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Morton Neurom: Ursache und Therapie des Mittelfußschmerzes (Metatarsalgie) (Teil 1)

Dr. Schneider

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verfasst am

 

© Gelenk-Klinik.de© Gelenk-Klinik.deDas Morton Neurom ist eine spezielle Vorfußerkrankung, die mit einem geschwollenen und entzündeten Nerv im Fuß einhergeht. Der Begriff Neurom steht allgemein für eine gutartige Nervenschwellung (Neurom). Der Nerv im Vorfuß wird durch spezifische Überlastungen gereizt und schwillt an. Stechende Fußschmerzen (Metatarsalgie) und Taubheit meist im Bereich der 3. und 4. Zehe sind die Folge.

Wer leidet unter dem Morton Neurom oder Metatarsalgie?
Für Frauen zwischen 15 und 50 Jahren gehört der Schmerz im Vorfuß (Metatarsalgie, Morton Neurom) zu den häufigsten Fragestellungen für den Fußspezialisten. Meist zeigt sich das Morton Neurom erstmals im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Schmerzen im Vorfuß treten bei Frauen bis zu fünfmal häufiger auf als bei Männern. Patienten über 65 Jahren leiden zu über 35% unabhängig von ihrem Geschlecht an Metatarsalgien, also Vorfußschmerzen. Unter den männlichen Patienten sind häufig Laufsportler betroffen: Ausdauerläufer mit einer allgemein hohen Belastung des Vorfußes erleiden am häufigsten eine Metatarsalgie. Tänzer und Tänzerinnen - vor allem im Ballett - haben ebenfalls eine spezifische Mittelfußbelastung, die leicht schmerzhaft werden kann und zu Nervenveränderungen führen kann.

Symptome des Morton Neuroms
Gehen wird mit Morton Nerom mühsam. Die maximal mögliche Gehstrecke ist stark eingeschränkt. Die Patientinnen wollen sich unter Belastung hinsetzen, ihre Schuhe ausziehen und Ihre Füße ausruhen. Oft lässt der Schmerz durch Entlastung und eine Fußmassage auch schnell wieder nach. Der für das Morton Neurom typische Schmerz im Vorfuß ist also belastungsabhängig. Der Schmerz wird von den betroffenen Patientinnen oft als brennend oder stechend beschrieben. In Einzelfällen kann das Morton Neurom als Ursache des Vorfußschmerzes sogar mit Krämpfen einhergehen. In vielen Fällen ist das Morton Neurom weniger schmerzhaft, sondern hat diffusere Symptome. Patientinnen berichten dann von einem dumpfen Druckschmerz: ein Gefühl, als hätten sie eine Murmel im Schuh. Meist tritt der Schmerz nur einseitig auf, nur selten in beiden Füßen gleichzeitig.

Wie entsteht das Morton Neurom?
Einer der Hauptauslöser des Mittelfußschmerzes ist die Schuhmode. Hohe Absätze und schmale, spitz zulaufende Modeschuhe verändern die Abrollbewegung und überlasten die Bänder und Sehnen des Vorfußes. Das vordere Fußgewölbe sinkt ein, ein Spreizfuß entsteht. Die Mittelfußnerven erfahren einen erhöhten mechanischen Druck. Als Reaktion des Bindegewebes schwillt der Nerv an. Das ist keine Entzündung, auch kein Tumor, sondern eine Bindegewebsreaktion. Durch das Anschwellen des Nervs erhöht sich der Druck, die Nervenfunktion verschlechtert sich. Schmerzen und Taubheit sind die Folge.

Diagnose des Morton Neuroms durch den Fußspezialisten
Durch Befragung des Patienten erhält der Fußspezialist die entscheidenden Informationen. Ist der Schmerz belastungsunabhängig, liegt nämlich meist kein Morton Neurom vor. Spreizfußbildung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mittelfußschmerz (Metatarsalgie) von einem Morton Neurom herstammt. In vielen Fällen kann der Experte die Verdickung der Mittelfußnerven direkt zwischen den Zehenstrahlen des Mittelfußes ertasten. Bildgebende Verfahren (Röntgen, Kernspin) haben vor allem die Funktion, mögliche andere Ursachen der Metatarsalgie auszuschließen.

Morgen wird der zweite Teil des Artikels veröffentlicht.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (51)


16.12.2018 - 19:58 Uhr

Hallo und guten Tag, kann ein Morton-Neurom...

von Elisabeth U.

... auch heftige, nächtliche Wadenkrämpfe verursachen?

29.11.2018 - 15:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, auch ich komme...

von Edeltraud H.

... heute mit einem Anliegen: Im Gegensatz zu den nachfolgenden und von mir "studierten" Beiträgen habe ich seit zig Jahren an der linken Großzehe - auch in der Ruhephase - einen jeweils brennenden stechenden Schmerz, der zum Teil mehrmals täglich und auch in der Nacht plötzlich aufrtitt. Bei einem MRT wurde eine vermehrte Flüssigkeit um das Großzehengrundgelenk festgestellt. "Medial und plantar des Großzehengelenkes zeigt sich eine glatt berandete, rundlich, flüssigkeitsäuivalente ca. 0,9 x 0,4 x0, 5 cm große Struktur, in erster Linie mit einem Weichteilganglion vereinbar, sonst keine pathalogischen Weichteilformen," so der damalige Befund. Deshalb unterzog ich mich vor 2 Jahren einer OP, der Orthopäde sagte danach, dass der Nerv verwuchert war und er ihn freigelegt hat. Es trat allerdings keinerlei Besserung ein! Haben Sie Erfahrungen mit Patienten mit Problemen an der Großzehe? bzw. was würden Sie mir raten? Auch ein aktuelleres MRT entspricht dem MRT vor 2 Jahren. Danke bereits jetzt für Ihre Bemühungen. Freundliche Grüße, Ihre Edeltraud H.

16.10.2018 - 19:44 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, Auch bei mir...

von Sandra G.

... wurde durch ein mrt ein morton neurom 2/ 3 und 3/4 festgestellt. 3/4 ist größer, 0.8mm. Ab welcher neurom Größe empfehlen Sie welche Behandlung? Konservativ vs operativ?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 29.10.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, eine konkrete Behandlung empfehle ich erst nach einer eingehenden Untersuchung. Mit ungesicherten Empfehlungen über das Internet bei Morton Neurom ist uns beiden nicht gedient. Sie haben recht: Die Größe spielt eine Rolle, aber auch die Therapiegeschichte sowie die konkreten Symptome und Einschränkungen, die vorliegen.

13.10.2018 - 20:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider ! Ich schreibe...

von Markus H.

... Ihnen hier, weil ich auf Ihren Artikel aufmerksam geworden bin: Ich habe seit ca. 8 Monaten Schmerzen im Mittelfuss und zwar den 4. Zeh (Strahl) entlang. Die Schmerzen haben sich über Monate verstärkt und gehen nicht mehr weg. Im Moment bin ich sehr verzweifelt, weil ich nicht mehr schmerzlose gehen kann. Die Schmerzen sind brennend, teilweise stechend. Angeblich habe ich einen leichten Hallux, den man nicht operieren muss. Ursächlich war anscheinend ein auf der Aussenseite etwas aus der Mitte am Vorderfuss abgelaufener Schuh wodurch der Fuss beim Laufen etwas zur Seite gekippt ist. Seit dieser Zeit ist der Schmerz da und ist leider durch neues Schuhwerk nicht mehr verschwunden. Ich war bereits bei 3 (!) Orthopäden deswegen. Einer davon ist ein ausgewiesener Fußspezialist. Ein MRT wurde gemacht (ohne Kontrastmittel) und war bis auf leichtere Wassereinlagerungen bei den Zehen ohne Befund. (Auch der Radiologe hat Neurom ausgeschlossen). Aufgrund des negativen MRT Befundes hat der zweite Orthopäde ein Morton Neurinom ausgeschlossen und gemeint, ich sollte meinen orthopädischen Einlagen aus den Schuhen rauswerfen, da ich keinerlei Fußfehlstellungen habe. Ansonsten den Fuß einfach in Ruhe lassen und ganz normal laufen ohne daran zu denken. Der dritte Orthopäde (Fußspezialist) sagte mir, das ich verkürzte Plantar-,Waden-, und Oberschenkelmuskeln habe. Auch er hat ein Morton N. ausgeschlossen. Es wäre eine Entzündung der Plantarsehnenplatte. Ist sollte den gesamten Fuß aufdehnen (vom Fuß bis zum Gesäß) mit Übungen und Faszienrollen. Eine Spreisfußeinlage bräuchte ich nicht unbedingt. Ich soll die Übungen ca. drei Monate machen und sehen ob es besser wird. Wenn nicht würde er mir zu einer Osteotomie raten (aber nur bei hohem Leidensdruck). Er hat auch die fünf Zehen zusammengedrückt, was nicht schmerzhaft war (eventuell ein Test für Neurinom ?). Jetzt bin ich sehr ratlos. Ich bin trotz MRT und 3 Fachärzten nicht viel weiter gekommen. Mittlerweile kann ich nur noch ca. 2 km (2 Stunden) mit Schmerzen laufen. Früher bin ich 2-3 mal wöchentlich 20-30 km gelaufen. Ich sitze nur noch zuhause rum und habe nun starke Depressionen, weil ich keinen Sport mehr machen kann. Ich brauche das Wandern so sehr. Aber laufen gehen kann ich nur noch mit der "gedachten Pistole am Kopf". Also mit Überlistung/Überwindung. Der Schmerz hat sich in den letzten Wochen verstärkt und ist auch meiner Meinung nach in Ruhe vorhanden. Sowohl barfusslaufen als auch laufen in sehr weichen Dux-Schuhen ist schmerzhaft, jedoch mit unterschiedlichen Schmerzstärken. Am stärksten ist der Schmerz in meinen Wander-laufhalbschuhen, obwohl sie genug Platz haben für die Zehen und relativ neu sind ! Bitte helfen Sie mir, dass ich wieder normal laufen gehen kann. Irgendein Tipp, den ich beim Arzt ansprechen kann. Ich hatte auch die Idee von Stosswellen. Macht jedoch nur Sinn, wenn es wirklich eine Sehenentzündung und kein Morton N. ist ! Ich würde sehr gerne zu Ihnen direkt in die Klinik kommen. Leider wohne ich nicht gerade um die Ecke (94447 Plattling). Hoffe Sie können mir trotzdem helfen. Dafür danke ich Ihnen bereits heute ! Liebe Grüße Markus H.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 29.10.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie schildern eine sehr komplexe Situation, die ich online nicht mit Ihnen aufarbeiten kann, weil keine Möglichkeit zur Befunderhebung gegeben ist. Ich kann Ihnen nur zu einem Beuch bei uns raten, wenn sie anders nicht weiterkommen. Wir haben tatsächlich Patienten aus ganz Deutschland, auch aus Hamburg oder Kiel. Über das Internet kann ich keinem Patienten helfen. Sie haben offenbar schon vieles probiert und der Befund ist dennoch unklar.

30.07.2018 - 22:49 Uhr

Leider ist bei mir keine richtige Diagnose...

von Hiltrud W.

... festzustellen. Ich war beim Neurologen, Polyneurpathie, kein Diabetes und kein Missbrauch von Alkohol. Meine Füße schmerzen sehr. Ich nehme momentan Pregabalin, Vitamin B und verschiedene Schmerzmittel. Alles ohne Erfolg.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 30.08.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielleicht sollten Sie sich von einem auf Fuß und Sprunggelenk spezialisierten Orthopäden untersuchen lassen?

20.07.2018 - 14:02 Uhr

Sehr geerhter Herr Dr. Schneider, im Februar...

von Isabella

... dieses Jahres wurde am linken Fuß das Morton Neurom und ein Spreizfuß diagnostiziert. Ich bekam deshalb Einlagen verschrieben. Nun trage ich die Einlagen regelmässig aber eine Besserung spüre ich überhaupt nicht. Die Schmerzen werden immer schlimmer und der Fuß schwillt tagsüber immer an. Ich bekomme mitlerweile immer Krämpfe in der Zehengegend und mein zweiter Zeh ist entzwischen fast steif. Da ich mir jetzt nicht mehr zu helfen weiß brauche ich Ihren Rat oder brauche ich einfach nur noch etwas Geduld? Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören. Freundliche Grüße Isabella

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.07.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, je nach Größe des Morton Neuroms kommt die konservative Behandlung zu spät, weil der Bindegewebsknoten schon zu stark angeschwollen ist.

25.05.2018 - 19:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich habe ein...

von Helga

... Morton Neurom 3./4. Zeh re lt. Arzt vor Ort per Tastbefund und Ultraschall. im Juli folgt zur Bestätigung ein MRT mit Kontrastmittel. 2 Vorschläge: Versuch einer 3 maligen Stosswellentherapie, wenn nicht erfolgreich, die OP plantar und dorsal. Haben Sie Erfahrung mit der Stosswellentherapie? Bei der vorgeschlagenen OP stört mich die Vorstellung der lebenslangen Narbe an der Fussohle sowie die 4- wöchige Ruhephase (hochlegen, nicht arbeitsfähig). Wie erfolgreich wäre für mich die endoskopische OP? Ich wohne in Köln, hier ist im nahen Umkreis tatsächlich kein Arzt mit endoskopischen OP- Vergahren zu finden. Ich bin erstaunt und dadurch auch irritiert. Den Weg zu Ihnen mache ich, wenn ich mich mit diesem Verfahren sicher fühle. Ich bin bei einem Fuß- Spezialisten ( Basis- Zertifikat Fusschirurgie); er lehnt das Verfahren rigoros ab. Da bin ich doch irritiert. Da ich selbständig bin und eine medizinische Praxis habe, fürchte ich mich vor dem 4- wöchigen Arbeitsausfall. Kleine und weniger Narben, schnellere Wundheilung usw. bei einem endoskopischen Verfahren sind mir sympathischer. Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und freue mich sehr auf eine Antwort. Auch ein Telefonat könnte mich vielleicht sichern. MfG

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.06.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, die angeboten Stoßwellentherapie bei Morton Neurom ist aus unserer Sicht eher experimentell. Stoßwelle kann im Bereich von Sehnen und Bändern eine entzündungshemmende Wirkung entfalten (Fersensporn, Kalkschulter). Bei dem gutartigen Neurom am Mittelfußnerven sind uns aus eigener Praxis keine derartigen Wirkungen bekannt. Ich kann aber nicht ausschließen, dass der behandelnde Kollege in der Indikation Morton Neurom gute Erfahrungen gemacht hat. Bevor man eine Operationsstrategie planen kann, müssen sie sich auf jeden Fall vorstellen und uns Gelegenheit geben, mit Hilfe einer Untersuchung und Bildgebung Lage und Größe Ihres Morton Neuroms zu untersuchen. Ebenso wichtig, wie ein kleiner Zugang, ist eine mögliche Dekompression des Mittelfußnerven um ein Rezidiv des Neuroms am verbleibenden Nervenstumpf zu vermeiden.

11.04.2018 - 18:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, mir wurde vor...

von Andrea

... 12 Wochen das Moton Neurom ambulant entfernt. Bis jetzt habe ich beim Laufen Schmerzen und der Fuß ist oft stark geschwollen und ich kann immer noch nicht einen normalen Schuh von mir tragen. Bei jedem Besuch beim Orthopäden wurde ich mit der Aussage vertröstet, dass die Heilung bei mir nun mal etwas länger als beim Durchschnitt dauert. Vom ersten Tag an nach der OP wies ich den Arzt daraufhin, dass sich mein dritter Zeh wie mit einem Faden abgeschnürt anfühlt. Dieser Zustand hat sich bis heute nicht geändert. Der Zeh ist rot bläulich und dick und ich habe Empfindungsstörungen. Dazu drückt der Zeh sich mal mehr mal weniger stark in Richtung des zweiten Zehs, was sich auch sehr unangenehm anfühlt. Wenn ich eine bestimmte Stelle am Fußballen drücke, zieht ein Schmerz stechend bis in den dritten Zeh. Nach 10 Wochen habe ich auf ein MRT bestanden. Das Ergebnis ist ein Knochenödem im MFK 3. Der Arzt hat keine plausiebele Erklärung hierfür und riet zu maximaler Ruhestellung. Haben Sie eine mögliche Erklärung für dieses Ödem? Habe ich deshalb diese Empfindungsstörung im Zeh? Warum habe ich eine Art Nervenschmerz, wenn ich auf den Fußballen drücke? Ich bin ziemlich verzweifelt und mein Arzt vertröstet mich nur immer und meint, ich solle Geduld haben, das wird alles verheilen. Auf eine Rückmeldung freue ich mich und sage Dank im Voraus.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 16.04.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, das Knochenödem spricht für eine Überlastung des Mittelfußknochens. Das ist bei einer Spreizfußfehlstellung nichts seltenes. Mit Gefühlsstörungen im der Zehe kann das aber nichts zu tun haben, das ist eher eine Folge der Neurektomie, also der Entfernung des Morton Neuroms. Sie schreiben nun nicht, wie alt Sie sind. Pro Lebensjahrzehnt dauert die Heilung nach Vorfußoperation erfahrungsgemäß etwa einen Monat zusätzlich, bis die Schwellung ganz angeheilt ist.

23.01.2018 - 20:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, ich hatte...

von Susi

... vor drei Wochen eine Morton-Neurom-OP, wo mir ein sehr großes Neurom von oben zwischen 2/3 entfernt werden musste. Nun darf ich den Vorfußentlastungsschuh gegen einen bequemen Sporzschuh tauschen, was sich wegen der entsprechend großen Narbe als schwierig erweist. Uch habe zwei Fragen an Sie. Können Sie mir einen breiten und Platz bietenden Sportschuh empfehlen? Und muss ich meine Einlagen, die ich vor der Op getragen habe, von Anfang an tragen? Mein Gefühl sagt mir, dass ich etwas zu viel Druck auf die schmerzende Sohle bekomme. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Ich möchte nichts mit falschem Verhalten kaputtmachen. Vielen Dank und freundliche Grüße., Susi

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patienten sie haben nun ganz konkrete Fragen zur Nachbehandlung, etwa drei Wochen nach ihrer Operation des Morton Neuroms. Ich würde sie in jedem Fall gerne ermuntern, diese sehr konkreten Fragen an ihren operierenden Spezialisten zustellen der Ihren Fall genau kennt. Empfehlungen Hinweise zu einer Nachbehandlung die über ganz allgemeine Aspekte hinausgehen über das Internet ohne Kenntnis des Patienten zu stellen, können sogar zu einer Schädigung des Patienten führen. Empfehlungen Hinweise zu einer Nachbehandlung die über ganz allgemeine Aspekte hinausgehen, die wie hier, über das Internet ohne Kenntnis des Patienten zu stellen, können sogar zu einer Schädigung des Patienten führen. Auch ich halte mich nach Operation für meine Patienten bereit um per E-Mail oder solche Fragen zu beantworten die zur durchgeführten Operationen und zum durch laufende Kontrollen festgestellten Stadium der Heilung passen. Ich würde Sie also bitten sich an Ihren Arzt zu wenden, und wenn dieser nicht erreichbar sein sollte, sich ganz konkret bei einem Spezialisten vorzustellen der sie direkt und körperlich untersuchen kann, bevor er Ihnen diese Hinweise gibt. Ich wünsche Ihnen gute Besserung und viel Erfolg bei Ihrer Behandlung ihres Morton Neuroms.

07.11.2017 - 18:03 Uhr

Sehr geehrter Dr. Schneider, ich habe seit mehr...

von Gudrun

... als 8 Jahren beidseits Fersensporne, Einlagenversorgung. Mein Beruf ist sehr laufintensiv. Ich hatte Röntgenreizbestrahlung je Fuß in zwei Serien 2017. Aufgrund von AU, unabhängig von den Füßen, kann ich nicht feststellen, ob hier die Schmerzen bei starker Belastung weiterhin bestehen. Normales Laufen ist ok. Mein Sport den ich ausübe ist ein Tanz Lindyhop, hierbei wird immer auf dem Vorfuß getanzt. Schmerzen trotz Sporteinlagen dadurch an den Fersenspornen, nach Belastungs am nächsten Morgen.(ich meine Spreiz-Knick-Senkfuß als Diagnose, Fersensporn) Jetzt am rechten Vorfuß seit ca. 2,5 Monaten folgende Beschwerden . Schmerz unter dem Ballen, am intensivsten unterhalb 2/3 manchmal 4? Zeh, beim Abrollen. Hierbei bemerke ich eine Spannung, oder Zug an der Oberseite der Zehen 2/3. Unten beim Übergang von Zehen zu Fuß brennt es. Mein 2. Zeh steht irgendwie nicht flach sondern ist am 2. Gelenk gewölbt. Dezente Rötung oval unter den 2/3 Zeh. In letzter Zeit war der Vorfuß eisig kalt und weiß, schwer warm zu kriegen, massieren scheint zu helfen. Beim Hochlegen sowie wenn er auf dem Boden steht. In akuter Phase hatte ich eine Schwellung Vorfuß sowie der Zehen, konnte ich nicht knicken. Schmerz, Rötung sind wie oben beschrieben. Eine Belastung ist fast nicht möglich. Die Aussage des Orthopäden bei Inspektion: Marschfraktur, Röntgen ergab keinen Hinweis auf Fraktur, 2. Röntgen 3 Tage später dito, Schonen, ansonsten auf meine Bitte Überweisung für MRT, Termin 21.11.2017. Irgendwie häng ich in der Luft, muss ich mehr machen als schonen? Meine Einlagenschuhe fühlen sich enger an als sonst, ohne Einlagen -->Resultat Fersenschmerz . Am Großzeh seitlich unten Nähe 1 ZGG hat sich übrigens seit einem halben Jahr ca, viel Hornhaut gebildet, eventuell durch Sporteinlagen in Tanzschuh (sportliche Ausführung) So: Kann es das Morton Neurom sein? Termin für Fußspezialisten habe ich nach Lektüre der Erfahrungsberichte und Antworten besorgt, 21 Jan 18 MFG Gudrun

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 21.11.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, dass muss man wirklich vor Ort untersuchen. Bei ihrem aktiven Lebensstil kann zum Fersensporn auch eine Muskelentzündung des m. abductor hallucis (Großzehenbeugers) oder auch eine Sehnenscheidenentzündung sein, die Schmerzen ähnlich einer Marschfraktur verursachen können.

02.11.2017 - 15:59 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, habe eine Frage an Sie:...

von Julia

... bin am 16.10. am linken Fuss wegen hallux valgus und Morton Neurom zwischen dem dritten und vierten Zeh operiert worden. Es heilt alles so weit ganz gut, aber seit letztem Samstag nach dem die Schwellung nachgelassen hat, habe ich unter dem viertem Zeh wieder einen Fremdkörper gefühlt (wie eine Erbse). Beim ersten Mal musste ich glatt im Schuh nachschauen ob ein Steinchen drin wäre... Das stört momentan so ungemein beim Laufen. Mein Operateur ist momentan im Urlaub und ich mache mir solche Sorgen. Was ist falsch gelaufen? Kann es evtl ein Bluterguss sein oder hat man einen Teil vergessen?? Lg Julia

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.11.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, wenn ihr Operateur für eine Nachuntersuchung nach der Operation eines Morton Neuroms nicht da ist, sollten Sie sich an seinen Kollegen wenden. nach Vorfußoperationen sind Schwellungen aber recht normal. 2-3 Wochen nach der OP sind Sie noch durchaus in der Heilungsphase.

12.09.2017 - 15:56 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Schneider Ich hatte im...

von Marschall

... November 2016 ein OP am Oberen Sprunggelenk des rechten Fusses gehabt. Nach der OP musste ich drei Monate einen Spezial Schuh tragen, danach hatte ich Schmerzen zwischen dem dritten und vierten Zehe gehabt bzw. ein taubes Gefühl. Es wurde ein Morten Neuron festgestellt. Ich hatte vorher nie Probleme damit gehabt. Kann es sein, dass dieses Problem vom tragen des Spizalschuhs verursacht wurde? Ich war in einer Klinik gewesen, hier ist man der Auffassung, dass es krankheitsbedingt ist und nichts mit der OP bzw. mit dem Tragen des Schuhs zu tun hat. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihre fachkenntliche Meinung erhalten dürfte, ob ich es vom tragen des Schuhes bekommen habe. Freundliche Grüsse R.Marschall

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 21.09.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Krankheitsursache des Morton Neuroms ist stets ein Spreizfuß mit abgesenktem vorderem Fußgewölbe. Das ist in keinem Fall die Ursache für ein Morton Neurom. Um das herauszufinden, müssten Sie Ihren Fuß einer ganzheitlichen Untersuchung unterziehen. Alternativ sollten Sie untersuchen lassen, ob diese Beschwerden von einem Tarsaltunnelsyndrom herrühren. Das kann durchaus durch eine OP mit nachfolgender Weichteilschwellung im Rahmen der Heilungsreaktion im Bereich des Sprunggelenks ausgelöst werden.

07.09.2017 - 08:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider Mit Interesse...

von Carla B.

... habe ich Ihren Artikel gelesen. Vor sieben Jahren wurde mir nach der Morton Diagnose bereits zwischen dem zweiten und dritten Zeh rechts ein Nerv entfernt (von oben). Seit ca. zwei Jahren, leide ich an denselben Symptomen zwischen dem dritten und vierten Zeh. Dazu kommt starke Hornhautbildung. Daraus resultiert zusätzlich ein Druckschmerz beim Stehen und Gehen auf harten Böden. Mein Fußgewölbe "hängt" richtiggehend durch aber ich habe keinen Hallux Valgus. Ich umgehe die Schmerzen indem ich im Sommer ausschließlich offene Schuhe trage, (zu Hause weiche FlipFlops) im Winter weite Lammfellstiefel. Der Leidensdruck nimmt jedoch zu und ich sollte mich in Behandlung begeben. Vor allem die Nervenerhaltung wäre wünschenswert, da ich schon jetzt den zweiten Zeh nicht mehr voll spüre, will ich keine weiteren Einbuße in Kauf nehmen. Zu meinem letzten Chirurgen möchte ich aus diversen Gründen nicht mehr. Gerne würde ich zu Ihnen kommen, lebe aber in der Schweiz. Können Sie mir einen erfahrenen Kollegen im Großraum Zürich empfehlen? Besten Dank und freundliche Grüsse Carla B.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 08.09.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, wir kennen die Situation in der Schweiz leider nicht so genau, um eine Empfehlung für die nervenerhaltende Operation eines Morton Neuroms abgeben zu können. Wir finden nur Kliniken, die die Exzision des Morton Neuroms durchführen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche.

30.08.2017 - 20:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, seit vier Jahren...

von Edda H.

... habe ich im rechten vorletzten Zeh brennende, stechende und krampfartige Schmerzen. Ich war schon diesbezüglich beim Orthopäden (Röntgenaufnahmen), Chirurgen (MRT) und beim Neurologen (Messungen der Nervenstränge). Es konnte jedoch nichts auffälliges diagnostiziert werden. Meine Hausärztin hat mir 1 Paar langsohlige Kork-Ledereinlagen mit Vorfußpolsterung, Längsgewölbestütze und Spreizfußpelotte verschrieben, welche nur zeitweise etwas Linderung bringen. Als Schmerzmittel nehme ich Pramipexol 0,35 mg ein. Der Schmerz ist aber mein ständiger Begleiter. Mit freundlichen Grüßen Edda H.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 31.08.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Art wie Sie Ihren Schmerz beschreiben - Brennen, Stechen und Krämpfe - deutet tatsächlich auf eine Nervenblockade hin. Der 4. Zeh ist nun eine unübliche Lokalisierung für ein Morton Neurom, meistens sind zwei Zehen betroffen, also zum Beispiel der 3. und der 4. Sie müssten sich evtl. nochmal untersuchen lassen von einem Arzt, der relativ viel Erfahrung damit hat. Es gibt auch bei MRT-Untersuchung häufiger falsch negative Befunde, die wir hier häufig in unserer Praxis bei einer Nachuntersuchung ermitteln. Wir wünschen Ihnen Gute Besserung.

29.08.2017 - 21:10 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, seit drei...

von Susi

... Jahren nimmt mir mein Mittelfußschmerz sehr viel Lebensqualität. Diagnose ist Metatarsalgie mit Morton Komponente bei zu eng stehenden Metatarsalie bei durchgetretenem Fußgewölbe. Ich bin sehr unsicher, welche Art der OP für mich stimmig ist. Ein Spezialist empfahl mir eine Weil-Osteotomie an den Zehen 2 bis 4, was mir ziemlich Angst macht, es hört sich so extrem an. Ein anderer Fußchirurg riet mir zu DMMO mit Durchtrennen der Bänder zwischen den Zehen, um den Neuralgien Platz zum Abschwellen zu lassen. Diese Variante hört sich für mich weitaus harmloser an, jedoch habe ich Angst, dass diese nicht ausreichend für meine Beschwerden sein könnte, da das MRT zeigt, dass der Mittelfuß sogar in die falsche Querrichtung gewölbt ist. Mich würde - unabhängig von den Ärzten, die mich operieren könnten - interessieren, ob es nach einer eventuell nicht ausreichenden DMMO möglich wäre, doch noch die Weil-Osteotomie vorzunehmen. Man hört ja immer, dass man in operiertes Gewebe nicht mehr reingehen kann. Können Sie mir dazu etwas sagen? Ich habe einfach Angst, dass ich nie wieder richtig gehen geschweige denn Sport machen kann. Vielen Dank und freundliche Grüße Susi

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 31.08.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie wünschen nun eine verbindliche Aussage hinsichtlich einer Operationsstrategie. Grundsätzlich gilt diese Regel nicht, dass man nicht Mehrfach operieren kann. Die Bildung von Narbengewebe kann eine Erschwernis bedeuten. Nun wird die Dekompression des Bindegewebes durch OP von Oben durchgeführt. Das ist kein sehr schwerwiegender Eingriff. Die Umstellungsosteotomie der Metatarsalen ist zudem kein extremer Eingriff, sondern bei uns durchaus Alltag. Aus der Hand eines erfahrenen Fußchiriurgen ist das kein problematischer Eingriff. Es liegt aber auch am Durchmesser des festgestellten Morton Neuroms in mm, ob so ein Eingriff zum Abschwellen hinreichend ist. je größer das Morton Neurom, um so wahrscheinlicher ist die Dekompression alleine nicht hinreichen. Wir wünschen Ihnen gute Besserung.

08.06.2017 - 22:06 Uhr

Guten Tag Dr. Schneider, ich hatte vor 4 Wochen...

von Ramona E.

... eine OP wegen eines Morton Neuroms. Die Schmerzen sind fast weg. Habe in 3 Zehen noch ein taubes Gefühl. Was mich mehr stört, ist eine Schwellung, die sich am Fussballen gebildet hat. Meine Zehen berühren den Boden nicht. Abrollen beim laufen ist so unmöglich, da es schmerzhaft ist. Können Sie mir einen Tip geben, wie ich die Schwellung bekämpfen kann? Mit freundlichen Grüssen Ramona E.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 19.06.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bitte wenden Sie ich bei allen Problemen an Ihren Operateur. bei Flüssigkeitseinlagerungen oder Schwellung nach Operation des Morton Neuroms hilft häufig regelmäßiges Hochlegen des Fußes.

24.04.2017 - 07:32 Uhr

Gibt es ein Medikament gegen die Schmerzen? Ich...

von Bkung

... habe nie hohe Absätze getragen.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.04.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für diese Frage. Als Medikament gibt es lediglich die normale Schmerztherapie mit Tabletten. Hohe Absätze könne einen Spreizfuß fördern, sind aber nicht die einzig mögliche Ursache für die Ausbildung eines Morton Neuroms.

27.11.2016 - 09:42 Uhr

Sehr geehrter Dr.Schneider, bei mir wurde das...

von Bärbel F.

... Morton Neurom diagnostiziert. Da ich selbstständig bin, ist es mir zeitlich nicht möglich, nach Gundelfingen zu reisen. Können Sie mir einen Kollegen in Berlin oder Umgebung empfehlen, der ebenso wie Sie behandelt? Mit freundlichen Grüßen, Bärbel F.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.01.2017
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, einen Spezialisten für Morton Neurom in der Umgebung von Berlin kenne ich nicht persönlich. Bitte erkundigen Sie sich bei den qualifizierten Kollegen, ob sie Erfahrungen haben, und entscheiden dann, bei wem Sie sich operieren lassen wollen.

26.08.2016 - 10:53 Uhr

Seit einigen Jahren plagen mich Schmerzen an...

von Heinz M.

... beiden Füßen/ Sohle. Leider habe ich noch niemanden gefunden, der mir wirklich helfen kann. Meine Fußprobleme sind dieselben wie bei einem Morton Neurom. Wo finde ich einen Arzt, der mir helfen kann? Mit freundlichen Grüßen, H. M.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 05.09.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie dürfen sich gerne bei uns in Gundelfingen in der Fußsprechstunde vorstellen.

21.07.2016 - 20:39 Uhr

Hallo, ich habe seit mindestens einem halben Jahr...

von Gapa

... massive Schmerzen am Fuß, da ich einen Knicksenkspreitzfuß habe. Derzeit trage ich maßgefertigte Einlagen wegen eines Fersensporns, mit dem das Mortonsyndrom aber stärker auftritt als ohne. Ich trage immer weite und flache Schuhe, trotzdem kann ich oft kaum Laufen vor Schmerzen. Der Neurologe vermutet, dass es sich um ein Morton Neurom handelt. Der Orthopäde infiltrierte mir Lokalanästhetika, wodurch meine Schmerzen (gefühlt) schlimmer wurden. Mein MRT Befund lautet: Morton Neurom mit einer Größe von über 1 cm. Für mich als "eher" Laie hört sich das sehr groß an. Ich persönlich wäre für eine operative Entfernung. Was raten Sie mir?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 25.07.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Morton Neuromen die mehr als 0,6 cm Durchmesser haben, schwindet erfahrungsgemäß die Persepktive der konservativen Behandlung. Bei der Operation ist es wichtig, weiterhin die Druckverhältnisse im MIttelfuß, das heisst auch die Gegebenheiten der Mittelfußknochen zu beachten. Sonst könnte z.B. nach einer Nervenentfernung durchaus der verbleibende Nervenstumpf ebenfalls wieder eine schmerzhafte Bindegewebsschwellung entwickeln (Rezidiv des Morton Neuroms).

13.03.2016 - 14:01 Uhr

Bei mir ist ein Morton Neurom festgestellt worden....

von Maria N.

... Als konservative Behandlung wurde mir eine Stoßwellentherapie empfohlen. Was halten Sie davon? Allerdings ist meine private Krankenkasse nicht bereit, die Kosten zu übernehmen. Wie lange würde es nach einer Druckentlastungs-OP dauern, bis der Fuß wieder voll, auch sportlich belastbar ist und ist eine Druckentlastungs-OP immer mit einer Fußosteopathie verbunden? Wie lange dauert die Ausheilung?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.03.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, mit der Stoßwelle bei der Behandlug des Morton Neuroms haben wir keine Erfahrungen. Stoßwellen werden erfolgreich bei Sehnenansatzentzündungen eingesetzt (Fersensporn, Achillodynie). Bei einer gutartigen Wucherung der Nervenhülle des Mittelfußnerven, was das Morton Neurom praktisch ist, wäre das ein experimentelles Verfahren. Nach einer Dekompressions-Operation dauert es 3-6 Wochen bis der Fuß wieder voll belastbar ist. Es wird nicht immer eine Umstellungsoperation (Osteotomie) der Mittelfußknochen durchgeführt: Das muss anhand der individuellen Situation entschieden werden. Häufig reicht auch ein operatives Lösen der Bänder um die Mittelfußknochen.

06.03.2016 - 20:58 Uhr

Ich habe seit circa 6 Monaten das Problem, dass...

von Michael S.

... ich einen stechenden Schmerz alle 4 bis 5 Wochen bekomme. Es ist dann für mindestens 1-2 Tage kein Gehen möglich. Begleitet wird der Schmerz durch einen starken Bluterguss, der sich von der Fußsohle bis zur Oberseite der Zehen III / IV zieht und nach 3-4 Tagen sichtbar wird. Nach einem MRT wurde von einem Klinikarzt ein Neurom diagnostiziert. Die Blutergüsse wurden dabei als nicht relevant angesehen. Ich frage mich nun, was ich von dieser Diagnose halten soll. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.03.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, dieser regelmäßige Bluterguss sollte ebenfalls genau untersucht werden. Sie sollten klären ob das im Zusammenhang mit bestimmten Belastungen steht, also z.B. eine Marschfraktur darstellen könnte. Im Zusammenhang mit einem Morton Neurom wäre das ein ungewöhnliches Symptom.

21.02.2016 - 10:35 Uhr

Hallo, ich habe nirgendwo etwas von einem...

von Mira K.

... Rückfall gelesen. Vor 2 Jahre wurde ich aufgrund von Morton Neurom operiert und jetzt habe ich wieder die gleichen Schmerzen un Symptome. Muss ich das erneut operieren lasen? Danke für Ihre Antwort.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.02.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, Ihre Frage nach dem Rezidiv des Morton Neuroms wurde in der Frage darunter (Petra C. vom 15.02.2016) am 17.2.2016 ausführlich beantwortet. Rezidive sind nach Nervenentfernung gar nicht so selten. Deswegen bemühen wir uns um eine nervenerhaltende Therapie. Wenn Sie dann noch weitere Fragen zum Rezidiv des Morton Neuroms haben, dürfen Sie diese Frage hier gerne wieder stellen.

15.02.2016 - 10:54 Uhr

Nach mehrjährigen Schmerzen im rechten Vorderfuß...

von Petra C.

... wurde ich an einem MN operiert. Das war im Mai 2015. Der Nerv sowie das Neurom wurden entfernt. Jetzt nach nicht einmal einem Jahr stelle ich eine Veränderung fest und hoffe, die Schmerzen beginnen nicht wieder von vorne. Von einem Rezidiv habe ich schon gelesen. Wie wird solch ein Rezidiv Morton Neurom behandelt? Muss noch einmal operiert werden? Könnten Sie mir meine Fragen beantworten? Vielen Dank.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 17.02.2016
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, ein Rezidiv (Rückfall) bei einem Morton Neurom stellt sich dann ein, wenn der verbleibende Nervenstumpf nach der Resektion sich erneut entzündet und durch Bindegwebeeinlagerungen anschwillt. Wir versuchen Rezidiv des Morton Neuroms immer dadurch zu verhindern, dass wir auch die ungünstige Drucksituation (Nervenkompression) reduzieren. Im einfachsten Fall genügt dafür eine Weitung der Bänder um die Metatarsalknochen (Mittelfußknochen). Manchmal machen wir auch eine Osteotomie (Knochenumstellung) der Metatarsalknochen auf beiden Seiten des Morton Neuroms, die Platz schafft. Auf dieser Grundlage könne wir häufig sogar nervenerhaltend operieren, ohne den Nerven zu entfernen. Nach Behebung der Kompression hört die Reizung des Nerven oder Nervenstumpfes auf. Häufig wird das Morton Neurom entfernt, ohne die Gesatmtsituation im Mittelfuß zu verbessern. Dann ist die Rezidivgefahr höher.

27.10.2015 - 09:57 Uhr

Ich leide seit 4,5 Jahren an (Vor-)Fußschmerzen...

von Reinhard

... und Missempfindungen, die massiv zugenommen haben. Gehen kann ich nur unter Schmerzen. Zur Abklärung Morton-Neurom/Polyneuropathie habe ich eine MR-Neurographie am Uni-Klinikum Heidelberg machen lassen. Ergebnis: zu 90% keine Polyneuropathie, zu 85% kein Morton-Neurom, kleine Ganglien, die aber nicht schmerzursächlich sein sollen. Kann es sein, dass ich dennoch unter Morton-Neuralgie (beide Füße) leide? Haben Sie eine Idee für weitere Vorgehensweisen? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.11.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, die Radiologie einer Morton Neurom Erkrankung ist offenbar nicht einfach. Wir finden viele zuvor falsch negative MRT Untersuchungen in unserem Hause. Bei derart langwierigen chronischen Schmerzen im Fuß würde ich im Zweifel die Untersuchung nochmals bei einem Spezialisten wiederholen. Es könnte sich lohnen, auch ein Tarsaltunnelsyndrom in Betracht zu ziehen und entsprechend in die Untersuchung miteinzubeziehen.

29.08.2015 - 17:24 Uhr

Guten Tag, Dr. Schneider, Außer für Morton...

von Helena

... Neurum beschrieben Symptome habe ich mit der Zeit auch Fersenschmerzen, Wadenkrämpfe bekommen. Zuerst wurde bei Röntgenuntersuchung Verdacht auf Morton Neurum ausgesprochen, danach MRT durchgeführt und im Befund sanduhrförmige Gewebeformation und "Befund vereinbar mit Morton Neurum reingeschrieben". Können die Fersenschmerzen damit verbunden sein? Oder schließen diese Morton-Neurum aus?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 01.09.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, das Morton Neurom führt zu stechenden, belastungsabhängigen Vorfußschmerzen. Fersenschmerzen haben andere Ursachen: Von Fersensporn (Plantarfasziitis) bis zu Tarsaltunnelsyndrom müssten durch eine gründliche Untersuchung die anderen möglichen Ursachen abgeklärt werden.

06.08.2015 - 11:05 Uhr

Guten Tag, meine Frage an Sie, ich wurde 2mal an...

von Hildegard

... der LWS 4/5 operiert und versteift. Die erste Op. ging schief, es hatte sich ein Cache gelöst und wanderte, also 2 Op. Seit dieser Zeit habe ich Probleme im rechten Fuß. Taubheit vorallem Mittelfuß, kann nicht abrollen und der Fuß schwillt an. Röntgen hat nicht hats ergeben, jetzt besteht Verdacht auf Morton Metatarsalgie, kann das mit der Op. noch zusammenhängen, hatte vorher nie so Probleme? Danke für eine ANTWORT. Mfg. Hildegard

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, eine Wirbelsäulen OP kann kein Morton Neurom im Mittelfuß auslösen. Gefühlsstärungen und Taubheit sowie eine gestörtes Abrollverhalten können aber damit zusammenhängen.

17.07.2015 - 12:36 Uhr

Habe gestern 2 Injektionen (Cortison mit einem...

von Kirsten Günther

... Betäubungsmittel) links und 3 Injektionen rechts wegen Neuromen an den Füßen bekommen. Habe 4 Stunden später noch stärkere Schmerzen bekommen und kann inzwischen die Vorfüße gar nicht mehr belasten. Was soll ich tun?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.08.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bitte wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren behandelnden Arzt.

29.05.2015 - 19:48 Uhr

Hallo Dr .Schneider, ich habe seit ca.2/5...

von Özdemir

... Jahren brennende Schmerzen am rechten Fuß, es fängt am großen Zeh an und strahlt an den Nerven nach oben oder auch mal an großen Zeh herum- In der Arbeit unter Belastung ist es schlimmer, nach ein paar Stunden habe ich sehr schlimme Reiz brennen und fange an zu humpeln vor brennendem Schmerz, aber ich merke zum Feierabend, wenn ich die Schuhe ausziehe, wie der Schmerz nachlässt. Habe schon Einlagen und verschiedene Sicherheitsschuhe ausprobiert, manchmal auch mit privaten Schuhen. War beim gefässchirurg,Neurologe , Orthopäden und Fußchirurg wurden MRTs gemacht, Schmerzbestrahlung hatte ich aber leider kann mir nichts helfen. ich habe von Euer Praxis gelesen, Morton neurom trifft eigentlich alles zu was ich haben könnte, könnte das vielleicht sein? Gottseidank habe ich am 02.07.2015 einen Termin bei Ihnen komme aus der Nähe von Kassel hoffe sie können mir helfen.vielen Dank schon mal im Voraus

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.06.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, Ihre Symptome sind schon recht eindeutig, aber eine fachgerechte Diagnose ist dennoch erforderlich. Es gibt auch andere Schmerzen am Fuß die durch die Kompression von Nerven ausgelöst werden.

27.04.2015 - 14:09 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, bei längeren...

von Monika

... Wanderungen muß ich schon lange Zeit oft die Schuhe ausziehen, weil ich rechts vorne eine Stelle habe an der ich das Gefühl hatte, es ist was im Schuh oder die Socke knubbelt sich, was stark geschmerzt hat. Nach dem Ausziehen der Schuhe und bisle massieren geht es dann wieder. Im September bekam ich Einlagen. Die Symptome waren aber bei meinem Wanderurlaub eher unerträglich verstärkt und die Stelle bleibt zusätzlich häufig lange ganz heiß und es kribbelt unangenehm. Nach neuer Kontrolle beim Orthopäden bekam ich nochmal Einlagen, die auch nicht helfen. Mit meiner Bitte um Abklärung, ob es sich um ein Morton Neurom handelt, wurde ich weggeschickt, ich solle die Einlagen mehr tragen u. keinesfalls barfuß laufen. Nun habe ich mir einen Termin am 1.6. in Ihrer Praxis geben lassen. Meine Frage bis dahin: barfuß laufen finde ich angenehm und ich habe dabei keine Schmerzen. Sollte ich das wirklich nicht? Außerdem stört mich die relativ hohe u recht feste Pelotte der Einlage, aber nur rechts? Könnte das die Ursache für die stärkeren Schmerzen sein?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 29.04.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, bitte gehen Sie barfuß so oft Sie können, das kräftigt Ihren Fuß auf eine natürliche Art und Weise. Wenn Sie dadurch keine Schmerzen haben, ist das unbedenklich. Einlagen stützen den Fuß passiv, das kann etwas helfen, aber am Besten im Kontext eines aktiven Kräftigungkonzeptes des Fußes. Zu der Einlagenanpassung. Übungen aus der Fußschule, mit denen fast jeder zu Hause etwas für seine Fußgesundheit tun kann, unterrichten wir in regelmäßigen Patientenveranstaltungen als Halbtageskurs, der von erfahrenen Physiotherapeuten geleitet wird. Details finden Sie auf unsere Webseite www.gelenk-klinik.de oder auf www.gelenkreha.de. Diese Übungen, die die natürliche Funktion des Fußes langfristig unterstützen, werden übrigens ausschließlich barfuß durchgeführt.

19.03.2015 - 23:19 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Schneider, seit bereits ca....

von Beate

... 10 Jahren schlage ich mich (Postzustellerin) mit einem sehr oft taub werdenden und brennenden 3. Zeh oder dazwischen herum. Einlagen helfen fast nicht mehr. Lt. MRT ist kein Neurom erkennbar. Mein Arzt, der trotzdem ein Neurom vermutet, hat mir nun seit ca. 4 Mon. alle 3 Wochen ein Langzeitcortison, also 6 Injektionen gespritzt, die mir auch Erleichterung verschafft haben, die Beschwerden werden geringer, sind aber noch nicht weg. (von 100% Schmerz sind ca. 25% noch vorhanden). Hier nun meine Fragen: Wie oft kann man diese Cortisonspritzen verabreichen? Sind sie schädlich für die Knochen oder dergleichen? Besteht die Hoffnung, dass die Schmerzen mit der Behandlung gänzlich verschwinden? Ich bedanke mich im Voraus für eine baldige Antwort. Ich habe Angst vor einer Operation und um meinen Arbeitsplatz.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.03.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieeb Patientin, bitte melden Sie sich doch in unserer Sprechstunde. Ein Morton Neurom ist nun wirklich keine Ursache für Berufsunfähigkeit. Vor zu häufigen Cortisonbehandlungen warnen wir in der Regel. Die MRT Diagnostik ist häufig nicht in der Lage das Morton Neurom zu erkennen, weil die Aufnahmen in Rückenlage gemacht werden.

26.01.2015 - 21:08 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Schneider, nach einem...

von Susi

... Ermüdungsbruch im Großzehbereich entwickelten sich innerhalb von ein paar Wochen extreme Schmerzen im Vorfuß. Ein MRT im August war laut Orthopäde nicht auffällig. Nachdem ich wegen anhaltender Schmerzen hartnäckig blieb, wurde nochmal ein MRT gemacht. Der Radiologe diagnostizierte ein Morton Neurom, das innerhalb von 2 Monaten gewachsen ist. Da ich ziemlich viel Sport treibe und darauf in Zukunft nicht verzichten möchte, habe ich demnächst einen Termin bei einem Fußchirurgen. Ich habe ziemlich Angst, dass ein Fußchirurg auf jedem Fall nur operieren möchte. Muss ich davon ausgehen, dass so ein Neurom sich auf jedem Fall nicht mehr zurückbildet, dass man mit Einlagen zwar die Symptome lindern kann, aber den "Knubbel" ohne OP nicht wegbekommt? Ohne meinen Sport kann ich nicht sein und zur Zeit ignoriere ich den Schmerz, soweit es irgendwie geht. Inzwischen reizt eine lockere Laufeinheit den Fuß und die zwei Zehen so extrem, dass die Schmerzen auch in Ruhezustand nicht weggehen. Was würden Sie mir raten, wenn ich weiterhin Sport treiben will?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, sie beschreiben eine komplexe Situation. auf jeden Fall sollten Sie sportfähig bleiben, das wäre unser wichtigstes Behandlungsziel. Sie sollten dem Ermüdungsbruch auf jeden Fall Zeit geben, auszuheilen. Die Therapie des Morton Neuroms ist in erster Linie konservativ. Wir arbeiten erfolgreich mit Einlagen und Fußschule (Krankengymnastik) um das Fußgewölbe zu normalisieren und den Druck von dem Nerven zu nehmen. Auch bei einer Operation ist bei uns die Nervenentfernung bei Morton Neurom nicht das bevorzugte Verfahren: Wir versuchen auch hier durch Entlastung des Mittelfußnerven (Dekompression) den Neurom auslösenden mechanischen Reiz zu vermindern. Ruheschmerzen sind eigentlich atypisch für ein Morton Neurom. Die Symptome sind durch Entlastung des Fußes meist sofort beeinflussbar. Diese komplexe Situation müssen Sie mit einem erfahrenen Fußspezialisten aufarbeiten. Wir müssten auch die gesamte Situation des Fußes in Betracht ziehen, also auch die Funktion des Längsgewölbes und des Gangbildes (Abrollverhalten).

13.01.2015 - 18:52 Uhr

Ich habe genau die stechenden Schmerzen.Ist jetzt...

von Uwe

... so agressiv , kann nur paar Schritte laufen.Zu hause ohne Pantoffel.Sogar durch Einlagen nun verschlimmert.Was kann man gg. die Schmerzen machen? Irgendwas muss es doch geben.Hilft nur ABHACKEN die Knochen!! Hilft Physio, welche? Diclofenac Na ,Baeder, Nervtabletten?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten von Vorfußschmerzen bw. des Morton Neuroms, die wir in diesem Artikel vorstellen. Bitte stellen Sie sich doch bei einem spezialisierten Arzt vor

13.11.2014 - 11:47 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Schneider, am 19.07.2014 zog...

von Erika

... ich mir einen Bruch am Übergang der Basis zum Schaft des 5. Mittelfußknochens zu. Der Notarzt versorgte den Fuß mit Gips den der weiterbehandelde Arzt nach 4 Tagen durch Tapes ersetzte. Ich bekam auch Lympfmassagen. Der Bruch ist geheilt, aber ich kann immer noch nicht normal gehen. Beim Abrollen habe ich immer noch starke Schmerzen im vorderen Bereich des Fußes. Ist das nach dieser langen Zeit normal oder was raten Sie mir? Die Behandlung durch den Arzt ist abgeschlossen. Mit besten Grüßen Erika

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 17.11.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, diese Frage kann ich nur nach einer eingehenden Untersuchung beantworten. Man müsste den Bruch noch einmal genau untersuchen. Ein Morton Neurom würde ich hier aber nicht vermuten.

01.07.2014 - 16:34 Uhr

Herzlichen Dank für die Möglichkeit zur Anfrage....

von Astrid

... Ich habe folgendes Problem: Unter der Flusssohle zwischen dem 3.und 4. Zeh erhalte ich seit einiger Zeit elektrische Impulse-eine Art Stromstöße- im regelmäßigem Abstand von ca. 2 Sekunden. Man kann an dieser Stelle eine Verdickung fühlen. Ein MRT WG Verdacht auf Bandscheibenvorfall ergab nichts. Blutuntersuchung meines Internisten waren unauffällig. Zeitweise verschwindet der 'Impuls' für Tage und kehrt dann wieder. Die betroffenen Zehen sind taub. Der Orthopäde stellte einen fehlenden Reflex am unter ein fest. Die Beschwerden treten bewegungsunabhangig auf. Können Sie mir aufgrund Ihrer Erfahrung helfen?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 02.07.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vieles was Sie als Symptom schildern entspricht einer Situation mit Morton Neurom. Das ist natürlich keine Diagnose, und es gibt auch noch andere mögliche Ursachen die Ihre Situation erklären können. Aus rechtlichen, aber auch aus Vernunftgründen erfolgt eine solche Befundung in direkter körperlicher Untersuchung. Stellen Sie sich doch bitte bei einem Fußspezialisten vor, um Gewissheit zu erhalten.

10.06.2014 - 15:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, vor 3 Jahren wurde...

von Anna

... bei mir ein Morton Neurom diagnostiziert. trotz Einlagen, flacher Schuhe und geringer Belastung ist das Neurom in 3 Jahren auf 1,5cm angeschwollen. Man kann es an der Fusssohle deutlich ertasten.èbungen zur Stärkung des Fussgewölbes kann ich nicht mehr machen, da jedesmal eine Reizung stattfindet und die Schmerzen zunehmen.Eine OP scheint die einzige Lösung, jedoch macht es mir Angst, die Fusssohle aufzuschneiden. Gibt es andere Möglchkeiten' Mit freundlichen Grüssen anna

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 16.06.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, es gibt mehrere Zugänge bei der Behandlung des Morton Neuroms. Wir bevorzugen wann immer möglich den Zugang von Oben, also nicht durch die Fußsohle. Das hat den Vorteil das man auch die Bindegewebe während der Operation etwas lösen kann, um den Druck auf dem entstehenden Nervenstumpf zu reduzieren und ein Rezidiv des Morton Neuroms zu vermeiden. Tatsächlich ist dann die Nachsorge einfacher, als bei Zugang durch die Fußsohle. Bei beiden Zugängen kann eine Operation des Morton Neuroms meist komplikationsfrei durchgeführt werden. Bei einem Morton Neurom Ihrer Größe - 1,5 cm - ist wirklich abzuwägen, ob noch ein nervenerhaltendes Vorgehen durchgeführt werden kann. Jedoch ist die Größenbestimmung mit MRT oft nicht eindeutig. Wichtig ist, das Sie die nachfolgende Nachbehandlung mit dem Vorfußentlastungsschuh gut einhalten. Es gibt eigentlich - jenseits der Unannehmlichkeiten, die eine Fuß-OP allgemein mit sich bringt - keinen Grund für Angst vor der Operation des Morton Neuroms, wir führen Sie seit Jahren mit zuverlässigen Ergebnissen regelmäßig durch.

21.05.2014 - 10:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, habe seit längerer...

von Elisabeth

... Zeit im rechten Fuß ein Neurom (morton metatarsalgie) Trage angepasste Einlagen.Das Neurom bildet sich nicht zurück. Nun habe ich Schmerzen im linken Fuß und in der Innenseite Nähe Knie. Ich nehme wahrscheinlich eine Schonhaltung beim Laufen ein, da die Einlagen nicht komplett entlasten. Ist das eine richtige Analyse? Brauche ich neue Einlagen? Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort. Mit freundlichem Gruß Elisabeth

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 23.05.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, trotz Ihres detaillierten Fallberichts können wir ohne eigene Untersuchung, vor allem eine podometrische Untersuchung (Fußabdruckmessung) aus der Ferne keine Aussagen zu der Einlagenbehandlung Ihres Morton Neuroms machen. Behandlung oder Diagnosen machen. Die Richtigkeit Ihrer Selbstdiagnose müssen Sie also mit Ihrem Arzt besprechen. Fußstellung und Knie stehen aber in einem engen Zusammenhang. Ändert man das Abrollverhalten des Fußes kann das auch das Knie betreffen und dort die Lastverteilung ändern. Außerdem sind Spreizfußfehsltellugen häufig beidseitig.

18.05.2014 - 09:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, ich habe das...

von M

... Problem seit ich Einlagen, die speziell am Computer vom Orthopädieschuhmacher hier angefertigt wurden (musste auch noch zuzahlen). Ich war gestern auf einer Wanderung unterwegs, hatte diese Einlagen im Schuh (wurden extra in diesen Schuh gepasst). Zuletzt konnte ich fast nicht mehr laufen. Murmel trifft den Nagel auf den Kopf. Der rechte Fuß ist schlimmer. Selbst nach Fußbad und Ruhestellung unwahrscheinliche Schmerzen. Ich hatte diese Einlagen anfetigen lassen zur Entlastung, sie sind mir eine Belastung! Ich bin Diabetiker. und 66 J. und wandern in der Natur ist meine einzige Freude. Ich kann heute fast nicht auftreten, nur mit großen Schmerzen, ich bin Alleinversorgerin, will keine Op. Was kann man in Selbsthilfe tun? (außer diese Einlagen nicht mehr zu tragen)

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 19.05.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Frage zum Thema Morton Neurom. Es kann durchaus sein, dass Ihre Mittelfußschmerzen aber eine andere Ursache haben. Stützende Einlagen verändern die Form des Fußgewölbes. Die Belastung von Knochen, Sehnen und Weichteilen ändert sich dramatisch. Wenn Sie mit diesen Einlagen sofort auf eine Wanderung gehen, kann sich der Fuß nicht an die geänderte Belastung anpassen, weil sie gleich viele Kilometer darauf zurücklegen. Sie sollten gerade stützende Einlagen erst langsam im Alltag einführen um dem Fuß, der sich über Jahre in einer anderen Stellung bewegt hat, eine Gelegenheit zur Anpassung zu geben. An ein Moron Neurom würde ich zunächst nicht denken, dass kann eine Entzündung einer Sehne oder eines Fußgelenks oder ein Überlastungsphänomen an einem Knochen sein. Bitte lassen Sie sich doch zeitnah untersuchen. Auch wenn die Schmerzen abklingen, bauen sie den Gebrauch dieser Einlagen langsam auf, und machen nicht gleich eine Wanderung, evtl. sogar mit Gepäck. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

30.04.2014 - 13:04 Uhr

Sehr geehrter Dr. Schneider, genau., der...

von Silvio

... Schmerz kommt im Ruhezustand und verschwindet sofort, wenn ich zBsp. den Vorfuß zwischen Bettgestell und Matratze stecke. Ich habe seit vielen Jahren ein Mittel (zusätzlich zum Blutdrucksenker) eingenommen. Seit ein paar Tagen habe ich es abends abgesetzt, dadurch sind zwar die Unterschenkel ganz leicht dick, (bei Daumendruck kann man eine ca. 2mm Vertiefung erreichen) jedoch hat der Schmerz auch dastisch nachgelassen. Könnte der Schmerz auch mit evtl. Wassermangel im Körper zusammenhängen? MfG. S.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 30.04.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre neuerlichen Details. wie gesagt, sie müssen sich bei einem Facharzt vorstellen um diesen Fußschmerz im Rahmen einer Untersuchung abzuklären.

25.04.2014 - 18:25 Uhr

Hallo, ich habe ein besonderes Problem. Bei mir...

von Silvio

... treten die Bei mir treten Schmerzen und Brennen nur ohne Belastung, also im Bett,ca ab der Mitte der Nacht, auf. Wenn ich die Füße belaste ist der Schmerz verschwunden. Ein zusammenkrallen der Füße hilft ebenfalls, führt aber manchmal zu Symotomen, wie Krampf im Fuß. dehnen der Achillissehe hilft ebenfalls. Ich war schon beim Othopeden und habe Einlagen machen Lassen, jedoch eine Besserung tritt nicht ein.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 30.04.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage. In einem Artikel zum Thema Fußschmerzen ist das richtig platziert. Bei der von Ihnen berichteten Symptomatik würde ich aber nicht von einem Morton Neurom ausgehen. Siee beschreiben dass Dehnen der Achillessehne oder der Plantarsehne hilft. Ich würde Ihnen empfehlen auch einmal die verschiedenen Möglichkeiten der Nerveneinklemmung (Nervenkompression) untersuchen zu lassen. Das bekannteste Nervenkompressionssysndrom am Fuß ist das Tarsaltunnelsyndrom. Das Verschwinden des Schmerzes nach Belastung ist typisch dafür: Sie beschreiben ja dass der Schmerz verschwindet, wenn Sie etwas tun. Fußschmerzen bei Morton Neurom ist typischerweise ein Belastungsschmerz. Sie schildern einen Ruheschmerz.

13.04.2014 - 14:49 Uhr

Hallo hab bei Ihnen schon mal nach gefragt, wegen...

von astrid

... meinen Schmerzen im Vorfuß,da bei mir durch MRT Metarsalgie festgestellt wurde, und verschiedene Schmerzmittel so wie Schmetterlingsabroller und Einlagen nicht helfen sol ich im Juni opperiert werden,der Orthopäde sagte mir es müsse das Köpfchen der Zehen 2,3,und4 durch einen Schnitt getrennt werden und nacher hätte ich keine Schmerzen mehr .Ich hab da die Frage ob das wirklich der Richtige Weg ist und das ich danach nicht noch mehr Schmerzen habe,der Heilungsprozess soll sehr langwierig sein. Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 22.04.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Metatarsalgie ist eine allgemeine Bezeichnung für Mittelfußschmerzen. Morton Neurom ist eine der möglichen Ursachen. Ich kann mir nun nach Ihrer recht knappen Schilderung kene Vorstellung machen von Ihrer Gesamtsituation. Auch die geplante Therapie und das Therapieziel wird nicht deutlich. Sie sollten Ihren Operateur aber durchaus nach seiner Erfahrungsbasis mit diesem Eingriff fragen. Er sollte das einholen einer Zweitmeinung unterstützen.

17.03.2014 - 21:37 Uhr

Ich habe, meist ohne Belastung, täglich starke...

von Arno

... Fu.rückenschmerzen, die teilweise auch krampfhaft sind. Die tägliche Einnahme von Tilidin und Naproxen wirkt nicht! Was soll ich machen?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.03.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie stellen diese Frage zu akuten Schmerzen in einem Internetforum zum Thema Morton Neurom. Selbstverständlich können wir hier keine andere Handlungsanweisung geben, als schleunigst einen Arzt aufzusuchen, der unter Beachtung Ihres Allgemeinzustandes und einer gründlichen Befragung eine gründliche Diagnose erstellen kann. Bei derart starken Schmerzen sollten die dringend eine diagnostische Abklärung durchführen. Sie sollten vermeiden eine Selbstdiagnose anhand von Internetinformationen durchzuführen oder den Zustand gar mit fortgesetztem Schmerzmittelkonsum selbst zu behandeln. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

05.03.2014 - 19:22 Uhr

Hallo, bei mir wurde Metatarsalgie...

von claudia

... diagnostiziert, ich habe enorme Schmerzen im Ballenbereich, hatte am Wochenende ein Hämatom, heute ist es weg, ich kann nur super kurze Strecken laufen; bin seit heute krank, habe Gehhilfen und einen Entlastungsschuh bekommen. habe seit Kindheit Klump und Spitzfüße; meine Achillessehne ist stark verkürzt; Jeder Schritt schmerzt.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.03.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie schildern hier einen sehr komplexen Fall, der vielleicht nur über das Thema Metatarsalgie etwas mit Morton Neurom zu tun hat. Ich kann Ihnen nur anbieten sich in meiner Sprechstunde vorzustellen, damit wir nach einer umfassenden Diagnostik ein Behandlungskonzept erarbeiten können. Bitte rechnen sie damit, mit Ihrer Grundproblematik auf jeden Fall über längere Zeit Konsultationen bei einem Fußspezialisten in Anspruch nehmen zu müssen.

06.01.2014 - 10:37 Uhr

Guten Tag,ich habe eine Frage bei mir wurde...

von Astrid

... durch MRT Metarsalgie am linken Fuss festgestellt,der Befund lautet Geringer Hallux-valgus mit mäßiger Arthrose im Großzehengrundgelenk mit Höhenminderung des Knörpelbelages.Kleine Kompaktainsel im Köpfchen MFK DI Unterhalb des Köpfchen und Schafts MFKDii hyperintense Signalabweichung der Weichteile im Sinne einer Flüssigkeitsansammlung. Ausgedehnte degenerative Veränderungen des LateralenSesambeins in Höhe des Großzehengrundgelenks. hab seit 4 Monaten Schmerzen,habe Schmerztabletten geholt und 3 Spritzen in den Fuß gekriegt. Zur Zeit hab ich die Schmetterlingsabroller mit denen ich einigermaßen gut gehen kann,aber die Schmerzen haben nur gering nachgelassen. In der Fusssohle hab ich das Gefühl als ob es geschwollen wäre und einen ziehenden Schmerz bis in den Zehen.Mein Orthopäde sagte mir ich müsste operiet werden ,ob die Schmerzen dann weg sind kann man mir nicht garantieren.Was kann ich tun um endlich schmerzfrei gehen zu können? Vielen dank für Ihre Antwort.Gruss Astrid

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 09.01.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre ausführliche und interessante Anfrage zu Ihren Mittelfußschmerzen. Sie senden offenbar Ihren radiologischen Untersuchungsbefund über dieses Forum. Ich will kurz voranstellen: Es ist natürlich schwierig und auch nicht im Sinne der Patientensicherheit, über das Internet ärztliche Empfehlungen auszusprechen. Diese verbindlichen Empfehlungen erhalten sie stets von der Arzt, der Sie auch körperlich untersucht hat und persönlich kennt. Der Befund den Sie hier miteilen ist aus meiner Sicht aber recht typisch: Sowohl die Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) als auch die Vorfußbeschwerden (Hallux valgus und Großzehengrundgelenksarthrose) haben die gleiche mögliche Ursache: das einsinkende vordere Fußgewölbe und Spreizfußbildung. Das sorgt sowohl für eine Enge im Bereich des Nerven der an der Fußsohle verläuft (Morton neurom ist eine Einklemmungs-Neuropathie) als auch für eine veränderte Belastung im Großzehengelenk. Sie erwähnen die Art der geplanten Operation nicht, wichtig für eine nachhaltige Behandlung ist aber die Einbeziehung der Gesamtsituation des Fußes: Bekämpfung des Fußverfalls bzw Klärung der Ursachen, die zu dieser komplexen Gesamtsituation geführt haben und ein Behandlungskonzept (Operation mit begleitender Fußschule), das die Einklemmungsneuropathie und die Spreizfuß-Situation langfristig behandelt.

01.01.2014 - 13:58 Uhr

Hallo ich habe eine dringende Frage zu Mortem...

von Edith

... Neurom. Ich wurde schon operiert und nun wurde mit MRT ein rezidiv des Neurom festgestellt. Mein Arzt hat aber lieber die Narbe der ersten Op als Dornwarze betitelt und operiert, obwohl ich ihm sagte das in der Hautklinik keine warze bestätigt wurde. Erst nachdem er sich nicht über das MRT-Bild nichts sagte, habe ich ihn auf den Artzbrief von MRT erinnert, er war richtig erschrocken weil er sich die Bilder nicht angeschaut hatte. Er meinte dann nur, erst operieren wir die Dornwarze und dann sehen wir weiter. Nun sind die Schmerzen so stark das ich fast nicht mehr laufen kann, und der andere Fuss, durch die Schonhaltung auch schon stark schmerzt. Was soll ich bloß machen? Da ich mit meinem Hund viel laufen muss, habe ich täglich Angst vor dem Schmerz. Was kann und muss ich tun damit ich endlich mal ohne Schmerzen mich fortbewegen kann. Vielen Dank für ihre Antwort, die ich hoffentlich bald bekomme. Gruss Edith

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 09.01.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie berichten hier aus einer Laufenden Behandlung und Situation nach Operation des Morton Neuroms. Ihr Operateur ist stets ihr natürlicher Ansprechpartner bei allen Fragen. Sie können aber auch stets bei komplexen orthopädischen Fällen bzw auch bei der vermuteten dermatologischen Komplikation eine Zweitmeinung einholen. Offenbar wurde ihr Morton Neurom von der Fußsohle aus operiert. Sie haben recht, dass sie den Verlust der Gehfähigkeit fürchten und Überlastungsschäden an der Gegenseite sowie die nachteiligen Folgen des Schonhinkens in Betracht ziehen. Ein Rezidiv des Morton Neuroms ist eine leider viel zu häufig auftretende Situation nach Nervenentfernung (Neurektomie) bei Morton Neurom. Deswegen sind wir bereits seit Jahren dazu übergegangen, immer auch die Belastungssituation des Nerven durch Druckverminderung (Dekompression) mit zu behandeln, um Rückfälle und erneutes Auftreten der Mittelfußschmerzen zu vermeiden. Ich kann Sie nur ermuntern, weiterhin so konsequent nachzufragen und die fachliche Auseinandersetzung nicht zu scheuen. Bitte kümmern Sie sich auch um die vorausschauende Planung Narbensituation. Wie haben spezielle Nahttechniken im Einsatz, die die Narbenbildung nach Fußoperationen stark vermindern oder bereits entstandene Narben wieder entfernen.

12.12.2013 - 19:39 Uhr

guten Tag, ich habe ein Morton Neurom und sollte...

von Lena

... es operieren lassen...wichtig wäre mir einen Operateur zu finden, der dieses Nervenschonend operiert. Vielleicht können Sie mir da helfen. Würde mich sehr freuen Freundliche Grüße lena

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 18.12.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir befürworten ebenfalls die nervenerhaltende Operation des Morton Neuroms. Sie könne gerne einen Termin in unserer Sprechstunde in der orthopädischen gelenk-Klinik in Gundelfingen bei Freiburg erhalten. Wir führen die Nervenentlastung als nervenerhaltende Therapie des Morton Neuroms seit mehreren Jahren sehr häufig durch.

28.10.2013 - 10:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, bei mir wurde...

von M.

... vergangene Woche per MRT ein Morton Neurom diagnostiziert. Neben dem Tragen von Einlagen hat mein Orthopäde eine Stoßwellentherapie empfohlen. Auf Ihrer Homepage habe ich dazu nichts gefunden, bin auch sonst im Internet bzgl. Stoßwellentherapie und Morton Neurom nicht fündig geworden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dazu Stellung nehmen könnten. Vielen Dank im Voraus.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben in unserem Fuß- und Sprunggelenkszentrum bisher keine Stosswellentherapie bei Morton Neurom im Therapie-Schema. Relevante Literatur dazu ist uns ebenfalls nicht bekannt. Die Stosswelle hat in vielen Fällen eine heilungsunterstützende Wirkung. Sie kann auf bestimmte Problembereiche fokussiert werden und wirkt daher auch ohne Operation in das innere des Körpers. Eine Wirkung auf ein solches gutartiges Geschwulst wie ein Morton Neurom darstellt ist uns nicht bekannt. In der Gelenk-Klinik gehen wir eher davon aus, dass das Neurom durch eine Veränderung der Druckverhältnisse im Mittelfuß - zum Beispiel bei Spreizfuß - hervorgerufen wird. Diese Situation würden wir bei Metatarsalgie nachhaltig zu behandeln versuchen. Vielleicht verspricht sich Ihr Orthopäde eine Wirkung auf die Schmerzhaftigkeit des Morton Neuroms und hat hier gute Erfahrungen gesammelt. Es gibt auch andere Behandlungsempfehlungen bei Morton Neurom die aufeine Verbesserung der Stoffwechselprozesse und damit der lokalen Ernährunsg und Lebenssituation der betroffenen Gewebe im MIttelfuß abzielen. Sie erhalten ja bereits durch die Einlagen eine Unterstützung Ihres Fußgewölbes. Das wäre dann eine derzeit noch innovative Behandlung der Schmerzen bei Morton Neurom.

19.10.2013 - 21:35 Uhr

ich habe schon über halbes Jahr schmerzen in...

von Paul

... rechten Fuß in der mittel Zehen, aber immer in die Nacht bei der ruhe. da bin ich sofort wach. Welsche Therapie soll ich machen?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 21.10.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Sehr geehrter Patient, ohne genaue Untersuchung ist es natürlich nicht möglich zu sagen, ob es sich um ein Morton Neurom oder eine andere Erkrankung handelt, die zu chronischen Vorfußschmerzen führt. Da ist es auch nicht möglich eine Therapie zu empfehlen oder nur zu diskutieren.

07.10.2013 - 11:38 Uhr

Hallo, bei mir wurde bereits 2004 ein...

von Markus

... Morton-Neurom entfernt.(rechter Fuss zwischen III - IV). Jetzt habe ich erneut ähnliche Schmerzen und Symptome (Murmel im Schuh trifft es). Frage1: kommt auch jetzt noch die "Dekompressionsmethode" in Frage? Frage2: Ich trage bereits orthopädische Einlagen, macht es Sinn neue Einlagen speziell im Hinblick auf die Beschwerden zu beantragen? Mit freundlichen Grüssen, Markus

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.10.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Fragen zur Behandlung des Morton Neuroms. Im allgemeinen ist die Dekompression auch nach Nervenentfernung noch sinnvoll. Die Enge im Mittelfußbereich, die den Nerven reizt, reizt ja auch den verbleibenden Nervenstumpf. Wenn nur der Nerv entfernt wird, die Ursache des Morton Neuroms im Kontext von Fehlstellungen der Fußgewölbe und des Vorfußes aber nicht beachtet wird, besteht eben die Gefahr der erneuten Entzündung des Nervenstumpfs (Rezidiv des Morton Neuroms). Daher kann und sollte man auch beim Rückfall nach Nervenentfernung die Dekompression des Morton Neuroms prüfen, wenn eine konservative Behandlung, die auch hier in erster Linie versucht werden sollte, erfolglos bleibt. Zu Ihren Frage nach den Einlagen: Hier kann kein Arzt ohne podometrische und klinische Untersuchung etwas sagen. Auf jeden Fall ist Einlagenversorgung eine der ersten Maßnahmen gegen Morton Neurom oder das Rezidiv des Morton Neuroms. Angesichts Ihrer klinischen Verschlechterung durch Wiederauftreten der Morton Neuralgie ist es daher auch auf jeden Fall angebracht, die Einlagenversorgung zu überprüfen und ggf. auch anzupassen.

28.08.2013 - 20:02 Uhr

Habe seid über 8 jahren schmerzen in meinen...

von Petra

... Füssen, habe an Ärzten alles durch. seit 2 jahren kann ich nicht mehr mein beruf als krankenschwester ausüben. Mittlerweile schmerzt mein ganzer körper.Man hat mir gesagt das sei die Psyche..

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 02.09.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Das müsste man natürlich ausführlich untersuchen. Wir haben oft die Erfahrung gemacht, dass die Psychosomatische Diagnose eine Verlegenheitsdiagnose ist, die wirklich nur unter Ausschluß aller möglichen Krankheitsursachen gestellt werden soll.

28.08.2013 - 11:52 Uhr

Gibt es im Bodensee - Bereich einen Spezialisten...

von Ute

... für die Behandlung / Operation des Morton Neuroms.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 28.08.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, leider können wir die Behandlungserfahrung im Bereich Morton Neurom und Mittelfußschmerzen in den einzelnen Regionen von hier aus nicht verbindlich für Sie recherchieren. Vielleicht hilft Ihnen ja Jameda weiter oder Sie erkundigen sich direkt bei den Kollegen. Für viele unserer Patienten aus dem Bodenseeraum ist der Weg nach Freiburg aber auch nicht zu weit. Gute Besserung.


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