
Seit Beginn der Implantologie - zu Beginn der 80er Jahre - sind weltweit mehrere Millionen Implantate gesetzt worden. Waren Implantate noch vor 30 Jahren Randerscheinungen, gelten sie heute als Standardverfahren in der Zahnheilkunde.
Warum sind Implantate so beliebt?
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein entscheidender Punkt ist sicherlich die Verbesserung der Dentalimplantate selber. Dies gilt sowohl für das Material als auch für die Oberflächenbeschaffenheit der Implantate.
Implantate sind aus Spezialkeramik oder aus hochreinem Titan gefertigt. Diese Materialien sind extrem fest und Implantatbrüche kommen so gut wie nicht mehr vor. Die Oberflächen der Implantate sind über Jahrzehnte hinweg stetig verbessert worden, sodass sie optimal mit dem Kieferknochen verwachsen.
Ein weiterer Grund für die stetige Zunahme von Implantatbehandlungen ist die starke Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten. Die hohe Zahl unterschiedlicher Implantatdurchmesser- und längen sowie die vielfältigen Möglichkeiten des Knochenaufbaus, ermöglichen heute Implantationen in Bereichen, die früher ausgeschlossen waren. Die hohe Zahl bereits gesetzter Implantate hat zu gut nutzbaren Daten geführt. Die Auswertungsergebnisse lassen daher heute sichere Aussagen darüber zu, welche Behandlungen am besten funktionieren.
Auch die Weiterentwicklung der Diagnostik innerhalb der Implantologie ist von großem Vorteil für die Patienten. Computertomographie und digitale Volumentomographie ermöglichen eine genaue Bestimmung des Knochenangebotes und machen die Implantation noch sicherer. Obwohl recht viel über Implantate bekannt ist, werden dem implantologisch tätigen Zahnarzt oftmals folgende Fragen gestellt:
- Wie sicher ist die Implantologie?
- Was kosten Implantate?
- Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?
Bei einer Implantation handelt es sich um eine sehr sichere Behandlung. 96% aller gesetzten Implantate heilen fest im Kieferknochen ein.
Die Kosten für eine Implantatbehandlung variieren sehr stark und sind vom gewählten Operationsverfahren abhängig. So ist z.B. eine Implantation bei einem großen Knochenangebot deutlich günstiger als bei einem Kieferknochen, der vor der Implantation erst noch aufgebaut werden muss.
Risiken und Nebenwirkungen
Bei den Implantaten selber sollte man keine Kompromisse bei der Qualität machen. Studien belegen, dass Billigimplantate den hochwertigen oftmals unterlegen sind.
Die Risiken und Nebenwirkungen hängen stark von den individuell unterschiedlichen anatomischen Gegebenheiten der einzelnen Patienten ab. Eine ausführliche Beratung und Aufklärung ist daher unumgänglich.
Vorteile von Implantaten
Implantate bieten Patienten viele Vorteile. Bei der Versorgung von Zahnlücken müssen die benachbarten Pfeilerzähne nicht beschliffen werden und die gesunde Zahnsubstanz wird geschont. Der Rückgang des Kieferknochens, der immer nach dem Zahnziehen eintritt, bleibt aus, wenn die Lücke frühzeitig mit einem Implantat versorgt wird. Auch der Halt herausnehmbarer Prothesen kann durch Implantate entscheidend verbessert werden.
Implantationen sind demnach sichere und gut dokumentierte Behandlungen, die schon vielen Patienten wieder zu einem festen Biss und einem strahlenden Lächeln verholfen haben.



