Zervikaler Bandscheibenprolaps (Halswirbelsäulen-Bandscheibenvorfall)

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Im medizinischen Sprachgebrauch auch "cervicaler Discusprolaps" oder "Halswirbelsäulen-Bandscheibenvorfall" genannt. Es handelt sich um eine Erkrankung der Bandscheiben im Bereich der Halswirbelsäule.

Voraussetzung für das Auftreten eines Bandscheibenvorfalles ist eine allgemeine Abnutzung mit Einrissen im Faserring der Bandscheibe (Anulus fibrosus). Man unterscheidet zwischen einem Prolaps (Vorfall von Bandscheibengewebe mit Perforation des Anulus fibrosus) und einer Protrusion (Bandscheibenvorwölbung bei Erhalt des Anulus fibrosus).

Eine unfallbedingte Zerstörung einer Bandscheibe ist sehr selten. Das verlagerte Bandscheibengewebe drückt auf eine oder mehrere Nervenwurzeln und verursacht dadurch Schmerzen, ggf. Taubheits-, Kribbelgefühle im Bereich der Arme bzw. der Finger. Am häufigsten betroffen ist die untere Halswirbelsäule, besonders die Segmente C4/5, C5/6 und C6/7. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 30. bis 45. Lebensjahr. Weitere Schmerzsyndrome können auch später noch auftreten. Häufig begleitend mit Nackenkopfschmerzen, Schwindelgefühlen und/oder Ohrgeräuschen (anatomische Nachbarschaft zur Vertebral-Arterie à Innenohrdurchblutung à Gleichgewichtorgan).

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Therapie: Krankengymnastik und Manuelle Therapie zur Stärkung der Hals- und Rückenmuskulatur, Korrektur der Wirbelsäulenfehlhaltung und zum Erhalt der Beweglichkeit der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte. Weitere Maßnahmen sind Wärmeanwendungen (Fango, Heißluft), Massagen, Elektrotherapie, TENS, gezielte Injektionen oder Akupunktur. Beseitigung von Überbelastungen im Bereich der Wirbelsäule. Berufsberatung. Keine Ausübung schwerer körperlicher Tätigkeiten, kein schweres Heben oder Tragen von Lasten. Vermeidung von Überkopfarbeiten. Begleitende Maßnahmen wie regelmäßige sportliche Aktivität: Fitness, Gymnastik, Yoga, Pilates, Schwimmen, etc.

Prognose: Der Verlauf der Erkrankung ist meist günstig, die Behandlungsdauer jedoch eher langwierig (Ø = 3-6 Monate). Spontanheilung durch Schrumpfung des Bandscheibenvorfalles und Volumenabnahme durch Vernarbung oder Ausweichen der Spinalnerven im knöchernen Nervenkanal. Mögliche Entwicklung einer Schultersteife ("frozen shoulder") durch erhöhten Bandscheibendruck auf die Nervenwurzeln von C4 und C5. Schwere Verlaufsformen (zervikale Myelopathie) sind selten. Nur in vereinzelten Fällen (5%) ist eine Bandscheibenoperation (instrumentierte Nucleotomie, interlaminäre Fensterung, Aufrichtung und Auffüllung der Bandscheibenräume ggf. mit Stabilisierung, Titancage-Interposition) notwendig.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (58)

Bianca, 10.10.2019 - 14:07 Uhr

Guten Tag, Dr. Merettig, könnten Sie mir bitte Folgendes übersetzen? Breitbandige retrospondylophytär gestützte Protrusion in Höhe C5/6 , geringer C6/7 mit Tangierung des vertikalen Myelon. Deutliche Osteochondrose, Retrospondylose in Höhe C5/6 mit Tangierung des Myelon, zusätzliche Uncathrose C5/6 beidseits und bilaterale degenerative Foramenstenose. Beginnende Einengung der Neuroforamina auch in Höhe C5/6 beidseits. Im Liegen Fehlhaltung der unteren Hws in Kyphose. Ich habe starkes Kribbeln in beiden Händen, rechts Daumen bis Ringfinger, links Daumen und Zeigefinger. Nachts hab ich wiederholt starke Krämpfe in beiden Händen. Beide Arme bis Oberarm Schmerzen häufig stark. Aktuell bekomme ich Metamizol, allerdings wirkt es überhaupt nicht. In 2 Wochen hab ich einen Termin beim Neurochirurgen. Bitte erklären Sie mir vorab den Befund. Dankeschön

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Mona, 14.01.2019 - 12:30 Uhr

Verdacht auf Bandscheibenaffektion der HWS links. Das Segment C4/5 weist einen geringfügigen rechtslateralen Bandscheibenprolaps mit angesteuertem Nervnwurzelkontakt auf. Im Segment C5/6 besteht ein dorsaler Bandscheibenprolaps mit bilateralem Nervenwurzelkontakt. Ferner besteht eine Bilatere retrospondytär bedingte Recessuseinengung sowie eine deutlich aktivierte Osteochondrose.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 15.01.2019

Sie haben einen doppelten Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule. Ich empfehle eine Behandlung bei einem Facharzt für Orthopädie.

Nour, 02.01.2019 - 21:49 Uhr

MRT Befund: Streckfehlhaltung der HWS und des cervicothorakalen Überganges in Untersuchungsposition. Geringe Spondylosis deformans der HWS. Altersentsprechender carniocervicaler Übergang. Unauffällige Signalgebung des Cervicalmarks. Die Bandscheibe zeigt in Höhe 5/6 eine breitbasige medial betonte Protrusion ohne wesentliche Raumforderung. Im Segment HWK 6/7 wird eine diskrete Protrusion ohne wesentliche Raumforderung erkennbar. Was soll ich dagegen tun? Sport, aber was? Reha? Schwimmen?Halsbandage? Luftbandage zum Hochziehen? Nahrungsergänzungsmittel wie Kollagen? Cervical pillow? Halbe Rolle? Sind diese Vorwölbung heilbar? MfG

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 03.01.2019

Dies klingt nach einem schriftlichen Befundbericht des MRT der Halswirbelsäule. Bitte wenden Sie wegen der therapeutischen Konsequenzen an ihren Hausarzt oder besser den Facharzt für Orthopädie.

Nour, 01.01.2019 - 20:43 Uhr

Hallo Ich hab c5-c6- und c6-c7-Vorwölbung Die Symptome sind manchmal seitliche Nackenschmerzen und manchmal kribbelt die linke Hand. Ist Schwimmen geeignet? Brustschwimmen? Rückenschwimmen? Ansonsten was?

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 02.01.2019

Schwimmen ist sehr geeignet, allerdings nur Kraulen oder Rückenschwimmen (dabei bleibt die Halswirbelsäule gerade) !

Moni, 30.09.2018 - 09:17 Uhr

Hallo Herr Dr. Merettig, was kann man alles tun, um eine Operation an der HWS zu vermeiden? Diagnose Bandscheibenvorfall C5/6. Bestehendes CRPS untere Extremität. Mir wurde nach MRT empfohlen mich an einen Neurochirurgen zu wenden. Dieses werde ich tun. Seit etwas über einem Jahr bin ich mit Unterarmgehstützen und Rollstuhl mobilisiert. Kann ein HWS Bandscheibenvorfall alleine dadurch entstehen? Oder ist davon auszugehen, dass ein länger zurück liegendes HWS-Schleudertrauma mit dazu beiträgt, dass nun ein Bandscheibenvorfall entstand? Ich bin für jeden Tipp dankbar. Gerne auch- falls Ihnen möglich, per E-Mail Namen von Neurochirurgen, welche Erfahrungen mit operativen Eingriffen bei CRPS haben. Viele Grüße Moni

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Klaus B., 27.05.2018 - 09:20 Uhr

Kann ein zervikaler Bandscheibenvorfall folgende Symptome auslösen? - Schmerzen in beiden Beinen, die nach einer bestimmten Gehstrecke oder Stehzeit auftreten - Rückenschmerzen im Bereich der LWS - Erleichterung schafft das Vornüberbeugen - Symptome der sogenannten Schaufensterkrankheit Danke

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 29.05.2018

Nein. Aber es könnte ein lumbaler Bandscheibenvorfall sein. Ich empfehle ein MRT (Kernspin) der Lendenwirbelsäule.

Andreas, 14.04.2018 - 12:31 Uhr

Was beduetet die Diagnose chron. rez Lubmalsyndrom bei BS Degeneration und L5 Irration algisch und sensibel und was kann man dagegen tun und auch gegen die multisegmentle Bs prolapse im LWS Bereich. Danke

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 16.04.2018

Dies ist eine chronische Bandscheibenerkrankung im Bereich der Lendenwirbelsäule !

Corinna m., 03.02.2018 - 15:35 Uhr

Hallo, vor 13 Monaten wurde die bandscheibe c5/c6 ersetzt. Seitdem habe ich immer stärker werdende Schmerzen und Krämpfe im Nacken. Verdacht auf Bandscheibenvorfall eine Etage höher. Da eine Progressive Muskeldystrophie vorliegt, ist die Frage: Was tun? Wieder versteifen? Künstliche bandscheibe? Muskelaufbau ist wegen der grunderkrankung nicht möglich. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Auch die bws leidet, da ich immer weiter nach vorne zusammen sacke. Ist ein Korsett sinnvoll, um die Organe zu entlasten? Die Atmung ist leicht beeinträchtigt und der magen-darm verträgt nur sehr kleine Mengen.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 06.02.2018

Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Facharzt bzw an Ihren Operateur!

Ina, 20.07.2017 - 16:39 Uhr

hallo, hatte vor vier Monaten eine OP an der HWS c5/6 c6/7, mein Spinalkanal war total verengt - 9mm! Leider sind die Symptome nicht wirklich besser geworden. Laufen geht schon ein bisschen besser. Was meine Ärzten stutzig macht, sind die Muskelzuckungen. Man kommt gleich mit ALS daher, aber ich lese immer wieder auch in diesem Forum, dass viele auch Muskelzucken bei HWS-Problemen haben. Taubheit, Kribbeln, Ohrensausen, Schwindel das alles habe ich auch. Bitte sagen sie mir, können auch Muskelzuckungen vorkommen? Haben sie auch schon Patienten gehabt, die sowas hatten? Gruß Ina

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 24.07.2017

Hallo, leider hatte ich dieses Phänomen (Muskelzuckungen) bisher noch nicht. Wenden Sie sich an Ihren Operateur. MfG Dr. Merettig

Ina, 10.07.2017 - 17:53 Uhr

Hallo, bei mir wurde an der HWS Spinalkanalstenose C5/6 C6/7 diagnostiziert und Operiert. Das ist jetzt schon vier Monate her und meine Symptome (Gangunsicherheit, keine Kraft in Armen und Beinen usw.) sind trotz Reha nicht besser geworden. Muskelzucken habe ich auch. Ist dieser langsame Prozess normal? Und wie sieht es mit den Muskelzuckungen aus? Ich bin am verzweifeln. Liebe Grüße Ina

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 13.07.2017

Liebe Ina, dies kann man ohne körperliche untersuchung und Kenntnis des Op-Berichtes nicht beantworten. Bitte wenden Sie sich an ihren behandelnden Facharzt !

Kim B., 17.05.2017 - 13:01 Uhr

Hallo, ich leide seit ca. 8 Wochen unter ständiger Benommenheit, Schwindel, Orientierungslosigkeit und starken Nackenschmerzen. Besonders schlimm ist es bei längerem Autofahren. Meine Frage ist, ob ich meine HWS untersuchen lassen sollte? Lg

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Susi, 02.03.2017 - 18:37 Uhr

Kann ich mit Vorwölbung der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule weiter als Verkäuferin mit Kassentätigkeit oder als Zahnarzthelferin arbeiten?

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Stefanie, 17.03.2016 - 12:28 Uhr

Hallo, ich bin vor einer Woche an meiner HWS operiert worden. Ich habe zwei Titan Cages eingesetzt bekommen (C5/C6 +C6/C7). Wie lange sollte man körperlich schwere Arbeiten vermeiden? Bzw. bis zu wie viel Kilo darf ich meine HWS belasten?

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.03.2016

Hallo, diese Fragen kann nur ihr Operateur beantworten.

Tanja, 15.03.2016 - 13:44 Uhr

Guten Tag, habe an meinem Halswirbel C 3/4 und C5/6 Abnutzungen/ Knochen auf Knochen. Können Sie mir einen Arzt empfehlen, der dies schon einmal operiert hat? Was kann ich sonst noch machen?

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 17.03.2016

Ich empfehle einen Arzt für Neurochirurgie.

Torsten G., 01.03.2016 - 15:54 Uhr

Hallo ich wurde am 21.05.2015 an der HWS operiert. Es wurde mir eine künstliche Bandscheibe eingesetzt. Nach der Operation ging es mir circa 2 Wochen lang gut dank starker Medikamente. Mein Hausarzt hat mir jedoch empfohlen, diese schnell wieder abzusetzen. Seitdem habe ich fast die gleichen Probleme wie vor der Operation bzw. noch größere: Meine Rückenmuskulatur ist permanent verspannt, dadurch habe ich oft Schwindel sowie teilweise Sehstörungen und extrem starke Kopfschmerzen. Außerdem habe ich ziehende Schmerz in der Schulter links unter dem Schulterblatt, dabei habe ich das Gefühl, dass mir an dieser Stelle ein Fremdkörper reindrückt (als ob ich auf einem Stein liegen würde). Des Weiteren habe ich ständig unwillkürliches Muskelzucken im Oberkörper und in den Fingern. Ich habe oft das Gefühl, dass mein ganzer Oberkörper am Zittern ist. Zwischendurch kann ich nicht richtig Atmen und mein Herz stolpert. Ich nehme derzeit Medikamente sowie Schmerzmittel ein. Es wurde mir nun eine Reimplatation empfohlen, um das Segment zu versteifen (mit Beckenknochenkam-Entnahme und Titancach). Meine Frage: Würden die Symptome bei einer Versteifung verschwinden oder sind das unter Umständen geschädigte Nerven, die mir diese Probleme bereiten? Meine Nervenwurzeln auf der rechten Seite waren vor der Operation gequetscht und mein Rückenmark war verdreht. Ich will dieser riskante Operation, bei welcher man das Implantat entfernt, nur machen, wenn ich reale Chancen auf eine Zustands-Verbesserung habe bzw. die derzeitigen Symptome verschwinden bzw. sich verringern.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 03.03.2016

Hall Torsten G., es tut mir sehr Leid, aber Ihre Frage kann ich nicht beantworten. Dazu benötigt man alle Rö.-Bilder, MRT-Aufnahmen, OP-Bericht und eine klinische Untersuchung !

Elisa T., 07.02.2016 - 22:50 Uhr

Kann eine HWS Protrusion C 4-6 einen zusätzlichen Druck auf den Kehlkopf ausüben?

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 08.02.2016

Ja, dies ist möglich.

Ben S., 05.01.2016 - 18:45 Uhr

Ich habe seit einige Monaten mit Taubheit an der Innenseite meiner Beine zu kämpfen. Ich verspüre eine Wärme in beiden Beine, sowie Krämpfe, die bis über den Bauch gehen. Beim Laufen bin ich sehr wackelig, da ich kein richtiges Gefühl in meinen Beinen habe. Es wurde mir eine Operation an C3 bis C7 empfohlen. Der 3. bis 4 Wirbel sollen hierbei ersetzt werden. Trotz Operation werden alle Beschwerden, die ich genannt habe, bleiben. Der Arzt hat mir die Operation verweigert, obwohl ich konkrete Fragen dazu gestellt habe. Können sie mir einen Rat geben oder mir weiterhelfen? Ich bitte um Hilfe. Mit freundlischen Grüßen Ben S.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 07.01.2016

Taubheit an der Innenseite der Beine hat nichts mit den Bandscheiben der Halswirbelsäule zu tun. Dies kann ein Problem der Bandscheiben der Lendenwirbelsäule sein ! Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt bzw. Orthopäden ! MfG Dr. Merettig

daniela, 10.11.2015 - 18:24 Uhr

Hallo, bei mir wurde ein leichter Bandscheibenvorfall festgestellt am c4/c5. Mir wurde eine Mechanische Behandlung vorgeschlagen. Deshalb möchte ich wissen, was eine Mechanische Behandlung an der HWS ist? LG Daniela

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 11.11.2015

Sehr geehrte Daniela, was eine "Mechanische Behandlung" sein soll weiss ich leider auch nicht ! Sehr wahrscheinlich ist jedoch eine Physiotherapie, also Krankengymnastik und Manuelle Therapie damit gemeint. Das ist korrekt. MfG Dr. Merettig

maja, 05.11.2014 - 11:04 Uhr

hallo, bei mir wurde bandscheibenvorfall c5/6 festgestellt.beschwerden in schulter ellenbogen und daumen/zeigefinger. röntgen und mrt habe ich hinter mir. ich suche nach alternativen zur cortisonspritzung in den nerv, die man mir warscheinlich anbieten wird. (ist noch zusätzlicher rat vom neurologen o. chiropraktiker ratsam?) lg

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 06.11.2014

Eine Zweitmeinung (second opinion) ist immer gut !!

mario, 14.10.2014 - 18:26 Uhr

Ich habe seit ca.einem jahr einen bestätigten bandscheibenvorfall im hws c6/7 habe krankengymnastik gemacht habe zu hause trainiert war in reha stationär3wochen aber keine besserung der schmerzen.und bin arbeitsunfähig entlassen worden ich nehm jezt am irena programm teil was könnt ihr mir ratenwie man weiter vorgehen soll .mfg Mario

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Daniel, 04.10.2014 - 10:36 Uhr

ja das problem ist es fühlt sich auch so an als wenn es auch das herz mit ist einfach schlimm das gefühl. montag geht es ins krankenhaus. in oldenburg

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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Daniel, 01.10.2014 - 16:02 Uhr

moin daniel bei mir sind es fast die gleichen simtome. bei mir ist aber auch schlucken schwer. muß jetzt noch mal zum neurologen. weil bei mir sind es nur protrusionsdiscopathie c4 c5. weiß auch nicht genau ob die so schlimm sein kann.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 02.10.2014

Hallo, eine weitere diagnostische Abklärung ist ratsam. MfG Dr. Merettig

Daniel, 21.09.2014 - 14:41 Uhr

Ich habe c4c5 prolapse. Symtome sind schluck- und atembeschwerden. dazu kommt noch meine linke hand (tut standig weh), benommenheit ab und zu schwindel. und jetzt fangen meine beine an wie pudding zu werden (zuckungen und zittern). Würde mich freuen, wenn sich Patienten melden, die das auch haben. lg daniel

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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margit, 17.04.2014 - 21:12 Uhr

ich habe einen chron. Discopathie L4/L5 bei anulus firosus Einriss. Was kann ich hier tun, denn die schmerzen sind echt schlimm, manchmal unerträglich. Ich mache alles was man nur tun kann dafür. Der Hausarzt sagt man kann das operieren. Es gibt tage die schaffe ich kaum und manche tage gehen so halbwegs. Was kann man hier tun. ich würde mich sehr freuen von Ihnen einen Rat zu erhalten. Vielen vielen Dank. mfg

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 22.04.2014

Hallo, mein Artikel beschreibt Bandscheibenprobleme im Bereich der Halswirbelsäule. Ihre Beschwerden betreffen aber die Lendenwirbelsäule. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Orthopäden !

klaus, 18.03.2014 - 12:45 Uhr

Ich werde am 17 April2014 an der Halswirbel operiert. man wird den 6 wirbel entfernen. meine frage: ist das eine schwere op und wie lange dauert diese op. würde mich freuen eine Antwort zu bekommen

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 19.03.2014

Dies ist doch eine etwas grössere Operation. Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Neurochirurgen darüber. MfG Dr. Merettig

herbert, 03.04.2013 - 08:49 Uhr

Hallo Bin 52 Jahre alt und selbstständig als privater Fitnesstrainer mit Hausbesuchen. Habe seit ca. 10 Jahren Schwindel Attaken, Schmerzen eher seltener, aber seit ca. 2 Monaten Gangunsicherheit und Kribbeln in beiden Armen.Habe nach CT der HWS einen Prolaps zw. 5u.6 der HWS dorsal breit und eine einegung des Wirbelkanals von ca. 8-9mm. Meine Frage: Wie muss ich mich verhalten in meinem Beruf? trage ein Gerät von ca. 30 kg rein und raus, das ca.7-10 mal am Tage, ist halt mein grundsätzliches Problem nicht mehr arbeiten zu können. Wie gesagt schmerzen eher weniger, aber Schwindel und wackelige Beine fast permanent.

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 03.04.2013

Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Orthopäden darüber. MfG Dr. Merettig

ute thormeier, 01.03.2013 - 19:03 Uhr

kann ich mit einem bandscheibenvorfall-halswirbelsaeule c5/7 wieder in einem pflegeberuf ( frühreha z.b schlaganfallpatienten ) arbeiten

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 03.04.2013

Dies ist individuell sehr unterschiedlich, bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Orthopäden darüber. MfG Dr. Merettig

Susanne, 30.01.2013 - 14:46 Uhr

Hallo und vielen Dank für diesen informativen Artikel. Ich habe per MRT die Diagnose BSV C4/C5 und die Symptome sind starke Nackenschmerzen (seit Jahren) die in Schulter, Kopf, Kiefer, Ohr und Hände und Arme ausstrahlen. Meine Arme haben merklich an Kraft verloren ebenso die Hände. Leider bin ich auch im Schlaf gestört, da mir sehr oft die Arme absterben, bzw die Hände einschlafen und ich ab 2 Stunden Schlaf anfangen muss mich immer von einer Seite auf die andere zu legen, da die Schulter-Nacken-Schlüsselbeingegenden dann zum Schmerzen anfangen und mich aufwecken. In der Frühe bin ich dann wie gerädert. Ich habe diese HWS-Geschichte schon Jahrzehnte, sie ist aber in den letzten 5 Jahren erheblich schlimmer geworden, schmerzfreie Perioden werden immer kürzer und sind viel kürzer als die mit Schmerz. Zudem arbeite ich mit Grundschulkindern als Erzieherin und muss auf kleinen Stühlen sitzen. Meine Frage ist, soll ich auf einen Berufswechsel beim Rentenversicherer fragen, und wenn wie geht das. Zur Zeit stellt der Orthopäde einen Reha-Antrag. Vielen Dank, S.D

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 01.02.2013

Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Orthopäden darüber. MfG Dr. Merettig

Rene, 17.10.2012 - 15:41 Uhr

Hallo, sehr interessanter Artikel. Das passt genau auf meine Situation. Habe auch schon seit Jahren Probleme mit der Bandscheibe sowie Schwindelgefühlen und Ohrengeräuschen zu tun. Mit meinen Rückenschmerzen war ich schon bei sehr vielen Ärzten und habe dort leider nicht angegeben, dass ich Dreh-Schwindel und Tinitus, also Ohrengeräusche, habe. Dieser Zusammenhang war mir bisher nicht bewusst. Werde diese Symptome nochmal mit meinem Bandscheiben-Arzt durchgehen, der mir bisher bestens geholfen hat. Liebe Grüße aus Berlin Rene

Antwort von Dr. med. Christian Merettig - Privatpraxis, verfasst am 18.09.2020

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