Team jameda
Früher war der Weg zu geraden, strahlenden Zähnen mit zahlreichen Einschränkungen verbunden und sehr langwierig. Betroffene, die eine feste Zahnspange getragen haben, beklagten sich häufig über eine aufwändige Reinigung und Probleme beim Essen. Dazu kamen die deutlich sichtbaren „Brackets“. Dank moderner Techniken, wie Veneers oder Invisaligns, gehören diese Nachteile endgültig der Vergangenheit an.
Wenn Sie auf Grund der oben genannten Faktoren nicht auf eine feste Zahnspange zurückgreifen, aber trotzdem ein strahlendes Lächeln haben möchten, sind Invisaligns als Alternative genau das Richtige für Sie. Die transparente Invisaligns-Zahnspange bringt Ihre Zähne innerhalb relativ kurzer Zeit in die optimale Form. Im Vergleich zu einer herkömmlichen festen Zahnspange ist eine Invisalign-Schiene nahezu unsichtbar und somit auch für Erwachsene sehr interessant.
Der Name Veneers steht für hauchdünne Schalen aus Keramik, die über Ihre natürlichen Zähne geklebt werden. Auf diese Weise können Farb- und Formveränderungen sowie leichte Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Unterschieden werden zwei verschiedene Typen: Zum einen gibt es Prep-Veneers, bei denen vor dem Aufbringen die Zähne etwas abgeschliffen werden müssen. Zum anderen gibt es Light-Veneers, die ohne Abschleifen auf die Zähne aufgebracht werden. Welche Art der Veneers für Sie geeignet ist, wird Ihnen der Zahnarzt nach einer Untersuchung mitteilen.
Veneers werden normalerweise aus Presskeramik hergestellt. Der einfarbige Kern wird anschließend mit einer feinen Keramikmasse individuell bemalt und dann bei hohen Temperaturen aufgebrannt. Ein aufwändigeres Verfahren ist die direkte Schichtung, bei der eine Keramikmasse bei hohen Temperaturen gebrannt wird. In diesem Fall erfolgt die Individualisierung bereits im Verlauf der Schichtung.
Zahnlücken werden entweder mit einer konventionellen Brücke oder mit Zahnimplantaten versorgt. In den letzten Jahren ist das Interesse an Implantaten enorm gestiegen, sodass sich Patienten immer häufiger die Frage stellen: Was eignet sich für die Versorgung meiner Zahnlücke am besten?
Ein Zahnimplantat besteht aus einem schraubenförmigen Konfektionsteil aus Keramik oder Metall, das sehr gut vom Körper vertragen wird. Dieses wird in einem kleinen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht und ersetzt die Zahnwurzel. Nach rund vier bis sechs Monaten ist der Implantat Körper fest mit dem Knochen verwachsen und wird mit einer Krone versorgt. Auf diese Weise sind sowohl die Kaufunktion als auch die Ästhetik wiederhergestellt.
Alle Vor- und Nachteile von Implantaten
Nachbarzähne werden geschont
Bei erfolgreicher Einsetzung, ist die Kaufunktion äußerst stabil
Es wird kein weiterer Knochen angebaut
Der Implantat Körper wird in einer kleinen OP eingesetzt
Das Einwachsen dauert rund vier bis sechs Monate
Die Kosten sind höher als bei einer Brücke
Der Begriff Zahnbrücke steht für eine mehrgliedrige, festsitzende Kronenkonstruktion und dient als Ersatz für ausgefallene Zähne. Für einen sicheren Halt müssen die Zähne rechts und links der Zahnlücke abgeschliffen und mit einem keramischen oder metallischen Zahnersatz überkront werden. Diese sind die Basis der Brücke und bieten dem Mittelstück den nötigen Halt.
Vor- und Nachteile von Brücken
es ist kein operativer Eingriff nötig
die Zahnlücke wird sehr schnell verschlossen
Zahnbrücken sind meistens günstiger als Implantate
Intakte Nachbarzähne werden abgeschliffen
Unterhalb des Brückenglieds baut der Knochen ab
Vor einer Behandlung mit Invisaligns, Veneers und festen Zahnspangen steht immer eine Untersuchung beim Zahnarzt, bei dem der Kieferorthopäde überprüft, welches Verfahren in Frage kommt. Dazu nimmt der Arzt einen Abdruck Ihres Kiefers und analysiert diesen. Mit Hilfe eines Computerprogramms werden die Zahnbewegungen simuliert.
Nach der Entscheidung für Invisaligns, fertigt der Zahntechniker mehrere Schienen für Sie an, die nacheinander getragen werden. Jede Schiene führt Sie näher zum gewünschten Ergebnis und wird 14 Tage getragen, dann kommt die nächste zum Einsatz. Zum Zähneputzen und zum Essen nehmen Sie die Schiene heraus. Je nach Zahnsituation beträgt die Behandlungsdauer 6 bis 18 Monate.
Die Behandlung verläuft in vier Schritten. Zuerst einmal erfolgen eine Beratung und eine Untersuchung. Anschließend, wird bei konventionellen Veneers der jeweilige Zahn leicht abgeschliffen, sodass die Verblendschalen möglichst natürlich und nicht zu dick aussehen. Nach einer Abformung stellt der Zahntechniker die Schale her. Während der Übergangszeit bekommen Sie ein provisorisches Veneer aus Kunststoff.
Bei der Behandlung mit Invisaligns nutzt der Kieferorthopäde eine innovative und unkomplizierte Technik. Im ersten Schritt macht der Arzt digitale Scans, Röntgenaufnahmen, Fotos oder einen Abdruck von Ihren Zähnen. Anhand dieser Daten wird ein Behandlungsplan erstellt. Die Aligner werden von einem Zahntechniker speziell für Sie angefertigt und in der Regel nach einer oder zwei Wochen ausgewechselt.
Die unsichtbare Zahnspange Invisalign ist eine Alternative für jeden, der gesunde Zähne hat, die zu eng oder nicht gerade beieinanderstehen. Veneers sind dann sinnvoll, wenn die Zähne bereits da stehen, wo Sie hingehören. Würde man Veneers auf schiefe Zähne aufsetzen, ist das Ergebnis unter Umständen unbefriedigend. Generell gilt: Zuerst muss eine kieferorthopädische Behandlung, zum Beispiel mit Invisaligns erfolgen, dann können Veneers angebracht werden.
Die klaren Vorteile von Invisaligns sind, dass sie durchsichtig und herausnehmbar sind. Es gibt allerdings Fehlstellungen, die nicht mit Invisaligns behandelt werden können, hierzu gehören beispielsweise verdrehte oder verlagerte Zähne. In diesem Fall ist die feste Zahnspange effektiver.
Für viele Menschen sind Metall und sichtbare Klammern auf den Zähnen aus allergischen oder ästhetischen Gründen nicht möglich. Besonders für ältere Jugendliche und Erwachsene sind Invisaligns eine Alternative, die schnell und unsichtbar zu hervorragenden Ergebnissen führt.
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