Ein- oder Durchschlafstörungen: Das können Sie tun

Frau Jordan

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© torwaiphoto - freepikUnbefriedigender Schlaf kann sich auch weit bis in den nächsten Tag auswirken. (© torwaiphoto - freepik)Viele Menschen haben Probleme mit dem Schlaf. Eine Statistik besagt, jeder Dritte sogar. Entweder ist es das Einschlafen oder das Durchschlafen mit dem zeitigen Erwachen, was Sorge bereitet. Man fühlt sich am Morgen wie gerädert und besitzt keinen Elan, das Tagwerk zu beginnen. Tagsüber ist man oft unkonzentriert oder gar leistungsvermindert. Man fühlt sich schnell überfordert.

Was hilft bei Einschlafstörungen?

In der Regel sind die Einschlafstörungen leichter zu behandeln. Man kann lernen, sich körperlich und geistig zu entspannen. Hypnose, hypnotische Einschlafgeschichten oder Lesen kann die Betroffenen an den Schlaf heranführen. Die Inhalte können den Schlaf und das Schlafmuster zum Positiven verändern.

Dies kann durch erlernbare Selbsthypnose, z. B. durch einen sogenannten Körperanker, den man täglich anwendet, selbst herbeigeführt werden. Oder man nutzt einen Lernprozess an Suggestionen und Affirmationen, die man trainieren kann, um besser zur Ruhe zu kommen. Dafür sind CDs oder ähnliches gut geeignet.

Auch ein schönes Buch kann gut vom eigenen Alltag ablenken und in eine erzählte Welt mitnehmen, in dem der Protagonist entspannende Fantasiegeschichten und -bilder entstehen lässt.

Entspannende Rituale wie Duschen, eine warme Tasse Milch mit Honig oder ein beruhigender Tee können eine große Hilfe sein, um den Körper auf innere Ruhe umzustimmen. Auch das Essen am Abend sollte nicht zu reichhaltig sein.

Das können Sie tun, um besser durchzuschlafen

Bei Durchschlafstörungen wacht man durch das innere Hamsterrad wieder auf, was einen tagsüber beschäftigt und man - unbewusst - mit ins Bett nimmt.

Bei der Einnahme von Schlafmitteln ist man meist nicht erholt, da die Tiefschlafphasen fehlen und der Schlaf ein ungünstiges Schlafmuster und somit eine schlechte Qualität aufweist. Oft hat man auch einen Überhang in den nächsten Morgen oder sogar bis in den Vormittag. Außerdem machen viele chemische Substanzen süchtig oder man gewöhnt sich daran und die ursprüngliche Dosis hilft nicht mehr.

Ein Teufelskreis entsteht, der sich über den Alltag zieht, da die Leistungsfähigkeit eingeschränkt erscheint. Viele Betroffene entwickeln vor dem Schlafengehen Ängste, nicht ein- oder durchschlafen zu können oder zu zeitig zu erwachen, weil der Tagesablauf bereits im Kopf durchgegangen wird.

Bei den Durchschlafstörungen sollte man die Ursache, also den inneren Konflikt, finden und auflösen, damit die Blockaden des Nichtschlafens wegfallen. Oft sind es Ängste oder Sorgen vor Unbekanntem oder Situationen, denen man sich nicht gewachsen fühlt. Diese Ursachen benötigen in der Regel Gespräche.

Auch die Änderung des eigenen Verhaltens oder die Änderung der Herangehensweise an manche Alltagssituationen sind hilfreich. Das Loslassen von längst Vergangenem, was immer noch auf der Seele lastet und unnötig als Ballast mitgeschleppt wird, will verarbeitet sein. Geduld mit sich selbst ist hierbei eine wichtige Voraussetzung. Und das Gefühl, nicht perfekt sein zu müssen, schafft innere Entspannung und eine gelassenere Haltung.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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