Artikel 21/05/2015

High Heels oder Flip Flops - Risiko für die Füße?

Team jameda
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Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit lässt Frau sich gerne mit High Heels blicken. Hohe Schuhe sind verführerisch, denn sie sehen sexy aus und ziehen die Blicke auf sich. Allerdings bergen sie auch Risiken für die Gesundheit.

Welche Gefahren drohen?

Man muss zwischen Akut- und Langzeitschäden unterscheiden. Der „natürliche“ Feind der High Heels ist sicherlich das Kopfsteinpflaster. Hierbei droht ein Stolpern, die Gefahr des Verhängens oder Umknickens, Einknickens oder Verhakens ist groß. Die Verletzungsgefahr ist umso höher je kleiner die Auftrittsfläche des Absatzes ist.
Auch Langzeitfolgen drohen, denn häufiges und langes Tragen von High Heels kann im Laufe der Zeit zu Veränderungen des Fußes führen. Spreizfußdeformität, Hallux valgus, Krallen- und Hammerzehen sind die Folge. Fußdeformitäten wiederum können dann Auswirkungen auf Knie- und Hüftgelenke sowie auf die Wirbelsäule haben, hier kann beispielsweise ein Hohlkreuz oder eine Schädigung der kleinen Wirbelgelenke auftreten. Durch die „verlängerte“ Beinachse kommt es zu Muskelüberlastungen und Muskelverkürzungen. Auch Schäden an der Achillessehne drohen. Sogar Venenschäden mit Verschlechterung der Durchblutung sind die Folge.

Wie kann ich die Verletzungsgefahr verringern?

Es muss nicht immer der Pfennigabsatz sein. Ein blockartiger Absatz ist hier von Vorteil. Er vermindert das Einsinken und Abknicken und gibt somit mehr Halt und Sicherheit. Auch sollte man die High Heels erst bei der Arbeit tragen und mit „normalen“ Schuhen zum Arbeitsplatz gehen.

Sind Flip Flop gesünder?

Beim Tragen drohen andere Gefahren als bei den High Heels. Flip Flops bieten nur wenig Schutz und deshalb drohen Verletzungen durch Anstoßen der Zehen. Gehäuft finden sich auch Schnittverletzungen. Außerdem verursacht der Riemen zwischen den Zehen Reibung und führt zu Hautschäden mit Infektionsgefahr in diesem Bereich.
Das Hauptproblem ist der mangelnde Halt des Fußes. Mit Flip Flops macht man deshalb viel kürzere Schritte. Um sie nicht zu verlieren werden sie von den Zehen festgehalten. Das hat Folgen für das Abrollverhalten des Fußes. Es drohen Verletzungen, Verstauchungen des Fußes und Sprunggelenkes sowie schmerzhafte Verspannungen nicht nur an den Füßen, sondern auch der Knöchel, Knie- und Hüftgelenke. Sogar Rückenschmerzen können auftreten. Da die Füße zudem ständig der Sonne ausgesetzt sind, steigt zudem die Sonnenbrandgefahr oder sogar das Risiko für Hautkrebs. Verwenden Sie daher Sonnenschutzmittel.

Wann sind Flip Flops tabu?

Ungeeignet sind sie für das Zurücklegen längerer Wegstrecken und im unebenen Gelände. Aus Sicherheitsgründen sollte man beim Autofahren oder Radfahren ganz auf sie verzichten. Auch für sportliche Aktivitäten und Wandern sind sie nicht geeignet.

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