Artikel 31/03/2019

Invisaligns bei Craniomandibulären Dysfunktion (CMD): Schluss mit Nackenschmerzen und Zähneknirschen

Team jameda
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Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Fehlfunktion der Kiefergelenke oder Kiefermuskulatur und kann viele Ursachen haben. Eine Möglichkeit sind Zahnfehlstellungen oder ein falscher Biss, was sich letztlich auf einzelne Körperregionen oder sogar den ganzen Körper auswirken kann.

Wie macht sich eine CMD bemerkbar?

Patienten berichten dabei von unterschiedlichen Symptomen, die das Gesamtbefinden und somit die Lebensqualität beeinträchtigen. So können Kopf- und Nackenschmerzen mit Verspannungen bis hin zur Steifigkeit auftreten. Aber auch Schwindel, Tinnitus oder Rückenschmerzen können ihre Ursache in einer CMD haben.

Während das Zähneknirschen oder das Aufeinanderpressen der Zähne ebenfalls Indizien einer CMD sind, kann zudem das Gefühl auftreten, dass Zähne nicht aufeinanderpassen oder ein Zahn stört. Das alles sollte aber auf keinen Fall ignoriert werden. Vielmehr sollten alle Symptome mit einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden persönlich besprochen werden, der die richtige Diagnose stellen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

So können Invisaligns bei CMD helfen

Eine Möglichkeit, eine CMD und die damit verbundenen Probleme des Kiefergelenks oder der Kiefermuskulatur in den Griff zu bekommen, können jedoch Invisalign-Aligner sein. So helfen die Schienen beispielsweise Zahnfehlstellungen zu korrigieren, die Ursache für Beschwerden sein können, wobei die Zähne mithilfe von Invisaligns synchronisiert werden und eine entspannte Kiefermuskulatur angestrebt wird.

Beschwerdefreiheit ist für Betroffene dabei oberstes Ziel. Zunächst steht trotzdem die Diagnose im Mittelpunkt. So wird der behandelnde Kieferorthopäde oder Zahnarzt zunächst feststellen wollen, wo sich die Zahnkontakte bei einem entspannten Schließen des Kiefers befinden. Sollten hier bereits Unstimmigkeiten auftreten, kann das ein Anzeichen für auftretende Beschwerden sein. Sollte der Zahnarzt oder Kieferorthopäde dann zu dem Ergebnis kommen, dass beispielsweise eine Behandlung durch das Tragen von Invisaligns sinnvoll ist, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur möglichen Beschwerdelosigkeit getan.

Welche Vorteile haben Invisaligns?

Invisaligns haben dabei den Vorteil, dass sie aus transparenten Werkstoffen gefertigt werden und somit nahezu unsichtbar sind. Darüber hinaus werden die durchsichtigen Zahnschienen mithilfe eines Scanverfahrens für jeden Nutzer individuell angefertigt und auf dessen Bedürfnisse abgestimmt, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen. Zudem ist es bei Invisaligns möglich, dass mit dem Scan und somit vor dem endgültigen Behandlungsbeginn  eine Computersimulation der Zahnbewegung und des Behandlungsziels erstellt werden kann.

Trotzdem ist für Betroffene der allererste Schritt ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden ZahnarztKieferorthopäden oder Hausarzt, um andere mögliche Ursachen für Beschwerden auszuschließen. Letztlich kann nämlich nur ein Experte anhand von Untersuchungen und der persönlichen Befragung die Symptome zuordnen und eine zielführende Therapie veranlassen, die zu einem möglichst beschwerdefreien Leben führt.

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