Lockerung der Hüftprothese: Prothesenwechsel

Dr. Rinio

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Künstliche Hüftgelenke sind eine bewährte Therapie der Hüftarthrose: Prothesen erlauben den Patienten, sich wieder schmerzfrei zu bewegen. Künstliche Hüftgelenke haben jedoch eine auf circa 25 Jahre begrenzte Lebensdauer:

Die Prothese kann sich lockern oder verschleißen. Eine Lockerung der Hüftprothese tritt wesentlich häufiger auf als Prothesenversagen. Dann müssen defekte Bestandteile oder die gesamte Prothese gewechselt werden, um den Patienten von Schmerzen und Instabilität der Hüfte zu befreien.

Warum sollte ein Prothesenwechsel durchgeführt werden?

Der Hüftprothesenwechsel ist nach der Prothesenlockerung das einzige Verfahren zur Wiederherstellung der schmerzfreien Vollbelastung.

Es gibt keine konservative Behandlung der Prothesenlockerung. Diese Wechseloperation ist eine Behandlung, die durch einen erfahrenen Hüftspezialisten durchgeführt werden muss.

Symptome der Hüftprothesenlockerung

Patienten mit gelockerter Hüftprothese spüren Schmerzen in den Leisten oder den Oberschenkeln. Manchmal hören sie Klickgeräusche. Die Instabilität der Hüfte und das beinahe Auskugeln (Subluxation) der Hüftprothese kann auftreten.

Die Hüftschmerzen können häufig bis in das Kniegelenk ausstrahlen. Die Beinlänge kann sich dann durch Einsinken des Prothesenschaftes merklich verkürzen.

Ursachen des Hüftprothesen Versagens

  • Verschleiß der Gleitfläche

Die Prothese kann verschleißen. Vor allem das Kunststoff-Inlay in der Gelenkpfanne kann abnützen und versagen. Es muss dann ersetzt werden.

  •  Aseptische Osteolyse

Um die Prothese herum kann sich der Knochen zurückbilden (Osteolyse). Die Verankerung der Prothese lockert sich dann. Das ist relativ häufig die Ursache der Prothesenlockerung.

Weitere Ursachen sind außerdem häufig nichtbakterielle (aseptische) Entzündungsreaktionen, die von Abriebmaterial aus der Prothese ausgelöst werden.

  •  Hüftluxation

Die Prothese kann durch eine ungünstige Positionierung der Hüftpfanne instabil werden: Der Hüftkopf kann dann wiederholt aus der Pfanne springen (Hüftluxation).

  •  Infekt der Hüftprothese

In seltenen Fällen kann sich die Prothese infizieren (bakterieller Protheseninfekt). Dann muss die Prothese komplett entfernt werden. Der Infekt muss durch Antibiotika saniert werden, bevor ein Prothesenwechsel vorgenommen werden kann.

  •  Periprothetische Fraktur

Ein Knochenbruch im Bereich der Hüftprothese (periprothetische Fraktur) nach einem Sturz auf das Hüftgelenk, kann das Implantat lockern. In solch einem Fall muss zugleich die Fraktur stabilisiert und die gelockerte Hüftprothese ausgetauscht werden.

  • Operative Schwierigkeiten

Die Hüftrevision dauert länger und ist schwieriger als die Erstimplantation der Hüfte. Die alte Prothese muss teilweise oder ganz entfernt werden, bevor der Prothesenwechsel vorgenommen werden kann.

© Eine Hüftprothese sollte bei Schmerzen ausgewechselt werden.Eine Hüftprothese sollte bei dauerhaften Schmerzen ausgewechselt werden. (© Eine Hüftprothese sollte bei Schmerzen ausgewechselt werden.)Die Tragfähigkeit des Knochens kann durch die bereits vorthandene Prothese verringert sein. Durch Spenderknochen, Kunstknochen aus Keramik und besondere Implantate können im Bedarfsfall diese Schwächen des Knochens ausgegleichen werden.

Der Schaft der alten Prothese wird durch Aufschneiden des Oberschenkelknochens zugänglich gemacht (transfemoraler Zugang).

Die durch vorangegangene Operationen noch geschwächte Hüftmuskulatur ist jedoch manchmal nicht hinreichend, um die Hüftprothese zu stabilisieren.

Wie kann die Lebensdauer eine Hüftprothese nach Wechsel erhöht werden?

Eine gut trainierte Hüftmuskulatur stabilisiert die Prothese. Eine schwache Knochenqualität kann durch Spenderknochen oder körpereigene Knochensubstanz, z.B. aus dem Beckenkamm, ausgegleichen werden.

Es gibt auch die Möglichkeit durch keramischen Ersatzknochen den Knochenaufbau langfristig zu fördern. Eine Trageschwäche des Knochens kann durch Spezialimplantate ausgegleichen werden: Metallsockel können eine Hüftpfanne zusätzlich im Beckenknochen verankern.

Vorbereitung eines Prothesenwechsels

Vor dem Hüftprothesenwechsel müssen alle vorbereitenden Untersuchungen durchgeführt werden. Dazu gehören Röntgenbilder und häufig auch eine Computertomografie (CT): So kann man die innere Struktur des Knochens zeigen, um die Prothese räumlich darstellen.

Durch Untersuchnung von Herz-Kreislauf, Zähnen sowie Laboruntersuchungen des Blutes kann der Patient auf Operationstauglichkeit und Infektfreiheit untersucht werden. Eine Anpassung der Ernährung, Vermeidung von Alkohol und anderen Genussgiften erhöht die Fitness der Patienten für die Rehabilitation nach dem Prothesenwechsel.

Der Patient bleibt nach der Operation etwa 5 Tage stationär, bevor die Rehabilitation in einer Rehaeinrichtung fortgesetzt wird.

Rehablitation

Nach der Operation hat die Wundheilung erste Priorität. Der Patient muss sich mit Gehtstützen oder Gehhilfen entlasten. Regelmässige Bewegung und Übungen sind wichtig für die Heilung und den Muskelaufbau. Nach 3 bis zu 6 Monaten sollte für die Patienten nach Prothesenwechsel wieder ein völlig schmerzfreies Gehen unter Vollbelastung ohne Gehhilfen möglich sein.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (41)


08.06.2018 - 19:25 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor, bei mir wurde die...

von Peter E.

... Hüftprothese wegen einer starken Entzündung bei einer Not OP, wieder entfernt. Nach drei Wochen war eine erneute Revision der Wunde nötig. Nach sechs Wochen wurde ich in eine Kurzzeitpflege entlassen. Nun muss ich diese Kosten, inklusive der Transport-Kosten für die notwendigen Punktionen, selbst tragen. Ohne Pflegestufe (die man nur für die Mindestdauer von 6 Monaten beantragen kann), übernimmt weder die Pflegekasse noch die Krankenkasse

07.06.2018 - 18:17 Uhr

Werter Dr. Rino, ihre Informationen in diesem...

von Renate B.

... Artikel sind sehr aufschlussreich. Meine Frage: Was ist nötig, um eine septische Entzündungsreaktion von einer aseptischen an einer gelockerten Hüftpfanne zu unterscheiden? Laut Szintigrafie ist der Kurzschaft nicht gelockert an der Prothese von 2012. Für eine Info wäre ich sehr dankbar!

16.04.2018 - 17:44 Uhr

S.g. Herr Dr.Med.Martin Rinio ! Ich danke für...

von Lercher J.

... Ihre Stellungnahme. Sie verstehen mich aber falsch. An Pfanne und Hüftgelenk fehlt mir nichts. Da ist alles bestens. Es ist nur der Schaft locker. Ich halte es aber für unverhältnismäßig, deswegen das ganze Implantat herauszureißen und das damit verbundene Risiko einzugehen. Da ist meine Idee doch viel einfacher und eventuell ein innovativer Fortschritt für die Orthopädiemedizin.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 23.04.2018
Dr. med. Martin Rinio

Sehr geehrter Her Lercher, Wenn die Hüftpfanne noch intakt und gut verankert ist, muss sie tatsächlich nicht ausgetauscht werden. Das PET-Inlay des Acetabulums kann z.B. recht einfach getauscht werden. Lediglich die gelockerten oder verschlissenen Komponenten werden ausgetauscht. Die Hüftendoprothetik geht hier schon nach Möglichkeit vollständig modular vor, um nach Möglichkeit eine Reduktion der Knochensubstanz durch erneute Verankerung von Hüftprothesen-Komponenten zu umgehen.

03.04.2018 - 17:17 Uhr

Der aerztliche Beitrag Lockerung der...

von D. Eckhardt

... Hueftprothese: Prothesenwechsel -hat mich sehr beruhigt. 1999 und 2003 erhielt ich jeweils zementfreie Hueftimplantate. Durch vorher viel Sport (auch Radfahren und Krafttraining in angepasster Weise) war ich jeweils vor den OPs ziemlich fit im muskulären Hueftbereich. Dieses hat mir sowohl bei der OP geholfen, aber auch in der Rehazeit. Ich konnte relativ schnell wieder Sport treiben und habe schöne Sportfeste in ganz Deutschland mitgemacht. Nun habe ich starke Symptome einer Lockerung im re. Hüftbereich. Und jetzt habe ich gar keine Angst oder Beklemmung, mich einem guten Fach;Operateur anzuvertrauen. Ich rate jedem, rechtzeitig vor der OP mit Fitness zu beginnen, Gifte wegzulassen und eine gute Ernärhung zu machen. Das sind alles gute Handlungen und Maßnahmen vor einer OP.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 16.04.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre sinnvollen Hinweise. Es ist tatsächlich so, dass nicht nur die Qualität der Endoprothese sondern auch vor allem die körperliche Fitness die Lebensqualität nach einer Operation der Hüftprothese bestimmt.

30.03.2018 - 15:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rinio, nach Erhalt Ihrer...

von Henriette

... Antwort vom 29.03.2018 bedanke ich mich für Ihre im Hinblick auf die zur Beseitigung der Blockaden und Muskelschmerzen gegebenen Hinweise als aussichtsreiche weitere Behandlungsmöglichkeiten. Mit sehr herzlichen Dankesgrüßen "Henriette" Liebe Patientin, da können Sie ja froh sein, dass Ihre Implantate offenkundig keine Lockerung aufwiesen. Wir behandeln schmerzhafte Blockaden in der Regel mit Hilfe der muskellockernden "Zellbiologischen Regulationstherapie" durch die Physiotherapeuten der Gelenkreha-Physiopraxis: Wir haben damit sehr gute Erfolge bei der Freigabe der Beweglichkeit und der Beseitigung von Muskelschmerzen nach Endoprothesenoperationen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Behandlung Ihrer Hüftschmerzen.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 16.04.2018
Dr. med. Martin Rinio

Ich wünsche ihnen alles Gute und gute Besserung

29.03.2018 - 19:33 Uhr

Danke für Ihre Stellungnahme! Ich bin zwar 70,...

von Johann L.

... habe aber eine sehr gute Knochen beschaffenheit. (lebenslanger Rohmilchkonsument) Mein Inplantat wurde ohne Zement eingebaut! Der Pfanneneinsatz ist bei mir Keramik. In Innsbruck haben mir Fachärzte von einem Schafttausch abgeraten. Hohes Risiko! Auch In der Medizin bzw. Orthopädie darf Neuland nicht tabu sein, sonst gäbe es wohl keine Fortschritte in der Medizin.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 16.04.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patienten wenn Ihre Knochendichte auf Grund Ihrer körperlichen Arbeit und guten Ernährung sehr gut ist, und der Prothesenschaft sicher sitzt, spricht nichts gegen den Wechsel von Hüftpfanne und ggf. auch Hüftkopf unter Beibehaltung des Prothesenstiels. Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg bei Ihrer Operation.

28.03.2018 - 12:02 Uhr

Bei einer Hüft Prothesenlockerung die inoperabel...

von Ich

... ist auf Grund zuvieler Vorerkrankungen. Ich habe jetzt statt der knirsch Geräusche wie als wenn man in Matsch tritt sehr schmerzhaft. Was kann ich tun und was bedeuten diese matsch Geräusche? Ich habe auch große Angst. Ich bin 68 und durch 50 Jahre chronische polyartrithis ( Rheuma) schwer geschädigt! Was kann ich tun? Meine Ärzte sind alle im Urlaub!

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 03.04.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, bitte sprechen Sie mit einem Arzt, notfalls aus Einer Notaufnahme eins Krankenhauses über ihr Schmerzen. eine Kontaktaufnahme und Handlungsempfehlungen über das Internet sind bei Ihren Hüftschmerzen nicht zu verantworten. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

19.03.2018 - 01:00 Uhr

Ich bin aus Österreich/Osttirol. Ich hatte 2007...

von Johann L.

... einen Arbeitsunfall. Dabei habe ich mir einen Leistenbruch und die Beschädigung des Hüftgelenks zugezogen. (Absplitterung von Pfanne) Als erstes ließ ich den Leistenbruch reparieren. Die Schmerzen an der Hüfte wurden aber immer stärker und 2011 habe ich eine Hüftgelenksimplantat erhalten. Die Heilung der OP-Narbe verzögerte sich bis zu 4 Jahre. Ursache war eine Infektion bzw. Entzündung. Dann die Reha 3 Wochen nach der OP. Es gab bald keine Probleme mehr. Dann ging die Arbeit (Futterernte) wieder los. Nicht damit, sondern bei einem unbedachten Sprung im Stadel aus ca. 70 cm Höhe und mit dem OP Bein zurerst aufgekommen, spürte ich ein Flimmern im Oberschenkel. Beim Facharzt dann die Feststellung: Schaftlockerung! Die Schmerzen wurden mit der Zeit immer mehr, sodass ich Beratung einholte. Ergebnis: Schaftwechsel! Das freute mich gar nicht, wenn ich an den langen Leidensweg dachte. Ich habe Befunde, die mir eine sehr gute Funktion des Hüftgelenks und einen festen Sitz und gute Bemuskelung bescheinigen. Ich bin sehr skeptisch gegenüber einer neuen OP ink.Schaftwechsel und stelle mir vor, dass es viel einfacher gehen müsste. Etwa, den Oberschenkel-knochen und somit auch das Implantat (Schaft) von oberhalb des Kniegelenks mit 2 kleinen Bohrungen in den hohlen Knochen (Füll und Luftbohrung) auszugießen. Dafür gibt es sicher geeignete Substanzen bzw. Knochenzement. Dies wäre relativ einfach und wenig belastend. Auch nur eine örtliche Betäubung notwendig und würde, wenn der Schaft rundum gut eingegossen wird Super halten. Was halten Sie davon?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.03.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, sie müssen Ihre Möglichkeiten mit einem Hüftspezialisten besprechen, der Sie tatsächlich körperlich untersucht hat. Es ist ja auch nicht klar, ob sie eine zementierte oder eine zementfreie Hüftprothese bekommen haben. Der Einsatz eines Schaftes in einen angefrischten Knochen ist auf jeden Fall die haltbarste Methode, auch nach einer Schaft-Lockerung.

16.03.2018 - 14:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rinio, am 1.2.2018, 21:28...

von "Henriette"

... h schrieb ich Sie an (weibl., 1,69 m, 71 kg, Jahrgang 1938) und erhielt Ihre Antwort am 8.2.2018, für die ich mich von Herzen bedanke. Nachdem ich inzwischen durch das Resultat der Szintigrafie erleichtert bin, weil sich eine Lockerung beider Gelenke nicht bestätigen ließ. Da sich beidseitig verhärtete Muskeln zeigten, wurden mir vor 2 Wochen nun 6 x KG verschrieben, um die Oberschenkelmuskulatur zu "entkrampfen". Seit inzwischen gut 4 Wochen hatte ich keine Probleme mehr, aber am gestrigen 15.3. wieder links eine schmerzhafte Blockade, die sich dann über Nacht besserte. Die letzte Röntgenaufnahme links hatte den Verdacht der Prothesen-Lockerung erbracht, die Szintigrafie diesen nun glücklicherweise nicht bestätigt. Dennoch sind ja die Probleme vorhanden. Was könnte ich noch tun, um den Grund dafür herauszufinden? Für Ihren fachkundigen Rat sehr herzlichen Dank!

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.03.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, da können Sie ja froh sein das Ihre Implantate offenkundig keine Lockerung aufwiesen. Wir behandeln schmerzhafte Blockaden in der Regel mit Hilfe der muskellockernden "Zellbiologischen Regulationstherapie" durch die Physioterapeuten der Gelenkreha-Physiopraxis: Wir haben damit sehr gute Erfolge bei der Freigabe der Beweglichkeit und der Beseitigung von Muskelschmerzen nach Endoprothesenoperationen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Behandlung Ihrer Hüftschmerzen.

27.02.2018 - 10:25 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rinio, ich hatte eine...

von Edith T.

... Blockade des ISG. Danach wurde ich eingerenkt, obwohl ich zwei künstliche Hüftgelenke habe. Meine Sorge ist jetzt könnten sich dadurch die Implantate lockern? Außerdem ist mein Hüftkopf links (schon vor dem Einrenken) nach cranial um 1mm gewandert. Wie kann das passieren? Für eine Antwort bedanke ich mich schon im Voraus ganz herzlich. Lieb Grüße Edith T.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin eine Behandlung des ISG Gelenkes betrifft das Hüftgelenk in aller Regel nicht. Sie beschreiben nun, dass ihr Hüftkopf um 1 mm nach oben gewandert ist. Hüftgelenke und Becken sind dynamische Systeme, die über Gelenke Fugen und Bänder an der Lendenwirbelsäule aufgehängt sind. Ich verstehe jetzt nicht ganz, mit welcher Methode sie bei einem so dynamischen System wie dem Hüftgelenk, eine Veränderung der Position des Hüftkopfes um einen Millimeter festgestellt haben. Um das zu beurteilen müsste ein Hüftspezialist tatsächlich ihre bildgebenden Befunde sichten. Relevante Befunde in der Bildgebung einer Hüftprothese betreffenden alle Riegel die Winkel, die Verankerung im Knochen, und mögliche Zeichen physiologischer Umbauvorgänge oder Wassereinlagerungen im Knochen (Ödeme).

25.02.2018 - 16:49 Uhr

Hallo, ich hatte am 25.11.17 einen Autounfall und...

von Birgit H.

... bin mit der Diagnose, dorsale Hüftgelenksluxationsfraktur mit mehrfragmentärer hinterer Pfannenrandfraktur rechts AO 62-A12.3, am 30.11.17 operiert worden. Offene Reposition der Azetabulumfraktur und Osteosynthese durch dorsale Platte (Matta 8L Stahl) Nach 7 Wochen Teilbelastung habe ich auf Reha angefangen voll zu belasten. Die schmerzen wurden immer mehr, bis ich schließlich nicht mehr auftreten konnte. Nun stellte sich heraus, dass sich die Platte mit den Schrauben gelöst hat und auf den Hüftkopf drückt. Der Hüftkopf ist zu 1/3 aufgebraucht. Meine Frage an Sie ist, kann ich trotzdem ein neues Hüftgelenk bekommen und wie will man das befestigen. Vielen Dank im vorraus, Liebe Grüße Birgit.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, Sie beschreiben hier einen sehr ungünstigen Behandlungsverlauf, das sicher viel Ihre Geduld am Kraft erfordert, um das mit Hilfe ihrer Ärzte erfolgreich zu bewältigen. Ich würde sie auch bitten, solche Fragen zuallererst an die sie behandelnden Ärzte zu stellen, die ihre Situation genau kennen. Natürlich kann ich eine allgemeine Antwort geben, als Beratung in ihrem speziellen Fall ist das ohne vorangegangene Untersuchung allerdings nicht gemeint. Um eine Hüftprothese zu operieren, ist ein intakter Hüftkopf nicht erforderlich. Bei einer Kurzschaftprothese, ebenso wie bei einer Langschaftprothese, würde der Hüftkopf entfernt werden und der Prothesenschaft im Femur verankert. Nur im Falle der Versorgung mit einer Oberflächenersatzprothese nach McMinn kann ein beschädigter Hüftkopf Probleme machen: Aber auch hier gibt es spezielle varianten der Birmingham Hüftprothese, die mit solchen Situationen zurecht kommen. Eine weitere sehr wichtige Fragestellungen Ihrem Fall, ist die Herstellung eines stabilen Acetabulums zur Verankerung der Hüftgelenkspfanne. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Geduld bei der Bewältigung dieser Situation.

04.02.2018 - 10:37 Uhr

Guten Tag! habe eine Frage. Bei mir ist wohl ein...

von Monica M.

... Abrieb des PET-Inalys dafür verantwortlich, dass ich die im Artikel beschriebenen Schmerzen habe u. das Rö-Bild eine dunkle Veränderung um dem oberen Schaftanteil zeigt. Wie verändert sich hier der Knochen und was passiert bzw. wie lange kann mit der Wechsel-OP gewartet werden (TEP ist 7 Jahre drin, bin 62 Jahe alt.) Dank im voraus für Ihre Antwort, MfG Monica

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.02.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für diese freundliche Anfrage. Dunkle Veränderungen im Röntgenbild an den Hüftknochen, die bei hoher Knochen hell oder weiß dargestellt werden, zeigen einen Abbau von Knochensubstanz. Der PET Abrieb lockt häufig Fresszellen an, die versuchen, den Plastikabrieb aus dem Körper zu schaffen. Natürlich können die Fresszellen das PET nicht verdauen, und gehen häufig vor Ort wieder zugrunde. Die PET Partikel bleiben deshalb trotz Immunreaktion in der Umgebung der abreibenden Gleitfläche der Prothese. Die dadurch immer stärker zunehmende Fremdkörperreaktion des Körpers führt auch lokal zum Knochenabbau in der könöchernen Umgebung der Prothese. Nach längerem Verlauf führt es seinem Phänomen, das aseptische Osteolyse heißt. Bei der Osteolyse werden Knochenbälkchen abgebaut und stattdessen Wasser in den Knochen eingelagert. Die Stabilität und Tragfähigkeit des Knochens nimmt dadurch ab. Das sind die Bereiche dem Röntgenbildern dunkel dargestellt werden. Auf die Tragezeit einer Hüftendoprothese hat diese aseptische Lockerung natürlich einen ganz direkten Einfluss, weil die Stabilität der Prothese von der Tragfähigkeit des umliegenden Knochen Stams abhängt. Allerdings lässt sich keine Prognose treffen, wie lange sie den Prothesenwechsel noch hinauszögern können. Sie müssen ihre Hüftendoprothesen und engmaschig beobachten lassen und auch die üblichen Symptome einer Prothesenlockerung beachten. Die tatsächliche Standzeit ist auch von vielen anderen Faktoren abhängig, wie z.b., Belastung, Ihrer Knochendichte, ihrem Lebensalter. Bitte bleiben Sie mit Ihrem Hüftspezialisten in Verbindung und machen regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

02.02.2018 - 13:21 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht können...

von P. Suhr

... Sie mir einen Rat geben, was ich noch unternehmen könnte, um endlich von den Gehhilfen wegzukommen. Ich habe 05/15 und 12/15 eine Hüft-Tep erhalten. Davor konnte ich, zwar versteift durch Hüftdysplasie, ohne Gehhilfen und Hinken laufen. Seit meiner ersten Hüft-Op ist leider ein Laufen ohne Gehhilfen auf der Straße nicht mehr möglich. Ich habe 02/16 und 12/16 eine Nachoperation auf beiden Seiten gehabt, wo die Muskeln noch einmal gestrafft wurden. Leider alles ohne Erfolg. Seitdem quäle ich mich mit Sport jeglicher Art ab. REHA habe ich absolviert und trotzdem ist ein Gehen ohne Hilfe durch das Absinken meiner Hüften mit Schaukelgang nicht möglich. Jetzt mache ich täglich Sport (Trampolin, Cardio), um meine Muskeln weiter zu stärken. Was könnte ich noch tun, um endlich von den Gehhilfen wegzukommen? Meine Hände und Unterarme sind auch schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich bedanke mich für Ihre Mühe und verbleibe mit freundlichem Gruß, P. Suhr

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.02.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient sie haben offenbar ein schweres Problem bei der Rehabilitation nach Operation an der Hüfte Endoprothese zur Therapie einer Hüftdysplasie. In ihren komplexen Fall ist eine weitere sinnvolle Rehaempfehlung zwingend darauf angewiesen, dass der Arzt sie körperlich untersucht, und auch die Röntgenbilder und ihre weiteren Befunde intensiv zur Kenntnis nimmt. Eine Beantwortung Ihrer Frage ist daher hier an diesem Ort über das Internet nicht wirklich sinnvoll. Ich würde Sie bitten, zur Beantwortung Ihrer Frage bei einer Hüftspezialisten eine Zweitmeinung zu Ihrem Fall einzuholen.

01.02.2018 - 21:38 Uhr

Bin weibl., 1,69 m, 71 kg, Jahrgang 1938, bis zu...

von "Henriette"

... den OP's Jahrzehnte lang Tennispielerin! Seit 24.6.und 24.11.2014 habe ich rechts und links je 1 Hüftgelenkprothese. Nach Reha und anschließender weiterer ambulanter "Behandlung" ist schließlich alles gut. An Krücken denke ich schon lange nicht mehr und es war inzwischen alles sehr normal, keine Schmerzen, kein Gedanke an Vergangenes. Meine schwereren Einkäufe bringt mir ein netter Nachbar von der TG bis vor die Wohnungstür. Im Nov. spürte ich dann hin und wieder beim Treppensteigen eine Art Schwäche, mal im linken, dann auch im rechten Oberschenkel. Im Nov. wurde alles häufiger. Ein Besuch beim Orthopäden ergab zunächst nichts, weil die Bewegungen, auf dem Rücken liegend, nicht schmerzten. In diesen Tagen hatte ich öfters, meist links, eine Blockade, so dass ich keinen Schritt mehr gehen konnte, gleiches auch rechts, aber weniger intensiv. Die ziehenden Schmerzen in der linken Seite wurden schlimmer. Ein nächster Besuch beim Orthopäden heute und Röntgenaufnahmen lassen eine Pfannenlockerung vermuten. Habe heute einen Termin gemacht für eine Szintigraphie am 1.3.2018. Ich spüre, links heftiger, aber auch mäßig rechts, dass mich Böses erwartet. Was schätzen Sie aufgrund meiner Schilderung? Dank im Voraus für Ihren Rat. PS: Habe mir vor 6 Mon. nach Rücksprache mit der Klinik und deren Genehmigung ein Trampoin gekauft, (das ich seit einigen Wochen nicht mehr benutze, weil ich eine heftige Grippe hatte). Das Trampolin ist auf Anraten des Operateur-Nachfolgers voll in Ordnung, da ich eine weich federnde Variante besorgt habe. Wie lässt sich eine Lockerung - sogar beiderseits, wenn auch unterschiedlich, - erklären, nachdem ich weder gefallen noch sonst Verbotenes getan habe? Es grüßt Sie "Henriette"

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.02.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, sie haben offenbar etwa 3 Jahre nach ihrer Hüftendoprothesen Operation Zeichen einer Prothesenlockerung. Eine Prothesenlockerung tritt nicht immer zwangsläufig aufgrund einer mechanischen Einwirkung, eines Fehlverhaltens, oder einer periprothetischen Fraktur auf. Es gibt auch andere Faktoren, wie z.b. Aseptische Osteolyse: Bei der aseptischen Osteolyse gibt es eine Immunreaktion des Körpers auf dem Plastikabrieb der Polyethyleninlay der Hüftgelenkspfanne. Das führt zu einer Schwächung des Knochens rund um die Hüftpfanne. Die Tragfähigkeit des Knochens nimmt ab. Fortgeschrittene Osteolyse ist das bereits im Röntgenbild erkennbar. Die Knochenszintigraphie dient dazu, Heilungs- und Umbauvorgänge rund um die Prothese zu zeigen, die durch eine Überbeweglichkeit der Implantate, zB. aufgrund einer Osteolyse erklärbar wären. Der genauen Verlauf ihrer Prothesenlockerung lässt sich aufgrund dieser Anfrage, ohne Vorliegen genauer Befunde, nicht wirklich voraussagen. Intensität der Immunreaktion auf PET Abrieb, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer aseptischen Osteolyse sind zwischen den einzelnen Personen recht verschieden. Die meisten Patienten kommen sehr gut 15 bis 25 Jahre mit ihrem Prothesen Abrieb zurecht. Für den Fall dass sich der Verdacht der Hüftprothesenlockerung bei Ihnen bestellt, ist natürlich empfehlenswert, dass sie im Falle einer Wechseloperation, auf Keramikgleitflächen, oder eine andere Lösung umsteigen, die künftig Plastikabrieb verhindert. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute bei der Lösung dieser sehr schwierigen Situation. Sie werden viel Geduld benötigen.

29.01.2018 - 11:37 Uhr

Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Eben genau...

von Sascha R.

... diese Geometrie wurde bei der Kurzschaft-OP links damals nicht richtig berücksichtigt. Auf den Röntgenbilder sieht vor allem auch der Öffnungswinkel der Hüftpfanne ganz anders aus als rechts bei mir und auch als bei anderen künstlichen Hüftgelenken. Könnten meine Schmerzen und die fehlende Kraftübertragung auch daher rühren? Im Wasser kann ich fast schmerzfrei und normal rennen, aber sobald mehr Gewicht (ich wiege 82 Kg) zu tragen ist, kommen sofort diese Entzündungsschmerzen. Es fällt mir auch auf, dass auf Kraftgeräten (Beinpresse, Beinstricker etc.) die Kraft in beiden Beinen gleich ist und der Kraftunterschied erst kommt, wenn ich auf dem Bein stehe, resp. ich mich fortbewege. Welche weiteren Untersuchungen müsste ich genau machen lassen? Empfohlen hat man mir letzthin einfach nur ein Spect-CT. Gibt es noch andere sinnvolle Untersuchungen, welche mir endlich Klarheit über die genaue Ursache geben?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.02.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient vielen Dank für ihre erneute Rückfrage. Mit ihrem Hinweis beschreiben Sie einen ganz wichtigen Sachverhalt für die Planung einer Hüftprothese: Wir orientieren uns tatsächlich immer am gegenüberliegenden Gelenk, um die Geometrie einer Hüftendoprothese zu planen. Abweichungen in der Geometrie bei der Hüftgelenke versuchen wir zu vermeiden. Bin in Ihrem Fall der Winkel der Hüftpfanne bei beiden Hüftgelenken an den deutlichen Unterschied aufweist, dann kann es zu einer kritischen Belastung Ihrer Hüftprothese führen. Die SPEC-CT, diese erwähnen ist in diesem Fall hilfreich weil sie Stoffwechsel, Entzündungs-, und Umbauvorgänge in dem Knochen rund um die Prothese zeigen kann. Ihre Hüftprothesenlockerung geht mit einer deutlichen Erhöhung der Stoffwechselaktivität einher, oder Knochen natürlich versucht durch Heilung zu kompensieren. Wenn das Röntgenbild keinen eindeutigen Befund auf Lockerung der Hüftprothese eingibt,SPEC dann ist tatsächlich das SPEC-CT das geeignete Verfahren um zu zeigen, dass der Knochen rund um das künstliche Hüftgelenk bei ihnen gestresst ist.

29.01.2018 - 10:40 Uhr

Seit fünf Jahren habe ich Schmerzen nach einer...

von Monica M.

... Hüft-TEP 2010 nach der Amis Methode Keramikkopf/PE Inlay. Anfangs bekam ich immer wieder Spritzen, da ansch. eine Schleimbeutelentzündung vorlag, Rö Bef. 2014: beginnende Lockerung am Schaft; weitere Kontrollaufnahmen zeigen eine zunehmende Veränderung des Knochens. Mehrere Orthopäden raten zum Abwarten, aber die Schmerzen schränken mich sehr ein. 3/2017 habe ich links auch eine HÜFT-TEP bekommen; zuvor wurde rechts eine Punktion gemacht, um eine Entzündung auszuschließen. Es bestehen rechts Ossifikationen und die Veränderungen des Knochens im oberen Schaftbereich sind größer geworden, aber der Schaft weiter unten sitzt wohl noch fest im Knochen. Mache mir Sorgen, was passiert, wenn sich diese Veränderung immer weiter ausbreitet. Wann ist ein Wechsel angezeigt und welchen Einfluß haben die Ossifikationen? Wäre Ihnen sehr dankbar für Informationen, da ich von den behandelnden Orthopäden nur höre "einfach abwarten", obwohl die jährl. Kontrollaufnahmen eine immer größer werdende Veränderung zeigen. Vielen Dank und liebe Grüße vom Bodensee Monica M.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 01.02.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, heterotope Ossifikationen im Knochen, das sind Knochenneubildungen im Weichteilgewebe außerhalb des Skelettsystems, entstehen in aller Regel nach Verletzungen, aber auch nach Implantation einer Hüftprothese. Sie können ganz direkt Schmerzen verursachen und das Ergebnis einer Hüftprothese deutlich beeinträchtigen. Die Ursachen von heterotopen Ossifikationen sind nicht zu ermitteln. Es kann etwas mit ausgewanderten Knochen Stammzellen zu tun haben, die sich während der Operation im Gewebe verbreiten. Die heterotopen Ossifikationen werden in aller Regel radiologisch, also durch ein Röntgenbild nachgewiesen. Manchmal kann man den Prozess der Ossifikation auch mit Hilfe einer Knochen-Szintigraphie genauer darstellen und auch das Stadium der Knochen-Neubildungen erkennen. Zur Vorbeugung von Ossifikationen werden häufig nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Es gibt die Möglichkeit die Ausbildung von Ossifikationen durch ionisierende Strahlungen zu verlangsamen. Der Wirkmechanismus der Strahlentherapie bei Ossifikationen ist aber noch wenig bekannt und erforscht. Wen die Ossifikation aber zu weit fortgeschritten ist, hilft auch die Strahlentherapie nicht mehr. Dann bleibt eigentlich nur noch die operative Entfernung. Das ist also eine sehr komplexe Situation, in der sich je nach Stadium ihrer Ossifikation, keine eindeutige Behandlungsmöglichkeit ergibt. Die Ossifikation nach Operation der Hüftprothese ist gar nicht so selten: Je nach Untersuchung findet man sie bei 10% bis 90% aller Patienten. Bei den wenigsten führt es allerdings zu Beschwerden. Bei Patienten mit einem Risikoprofil für heterotope Ossifikationen ist daher eine prophylaktische Behandlung z.b.NSAR-Gabe (Ibuprofen etc) hilfreich. Eine Revision der Hüftprothese und Implantat einer neuen Prothese ist, in Abwesenheit einer Prothesenlockerung, keine geeignete Maßnahme bei Ossifikation. Ich wünsche Ihnen alles Gute bei der weiteren Behandlung.

28.01.2018 - 23:52 Uhr

Ich habe vor 3 Jahren als 45-jähriger eine...

von Sascha R.

... Hüft-Tep mit Kurzschaft machen lassen. Alles ist soweit gut verlaufen, jedoch hatte ich von Anfang beim Start sportlicher Betätigungen nach 6-9 Monaten einen stechenden Schmerz links auf der Höhe des Trochanters. Zudem funktioniert die Kraftübertragung nicht richtig. Ich kann nicht vom linken Bein abspringen, respektive auf diesem landen. Beidbeinig geht es hingegen problemlos. Die Muskulatur links (Oberschenkel, Gesäß) war schon vor der OP extrem verkümmert. Diese baue ich nun schon seit Jahren auf und es ist auch etwas mehr Kraft ins Bein gekommen. Trotzdem besteht ein riesiger Unterschied zum vor 1 Jahr rechts operierten Bein, bei welchem ein normaler, längerer Schaft verwendet wurde. Ist es möglich, dass meine Körperanatomie einfach nicht für einen Kurzschaft geschaffen ist oder könnte auch eine bisher nicht entdeckte Lockerung (es wurde bereits u.a. ein CT gemacht) der Grund für die fehlende Kraftübertragung sein?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, ganz entscheidend für den Erfolg einer Knochen sparen und Kurzschaftprothese ist eine gute OP-Planung. Dabei musste Geometrie ihres Hüftgelenks genau berücksichtigt werden. Das ist übrigens auch bei der normalen Langschaftprothese der Fall. Sie haben nun offenbar in den letzten drei Jahren ein Problem bei der Belastbarkeit ihres mit Kurzschaftprothese ersetzten linken Hüftgelenkes erlebt. Das kann nun einige Ursachen haben. Neben dem CT, wir schon gemacht haben, müsste man weitere Untersuchungen durchführen die zeigen ob es weiterhin Umbau und Heilungsprozesse in ihrem Oberschenkelknochen gibt, die diese Schmerzen erklären können. Um etwas Genaueres zu Ihrem Fall zu sagen müssten Sie sich in der Sprechstunde eines Hüftspezialisten vorstellen. Die Verbesserung der Belastbarkeit wäre natürlich ein ganz erheblicher Aspekt, um ihre Lebensqualität zu verbessern und die Hüftprothese zu einem erfolg zu machen der sie auch in ihrem offenbar aktiven Lebensstil unterstützt. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute bei ihrer weiteren Recherche.

25.01.2018 - 20:58 Uhr

Frage: Wie macht sich eine Lockerung im...

von kerstin

... künstlichen Hüftgelenk bemerkbar? Habe seit ein paar Tage unterhalb der narbe starke schmerzen und kann keine Treppe steigen. Danke für die Antwort

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage zur Lockerung der Hüftprothese. Sie beschreiben eines Szenario, das durchaus auf ein Problem mit der Hüftprothese hinweisen kann. Gerade unter Belastung oder beim Auftreten verstärkter Hebelwirkungen, kann sich eine gelockerte Hüftprothese erstmals bemerkbar machen. Natürlich können auch viele andere Ursachen diesen Schmerz verursachen, z.b. Nerveneinklemmung, Schleimbeutelentzündung, ausstrahlender Schmerz aus der Lendenwirbelsäule und vieles anderes mehr. Sie sollten sich mit ihren Beschwerden bei einem Spezialisten für Hüftendoprothetik vorstellen um ihre Prothese untersuchen zu lassen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Besserung.

12.01.2018 - 19:32 Uhr

Seit einigen Jahren habe ich Muskelschmerzen im...

von Günter H.

... linken Oberschenkel. Vom Rücken über den Hüftknochen abwärts hindern Muskelverspannungen außen, innen auch im vorderen Bereich des Ober-schenkels das Laufen und etwas schweres Tragen. Seit ein paar Monaten haben diese zugenommen, ich spüre sie bis ins Knie und öfter im Unterschenkel. Laufen geht nur noch am Stock, Fahrradfahren und Bewegungen im Wasser geht problemlos. Ich habe ein unsicheres Gefühl im linken Bein. Die Orthopädie, die mir Jan. 2007 eine Titanhüftprothese eingesetzt hat, behauptet, laut Röntgenbildern handele es sich um Lockerung, es müsste schnellstens gewechselt werden. Eine Besserungsgarantie könnten sie mir aber nicht geben. Ein neutraler Orthopäde (2.Meinung) konnte laut Röntgen keine Lockerung feststellen, aber Rückgratverkrümmung und unterschiedliche Beinlängen könnten die Ursache der Muskelprobleme sein. MRT der LWS v. 5.10.16 . Spinalkanalstenose in L3/4u. 4/5, Foramenstenose in Höhe 4/5 li. mehr als re.,Auslockerung Hüftgel. ausgeschlossen. Skelettszintigraphie v. 24.8.17 urteilt keine sicheren Lockerunszeichen. Schriftl. Berichte kann ich nachreichen. Ich bin so verunsichert, wem soll ich glauben? Können Sie mir einen verbindlichen Rat geben?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 18.01.2018
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient sie haben dann zwei widersprechende Meinungen und fragen das Internet um Rat. Es ist natürlich nicht möglich in einem so komplexen Fall ohne die Möglichkeit der körperlichen Untersuchung und Bildgebung eine vernünftige Meinung zu ihrer Situation abzugeben. Kann ich gut verstehen. In aller Regel lässt sich aber eine Prothesenlockerung mit Hilfe eines Computertomographen (CT) recht zuverlässig darstellen. Vielleicht sollten Sie versuchen diese entscheidende Untersuchung durchführen zu lassen, falls das noch nicht geschehen ist. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

07.01.2018 - 16:20 Uhr

Mein Mann hatte vor 25 J.eine TEP li. eingesetzt...

von Monika S.

... bekommen, die sehr stabil war. Leider rutschte er im Sommer aus und fiel auf die linke Hüfte und dabei scheint sich die Hüftpfanne gelockert zu haben. Nun blieb wohl nicht anderes übrig, als die Pfanne zu erneuern. Das geschah nun am 22.11.2017. Eine AHB folgte und dort sprang das Gelenk immer wieder aus der Pfanne heraus. Also hieß es zurück ins Krankenhaus und dort wurde ihm eine spezielle Bandage angepasst (mit Klettverschluß). Am 21.12.17 wurde mein Mann nach hause entlassen. Die Reha wurde einfach abgebrochen und nicht unterbrochen, was richtig gewesen wäre. Nun wurde erneut eine Reha beantragt und bewilligt und dort haben sich Physiotherapeuten bereits geweigert, ihn zu behandeln des Risikos wegen, dass das Gelenk herausspringt. Was tun?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 12.01.2018
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Monika, bitte wenden Sie sich an den operierenden Arzt, er ist in diesem Fall dafür verantwortlich die AHB anzuordnen un ggf. durch Telefonate, Bemühungen des sozialen Dienstes seiner Praxis oder Klinik oder schriftliche Rehaanweisungen für die angemessene Information zu sorgen. Natürlich benötigt Ihr Mann auch nach Hüftprothesenwechsel eine angemessene Rehabehandlung. Es ist unverständlich, dass die Physiotherapeuten diese anscheinend verweigern, wie Sie berichten. Hüftluxationen sind eine normale Komplikation, mit der man physiotherapeutisch umgehen kann.

03.12.2017 - 20:43 Uhr

Ich habe linksseitig Schmerzen im Oberschenkel,...

von Ilona N.

... die Muskeln verhärten sich, das Bein brennt innen, jedoch außen wirkt es kalt. Das linke Bein schwillt bis in die Fußknöchel an und der linke Gesäßseite schmerzt beim Sitzen und Stehen. Vor zwei Jahren hatte ich einen Unfall mit dem Fahrrad, hier wurde der Lenker in den Oberschenkel gerammt. Kann es sein, dass sich nachträglich eine Schaftlockerung gebildet hat? Seit dem Unfall habe ich auch verstärkt Infekte und Allergien. Welche Untersuchung (ohne OP) geben genauen Aufschluss?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 07.12.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin Eine Prothesenlockerung kann sich allmählich als Folge eines Unfalls herausbilde. Ihre Symptome passen aber nicht ganz dazu, weil eine Lockerung der Hüftprothese vor allem belastungsabhängige Schmerzen, keine Ruheschmerzen verursacht. Mit Hilfe eines Röntgenbildes, eines MRTs und ggf. eines CTs könnten wir das abklären und das weitere Vorgehen besprechen.

03.12.2017 - 10:19 Uhr

Guten Morgen, ich habe im letzten Jahr eine neue...

von Sylvia R.

... Hüfte Tep bekommen. Nun seit 11.10 habe ich sehr starke schmerzen. Ich habe viele Untersuchungen gemacht, alles sei in Ordnung. Nun habe ich ein anderes Krankenhaus aufgesucht und da stellte man einen Riss fest und zudem die Naht liegt nicht an. Nun hat man bei mir ein Syntigrafie und eine Hüftpunktion gemacht, ich warte aber auf das Ergebnis. Nun meine Frage: Was und wie darf ich mich verhalten, sprich gehen auf Krücken, das ganze Verhalten würde ich gerne wissen. Vielen lieben Dank, Sylvia R.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 07.12.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, bitte klären Sie das unmittelbar mit Ihrem betreuenden Arzt. Eine Fernberatung bei einem Patienten der sich in akuter Behandlung befindet ist gefährlich und über das Internet sicher nicht zulässig. Das ist kein böser Wille, sondern zu ihrem Schutz. Bitte wenden Sie sich an Ihren ärztliche Betreuer und klären Sie ihre dringenden und wichtigen offenen Fragen unmittelbar ab. Fordern Sie wenn nötig einen Rückruf an.

25.11.2017 - 21:49 Uhr

Ergänzung zu meiner Frage vom 20.11.17- 21.42Uhr:...

von Michael T.

... Meine Frage bezieht sich auf meine Befürchtung, dass sich die TEP schon gelockert hat, weil ich nur wenn das betroffene Bein unter Last ist, die beschriebenen Schmerzen habe. Meiner Meinung bringt ein Röntgenbild im Stehen nichts. Erst ein zweites Bild unter Entlastung könnte doch zeigen, ob die TEP wandert. Vielen Dank.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.11.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, in regelmäßigem Verlauf - beginnend unmittelbar nach der Operation sollte es Röntgenbilder Ihrer Hüftprothese geben, die man mit der aktuellen Aufnahme vergleichen kann. Genau in so einer Situation muss man die früheren Bilder zu Rate ziehen.

20.11.2017 - 21:42 Uhr

Guten Tag, ich (m. 67) habe vor einem halben Jahr...

von Michael T.

... eine zementfreie Hüft-TEP bekommen. Der Anlass, einen Orthopäden aufzusuchen, waren plötzlich auftretende Schmerzen in Oberschenke und Knie (keine Hüftschmerzen!), welche mich stark in der Wegstrecke einschränkten (1 km). Diagnose lautete Hüftdysplasie von Geburt an - Koxarthrose. Für mich als problemloser Wandersmann unverständlich. Physiotherapie brachte nix, Symptombekämpfung durch Medikamente lehnte ich ab. Nun habe ich eine neue Hüfte, nach Reha und allen Pipapo dieselben Schmerzen wie vorher, nur schlimmer, zusätzlich dazu in der Hüfte. Kein Ruheschmerz, sondern nur bei Belastung. Kann wenig laufen und stehen. Orthopäde spricht von "Geduld haben". Muskelaufbau funktioniert nur unter Schmerzen. Soll ich glauben und warten? Vielen Dank für Ihren Ratschlag.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 04.12.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, es gibt Faktoren, die die Einheilung der Hüfte fördern. Dazu gehört dosierte Belastung, viel belastungsfreie Bewegung und Physiotherapie. Zusätzlich sollten Sie prüfen lassen, ob es weitere Schmerzquellen gibt, wie kontrakte Muskulatur um das Hüftgelenk herum oder eingeklemmte Nerven. Wenn Sie wollen können Sie bezüglich des Sitzes und der Geometrie Ihrer Hüfte auch eine Zweitmeinung bei einem anderen Hüftspezialisten einholen.

18.11.2017 - 19:23 Uhr

Kann sich eine gelockerte Hüftprothese wieder von...

von A. Herrmann

... allein festigen?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 22.11.2017
Dr. med. Martin Rinio

Sehr geehrter Herr Herrmann, eine gelockerte Hüftprothese festigt sich nicht wieder von alleine. Wenn bei zementierten Prothesen der Knochenzement versagt, dann muss die Befestigung erneuert werden. Auch eine einwachsende Prothese kann sich ohne eine initiale Befestigung nicht mehr stabil mit dem Knochen verbinden.

12.11.2017 - 07:41 Uhr

Habe 2007 eine Hüftprothese bekommen, nach einem...

von Christa H.

... 1/2 Jahr quietschte meine Hüfte beim Laufen, dann kamen auch vermehrt Schmerzen hinzu. 2010 wurde die Prothese erneuert, wuchs aber nicht an, weil noch zu viel nekrotisches Gewebe verblieben war. 2012 wurde erneut die Hüfte gewechselt mit einem Knochenimplantat. Nach der Knie OP an der gleichen Seite fingen die Schmerzen in der Hüfte erneut an. Nun stellte man fest, dass die Pfanne gelockert sei. Jetzt käme für mich eine 4. OP an der gleichen Hüfte auf mich zu. Kann das gut gehen? Ich habe schreckliche Angst! Lieben Gruß Christa H.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 22.11.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, das ist wirklich ein sehr ungewöhnlich schwieriger Verlauf. Die Schwierigkeiten des Hüftprothesenwechsels steigen mit jeder Operation. Sie sollten sich in die Hände eines ausgewiesenen Experten begeben, der alle notwendigen Voruntersuchungen und Gefahren vorab abklärt, um diese bevorstehende Wechseloperation wirklich abzusichern. Dann kann es auch gut gehen und endlich zu der stabilen Versorgung führen, die Sie benötigen.

24.10.2017 - 19:31 Uhr

Hallo, bin 56 Jahre und habe 11/2010 eine neue...

von Frank L.

... Hüftprothese bekommen (Kurzschaft, Zementfrei)...es lief bis zum Frühjahr 2017 alles bestens. Ich konnte auch wieder ohne Problem Joggen. Doch die Strecken wurden immer kürzer, bis zu einer bestimmten Distanz bin ich immer schmerzfrei. Anfangs fingen die Schmerzen bei ca. 10 km an und beginnen jetzt schon bei 4 km. Der Schmerz zieht sich vom Gesäß über die Leiste bis in den Oberschenkel. Wenn ich dann gehe, lässt der Schmerz langsam wieder nach. Ich habe probiert danach dann noch Rad zu fahren, um die 20 km, das geht gut und schmerzfrei. Im normalen Alltag habe ich noch keine Probleme. Mein Arzt meinte, dass sich meine Hüftprothese gelockert hat und hat mich zu einer Spezialuntersuchung (Radiologie und Nuklearmedizin) überwiesen. Sollte sich die Lockerung bestätigen, ist mein Frage, wie lang ich den Austausch rauszögern kann? Wie gesagt, im normalen Alltag bin ich noch schmerzfrei. Das Joggen habe ich erst einmal aufgegeben! LG Frank

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 07.11.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, das aufgeben von Stoßbelastungen ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Sie sollten dennoch den Grad der Lockerung Ihrer Hüftprothese durch eine Untersuchung bestätigen, damit Sie ihre situation genau kennen. Vielleicht ist der Prothesenschaft ja gar nicht gelockert, und die Schmerzen haben eine andere Ursache? Sie müssen immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.

06.10.2017 - 13:06 Uhr

Kann eine OP, wenn eine Schilddrüsenüberfunktion...

von Gerhard K.

... vorliegt, überhaupt risikolos durchgeführt werden?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.10.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, bit besprechen Sie das mit Ihrem Anästhesisten. Er wird Ihre Medikamenteneinstellung überprüfen, und - wenn nötig - weitere Tests anordnen.

03.10.2017 - 12:39 Uhr

Hallo, ich bin 49 Jahre und erhielt im August...

von Pia H.

... 2008 ich eine Mac min links, bis jetzt ok. Im Juni 2016 bekam ich eine Hüft Tep rechts. Hatte von Anfang an weiter Schmerzen und Schwierigkeiten beim laufen auch im Ruhezustand. War ständig beim Arzt mit der Bemerkung ich solle Geduld haben und noch mehr Sport treiben. Je mehr ich das Bein mit Sport belastet habe, ging es mir schlechter. Jetzt wurde der Verdacht an Hand der Röntgenbilder geäußert, dass der Schaft sich gelockert hat mit eventueller Infektion und Knochenveränderung. Sollte mich sofort in der Klinik wieder vorstellen, was ich auch tat. Nach Aufklärung was alles auf mich zukommt , sollte ich mich sofort einer Punktion unterziehen mit anschließender OP Planung. Leider ist mein Vertrauen in diese Klinik durch die stattgefundenen Gespräche, wo meine Beschwerden nicht ernst genommen wurden stark gesunken bzw. habe ich Angst mich da noch mal operieren zu lassen. Ich bin auf der Suche nach einer/m spezialisierten Ärztin/Arzt die mir helfen, das ich wieder Schmerzfrei und normal gehen kann. Lg Pia

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.10.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, wenn Verdacht auf einen Prothesen-Infekt vorliegt - das entnehme ich der Anordnung der Punktion - dann sollten Sie nicht lange Warten mit der Neuvorstellung bei einem Arzt. Grundsätzlich ist eine Prothesenrevision auch kein Grund für einen Vertrauensverlust - es kommt selten vor, und jede Operation hat ein Restrisiko. Bitte unterstützen Sie Ihre behandelnden Ärzte so schnell wie möglich im eigenen Interesse bei der Klärung der Lockerungsursachen für Ihre Hüftprothese. Gerne dürfen Sie sich auch bei uns vorstellen.

03.10.2017 - 12:16 Uhr

Bin am Montag beim spazieren mit dem Hund ziemlich...

von Angelika H.

... schwer gefallen. Auf die linke Seite wo ich eine Titanhüfte habe. Nun habe ich Schmerzen im linken Bein und Leiste. Was kann das sein?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.10.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, einen schweren Sturz sollten Sie ärztlich untersuchen lassen, vor allem, wenn die Schmerzen nicht oberflächlich sind und evtl. schon länger andauern.

21.09.2017 - 14:31 Uhr

Vor zehn Wochen hatte ich eine Hüft-TEP rechts,...

von Katrin M.

... zementfrei, mit sofortiger Vollbelastung. Bisher lief alles gut, ich konnte nach sechs Wochen die Gehhilfen weglassen und wieder Auto fahren. Nun ist mir aber vor einer Woche ein Hund vor's Auto gelaufen und ich musste eine Vollbremsung machen. Seither habe ich das Gefühl, dass der rechte Oberschenkel und die Leiste bei manchen Bewegungen, vor allem Anheben des Beines, mehr weh tun als vorher. Kann sich nach neun Wochen die TEP durch eine solche unkontrollierte Bewegung noch lockern? Oder können dabei Schäden, z.B. Haarrisse am Oberschenkelknochen entstehen? Auf welche Symptome muss man bei einer Lockerung achten? Vielen Dank und viele Grüße

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 28.09.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, eine Prothesenlockerung der Hüftprothese führt zu ähnlichen Schmerzen wie die Hüftarthrose: Ziehende Schmerzen und Verkürzung der maximalen Gehstrecke, Anlaufschmerzen und irgendwann auch Ruheschmerzen. Bei der Kraft, die bei einer Vollbremsung wirkt kann sich eine Prothese nicht mehr lockern. Es kann aber durchaus sein dass Ihr frisch operiertes Gewebe diesem Einsatz noch nicht ganz gewachsen war und sie sich eine Zerrung oder eine Überlastung des frischen Narbengewebes zugezogen haben. Wenn es nicht besser oder sogar schlechter wird, sollten Sie sich von Ihrem Operateur nochmals untersuchen lassen.

30.08.2017 - 19:34 Uhr

Vielen dank für diesen hinreichenden Bericht....

von Gerhard G.

... März 2017 bekam ich ein neues Hüftgelenk, ich bin 78 Jahre. Nach 5 Monaten habe ich Schmerzen in der Leiste, Oberschenkel spüre und höre ich klicken. Der Arzt meint der Schaft ist noch nicht verheilt, dauert noch 3 bis 6 Monate.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 31.08.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage. Klickgeräusche sind eigentlich nur zu erwarten, wenn Patienten Metall-Metall-Gleitpaarungen oder Keramikgleitpaarungen bekommen haben. Wenn Sie eine einwachsende Prothese bekommen haben (also keinen zementbefestigten Prothesenschaft), dann hängt die Einheilungszeit auch von Ihrer Knochenqualität und Knochendichte ab. Mehrere Wochen Teilbelastung sind durchaus notwendig, um eine hinreichende Heilungszeit zu gewährleisten. Mit dem zementbefestigten Prothesenschaft ist eine sofortige Vollbelastung des Prothesenschaftes möglich, bei nicht geringerer Haltbarkeit. Vor allem bei älteren Patienten ziehen wir den zementbefestigten Prothesenschaft bei der Hüftprothese durchaus vor, weil es die Rehabilitation besser absichert. Ich wünsche Ihnen alles gute und gute Besserung.

30.08.2017 - 13:59 Uhr

Besteht die Möglichkeit beim Wechsel der...

von Gisela S.

... Endoprothese (ich habe vor 15 jahren eine künstliche Hüfte bekommen ) die Anwendung des AMIS Verfahrens.? Ich habe seit Wochen schmerzen, besonders wenn ich gesessen habe. Mein Orthopäde ist noch dabei andere Ursachen auszuschließen.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 31.08.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, die Verwendung des AMIS Verfahrens, also des anterioren minimalinvasiven Zugangs bei dem keine Muskeln durchtrennt werden müssen, ist auch bei Prothesenwechseloperationen möglich. Nach 15 Jahren wird eine Lockerung der Hüftprothese wahrscheinlicher, auch wenn durchaus die Möglichkeit besteht dass eine Hüftprothese noch wesentlich länger hält. Wir wünschen Ihnen gute Besserung und viel Erfolg bei der Abklärung

22.07.2017 - 12:39 Uhr

Kann eine Lockerung plötzlich kommen? Wie lange...

von Jürgen M.

... kann man mit einer Operation warten?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 25.07.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, die Lockerung einer Hüftprothese kann nach einen Trauma oder einem Sturz recht unmittelbar auftreten. Sie sollten dann möglichste schnell feststellen lassen, welche Struktur gelockert ist. Haben Sie ein Problem mit dem Prothesenschaft oder mit der Prothesenpfanne (Acetabulum)? Ist die Gleitfläche (Inlay) noch intakt? Dann kann Ihr Operateur mit einiger Gewissheit sagen, welche Strukturen auf Grund der Hüftprothesenlockerung ersetzt werden muss. Ähnlich wie bei der Hüftarthrose sollten Sie auf Grund der Symptome und Schmerzen die mit einer Prothesenlockerung wieder auftreten ein Interesse an einer möglichst schnellen Therapie Ihrer Hüftprothesenlockerung haben. Eine eindeutige Antwort gibt es auf diese Frage nicht.

14.05.2017 - 21:15 Uhr

Ich habe 2015 beidseitig eine neue Hüft-TEP...

von Rainer W.

... bekommen und seit ca. einem Jahr Schmerzen am ganzen Körper. Kein Arzt konnte etwas feststellen und es wurde alles auf die Psyche geschoben. Nun habe ich durch einen Heilpraktiker extra Bluttests machen lassen, wobei sich herausstellte, dass mein Kobalt wert 39 mal so hoch ist, wie erlaubt. Kann das die Ursache sein?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 29.05.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Sie solten sich mit dieser Fragestellung an Ihren operierenden Arzt wenden. Der hohe Kobaltwert kann hinweise liefern auf eine eventuell vorliegende Metallkorrosion. Diese Problematik wird vor allem bei Patienten gesehen, bei denen eine Chrom-Kobalt-Komponente mit einer Titankomponente kombiniert wurde. Ein MRT könnte angefertigt werden, um etwaige Weichteilschädigungen in der Umgebung der Hüftprothese zu klären. Diese öffentliche Aussage in diesem Forum stellt natürlich keine Diagnose dar, sondern nur einen allgemeinen Hinweis. Sie müssen diesen Fragen gemeinsam mit einem Facharzt für Orthopädie nachgehen.

06.03.2017 - 14:17 Uhr

Ich habe im Februar 2016 eine LWS-OP gehabt, 4/5...

von Heidemarie S.G.

... Implantat, und im Juli 2016 eine Meniskus-OP sowie im November 2016 eine OP der rechten Hüftprothese. Alles verlief einwandfrei bis Ende Januar, denn dann habe ich mich unglücklich abgestützt und hatte das Gefühl, die Hüfte springt heraus. Beim Aufrichten war wieder alles in Ordnung, nur ein Schmerz in der Leiste und am Oberschenkel. Am Tag darauf zeigte ein Röntgen, dass alles ok sei. Aber die Schmerzen blieben, da ich ja zuvor keine mehr hatte, also habe ich nochmals den Arzt aufgesucht. Der beruhigte mich und sagte, es könne ein tiefsitzendes Hämatom sein. Seither habe ich beim manchen Bewegungen das Gefühl, ich knicke in der Hüfte weg. Und dann hatte ich vor 3 Tagen wieder das Gefühl, die Hüfte springt heraus. Ich habe jetzt starke Schweißausbrüche in der Nacht und nehme wieder eine Schmerztablette - auch die brauchte ich bis vor 2 Monaten nicht mehr. Ich bin sportlich und immer aktiv gewesen. Trotz meiner 73 Jahre habe ich 2015 noch eine 8-tätige Bergwanderung hinter mich gebracht (bin Österreicherin) und Joggen war mein Lieblingssport. Ich hatte nie einen Knochenbruch. Nun bin ich physisch und nervlich am Ende, ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll - zumal ich den behandelnden Arzt, der mich auch operiert hat, sagte, dass ich im April wieder nach Hause fahre und dort keine ebene Gegend vorfinde und mich auf eine Bergwanderung freue. Er wünschte mir alles Gute und sagte, dass können Sie auch. Ich habe kein zementiertes Hüftgelenk bekommen. Ich muss noch hinzufügen, dass ich immer im operierten Knie eine leichte Entzündung habe, es sammelt sich immer Gewebewasser und das Knie ist etwas erwärmt. Ich hatte oder habe eine Fistel an der Zahnwurzel, die behandelt wurde - noch vor der OP - und die seit einiger Zeit wieder akut ist.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 08.03.2017
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, Sie beschreiben eine ungünstige Systematik inklusive Schmerzen. Sie sollten das von einem Spezialisten ausführlich untersuchen lassen. Neben dem Röntgen würde ich Ihnen auch ein CT Empfehlen, weil es die räumliche Situation im Hüftgelenk gut darstellt. Mit Hilfe eines MRTs können Sie zudem die Weichteilsituation darstellen. Ein einfaches Röntgenbild bietet hier in vielen Fällen zu wenig Informationen. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

19.02.2017 - 10:28 Uhr

Hallo, manchmal höre ich ein Pfeifen in der...

von Holger B.

... Hüfte. Ich habe 2 Hüftprothesen (2008 und 2012), aber keine Schmerzen. Was kann das sein?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 23.02.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, Sie sollten dieses Phänomen im Zusammenhang mit der Versorgung mit Hüftprothesen von einem Hüftspezialisten abklären lassen. Bei Keramikprothesen kann es in einigen Fällen zu Klackgeräuschen konnenm

16.01.2017 - 15:52 Uhr

Ich habe vor 7 Jahren eine neue Hüfte bekommen....

von Volker B.

... Es war alles in Ordnung bis vor 5 Monaten, als die Schmerzen losgingen. Ich war im Krankenhaus beim Röntgen und der Arzt sagte, dass die Hüfte richtig sitzt. Ich habe jedoch Probleme beim Sitzen und Laufen. Kann sich an der Hüfte Wasser absetzen? Vielen Dank!

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 23.01.2017
Dr. med. Martin Rinio

Lieber Patient, tatsächlich wird eine Prothesenlockerung der Hüftprothese durch eine Röntgenuntersuchung diagnostiziert. Wenn das Röntgen keinen eindeutigen Befund zeigt, aber dennoch deutliche Schmerzen vorhanden sind, haben wir die Möglichkeit durch eine Knochenszintigrafie den Knochenstoffwechsel genauer anzusehen. Prothesenlockerunen führen immer auch zu Heilungsvorgängen und damit einhergehenden Änderungen im Calciumstoffwechsel im Bereich der möglicherweise versagenden Hüftprothese. Anders als bei einer MRT-Untersuchung ist bei einer solchen nuklearmedizinischen Untersuchung das Metall der Prothese kein Hindernis für die Bildgebung. Bei einer versagenden Verankerung der Hüftprothese im Knochen ist auch die Entstehung von schmerzhaften Knochenödemen - also Wassereinlagerung im Knochengewebe - möglich.

29.06.2016 - 14:32 Uhr

Sehr geehrter Dr. Rinio, danke für den...

von Gudrun A.

... verständlichen und informativen Artikel! Im Jahre 2012 erhielt ich links und rechts eine TEP. Am 26.06.2016 bekam ich eine Hüftluxation links,die nach dem "Einrenken" mit einer Hohmann-Bandage versorgt wurde, die ich 12 Wochen tragen soll. Ich bin verzweifelt, denn das ist sehr schwierig für mich (v.a der Toilettengang). Haben Sie einen Rat für mich?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 06.07.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, die Hohmannbandage wird stets dann empfohlen, wenn nach einer Luxation des Hüftkopfes festgestellt wird, dass die Muskulatur noch nicht in der Lage ist, das Hüftgelenk ausreichend zu zentrieren. Sie sollten diese Maßnahme mit Ihrem Arzt besprechen, der Ihnen das empfohlen hat, weil er Ihre Situation genau kennt. Evtl. könnte eine Sitzerhöhung der Toilette helfen, das Problem zu mildern. Sie finden so etwas in jedem Geschäft für Rehabilitationsbedarf.

23.04.2016 - 23:31 Uhr

Im Juni 2015 bin ich auf die linke Hüfte (Tep...

von Renate S.

... 1997) gefallen; dies hatte einen großen Bluterguss zur Folge. Danach bin ich fast wieder normal gelaufen. Die Hüfte soll sich laut Arzt nicht gelockert haben; seit einiger Zeit habe ich jedoch Anlaufschwierigkeiten. Der Orthopäde sagt, diese solle ich ignorieren. Das war vor 4 Wochen. Momentan habe ich bei fast jedem Schritt Schmerzen im Oberschenkel.

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.05.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich weiß nicht, welche radiologischen Untersuchungen Ihr Arzt vorgenommen hat. Bei einer solchen Symptomatik würde ich auf jeden Fall eine Röntgenuntersuchung und evtl. auch eine CT Untersuchung empfehlen. Bei der Untersuchung einer Hüftprothese kann das CT auch räumlich die Einbettung der Prothese im Oberschenkelknochen oder im Becken darstellen. Eine Knochenszintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung) kann eine erhöhte Stoffwechselaktivität des Knochens rund um den Prothesenschaft zeigen. Diese geht einher mit einer Prothesenlockerung. Die von Ihnen geschilderte Symptomatik, insbesondere die offenbar schon lange andauernden Belastungsschmerzen nach Sturz auf eine Hüftprothese, bedürfen einer eingehenden Abklärung. Mit Hilfe eines MRTs könnte man zeigen, ob es durch den Sturz zu einer Flüssigkeitseinlagerung in den Oberschenkelknochen um die Prothese gekommen sein könnte. Das Ödem muss nicht unbedingt eine Lockerung bedeuten, kann aber die Schmerzen im Oberschenkel nach einem Sturz erklären.

14.04.2016 - 21:45 Uhr

Ich habe 2006 ein Hüftgelenk rechts eingesetzt...

von Christel S.

... bekommen. Im Oktober 2007 musste ein Wechsel vollzogen werden, da eine Lockerung eingetreten war. Einige Jahre ging es mir gut, dann traten Schmerzen auf. Da der Knochen bei der OP gedrahtet wurde und dieser 2013 brach, musste dieser operativ entfernt werden. Mir ging es danach wieder eine Weile gut. Bis vor paar Monaten kamen die Schmerzen jedoh zurück. Jetzt wurde eine Lockerung am untersten Ende des Implatates festgestellt. Die Schmerzen nehmen jetzt zu und beim Laufen wird jeder Schritt fast schon zur Qual. Meine Frage daher: Wie kann mir geholfen werden?

Dr. Rinio

Antwort vom Autor am 24.05.2016
Dr. med. Martin Rinio

Liebe Patientin, nach einer eingehenden Untersuchung der Lockerung mit Hilfe von Röntgen und einer 3-Dimensionalen CT-Untersuchung müssten evtl. ein Wechsel des Prothesenschaftes bedacht werden. Dazu müsste man aber zuvor alle anderen möglichen Schmerzquellen ausschließen und die Lockerung darstellen. Eine Röntgenuntersuchung und zusätzlich eine CT-Untersuchung können die Situation des Knochens um den Prothesenschaft darstellen. Eine nuklearmedizinische Knochenszintigrafie kann eine physiologische Heilungsreaktion Reaktion des Knochens auf eine Lockerung nachweisen. Mit Hilfe eines MRTs könne ebenfalls Lockerungszeichen ermittelt werden: Dazu gehört ein Knochenmarksödem (schmerzhafte Wassereinlagerung in den Knochen). Auch eine Tunnelbildung des Knochens rund um einen gelockerten Prothesenschaft kann mit MRT unter Umständen gezeigt werden. Daher gehört die Magnetresonanztomografie zu den Untersuchungen, die wir bei Verdacht auf Prothesenlockerung empfehlen. Da eine Prothesenlockerung ein schwerwiegender Zustand darstellt, der eigentlich nur durch Wechsel der gelockerten Prothesenkomponente (Prothesenschaft) therapiert werden kann, würden wir diese eingehenden Untersuchungen durchführen.


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