Gesund durch natürliche Hormonersatztherapie: Wann ist sie sinnvoll?

Hormone können in vielen Lebensbereichen zu einer spürbaren Verbesserung verhelfen. (© Schlünzen)

Von der Jugend bis ins hohe Alter steuern die Hormone unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Doch schon kleinste Änderungen der Hormonspiegel können negative körperliche wie psychische Veränderungen nach sich ziehen. Eine natürliche Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen kann da Abhilfe schaffen. Und sie ist weitaus besser als ihr Ruf. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Hormonpräparaten haben bioidentische Hormone keine Nebenwirkungen.

Hormone sind nicht gleich Hormone

Der chemische Aufbau von Hormonen, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, muss identisch sein mit demjenigen der Hormone, die wir selbst im Körper bilden. Das haben Studien der letzten Jahrzehnte gezeigt. Nur dann sind zwei wichtige Aspekte sichergestellt: Erstens erzielen sie die gewünschte Wirkung. Zweitens werden sie problemlos vom Körper akzeptiert und abgebaut.


Medikamente mit Hormonwirkung

Bioidentische Hormone, wie wir sie einsetzen, entsprechen exakt den Hormonen, die auch in unserem Körper vorkommen. Synthetische Hormone hingegen, wie wir sie von der „Pille“ kennen, weisen kleinste Veränderungen in der Molekularstruktur auf. Es handelt sich also um Medikamente mit Hormonwirkung. Nur so lassen sie sich patentieren. Allerdings ist deren Aufbau dem Körper so fremd, dass sie Krebs, Thrombosen, Lungenembolien und andere schwere Nebenwirkungen hervorrufen können.

Hormonersatztherapie für Frauen und Männer

Viele Frauen quälen sich unnötig mit Hitzewallungen und Depressionen durch die Wechseljahre. Dabei kann ihnen gut geholfen werden. Aber Hormone sind bei Weitem nicht nur ein Frauenthema. Viele Arbeitsmediziner begegnen immer wieder auch Topmanagern, die sich zwar diszipliniert fit halten, aber ihre chronische Erschöpfung nicht in den Griff bekommen. Das kann ein Anzeichen für zu niedrige Cortisol- und Testosteronspiegel sein.

Hormone für Anti-Aging

Auslöser für hormonelle Dysbalancen sind immer häufiger hohe Umwelt- und Stressbelastung, aber auch falsche Ernährung, Übergewicht – und natürlich das Alter. Denn ab 30 lässt die Produktion fast aller Hormone langsam nach. Durch das Absinken des Hormonspiegels wird der Alterungsprozess beschleunigt. Umgekehrt können bioidentische Hormone einen echten Verjüngungseffekt haben.

Studienergebnisse aus der Anti-Aging-Medizin deuten darauf hin, dass gezielte Hormongabe zu lang anhaltender Jugendlichkeit, Gesundheit und Vitalität beitragen kann.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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