Team jameda
Die Zahnarztphobie ist als Angst vor einer Zahnbehandlung definiert. Diese Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben. Das Häufigste ist ein in der Vergangenheit gemachtes Negativerlebnis beim Zahnarzt.
Auslöser einer Angst können dabei Schmerzen, Geräusche oder Spritzen sein, aber auch Kontrollverlust und das „Ausgeliefertsein“ verbunden mit Scham und Hilflosigkeit. Symptome können sein Panikattacken, Schwitzen, Übelkeit, Erstickungsgefühl, Herzrasen, Brechreiz, Zittern und eine Körperverkrampfung.
Zwölf Prozent der Erwachsenen leiden weltweit unter einer Zahnarztphobie. Keine andere ärztliche Behandlungsart ist so häufig Auslöser für starke Angstzustände wie die zahnmedizinische Therapie. Die Zahnarztphobie ist seit 1997 eine von der WHO anerkannte psychosomatische Erkrankung. Betroffene vermeiden jahrelang den Gang zum Zahnarzt. Folge ist ein kompletter Verfall des Gebisses, begleitet durch eine Parodontitis, die Diabetes, Koronare Herzkrankheiten usw. nach sich ziehen. Die Probleme, die diese Menschen haben, können nicht ernst genug genommen werden.
Anhand des HAF-Tests sind die Patienten in drei unterschiedliche ängstliche Gruppen klassifiziert. Daraus ergeben sich unterschiedliche Therapiestufen die Zahnarztphobie erfolgreich zu behandeln.
Eine Spezialisierung auf die Behandlung von Patienten mit Zahnarztphobie durch eine entsprechende Praxis spielt dabei eine wesentliche Rolle. Notwendig ist ein angenehmes Ambiente ohne Wartezeiten, welche auf die Bedürfnisse der Patienten eingeht und sich intensiv mit dieser Problematik befasst. Erst dadurch verliert diese Patientengruppe ihre Zahnarztangst.
Terminvergaben werden dabei auf das Notwendigste reduziert. Bei der ersten Terminierung erfolgt ein ausführliches Gespräch, um die spezielle Problematik kennen zu lernen. Während dieses Treffens werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprochen und auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse eingegangen.
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