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Lachgas-Sedierung

Herr Safavi-nab

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© Pressmaster - Fotolia.com© Pressmaster - Fotolia.comLeider gibt es in Deutschland immer noch geschätzte 16 Mio. Patienten, die sich nur dann in die Zahnarztpraxis trauen, wenn es schon viel zu spät ist und bereits lebensbedrohliche Infektionen eingetreten sind. Die Lachgassedierung bietet diesen Zahnarztvermeidern einen sehr einfachen Weg, eine Behandlung wahrzunehmen und endlich ihren Mundzustand in Ordnung zu bringen. Die analgetische (schmerzstillende) und sedierende (beruhigende) Wirkung wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und wird heute millionenfach als Narkosemittel angewandt.
Die Zahnmedizin nutzt vor allem die sedierende anxiolytische (angstlösende) Eigenschaft zur Behandlung ängstlicher Patienten und Kindern.
Lachgas kam aber in den 70ern sehr stark in Verruf, es gab oft Probleme mit Überdosierungen, welche letztendlich aber auch ohne jegliche gesundheitliche Folgen blieben. Heutzutage sind die Sedierungsgeräte (Flowmeter) sehr genau und mehrfach gesichert, so dass die maximale Dosierung von 70% N2O (Lachgas) nicht überschritten werden kann. Eine Bewusstlosigkeit, wie es früher die Regel war, wird somit ausgeschlossen.
Über eine kleine Nasenmaske wird ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht. Diese hilft Ihnen, sich bei der Zahnarztbehandlung entspannen zu können und Angstgefühle werden reduziert. Über diesen Entspannungszustand gelangen Sie in eine Art Wohlfühlzustand, in der Sie aber jederzeit voll ansprechbar und Herr Ihrer Sinne bleiben.

Sowohl Angstzustände als auch die Schmerzempfindlichkeit nehmen stark ab.
Patienten beschreiben das Gefühl der Lachgassedierung als:

  • Kribbeln der Hände und Füße
  • Wärmegefühl
  • Taubheitsgefühl der Beine , Zunge und Schleimhäute
  • Ohrenklingeln
  • Gefühl der Euphorie
  • Gefühl der Leichtigkeit oder Schwere


Die Wirkung von Lachgas ist nach der Behandlung innerhalb weniger Minuten komplett aufgehoben, so dass Sie die Praxis ohne Begleitperson wieder verlassen können.
Diese optimale Steuerbarkeit ist ein entscheidender Vorteil bei diesem Sedierungsverfahren.
Grundsätzlich können alle zahnärztlichen Behandlungen in Lachgas-Sedierung durchgeführt werden, da der Ablauf zeitlich gut steuerbar und die Ausleitungsphase extrem kurz ist. Im gesamten anglo-amerikanischen Raum sowie in Skandinavien wird diese Art der Sedierung bei zahnärztlichen Behandlungen bis zu 80% eingesetzt.
Die Kosten sind von der Behandlungsdauer abhängig, beginnen bei circa 50 € und werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (10)


18.06.2014 - 12:34 Uhr

Hallo D, also wenn Sie die Stadt aufschreiben...

von Fabian

... würden wo Sie wohnen bin ich mir sicher wir finden einen Zahnarzt der Lachgas benutzt in einer annehmbaren Nähe sogar in Wien gibt es jetzt schon ein paar :) Im übrigen es tut mir sehr leid das Sie so schreckliche Erfahrungen gemacht haben dagegen sind ja meine Erfahrungen "pimpifax" aufgrund meiner Erfahrungen habe ich mir einen eigenen Blog gemacht :) Übrigens ich versuche nächste Woche Dienstag das erste mal Lachgas, falls Sie das noch lesen, Ihr Bericht macht mir Mut. LG Fabian

21.02.2014 - 17:03 Uhr

Als absoluter vorzeige Angstpatient bin ich heute...

von D.

... auf dieser Homepage gelandet. Meine Zahnbehandlungs Angst hat sich mit der Zeit immer mehr gesteigert. Vor allem waren es die schlechten Erfahrungen, die ich nach jedem Arztwechsel erneut gemacht hatte. Vor mehr als 20 Jahren ging das los. Ich fragte einen Arbeitskollegen, ob er einen guten Zahnarzt kenne. Er empfahl mir seinen und ich, da ich unter akuten Zahnschmerzen litt, habe umgehend diesen Arzt aufgesucht. Die Behandlung war ein Horror. Trotzt lokaler Betäubung habe ich alles gespürt, so als wäre in der Spritze nur Wasser gewesen. Das war das erste und letzte Mal bei diesem Arzt. Beruflich bedingt habe ich dann einen meiner Kunden beim nächsten Zahnproblem aufgesucht. Kaum auszuhaltende Zahnschmerzen am Backenzahn plagten mich und nachdem ich schon mehrere Nächte mit Whisky Spülungen versucht hatte das Problem auszusitzen, ging ich dann zu diesem Arzt. Es stand eine Wurzelbehandlung an. Noch heute sehe ich die kleinen Korkenzieher vor Augen, mit denen der Arzt die Nervenkanäle angegangen ist. Auch hier wäre ich beim reindrehen der Dinger am liebsten nach unten durch den Stuhl geflohen. Das ganze dauerte dann auch noch 4 Sitzungen lang. Nach zwei solchen Wurzelbehandlungen suchte ich im Internet nach einem Arzt, dem ich zutrauen wollte, mich so zu behandeln, dass ich nach der Behandlung auch wieder zu ihm gehen würde. Ich fuhr ca. 40 km von meinem Wohnort zu ihm, doch die zuvor telefonisch geführten Gespräche und die dann folgende Behandlung waren zwei total unterschiedliche Dinge. Nach dem ersten Termin und der ersten Behandlung habe ich den Arzt gar nicht wieder aufgesucht. Ich bekam mal wieder Zahnschmerzen und hatte das Glück auch außerhalb den Sprechzeiten ebenfalls mit einem meiner Kunden, der eine Arztpraxis betrieb, sprechen zu können. Nach meinem Besuch und ein paar Röntgen Aufnahme war das aus meiner Sicht niederschmetternde Ergebnis, dass mein Weisheitszahn nicht vertikal, sondern horizontal wächst und so auf die Wurzel des daneben liegenden Backenzahns drückte. Die Empfehlung lautete 4 Weisheitszähne ziehen lassen. Ich hatte einen Freund, der ein ähnliches Problem hatte und jeweils zwei Zähne im Abstand von einer Woche gezogen bekam. Sein Gesicht hatte nach der Behandlung alle möglichen Farben nur war es nicht mehr Hautfarben. Nachdem er mir klar war, so nicht, hörte ich auf die Empfehlung meiner damaligen Zahnärztin, die mich an einen Kieferchirurgen weiter empfahl. Ich berichtete ihm von meiner Angst und er wollte dann per Vollnarkose die 4 Zähne allesamt zugleich ziehen. Ich hatte schon Bedenken, aber für ihn war die Vollnarkose nur sinnvoll wenn alle 4 Zähne gleichzeitig gezogen würden. Vertrauensvoll machte ich mich am Tag X auf den Weg zu ihm. Ich spürte natürlich nichts von der ganzen Behandlung aber danach war ich fast eine Woche lang Suppentrinker. Während der Narkose hatte man mir mit Zangen die Mundwinkel derart weit auseinander gezogen, dass die Schmerzen nach der Behandlung hauptsächlich von dieser Tortur meines Mundes stammten. Wenigstens waren die 4 Zähne draußen und immerhin war mein Gesicht nicht so bunt wie das meines Freundes, der bei einem anderen Arzt war und seine 4 Zähne in zwei Sessions entfernt bekommen hatte. Dann verbrachte ich einen Urlaub in den USA . Weihnachten und Silvester war ich bei einem Freund in Hawaii. Schon auf dem Flug dahin begann einer meiner Backenzähne, der noch unbehandelt war, heftig zu pochen. Bei einer Zwischenlandung in Chicago habe ich mir dann Schmerztabletten und Whisky einverleibt. Als es dann wieder hoch hinauf ging pochte der Zahn wieder wie verrückt.- Ich dachte mir schon, Oh Mann das wird ein Urlaub. In Hawaii angekommen war zuerst alles ok. Als ich dann aber zu Bett ging finden Die Schmerzen wieder an. Ich habe meinem Freund den gesamten Kühlschrank leer getrunken. Irgendwie half es ein wenig mit Cola zu spülen und die dann zu trinken. An Schlaf war aber nicht zu denken. Mein Freund meinte dann, wenn ich immer noch Probleme hätte, würde er einen Termin bei seinem Zahnarzt machen. Was blieb mir übrig? Zu Hause hatte ich ja auch nicht einmal einen Zahnarzt dem ich vertraute. Also ging es am Nachmittag zum Zahnarzt meines Freundes in Honolulu. Eine winzige Praxis, ein Wartezimmer in dem drei Stühle standen und ein freundlicher Chinese empfingen mich. Der freundliche Doc erklärte mir, dass er mit Lachgas arbeiten würde und ich keine Angst vor Schmerzen zu haben brauche. Ich glaubte natürlich erst mal gar nichts. Zu schlecht waren all meine Erfahrungen aus der Vergangenheit. Als ich dann auf dem Behandlungsstuhl Platz genommen hatte, gab es zuerst noch einen Kopfhörer und ich konnte mir eine CD mit meiner Lieblingsmusik aussuchen. Dann kam das Lachgas und ich war wach aber hatte das Gefühl im Nachbarzimmer auf einer Couch zu liegen und draußen auf der Strasse waren Bauarbeiter dabei die Strasse zu reparieren. Nach gefühlten 5 Minuten war alles vorbei. Es waren 45 Minuten vergangen und der Doc hatte in einer einzigen Sitzung eine komplette Wurzelbehandlung durchgeführt, ohne dass ich nochmal wieder kommen musste. Ich war gewohnt für solche Arbeiten 4 Session auf mich zu nehmen. WOW war ich begeistert. Als die lokale Betäubung nachließ, hatte ich auch keine Schmerzen. Ich nächsten Jahr habe ich mir eine Wurzelbehandlung für diesen Arzt aufgehoben, weil ich die gesamte Behandlung einzigartig fand. Wieder in Deutschland erwischte es mich dann ein Jahr später knallhart. Ich konnte aus finanziellen Gründen nicht für einen Zahnarztbesuch nach Hawaii fliegen, daher vertraute ich mich wieder einer meiner Kunden an, die zuvor die Röntgenaufnahmen bei dem Problem mit meinen Weisheitszähnen angefertigt hatte. In diesem Fall meinte Sie, das der Zahn raus muss, der so starke Schmerzen bei mir verursacht. Er war recht gut entzündet und schon die Spritzen waren kaum auszuhalten. Dann schaffte die Ärztin es auch nicht den Zahn zu packen und schnell zu ziehen. Mir kamen bereits die Tränen und ich hatte das Gefühl die Schädeldecke würde gleich gesprengt. Die gesamte Prozedur war aber noch nicht vorüber. Vehement klammerte Sich die an ihre Kneifzange und versuchte den widerspenstigen Zahn zu packen und heraus zu befördern. Ich hielt es kaum noch aus, die Betäubung hatte gar keine Wirkung und dieses Ereignis war in meinem Leben die bislang schlimmste Erfahrung mit einem Arztbesuch. Die Zahnärztin hat mir für diese Behandlung auch nicht einmal eine Rechnung gesendet. Nach so einem Lebenslauf im Hinblick auf die Erfahrungen mit Zahnbehandlungen, traue ich zuerst einmal Keinem. Zu oft bin ich enttäuscht worden und dort, wo ich eigentlich nur wegen eines absoluten Notfalles mich habe behandeln lassen, habe ich die allerbesten Erfahrungen gemacht. Ich habe nur die allerbesten Erfahrungen mit der Lachgasbehandlung gemacht. Leider habe ich jedoch noch nicht den Arzt meines Vertrauens in meiner Nähe gefunden.

06.12.2011 - 16:13 Uhr

Als Narkosearzt mit 30 Jahren Erfahrung kann ich...

von Dr. med. Frank G. Mathers

... die Informationen von Dr. Safavi-nab nur bestätigen. Zu den teilweise erschreckend unqualifizierten Anmerkungen von einigen Kollegen faellt mir nichts ein.

12.10.2011 - 15:52 Uhr

Sehr gelungener Bericht. Die Kritik ist nicht...

von Dr.Ayna

... berechtigt. Mit kollegialen Grüssen

30.09.2011 - 10:29 Uhr

Erwischt! Unsere Homepage ist tatsächlich nicht...

von Prof. Dr. Christian Rauch

... mehr aktuell und steht auch vor einem umfassenden "Relaunch". Vollnarkosen wurden in unserer Praxis nicht durchgeführt und werden auch nicht durchgeführt werden. In Ausnahmefällen wurden und werden in Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten und auch apparativ speziell ausgestatteten Kollegen (in aller Regel Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen) insbesondere aufwendige chirurgische Eingriffe, ausser Haus in Vollnarkose durchgeführt. 20% ihrer ängstlichen Patienten erreichen Sie - nach ihrer Aussage - nicht durch ihre Art der Kommunikation und greifen dann auf andere Methoden (Lachgas?) zurück. Auch in unserer Praxis kommt es vor, das phobische Patienten nicht durch unsere Techniken der Kommunikation, durch unseren Weg die Zahnarztangst abzubauen, erreicht werden können. Im Jahr 2x oder 3x. Einen wirklich im unteren Promillebereich liegender Wert... In meiner Welt ist eine empathische Grundhaltung, die die Ängste und Horrovorstellungen des Patienten ernst nimmt und dann einen Weg aufzeigt aus diesem Labyrinth der Hoffnungslosigkeit, der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung. Das Vorurteil, dass der Einsatz von Hypnose und hypnosuggestiver Kommunikation Zeit kostet ist immer noch weit verbreitet, insbesondere bei den Kollegen/Kolleginnen die bislang noch keine Möglichkeit hatten, sich mit diesem faszinierenden Gebiet der Kommunikation auseinanderzusetzen. Hypnose spart in aller Regel Zeit, erhöht die Compliance (die Arzt-Patienten-Beziehung) und hilft vielen Menschen, sich einer Behandlung deutlich entspannter zu unterziehen, die sie vorher für Unmöglich gehalten haben oder die für sie nur mit höchstem Stress verbunden war. Um mit dem Alten Fritz zu sprechen: "Jeder mag nach seiner Facon selig werden" , mein Weg ist die Chemie nicht...

29.09.2011 - 15:39 Uhr

Werte Kollegen, ich freue mich über die rege...

von A. Safavi-nab

... Diskussion und werde gerne Antworten. Wir haben uns vor ein paar Jahren auf die Behandlung von Phobiepatienten spezialisiert, mittlerweile machen Diese ca. 75 Prozent unserer Neupatienten aus. @Prof. Dr. Christian Rauch, Sie sprechen mir aus der Seele, genauso behandeln auch wir ca. 80% der Phobiker. Die Übrigen sind aber selbst mit Hypnosepraktiken nicht zugänglich (in annehmbaren Zeiträumen!). Wie ich Ihrer Homepage entnehme bieten Sie für diese Fälle eine Vollnarkose an. Die Lachgassedierung bietet eine Anxiolyse bei voller Handlungsfähigkeit der Patienten, geringeren Nebenwirkungen, sowie nur geringe Nachsorgephasen. Gerne lade ich Sie ein dies einmal selber auszuprobieren. @Dr.Hans-Hellmut Treeck, Fossa-canina-Abszesses stellt einhohes Risiko einer reaktiven Thrombophlebitis der V. angularis dar, die eine fortgeleitete Sinus-cavernosus-Phlebothrombose zur Folge haben kann. Bei submandibulären oder sublingualen Abszessen besteht die Gefahr einer Ausbreitung nach parapharyngeal, von wo aus eine weitere Ausbreitung nach zervikal bis hin zum Mediastinum möglich ist. Des Weiteren besteht bei parapharyngealen Abszessen die Gefahr der Einengung der Atemwege, die sich bis hin zu einer vollständigen Obstruktion der Atemwege entwickeln kann. Insgesamt liegt die Letalität akuter odontogener Infektionen bei etwa 0,2 Prozent. Neben der Ausbreitung in Gehirn oder Mediastinum kann auch ein septischer Schock zum Tode führen. Zugegeben 0,2% hören sich nicht besonders viel an, aber die Patienten mit schweren Verläufen sammeln sich im Phobieklientel überproportional . Mit kollegialen Grüssen A. Safavi-nab

29.09.2011 - 11:06 Uhr

Werter Herr Safavi-nab, ich möchte Sue bitte...

von Dr.Hans-Hellmut Treeck

... aufzuzählen, welche "lebensbedrohenden" Infektionen Sie meinen. Mit bestem Dank hht.

28.09.2011 - 19:15 Uhr

Lachgas nein danke! Zahnbehandlungsangst hält...

von Prof. Dr. Christian Rauch

... viele Patienten davon ab, rechtzeitig einen Zahnarzt aufzusuchen. Ein einfühlsames Behandlungsteam, welches auf die Behandlung ängstlicher Patienten spezialisiert ist, kann vielen Patienten helfen eine notwendige Behandlung durchführen zu lassen. Oberste Priorität bei einer Behandlung hat die Vermeidung jeglicher Schmerzen! Moderne örtliche Betaubungsmittel sind hoch wirksam, doch leider wird wohl manchmal zu früh mit einer Behandlung begonnen und der Patient spürt noch etwas - obwohl es eigentlich nicht sein müsste! Zweites angstauslösendes Moment sind die Zahnarzttypischen Geräusche, hier kann ein spezieller Kopfhörer, der die Aussengeräusche minimiert in Verbindung mit einem hochwirksamen Entspannungstonband Abhilfe schaffen. Last but not least eine empathische Grundeinstellung des Behandlungsteams, den Patienten mit seinen Ängsten wirklich ernst nehmen und mit ihm zusammen einen Weg gehen, der ihn einen Ausweg aus seiner Zahnbehandlungsangst bietet. Einfühlungsvermögen statt Chemie! Statt den Trancezustand durch Lachgas wie oben beschrieben herzustellen bevorzuge ich den Weg genau diesen entspannten Zustand durch eine persönliche Kommunikation herzustellen. Hypnose hilft heilen!

27.09.2011 - 13:30 Uhr

Sehr geehrter Gasbläser, auf anonyme Beiträge...

von A. Safavi-nab

... zu antworten ist zwar müßig, aber auf Grund Ihrer profunden Nichtkenntnisse möchte ich dies doch kurz machen. 1. Es heißt Anästhesie und nicht Anästhese 2. Anästhesie ist der Zustand der Empfindungslosigkeit und nicht mit Narkose gleichzusetzen. 3. Narkose ist der kontrollierte Zustand der Bewusstlosigkeit und hat wiederum rein gar nichts mit Lachgassedierung zu tun. 4. Lachgas wird in der Anästhesie immer mehr verwendet, man schätzt die gute Steuerbarkeit, es ist nebenwirkungsfrei und ersetzt einen großen Volumenanteil der sehr teuren Narkosegase. 5. Eine Sauerstoffunterversorgung ist nicht möglich, da moderne Geräte die N2O-Zufuhr stoppen, falls kein Sauerstoff mehr zugeführt wird. Ihr Wissensstand ist über 40 Jahre alt. 6. Es gibt seit nunmehr 35 Jahren Pulsoxymeter, welche die Sauerstoffsättigung messen. 7. Der Patient ist zu keiner Zeit bewusstlos. 8. Auf welche Experten die täglich Narkosen machen berufen Sie sich? In der Wissenschaft nennt man das Quellenangabe. 9. Es handelt sich bei Lachgas nicht um ein Medikament, sondern ein Gas welches nach 3 Minuten wieder komplett aus dem Organismus entfernt ist. 10. Zahnärzte sind wohl für die Industrie kein großer Wirtschaftsfaktor, obwohl in den USA ca 75% der zahnärztlichen Behandlungen unter Lachgas angeboten werden. 11. Und last but not least meine Lieblingspassage, welche Ihre Unwissenheit nun wirklich darlegt. Man kann auch mit Lachgassedierung nicht auf Lokalanästhetika verzichten, da nur eine Art Trancezustand erreicht wird und keine! Narkose. Hätten Sie den Artikel aufmerksam gelesen wäre Ihnen das bestimmt nicht entgangen. Für weitere Diskussionen (qualifiziert!) stehe ich jedoch gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen A. Safavi-nab

22.09.2011 - 20:16 Uhr

In der Anästhese (Narkose) ist Lachgas überholt...

von Gasbläser

... und wird immer weniger verwendet. Eine Überdosierung ist zwar nicht per se schädlich, aber Lachgas kann durch seine physikalischen Eigenschaften eine Minderversorgung des Patienten mit Sauerstoff verursachen. Interessant an dem Artikel sind zweierlei. Erstens lehnen immer Experten, die Narkose jeden Tag machen dieses Medikament aus guten Gründen ab. Zweitens muß sich dann die Lachgasindustrie wohl andere Dumme suchen, mit denen sie noch ihre Geschäfte machen können. Ich nehme auf alle Fälle lieber eine Lokalanästhesie, als daß ich hinterher blöd im Kopf bin.


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