihnen. Wenn genügend Platz da ist, sie sich nicht entzünden und sie hundert Jahre alt werden.... dann kann man sie belassen GH

Dr. Peter Prechtel, 06.02.2013 - 15:40 Uhr

Sehr geehrter Kollege, ich kann Ihren Ausführungen zum Thema Weisheitszahnentfernung nur vollends zustimmen. Prima Artikel. Ein weiteres Thema ist sicherlich auch die Problematik \"Störfelder im Kieferbereich\" . Kinesiologen und Heilpraktiker bestätigen ja, dass verlagerte Weisheitszähne ähnlich wie Zysten an Wurzelspitzen sog. Herde darstellen. Diese wirken sich wie tote Zähne energetisch negativ aus. Hier darf man auch ruhig über den Tellerrand der Schulmedizin hinwegschauen. In der TCM (traditionell chinesischen Medizin) oder in der Ayurveda Medizin wird deutlich stärker berücksichtigt, dass jeder Zahn einen Bezug zum Organ hat. Auch Rheumatologen kommen mit der Einstellung Ihrer Patienten deutlich besser zurecht, wenn Patienten nach \"Herdsuche im MKG- Bereich ( Mund Kiefer Gesichtschirurgie) chirurgsich saniert und gesund sind. Viele liebe Grüsse Dr. Peter Prechtel, MSc Oralchirurg, Spezialist Implantologie

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 08.02.2013

Aber selbstverständlich Herr Kollege. Wir sprechen vom selben Kind, geben ihm nur unterschiedliche Namen. Zahnstörfelder beschreiben chronische Belastungen aus dem Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Dass ich hauptsächlich auf akute Belastungen eingegangen bin schuldete ich der Kürze des Vortrags. Kollegiale Grüße Dr. Gerhard Herbst

HeikeL., 31.01.2013 - 11:13 Uhr

Hallo, ich komme gerade mit meiner Tochter (15) vom Zahnarzt. Es war für heute eine Weisheitszahnentfernungs-OP geplant. Meine Tochter hat die Spritzen noch recht gut ausgehalten. Aber in der Wartezeit danach bis zur eig. OP hat sie immer mehr Panik bekommen, so schlimm leider, dass die OP beendet werden musste, bevor sie überhaupt angefangen hat. Was empfehlen Sie uns? Bin recht verzweifelt!

Antwort von Dr. med. dent.Gerhard Herbst, verfasst am 01.02.2013

Ich denke hier ist erst mal grundsätzliche Arbeit mit Angstpatienten angesagt. Kleine Sitzungen, mit Erfolg beenden ... und natürlich Lob. ... Wenn der Angstpatient erst mal merkt, dass hier nichts großartiges passiert, dann kann man Ihn ganz normal behandeln wie jeden anderen Patienten auch. Auch eine 8er-OP. Alternative: Gasmaske auf die Nase gedrückt und ... los gehts! Das ist aber nicht der Weg in meiner Praxis! Viele Grüße Dr. G. Herbst

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