Hallux valgus-Operationen heute

Herr Wiethoff

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© Adrian Kai Wiethoff© Adrian Kai WiethoffDie Schiefstellung des Großzehs, Hallux valgus oder auch Ballenzeh genannt, gehört zu den häufigsten Vorfußfehlstellungen. Zu den Ursachen zählen neben familiärer Disposition z.B. eine Bindegewebsschwäche und das Tragen spitzer und / oder hoher Schuhe. Auch deswegen sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer.

Während des Wachstums lassen sich Fehlstellungen mitunter noch konservativ mit physiotherapeutischen Behandlungen und Nachtschienen beheben. Ist die Zehe aber beim Erwachsenen erst einmal auf der schiefen Bahn, erreicht man konservativ meist nur noch eine Verzögerung der fortschreitenden Fehlstellung. Diese kann neben zunehmenden Druckschmerzen in Schuhen und Entzündungen letztendlich durch eine Fehlbelastung auch zu vorzeitigem Gelenkverschleiß (Arthrose) und dadurch (schmerzhaften) Einschränkungen der Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus) führen. Auch die Stellung Nachbarzehen kann dauerhaft beeinträchtigt werden.

Bestehen schon Beschwerden oder aber eine deutliche Fehlstellung, ist eine Untersuchung beim Spezialisten empfehlenswert. Nach einer Untersuchung und anhand von Röntgenaufnahmen können sowohl das Ausmaß der knöchernen Fehlstellung wie auch evtl. beginnende arthrotische Veränderungen diagnostiziert und davon abhängig dann eine Therapieempfehlung gegeben werden.

In der modernen Fußchirurgie gibt es eine große Anzahl teilweise konkurrierender operativer Verfahren, die heutzutage meistens eine Korrektur der Fehlstellung bei Erhalt des Gelenks zum Ziel haben. Es gilt: Je größer die Fehlstellung, desto aufwändiger die OP-Methode. Daher ist es durchaus empfehlenswert, mit einer Operation nicht mehr so lange zu warten, bis es im wahrsten Sinne des Wortes "nicht mehr geht".

Bei längst nicht jeder Operation müssen heute Platten und Schrauben verwendet werden, die dann eine erneute Operation zur Entfernung nötig machen. Bei leichten bis mittelschweren Fehlstellungen können Schrauben und Systeme zum Einsatz kommen, die komplett im Knochen versenkt werden (und daher nicht mehr entfernt werden müssen), sogar selbstauflösende Schrauben sind verfügbar. Nach vielen der Operationen ist sofortiges Laufen mit voller Belastung im Verbandsschuh möglich, auch beidseitige OPs sind kein Problem mehr. Eine gewisse Schonung ist in den ersten beiden Wochen nach einer Operation aber dennoch empfehlenswert, um Schwellungen zu minimieren und die Heilung zu fördern. Aus diesem Grund werden häufig zeitnah nach einer Hallux-OP auch Lymphdrainage und physiotherapeutische Behandlungen des operierten
Fußes verordnet.

Vorbei sein darf die Angst vor Schmerzen: Durch ausgewogene Schmerzmittelgabe rund um eine Operation sollten sie im Normalfall so gering sein, dass oft auch ambulante Operationen problemlos möglich sind - sogar in alleiniger Betäubung des Fußes.

Die Suche nach einem geeigneten Spezialisten in der Nähe erleichtern neben Arztbewertungsportalen wie diesem hier auch die beiden großen deutschen fußchirurgischen Fachgesellschaften (GFFC und DAF) über ihre online zugänglichen Mitgliederlisten. Beide Gesellschaften bieten ihren Mitgliedern zudem fußchirurgische Fortbildungen und Zertifizierungen an.

Die Kosten für eine Hallux valgus Operation werden von den Krankenkassen üblicherweise übernommen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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23.02.2020 - 14:04 Uhr

Ich würde letztes Jahr Anfang Januar am rechten...

von Myri

... Fuß operiert. Lapidus-Arthodese (Versteifung des Mittelfussgelenks) , Scarf OP für den Hallux und Verkürzung des zweiten Strahl. Bedeutet jede Menge Metall und zwei Monate einen Stiefel tragen, der Fuß und Fußgelenk ruhig stellt. Schmerzen hatte ich praktisch zu keinem Zeitpunkt. Die Heilung verlief optimal. Die OP ist wunderbar verlaufen und das Ergebnis hervorragend. Ich habe zwei Narben, eine lange an der Innenseite des Fußes und eine kurze über dem zweiten Zeh. Die Narben sind inzwischen blass und unauffällig. Ich habe keine Schmerzen. Ich treibe Sport. Ich übe eine laufende und stehende Tätigkeit aus und meine Füße sind schon stark belastet, aber kein Problem für meinen operierten Fuß. Einzig eine Überlastung im Fußknöchel hat mir manchmal Probleme bereitet, aber das ist auch schon lange kein Thema mehr. Vor drei Wochen habe ich mir den linken Fuß operieren lassen. Es läuft wieder alles sehr gut. Mein Erfolgsrezept war, neben einer guten Wundheilung und einem sehr guten physischen Allgemeinzustand, ein sehr erfahrener Spezialist. Den habe ich mir gründlich ausgesucht und mich an die Nachbehandlung-Empfehlungen gehalten.

28.01.2020 - 09:55 Uhr

Meine Frau wurde vor 3 Jahren an Hallux...

von Hans

... operiert...seit dieser Zeit hat sie immer wieder starke Schmerzen...vor 2 Jahren wurden zwei Nägel entfernt. Pregabalin wurde vom Arzt verschrieben...helfen aber nicht wirklich. Nebenher ist der Blutdruck ständig erhöht...Was tun????

06.11.2019 - 01:04 Uhr

Hallo Leute. Ich hatte am 10.10.19 meine Hallux...

von René

... Valgus op am linken Fuß. Ich muss sagen ich kann mich nicht beschweren. Klar dauert es etwas bis alles wieder normal geht aber ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Habe kaum noch Schmerzen. Wenn ich mit dem Fuß mal irgendwo Anstoße tut es etwas weh aber ich denke mal dass dies normal ist. Bei mir wurden eine Platte mit ca 4 schrauben und einen Draht befestigt . Das einzige was mich etwas beunruhigt ist. Der Draht schaut am großen Zeh raus und der soll nach 6 woche nach der op gezogen werden wovor ich etwas Sorgen habe. Ich wünsche allen alles gute und dass es wieder besser wird bei euch. Lg René

03.11.2019 - 13:32 Uhr

Hallo zusammen, meine OP Metatarsus primus varus...

von DoLa

... und Hallux Valgus (links) liegt morgen genau 6 Wochen zurück. Ich trage seit knapp 6 Wochen den hübschen Vorfußentlastungschuh. Meine erste KG hatte ich leider erst knapp fünf Wochen nach OP, die folgenden 5 Termine ab Morgen 2x Wöchentlich. Ich habe mich so gut es geht geschont, denn ich trage bis auf Nachts den Schuh, fahre kein Auto und laufe wenn sehr behutsam, allerdings in der Wohnung bewege ich mich viel, da ich alleine lebe und zwei Katzen versorge. Nie wieder würde ich mich vermutlich operieren lassen, denn man ist sehr eingeschränkt und vor allem ist der Schmerz teilweise ziemlich stark, jetzt nach knapp sechs Wochen mehr als in den ersten Wochen, was mich sehr beunruhigt. Ich habe heute morgen zum ersten mal probiert in einem stabilen aber weichen neuen Turnschuh/Sketchers Schuh zu laufen und hatte höllische Schmerzen beim auftreten. Habe sofort zum Entlastungsschuh gewechselt. Bin wirklich verzweifelt denn ich hoffte so sehr, dass ich morgen einigermaßen laufen und Autofahren kann. Am kommenden Dienstag ist der Kontrolltermin beim Operateur im KH. Welche Schuhe tragt ihr nach der Schonzeit und dem ganzen Prozedere? Wie bzw mit welchem Mittelchen pflegt ihr die Narbe? Ich finde die bei mir sehr lang...quasi fast in der Mitte des Fußes. Hattet ihr wie ich Schmerzen an dem linken Nachbarzeh und an dem Fussballen? Ich bin verzweifelt!! Danke fürs zuhören! :-) Schönen Sonntag LG aus Velbert Do

24.10.2019 - 13:45 Uhr

Hallux Valgus Op vom 9.7.19 Ich persönlich...

von Remzey

... empfehle solch ein zugriff nicht. Zudem ich sehr unzufrieden bin bezüglich meines großzehes, da dieser bereits nach der 2 Wundversorgung nach der Op sich gekrümmt hat. Eine schraube wurde bei mir implantiert eigentlich ein einfaches verfahren denkt man sich. Ist es aber nicht! Du kannst dir öfters den ballen Kühlen, den Fuß hochlagern, lediglich bleibt der ballen dick und angeschwollen sodass ich keine Schuhe mehr anziehen kann.. Traurig wenn ich bedenke wie sehr ich achtsam mit meinem Fuß umgegangen bin und trotzdem seit mehr als 3 Monaten nur noch Probleme habe und das mit 26 jahren.

01.10.2019 - 18:00 Uhr

Hallo zusammen. Ich bin vor 10 Tagen operiert...

von Anne-Marie

... worden mit der Scarf Methode und der Hammerzeh wurde ebenfalls korrigiert. Ich war ambulant und bekam einen Darco Schuh. Ich rate allen Patienten, die so Schmerzen haben, zusätzlich etwas zu machen. Ich selber habe mir ein Lymphtape gemacht bis hin zum Verband, denn arbeite ich mit einem Elektroschmerzgerät. Die Schmerzmittel setzte ich nach zwei Tagen ab. Ich nehme Omega 3 Fettsäuren gegen die Entzündung, trinke viel Wasser, schau gut zu mir. Lagere oft das Bein hoch. Für mich ist es klar dass es schmerzt. Knochenabsägen verschrauben etc. Wenn die Zeit es zulässt Fußbad machen im Bad sanft Zehen bewegen etc. Sucht euch Heilpraktiker welche euch ganzheitlich begleiten, es wird euch helfen Alles Gute und denkt dran: ihr selber könnt vieles dazu beitragen dass es bessert. Grüsse aus der Schweiz

29.09.2019 - 11:31 Uhr

Ich hatte vor vier Wochen eine Hallux-OP. Zeh...

von Mandy H.

... wurde begradigt und mit einer Titanschraube versehen. Ich hatte keine Physio und soll jetzt wieder arbeiten, ich komme in die Schuhe auch in meine Arbeitsschutzschuhe aber Laufen geht garnicht, ich habe im Ruhezustand stechende Schmerzen im Zeh. Ich bekam weder Physio noch Wiedereingliederung, ich kann nicht laufen, schon gar nicht in meinen Arbeitsschuhen und ich arbeite im Lager acht Stunden laufen was sind das für Schmerzen im Zeh?? Sogar wenn ich eine Socke trage schmerzt er, es zieht im großen Zeh die ganze Seite entlang, manchmal sogar bis Richtung Jacke aber mehr der Zeh selber, ich weiß nicht mehr weiter, so arbeiten kann ich mir nicht vorstellen und mein Chef auch nicht. Einen Vorfußentlastungsschuh habe ich vier Wochen getragen.

18.08.2019 - 13:50 Uhr

Ich bin seit acht Wochen operiert. Zwei Wochen...

von Ingrid K.

... Gips, nach Versteifung des Vorderfußgelenks. Danach einen Ortheseschuh. Bis dahin keine Physio. Und Lymphdrainage. Jetzt waren die Schmerzen ok. Seit einer Woche gehe ich im normalen schuh mit Abrollhilfe. Und jetzt hab ich sogar im Ruhezustand solche Schmerzen, dass ich denke die Schrauben drücken auf einen Nerv. Ich habe auch am zweiten Zehgelenk auf dem Fußrücken ein Dreieck aus dem Knochen entnommen bekommen und gerade gerichtet mit einer schraube.

18.08.2019 - 06:34 Uhr

Hallo ihr lieben, auch ich habe da mal eine...

von Pia

... Frage.. Ich wurde am 24.06.2019 am rechten Fuß wegen Hallux Valgus operiert. 6 Wochen war ich krank geschrieben, die Physiotherapie ist beendet und seit Montag bin ich wieder arbeiten. Jedoch habe ich Schmerzen direkt vor den letzten drei Zehen, oben am Fuß aber auch an der Fußsohle. Mein Fuß ist immer noch geschwollen. Ich kann nicht mal ohne schmerzen arbeiten (durchgehend ohne Pause Schmerzen, das ist doch nicht normal oder?) Beim Auftreten tut es weh und ich dachte mir bevor ich beim Arzt anrufe, frage ich mal hier nach :) Das ganze Thema mit dem Hallux Valgus hatte ich schon 2017 am linken Fuß und in meinen Erinnerungen konnte ich nach dem ich gesundgeschrieben wurde, wieder voll belasten und normal arbeiten, deswegen verwundert mich das ganze. Ich würde mich sehr über Nachrichten freuen falls ihr vielleicht etwas wissen könntet. Liebe Grüße

07.08.2019 - 14:43 Uhr

Ich hatte vor vier Tagen meine Hallux Op. Eine...

von Christel M.

... Schraube im Zeh und eine Platte. Für die Betäubung bekam ich eine Spritze direkt in den Zeh, dann Vollnarkose. Der Zeh und auch der Ballen sind noch taub. Wie lange hält das an?

02.08.2019 - 09:48 Uhr

Hallo Yvonne L.Meine bds.Hallux OP liegt nun 10...

von Anna

... Wochen zurück. Mein größtes Problem sind Nervenschmerzen, die nur mit Tilidin auszuhalten sind und Schwellungen, Schwellungen rund um den großen Zeh und am Ballen. Wassergefüllte Blasen verhindern das Auftreten. Ich kann Sie also dahingehend nur beruhigen, was die Schwellungen anbelangt. Ich bekomme jetzt Lymphdrainagen und im Anschluss Physiotherapie und hoffe, dass es dann auch bei mir aufwärts geht. Vielleicht konnte ich Ihnen ein bisschen Mut machen, dass Ihr Problem auch andere betrifft. Mir hilft so etwas immer und beruhigt mich, dass mein Problem nicht außergewöhnlich ist. Ich habe den Hallux Valgus beidseits nach Rahmanzadeh und Akin operiert bekommen habe.Das heißt ein Nagel in den Großzehen und eine Platte mit 6 Schrauben in den Mittelfußknochen.Die Narben sind 11cm lang... Ihnen...Gute Besserung.

26.07.2019 - 00:11 Uhr

Guten Abend, ich wurde heute um 11 Uhr Morgen...

von Alina M.

... operiert. Schon mal vorweg: Ich habe stechende Schmerzen, aber ich habe einen Schmerzkatheter am Oberschenkel, was die Schmerzen stabilisiert. Habe echt Angst, dass ich jetzt ein Leben lang mit diesen Schmerzen leben muss. Vor allem haben die meisten von euch sehr lange und zunehmende Beschwerden. Ich darf am Samstag nach Hause gehen... habe echt Angst. Ehrlich, jetzt bereue ich diesen Eingriff.

24.07.2019 - 13:47 Uhr

Hatte im März 2019 eine Fuß OP wegen Hallux valgus...

von Barbara F.

... und Hallux rigidius(Umstellungsosteotomie mit Platte wegen Hallux rigidus und Umstellungsosteotomie des großen Zehs mit Schraube). Ich war nach der dritten Woche mit dem Entlastungsschuh gut mobil und hatte keine Schmerzen. Die Arthroseschmerzen (habe Arthrose Grad 3) die ich vor der OP hatte, haben sich gebessert. Dennoch verursacht das Abrollen noch leichte Schmerzen und der Zeh fühlt sich steif an. Unverändert habe ich Schuhprobleme und benötige weite und flache Schuhe. Der Zeh ist eingeschränkt beweglich. Krankengymnastik, tägliches Üben auch auf einem balance board/Wackelbrett hat die Beweglichkeit jedoch verbessert. Der Knochen war nach 3 Monaten gemäß Röntgenbild gut verheilt. Ich habe nach der OP vier Wochen Trypsin genommen und in den ersten 3 Monaten Calcium. Ich hatte fast 3 Monate ein taubes Gefühl im Zeh, was sich sukzessive verbessert hat. Denke, ich habe wieder ca 80% Gefühl. Der Zeh/Gelenk war nach ca 3 Monaten nicht mehr geschwollen. Habe jedoch anfangs viel gekühlt und Quarkumschläge gemacht. Physio kann zeigen, wie man selbst massiert ähnlich Lymphdrainage. Habe das mehrmals täglich gemacht und das unterstützt gut und tut gut. Problem ist, dass der große Zeh keine Bodenhaftung hat und in der Luft schwebt. Am Zeh bekomme ich in Schuhen Druckstellen. Im Herbst lasse ich die Platte entfernen und den Zeh nochmals korrigieren. Nochmals OP mit ca 3 Monaten Heilungsdauer. Ich bin zwar "alltagstauglich", aber länger spazierengehen geht nicht. Auch Sport ist nicht möglich. Dennoch ist der Zustand besser als vor der OP. Aufgrund der starken Arthrose wäre als Alternative nur die Versteifung in Frage gekommen, was ich jedoch nicht wollte. Ich empfehle, vor der OP mehrere Meinungen einzuholen. Wenn man eine schnelle Heilung und Mobilität verspricht, sollte man schon skeptisch sein. Auf alle Fälle sollte man sich im Klaren sein, dass es sich um keinen kleinen Eingriff handelt. Man braucht selbst sehr viel Geduld. Der Operateur sollte ein Spezialist für Hallux OPs sein und langjährige Erfahrung haben.

22.07.2019 - 13:45 Uhr

Hallo, ich hätte mich ja schon einmal gemeldet...

von Andrea

... wegen der OP vom 17.12. Ich habe jetzt bei einem anderen Arzt einen Termin der auch Hallux Valgus OP durchführt um mir dort eine zweite Meinung zu holen Der operierende Arzt hat mir gesagt dass wohl oben am Gelenk die Gelenkkapsel nur gerafft würde und das wohl nicht ausgereicht hätte und sie wohl noch einmal operieren müssten. Der Knochen der wieder auf die Köpfchen gesetzt wurde wäre wohl gut verheilt. Und trotzdem habe ich noch Schmerzen. Der Zeh ist angeschwollen und ich habe Probleme beim Laufen. Deshalb hole ich jetzt noch mal eine zweite Meinung zu ein. Aber jetzt kommt der Hammer, ich wollte den OP Bericht ausgedrückt haben da wird mir gesagt der Arzt habe ihn noch nicht geschrieben, die OP war am 17.12.18!!.

21.07.2019 - 13:21 Uhr

Hallo, bei mir wurde im September 2018 ebenfalls...

von Daniel F.

... eine Hallux-Valgus-OP im linken Fuß mit einer Distalen dreidimensionalen Umstellungsosteotomie nach Reverdin-Green-Laird sowie eine Reposition TMT I- GELENK mit Artrodese nach Lapidus Grundgliedkeilosteotomie nach Akin und eine lateralbasige Verschiebeosteotomie Metatarsale II durchgeführt. Schmerzen hatte ich eigentlich bis jetzt die ganze Zeit. Nun ist herausgekommen, dass der Knochen am 2.Zeh nicht zusammengewachsen ist und sich dort eine Pseudoarthrose gebildet hat und dort 2 Schrauben gebrochen sind, die eigentlich die Platte halten sollten. Ich habe nun am 23.07. einen Termin in einem anderen KH und wollte wissen, was Ihrer Meinung nach gemacht werden sollte.

14.07.2019 - 22:00 Uhr

Einen Guten Abend, Ich mach mir wirklich sehr...

von Yvonne L.

... viele Sorgen und habe auch Angst wenn ich ehrlich bin. Ich komme mal mal zu mein Hauptproblem... es geht darum ich wurde am 11.07.2019 operiert am rechten fuss wegen hallux valgus und mir wurde eine Schraube eingesetzt am Großzeh. Habe eine Narbe davon getragen direkt am Großzeh an der Seite. Mein Fuß ist Komplett geschwollen, und überwärmt. Mein Arzt meinte ich soll mein fuss viel belasten hochlagern und kühlen. Ich darf nun 11 Tabletten am Tag hinein essen aber die Tabletten helfen mir gar nicht. Nun zu meiner eigentliche Frage: Ist es wirklich normal das mein fuss komplett geschwollen ist plus die Zehen?

08.07.2019 - 07:21 Uhr

Hallo...Nach sieben Wochen Hallux Valgus OP...

von Anna

... beidseits kann ich leider nur seitlich und auf der Verse gehen. Grund ist: Rund der Großzehen hat sich eine Blase gebildet, was das Auftreten unmöglich macht. Da die Füße immer anschwellen, habe ich das Gefühl, dass die Blasen platzen könnten. Kennt jemand den Zustand? Könnte es sich um eine Implantat-Unverträglichkeit handeln? Muss evtl. punktiert werden? Ich danke für Euer Feedback.

06.07.2019 - 12:50 Uhr

Hallo, hatte vor 4 Tagen meine Hallux-Op. Der...

von C. von Flottwell

... große Zeh wurde mit insgesamt drei Schrauben fixiert. Habe jetzt ständig ein taubes Gefühl im Zehen- und Sohlenbereich. Liegt das am ständigen Hochlagern? Bekomme leider auch die Schwellung nicht richtig weg trotz etlicher Kühlversuche. Vielen Dank im voraus für hilfreiche Informationen

04.06.2019 - 21:12 Uhr

Hallo, gleichmal vorweg: an alle, die sich...

von Martin M.

... operieren wollen,überlegt es euch gut, sehr gut. Ich hab selbst eine Hallux OP nach Scarv u bunion am 27.11.18 bekommen. Ich bin 36, körperlich top fit, dachte evtl an sechs bis zwölf Wochen. Die ersten vier Wochen tut der Fuß sobald er aus denn bett hängt oder du aufs Klo humpelst unendlich weh. Nach 12 Wochen konnte ich vielleicht 20% denn Zeh nach oben ziehen, laut Arzt gibt es sich noch, meiner ist auch noch leicht krum. Ich habe noch eine Nachtschiene (die nix bringt). Ich tape mich selber mit Physiotape, ich würde mich nicht mehr so schnell für eine OP entscheiden. Nach meinem Genesungszustand braucht das mindestens noch sechs Monate, momentan komme ich wieder mit denn Zeh zu 50 bis 60 % nach oben. Und was viele hier vergessen: ein ganz wichtiger Aspekt, wenn du operiert bist, stellt sich dein Ganzer Fuß um. Das heißt, dass auch die anderen Zehen anders auftreten und bei mir wurde nach den vier Wochen Schonzeit dann für acht Wochen Umstellung ziemlich der ganze Fuß blau .... Ich hatte 24 mal Lymphdranage und 18 mal Krankengymnastik. Ich bin froh, dass ich mit Sicherheitsschuhen arbeite da es so erträglich ist. Sport geht bei mir jetzt erst langsam wieder ... ach ja und an alle Leidensgenossen: Physiotape zieht denn Zeh gerade, wenn er dann Belastung bekommt, dann wird er langsam von alleine gerade. Ich hoffe, es wird noch besser.

04.06.2019 - 16:32 Uhr

Guten Tag. Ich hatte vor einem Jahr eine...

von Rebecca

... Hallux Op. Die große Zehe wurde gerade gestellt mit Schrauben. Soweit so gut alles war ok. Verheilung gut und Sport war auch nach 3 Monaten wieder ok. Nur jetzt nach einem Jahr bildet sich ein kleiner Knorpel da wo der Halux war. Kann dieser wieder nachwachsen oder ist das nur angesammelte Flüssigkeit? Liebe Grüsse

01.06.2019 - 22:31 Uhr

Hallo, Hatte vor einer Woche meine Op am Hallux...

von Dani F.

... valgus (chevron) und Kürzung des 2. Zehs daneben mit einem Stift drinnen, der in 4 Wochen raus soll. Nun hab ich eine Frage: Wenn ich mein Bein oben habe, tut mir nicht wirklich was weh. Der Fuß ist leicht geschwollen und an der Ferse bläulich (mehr sehe ich nicht wegen einem Verband). Nun, wenn ich kurz aufstehe, dann schießt mir innerhalb Sekunden ein stechend brennender Schmerz in meinen Vorfuß, den ich kaum aushalten kann. Das dauert dann ca. 10 min und dann ist nur noch ein starker Druck zu spüren. Ist das normal? Laufen kann ich mit dem Entlastungsschuh und Krücken ganz gut... wäre da einfach nicht der wahnsinnig stechende Schmerzen beim Beinherunterlassen. Bin verunsichert und wäre froh, wenn mir jemand sagt:,,Das ist normal am Anfang." Danke schon mal

29.05.2019 - 17:24 Uhr

Hallo Andrea, ich weiss was es heisst nach einer...

von Rosmarie W.

... Haluxoperation immer noch Schmerzen zu habe. Ich habe am19 März 2018 Operiert, kann seit her meinen Fuss nicht mehr belasten vor lauter Schmerzen. Seit gestern weiss ich endlich warum, die Schrauben in den Platten sind zu lange. Herausgefunden hat es ein Fussspetzialist der mich nach dem erste Arzt Termin bei ihm zum EMI geschickt hat. Zum ersten den neuen Aufbau der Schuheinlagen und neue breite Schuhe damit kann ich wenigstens ordentlich laufen, praktisch schmerzfrei. Aber um eine erneute Op komme ich nicht herum. Die ganze Op erneut machen oder versuchen die zulangen Schrauben entfernen und kürzere rein machen. aber nach so langer zeit mit so höllischen Schmerzen habe ich keine Lust und lasse mir Tet bis zum Herbst, dann sehen wir weiter. Mit den neuen Einlagen und Schuhen geht es ganz gut. Wenigsten einen Sommer ohne Krücken denn seit 5 jahren waren die mein stetitiger Begleiter. Es könnte seit dass auch Du zu lange Schrauben hast, verlange dass Du ins EMI kannst damit Du klarheit hast. Wünsche DIr gute Besserung und keine Schmerzen. Viele Grüsse aus Graubünden CH . Rosmarie

28.05.2019 - 16:29 Uhr

Guten Tag, meine Op ist nun gut 8 Monate her....

von Lisa

... Dabei wurde ein Keil über dem Zehengrundgelenk entnommen und auch der Mittelfußknochen korrigiert. Ich habe ca 5 Monate nach Op die Behandlung mit Hyaluroninjektionen ins Großzehengrundgelenk beginnen müssen, damit nicht jeder Schritt schmerzte aufgrund dessen, dass keine Gelenkschmiere mehr vorhanden war. Das funktioniert auch einigermaßen gut. Nun habe ich aber seit geraumer Zeit das Problem wenn ich die Zehen abbiege und dann wieder anziehen möchte, der 2. Und 3. Zeh "hängen bleiben" das schmerzt extrem im Mittelfußbereich der Sohle und dauert an bis die Zehen endlich wieder hoch gehen. Können Sie sich das erklären woran das liegen kann? Danke

13.04.2019 - 22:42 Uhr

Guten Abend, ich habe seit 5 Jahre meinen Hallux...

von Mary D.

... operiert. Jetzt ist die Schraube herausgekommen, es sieht aus wie eine Erbse. Sie haben gesagt, dass ich es entfernen kann, wenn es mich stört oder weh tut. Ich habe ein bisschen Angst weil nicht mehr dort wohne, wo ich es operiert habe, sondern in einem anderen Land.

07.04.2019 - 21:15 Uhr

Hallo, ich hatte am 17.12.18 die Hallux-valgus-OP....

von Andrea

... Ich komme immer noch nicht in normale Schuhe mit dem Fuß und trage immer noch Turnschuhe zwei Nummern größer. Ich finde, die Zehe steht nach oben ab und wenn ich auftrete, bleibt das aber auch so. Beim anderen Fuß ist das nicht so. Auch ist die Zehe nicht gerade, der Arzt, der operiert hat, sagte, dass das nicht möglich gewesen sei, da sonst ein zu großer Spalt zwischen der großen Zehe und der zweiten wäre. Ich habe auch immer noch Schmerzen wenn ich barfuß gehe oder mit Flip Flops. Auch Treppen herunterzusteigen macht noch Probleme. Ich würde gern wieder Sport machen, aber da ich nur zwei Nummern größere Turnschuhe tragen kann, ist Laufen auch unangenehm. Ist das nach vier Monaten normal?

06.04.2019 - 10:43 Uhr

Hallo, hier bekommt man ja richtig Angst, wenn...

von Ein Leser

... man das alles liest. Ich hatte am 11.3.19 die Hallux-OP am linken Fuß inkl. des kleinen Zeh... also zwei in einem. Ich trage momentan noch den Vorfuß-Entlastungsschuh. Schmerzen hatte ich genau zwei Tage nach der OP. Mein Fuß war recht blau und etwas geschwollen. Blau ist er immer noch etwas, aber seither schmerzfrei. Ich möchte zumindest mal etwas Mut aussprechen. Es dauert zwar ziemlich lang und es nervt gewaltig, aber der Erfolg wird für sich sprechen. Mein Fuß war noch im "Rahmen" verformt, aber eine mächtige entzündete Druckstelle, wo es mir unmöglich war, geschlossene Schuhe zu tragen. Ich hoffe jetzt darauf, dass ich in zwei Wochen den Schuh loswerde und wieder besser laufen kann. Ich würde es tatsächlich wieder machen zum jetzigen Zeitpunkt. Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg bei dieser OP. Denn wer wahrlich Schmerzen hat, kann und würde ohne diese OP mehr leiden. Viele Grüße

02.04.2019 - 22:35 Uhr

Guten Abend. Meine OP nach chevron art ist jetzt...

von Petra M.

... schon 4.5 Jahre her. Nie hatte ich Ruhe gehabt, und es sticht und brennt im Zeh. Am Anfang waren es 3 Jahre lang nur eine Qual. Dann ging es bis es plötzlich wieder anfing. Sport kann ich nicht mehr machen. Ärzte untersuchten und haben nichts gefunden. Eigentlich müsste der andere Zeh auch operiert werden. Doch das kann ich mir bei den Schmerzen die ich mit dem einen noch habe, gar nicht vorstellen. Was soll ich bloß machen? Ist ein Nerv etwa beschädigt? Ich weiß nicht mehr weiter.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 06.04.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Petra, es könnte in der Tat sein, dass ein kleiner Nerv, der im OP-Gebiet verläuft, die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Dieser kann theoretisch bei der OP verletzt, oder aber im Nachhinein durch Narbenbildung eingeengt sein. Stellen Sie sich am besten bei einem erfahrenen Fußchirurgen vor, damit der Sache auf den Grund gegangen werden kann. Im Normalfall sollte eine Schmerzfreiheit sicherlich erreichbar sein - vielleicht sogar durch einen nur ganz kleinen Eingriff. Viele Grüße Adrian Wiethoff

31.03.2019 - 20:02 Uhr

Ich hatte Ende September 2018 am linken Zeh eine...

von Baerbel H

... Hallux-OP nach Scarf, habe seit Anfang um den großen Zeh ein Schmerzgefühl als ob der Zeh durch einen Gummi abgeschnürt ist. Wenn ich länger laufe, wird mir vor Schmerzen schlecht. Der Arzt sagt, die OP wäre super gelaufen und mit diesen Schmerzen muss ich leben. Bin total unglücklich, jetzt geht's mir schlechter als vor der OP, kann gar nicht mehr laufen, lege nur immer den Fuß hoch, dann ist der Schmerz auszuhalten. War schon bei mehreren Ärzten, sie sagen, es könnte sein, dass der Nerv beschädigt wurde. Nach sechs Monaten würde sich da aber nichts mehr ändern. Kann es eventuell möglich sein, dass irgendeine Sehne etc festgenäht wurde? Haben Sie schon mal Ähnliches gehört? Am Dienstag habe ich ein MRT, aber da der Fuß gut aussieht und lt. Neurologen die Nerven nicht zu sehen sind, verspreche ich mir hiervon nichts. Bin komplett fertig. Laufen und Wandern waren meine großen Hobbies und jetzt kann ich nur unter Schmerzen kurze Strecken laufen. Hätten Sie bitte einen Rat, ich zieh mich an jedem Strohhalm hoch, Akupunktur habe ich auch schon versucht, der Physio ist mit der Beweglichkeit auch zufrieden. Auch er hatte noch bei niemandem solche Schmerzen.

23.03.2019 - 18:34 Uhr

Ich bin am 01.03.2019 am Hallux Valgus am rechten...

von Friedhelm R.

... Fuß operiert worden. Ich bin Macrumar-Patient und der Quick-Wert wurde vor der OP hochgefahren und das Blut durch Thrombose-Spritzen dünn gehalten. Soweit perfekt. Die Fäden wurden 15 Tage nach der OP gezogen. Dabei habe ich dann beobachtet, dass ein für mich verhältnismäßig großes Loch zwischen dem 2. und 3. kleinen Zehen – oben auf dem Fuß – von ungefähr 5 x 1,5 x 1,5 cm entstanden ist. Meine Frage an den Chefarzt, ob das in Ordnung ist, wurde mit "Das ist normal, wir haben schon ganz anderes gesehen, das wächst auch wieder zu." beantwortet. Meine Frage an Sie: Ich habe für den 04.05.2019 einen Urlaub nach Mallorca gebucht. Ist es realistisch, dass der Fuß bis dahin wieder zugeheilt ist? Ich habe große Bedenken!

19.03.2019 - 15:44 Uhr

Hallo hatte am 26.11.18 hallux op links. alles war...

von Anja F.

... gut. seit 4 Wochen zunehmend starke Schmerzen im Vorderfuß. war gestern bei ärztin, fuss wurde geröngt. über den Schrauben sei Knochen gerissen. auch sei zeh nach op nicht gerade. soll mich in anderer Klinik vorstellen. evtl müsste nachkorrektur gemacht werden. kann denn nach op ein Knochen reißen und kann dies auch anders als mit op behandelt werden? danke für eine Antwort

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.03.2019
Adrian K. Wiethoff

Hallo Anja, ohne Röntgenaufnahmen zu sehen, kann ich nur schwer einen Rat geben. Ob man einen Knochenbruch im Bereich der Schrauben muss noch einmal operieren muss oder nicht, hängt davon ab, wie die Knochenteile zueinander stehen. Wenn trotz Bruch alles sonst gut aussieht, kann man theoretisch den Bruch auch ohne neue OP heilen lassen. Sicherer und schneller ist aber ein einigen Fällen dann doch eine OP. Ungewöhnlich ist es allerdings schon, dass 2-3 Monate nach einer Hallux-OP etwas bricht. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

19.03.2019 - 10:47 Uhr

Ich habe mich am 07.januar operieren lassen, habe...

von J. Steitmann

... keine lymphtren.oder physiotherapie bekommen, wurde ambulant op., habe im nebenzeh versteif.gehabt war draht drin 4 wo., habe probleme mit abrollen u.schmerzen in gelenken. Jetzt habe ich schmerzen in der linken seite evtl.ischias, bin kurz vorm durchdrehn, was soll ich machen, habe das gefühl arzt spart an mir! Mfg Steitmann

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 19.03.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, das ist aus der Ferne leider schlecht zu beurteilen. Im Zweifelsfall schadet es nie, sich bei einem anderen Fußchirurgen eine zweite Meinung einholen! Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

04.03.2019 - 11:56 Uhr

Ich wurde am 15.01.19 am Hallux operiert, sieben...

von Christine

... Wochen sind jetzt rum. Leider ist mir am Wochenende jemand auf den Fuß getreten. Jetzt meine Frage: Kann da was passiert sein? Die Schmerzen sind genau wie vorher muss dazu sagen, dass ich nach dieser OP (habe den anderen Fuß vor etwa 5 Jahren machen lassen) sowieso viel empfindlicher bin. Nur ich habe den Eindruck, dass es etwas geschwollen ist und leicht bläulich aber nur leicht. Vielen Dank.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 05.03.2019
Adrian K. Wiethoff

Hallo Christine, 6 Wochen nach OP sollte knöchern im Normalfall alles schon so fest verheilt sein, dass nicht so schnell was Schlimmes passiert. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, könnten Sie sich natürlich untersuchen / röntgen lassen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

28.02.2019 - 20:48 Uhr

Hallo, ich hatte vor zwei Wochen meine Hallux-OP...

von Sandra

... mit Magnesium Schraube und habe seit zwei Tagen übertriebene Schmerzen im Fuß, der sich anfühlt wie ein Ziehen und außen ist meine Haut um die Wunde gerissen und es brennt. Was bedeutet das? Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2019
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sandra, das ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber sicherlich ungewöhnlich. Bitte stelle Sie sich sicherheitshalber bei Ihrem Operateur vor. Viele Grüße Adrian Wiethoff

26.02.2019 - 08:41 Uhr

Guten Morgen, ich wurde am 15.2.2019 am Hallux...

von Ingrid Z.

... valgus, Krallenzehe operiert. Der Arzt sagte, dass die Fäden nach 12 - 14 Tagen gezogen werden sollen. Ich habe jetzt einen Termin nach 18 Tagen bekommen. Liegt das noch im Rahmen? Freundliche Grüße Ingrid Z.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 26.02.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Ingrid, es macht im Normalfall keinerlei Probleme, wenn die Fäden später gezogen werden. Nur bei zu frühem Ziehen ist je nach Schwellung Vorsicht geboten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.01.2019 - 12:49 Uhr

Ich bin 2010 am rechten Fuß am Halux operiert...

von Katie S.

... worden. Nun habe ich immer wieder so stichartige Schmerzen, fast wie kleine elektronische Stiche im Fuß, vor allem beim Laufen. Kann es sein, dass es an dem Draht liegt, der mir bei der OP eingesetzt wurde? Dieser ist bis heute noch im Fuß drin und wurde nie entfernt.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Katie, es kann durchaus sein, dass im Laufe der Zeit der eingebrachte Draht seine Position im Knochen verändert und nun an einer Stelle aus dem Knochen schaut und auf einen Nerv drückt. Eine Untersuchung und Röntgenaufnahmen sind in so einem Fall sicherlich empfehlenswert, um der Sache auf den Grund zu gehen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

09.12.2018 - 19:25 Uhr

Hallo, ich wurde im Oktober 2017 am Hallux valgus...

von Nadin P.

... operiert. Ich hatte direkt nach der OP große Schmerzen. Selbst das Mitlaufen mit dem vorderfußentlastungsschuh verzögerte sich bei mir deswegen. Bei der Krankengymnastik konnte dann alles wieder etwas entsteift werden, die schmerzen blieben. Ich war im Februar 2018 wieder in der Klinik. Es wurde geröntgt und mir gesagt, dass alles gut verheilt ist und es an sich gut aussieht, nur die narbe noch arg rot und dick war. Mir wurden neue Sohlen verschrieben und gesagt, dass die Stelle, die ich mit Schmerzen beschrieb, die Sesambeinchen seien, sich das aber wieder einrenkt und gut wird. Es wurde nichts gut. Ich ließ mir dann im September Krankengymnastik verschreiben. Mein Fuß ist komplett verspannt. Bewegen kann ich den großen Zehen aber recht gut, was mir auch meine Physiotherapeutin sagte. Die Schmerzen ließen jedoch nur für wenige Stunden nach. Trotz Tape-Therapie etc. Ich hatte nun wieder einen Termin in der Klinik, nachdem meine OP über ein Jahr her ist und ich immer noch diese Schmerzen habe. Es wurde wieder geröntgt und mir gesagt, dass ein Knochen an der Seite vom Gelenk etwas spitz sei und dies evtl auf Sehnen drücken kann, was meine dauerhaften Schmerzen auslöst. Er sagte, dass man dies wieder operieren kann und glätten muss. Ich hab mir das nochmal genau angeschaut und meine Schmerzstelle liegt weit unterhalb dieses Gelenkes. Kann es sein, dass es strahlt und es das wirklich ist? Würden Sie dies nochmals operieren lassen? Ich bin mir sehr unsicher, ob es das wirklich ist. Aber sonst hat man ja nichts gefunden. Oder könnten das evtl. auch noch die Sesambeinchen sein ?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Nadine, bei einer Hallux valgus-Operation werden fast auch immer die Sesambeinchen wieder in die richtige Position gebracht. Durch die vorher jahrelange Fehlstellung des ersten Mittelfußknochens hat sich aber leider nicht selten schon eine Arthrose in diesem Bereich gebildet. Auch meine Erfahrung ist allerdings, dass sich das wie Sie geschrieben haben "wieder einrenkt", also ein anfänglicher Schmerz dort durch viel Bewegung im Laufe der Zeit auch wieder verschwindet. Selten kann es aber vorkommen, dass dem nicht so ist und der Schmerz bleibt. In so einem Fall kann man auf speziellen Röntgenaufnahmen (sogenannten "Sprinteraufnahmen" ) das Ausmaß der Arthrose feststellen und dann zunächst mit Einlagen den Bereich entlasten. Hilft das nicht, ist auch eine kleine OP möglich, mit der die Sesambeinchen etwas abgeflacht werden, um so den Druck beim Auftreten zu minimieren. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

16.11.2018 - 09:29 Uhr

Guten Morgen, am 31.10 wurde ich links Hallux...

von Christa

... valgus operiert. alles lief gut, bis zum Fäden ziehen, was auch gut lief, allerdings hat sich die Mutter gelockert und nun werde ich am Montag nochmals operiert. Wie häufig kommt es zu so einer Komplikation!? Hatte die Op auch schon rechts und alles lief gut

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Christa, entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Muttern werden üblicherweise nicht verwendet, Sie meinen sicherlich Schrauben... Dass sich eine Schraube löst, ist meiner Erfahrung nach äußerst selten, aber es gibt nichts, was es nicht gibt und so etwas zählt natürlich zu den theoretisch möglichen Komplikationen. Ich hoffe, dass die Korrektur-OP mittlerweile zum Erfolg geführt hat, viele Grüße Adrian Wiethoff

10.11.2018 - 21:06 Uhr

Hallo :) Ich wurde am 31.8 an meinen Hallux...

von Bibiana

... operiert. Ich darf seit dem 7.11 wieder gehen. Beim gehen ( abrollen) habe ich noch schmerzen. Können Sie mir dazu was sagen ? Mit freundlichen Grüßen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Bibiana, entschuldigen Sie bitte die verzögerte Antwort. Eine Beurteilung aus der Ferne ist nicht möglich, aber zur Beruhigung: Es gilt als ungeschriebenes Gesetz in der Fußchirurgie, dass man selbst bei vollkommen korrekter OP ein Jahr Geduld haben sollte, bis sich alles (Restschwellungen, leichte immer mal wieder auftretende Schmerzen etc.) wieder vollkommen gelegt hat. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.11.2018 - 13:16 Uhr

Ab wann darf ich die Zehenschiene nach der Hallux...

von Heike

... Valgus OP tragen? Ich bin vor 14 Tagen operiert worden. Mit freundlichem Gruß Heike

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Heike, bei meiner verspäteten Antwort (Entschuldigung!) hat sich Ihre Frage für Sie wohl mittlerweile erübrigt. Aber falls es andere interessiert: Ich lasse meine Patienten (wenn überhaupt erforderlich) die Hallux-Schiene nach der OP tragen, sobald es problemlos geht. Das ist normalerweise nach 2-5 Tagen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

18.09.2018 - 16:53 Uhr

Hallo, ich wurde im Januar 18 links am hallux...

von Jennifer

... valgus operiert, seither ist der Zeh wie steif. Kann ihn trotz Physiotherapie nicht nach unten bewegen, Schrauben sind noch drin, was wohl so richtig sein soll. Mir kommt’s vor als wenn sie mir meine Fußsehne zu kurz gemacht haben bei der OP Jetzt bin ich Anfang 4. Monat schwanger und seit einer Weile schmerzt mir der Zeh sehr. Es sticht richtig extrem im Knochen wie früher, nur extremer, sobald ich ihn bewege. Was kann ich tun ? In der schwangerschaft eh nicht viel, oder ? Mit freundlichen Grüßen Jennifer

27.07.2018 - 14:51 Uhr

Hallo bin im Mai 2017 am linken Fuß operiert...

von Manuela F.

... worden. Habe immer noch Probleme und zwar dass mein dicker Zeh wie taub oder gelähmt ist. Es sind keine schmerzen aber echt unangenehm als ob der Zeh nicht mir gehört. Und richtig bewegen kann ich ihn auch nicht, dann kribbelt es als ob da Ameisen durch laufen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Manuela, entschuldigen Sie bitte die verzögerte Antwort. Dass es in der ersten Zeit nach einer OP hin und wieder Gefühlsstörungen insbesondere oben auf dem Großzeh gibt, ist nicht selten, da, um an den Knochen zu kommen, auch ein kleiner Nerv mit den Wundhaken beiseite gehalten werden muss. Der reagiert dann wegen des Drucks schon mal "beleidigt", erholt isch aber normalerweise wieder. Wenn aber nach so langer Zeit noch Taubheitsgefühle bestehen, wird evtl. entweder bei der OP ein Nerv verletzt worden sein, ober aber innere Vernarbungen engen nun den Nerv ein. Im letztgenannten Fall kann man operativ den betroffenen Nerven von diesen Vernarbungen befreien, damit er sich wieder erholt. Viele Grüße Adrian Wiethoff

20.07.2018 - 22:45 Uhr

Hallo Herr Doktor Wiethoff, nach der Hallux Op...

von Lela

... habe ich eine Versteifung des Zehes, vermutlich Vernarbung. Meine Frage ist wieviel kostet diese Op bei Ihnen? Danke im voraus für die Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Lela, Operationen in diesem Bereich kosten nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abhängig vom Aufwand und der Art der Betäubung bzw. Narkose ganz grob zwischen 1500 und 3000€. Genaueres lässt sich leider erst nach einer persönlichen Untersuchung sagen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.07.2018 - 15:29 Uhr

Hallo, ich wurde vor 4 Wochen an linken Fuß...

von Silke

... operiert. Hallux Korrektur mit Lapidus artrodese und Chevron und Schneiderballen Korrektur. Ich kann mittlerweile mit Krücken etwas humpeln und anteilig belasten. Das schmerzt aber meinst noch. Auch schmerzt seit zwei Tagen der Schneiderballen wieder. Zudem habe ich unter dem Fuß noch Schwellungen und kann die Zehen nicht richtig bewegen. Ist das alles im Heilungsprozess normal? Auch dass ich erst so wenig belasten kann? Denn laut Arzt sollte ich mit Entlastungsschuh sofort belasten. Viele Grüße und danke für eine Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Silke, das Schmerzempfinden und postoperative Schwellungen sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. 4 Wochen nach einer OP des von Ihnen beschriebenen Ausmaßes kann der Fuß durchaus noch so empfindlich sein, wenn man Pech hat. Wichtig ist aber in so einem (meiner Erfahrung nach seltenen) Fall, dass sichergestellt wird, ob von der knöchernen Stellung und Heilung wirklich alles in Ordnung ist. Ich würde daher zur Kontrolle Röntgenaufnahme empfehlen, falls noch nicht geschehen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.06.2018 - 22:00 Uhr

Hallo, vor einiger Zeit wurde ich am Hallux...

von Sylvia

... operiert. Mit dem Ergebis bin ich sehr zufrieden. Leider habe ich ca. 8 - 10 Wochen einen sehr schweren Bandscheibenvorfall S1 bekommen, welcher operiert werden musste. Die Lähmung ist zurückgegangen, aber eine Taubheit ist geblieben. Ich selbst bin schlank, war sportlich sehr aktiv (2x/Woche EMS, Surfen, Wakeboarden, Ski etc.) wofür u.a. eine gute Rücken/Bauchmuskulatur notwendig ist. Zum EMS Training war ich auch (in Absprache mit dem Arzt) mit Vorfußentlastungsschuh. Meine Frage: Kann ein Bandscheibenvorfall infolge der Fehlbelastung durch das Tragen des Vorfußentlastungsschuhs auftreten? Gibt es möglicherweise dazu Literatur/Untersuchungen oder auch Studien? Es belastet mich sehr, da ich nach der Op auch noch ein Rezidivvorfall bekam. Nehme derzeit nach einer AHB 3x/Woche am IRENA Progamm teil. Vielen Dank im voraus.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2019
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Sylvia, Studien zu diesem Thema sind mir spontan nicht bekannt, aber vorstellbar ist es durchaus. Statt Vorfußentlastungsschuhe verordne ich postoperativ lieber flache Verbandschuhe und empfehle, am anderen Fuß einen ähnlich hohen / flachen Absatz zu tragen, um Beschwerden im Bereich der Knie / Hüften/ des Rückens vorzubeugen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

22.06.2018 - 08:50 Uhr

Hallo, ich bin am 9.2.18 am hallux valgus operiert...

von Marion H. N.

... worden, Lapidus arthrodese. Seitdem habe ich mehr schmerzen als vorher, nicht am hallux sondern dort wo die Platte eingesetzt wurde. Bis heute nehme ich 3x1 Ibu 600 und abends 1 Tilidin Tbl. Im April wurde festgestellt, dass ich einen 5mm offenen Spalt habe, hat der Operateur eine zu große Lücke hinterlassen oder woher kommt dieser Spalt? Man hat mir Stoßwellentherapie empfohlen, da ich Blutverdünner nehme und unter großen Schmerzen leide, möchte ich darauf verzichten. Im August soll, wenn keine Besserung eingetreten ist, erneut operiert werden, dann wird ein Knochenteil eingesetzt. Mein Arzt meint, es müsse vier bis sechs Monate für eine erneute OP dazwischenliegen, ich habe erhebliche Einschränkungen im Alltag und fühle mich alleingelassen. Ach ja, einen Aufenthalt in einer Schmerzklinik wurde mir zugesagt, also lebe ich sechs Monate von Tabletten und fange dann im August nochmal von vorne an, unglaublich! Was soll ich machen?

09.06.2018 - 12:34 Uhr

Hallo..habe vor 7 Wochen den Hallux nach scarf...

von Barbara B.

... operiert bekommen. Ist alles super gelaufen. Darf jetzt wieder normal laufen. Der Fuß ist aber unterhalb der kompletten Zehenreihe noch sehr geschwollen. Das merkwürdige ist aber dass ich Schmerzen unterhalb der 3 letzten Zehen habe beim Abrollen oder auch beim Berühren. Es ist ein unangenehmer stechender Schmerz. Ich kann kaum laufen. Der operierte Zeh und der zweite sind ok. Keine Schmerzen. Woran kann das liegen? Mfg

29.04.2018 - 21:40 Uhr

Hallo, Ich hätte am 02.01 eine OP am...

von Andrea

... Schneiderballen mit Verschmälerung Spreizfuss. Ich war zufrieden nun beginnt aber der kleine Zeh immer mehr nach links abzustehen, der Spalt zum nächsten Zeh wird größer und ich habe wieder verstärkt Schmerzen im Fuß. Werde mich nochmals in der Gelenkklinik vorstellen. Habe nun etwas Sorgen und binde den kleinen Zeh sozusagen mit Tape an. Was ja aber auch nicht Sinn und Zweck nach einer Schneiderballen Op sein sollte. Danke und Grüsse Andrea

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Andrea, das tut mir leid. Aber was genau ist Ihre Frage? Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.04.2018 - 21:21 Uhr

Habe den Fuß in 2008 operieren lassen. Dabei wurde...

von Gaby

... ein Draht drin gelassen. Ich habe jetzt sehr starke schmerzen am Zeh. Ich bin zum Arzt hin und sagte er soll den Draht entfernen. Er hat ihn geröntgt und sagte es wäre kein Draht mehr zu sehen. Er meinte den hat er ein Jahr später entfernt. Was soll ich machen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Gaby, ob der Draht nun noch im Fuß ist oder nicht, lässt sich auf Röntgenaufnahmen zweifelsfrei sehen, daher verstehe ich offen gesagt Ihre Frage nicht. Wenn Sie die Aufnahmen noch nicht zu Gesicht bekommen haben, lassen Sie sie sich am besten zeigen. Im Zweifelsfall können Sie sich auch bei einem anderen Fußspezialisten vorstellen, wenn Ihr Operateur Ihnen keine vernünftige Auskunft geben kann / möchte. Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.04.2018 - 22:38 Uhr

ich hatte vor genau einem Jahr eine Hallux Valgus...

von Jenny

... Op nach Scarf ... ich hab aber noch das Problem, dass wenn ich länger laufe mir dann mein Fuß in dem Bereich weh tut. Ich dachte ich hätte nach der Op ein schmerzfreies laufen, weshalb ich die Op gemacht habe. Woran kann das liegen oder braucht das noch Zeit?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Jenny, nach einem Jahr sollte normalerweise das Endergebnis feststehen. Warum Sie noch Probleme haben, kann ich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Ich empfehle, sich beim Operateur noch einmal vorzustellen oder dann auch eine Zweitmeinung einzuholen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

06.04.2018 - 20:45 Uhr

Die Operation meiner Hallux valgus brachte nicht...

von Vanice T.

... das erwünschte Ergebnis. Gibt es eine Garantie bei so einer Operation?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Vanice, eine Garantie kann in der Medizin leider nur in sehr seltenen Fällen gegeben werden - besonders, weil neben einer gut durchgeführten Operation ja auch noch eine komplikationslose Heilung für ein entsprechendes Endergebnis nötig ist.Frei von einer gewissen (niedrigen) Komplikationsrate ist kaum etwas. Viele Grüße Adrian Wiethoff

06.04.2018 - 08:04 Uhr

Hallo Hr. Adrian, ich habe Ihnen schon einmal...

von Daniela S.

... geschrieben. Ich habe wieder eine Frage. Ich wurde ja im Oktober 2017 am Hallux operiert nach Scarf. Nun ist es ja schon eine Weile her. Ich bin nach 7 Wochen wieder arbeiten gegangen. Ich arbeite als Pflegekraft auf der Geriatrie. Ich habe immer noch Schmerzen beim Auftreten. Vor allem ohne Schuhe. Genau unter dem Ballen. Da wo der Fuß abrollt. Auch wenn ich den großen Zeh bewege zieht es furchtbar. Ich war auch schon zwei Mal beim Arzt. Einmal in der Klinik und vor kurzem beim Orthopäden. Habe Einlagen bekommen. Diese sind aus Leder und haben eine leichte Verdickung in der Mitte. Ich hatte diese Schmerzen nicht beim rechten Fuß nach der OP. Und mein Zeh bzw. am Zeh entlang ist es immer noch etwas dick. Auch habe ich seit der OP am Zeh entlang kleine Wasserblässchen die plötzlich auch an meiner Hand auftreten. So etwas hatte ich noch nie. Bin ich zu ungeduldig oder kann das normal sein. Das sticht immer wieder so. Ich habe echt das Gefühl das da irgendwas falsch ist. Oder ich muss mich einfach nur gedulden. Wäre es sinnvoll eine zweite Meinung einzuholen? Ich danke Ihnen im voraus schon für Ihre Antwort. Herzliche Grüße Daniela

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Daniela, wenn Ihr Operateur keine sichere Auskunft geben kann, ist eine zweite Meinung nie verkehrt. Zu den Wasserbläschen kann ich leider nichts sagen. Was die Schmerzen bei Abrollen angeht, können diese normal sein (manches braucht bis zu einem Jahr, bis es sich richtig eingespielt hat). Es kann sich aber auch um eine Arthrose im Bereich der Sesambeine oder um eine störende Schraube o.ä. handeln. Da kann ich leider aus der Ferne nur mutmaßen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

05.04.2018 - 13:30 Uhr

Lieber Herr Doktor Wiethoff, Ich hatte vor fünf...

von Susi

... Wochen eine Hallux OP. Die große Zehe und der Ballen sind teilweise noch taub - ist das normal? Die Zehenspitze ist außerdem noch recht empfindlich. Dazu habe ich an allen Zehen sehr starke „Hornhaut“, die sich abpopeln lässt aber immer wieder kommt. Ich Danke für Rückmeldung, LG Susi

04.04.2018 - 23:03 Uhr

Hallo Herr Doktor, ich wurde vor knapp 5 Monaten...

von Franky

... (scarf) operiert! Nach der OP war mein Zeh noch schief, weshalb ich eine HV-Schiene tragen muss. Diese trage ich bis heute aber nur nachts! Bei der letzten Röngenkontrolle wurde der Winkel erneut gemessen. Aktuell ist der bei 15 Grad - vor der OP waren es 17 Grad! Ist hier bei der OP etwas schief gelaufen oder ändert sich der Winkel aufgrund der HV-Schiene noch? Muss ich mich evtl. ein zweites mal operieren lassen? Danke für eine Rückantwort, die mir sehr wichtig ist!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 05.04.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Franky, meiner Erfahrung nach ist es sehr unwahrscheinlich, dass man einen Winkel von 15° nur mit einer Schiene 5 Monate nach einer Hallux-OP noch korrigiert bekommt. Sie bringt meistens nur etwas in den ersten 1- 2 Monaten, bis sich das Gewebe rund um das Gelenk sicher gefestigt hat. Daher denke ich schon, dass irgendwann eine weitere OP notwendig sein wird, falls Sie Beschwerden haben. Viele Grüße Adrian Wiethoff

16.03.2018 - 05:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, Vielen Dank...

von Susanne

... für Ihre Antwort , habe Ihnen die Fotos mittlerweile zukommen lassen und hoffe auf eine Antwort ihrerseits. Die letzte Sprechstunde bei meinem Arzt hat ergeben, dass er nochmal operieren muss. Davon bin ich wenig begeistert aber er meinte eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Beide OPs haben unter Vollnarkose stattgefunden und die OPs waren nicht angenehm. In der ersten bin ich aufgewacht und in der zweiten hätte man wohl Mühe mich zum schlafen zu bringen als auch wieder wach zu bekommen. So wurde es mir auf jeden Fall erzählt. Folglich habe ich Angst vor einer erneuten OP. Es kann doch nicht sein, dass alles nur an meinen ach so losen Knochen liegt. Ich brauche wirklich ihre Meinung und ihren Rat . Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 19.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Susanne, meine Mitarbeiterinnen haben Sie heute per Email kontaktiert - bei Ihrem ausgeprägten Befund ist es m.E. am besten, wenn wir einmal telefonieren. Viele Grüße in die USA Adrian Wiethoff

13.03.2018 - 13:28 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich habe ein Problem mit...

von Sina

... meinen großen Zehen, für welches ich im Netz keinen Fachbegriff finden konnte. Ich habe schon immer nach oben stehende große Zehen. Ich nenne sie mittlerweile "Himmelfahrtszehen", da ich keinen anderen Begriff finden konnte. Bis zum unteren Zehengelenk liegen die großen Zehen noch flach auf und dann heben sie bis zur Zehenspitze nach oben ab. Außerdem sind beide Zehen leicht nach innen geneigt, (wahrscheinlich durch das Tragen von hohen spitzen Schuhen in der Vergangenheit). Einen Hallux habe ich allerdings nicht. Das Problem mit meinen Zehen ist, das immer wenn ich einmal Pumps anziehe (welche nicht zu klein sind) und mehrere Stunden tanze, meine großen Zehennägel dann mehrere Tage schmerzen, Stoßschäden bekommen und der Nagel stark geschädigt wird, sodass ich oft der halbe Nagel igendwann ablöst. Dazu kommt, dass durch den Druck vom Schuh auf den nach oben stehenden Zeh und Nagel auch die Nägel einwachsen und auch nie richtig lang werden können, weil sie immer wieder Druckschäden haben und einreißen oder krank sind. Gibt es für solche Zehen eine Möglichkeit diese zu begradigen, damit man den Druck auf die Zehennägel wegnimmt? Ich habe im Internet eine Schiene gefunden und frage mich, ob diese etwas hilft? Beim Orthopäden war ich auch schon, leider ohne eine Lösung. Vielleicht haben Sie für mich einen Ansatz. Besten Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 14.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sina, ja, solche Fehlstellungen im Bereich der Großzehenkuppe sind mir gut bekannt. Eine Schiene wird leider nicht helfen, man kann jedoch operativ die Zehen begradigen. Es handelt sich dabei um einen Eingriff, der sogar in alleiniger Betäubung der Zehen durchgeführt werden kann. Nach so einer OP muss für etwa 4 Wochen ein Schuh mit fester Sohle getragen werden, damit alles schön verheilen kann. Viele Grüße Adrian Wiethoff

10.03.2018 - 08:03 Uhr

Vor drei Monaten hatte ich eine...

von baumi

... Großzehengrundgelenkversteifung, alles ohne Komplikationen. Der Gips ist seit zwei Tagen ab. Der Fuß ist schmal und schmerzt nicht, hat aber eine blaue Farbe seit heute und ist etwas kälter vom Gefühl, ist das normal?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 14.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo, aus der Ferne kann ich natürlich keine sichere Aussage treffen. Auch aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass solche Phänomene bis zu ein Jahr nach OP auftreten können, also in den meisten Fällen normal sind. Viele Grüße Adrian Wiethoff

05.03.2018 - 17:19 Uhr

Hallo Vor 12 Wochen wurde mein Hallux Valgus nach...

von Caro

... Scarf und MC Bride operiert. Leider ist der Knochen noch nicht verheilt. Auf dem Röntgenbild nach 7 Wochen und auf dem nach 12 Wochen, sieht man eigentlich keinen Heilungsfortschritt. Ich habe Schmerzen wenn ich den Fuß voll belasten will, soll ihn aber belasten. Der Fuß ist meistens eiskalt, oder er glüht richtig, dann aber nur entlang der operierten stelle. Der Fuß sieht außerdem farblich ganz anders aus, als der gesunde Fuß und wird manchmal recht dunkel blau. Ist es richtig dass man einfach abwartet und den Fuß normal belastet, obwohl er noch nicht verheilt ist? Oder kann sich der Zustand dadurch noch verschlechtern? Vielen Dank schonmal im Voraus!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 14.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Caro, das aus der Ferne zu beurteilen ist leider schwierig, denn wie man´s macht, kann man falsch liegen. Auf der einen Seite kann eine gewisse Belastung die Knochenheilung "ankurbeln", auf der anderen Seite kann es auch dazu kommen, dass sich richtig etwas verstellt und dann neu operiert werden muss. Wenn bezüglich der Schmerzen keinerlei Besserungstendenz besteht, würde ich eher eine frühzeitige zweite OP empfehlen, damit Ruhe in den Fuß einkehren kann. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

28.02.2018 - 23:11 Uhr

hallo ich habe vor 5 wochen den halux am linken...

von fexhide

... fuss operiert bei mir wurde eine lokale beteubung nach der op gemacht. beim knie gelenk es sind 5 wochen her und meine hälfte vom waden spür ich immer noch nicht gut, ich habe ein taubes gefühl. was kann das sein, ich mach mir ein bisschen sorgen? danke im voraus für die antwort L.G

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo, da kommen meines Erachtens in erster Linie zwei Möglichkeiten in Betracht: Entweder ein Bluterguss (durch den Einstich für die Betäubung), der auf den Nerven drückt, oder eine Verletzung des Nerven durch die Nadel. In beiden Fällen können sich die Beschwerden auch von alleine wieder bessern. Ich empfehle aber, dass Sie sich zunächst mit diesem Problem bei den Anästhesisten vorstellen, die die Betäubung gesetzt haben. Sie werden dann sicherlich weitere Untersuchungen veranlassen und der Sache auf den Grund gehen. Ansonsten können Sie sich natürlich auch bei einem Neurologen vorstellen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

15.02.2018 - 13:58 Uhr

Ich wurde vor fünf Wochen am Hallux nach der...

von Annett

... Austin-Methode operiert. Heute war ich zur Nachkontrolle, bei der ich auch meine fast unbewegliche große Zehe ansprach. Man sagte mir, dass das Gelenk steif gelegt wurde und die Beweglichkeit nicht wieder kommt. Leider hat mir das Keiner vor der OP gesagt. Mir wurden bei der Entlassung aus dem KH auch keine Zehenübungen gezeigt, die ich in den letzten fünf Wochen machen sollte, was ich heute zur Nachkontrolle erfuhr. Mein Fuß ist noch sehr geschwollen, was durch Strümpfe verbessert werden soll. Jetzt frage ich mich, ob ich durch spezielle Übungen oder Physiotherapie vielleicht doch wieder etwas Beweglichkeit im Großzehengelenk bekomme und wie man mit einem steifen Gelenk in normalen Schuhen laufen kann. Diese soll ich nächste Woche gegen den Entlastungsschuh tauschen. Ist dann das Abrollen überhaupt noch möglich?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Annett, bei der OP-Methode nach Austin (=Chevron) wird das Gelenk ja gerade nicht versteift, daher gibt es einen Widerspruch in den ersten drei Sätzen. Wenn diese OP-Methode bei Ihnen durchgeführt wurde, sollte spätestens mit guter Physiotherapie auch eine einigermaßen zufriedenstellende Beweglichkeit möglich sein. Wenn jedoch das Großzehengrundgelenk ausdrücklich versteift worden ist, würde sich eine Physiotherapie während der Heilungsphase des Knochens natürlich verbieten und wäre auch nach Abheilung sinnlos, da die Knochen dann ja zusammengewachsen sein sollten. Bei einer Versteifung werden der Mittelfußknochen und der Großzeh in eine Position gebracht, mit der Abrollen relativ problemlos möglich ist. Da scheinbar keine Klarheit besteht, welche der beiden OP-Methoden bei Ihnen überhaupt durchgeführt wurde, halten Sie doch bitte noch einmal Rücksprache mit Ihrem Operateur oder holen sich bei einem anderen Fußchirurgen eine Zweitmeinung ein, um alle Unklarheiten zu beseitigen. Was gemacht wurde, lässt sich ja anhand von Röntgenaufnahmen sicher beurteilen, falls nichts entsprechendes auf Ihrem Entlassungsbrief stehen sollte. Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.02.2018 - 19:44 Uhr

Wurde am 02.01.2018 am rechten Fuß operiert....

von Martin

... Hallux Valgus Gelenkumstellung und Versteifung des Oberknochens. Die OP ist gut verlaufen und die Schmerzen danach sind mit Schmerzmitteln auszuhalten. Erste Wochen keine Belastung für den Fuß, viel Couch und Kühlen. Durch die Wohnung mit Bürostuhl gefahren. Duschen mit Hocker und Hilfe der Frau. Nach 3 Wochen vermehrt bin ich mit Krücken ohne Belastung des Fußes gelaufen. Immer mit Entlastungsschuh. Nach 5 Wochen mehr Belastung und gesteigert, aber sehr vorsichtig. Nach 6 Wochen Normalschuh mit etwas Belastung auf den Fuß. Das Schlimmste ist die Zeit zu hause, da man wenig machen kann. Man sollte sich sinnvolle Beschäftigung auf der Couch suchen. Die OP ist kein Spaß, aber notwendig und man wird auf Dauer auch lebensfreudiger.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Martin, es gibt bei schwereren Fällen aufwändigere OP-Methoden, die auch eine aufwändigere Nachbehandlung erforderlich machen. Aber "Ende gut, alles gut", es freut mich für Sie, dass Sie nun von Ihrer OP profitiert haben! Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.02.2018 - 07:22 Uhr

Hallo, ich wurde bereits das zweite mal am linken...

von Susanne

... Fuß operiert. Hallux, alle anderen Zehen und so ziemlich alles was am Fuß operierbar ist. (Reconstruction) Das erste mal im April. Weil der Knochen nicht zusammen gewachsen ist, wurde nochmal im November operiert. Diesmal wurde Knochen-Material aus dem Schienbein verpflanzt. Leider ist der Fuß wieder schief und der Arzt meint, ich soll weiter abwarten, der Knochen versucht zu heilen.... Welche Methode angewandt wurde, kann ich nicht sagen, lebe in den USA und die OPs haben mittlerweile 250000 $ verschlungen. Unglaubliche Preise. Kann es sein, dass der Knochen noch heilt oder empfehlen Sie eine zweite Meinung? Gern lasse ich Ihnen Fotos von den Röntgen-Aufnahmen zukommen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Susanne, es gibt durchaus Fälle, wo Knochen viele Monate braucht, um letztendlich dann doch noch zu heilen. Generell ist aber eine zweite natürlich Meinung nie verkehrt, auch mir können Sie gerne Fotos und Aufnahmen zukommen lassen, wenn Sie möchten. Viele Grüße aus Deutschland Adrian Wiethoff

01.02.2018 - 14:35 Uhr

Frage vom 30 01 war: Was kann man machen? Es tut...

von Manuela

... weh im Schuh. ..da die Schrauben hoch stehen. Auch kann die Haut jederzeit wieder durchscheuern und Keime rein reinlassen. OP war Anfang November.. Die Platte kann ja erst nach nem halben Jahr raus. Danke!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.02.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manuela, für operiertes Gewebe ist es generell besser, wenn man mindestens 6 Monate wartet, bevor man wieder hineinschneidet - insbesondere, wenn noch Schwellungen vorhanden sind. Wenn aber Beschwerden bestehen, die sich nicht durch andere Schuhe bessern lassen und die Haut gefährdet ist, kann man eine Platte durchaus auch vor Ablauf der 6 Monate wieder entfernen - der Knochen muss dafür natürlich vollständig verheilt sein. Viele Grüße Adrian Wiethoff

30.01.2018 - 15:31 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, leider stehen nach der 4....

von Manuela

... OP-Versteifung Knochen aus dem Becken.... Zwei Schrauben sind zu hoch. Ich habe kein Fett und die Haut ist an den zwei Stellen sehr dünn. War auch ständig am Eitern. Sie heilt nicht... Auch habe ich mit der Platte seht viele Probleme. Die OP ist aber erst drei Monate her.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.02.2018
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Manuela, so ein Verlauf ist wirklich ärgerlich und tut mir leid. Aber was ist genau Ihre Frage? Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.01.2018 - 20:18 Uhr

Habe insgesamt 3 verkürzte Zehen, aber das ist...

von Cathrin N.

... nicht angeboren. Ich hatte mit 8 Jahren und nochmals mit 11 Jahren Brodie-Abszesse. Es sieht genauso aus wie Brachydaktylie. Ich bin inzwischen über 50 Jahre alt. Durch die kurzen Zehen habe ich Schmerzen in den Füßen und es bildet sich auch ein deutlicher Hallux. Kann man das auch operativ richten?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Cathrin, viele Korrekturen sind heute möglich, wobei die Verlängerungen einzelner Zehen zu den aufwändigeren gehören. Gerne können Sie für eine erste Beurteilung in meine Sprechstunde kommen oder auch zunächst einmal Fotos und Röntgenbilder zusenden, damit ich mir ein besseres Bild machen kann. Viele Grüße Adrian Wiethoff

17.01.2018 - 17:53 Uhr

Am 15.12.2017 hatte ich meine Hallux valgus op....

von Frau Rajah

... Diese op war die erste in meinem ganzen Leben. Ich habe keine Krücken bekommen,musste lediglich immer den Belastungsschuh tragen. Nachdem der Arzt die Bandagen abgemacht hat, habe ich gemerkt das ich einen steifen Zeh habe und als ich es dem Arzt gesagt habe, sagte er zu mir das ist normal und ich soll immer schön Krallen üben. Ab Freitag sind es 5 Wochen und der zeh ist Immernoch steif, ich kann den zeh nur zu einem gewissen Grad Knicken aber das war es auch. Ich habe zwei Mini Schrauben drinnen. Und ebenso wurde ein Fragment sprich eine Stück raus genommen und gerichtet. Ist das normal? Ich habe Angst dass ich nie wieder ein normales Gefühl im zeh bekommen werde

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Frau Rajah, eine gewisse Steifheit in der ersten Zeit nach einer Hallux-OP ist schwellungsbedingt recht häufig, daher wird in vielen Fällen postoperativ Physiotherapie verordnet. Inwieweit die Steifheit aber nun in Ihrem Fall im normalen Rahmen ist, kann ich aus der Ferne leider beim besten Willen nicht beurteilen, so leid es mir tut. Ich möchte empfehlen, sich noch einmal bei Ihrem Operateur vorzustellen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.12.2017 - 21:16 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, bei mir wurde linksseitig der...

von Sylvia M.

... Hallux valgus nach Chevron am 31.5.17 operiert. Seit einiger Zeit verspürte ich wieder starke Schmerzen und bin zu meinem Orthopäden (war nicht der Operateur). Nach Röntgen und CT stand fest, dass ich eine Pseudarthrose habe, die Drähte sich gelöst haben und mein großer Zeh hoch steht ohne Bodenkontakt zu haben. Ich habe mittlerweile mehrere Meinungen eingeholt, die meisten empfehlen mir eine zweite OP. Ich habe aber Angst davor, dass es nicht besser wird. Nach kurzer Zeit nehme ich erhöhte D3 und Calcium-Mengen. Warum auch immer, seit gestern bin ich ohne Schmerzmittel fast schmerzfrei. Daher meine Frage: kann der Knochen nach so langer Zeit noch verheilen? Was kann ich gegen den hoch stehenden Zeh noch machen außer OP und Physio? Ich war bereits 30mal zur Physio zum Dehnen, aber der Zeh bleibt oben. Ich bin wirklich verzweifelt und würde mich über einen Rat freuen. Vielen Dank.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sylvia, ich hinke hier mit der Beantwortung von Fragen zur Zeit etwas hinterher, tut mir leid. Was die Knochenheilung angeht, kommt es durchaus vor, dass sie erst nach vielen Monaten plötzlich in Gang kommt, weswegen sich in vielen Fällen lohnt, abzuwarten, wenn keine Beschwerden bestehen. Was den großen Zeh angeht, wäre wichtig zu wissen bzw. zu untersuchen, ob die Fehlstellung eher ein Weichteilproblem ist, oder durch einen nun vielleicht in Fehlstellung verheilten Mittelfußknochen verursacht ist. Je nach klinischem und radiologischem Befund kann man dann überlegen, wenn erforderlich entweder den Mittelfußknochen noch einmal zu korrigieren oder aber auch das Grundglied des Großzehs etwas knöchern nach unten zu kippen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

30.11.2017 - 13:12 Uhr

Hallo, das Implantat wurde jetzt rausgenommen und...

von Manuela

... eine Versteifung durchgeführt. Es wurde ein Stück Knochen aus dem Beckenkamm entnommen und mit einer Platte wurde alles fixiert. Das Becken macht am meisten Probleme und Schmerzen. Wie lange dauern die Abheilung und die Schmerzen? Für 10 Wochen habe ich einen speziellen Schuh bekommen, wie nach einem Bruch. Die Platte muss wieder raus. Habe eine sehr gute Knochensubstanz, hat der Arzt gesagt. Wann kann die Platte frühestens wieder raus? Nach der 4. OP möchte ich endlich mal durch sein. Danke schön, dass man hier fragen kann....

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manuela, gerade die Entnahmestellen aus dem Beckenkamm machen oft länger und mehr Probleme als die Fuß-OP selber. Bis zu einem Jahr muss man meiner Erfahrung nach leider Geduld haben. Die Platte sollte im Normalfall frühestens nach 6 Monaten entfernt werden. Das ist aber auch nur nötig, wenn sie stört. Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.11.2017 - 08:07 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich wurde am 17.10.17 am...

von Daniela Sp.

... Hallux operiert. Nach der Scarf Methode. Die Wundheilung hat vier Wochen gedauert. Ich hatte Spannungsblasen und es hat täglich viel genässt. Ich habe heute nach fast sechs Wochen meinen Vorfußentlastungsschuh ausgezogen und probiert zu laufen. Der Zeh ist leicht geschwollen und ich habe etwas Angst richtig aufzutreten. Ist das normal? Ich hatte vor fünf Jahren schon am rechten Fuß die gleiche OP, bin aber irgendwie etwas unsicher. Ich will auch unbedingt in zwei Wochen wieder arbeiten. Ich arbeite in der Pflege in einem Krankenhaus. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig. Ich habe auch gelesen,dass die Scarf Methode nicht mehr durchgeführt wird wegen Komplikationen. Stimmt das? Vielleicht lese ich auch zu viel im Internet. Ich danke Ihnen für die schnelle Antwort im voraus. Herzliche Grüße und alles Gute für Sie. LG Daniela

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.11.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Daniela, wenn es nach einer OP zu stärkeren Schwellungen kommt, was manchmal der Fall ist, kann es in seltenen Fällen auch Spannungsblasen geben, die normalerweise aber folgenlos abheilen. Dass Schwellungen über einige Monate anhalten oder im Laufe des Tages auftreten, kommt ebenfalls nicht selten vor. In solchen Fällen helfen meiner Erfahrung nach Kompressionsstrümpfe prima. Wenn der Fuß einige Wochen wegen des Verbandsschuhs nicht normal belastet wurde, kann es in den ersten Tagen ohne Verbandsschuh auch noch einmal etwas unangenehm sein, weil der Fuß sich erst wieder an seine normale Belastung gewöhnen muss. Das legt sich aber meist nach 3-5 Tagen. Dass die Scarf-Methode nicht mehr durchgeführt wird, stimmt sicher nicht: Sie gehört hier und auch weltweit nicht ohne Grund zu den häufigsten OP-Methoden bei Hallux valgus. Nicht nur ich verwende sie in vielen Fällen sehr gerne und auch mit sehr guten Erfolgen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

16.11.2017 - 10:53 Uhr

Hallo Ich hatte vor ca. einen halben Jahr eine...

von Kerstin

... Hsllux Rigudus OP rechts und habe immer noch schmerzen. Es sind aber andere Schmerzen als vor der OP. Der Knochen selber würde abgetragen und auch die Wunde ist super gut verheilt. Doch jetzt schmerzt der Ballen oder ich weiss gar nicht, wie ich es definieren soll. Im Prinzip ist es nicht besser oder anders als vor der OP, nur, das ich jetzt zwar wieder alle Schuhe tragen kann, aber nicht schmerzfrei bin. Haben Sie einen Rat für mich? Vielen Dank LG

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.11.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Kerstin, gerade das Thema Hallux rigidus ist aus der Ferne und ohne Untersuchung leider schwer zu beurteilen. Es kann theoretisch so sein, dass das Gelenk zwar nach der OP besser beweglich, aber schon so verschlissen ist, dass weiterhin Stellen ohne Knorpelbelag aufeinander reiben - was schmerzhaft ist. In solchen Fällen kann man dann nur durch eine weitere OP helfen (Versteifung (nicht so schlimm wie es klingt) oder Kunstgelenk (biete ich selber nicht an). Generell ist es aber ratsam, zunächst ein Jahr nach OP anzuwarten, da sich in der Zeit auch noch etwas zum Positiven verändern kann. Viele Grüße Adrian Wiethoff

13.10.2017 - 17:02 Uhr

Guten Tag, ich habe einen leichten Hallux und...

von Cornelia S.

... außerdem (wie ich finde) ziemlich ausgeprägte Schneiderballen an beiden Füßen - beides macht mir erst seit einigen Jahren zunehmend Probleme (ich bin 43). Dazu kommen schon immer Knick-Spreiz-Senkfüße. Einlagen trage ich schon seit mehreren Jahren. Ich habe das Gefühl, dass meine Füße in den letzten Jahren immer breiter geworden sind, und selbst extraweite Schuhe drücken mittlerweile an den Problemstellen. Das heißt, dass der Schuhkauf zu einem großen Problem geworden ist. Und dabei spreche ich von "normalen" Schuhen. Schmerzen habe ich vor allem, wenn ich z.B. im Sommer mal länger barfuß gelaufen bin oder keine Einlagen trage (schmerzt dann im großen Zeh). In letzter Zeit brennen mir auch öfter die Füße. Ansonsten habe ich aber mit Schmerzen bisher nicht so große Probleme. Nun meine Frage: Würden Sie in meinem Fall eine Operation empfehlen? Verschlimmert sich ein Hallux/Schneiderballen in meinem Alter eher noch oder kann es auch sein, dass es "stabil" bleibt? Vielen Dank im voraus, C.S.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Cornelia, ich sehe gerade erst (ein paar Monate später), dass ich noch gar nicht reagiert hatte, das tut mir leid! Ob eine OP notwendig ist oder nicht, entscheiden meistens die Patienten anhand der subjektiven Beschwerden. Je eher man sich operieren lässt, desto eher ist man natürlich (im Normalfall) auch die Beschwerden los. Und irgendwann droht ja ohnehin eine Operation, denn generell kann man davon ausgehen, dass schon bestehende Beschwerden im Laufe der Zeit eher schlimmer und nicht besser werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

10.10.2017 - 22:13 Uhr

Hallo, mit großem Interesse lese ich gerade die...

von Veronika N.

... einzelne Probleme hier durch um zu sehen, ob jemand evtl. dieselben Probleme hat wie ich. Ich wurde im Dez.2014 am Hallux Valgus operiert und zugleich auch an gebrochenen Sesambeine. Die Sesambeine wurde die Lage korrigiert und mit Schrauben befestigt. Anfangs verlief die Heilung gut und ich nahm nach fünf Monaten langsam meinen Sport wieder auf. Doch dann - nach weiteren sechs Monaten fingen die Schmerzen wieder an und so wurde ich im Dez 2016 nochmals am selben Großzeh operiert. Man entfernte die Schrauben und die defekten Sesambeine im Groß-Zeh. Die Heilung war dann eigentlich anfangs auch wieder gut, vor allem kann ich endlich wieder normal Barfuß laufen. Das konnte ich nach der ersten OP zwei Jahre lang nicht mehr. Nun sind wieder ein paar Monate vergangen und seit einem Monat schmerzt mir wieder der Fuß am vorderen Vorfuß. Beim Laufen werden die Zehen taub und der Ballen schmerzt. Die Schmerzen lassen dann aber nach dem Training meistens wieder etwas nach. Aber weg sind sie nicht und ich habe Angst, wieder in ein Muster eines Fehlverhaltens zu kommen. Ich weiß auch nicht ob das evtl. von der Hüfte kommt, was ich mir fast nicht vorstellen kann. Ist es normal, dass der Vorfuß beim Lauftraining taub wird und der Ballen wieder anfängt zu schmerzen? Ich überlege natürlich ob ich nicht nochmals meinen Operateur aufsuchen sollte, aber wiederum habe ich ein wenig Angst davor. Vielleicht ist es ja auch normal, dass Schmerzen noch nach zehn Monaten auftreten. Anfangs lief es komischer Weise ganz gut, im Mai und Juni lief ich jeweils einen Halbmarathon und verspürte nichts mit dem Fuß und jetzt - der letze Halbmarathon im September war ein Desaster. Nach zwei km wurde der Vorfuß an den Zehen taub und das Laufen wurde zur Qual. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort auf mein Problem.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Veronika, ich sehe gerade erst (ein paar Monate später), dass ich noch gar nicht reagiert hatte, das tut mir leid! Haben sich Ihre Beschwerden mittlerweile schon gebessert? Man sagt ja in der Fußchirurgie, dass es durchaus 1 Jahr nach OP brauchen kann, bis alle Restbeschwerden verschwunden sind. Ansonsten klingen Ihre Beschwerden nach einer Fehlbelastung des mittleren Vorfußes, der sich in Schmerzen unter den Mittelfußknochenköpfchen oder aber auch im Bereich der Zwischenzehennerven äußern kann ("Morton-Neuralgie"). Viele dieser Probleme kann man mit guten Einlagen in den Griff bekommen, die diesen Bereich besonders entlasten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.10.2017 - 11:57 Uhr

Hallo, ich wurde vor sechs Wochen am rechten...

von Nadja F.

... Fuß operiert. Mein Hallux Valgus wurde beseitigt sowie die Sehnen der angrenzenden zwei Zehen gekappt. Nun zeigt sich nach sechs Wochen kein durchbauter Knochen sondern eine "Kalluswolke". Was bedeutet das genau? Die beiden anderen Zehen sind schön und gut verheilt. Die Großzehe steht auch noch etwas schief (von Anfang an). Schmerzen habe ich keine und ich tragen den Entlastungsschuh konsequent. Die Operateurin erklärte mir, dass sonst die Zehe zu weit abstehe. Was kann ich tun, damit die Knochenheilung besser voranschreitet? Gibt es genetische Dispositionen, die Knochenheilungen verhindern? Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antwort. Beste Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 05.03.2018
Adrian K. Wiethoff

Hallo Nadja, Fälle von gestörter / verzögerter Knochenheilung kommen in seltenen Fällen leider auch vor, ohne dass man die Ursache kennt. Neben einer festen Osteosynthese ist auch Kontrolle des Vitamin D Spiegels empfehlenswert, da dieser die Knochenheilung beeinflussen kann und in unseren Breitengraden oft zu niedrig ist. Viele Grüße Adrian Wiethoff

21.09.2017 - 12:36 Uhr

Guten Tag, ich hatte vor einer Woche eine...

von Michaela

... Halux-valgus-OP mit 24 stündigem Krankenhaus-Aufenthalt. Vier Tage nach der OP war ich zur Kontrolle in der Klinik und wurde von einer Vertretung des Operateurs kontrolliert. Dieser hat den zehzügelnden Verband entfernen und durch ein großes Pflaster ersetzen lassen. Jetzt habe ich gelesen, dass normalerweise immer eine Zehzügelung empfohlen wird. Ist der Operationserfolg jetzt gefährdet, weil der Zeh wieder in die alte falsche Stellung zurückwandert? Was empfehlen Sie? Der Operateur ist weiterhin im Urlaub. Vielen Dank für Ihren Rat!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 21.09.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Michaela, wenn der Zeh postoperativ z.B. wegen Schwellung etc. die Stellung nicht hält, sind ein zügelnder Verband (und gegebenenfalls zusätzlich auch eine Hallux-Schiene) recht wichtig, bis alles in korrekter Position verheilt ist. Sonst kann es in der Tat passieren, dass der Zeh dauerhaft schief bleibt. Viele Grüße Adrian Wiethoff

23.08.2017 - 15:25 Uhr

Hallo, habe schon zwei Mal geschrieben und tolle...

von Manu

... Antworten bekommen. Danke dafür. Das Hemicap wird jetzt raus genommen und eine Versteifung durchgeführt. Es wird ein Stück Knochen aus dem Becken entnommen und mit einer Platte wird alles fixiert. Einige hatten danach Gips, ist das danach so? Weil das Hemicap natürlich eine große Lücke hinterlässt. Trägt die Platte danach auf, sodass man Probleme mit normalem Schuhwerk hat? Danke

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.09.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manu, gern geschehen! Ob man nach so einer OP einen Gips benötigt oder nur einen Verbandschuh trägt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Qualität / Festigkeit der Knochen, Art der Verschraubung (nur Schrauben oder Platte mit Schrauben) und letztendlich auch Vorlieben des Operateurs. Eine Platte stört später nicht zwangsläufig, ist aber natürlich möglich. Dann kann man sie ohne viel Aufwand und ohne größere Nachbehandlung entfernen lassen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

21.08.2017 - 03:05 Uhr

Hallo ich brauche ihren Rat, Wurde am 17/08/17 an...

von Tine

... Hallux Valgus operiert, ist es normal, dass man höllische Schmerzen in der Nacht bekommt? Ich muss weinen, so weh tut das.Paracetamol 1g und Tramadolhydrochlorid 50mg haben keine Wirkung, könnte die ganze Packung nehmen es nützt nichts, der Schmerz fing zwei Tage nach der OP an und ist ein ziehender Schmerz in der Wunde und im Gelenk, als wäre der Verband zu eng, was nicht der Fall ist. Ich habe das nur nachts. Bitte um Antwort Mit freundlichen Grüßen Tine

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.09.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Tine, Schmerzen, die trotz stärkerer Schmerzmittel auftreten und länger als 1-2 Nächte anhalten, sind rechts ungewöhnlich. Wenn es nicht an einem zu engen Verband liegt (häufige Ursache), können Infektionen und Verletzungen einzelner Nerven die (seltene) Ursache sein, der man auf den Grund gehen sollte. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

14.08.2017 - 21:40 Uhr

Ich wurde im Februar am Hallux Vallgus operiert....

von mausipb

... Nachdem die schmerzen nicht weniger wurden war ich heute beim Orthopäden. Nach dem Röntgen stand fest, dass die Schraube gebrochen ist und am Knochen sind kleine Locher. Wie kann das Passieren?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.09.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo, ein Bruch von Schrauben kann theoretisch kurzfristig nach einer OP vorkommen, wenn die Belastung größer ist, als die Schrauben aushalten können und gleichzeitig Knochenfestigkeit sehr hoch ist, der Knochen quasi härter als die Schraube ist. Längerfristig kann ein Schaubenbruch z.B. bei einer Pseudarthrose vorkommen: Es handelt sich um eine verlangsamte / gestörte Knochenheilung. Dadurch kommt über längere Zeit Bewegung auf die Schraube, die irgendwann wie eine Büroklammer durchbrechen kann. Wenn der Knochen letztendlich aber in vernünftiger Position verheilt ist und die Schrauben nicht stören, hat das für die Zukunft auch keine Konsequenz. Ansonsten müsste u.U. noch einmal operiert werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

17.07.2017 - 15:56 Uhr

Ich hatte im Mai 2015 einen Unfall mit... Ich...

von Manu

... schrieb: ... Mittelfußbruch und Verletzung des Großzehengrundgelenkes. Die Erste OP (Hemicap) hatte ich im November 2015, die zweite OP mit Athrolyse und Verkürzung des Mittelfußknochens März 2016. Die dritte OP mit Entnahme des Fremdmaterials und erneute Athrolyse im Januar 2017. An der Stelle, wo das Hemicap auf den Knochen des großen Zehs trifft, habe ich immer noch starke Schmerzen. Das Gelenk ist wie versteift. Frage noch: Wenn der Großzeh jetzt versteift wird, habe ich Angst vor den Schrauben. Der Zeh wurde ja schon höher gesetzt. Kann man das dann wieder so machen? Das war nämlich gut. Ermöglicht das tragen von Schuhen mit leichtem Absatz und flachen Schuhen. Ermöglicht das Abrollen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 25.07.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manu, der Großzeh wird bei einer Versteifung üblicherweise so mit Mittelfußknochen verschraubt, dass ein Abrollen relativ problemlos möglich ist. In geringem Umfang kann man theoretisch auch eine gewisse bevorzugte Absatzhöhe mit einplanen. Vor den Schrauben brauchen Sie keine Angst zu haben: Man kann welche verwenden, die komplett im Knochen versenkt und nicht mehr entfernt werden müssen, alternativ auch Schrauben oder eine Platte mit Schrauben, die nach ein paar Monaten leicht wieder entfernt werden können. Viele Grüße Adrian Wiethoff

29.06.2017 - 11:24 Uhr

Wegen Arthrose im grossen Zeh wurde ich im April...

von Bina

... 2016 gelenkerhaltend operiert. Da der Zeh nicht heilen wollte, kam im Mai 2017 die zweite OP. Diesmal wurde der Zeh mit Hilfe von zwei Schrauben versteift. Nun ist die Stellung des großen Zehs aber unglücklich schief und reibt permanent am Mittelzeh. Nun ist eine dritte Op geplant, bei der ein Knochenkeil aus dem Zeh herausgenommen wird um den Zeh zu begradigen. Mein Zeh ist noch immer leicht blau, angeschwollen und offensichtlich nicht abgeheilt. Meine Frage: Ergibt es Sinn, die Entfernung des Knochenkeils sofort durchzuführen? Ich habe Bedenken, dass die Heilungszeit endlos sein wird, wenn man den wunden Zeh gleich noch einmal operiert oder ist es besser, den Zeh erst etwas abheilen und regenerieren zu lassen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.06.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Bina, generell ist es schon günstiger, wenn man innerhalb mindestens der ersten 6 Monate nach einer OP nicht wieder in das heilende Gewebe hinein operiert. Wenn aber stärkere Beschwerden bestehen, bleibt einem ja nicht viel übrig - und der Nutzen ist dann größer als das Risiko von Komplikationen. Mit anderen Worten: Ob man nun operiert oder besser wartet, hängt m.E. von Ihren subjektiven Beschwerden ab. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

26.06.2017 - 14:41 Uhr

Ich hatte im Mai 2015 einen Unfall mit...

von Manuela

... Mittelfußbruch und Verletzung des Großzehengrundgelenkes. Die Erste OP (Hemicap) hatte ich im November 2015., die zweite OP mit Athrolyse und Verkürzung des Mittelfußknochens März 2016. Die dritte OP mit Entnahme des Fremdmaterials und erneute Athrolyse im Januar 2017. An der Stelle, wo das Hemicap auf den Knochen des großen Zehs trifft habe ich immer noch starke Schmerzen. Das Gelenk ist wie versteift.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manuela, mit Hemicap-Prothesen habe ich persönlich keinerlei Erfahrung. Wenn das Gelenk trotz mehrfacher OPs immer wieder steif wird, aber zusätzlich nun schmerzt, wäre m.E. wahrscheinlich die beste Lösung, die Prothese heraus zu nehmen und es richtig versteifen zu lassen. Dann wären Sie rasch schmerzfrei und mit der eigentlichen Bewegungseinschränkung kann man studienbelegt sehr gut den Alltag bewältigen - "Versteifung" klingt zumindest in diesem Bereich also schlimmer, als es ist. Viele Grüße Adrian Wiethoff

08.06.2017 - 19:32 Uhr

Hallo, ich hatte vor 16 Tagen eine Hallux-OP...

von Cora

... (modifiziert nach Austin und Akin mit Kapselraffung, 2 Schrauben). Schmerzen habe ich eigentlich nur, wenn der Fuß unten hängt - dann schwillt er aber auch binnen Sekunden an und sieht blaurot aus. Die Narbe ist okay - aber was mich sehr besorgt: um das Ballengelenk herum ist es auch bei Hochlagerung permanent leicht blaurötlich verfärbt und immer deutlich überwärmt. Ist das normal? Ich nehme Medikamente zur Entzündungshemmung, Schmerzen hab ich ja keine. Schwellungen sollen ja normal sein, nur zur Überwärmung habe ich bisher nichts gehört. Eine Nachtschiene trage ich nicht - sollte ich besser? Danke für Ihre Antwort!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Cora, wahrscheinlich handelt es sich eher um normale Phänomene nach einer Knochen-OP am Fuß, die bei jedem unterschiedlich ausfallen können. Ein Alarmsignal für eine Entzündung wären pochende Schmerzen in der Nacht. Sicherheitshalber würde ich mich aber beim Operateur zur Kontrolle vorstellen. Eine Nachtschiene braucht eigentlich nur getragen zu werden, wenn der Zeh z.B. durch postoperative Schwellungen wieder in die alte Position driften will. Ansonsten kann man m.E. durchaus auch darauf verzichten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.06.2017 - 12:49 Uhr

Guten Tag, ich bekam im November 2012 eine...

von Tanja R.

... Chevron-Osteotomie, DSTR, Akin, weil Du II und Morton-Neurom-Entfernung am linken Fuß. Ich hatte zwischenzeitlich immer mal wieder das Gefühl, dass irgendetwas im Zeh und unterhalb der MFK nicht stimmt. Seit einigen Tagen ist es so, dass am Ende von zwei der drei Narben Einblutungen in die Haut zu sehen sind, wie kleine Blutergüsse, zudem habe ich immer öfter das Gefühl, als wenn etwas im Zeh instabil geworden ist. Kann das nach so langer Zeit noch passieren? Mit freundlichem Gruß Tanja R.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Tanja, eine noch so gut gemachte Vorfuß-Operation kann nie eine Garantie für lebenslange Beschwerdefreiheit sein, da sich ein Fuß im Laufe der Jahre weiter verändert. Die Ursache für Ihre Beschwerden sollten Sie abklären lassen, evtl. handel es sich um eine sogenannte Marschfraktur, einen (An-)Bruch durch Überlastung. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

24.05.2017 - 17:21 Uhr

Ich habe nach zwei Monaten Hallux Valgus und...

von Claudia

... Krallenzehn OP immer noch keine Krankengynastatik. Ich habe Schmerzen und Zehnsteif. sowie Taubheitsgefühl an Zehnspitzen. Ist es normal und welche Ursachen kann es haben? Mein Orthopäde gibt mir keine klare Antworten und sagt es braucht halt alles seine Zeit.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Adrian K. Wiethoff

siehe unten VG

16.05.2017 - 16:48 Uhr

Hallo,hatte vor sieben Wochen eine hallux valgus...

von Claudia

... OP. Mitgemacht wurden auch zwei Zehen, weil ich den Fuß durchgelaufen hatte. Bis jetzt wurde ich nicht wieder geröntgt und ich hatte keine Krankengymnastik. Die Zehen sind nicht beweglich, die Zehnspitzen fühlen sich taub an und ich habe noch stechende brennende Schmerzen, ist das alles normal? Bin ich noch länger als drei Monate krank geschrieben?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.06.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Claudia, inwieweit die Zehen in allen drei Gelenken nach einer OP beweglich sind, hängt von der OP-Methode ab. Bei Hammerzehen-OPs wird z.B. üblicherweise eines der kleineren Gelenke versteift, die man aber eh nicht braucht. In den Grundgelenken (d.h. den Gelenken im Übergang zu Fuß) sollten bzw. müssen sie natürlich beweglich bleiben, damit man normal laufen und abrollen kann. Wenn bei Ihnen die Mittelfußknochen operiert wurden ("Weil-Osteotomie"), kann es als Komplikation zu festen Vernarbungen kommen, auch Taubheitsgefühle und brennende / stechende Schmerzen können durch eine Irritation der dort laufenden Nerven auftreten. Wie lange Sie krank geschrieben sein werden, kann ich Ihnen aus der Ferne nicht sagen. Vieles regelt der Körper glücklicherweise aber innerhalb von ein paar Monaten auch von selbst zum Guten. Vielleicht holen Sie sich mal bei einem anderen Fußchirurgen eine zweite Meinung ein. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

05.05.2017 - 17:39 Uhr

Im Januar wurde bei mir der Hallux operiert. Seid...

von Cornelia G.

... dem steht mein großer Zeh hoch. Jetzt habe ich Angst,dass bei mir etwas schief gelaufen ist. Beim Auftreten habe ich immer noch Schmerzen. Der Fuß ist auch noch geschwollen. Was kann ich tun?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.05.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Cornelia, wenn der Zeh wirklich schon direkt nach der OP hoch stand und auch Physiotherapie keine Besserung zeigte, würde ich zunächst den Operateur diesbezüglich fragen und mir dann noch eine zweite Meinung bei einem anderen Fußspezialisten einholen. Neben Problemen des Sehnengleichgewichts können auch knöcherne Fehlstellungen und Vernarbungen als Ursache in Frage kommen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

04.05.2017 - 23:11 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich hatte am 24.04. eine...

von Sandy

... Hallux-OP nach Chevron und Akin. Seitdem wird der Fuß kontinuierlich hochgelegt und ich laufe relativ wenig. Die Schwellungen sind kaum noch vorhanden, der Fuß sieht annähernd so wie der linke aus. Nur wenn ich mal mehr auf den Beinen bin gibt es noch ne Schwellung. Allerdings brennt der Zeh seit Dienstag und fühlt sich innerlich heiß an. Äußerlich hat er eine normale Temperatur und kribbelt immer mal wieder. Mein Arzt und Operateur ist allerdings gerade im Urlaub und nicht zu erreichen und die OP hat 150km entfernt stattgefunden. Ich sehe ihn also erst nächste Woche zum Klammern Ziehen wieder. Ist das normal oder muss ich mir Sorgen machen? Und darf ich ohne Gehstützen nur mit einem Vorderfußentlastungsschuh laufen? Der Arzt sagte dazu nichts, nur, dass ich die ersten zwei Wochen viel hochlegen, nach 3 Wochen mit der Physio anfangen soll und nach 4 Wochen, sofern es geht, schon in Turnschuhen laufen darf. Liebe Grüße Sandy

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.05.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sandy, wenn der Fuß insgesamt gut aussschaut und sonst relativ beschwerdefrei ist, würde ich diesen Missempfindungen erst einmal nicht zu viel Bedeutung beimessen, denn so etwas kann durchaus innerhalb des ersten Jahres nach einer OP mal auftreten - sollte aber nach kurzer Zeit dann auch wieder verschwinden. Nach Chevron- und Akin-OPs lasse ich meine Patienten grundsätzlich ohne Gehstützen im Verbandschuh laufen und sehe keinerlei Probleme. Viele Grüße Adrian Wiethoff

25.04.2017 - 18:23 Uhr

Hallo Dr. Wiethoff , ich bin am 3.4 operiert...

von Steffi Boss

... worden (Hallux Valgus links / Chevron-Osteotomie an Metatarsale links). Ich habe bis dato den Vorfußverband nach Vainio angelegt. Die Fäden wurden bereits gezogen und der Fuß heilt super. Was halten Sie von dem Verband und was mache ich jetzt drauf? Gar keinen Verband mehr oder leichten Schutzverband? Nachts trage ich bereits die Schiene für die Großzehstabilisierung . Leider sind die Hausärzte mit der Nachbehandlung überfordert, deswegen wollte ich Ihre Meinung hören . Liebe Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.04.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Frau Boss, ich handhabe es so, dass nach dem Fädenziehen ein Vainio-Verband nur noch notwendig ist, wenn noch Schwellungen vorhanden sind oder im Laufe des Tages welche auftreten (was aber oft so ist). Alternativ gehen auch Kompressionsstrümpfe. Gut ist auch regelmäßiges Eincremen der Narben mit fetthaltigen Cremes, damit sie besonders unauffällig werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

19.04.2017 - 18:59 Uhr

Hallo, ich bin tot unglücklich..... Ich (15 Jahre)...

von Darleen R.

... leide seit Jahren unter meinem Hallux Valgus, trau mich schon nicht mehr ins Schwimmbad und ziehe auch keine offenen Schuhe. Einlagen wie auch eine Nachtschiene und Übungen wurden von meinem Arzt verschrieben aber ich will eine Optimale Lösung, damit ich mich wieder wohl fühle. Aber mein Arzt vertröstet mich immer. Meine Zehstellung ist 30 Grad, kann es noch schlimmer kommen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.04.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Darleen, eine optimale Lösung ist so einem Fall nur eine OP. Da die Fehlstellung leider praktisch immer über die Zeit auch schlimmer wird (beim einen langsamer, beim anderen schneller), bringt es im Prinzip auch nicht viel, eine Operation immer weiter aufzuschieben. Im Gegenteil: Die notwendigen OP-Methoden werden immer aufwändiger, auch das Großzehengrundgelenk verschleißt schneller, je stärker die Fehlstellung ist. Daher: Nur Mut, so schlimm ist eine OP im Normalfall wirklich nicht! Viele Grüße Adrian Wiethoff

17.04.2017 - 22:53 Uhr

Wurde am 3.11.15 am Hallux operiert. Bis heute...

von Ani

... habe ich beim Laufen ohne Schuhe starke Schmerzen im Vorfußbereich. Weiß nicht mehr, was ich noch machen soll. Ein anderer Kollege (nicht der Chirurg) sagte, damit muss ich bis an mein Lebensende leben (bin 50 Jahre alt). Kann man nichts mehr machen, da die ganze Belastung beim Gehen eben genau auf dem Vorfußbereich liegt. Würde diese OP nie mehr machen lassen!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 18.04.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Ani, Schmerzen im Vorfußbereich sind ein recht weit gefasster Begriff. Im Normalfall kann ein Fußchirurg solche Beschwerden genauer zuordnen und dann entsprechende operative oder auch nicht operative Empfehlungen geben. Schmerzen in diesem Bereich bekommt man fast immer in den Griff, bestimmt auch bei Ihnen. Bis ans Lebensende brauchen Sie sie denke ich jedenfalls nicht zu ertragen. Meine Empfehlung daher: Stellen Sie sich bitte bei einem spezialisierten Fußchirurgen vor und lassen sich beraten. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

13.04.2017 - 05:22 Uhr

Hallo, ich bin am 07.02.17 am Hallux Valgus...

von Ramona R.

... (Lapidus) operiert worden. Jetzt darf ich endlich vollbelasten. Jedoch habe ich das Problem, dass ich in keinen normalen Schuh reinpasse. Noch nicht mal in weite Pantoffeln. Wie lange dauert es, bis ich wiedee ganz normale Schuhe tragen kann? Meine Krankmeldung geht noch bis 24.04., wobei ich davon ausgehe, dass ich noch nicht arbeiten darf, solange mir keine normalen Schuhe passen, oder? Ich muss auf der arbeit sehr viel laufen! LG

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 13.04.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Ramona, Schwellungen nach fußchirurgischen Eingriffen sind unterschiedlich ausgeprägt, kommen aber sehr häufig vor. Sie verschwinden manchmal sogar erst nach vielen Monaten vollständig und dauerhaft, sind aber im Normalfall kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Meiner Erfahrung nach ist oft ein schnellerer Schwellungsrückgang zu beobachten, sobald der Fuß wieder normal belastet wird. Die Anwendung von Kompressionsstrümpfen kann zusätzlich Wunder wirken! Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.03.2017 - 08:30 Uhr

Hallo, ich werde nächste Woche am Hallux valgus...

von Angelika P.

... nach Scharf operiert und soll 2 Wochen ganz streng meinen Fuß herzhoch lagern. Wenn ich aber nur Liegen und Sitzen kann, werde ich mit Sicherheit Rückenschmerzen bekommen. Gibt es ein paar Übungen, damit der Rücken nicht so arg weh tut? Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 26.03.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Angelika, so streng, dass einem Rückenschmerzen drohen, ist das Schonen und Hochlagern normalerweise nicht zu sehen. Ich selber empfehle immer, sich freiwillig in der ersten Woche nach OP nach Möglichkeit zu schonen und den Fuß höher als das Herz zu lagern. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch mal aufstehen und kurze Gänge erledigen kann. Wahrscheinlich bekommen Sie zudem ja auch Physiotherapie verschrieben - bei dieser Gelegenheit können Ihnen von fachkundiger Stelle auch Rückenübungen gezeigt werden. Im Übrigen führt zu wenig Schonung auch "nur" zu stärkeren Schwellungen, beeinflusst aber im Regelfall nicht die Knochenheilung... Viele Grüße und alles Gute für die OP Adrian Wiethoff

25.02.2017 - 09:32 Uhr

Hallo Herr Dr Wiethoff, ich bin vor 11 Tagen am...

von Petra

... Hallux Valgus operiert worden.Gestern wurden die Fäden gezogen, es konnten aber nicht alle gezogen werden, sondern nur die Hälfte wegen der Schwellung. Nach dem Fadenziehen habe ich nun schlimme Schmerzen und kann nicht mehr auftreten. Jeder Schritt ist eine Qual. Was kann das bedeuten. Der Fuß ist leider vorgeschädigt (Fersensporn-OP, Ferse blieb taub,Tarsaltunnel-OP, Bänderriß.) Würde mich über eine Antwort freuen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.03.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Petra, wenn solche Beschwerden nach dem Fädenziehen auftreten, kommt meines Erachtens in erster Linie neben einer nervalen Überreaktion auch eine Infektion in Frage. Stellen Sie sich am besten noch einmal kurzfristig bei Ihrem Operateur vor. Viele Grüße & gute Besserung Adrian Wiethoff

15.02.2017 - 12:31 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, erstmal vielen Dank für...

von Bärbel

... die ganzen Antworten bisher. Hier konnte ich schon viel auch für mich "rauslesen". Aber eine Frage bleibt noch offen für mich: Ich hatte vor 7 Jahren eine Hallux Valgus OP nach Chevron. Nun habe ich seit einiger Zeit nach dem Joggen wieder Probleme mit dem Fuß und habe daraufhin nochmal den OP-Bericht durchgelesen. Dort stand, dass das Metall nach 6 Monaten hätte entfernt werden sollen - leider wurde das nicht gemacht. Können die Schmerzen daher kommen? Und davon losgelöst, MUSS das Metall entfernt werden bzw. was kann passieren, wenn es weiterhin drin bleibt? Vielen Dank vorab!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 17.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Bärbel, normalerweise braucht eingebrachtes Metall (Drähte, Schrauben, Platten) nur entfernt zu werden, wenn es stört - was abhängig davon, was z.B. für Schrauben verwendet werden, nur selten der Fall ist. Am besten wäre, Sie würden den Fuß mal röntgen lassen, dann kann man sicher mehr zu der Frage sagen, ob Ihre Beschwerden davon ausgelöst werden. Eine Entfernung wäre dann ein relativ kleiner Eingriff. Theoretisch kann es sich aber auch um "normalen" fortschreitenden Verschleiß des Gelenks handeln, vor dem wir alle leider nicht gefeit sind... Dann könnte u.U. eine weitere OP helfen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

06.02.2017 - 21:11 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, sind Sie eine...

von Ricarda H.

... Privatklinik oder kann ich auch als Kassenpatient mit Hallux Valgus zu Ihnen kommen und wird das von der Krankenkasse übernommen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 09.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Ricarda, da es sich hier um eine Privatpraxis handelt, kann mit den gesetzlichen Krankenkassen im Normalfall leider nicht abgerechnet werden. Die Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) müssten Sie dann gegebenenfalls selber tragen. Eine Hallux valgus -Operation kostet abhängig von der OP-Methode und der Art der Anästhesie grob zwischen 1500 und 2500€. Viele Grüße Adrian Wiethoff

05.02.2017 - 18:56 Uhr

Lieber Herr Dr. Wiethoff, ich habe mich sehr über...

von Maria N.

... ihre Antwort gefreut, vielen Dank! Ich habe noch eine Frage zu der Klammer in meiner Großzehe. Mein Orthopäde hat versucht, den überstehenden Teil der Klammer unter der Haut zu ertasten bzw. zu testen, ob ein sehr fester Druck auf die entsprechende Stelle für mich unangenehm oder schmerzhaft ist. Das spüre ich jedoch nicht. Kann es trotzdem sein, dass der Nervenschmerz durch die Klammer verursacht wird? (Der Schmerz tritt auch nicht auf, wenn ich Übungen machen, um die Beugung in der Großzehe zu optimieren. Auch kaum, wenn ich auf nackten Füßen laufe. Der Schmerz tritt auf, wenn Schuhe (sehr weich und bequem) trage und flott gehe.) Und nun habe ich noch ein weiteres Anliegen. In der gleichen OP vor nun schon fast 5 Monaten wurde auch der Schneiderballen operiert (Scarf). Trotz täglicher Bearbeitung der Narbe ist diese total verklebt und unbeweglich. Bereits kurz nach der OP war das Gelenk steif. Auch hier mache ich jeden Tag Übungen, allerdings ohne Erfolg. Bei einer Kontrolluntersuchung habe ich die Auskunft erhalten, dass die OP technisch einwandfrei war. Kann die Ursache die verklebte Narbe sein oder kann dies auch andere Ursachen haben? Haben Sie eine Empfehlung für mich, was ich bzgl. der Narbe tun kann?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 09.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Maria, zum großen Zeh: Wenn die Klammer nicht die Ursache ist, können es innere Vernarbungen sein, die den Nerven "nerven". Eben solche Vernarbungen werden wohl auch der Grund für Ihre Probleme am Schneiderballen sein. Wahrscheinlich ist an beiden Stellen bei dauerhaften Beschwerden eine kleine Korrektur-OP (Narbenlösung) m.E. am empfehlenswertesten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

02.02.2017 - 12:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, ich habe in...

von Herbert F.

... größeren Abständen im Haluxbereich eine Bursitis. Wäre es hilfreich, den Schleimbeutel zu entfernen? Habe an beiden Ellenbogen Schleimbeutel entfernen lassen und keine Probleme. Mit freundlichen Grüßen Herbert F.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 09.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Herbert, eine alleinige Entfernung des entzündeten Schleimbeutels nützt zwar kurzfristig, meistens aber leider nicht dauerhaft. Dadurch, dass der Fuß im Schuh Druck ausgesetzt sein wird, kann es zu erneuten Problemen kommen, so dass eine richtige Hallux valgus -Operation im Zweifelsfall die angebrachtere Lösung ist. Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

20.01.2017 - 12:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, vor ca. 4 Monaten...

von Maria N.

... hatte ich eine HV-OP. Unter anderem wurde eine Akin-Ostetomie durchgeführt und eine Klammer eingesetzt. Nun habe ich seit ca. 10 Tagen immer wieder beim Gehen einen sehr kurzen, stechenden Schmerz, in etwa vergleichbar mit einem kleinen Stromschlag. Kann das von der Klammer kommen und muss diese ggf. entfernt werden? Darüber hinaus ist auf dem Fußrücken eine stärkere Wölbung als vor der OP. Diese ist laut Chirurg durch die Einrückung des Mittelfußknochens entstanden. Da diese Wölbung das Tragen normaler Schuhe behindert, wurde der Vorschlag gemacht, in einer zweiten OP ein Teil des Knochens auf dem Fußrücken abzuschleifen. Ist das üblich? Ich hoffe, ich konnte den Sachverhalt verständlich beschreiben und freue mich auf eine Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Maria, was die Stromschläge angeht, sind üblicherweise Reizungen eines Nerven die Ursache. So eine Reizung kann durchaus durch einen überstehenden Teil der Akin-Klammer verursacht werden. Eine Entfernung der Klammer ist aber nach so langer Zeit kein Problem - sogar in örtlicher Betäubung. Die Wölbung am Fußrücken betreffend müsste m.E. geschaut werden, ob es sich wirklich nur um überstehenden Knochen handelt, den man dann ja noch entfernen kann, oder aber ob das ganze Mittelfußknochenköpfchen zu hoch steht, was dann unter Umständen eine richtige Korrektur-OP empfehlenswert machen würde. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.01.2017 - 11:55 Uhr

Lieber Dr. Wiethoff, meine Hallux Valgus OP fand...

von Tina

... am 10.11.2016 statt. Nach 6 relativ schmerzfreien Wochen, durfte ich nach Untersuchung (inkl. Röntgenaufnahme) einer Assistenzärztin den Vorentlastungsschuh ablegen und den Fuß ganz belasten. Dies habe ich zusammen mit meinen Physiotherapeuten auch langsam begonnen. Bei der nächsten Routineuntersuchung nach 8 Wochen stellte die Assistenzärztin anhand einer erneuten Röntgenuntersuchung, die sich m.E. nicht sonderlich von der letzten unterscheidet, fest, dass der Knochen nicht zusammengewachsen war und die Drähte verschoben sind. Sie kontaktierte darauf hin den zuständigen Arzt (den Operateur), der mich daraufhin anwies den Entlastungsschuh wieder für zwei weitere Wochen zu tragen. Ich bin nun sehr verunsichert, da erstens wieder Schmerzen auftreten und ich mich zweitens frage, ob bei der OP nicht doch viellleicht etwas schief gelaufen ist. Könnte es sein, dass ich den Fuß zu früh belastet habe? Und könnte es sein, dass mir deswegen eine erneute OP bevorsteht? Auf den Röntgenaufnahmen ist auch für den Laien ein deutlicher großer Spalt zu erkennen. Für Ihre Einschätzung wäre ich Ihnen ausgesprochen dankbar, da mein Vertrauen in den behandelnden Arzt nun ein wenig nachgelassen hat.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.02.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Tina, eine Beurteilung ohne Röntgenaufnahmen ist für mich natürlich recht schwer. Bei den "kleineren" Hallux-OPs wie z.B. Chevron / Austin, die man statt mit Schrauben auch mit einem Draht versorgen kann, ist aber meiner Erfahrung nach so eine ausbleibende oder verzögerte Knochenheilung eine absolute Rarität, selbst bei früher Belastung - wobei 6 Wochen normalerweise mehr als genug sind. Ich selber lasse meine Patienten den Schuh nur 4 Wochen tragen). Im Zweifelsfall würde ich mich an Ihrer Stelle sicherheitshalber mal für eine zweite Meinung bei einem anderen Fußchirurgen vorstellen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

09.01.2017 - 12:41 Uhr

Die erste OP war im November 2015 aufgrund eines...

von Manuela

... Unfalls. Mir ist ein Autofahrer auf den Fuß gefahren und erst nach meiner Aufforderung dann wieder heruntergefahren - es hatte sich danach eine schwere Arthrose mit Knochenabsenkung entwickelt. Die zweite OP musste durchgeführt werden, da trotz HemiCAP keine Beweglichkeit vorlag. Ein normales Abrollen war nicht möglich. Das HemiCAP wurde drin gelassen und der bei dem Unfall gebrochene Mittelfußknochen wurde wohl gekürzt und mit Platten und Schrauben versehen. Diese machen jedoch erhebliche Probleme und da die Platte direkt am Hemicap sitzt, ist die Beweglichkeit des Großzehen Grundgelenks und des Fußes allgemein sehr eingeschränkt. Jetzt soll das Material eventuell vorher raus, wenn die Heilung soweit in Ordnung ist. Geht das?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 10.01.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manuela, ja, wenn der Mittelfußknochen gut verheilt ist, können Platte und Schrauben auch früher schon entfernt werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

06.01.2017 - 17:08 Uhr

Hallo, ich werde im Februar aufgrund eines...

von Max T.

... Schneiderballens am Fuß operiert. Die OP Methode ist wohl nach Austin und offenbar auch analog zu Hallux valgus. Diesbezüglich finden sich auch wesentlich mehr Informationen. Ist es möglich statt eines Vorfußentlastungsschuhs einen Aircast Walker zu bekommen? Eine erste Recherche ergab, dass dieser vor allem in den USA häufiger benutzt wird. Ich frage mich, worin denn die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile bestehen. Rein subjektiv würde ich so einen Walker "sicherer" empfinden. Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 09.01.2017
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Max, ja, die häufigste OP-Methode beim Schneiderballen ist ebenfalls die Austin-Osteotomie - so wie beim Hallux valgus. Einen Aircast Walker könnte man zwar alternativ tragen, durch diesen wird aber unnötigerweise das Sprunggelenk ruhig gestellt - was für das Gelenk sicher nicht förderlich ist und außerdem dann die Gabe von (Anti-) Thrombose-Spritzen notwendig machen würde. Daher ist ein Vorfußentlastungsschuh oder alternativ ein Verbandschuh mit flacher Sohle sicher die bessere Alternative. Viele Grüße und gute Heilung Adrian Wiethoff

05.01.2017 - 13:04 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, das ist beruhigend....

von Carla P.

... Schwellungen sind keine da, nur nach langem Sitzen oder Stehen verfärbt sich der Fuß noch. Braucht die Venenpumpe solange bis zur Regenerierung oder was steckt dahinter? Ich mache täglich Fußübungen und gehe 1-3 pro Woche länger Spazieren (30-45 Min jeweils). Ich vermute, ich belaste vielleicht nicht gleichmäßig die Füße, aber man kann es im Alltag nicht kontrollieren. Als weitere Maßnahme lege ich den Fuß hoch und dann ist es sofort besser, daher die Idee mit der Pumpe. Was halten Sie von meinen Maßnahmen?Ich werde mir Reisestrümpfe zulegen, da die nach meinem Verständnis leicht sind und für "Sitzer" geeignet ist. Im März fliege ich das erste Mal seit der OP und daher mache ich mir diese Gedanken. Viele Grüße

03.01.2017 - 13:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, ich habe einen leicht...

von Sonia

... bis mittelschwer ausgeprägten Hallux Valgus an beiden Füßen. Da ich keine Schmerzen habe, wurde mir bisher von einer Operation abgeraten. Ich lese immer mehr über die Möglichkeit den Hallux Valgus mittels einer Schiene korrigieren zu können. Ist eine solche Therapie sinnvoll oder reine Zeit-/Geldverschwendung? Beste Grüße und vielen Dank im Voraus!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.01.2017
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sonia, mir ist keine offizielle Studie bekannt, die gezeigt hätte, dass nur mit einer Hallux valgus Schiene statt Operation eine Verbesserung der Fehlstellung erreichbar wäre. Schaden kann die Anwendung aber auch nicht... Viele Grüße Adrian Wiethoff

29.12.2016 - 12:49 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, mein HV-OP (akin. Scarf)...

von Carla P.

... liegt 6 Monate zurück und war soweit im "Normbereich" alles. Das langsame Joggen habe ich vor 2 Wochen angefangen. Das Einzige was nicht abklinkt nach dieser "langen Zeit" ist, dass nach längerem Sitzen der Fuß noch blau wird. Ist das normal und was kann ich dagegen tun? Ist dies ein Indiz für Bewegungsmangel oder vielleicht ein ernst zu nehmendes Problem? Besten Dank im Voraus für Ihre Meinung. Viele Grüße aus Hessen und einen guten Rutsch!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Carla, "Blauwerden" und leichte Schwellungen am Abend können nach so einer OP bis zu ein Jahr lang vorkommen, ohne dass man sich deswegen Sorgen machen müsste. Sie könnten mal ausprobieren, ob es besser wird, wenn Sie leichte Kompressionsstrümpfe oder Thrombosestrümpfe tragen. Viele Grüße und alles Gute für 2017 Adrian Wiethoff

25.12.2016 - 14:33 Uhr

Hallo, ich wurde vor einer Woche am Hallux valgus...

von Michele

... operiert. Mein Zeh ist seitdem blau (sehr dunkel) und taub. Der Rest meiner Zehen und des Fußes ist auch etwas blau. Ist das normal und wann geht das Taubheitsgefühl wieder weg?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Michele, eine gewisse Zeit nach einer Knochen-OP können durchaus stärkere blaue Flecken / Hämatome im Bereich des Zehs und des Fußes auftreten, auch vorübergehende Sensibilitätsstörungen können schon mal vorkommen. Sie sind dann durch eine Irritation der Nerven durch die OP oder durch die postoperative Schwellung bedingt. Ohne Ihren Fuß selber operiert oder zumindest untersucht zu haben, kann ich aber natürlich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass alles normal und in Ordnung ist. Daher würde ich empfehlen, sich sicherheitshalber beim Operateur vorzustellen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

14.12.2016 - 23:11 Uhr

Guten Tag, ich muss mir den Hallux Valgus richten...

von Timo F.

... lassen. Die Krankenkasse weigert sich die Kosten zu übernehmen. Was kann ich machen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 19.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Timo, das ist sehr ungewöhnlich. Sie könnten sich eine zweite Meinung einholen, sich ansonsten in so einem Fall auch an den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) wenden, wenn Sie gesetzlich versichert sind. Viele Grüße Adrian Wiethoff

14.12.2016 - 09:04 Uhr

Hallo, bei mir wurde Anfang Juli 2016 eine...

von Silke

... Arthrodese am rechten Fuß aufgrund Hallux Valgus und Großzehengrundgelenksarthrose durchgeführt. Soweit bin ich zufrieden, alles ist gut verlaufen. Nur habe ich jetzt nach über 5 Monaten beim Gehen noch immer Schmerzen im versteiften Zeh. Gibt es Therapiemöglichkeiten? Oder könnten Einlagen helfen? Oder muss ich einfach weiter geduldig sein? Der linke Fuß muss auch noch operiert werden (gleiche Methode) und es wäre schön, wenn ich bis dahin rechtsseitig beschwerdefrei bin.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 19.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Silke, ohne persönliche Untersuchung und aktuelle Röntgenaufnahmen kann ich Ihnen die Ursache Ihrer Beschwerden leider nicht nennen - und daher auch keine Empfehlung geben. Allerdings muss man bei einigen größeren Fuß-Operationen durchaus bis zu einem Jahr Geduld haben, bis alles 100% und dauerhaft beschwerdefrei ist. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

08.12.2016 - 15:33 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, der Fuß ist eher morgens...

von Markus.R

... nach dem Aufstehen geschwollen. Markus.R

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Markus, versuchen Sie es doch mal mit einem Kompressionsstrumpf. Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.12.2016 - 22:46 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, ich hatte vor 8 Wochen...

von Markus.R

... eine HV-OP. Lateral Release, Bursektomie, Abtragung der med. Exostose und med Kapselplastik. Habe nur mininmale Schmerzen, dafür passe ich aber immer noch nicht in meine normalen Schuhe, weil der Fuß geschwollen ist (morgens mehr als abends). Die OP Stelle ist rosarot und der Fuß immer noch so breit, wie vor der OP. Mein Arzt meint, es sei alles okay. Irgendwie kann ich seine Meinung nicht teilen. Kann das wirklich sein? Muss das so aussehen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.12.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Markus, ohne Röntgenaufnahmen von vor und nach der OP gesehen zu haben, kann ich mich leider nur etwas vage äußern. Eine gewisse Schwellung ist jedenfalls für Wochen (bis manchmal auch viele Monate) nach der OP recht normal - insbesondere, wenn die Schwellung immer erst im Laufe des Tages eintritt. In solchen Fällen können Thrombose- oder Kompressionsstrümpfe eine große Hilfe sein. Viele Grüße Adrian Wiethoff

24.11.2016 - 10:59 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, ich hatte vor 11 Wochen...

von Claudia P.

... eine Hallux OP nach Chevron und Akin. Habe nun 2 Schrauben im Zeh und seit ca. 2 Wochen das Gefühl, dass beim Laufen im Zeh irgendwas überspringt; verbunden mit einem lauten Knacken. Wenn ich den Zeh manuell bewege, dann ist da auch eine Reibung bzw. ein Knirschen vorhanden. Habe des Weiteren brennende und stechende Schmerzen unter dem Zehenglied. Mein Grundgelenk ist dick und sehr fest. Der Ballen ist seit der OP stark geschwollen und der Zeh steht nach oben hin ab. Was kann das sein?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.11.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Claudia, was Sie beschreiben, klingt in der Tat recht ungewöhnlich. Ich empfehle sicherheitshalber eine Vorstellung zur Untersuchung und Röntgenaufnahmen durch Ihren Operateur, u.U. auch die Einholung einer zweiten Meinung. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.11.2016 - 17:24 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich habe bei meiner ersten...

von Iryna P.

... Frage vergessen zu erwähnen, dass ich noch zusätzlich zu Fixierung noch eine Hallux Schiene hatte. Die durfte ich nach 3 Wochen weg lassen und die weiteren zwei Wochen hatte ich nur einen Verband und einen Vorfussentlastungschuh. Vielleicht spielt das eine Rolle bei meiner Frage. Danke

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.11.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Iryna, dann waren die 3 Wochen mit der Schiene vielleicht zu kurz, ich empfehle zunächst, es nachts damit noch 1-2 Monate zu probieren. Viele Grüße Adrian Wiethoff

09.11.2016 - 13:14 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich wurde am 30.09.2016 am...

von Iryna P.

... linken Fuß wegen Hallux Valgus nach Reverdin-Green operiert. Die OP ist gut verlaufen, nach 5 Wochen durfte ich den Vorfußentlastungsschuh weg lassen und mit normalen Schuhen laufen. Am 2 Tag nach der OP wurden die Röntgenbilder gemacht, auf denen der Großzeh wieder gerade War. Nach wiederrum 5 Wochen sieht man auf den neuen Röntgenbildern, dass der Großzeh ein wenig schief geworden liegt. Sonst keine Auffäligkeiten. Ist das denn normal oder ist bei der OP etwas schief gelaufen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 13.11.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Iryna, ob da etwas schief gelaufen ist, kann ich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Am wahrscheinlichsten ist in so einem Fall aber, dass die meistens noch vorhandene Schwellung in dem Bereich ja auch den ersten Mittelfußknochen wieder etwas vom zweiten wegdrückt (wodurch wiederum der Großzeh dann etwas schief steht). In so einem Fall helfen Hallux valgus-Schienen für ein paar Wochen bis Monate nach der OP nachts getragen meiner Erfahrung nach gut. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.10.2016 - 16:12 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, eine weitere Frage: Können...

von Frau F.

... sich die Schrauben nach 4 Monaten noch lockern (ohne, dass man abrupte Bewegungen wie Hüpfen oder Joggen getätigt hat) und wie merkt man es als Patient? Knackgeräusche, Schmerz, Rötung, Schwellung? Danke im Voraus

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.11.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Frau F., eigentlich können Sie sich nach so langer Zeit nur lockern, wenn der Knochen nicht zusammengewachsen wäre, das würde man dann aber so merken, wie Sie es beschrieben haben und auf Röntgenaufnahmen sehen. In sehr seltenen Fällen kann der Körper auch noch nach langer Zeit versuchen, sie aus dem Knochen "herauszuarbeiten", dann spürt man z.B. den Schraubenkopf unter der Haut. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.10.2016 - 13:28 Uhr

Vielen Dank für die Antwort. Dann hoffe ich doch,...

von Doreen

... dass es lediglich noch die Schwellung ist. Welche Schuhe empfehlen Sie mir zukünftig? Darf man seine alten Schuhe, sofern diese noch passen, weitertragen oder lieber nicht? Beste Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.11.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Doreen, das Thema "alte Schuhe" wird unterschiedlich betrachtet. Ich erlaube es meinen Patienten, wenn sie es nicht unangenehm finden. Generell ist ein gesundes Mittelmaß zwischen hoch,spitz, weit, flach m.E. vertretbar (und oft ja auch nur schwer vermeidbar) - und zwischenduch viel barfuß zu laufen ist immer gut für die Füße. Viele Grüße Adrian Wiethoff

27.10.2016 - 07:06 Uhr

Lieber Herr Wiethoff, danke für Ihre Antwort und...

von Frau F.

... dass Sie sich immer Zeit nehmen! 3 abschließende Fragen: Gibt es spezielle Übungen, um das Abrollen zu verbessern, denn wie mir scheint, hängt das Tempo daran. Auf dem Vorfuß kann ich stehen, aber nicht auf den Zehen, da der Zeh sich noch nicht stabil anfühlt. Wäre über Anregungen dankbar. Denn ich möchte wieder Ausdauersport machen. Ab wann geben Sie für gewöhnlich die Freigabe dafür? Muss die "Naht" (Narbe) an sich beweglich sein? Die unmittelbare Umgebung ist bei mir verschiebar, aber die Naht an sich nicht sonderlich. Danke und Gruß

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Faru F., ich erlaube normalerweise das Gehen in normalen Schuhen nach 3-4 Wochen, Sport mit voller Belastung des Vorfußes (wie Joggen etc.) nach 6 Wochen. Bei Youtube finden Sie schöne Videos, wie man als Patient selber Übungen nach einer Hallux valgus Operation durchführen kann (Stichworte: Physiotherapie + Hallux). Die Narbe verwächst manchmal mit dem Untergrund, was man aber problemlos in örtlicher Betäubung lösen kann, falls es Beschwerden macht. Viele Grüße Adrian Wiethoff

26.10.2016 - 13:07 Uhr

Hallo, bei mir wurde am 05.10.16 eine Arthrodese...

von Simone H.

... am rechten Großzehengrundgelenk mit zwei Schrauben durchgeführt. Habe einen Vacopedes erhalten und soll mich "schwebend" fortbewegen, also den Fuß nicht belasten. Dies ist für mich sehr schwer möglich, denn ich bin nicht im Idealgewicht. Mir tun die Schultern und vor allem die Hände weh. Habe dazu noch Rheuma, vorallem in den Händen. Habe in verschiedenen Foren gelesen, dass ich doch über die Ferse mit dem Schuh laufen könnte? Heilung verläuft super, Narbe schmal, Fuß kaum geschwollen und wenig Schmerzen, sodass ich keine bzw. kaum Medikamente einnehmen muss. Kann ich nun mit dem Schuh "laufen" oder muss ich wirklich die ganzen 4 Wochen den Fuß nicht belasten? Und wie lange kann alles insgesamt dauern? LG Simone H.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Simone, normalerweise ist ein Vacoped-Stiefel ja gerade dazu gedacht, dass man nach einer OP voll oder zumindest teilweise belasten darf, daher ist mir das von Ihnen beschriebene Nachbehandlungskonzept nicht ganz verständlich. Ab wann der Fuß voll belastet werden darf / kann, entscheidet aber letztendlich der Operateur - und diese Entscheidung hängt auch davon ab, wie die Qualität / Festigkeit Ihrer Knochen und auch der Verschraubung ist: Je stabiler alles am OP-Ende ist, desto eher ist eine volle Belastung denkbar. Wenn keine verzögerte Knochenheilung vorliegt, sollte nach 4-6 Wochen der Knochen stabil genug verheilt sein. Viele Grüße und weiterhin gute Heilung Adrian Wiethoff

24.10.2016 - 18:03 Uhr

Vielen Dank für Ihre Antwort. Sieht alles gut aus...

von Doreen

... im Moment. Noch 14 Tage, dann darf ich hoffentlich die Fersenschuhe ablegen. Eine Frage habe ich aber noch: In meinem Krankenhausbericht steht, dass der Hallux vollständig entfernt wurde. Wenn ich mir meine Füße jetzt allerdings so anschaue, ist da immer noch eine minimale Wölbung am Ballen zu sehen. Kann es sein, dass man den Hallux vielleicht doch nicht vollständig entfernt hat oder ist das normal?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Doreen, eine noch vorhandene Wölbung kann folgende Ursachen haben: 1. nicht vollständige knöcherne Korrektur, 2. zu viel verbliebenes Gewebe der ehemalig größeren Gelenkkapsel (kann sich im Laufe der Zeit zurückbilden oder auch vernarben und bestehen bleiben) oder 3. (am wahrscheinlichsten) normale postoperative Schwellung, die ein paar Wochen, in selteneren Fällen auch viele Monate brauchen kann, bis sie verschwindet. Im letzten Fall kann man die Abschwellung mit Kompressionsverbänden beschleunigen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

18.10.2016 - 11:15 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ich hatte im Dezember 2015...

von Diana

... eine Hallux OP nach Akin. Seitdem ist mein Großzeh zwar wieder gerade, allerdings habe ich immer noch Schmerzen bei langem Gehen bzw. Wandern und längerem Stehen. Mir tut die Stelle, wo die Klammer sitzt, weh und ich habe das Gefühl, das ich diese spüre. Mein Orthopäde hat mir nun vorgeschlagen, die Akin-Klammer zu entfernen, da ich wohl auf diese reagiere. Wie lange fällt man dann aus bzw. ich habe Angst, dass die Schmerzen nach dem Wandern, Laufen etc. nicht weggehen, ich aber schon wieder operiert werde.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Diana, wenn die Klammer so stört, ist es im Normalfall nur ein kleiner Eingriff in örtlicher Betäubung des Zehs, sie wieder zu entfernen. Bis auf einen Verband für ein paar Tage ist man danach im Normalfall nicht eingeschränkt. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.10.2016 - 22:44 Uhr

Hallo Doktor, ich hatte am 14.9.16 meine Hallux...

von Kristina

... Valgus OP am linken Fuß. Jetzt - fast einen Monat später - ist eine Stelle am großen Zeh über der Naht taub und fühlt sich wie totes Fleisch an. Mein Fuß wird jeden Tag total heiß und wenn ich den Fuß einige Minuten nicht hochlege und mit meinem Spezialschuh herumlaufe, wird der Fuß dunkel und lila und sehr warm. Ist das normal? Habe das Gefühl, der Fuß ist nicht auf dem Weg der Besserung, sondern eher das Gegenteil. Außerdem hat mir der Arzt gar keine Physiotherapie verschrieben, ich dachte sowas ist nötig?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Kristina, normal ist das nach vier Wochen nicht, aber das Heilungsverhalten ist bei jedem Menschen etwas unterschiedlich und Ausnahmen bestätigen die Regel. Physiotherapie wird allgemein zwar empfohlen, ist aber nicht unbedingt ein "Muss" - in Ihrem Fall aber (evtl. zusammen mit Lymphdrainage) m.E. empfehlenswert. Vielleicht sollte man den Fuß auch mal röntgen, um zu schauen, ob zumindest knöchern alles normal verheilt. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

06.10.2016 - 11:30 Uhr

Guten Tag, ich wurde am 27.09. 2016 beidseitig...

von Doreen

... operiert. Bisher bereue ich es nicht. Schmerzen habe ich noch so gut wie keine, wobei ich aktuell natürlich Schmerzmittel nehme. Die ersten zwei Nächte zu Hause waren schrecklich, was scheinbar an unserer weichen Matratze lag. Diese wurde nun durch eine härtere ausgewechselt und ich kann wieder schlafen. Da ich beidseitig operiert wurde, hat mir der Arzt im KH gesagt, ich dürfte 6 Wochen lang nur im Rollstuhl sitzen bzw mich damit fortbewegen und mit den Vorfußentlastungsschuhen nur für Transferwege wie z.B. um auf Toilette zu gehen, die Ferse belasten. Mein Orthopäde war bei der Nachsorge darüber etwas verwundert, weil er der Meinung ist, ich dürfte damit laufen. Sehen Sie das ähnlich? Derzeit benutze ich ein Toilettenstuhl, um durch die Wohnung zu kommen, da die Wohnung teilweise zu eng ist. Mit dem Toilettenstuhl schleife ich mich mit Armen und Fersen durch die Wohnung. Ich hoffe, ich mache damit keinen Fehler. Da ich es schrecklich finde, nur zu Liegen, habe ich angefangen, morgens Gymnastik zu machen, ohne meine Füße zu beanspruchen. Meinen Sie, das ist in Ordnung? Ich habe gelesen, dass einige Leute den Schuh auch nachts tragen. Ist das zwingend notwendig? Ich ziehe meine nämlich aus. Nächste Woche beginne ich mit der Krankengymnastik. Die Physiotherapeutin sagt, dass sicherlich 24 Einheiten benötigt werden - wie sehen Sie das nach Ihrer Erfahrung? Des Weiteren wollte ich nächste Woche das Rezept für die Nachtlagerungsschine einlösen. Ab wann zieht man diese denn an? Der Arzt im KH sagt nach 6 Wochen und mein Orthopäde möchte, dass ich damit nach dem Fäden ziehen anfange.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Doreen, die Nachbehandlungsschemata sind nicht bei allen Fußchirurgen identisch und auch vom individuellen Befund abhängig, ich kann Ihnen daher nur schreiben, wie ich es handhabe: Ich lasse alle Patienten (auch die beidseitig operierten) sofort im Verbandschuh laufen, wobei in der ersten Woche nach OP freiwillige Schonung und Hochlagerung angesagt sind. Die Schuhe müssen nur beim Laufen getragen werden, nicht aber nachts oder im Stand (z.B. Dusche). Wieviel physiotherapeutische Einheiten notwendig sind, ist individuell sehr unterschiedlich, von 0-20 bewegt sich alles im normalen Bereich. Die Nachtschiene lasse ich meine Patienten wenn nötig schon eine Woche nach OP tragen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

04.10.2016 - 16:24 Uhr

Hallo, meine Operation fand dieses Jahr im Februar...

von Sonja

... statt. Nun wächst der Knochen nicht zusammen. Mein Arzt meinte nun, dass eine Folgeoperation gemacht werden muss. Es soll aus der Hüfte Knochen für den Fuß entfernt werden. Gibt es denn keine anderen Möglichkeiten?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Sonja, theoretisch gibt es in manchen Fällen schon Alternativen zu so einer Knochenentnahme aus dem Beckenkamm. Das hängt aber davon ab, wie lang der vorhandene Mittelfußknochen noch ist und wieviel Gewebe im Rahmen der neuen OP entfernt werden muss. Es kann in einigen Fällen genügen, "nur" etwas Knochenmark mit einer Stanze zu entnehmen - oder aber den Mittelfußknochen vor der Versteifung Z-förmig zu verlängern. Viele Grüße Adrian Wiethoff

27.09.2016 - 11:56 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, ich wurde 2014 am rechten...

von Katja

... Fuß am HV und Hammerzehe (zweiter Zeh) operiert. Jetzt muss ich feststellen, dass der zweite Zeh zwar gerade ist, aber nun über dem dritten Zeh liegt. Ich hatte damals Physio und nach einem halben Jahr dann auch immer nachts einen Zehspreitzer zwischen dem 2ten und 3ten Zeh stecken. Nun ist es so, dass ich kaum noch irgendwelche Schuhe tragen kann und es natürlich auch nicht wirklich schön aussieht. Was raten Sie mir? Muss die zweite Zehe nochmals operiert und gerade gestellt werden? Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Katja, wenn Physiotherapie und Schienen / Orthesen (kann man sich bei einer Podologin anfertigen lassen) nichts nützen, kommen Sie mE. leider wohl an einer erneuten OP nicht vorbei, wenn Sie etwas ändern möchten - ein "Muss" ist eine OP am Vorfuß allerdings nur selten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

22.09.2016 - 02:33 Uhr

Hallo, Herr Dr. Wiethoff! Nach 7 Wochen nach der...

von Fr. F.

... H.valgus-Op habe ich den Schuh weggelassen. Barfuß laufe ich seither am angenehmsten und schmerzfrei. Gehe langsam sauber abrollend, aber wann wird das Tempo endlich besser? Ist Physio nach dieser Zeit (nun 12 Wochen) unbedingt indiziert oder "heilt die Zeit die Wunden" durch Alltagsintegration bzw. -belastung? Danke!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend, diese Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten, ohne Ihren Fuß untersucht und Röntgenbilder gesehen zu haben. Wenn Sie keine Beschwerden haben, gehe ich davon aus, dass das Tempo mit der Zeit sicher von alleine wieder besser werden wird. Generell kann es aber in seltenen Fällen sogar bis zu einem Jahr dauern, bis alles 100% fertig ist. Viele Grüße Adrian Wiethoff

21.09.2016 - 18:25 Uhr

Hatte vor zwei Wochen eine Hallux-Valgus-OP und...

von Vani

... kann jetzt schon meinen Zeh sehr gut ohne Schmerzen bewegen. Die anderen Zehen bewegen sich jetzt auch mit, wenn ich meine postoperativen Übungen mache. Aber der große Zeh ist immer noch an einer Stelle geschwollen und wenn man drüber fährt, fühlt es sich an wie taub. Ich spüre aber trotzdem was. Was könnte das sein? Und ich kann auch kurze Strecken ohne Krücken gehen ...

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.10.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Vani, solche leichten Taubheitsgefühle entstehen meistens schon dadurch, dass die Haut aufgeschnitten wird und so zwangsläufig winzige Hautnerven durchtrennt werden - ähnlich wie z.B, bei einer Blinddarmnarbe. Manchmal drückt auch das geschwollene Gewebe auf einen Nerven, was dann ähnliche Gefühlsstörungen auslösen kann. So kommt das Gefühl im Laufe der Zeit aber praktisch immer wieder zurück. Viele Grüße Adrian Wiethoff

20.09.2016 - 07:25 Uhr

Meine Hallux valgus-OP ist nun zwei Wochen her und...

von Nadine

... wenn ich die postoperativen Übungen mache, tut er mal mehr bzw. mal weniger weh oder auch gar nicht. Ich wurde nach Akin-Osteotomie und Youngswick Methode operiert (ambulant) und habe einen Verbandschuh. Darf man damit jetzt schon ohne Krücken laufen oder muss man wirklich die vier Wochen einhalten? Neben der Narbe bekomme ich langsam Blutergüsse. Diese schmerzen zusätzlich. Ist das normal?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Nadine, das Nachbehandlungsschema nach einer Youngswick-OP ist nicht bei jedem Operateur gleich und außerdem auch vom intraoperativen Befund (Stabilität der knöchernen Verbindung, Knochenqualität) abhängig. Ich selber verzichte bei meinen Patienten praktisch immer auf Gehstützen, daher fragen Sie diesbezüglich am besten Ihren Operateur. Dass Blutergüsse erst einige Tage bis Wochen irgendwo an die Oberfläche kommen, ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Viele Grüße Adrian Wiethoff

19.09.2016 - 10:33 Uhr

Ich hatte vor circa einem Jahr eine Hallux...

von Sophie

... valgus-OP. Nun hat mein Orthopäde festgestellt, dass ich im selben Fuß nun Hallux ridigus habe. Wie kann so etwas passieren?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sophie, das kann ich ohne Röntgenaufnahmen von vor und nach der OP beim besten Willen nicht beurteilen. Von einer schon vorher bestehenden Gelenkschädigung (die sich dann verschlechtert hat) über Fehler bei der OP bis hin zu Schicksal (= normale Alterungsprozesse) ist vieles denkbar. Evtl. handelt es sich aber auch nur um Vernarbungen, die die Bewegung behindern und die relativ problemlos operativ gelöst werden könnten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

13.09.2016 - 16:23 Uhr

Hallo, ich wurde am 24.08.2016 am linken Hallux...

von Chrissy

... operiert. Ich glaube, die Methode hieß youngswick Methode. Ich bin seit dem ersten Tag eigentlich fit auf den Beinen, Schmerzen habe ich so gut wie keine. Jetzt ist es 3 Wochen her und ich frage mich, ob ich auch schon in normalem Schuhwerk laufen darf. Schwellung ist überhaupt keine bis minimal vorhanden, also in meine Schuhe passe ich jedenfalls. Ich laufe zuhause auch mal kurz in meinen Schlappen und merke, es geht sehr gut. Hindert das den Heilungsprozess oder ist das in Ordnung? Auch die Narbe ist bereits sehr gut verheilt. Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Chrissy, allgemein wird empfohlen, die Verbandschuhe 4 Wochen zu tragen. Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist allerdings, dass es oft eigentlich auch schon früher möglich ist, den operierten Fuß in normale Schuhe zu stecken, wenn man auf seinen Körper hört und nichts macht, was schmerzhaft ist oder zuviel Belastung darstellt. Offiziell geschähe das dann aber auf eigenes Risiko... Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.09.2016 - 22:42 Uhr

Hallo, ich wurde am 07.09.16 am rechten Fuß wegen...

von Vanessa

... eines Hallux valgus operiert und jetzt ist der große Zeh sowie der Ballen angeschwollen. Ist das normal?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 13.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Vanessa, 1 Woche nach einer Knochen-OP sind Schwellungen vollkommen normal. Schonung, Hochlagerung, Kühlung und Lymphdrainage können den Schwellungsrückgang beschleunigen. Gute Heilung und viele Grüße Adrian Wiethoff

24.08.2016 - 16:28 Uhr

Hallo, meine Hallux-OP liegt nun fast 2 Jahre...

von Bianca S.

... zurück. Meine Haut am Hallux spüre ich heute noch nicht, sie fühlt sich fremd an. Und was noch schlimmer ist - mein Hallux ist nun viel ausgeprägter wie vor der OP. Ich bin echt verzweifelt. Ich bin kein schmerzempfindlicher Mensch, aber der Heilungsprozess machte mir doch zu schaffen. Und nun möchte ich nicht unbedingt noch eine OP durchführen lassen. Vielen Dank für Ihre Antwort. Liebe Grüße, Bianca

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Bianca, ich glaube, Sie haben Ihre Frage vergessen...? ;-) Wenn Ihr Großzeh schon nach kurzer Zeit wieder schief steht (oder sogar schlimmer als vorher, was sehr ärgerlich ist), werden Sie wahrscheinlich um eine erneute OP (evtl. mit einer anderen OP-Methode) nicht herumkommen - oder Sie müssen wohl oder übel damit leben. Der Heilungsprozess sollte in meinen Augen jedoch im Normalfall kein Hindernis sein, wenn man in den ersten paar Tagen genug Schmerzmittel verschrieben bekommt. Was die Gefühlsstörungen angeht: Wenn diese eher oben auf dem Großzeh sind, ist es wahrscheinlich, dass ein kleiner Nerv, der im Bereich der Schnittführung verläuft, entweder bei der OP verletzt wurde, oder aber im Narbengewebe verwachsen ist. Letzteres könnte mit einem kleinen Eingriff u.U. behoben werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

19.07.2016 - 13:51 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, danke für die Möglichkeit,...

von Stefanie

... Fragen zu stellen. Meine HV und Hammerzeh-OP hatte ich am 1.06.16. Seitdem habe ich heftigste, ziehende Schmerzen am Ballen, im Großzeh, Füßrücken und an der Narbe am Großzehgelenk. Nachts sind die Schmerzen fast unerträglich und ich habe seitdem nicht mehr durchgeschlafen. Schmerztabletten helfen kaum. Unter dem großen Zeh (Übergang zum Ballen) hatte ich eine extreme Schwellung und Schmerzen seit der OP. Es zeigte sich, dass die dortige Schraubenspitze und der Kopf durch den Zehenknochen zu lang waren und das Gewebe reizten. Nun wurde ich am 11.7.16 erneut operiert, Schraube raus. Dort sind die Schmerzen besser, aber der große Ballen unter dem großen Zehengelenk ist nach wie vor extrem geschwollen und sehr schmerzhaft. Der Arzt meinte vor einer Woche, das wäre normal, es dauert eben. Ich solle doch mal anfangen, normale Schuhe zu tragen. Jedoch kann ich keine Sohle, keinen Druck an der Narbe ertragen. Ich bin langsam wirklich depressiv, da ich schon die 8.Woche krankgeschrieben bin und nur zuhause sitze. Und ganz ehrlich: Normal können diese extremen Schmerzen nicht mehr sein. Viele Dank für die Beantwortung Stefanie S.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Stefanie, eine Ferndiagnose ist für mich natürlich sehr schwer, Schwellungen sind so kurze Zeit nach einem erneuten Eingriff auch relativ normal - erst recht, wenn innerhalb weniger Wochen ein zweites Mal operiert wird. Aber ich habe schon Fälle erlebt, wo ein kleiner Nerv, der im Bereich der Schnittführung verläuft, mit der Narbe verwachsen ist und dann solche wie von Ihnen beschriebenen Beschwerden bereitet. In so einem Fall wäre eine operative Korrektur (Befreiung des Nerven und Verlagerung aus dem Narbenbereich) ein relativ kleiner Eingriff mit großer Wirkung. Vielleicht holen Sie sich bei Gelegenheit mal eine zweite Meinung zu Ihrem Fall ein. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

11.07.2016 - 22:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, meine Hallux...

von Carmen

... rigidus Op war im Januar 2016 links. Es wurde aufgrund einer Arthrose im Grundgelenk operiert. Im November 2016 soll der rechte Fuß gemacht werden, was eigentlich kein Problem wäre, weil mich seit 2010 Schmerzen plagen in der Achillessehne (linker Fuß). Seit 2014 gilt die Diagnose Achillodynie.Nun habe ich verstärkt Schmerzen, seit März 2016 auch in Ruhe. 2015 wollte mein Arzt mich zu Op schicken, da alle anderen Therapien nicht angeschlagen haben. Da ich nun aber Probleme beim Laufen und verstärkte Schmerzen habe und auch sehr starke Schwellungen, ist nun meine Frage, ob ich dann am rechten Fuß überhaupt operiert werden kann. Denn nach der Op wird ja der linke Fuß stärker belastet. Nach meinem erneuten Arztbesuch ist von Op nicht mehr die Rede, sondern nun sollen die Beschwerden von der Op kommen. Was allerdings nicht der Fall ist, da ich ja diese Beschwerden seit 2010 habe und er ja auch die Diagnose gestellt hat. Kann ich auch zu einem Chirurgen gehen wegen dem Problem mit der Sehne? Denn eins steht außer Frage: Dass irgendetwas passieren muss, denn es wird ja nicht besser. Ich habe meinem Arzt auch gesagt, dass ich seit geraumer Zeit Beschwerden habe beim Treppenruntergehen. Immer knackt es im hinteren Bereich, als wenn mann einen trockenen Ast durchbricht, Danach treten auch immer verstärkt Schmerzen auf. Was kann ich nun noch tun? Vielen Dank!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.09.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Carmen, Sie haben vollkommen recht, dass es sinnvoll ist, vor einer OP des einen Fußes den anderen wenn möglich beschwerdefrei zu bekommen. Ich denke daher, dass es nicht verkehrt wäre, sich eine zweite (oder auch dritte) Meinung bei weiteren Fußspezialisten einzuholen. Umfangreiche Mitgliederlisten finden Sie auf den Seiten der fußchirurgischen Fachgesellschaften DAF und GFFC. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

29.06.2016 - 19:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, ich leide...

von Evie

... beidseitig an HV und war bei 3 Spezialisten, die mir alle zu einer OP geraten haben. Zwei Spezialisten rieten von einer gleichzeitigen OP ab. Ein Spezialist meinte, dass die gleichzeitige OP ok wäre. Wegen dem mehrwöchigen Heilungsprozess tendiere ich dazu, mir die Füße gleichzeitig operieren zu lassen. Es soll die Scarf Methode angewandt werden. Ist es Ihrer Ansicht nach besser, die Füße nacheinander zu operieren, oder kann ich es gleichzeitig machen? Vielen Dank, Evie

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Evie, meine Erfahrung ist, dass beidseitige Hallux-OPs (Chevron / Austin / Scarf) vollkommen problemlos auch beidseitig durchgeführt werden können - das sehen im Nachhinein bisher auch alle von mir beidseitig operierten Patienten so. Man spart als Patient/-in einfach eine Menge Zeit und deutlich langsamer ist man mit zwei Verbandschuhen statt einem auch nicht unterwegs. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.06.2016 - 10:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, am 01.10.2015...

von H.G

... hatte ich am linken Fuß eine Hallux sowie eine Hammerzehen-OP. Mir wurde ein Draht an 3 Zehen und Schrauben von der zweiten bis zur dritten Zehe eingesetzt. Die OP verlief ganz gut. Was mich sehr stört, ist, dass mein Arzt mir keine Krücken verschrieben hat. Ich sollte direkt nach der OP und der Narkose laufen. Das musste ich gezwungenermaßen dann auch tun. Ich lag im Anschluss an die OP 4 Tage im Krankenhaus. Ich konnte vor Schmerzen kaum zum WC laufen, humpelte mit einem Bein (frische Nähte; es tat sehr weh). Meine Frage, ob ich Krücken für nur eine Woche haben könnte, wurde verneint - "je schneller Sie denn Fuß belasten, desto schneller heilt der Fuß". Ich musste meinen Fuß also voll belasten, was sehr schmerzhaft war. Nach 4 Tagen durfte ich wieder nach Hause. Da ich alleine bin und es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe, besorgte ich mir privat Krücken, denn mein Fuß wurde immer dicker, je mehr ich ihn belastete. Mit den Krücken hatte ich endlich mehr Beweglichkeit und der Fuß fing an abzuschwellen. Ich habe die Krücken insgesamt zwei Wochen lang verwendet. Beim meinem Kontrolltermin nach 2 Wochen fragte ich meinen Arzt, ob ich eine Lymphdrainagen-Massage oder eine Fuß-Gymnastik verschrieben bekommen könnte, da ich keine Beweglichkeit an den Füße hätte. Auch hier verneinte der Arzt wieder. Beim 3.Termin nach 5 Monaten hatte ich immer noch Schmerzen und geschwollene Füße, die nun auch noch rötlich waren. Mein Arzt röntgte also meinen Fuß; es war jedoch scheinbar alles in Ordnung. Ich teilte ihm erneut mit, dass ich immer noch nicht richtig auftreten kann und, dass ich Schmerzen habe und immer noch keine Beweglichkeit da ist. Er meinte jedoch nur, dass die Heilung Zeit braucht. Nun sind 9 Monate vergangen, ich kann mit dem Fuß noch immer nicht voll auftreten und es schmerzt am Hallux sowie an den operierten Zehen. Deshalb kann ich längere Strecken nicht schmerzfrei laufen, geschweige denn hohe Schuhe anziehen. Ich habe kein Gefühl in den Zehen und am Zehballen - es ist ein stechender, drückender schmerz vorhanden. Es ist alles viel schlimmer als vor der OP, weshalb ich die OP sehr bereue! Ich vermisse es, joggen zu gehen. Im Moment walke ich wieder seit 4 Monaten, aber auch hier verspüre ich starke Schmerzen. Ich habe seitdem fast 10 kg zugenommen. Heute habe ich meinen 4. Kontrolltermin nach 9 Monaten, es müsste sich doch alles wieder normalisiert haben, oder? Ich bin gespannt, was der Arzt sagt. Ich möchte mir gerne noch eine zweite Meinung einholen, bei einem Fußspezialisten. Und ich möchte endlich wieder schmerzfrei gehen, laufen; auch gerne wieder Schuhe mit 3- 4 Zentimeter Absatz anziehen können. Ich bitte Sie um einen ehrlichen Rat.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, das ist ein sehr ungewöhnlicher Verlauf. Ich verordne im Normalfall zwar auch nie Gehstützen, aber wenn die ersten paar Tage nach OP vorüber sind, geht es normalerweise sowieso gut ganz ohne Schmerzmittel. Ein Fuß braucht sicher nach einer OP seine Zeit, um komplett abzuheilen und abzuschwellen, wenn Sie aber nach so langer Zeit keine Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk und außerdem Schmerzen haben, sollten Sie sich m.E. wirklich mal bei einem oder auch zwei anderen Fußchirurgen vorstellen, denn Ihnen kann sicherlich geholfen werden! Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

27.06.2016 - 22:51 Uhr

2003 Wurde ich das erste mal am Wirbel operiert....

von Jutta

... Es wurden mir eine Titanplatte und vier Schrauben in meinen Lendenwirbel eingesetzt. Nach 13 Jahre ist die Schraube schief und der 5. Lendenwirbel ist weiter gewandert. Wie es aussieht, muss ich eine zweite OP machen lassen. Ich habe nur Angst, weil ich schon eine künstliche Hüfte und auch ein künstliches Knie habe. Mein rechtes Bein und mein Fuß fühlen sich an, wie als ob ein Stromschlag diese durchströmen würde. Haben Sie einen Rat für mich?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Jutta, ich bin zwar ganz auf Fußchirurgie spezialisiert, aber kann Ihnen dennoch sicher sagen, dass Sie sich bei solchen Beschwerden rasch bei Wirbelsäulenspezialisten bzw. Neurochirurgen vorstellen sollten! Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

26.06.2016 - 23:30 Uhr

Hallo, ich hatte am 21.06.2016 meine Hallux...

von S.C.

... Valgus-OP am linken Fuß. Mein Knochen wurde mit einem KI-Draht fixiert. Der soll nun drin bleiben - wenn er keine Probleme macht. Derzeit trage ich einen Vorbelastungsschuh. Darf ich denn meine Zehen bewegen? Das mache ich nämlich unbewusst und es zwirbelt ganz schön. Außerdem trete ich auch manchmal versehentlich mit dem Schuh vorne auf. Das tut dann höllisch weh. Kann da etwas passieren? Hält der Draht denn meine Knochen zusammen? Habe schon Bedenken, dass sich durch meine gewohnheitsmäßigen Bewegungen etwas verschieben kann. Danke im Voraus.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo, ein Bewegen der Zehen ist normalerweise erlaubt und sogar sehr gut für den operierten Fuß. Der Vorfußentlastungsschuh soll ja gerade verhindern, dass Sie vorne auftreten. Wenn das dann doch dürch Vornüberkippen passiert, kann das schlimmer sein, als wenn Sie ganz ohne Schuh laufen würden. Der Draht ist eigentlich nur dafür da, dass der Knochen sich während der Heilungszeit nicht beim Bewegen verschiebt, solche Maximalbelastungen hält er aber nicht zwangsläufig aus. Wenn Sie mit dem Vorfußentlastungsschuh nicht gut zurecht kommen, könnten Sie sich besser einen Verbandschuh mit flacher, fester Sohle verschreiben lassen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

24.06.2016 - 09:52 Uhr

Guten Tag, ich hatte am 17.06.2016 meine OP. Mein...

von Carmen

... Sesambein war gebrochen, das bei der OP verschraubt wurde. Ich habe gleichzeitig noch meinen Hallux entfernt bekommen. Die Wunde hat stark geeitert, weshalb ich Antibiotika bekommen habe. Am Montag sollen die Fäden gezogen werden - ich bin so gespannt, weil ein Teil der Narbe immer noch blutet. Außerdem habe ich immer noch starke Schmerzen und kann den Zeh nicht bewegen. Mein Zeh ist komplett taub - Geht das denn wieder von alleine weg?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Carmen, der Verlauf tut mir leid für Sie, aber ich kann ohne Näheres zu wissen keine Prognose treffen. Solange keine tiefe Knocheninfektion vorliegt, heilen Entzündungen und oberflächliche Wundheilungsstörungen aber in der Regel aber gut aus. Kleinere, vorübergehende Sensibilitätsstörungen am Großzeh können nach einer Hallux-OP vorkommen, weil mitunter Nerven beiseite gehalten werden müssen, die dann eine gewisse Zeit etwas "beleidigt" reagieren können. Eine komplette (!) Taubheit des Zehs halte ich aber sicher für abklärungswürdig. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

24.06.2016 - 09:23 Uhr

Hallo, ich hatte am 12.5.2016 eine Hallux...

von Sahra

... valgus-OP nach McBride am linken Fuß. Nach nun 6 Wochen darf ich wieder normale Schuhe tragen und die Schiene tagsüber abnehmen. Doch die Narbe am Ballen sowie das Abrollen des Fußes schmerzen noch, wenn ich leicht drauf drücke. Ist das normal? Mache mir ein wenig Gedanken darüber.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sahra, normal ist das sicherlich nicht, aber auch nicht unbedingt ein Grund zur Beunruhigung. Sie können es mal mit häufigem Eincremen (es gibt spezielle Narbengels) und Narbenmassagen probieren. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

19.06.2016 - 16:42 Uhr

Nach einer gelungenen Hallux-OP Ende Januar...

von Inge

... verwende ich nun Einlagen mit einer Stufe, da ich einen Knick-Spreiz-Fuß habe. Diese Einlagen haben allerdings vor der OP (da ohne Pelotte) meine Meinung nach den Hallux an beiden Füßen verstärkt. Jetzt, fast 5 Monat nach der OP, habe ich den Eindruck, der Zeh geht wieder nach innen. Kann das von den Einlagen kommen? Ich trage sie allerdings nicht den ganzen Tag und auch nicht in jedem Schuh, achte aber immer auf bequemes Schuhwerk. Meine Ärztin befürwortet diese Einlagen, jetzt bin ich einfach mal an einer zweiten Meinung interessiert.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Inge, die Indikation für Vorfußpelotten wird in den letzten Jahren u.a. aufgrund neuerer anatomischer Kenntnisse immer zurückhaltender gestellt, so dass die Ursache eines Hallux-Rezidivs sicher nicht darin zu sehen ist, ob Sie eine Pelotte in der Einlage haben oder nicht. Wenn Sie den Eindruck haben, der Großzeh bewege sich nun wieder in die alte Richtung, wäre meine Empfehlung, zumindest nachts eine Hallux-Schiene zu tragen. In Anfangsstadien können die wirklich noch was nutzen! Viele Grüße Adrian Wiethoff

16.06.2016 - 16:59 Uhr

Hallo, ich hatte am 09.05.2016 die zweite OP am...

von Manuela

... Großzehen-Grundgelenk. Die erste OP war im November 2015 aufgrund eines Unfalls. Mir ist ein Autofahrer auf den Fuß gefahren und erst nach meiner Aufforderung wieder runtergefahren - es hatte sich danach eine schwere Arthrose mit Knochenabsenkung entwickelt. Die zweite OP musste durchgeführt werden, da trotz HemiCAP keine Beweglichkeit vorlag. Ein normales Abrollen war nicht möglich. Das HemiCAP wurde drin gelassen und der bei dem Unfall gebrochene Mittelfußknochen wurde wohl gekürzt und mit Platten und Schrauben versehen, der vordere Zeh wurde aufgesegt und anschließend geklammert. Der Zeh ist nur manuell beweglich - von alleine, nur mit meinem Willen, geht da gar nichts. Ist das normal trotz ständiger Physiotherapie? In einem Jahr sollen die Platten wieder raus. Wie lange fällt man dann aus? Dankeschön für Ihre Zeit.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.07.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Manuela, normal ist das sicherlich nicht, dass Sie den Zeh gar nicht aktiv bewegen können - ohne persönliche Untersuchung kann ich aber leider über die möglichen (physischen oder selten auch psychischen) Ursachen keinerlei Aussage treffen. Eine Plattenentfernung ist normalerweise ein relativ kleiner Eingriff, wer außer ein paar Tagen Schonung nicht viel Einschränkung bedeutet. Viele Grüße Adrian Wiethoff

15.06.2016 - 10:20 Uhr

Hallo, ich hatte am 13.06.2016 Eine Hallux...

von Carolin

... valgus-OP am rechten Fuß. Habe einen Gips sowie einen Gehklotz bekommen. Allerdings komme ich mit diesem überhaupt nicht klar. Der Gips drückt, ist unangenehm und sehr schwer. Ist es denn überhaupt noch üblich, nach einer Hallux-OP den Fuß einzugipsen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.06.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Carolin, die meisten Hallux-OPs lassen sich heutzutage im Verbandschuh nachbehandeln. Nur bei größeren Umstellungen im Bereich der Fußwurzel sind u.U. Gips oder alternativ sogenannte Walker (Stabilisierungsstiefel) gebräuchlich. Wenn Sie also eine solche größere OP gehabt haben sollten, kann evtl. auch auf einen Walker gewechselt werden, wenn Sie mit dem Gips nicht zurecht kommen. Fragen Sie diesbezüglich am besten Ihren Operateur. Viele Grüße und gute Heilung Adrian Wiethoff

14.06.2016 - 15:03 Uhr

Hallo, ich habe am 23.06.16 eine Hallux valgus-OP...

von Sandra

... und soll mich nun zwischen einer Titanschraube (verbleibt im Fuß) und einer Magnesiumschraube (löst sich auf) entscheiden. Durch das Magnesium schwillt der Fuß wohl langsamer ab und das ist mein Problem, da ich am 10.09.2016 ohne große Probleme in den Urlaub fliegen möchte. Andererseits möchte ich mir ggfs. eine weitere OP zur Entfernung der Titanschraube ersparen, sollte diese irgendwann Probleme machen. Wie sind Ihre Erfahrungen? Was empfehlen Sie? Vielen Dank!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 14.06.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sandra, ich habe mit den selbstauflösenden Magnesiumschrauben bisher nur gute Erfahrungen gemacht, auffällig länger dauernde Schwellungen sind mir nicht aufgefallen - wobei das Schwellverhalten allerdings individuell auch unabhängig von den Schrauben / OP-Methoden sehr unterschiedlich ist. Was Titanschrauben angeht, müssen diese im Prinzip aber auch nicht mehr entfernt werden, wenn es sogenannte Doppelgewindeschrauben sind, da diese ja ganz in den Knochen eingeschraubt werden und so auch später nicht mehr stören können. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.06.2016 - 10:53 Uhr

Hallo, ich hatte Anfang März 2016 eine Hallux-OP....

von Birgit B.

... Alles verlief soweit gut. Nach 6 Wochen wurde der Vorfußentlastungsschuh abgelegt. Ich war dann noch 2 Wochen krank geschrieben, da der Fuß noch sehr geschwollen war. Nun bin ich seit 4 Wochen wieder arbeiten. Normale Schuhe kann ich noch nicht tragen, da der Fuß einfach nicht abschwillt. Ich habe eine sitzende Tätigkeit , muss nur täglich ca. 2 Stunden Auto fahren. Langsam mache ich mir Sorgen. Der Fuß ist fast genauso dick wie am Anfang. Die Narbe ist schnell und sauber verheilt. Die Lymphtherapie hat bisher nicht geholfen. Sollte ich doch lieber noch einmal zum Fußchirurgen gehen oder ist das normal? Danke! Mit freundlichen Grüßen, Birgit

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 03.06.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Birgit, eine Kontrolluntersuchung ist nie verkehrt, auf der anderen Seite sind solche Schwellungen durchaus im normalen Bereich. In der Fußchirurgie sagt man, dass es in seltenen Fällen sogar bis zu ein Jahr lang dauern kann, bis der Fuß 100% und auch dauerhaft abgeschwollen ist. Ich empfehle meinen Patienten in diesen seltenen Fällen das Tragen von Thrombose- oder auch Kompressionsstrümpfen, das hilft meist wunderbar! Viele Grüße Adrian Wiethoff

30.03.2016 - 15:11 Uhr

Guten Tag, am 03.11.2015 wurde ich am linken Fuß...

von Kim

... operiert. Die Wunde verheilte sehr schlecht, woraufhin mein Arzt von einer Wundheilungsstörung sprach. Einige Tage nach der OP war der Fuß entzündet, zunächst wurde kein Antibiotikum verschrieben. Zwei Wochen nach der OP wurden die Fäden gezogen, einen Tag darauf riss ein Teil der Wunde wieder auf. Nun verschrieb mir mein Arzt ein Antibiotikum. Lange Zeit war alles ok. Am 12.01.2016 entzündete sich ein Teil der Wunde erneut (Eiterbildung und aufplatzen der Wunde). Der Arzt sprach auch jetzt davon, dass dies vorkommt (Wundheilungsstörung). Nach einem Monat und immer wiederkehrender Entzündungen beschloss mein Arzt, die Wunde zu öffnen und den vermeintlichen Verursacher der Entzündungen (Klammer am Vorder-Zeh) zu entfernen. Hierbei wurde nur der Teil der Wunde geöffnet, der sich ständig entzündete. Das entzündete Gewebe und die Klammer wurden entfernt, die Wunde ausgespült. Der Abstrich, der aus der Wunde genommen wurde, ergab, dass ein Bakterium die Ursache der Entzündung war (Staphylococcus aureus). Ich nahm 20 Tage ein Antibiotikum. Die Wunde heilte ganz gut. Sie ist nun bis auf zwei kleine Punkte zugewachsen. Gestern jedoch, rund einen Monat nach der zweiten OP, schwoll die Wunde erneut an und es bildete sich Eiter drunter. Heute war ich natürlich sofort beim Arzt. Die Schwellung ist weitestgehend zurückgegangen, es ist nur noch eine Reizung erkennbar. Nach allem was war, dachte ich, dass er mir vorsorglich ein Antibiotikum verschreibt, doch der Vertretungs-Arzt sagte, dass das vorkomme. Ich solle wiederkommen, wenn die Entzündung schlimmer wird... Es fühlt sich sehr stechend an und ich weiß mir nicht zu helfen. Was würden Sie mir empfehlen? Was kann ich nun tun?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 03.04.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Kim, wenn nun erneut eine eitrige Entzündung auftreten sollte, obwohl zwischenzeitlich alles wieder in Ordnung war, wären m.E. weitergehende Untersuchungen empfehlenswert, um auszuschließen, dass es sich um eine tiefere Knocheninfektion handelt, die immer wieder ausbricht. Knocheninfektionen sind äußerst selten nach solchen Operationen, können aber dann äußert hartnäckig sein. Viele Grüße Adrian Wiethoff

30.03.2016 - 11:33 Uhr

Ich wurde am 26.05.2015 an der rechten Großzehe...

von M.Pieper

... operiert (Scarf-Oesteonomie, Knochendurchtrennung mit 2 Titan-Schrauben fixiert). Derzeit ist alles gut, mein Fuß schmerzt lediglich bei längeren Wanderungen oder Spaziergängen ab 3-4 km. Ist das normal? Bleibt das so oder dauert das immer so lange, bis man schmerzfrei ist?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 03.04.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend, "normal" ist relativ: In den meisten Fällen verschwinden diese Art von Beschwerden bei längerer Belastung schneller, aber es ist dennoch im Bereich des Normalen, da man generell von bis zu einem Jahr spricht, das der Fuß brauchen kann, um 100% beschwerdefrei zu werden. Allerdings spielen natürlich auch etwaige Vorschäden wie etwa eine bestehende Arthrose eine Rolle, die zu Beschwerden beitragen können und durch eine Operation nicht rückgängig gemacht werden können. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.03.2016 - 18:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, ich wurde am 24.11.15...

von Tinky N.

... am linken Fuß wegen HV nach der Youngswick Methode operiert. Der Fußballen unter der großen Zehe ist immer noch geschwollen und die Zehe liegt nicht so auf, wie beim rechten Fuß. Momentan kann ich nur mit Einlagen und flachen Schuhen laufen und habe trotzdem Schmerzen beim Abrollen der Zehe sowie im Ballen nach längerem Laufen. Nach meiner Vorstellung beim Chirurgen hat dieser eine erneute Röntgenaufnahme im Februar veranlasst. Er ist der Meinung, dass es keine Ursache für die Schmerzen gibt. Ich nehme seit Februar Schmerzmittel. Die Schwellung ist jedoch weiterhin vorhanden. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Erklärung bzw. ist eine vollständige Heilung bzw. ein Rückgang der Schwellung noch zu erwarten? Welche Vorgehensweise empfehlen Sie mir? Ich bin sehr verzweifelt, da die Schmerzen vor der OP weitaus erträglicher waren als die jetzigen. Vielen Dank und freundliche Grüße, Tinky N.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 29.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Tinky, Schwellungen nach einer Hallux-OP können bis zu ein Jahr lang auftreten wenn man Pech hat, meistens verschwinden sie aber schon deutlich früher. Dass Sie nach der Youngswick-Methode operiert wurden, lässt darauf schließen, dass Ihr Großzehengrundgelenk schon eine deutliche Arthrose hatte. In so einem Fall kann es theoretisch passieren, dass nach der OP nun in zwar korrekter knöcherner Stellung im Gelenk verschlissene Stellen aufeinander reiben, die vorher nicht aneinander gerieben haben. Und das kann Schmerzen verursachen. Dennoch gibt es Hoffnung auch ohne OP, da sich auch was solche Beschwerden angeht viel im ersten Jahr von alleine wieder geben kann. Ansonsten käme eine erneute OP in Frage, bei der u.U. das verschlissene Gelenk still gelegt und so schmerzfrei wird. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

27.03.2016 - 17:33 Uhr

Hallo, meine Mutter hatte vor 3 Monaten eine...

von Selim

... Hallux Operation. Alles verlief bisher super, sie hatte keine Schmerzen oder sonstiges. Jedoch ist ihr Fuß nun seit einigen Tagen angeschwollen. Somit tut ihr Fußgelenk sowie ihr Fuß weh. Ist das normal oder eher nicht? Was kann sie dagegen tun? Sie hat es mit Schmerzmittel versucht, jedoch ohne Erfolg. Soll sie einen Eisbeutel drauflegen? Hilft das eventuell? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir behilflich sein könnten. Mit freundlichen Grüßen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Selim, Schwellungen können zwar im Laufe des ersten Jahres nach einer OP immer mal wieder auftreten, aber so plötzlich und verbunden mit Schmerzen ist das schon ungewöhnlich. Ich empfehle daher, sich bei Ihrem Chirurgen zur Kontrolle vorzustellen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

27.03.2016 - 14:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, ich hatte eine...

von Frau W.

... Operation am rechten Fuß und bin nun mehr als unzufrieden. Wäre es möglich, dass ich Ihnen per E-Mail Bilder zukommen lasse und Sie mir Ihre Meinung dazu sagen? Es ist ein etwas komplizierterer Fall. Ich würde mich sehr freuen. Mit besten Grüßen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, ja, das können Sie gerne machen: info @ ars-pedis.de Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

23.03.2016 - 11:41 Uhr

Hallo, ich hatte am 09.03. 2016 eine Hallux-OP am...

von Frau S.

... rechten Fuß(dreidimensionale Korrekturosteotomie nach Austin/KD-Osteosynthese MFKK I). Im Großen und Ganzen fühle ich mich wieder fit. Der Termin zur Nachkontrolle mit Röntgen ist aber erst am 26.04.2016, also fast sieben Wochen nach der OP. Mir wurde beim Vorgespräch gesagt, dass ich den Schuh für 6 Wochen tragen soll. In der siebten Woche nur noch zur Gewöhnung an den normalen Schuh. Dies finde ich jedoch sehr lange. Ich kann meine Zehe schon wieder recht gut bewegen und bin der Meinung, dass die Kontrolle schon eher stattfinden kann. Des Weiteren wurde mir nicht gesagt, wann ich mit dem Training zur Mobilisierung der Zehe bzw. des Fußes beginnen kann. Ich möchte ja so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen und als Taxifahrerin ist es etwas blöd mit dem Schuh. Mit freundlichen Grüßen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 28.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo, die individuellen ärztlichen Empfehlungen, wie lange ein Verbandschuh nach einer Austin-OP getragen werde sollte, gehen etwas auseinander, zwischen 3 und 6 Wochen ist alles möglich. Ich möchte mich in das Nachbehandlungsschema Ihres Operateurs nicht einmischen, eine vorsichtige Aufbelastung in eigener Verantwortung muss aber nicht zwangsläufig ein Fehler sein. Meinen eigenen Patienten empfehle ich, den Schuh 4 Wochen zu tragen, Physiotherapie wird ab der zweiten Woche nach OP verordnet. Viele Grüße Adrian Wiethoff

22.03.2016 - 11:46 Uhr

Hallo,ich hatte eine Hallux OP. Derzeit ist alles...

von Janett

... noch ein wenig dick. Heute war ich zum verbinden beim Arzt, da wurde mir gesagt, das die Stelle entzündet ist. Ich bin jedoch nicht viel gelaufen. Der Arzt hat nun eine Flüssigkeit auf den Verband gemacht und meinen Fuß erneut verbunden. Ich soll wieder kommen. Meine Frage: Von was kann dies noch kommen? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Tromposespritzen habe ich noch für zwei Tage. Was kann ich noch tun, außer das Bein hochlegen? Liebe Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Janett, kleinere oberflächliche Entzündungen der Haut / des Gewebes können auch einige Zeit nach einer OP noch vorkommen, sind aber selten bedrohlich, wenn rechtzeitig Antibiotika eingenommen werden. Ernste Knocheninfektionen nach einer Hallux-OP habe ich selber noch nie erlebt. Im schlimmsten Fall kann natürlich alles Mögliche bis hin zu einer Blutvergiftung passieren, deswegen sind engmaschige ärztliche Kontrollen bei einer Entzündung so wichtig - dann kann man notfalls rechtzeitig einschreiten. Schonung ist bei einer Entzündung immer gut. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

13.03.2016 - 11:15 Uhr

Guten Tag, ich wurde am 07.03.2016 zum 2 Mal am...

von Patricia

... Hallux Valgus operiert wegen eines Rezidivs. Nun muss ich wieder den Vorfußentlastungsschuh tragen. Noch dazu sollte ich dringend für den Belastungs-EKG Fahrrad fahren, da dies aus beruflichen Gründen notwendig wäre. Ich habe versucht zu Hause mit dem Schuh Fahrrad zu fahren und es klappt super, allgemein bin ich also super fit mit dem Schuh und sogar ziemlich flott. ;-) Meine Frage: Darf man mit dem Vorfußentlastungsschuh denn Fahrrad (Ergometer) fahren? Grüße, Patricia

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Patricia, ich selber erlaube meinen Patienten nach einer Schonung alles zu tun, was mit dem Schuh möglich ist - also auch Fahrradfahren. Sicherheitshalber sollten Sie aber Ihren Operateur fragen, da nach einer Operation auch individuelle Faktoren zu beachten sind (z.B. Knochenfestigkeit etc.). Viele Grüße Adrian Wiethoff

12.03.2016 - 10:04 Uhr

Ich hatte am 02.12.2015 eine Hallux...

von Marita

... valgus-Operation am rechten Fuß. Zuerst war alles ok. Bei einer Röntgenaufnahme Anfang Januar sah auch alles noch gut aus, ich sollte lediglich noch eine Woche den Spezialschuh tragen; was ich auch tat. Der Fuß war noch geschwollen, weshalb ich außerdem eine Lymphdrainage und anschließend Krankengymnastik verschrieben bekam. Bei einer weiteren Röntgenaufnahme wurde dann festgestellt, dass sich die Schraube gelockert hat und der Knochen nun 3 mm offen ist. Dies wurde auch durch ein CT bestätigt. Erst sagte mir der Arzt, dass er so etwas noch nie gehabt hätte. Er meinte, er müsse nochmal operieren, er wolle aber vorerst noch einem Kollegen die Aufnahmen zeigen. Den Kollegen hat er jedoch nicht erreicht, woraufhin er meinte, dass er einen ähnlichen Fall habe und alles wieder von alleine zusammenwächst. Ich könne jetzt auch wieder normale Schuhe tragen. Was soll ich tun? Ich bin nun völlig verunsichert. Es wäre schön, wenn ich einen Rat von Ihnen bekäme. Danke.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Marita, Ihr Fall ist leider sehr schwer aus der Ferne zu beurteilen, da müsste ich Röntgenaufnahmen sehen (können Sie mir gerne per Email zukommen lassen, wenn Sie möchten) und eigentlich auch Ihren Fuß. Denn bei dem beschriebenen Befund sind u.U. beide Möglichkeiten (erneute OP und Belastung) denkbar bzw. vertretbar. Viele Grüße Adrian Wiethoff

12.03.2016 - 08:01 Uhr

Hallo zusammen, ich habe am 09.03.2016 eine OP an...

von Oso

... meinem recht Fuß gehabt. Meine Frage: Ist es normal, dass man nach 4 Tagen immer noch so schlimme Schmerzen hat? Ich habe so starke Schmerzen, dass ich nicht schlafen kann.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Oso, nein, meiner Erfahrung nach ist das nicht normal, hängt aber natürlich auch etwas davon ab, ob Sie (noch) Schmerzmedikamente nehmen oder nicht. Bitte sprechen Sie diesbezüglich Ihren Operateur an, er wird Ihnen sicher weiterhelfen können. Viele Grüße Adrian Wiethoff

10.03.2016 - 20:39 Uhr

Hallo, vielen Dank für die Antwort auf meine...

von Rosemarie

... Nachricht. Meine Bedenken, dass bei der Entfernung des ganzen Eisens nach 5 Jahren weitere Schäden angerichtet werden könnten, sind jedoch nicht ausgeräumt. Ist es möglich, dass Schrauben, Drähte und Stifte so eingewachsen sind, dass sie nicht so ohne Weiteres entfernt werden können? Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieser OP zustimmen soll und wende mich deshalb erneut an Sie. Vielen Dank und viele Grüße.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Rosemarie, ja, es ist schon möglich (aber selten), dass Schrauben etc. nur sehr schwer zu entfernen sind. In diesen Fällen kann man sie nur heraus bekommen, indem man sie "überbohrt", also praktisch ausfräst. Daher entfernt man ja normalerweise auch nur Metall, das stört. Und wenn es stört, geht es fast immer auch leicht raus oder kann zumindest notfalls einfach plan geschliffen werden, so dass es nicht mehr stört. Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.03.2016 - 21:33 Uhr

Hallo, ich hatte vor 5 Jahren zwei Hallux...

von Rosemarie

... Operationen am linken Zeh. Nach 4 Jahren empfahl mir der Arzt, der mich damals operiert hat, das Eisen zu entfernen, also die Schrauben, die Drähte sowie ein Seil, welche den Fuß zusammen halten sollten. Ich habe oft Schmerzen im Zeh und kann deshalb keine langen Strecken laufen. Der Zeh ist unförmig und dick. Kann denn nach so vielen Jahren das Eisen entfernt werden, ohne das weitere Schäden entstehen? Viele Grüße, Rosemarie

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 09.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Rosemarie, Schrauben / Drähte etc. könnten normalerweise theoretisch sogar schon nach wenigen Wochen wieder entfernt werden, also sobald der Knochen zusammen gewachsen ist. Sie haben dann keine Funktion mehr. Viele Grüße Adrian Wiethoff

02.03.2016 - 09:45 Uhr

Hallo, ich hatte Anfang September 2015 eine...

von Dani

... Hallux-OP an meinem zweiten Fuß. Im Gegensatz zum linken Fuß, hatte ich bereits Anfangs viel stärkere Schmerzen, trotz Schmerzmittel, welche ich bei der ersten Operation nicht hatte. Die angewandte Methode war bei beiden Malen Chevron. Aktuell sieht mein Fuß gar nicht gut aus: Das Gelenk ist viel dicker als am anderen Fuß, der große Zeh ist immer gekrümmt und steht bei flach aufliegendem Fuß nicht auf dem Boden. Außerdem habe ich teilweise sehr starke Schmerzen hinter dem Gelenk. Diese würde ich als stechend beschreiben. Gibt es eine Möglichkeit, den Fuß eventuell nochmal zu richten? Macht das denn Sinn?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Dani, 4 Monate nach der OP sollten Sie eigentlich längst schmerzfrei sein. Bevor über eine weitere OP nachgedacht wird, müsste aber erst einmal die Ursache der Fehlstellung und Ihrer Beschwerden herausgefunden werden. Es kommt vor, dass ein Fuß trotz korrekter OP manchmal etwas länger braucht, bis die Heilung abgeschlossen ist. Am besten, Sie stellen sich für eine zweite Meinung bei einem Fußchirurgen vor und lassen sich beraten. Eine Möglichkeit der Korrektur wird es im Zweifelsfall sicherlich geben. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.03.2016 - 22:35 Uhr

Hallo, ich hatte vor 3 Jahren am rechten großen...

von Sandra F.

... Zeh eine Operation wegen des Hallux in Verbindung mit einer Zyste. Nach 3 Jahren habe ich unterhalb des großen Zeh wiederkehrende Schmerzen wie damals, außerdem ist eine Schwellung zu sehen . Kann es sein, dass ich immer noch Probleme damit habe und ich mich ein weiteres Mal einer Operation unterziehen muss?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.03.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sandra, ja, das kann theoretisch sein. Lassen Sie sich am besten von einem Fußchirurgen untersuchen und beraten. Viele Grüße Adrian Wiethoff

21.02.2016 - 17:29 Uhr

Hallo, ich hatte am 11.01.16 eine Hallux Operation...

von Michaela P.

... rechts. Die 6 Wochen mit der Vorfuß-Entlastungsschiene sind nächste Woche vorbei. Dann gehe ich zum Röntgen. Darf ich wieder voll belasten, wenn da alles in Ordnung ist? Die OP war nicht bei demselben Arzt und die Nachbehandlung ging über meinen Hausarzt. Danke.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 21.02.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Michaela, ja, wenn auf den Röntgenaufnahmen alles in Ordnung ist, dürfen Sie voll belasten. Viele Fußchirurgen verzichten übrigens auch auf diese Kontroll-Röntgenaufnahmen, da man es normalerweise merken würde (subjektiv und objektiv), wenn es etwas nicht in Ordnung wäre. In so einem Fall könnte man dann immer noch Aufnahmen machen. Viele Grüße und viel Freude beim Laufen ohne Verbandschuh Adrian Wiethoff PS: Die ersten Tage in normalen Schuhen können manchmal etwas unangenehm sein, weil sich der Fuß erst wieder an die volle Belastung gewöhnen muss. Das wäre also kein Grund zur Sorge.

20.02.2016 - 19:03 Uhr

Guten Abend, meine Diagnose: Hallux valgus...

von Helga S.

... beidseitig; Hammerzeh D2 + D3 links; Arthrose im Großzehengrundgelenk. Die OP soll nach Keller-Brandes D1 + OP nach Hohmann D2+D3 links, durchgeführt werden. Könnten Sie mir über die verschiedenen OPs eine Aufklärung geben? Vielen Dank und Grüße.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 21.02.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Helga, das präoperative Aufklärungsgespräch ist klar definierte Aufgabe Ihres Operateurs, es kann, darf und sollte hier von mir nicht ersetzt werden. Ausführliche Informationen zu den von Ihnen erwähnten OP-Methoden finden Sie im Internet zuhauf, u.a. auch auf der Seite der Gesellschaft für Fußchirurgie (http://www.gesellschaft-fuer-fusschirurgie.de/fuer-patienten/fuss-info.html). Ob nun speziell die sich auf dem Rückzug befindliche Keller-Brandes-OP bei Ihnen optimal ist, hängt von vielen Faktoren ab, die aus der Ferne kaum beurteilt werden können - ich selber verwende sie nur noch in seltenen Fällen. Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

13.02.2016 - 17:54 Uhr

Guten Tag, bei mir ist der Knochen nicht...

von Maria M.

... zusammengewachsen. Kann die Platte trotzdem raus? Mein Arzt will sie entfernen. Mit freundlichen Grüßen, M.M.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.02.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Maria, spontan lautet meine Antwort zwar "im Normalfall eher nein", aber für so eine Entscheidung können viele Faktoren (wie zum Beispiel wo sich die Platte sich überhaupt befindet, was für Beschwerden Sie haben, ob eine Entzündung vorliegt, etc.) eine Rolle spielen, die ich ohne weitere Informationen leider nicht beurteilen kann. Ich gehe schwer davon aus, dass Ihr behandelnder Arzt seine Gründe haben wird, die Platte herausnehmen zu wollen. Daher möchte ich empfehlen, am besten einfach ihn selber zu fragen..!? Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.02.2016 - 11:46 Uhr

Guten Tag Herr Wiethof, ich wurde vor mehr als 11...

von Carola S.

... Jahren am Halux links und jetzt vor gut einem Jahr am Halux rechts operiert. Ich war jeweils bei unterschiedlichen Ärzten, aber es wurde immer die gleiche Methode angewandt (Austin). Der erste Arzt hat einen Nagel/ eine Schraube in den linken Fuß geschlagen und das Ende abgeknipst. Hin und wieder bereitet mir dieser Probleme, aber im Großen und Ganzen bin ich im linken Fuß schmerzfrei. Rechts wurde auch ein Nagel/ eine Schraube eingebracht, das Ende wurde aber verbogen. Der rechte Fuß war damals nach der OP sehr geschwollen (hier hatte ich auch keine Drainage), der Linke weniger. Eventuell lag dies an der Drainage? Jetzt habe ich das Problem, dass der rechte Fuß nach langen Spaziergängen ziemlich schmerzt und anschwillt. Ich gehe viel mit meinem Hund raus und trage Wanderschuhe und seit Jahren schon keinen Absatz oder enge Schuhe mehr. Seit der OP habe ich zudem auch kein Gefühl mehr am rechten Zeh und an der unteren Narbenseite. Ich weiß, dass es Zeit braucht, aber ein ganzes Jahr? Da, wo sich der Nagel/ die Schraube befindet, hat sich eine deutliche Beule gebildet. Diese Schmerzt natürlich. Die Narbe selbst war schnell und gut verheilt. So oft es geht, laufe ich ohne Schuhe, dies ist schmerzfreier. Mit Schuhen ist dies aber ein Desaster. Soweit zu dem Verlauf und wie es momentan aussieht. Was ich eigentlich wissen möchte: Wenn der Nagel entfernt wird, wie schnell bin ich danach wieder fit? Ist es gegebenenfalls möglich den anderen Nagel aus dem rechten Fuß zeitgleich zu entfernen? Ich bin ein ziemlicher Angsthase, was Narkosen angeht. Also ich gehe wirklich zitternd rein und wache dementsprechend auch zitternd wieder auf und möchte nicht unbedingt für jeden Fuß separat in Narkose gelegt werden. Ich habe jedoch gelesen, dass man hierbei nur betäubt wird? Was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann, da der Nagel ja unter der Haut sitzt. Freundliche Grüße, Carola S.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.02.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Carola, das Phänomen, dass ein operierter Fuß im Laufe des Tages anschwillt, kann durchaus (wenn man Pech hat) viele Monate bis zu einem Jahr andauern. Schmerzen sollten natürlich nicht mehr vorhanden sein, und der Verdacht liegt aufgrund Ihrer Beschreibungen nun nahe, dass es der Draht ist, der Ihren Fuß insgesamt nicht zur Ruhe kommen lässt. So eine Drahtentfernung ist normalerweise ein relativ kleiner Eingriff - erst recht, wenn der Draht nicht komplett im Knochen versenkt, sondern umgebogen ist. Daher ist es auch überhaupt kein Problem, diesen Eingriff in örtlicher Betäubung oder in Betäubung des Fußes durchzuführen. Eine Vollnarkose ist nicht nötig. Was die Nachbehandlung angeht, sind ein paar Tage Schonung gegen Schwellungen gut, das wäre es dann aber auch schon. Viele Grüße Adrian Wiethoff

05.02.2016 - 00:03 Uhr

Hallo, ich hatte am 5.11.2015 eine...

von Kathleen T.

... Hallux-Operation nach Chevron. Die Knochen wurden durchtrennt und mit einer Schraube fixiert. Der Knochen ist aber bis heute noch nicht zusammen gewachsen. Ich bin noch krank geschrieben, weil ich auf der Arbeit üblicherweise 10 Stunden stehe. Arbeiten kann ich erst wieder, wenn der Knochen zusammen gewachsen ist, oder? Ich vermute, dass er sich ansonst durch die Belastung verschiebt. Besteht das Risiko noch, oder kann ich wieder arbeiten gehen? Dankeschön.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 06.02.2016
Adrian K. Wiethoff

Hallo Kathleen, dass eine Chevron-Osteotomie nicht knöchern verheilt, ist meines Wissens (und auch meiner Erfahrung nach) eine absolute Rarität. Wurden mögliche Ursachen wie z.B. ein starker Vit. D-Mangel etc. schon abgeklärt? Unabhängig davon können Sie die Frage, ob Sie wieder arbeiten gehen können, eigentlich selber beantworten. Denn das ist abhängig davon, ob Sie irgendwelche Beschwerden haben und ob Sie mit Verbandschuh überhaupt arbeiten können, hängt also von Ihrem Job ab. Der Verbandschuh soll ja besondere Spitzenbelastungen gerade vermeiden, ansonsten ist eine gewisse (schmerzfreie) Beanspruchung aber für die Knochenheilung in einigen Fällen sogar eher förderlich. Viele Grüße Adrian Wiethoff

29.01.2016 - 22:40 Uhr

Wo kann der Hallux operiert werden? Können Sie mir...

von G. B.

... einen Arzt empfehlen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 30.01.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, bestimmte Ärzte empfehlen darf ich hier (außer vielleicht mich selber ;-) leider nicht. Wie im vorletzten Satz des Artikels erwähnt, würde ich mich als Patient in den Mitgliederlisten der GFFC und DAF nach zertifizierten Fußchirurgen umschauen und die Namen mit einem Arztbewertungsportal wie jameda abgleichen, wenn ich nicht eine persönliche Empfehlung z.B. über Bekannte bekäme. Eine sicherlich empfehlenswerte Spezialisierung auf die Vorfußchirurgie lässt sich dann ja auch den Homepages und den Bewertungen entnehmen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

29.01.2016 - 14:41 Uhr

Hallo, ich wurde Ende 2014 wegen eines Hallux...

von Sonja P.

... Valgus operiert, Arthrose war war bereits vorhanden. Der Hallux wurde entfernt und ich bekam zwei Schrauben in meinen Fuß. Im Juli 2015 wurden die Schrauben entfernt, weil es immer schlimmer wurde und ich nicht richtig laufen konnte. Bei derselben Op wurden mir dann zwei Klammern eingesetzt. Diese waren aber so tief im Gelenk drin, dass ein Laufen ohne Schmerzen nicht mehr möglich war. Im Dezember 2015 wurde ich also erneut operiert, die Klammern wurden entfernt sowie ein Stück Gelnk. Es wurden mir vier Kirschnerdrähte eingesetzt, d.h. eine komplette Zehversteifung wurde vorgenommen. Gestern wurde mir dann der Draht entfernt, weil dieser schon etwas hinausragte. Heute war ich erneut beim Röntgen und es wurde mir mitgeteilt, dass ich weiterhin diesen Vorfuß-Entlastungsschuh tragen muss, weil die Knochen immer noch einen Spalt aufweisen. Dieser ist scheinbar noch immer nicht zusammengewachsen. Im März müssen aber defintiv die restlichen Drähte gezogen werden, weil dann die drei Monate vorbei sind. Können Sie mir vielleicht sagen, was geschieht, wenn bis dahin der Knochen immer noch nicht zusammengewachsen ist? Ich trage dieses Schuh jetzt schon seit Anfang Dezember und so langsam habe ich keine Lust mehr, zumal ich diesen eigentlich nur 6-8 Wochen tragen sollte.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.01.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Sonja, ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, ob nun das Großzehengrundgelenk bei Ihnen komplett versteift wurde. Denn dann wären meistens eher Schrauben oder Platten angebracht als Drähte, die wieder gezogen werden und die nicht sehr viel Stabilität geben. Wenn es sich um eine Versteifung handelt, kann man schauen, ob der Knochen wenigstens langsam zusammen wächst. Dann braucht es einfach noch Geduld. Wenn sich aber nicht tut, kann noch einmal operiert werden. Wurde bei Ihnen schon der Vitamin D-Spiegel im Blut bestimmt? Ein zu niedriger kann die Knochenheilung negativ beeinflussen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

21.01.2016 - 21:22 Uhr

Ich möchte auch mal etwas Positives schreiben, da...

von Jennifer

... man dazu fast nur Negatives findet. Ich wurde am 05.11.2015 nach Chevron und Akin operiert und ich bin nach 4 Wochen wieder Arbeiten gegangen. Nach 5 Wochen hab ich schon wieder in die ersten normalen Schuhe gepasst. Schmerzen hatte ich natürlich auch, hab es mir aber viel schlimmer vorgestellt. Auch heute kommt es nochmal vor, dass es Mal zwickt, aber ich finde das ist in Ordnung, weil es ist auch kein kleiner Eingriff. Es gehört ne Menge Geduld dazu, aber in den meisten Fällen lohnt es sich wirklich. Nächstes Jahr kommt der andere Fuß dran.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.01.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Jennifer, über Ihren Kommentar freue ich mich besonders, denn solch ein positiver Verlauf wie bei Ihnen ist heutzutage ja eigentlich eher die Regel und nicht die Ausnahme - wenn auch im Internet wesentlich mehr zu Komplikationen zu finden ist, weil ohne Probleme selten Fragen auftauchen... Viele Grüße Adrian Wiethoff

07.01.2016 - 18:02 Uhr

Guten Abend, ich wurde vor 6 Wochen wegen Hallux...

von Patricia

... Valgus operiert. Ich sollte die Zeit nach der OP eine Schiene tragen, was ich auch die ganze Zeit getan habe. Der Zeh war anfangs gerade. Nun, wenn ich mir den Zeh so anschaue, ist er wieder in seiner vorherigen Position und er schmerzt. Mir wurde eine Schraube eingesetzt und am Ballen ein Stück abgesägt. Ich habe mich in den 6 Wochen einmal leicht am Zeh gestoßen. Liegt es evtl. am Stoß, dass der Zeh wieder schief ist, oder woran kann es liegen? LG

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.01.2016
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Frau Patricia, die Ursachen für so ein sogenanntes Frührezidiv können vielfältig sein und reichen von fehlerhafter Diagnosestellung, über fehlerhafte Auswahl der am besten geeigneten OP-Methode, bis hin zu durch Patienten versehentlich herbeigeführte Verletzungen durch Stolpern, Stoßen etc.. In einigen (allerdings sehr seltenen) Fällen bleiben die Ursachen aber auch schleierhaft und selbst erfahrene Fußchirurgen können dann erst im Nachhinein feststellen, dass eine andere OP-Methode, von denen es unzählige gibt, wohl vielleicht doch besser geeignet gewesen wäre. So oder so ist es sicher sinnvoll, die Hallux-Schiene noch 1-2 Monate zu tragen. Sie kann die Sache durchaus noch positiv beeinflussen! Wenn sich dauerhaft keinerlei Besserung einstellt, hilft leider nur eine erneute OP. Viele Grüße und gute Besserung, Adrian Wiethoff

22.12.2015 - 16:13 Uhr

Hallo, ich bin am 14.10.15 am Fuß operiert worden...

von Kerstin K.

... und zwar sind mir beide Seiten am Fuß aufgeschnitten worden. In der rechtesn Seites des Fußes befinden sich 2 Schrauben und in der linken Seite eine. Mein Fuß ist immer noch stark geschwollen, sodaß ich nur extrem breite Schuhe tragen kann. Habe auch noch Schmerzen. Ist das normal und wie lange wird das noch dauern? LG

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 23.12.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Kerstin, je nach Umfang des Eingriffs können Schwellungen manchmal viele Monate anhalten, ohne dass das ein Grund zur Beunruhigung wäre. Meine Empfehlung ist in so einem Fall neben Lymphdrainage das Tragen von Kompressionsstrümpfen, die es in verschiedenen Stärkegraden gibt. Wenn allerdings noch ständige Schmerzen bestehen, sollte m.E. mit Röntgenaufnahmen überprüft werden, ob alles vernünftig verheilt ist. Viele Grüße, gute Besserung & frohe Weihnachten Adrian Wiethoff

19.12.2015 - 21:50 Uhr

Hallo, ich bin im Januar dieses Jahres am linken...

von S.M.

... Fuß (Hallux valgus) operiert worden. Nun, nach fast einem Jahr, habe ich das Gefühl, dass es nicht besser wird. Die Schiefstellung des Zehes hat sich meiner Meinung verschlechtert und richtig beugen kann ich ihn auch nicht. Bin im Verkauf tätig und habe somit manchmal nach einem langen Arbeitstag schmerzen im Zeh. Kann es sein, dass ich mich erneut unters Messer legen muss oder kann ich mein Problem mit Krankengymnastik in den Griff bekommen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.12.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, eine seriöse Beurteilung Ihres Problems kann ich ohne persönliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen leider nicht geben. Allerdings gilt in der Fußchirurgie ein Jahr als "magische Grenze": Spästestens bis dahin sollten mehr oder weniger alle Probleme nach einer OP behoben bzw. verschwunden sein, sonst ist leider erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass nur eine weitere Operation hilft. Mir freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

05.12.2015 - 15:45 Uhr

Hallo, Ich habe am 19.10.2015 am linken Fuss eine...

von Angel2104

... Hallux Valgus Operation gehabt, aufgrund dessen dass ich Krallenzehen hatte und der Großzeh deformiert war. Nach der Operation hatte ich ein brennendes und drückendes Gefühl in diesem Fuß. Sollte auch alle 2-3 Tage einen Verbandswechsel bekommen, das wurde allerdings nur einmal die Woche gemacht. Nachdem die vier Wochen um waren, wurden die Drähte gezogen und danach sollte ich laufen können wie früher, aber Pustekuchen - die Zehen am linken Fuß sind steif genau wie der Mittelfußknochen, kann kaum noch laufen, habe starke Schmerzen, der Fuß wird ständig blau und extrem dick, sodass ich nicht einmal aus meinem Schuh raus komme. Ist das normal?!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.12.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo, eine Beurteilung aus der Ferne ist schwierig, da ich viele Fakten nicht kenne (z.B. welche OP-Methoden angewandt wurden, ob die Drähte bei den Krallenzehen bis in die Mittelfußknochen gingen oder nicht etc.) Abhängig davon, wie viele Mittelfußknochen operiert wurden, kann man kaum erwarten, schon nach vier Wochen wieder problemlos in allen Schuhen laufen zu können, der Fuß muss sich nach der Zeit im Verbandschuh ja erst einmal wieder an das normale Laufen gewöhnen, auch wiederkehrende Schwellungen sind im Bereich des Normalen. Starke Schmerzen sollten aber sicher nicht bestehen, das ist sicher nicht normal. Meine Empfehlung wäre daher, sich entweder bei dem Operateur noch einmal vorzustellen, oder sich eine zweite Meinung einzuholen. Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

03.12.2015 - 02:14 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, am 02.07. wurde ich...

von Alice

... am Hallux Valgus links operiert. Die OP verlief ganz gut. Nach über drei Monate bekam ich Krankengymnastik, denn den Zeh kann ich nicht mehr richtig bewegen. Dieser ist wie steif. Bewegungsgrad 30%. Nach 12 Terminen bei der Krankengymnastik kann ich sagen, es hat sich nur minimal verbessert. Jetzt kommt es aber jeder Schritt im Schuh schmerzt. Die Schmerzen sind nun schlimmer als vor der OP. Jetzt wird mir eine erneute OP empfohlen. Hier sollen nun Verklebung, Verwachsungen oder die Verkapslung gelöst werden. Ich habe aber große Angst, dass nach dieser OP alles noch schlimmer wird. Bringen solche zweite OPs was? Sind diese ratsam? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 06.12.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Alice, ob eine solche Operation erfolgsversprechend ist, hängt meiner Erfahrung nach insbesondere vom Zustand des Gelenks hinsichtlich arthrotischer Veränderungen ab. Bei schon sehr stark verschlissenen Gelenkflächen (Arthrose) ist es machmal erfolgsversprechender, das Gelenk zu versteifen. Dann hat man zwar auch nicht mehr Beweglichkeit, aber wenigstens keine Schmerzen mehr und ist mobiler, als es sich anhört. Bei nicht stark verschlissenen Gelenken hingegen ist so ein Eingriff schon erfolgsversprechend. Viele Grüße Adrian Wiethoff

25.11.2015 - 09:35 Uhr

Seht geehrter Herr Dr. Wiethoff, vor sieben...

von Nicole

... Wochen wurde ich am Hallux valgus links operiert nach der Methode nach Chevron mit Kapselplastik und einer Stahlschraube. Diese Woche wurde ein Röntgenbild erstellt, auf dem die Fraktur noch flau sichtbar ist. Ich trage nach wie vor einen Vorfußentlastungsschuh und darf nur mit 20 kg belasten. Meine Frage: liegt das noch im Rahmen, dass ich nicht voll belasten darf? Denn ich höre und lese überall, dass die Patienten schon nach sechs Wochen wieder normal laufen können. Vielen Dank für Ihre Antwort

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 25.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Nicole, ich selber halte es wie die meisten mir bekannten Fußchirurgen so, dass meine Patienten nach einer "normalen" Hallux-OP direkt im Verbandschuh voll belasten dürfen, wobei der Schuh etwa 4 Wochen lang getragen wird. Warum das bei Ihnen nicht so gehandhabt wird, kann individuelle Ursachen haben (wie z.B. sehr weiche Knochenqualität, verzögerte Knochenheilung etc.) oder auch an den Vorlieben Ihres Operateurs liegen. Ich schlage vor, dass Sie sich bei ihm diesbezüglich erkundigen, er wird Ihnen bestimmt Gründe nennen können. Viele Grüße Adrian Wiethoff

23.11.2015 - 16:12 Uhr

Seit 12 Wochen immer noch Schmerzen am Zeh, ich...

von Astrid

... weiß nicht was ich noch machen soll.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 23.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Astrid, vielleicht habe ich mich in den letzten beiden Antworten auf Ihre Fragen nicht deutlich genug ausgedrückt: Meine Empfehlung ist, zu einem Fußchirurgen zu gehen. Dort wird Ihnen sicherlich geholfen werden können. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

17.11.2015 - 23:28 Uhr

Ich habe immer noch Schmerzen am Zeh, es sind...

von Astrid

... jetzt schon 11 Wochen und die Schmerzen hören nicht auf. Er ist über dem Gelenk gebrochen. LG Astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 18.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Astrid, wie ich Ihnen schon am 11.11. schrieb, kann ich Ihnen ohne Röntgenbilder leider keine Empfehlung geben. Wenn Sie nun schon elf Wochen Beschwerden wegen des Bruchs haben, spricht allerdings sehr viel dafür, dass eine Operation sinnvoll bzw. notwendig ist. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

15.11.2015 - 10:46 Uhr

Guten Tag, ich wurde am 04.11.2015 am Hallux mit 3...

von Yvonne

... Implantaten operiert. Ich habe heftige Schmerzen, die nur mit ibu paracetamol und tramal zu ertragen sind. Am 06.11 wurde ich entlassen und es wird nur schlimmer mit den Schmerzen. In dem Entlastungsschuh komme ich erst gar nicht rein, um die Sache nicht noch mehr zu verschlimmern. Das einzige, was ich tue ist auf die Toilette mit Krücken zu gehen und wenn ich zurück bin und das Blut in den Fuß schießt, dann kann ich nur noch vor Schmerzen aufschreien. Bin nur am weinen, weil die Schmerztabletten nicht recht wirken. Ingwerknolle und Arnika zeigen auch nicht ihre gewünschte Wirkung. Was kann ich denn noch tun, um die Schmerzen zu lindern bzw das es aufhört wehzutun? Mfg

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Yvonne, so starke Schmerzen fast zwei Wochen nach einer Hallux-OP sind meiner Erfahrung nach zumindest äußerst (!) ungewöhnlich, Tramal wird hier meistens nur in der ersten Nacht gebraucht. Wenn schon abgeklärt wurde, ob die knöcherne Stellung nach wie vor in Ordnung ist (d.h. dass sich nicht etwa nach der OP etwas verschoben hat oder ausgebrochen ist), sollte man m.E. auch an seltene Phänomene wie z.B. einen sogenannten Morbus Sudeck / ein CRPS denken. Auf der anderen Seite ist natürlich das Schmerzempfinden bei jedem Menschen anders und vielleicht helfen Ihnen ja auch konsequentes Hochlagern, Kühlen und Kompressionsverbände, falls noch nicht angewendet. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

13.11.2015 - 11:49 Uhr

Hallo, habe vor 18 Monaten eine Hallux-Operation...

von Gabi

... hinter mir. Nach gestern wurde ich operiert, der Arzt hat mir eine Titanschraube entfernt, die an den Knochen gedrückt hat. Er hat den Knochen abgeschliffen und sauber gemacht. Meine Frage ist: Ich habe starke Schmerzen, wenn ich mit dem Extra-Schuh gehe habe ich auch Schmerzen. Ist das normal oder darf ich nicht viel drauf stehen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 13.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Gabi, wenn man zu wenig Schmerzmittel einnimmt, können besonders die ersten beiden Tage nach einer Knochen-OP schon recht schmerzhaft sein. Ich empfehle daher immer, in diesen 48h sehr großzügig mit der Einnahme zu sein, so dass man nach Möglichkeit praktisch kaum oder gar keine Schmerzen hat. Ansonsten ist es auch gegen Schmerzen von Vorteil, wenn man in der ersten Woche wenig läuft und viel hochlagert und kühlt. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

11.11.2015 - 20:51 Uhr

Ich bin genau vor 1 Jahr am rechten Zeh operiert...

von Elke

... worden, und habe immer noch ein Taubheitsgefühl im rechten Zeh, und bewegen kann ich ihn auch sehr schlecht. Am Abend, wenn ich zur Ruhe komme, wird der Zeh steif und sehr hart. Ich weiß nicht, ob das normal ist! Mein Arzt hat mir im März 2015 die Schraube entfernt und meinte es würde besser werden, aber es wird nicht besser! Leider - woran kann es liegen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 13.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Elke, je nachdem, wo der Zeh taub ist, kann es sich entweder um eine Verletzung / Durchtrennung eines Nerven handeln, oder z.B. um eine Einengung durch Narbengewebe. Diese bekommt man mit einer kleinen OP oft in den Griff. Warum der Zeh noch so steif ist, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. In Frage kommen hier z.B. auch Vernarbungen. Wenn das Gelenk allerdings vor der OP schon stark verschlissen war, darf man bezüglich der Beweglichkeit leider von einer gelenkerhaltenden OP nicht zu viel erwarten. Ich schlage vor, dass Sie sich eine zweite Meinung einholen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.11.2015 - 07:05 Uhr

Ich war bei Arzt, er hat festgestellt, dass über...

von astrid

... dem Zehgelenk gebrochen ist. Wie wird das behandelt, muss das auch operiert werden oder bekommt man nur einen Gips?LG astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Astrid, es tut mir leid, aber diese Frage kann ich Ihnen nicht einfach so beantworten: Die Behandlung eines Bruchs ist abhängig davon, welcher Knochen gebrochen ist, wie er gebrochen ist, ob ein Gelenk betroffen ist, etc. etc.. Also aus der Ferne ohne Röntgenbilder nicht zu beurteilen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

04.11.2015 - 13:52 Uhr

Habe vor 17 monaten bei einer Halluxoperation am...

von Gabi

... rechten Fuß 3 Titanschrauben eingesetzt bekommen. Seit 5 Monaten hab ich Schmerzen am Fuß - ein ziehen vorne an der großen Zehe, Krämpfe an der mittleren Zehe, wenn ich gehe. Der Arzt will mir die vorderste Titanschraube entfernen, die zwei anderen sind gut eingewachsen. Tut das weh und wie lange kann ich nicht darauf stehen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Gabi, normalerweise ist eine Schraubenentfernung ein sehr kleiner Eingriff, der auch danach praktisch nicht weh tut (1-2 Tage Ibunprofen vielleicht). Belasten darf man im Normalfall sofort, weil der Knochen ja schon lange verwachsen ist, die Schraube also keine Funktion mehr hat. Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.11.2015 - 19:58 Uhr

Ich war bei meinem Arzt und er sagte das ist nicht...

von Astrid M.

... schlim, ich soll mich gedulden und es kann noch dauern mit meinen Fuß. LG Astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 02.11.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Astrid, wie gesagt: Dass ab und zu mal ein Ziehen oder leichte Schmerzen auftreten, kann ein paar Monate (in sehr seltenen Fällen sogar ein Jahr lang) andauern. Bei dauerhaften oder starken Schmerzen empfehle ich aber, sich dann doch mal eine zweite Meinung einzuholen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

25.10.2015 - 02:39 Uhr

Jetzt sind 7 Wochen vergangenen und die Schmerzen...

von Astrid

... sind immer noch da. Was kann ich tun? LG Astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 26.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Astrid, dass ab und zu mal noch Beschwerden bestehen, ist normal. Alleine der Knochen braucht ja schon 6 Wochen, um einigermaßen abzuheilen. Wenn Ihre Schmerzen aber dauerhaft sind, sollten Sie sich bei Ihrem Operateur vorstellen bzw. eine zweite Meinung einholen, vielleicht stimmt ja irgendetwas nicht. Viele Grüße Adrian Wiethoff

20.10.2015 - 08:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, Ich habe vor neun...

von Pia

... Wochen eine Hallux valgus Operation am linken Fuß gehabt. Mir wurde eine Magnesiumschraube eingesetzt, es war auch alles super, doch jetzt bin ich beim laufen irgendwie falsch aufgekommen und habe nun starke Schmerzen am Mittelfuß oder Mittelzeh. Selbst die kleinste Berührung schmerzt. Wissen Sie woran das liegen kann, kann diese Schraube gebrochen sein? Liebe Grüße Pia

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Pia, die verwendeten Schrauben (egal, ob aus Magnesium oder nicht) haben normalerweise nach 9 Wochen praktisch keine Funktion mehr, da der Knochen dann in den meisten Fällen schon fertig verheilt ist. Daher können Sie theoretisch auch nur brechen, wenn der Knochen bricht oder eben noch nicht verheilt sein sollte. Woher nun Ihre Schmerzen kommen, kann aus der Ferne leider nicht von mir beurteilt werden, stellen Sie sich am besten zur Kontrolle bei Ihrem Operateur vor. Viele Grüße und gute Besserung Adrian wiethoff

16.10.2015 - 15:35 Uhr

Mein linker Fuß wurde 1 mal operiert (1997) und...

von Birgit W.

... der rechte schon 2 mal (1987 und zuletzt 2014) und seitdem habe ich unter dem rechten Fuß richtige Schmerzen! Die Orthopädin sagt, das ist eine Dornwarze, aber die Haut-Ärztin sagt, das ist der Knochen von oben! Also lies ich mich operieren, aber nix aber auch rein gar nix hat sich geändert, außer noch mehr Schmerzen! Die Orthopädin sagt immer noch, das ist eine Dornwarze, aber der Hautarzt sagt immer noch, das ist der Knochen! Habe echt die Schnauze voll und verliere das Vertrauen in die Ärzte! Wer hat nun Recht? Habe unter dem Fuß Schmerzen ohne Ende und muss beruflich 8 bis 10 Stunden laufen! Würde Ihnen gerne Fotos schicken.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 18.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Frau W., danke für Ihre Anfrage. Es könnte durchaus sein, dass beide Ärzte recht haben, denn Dornwarzen entstehen meistens an Stellen, die erhöhter Druckbelastung ausgesetzt sind. Wenn man an diesem Druck nichts ändert (durch Einlagen oder eine OP am Knochen), können Sie nach einer Entfernung neu entstehen - oder die Narben können ähnliche Schmerzen wie zuvor verursachen. Senden Sie mir gerne Fotos an wiethoff [at] ars.pedis.de zu. Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

16.10.2015 - 01:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, ich wurde vor...

von Daniela

... einer Woche nach Scarf operiert und es verlief alles gut. Es wurde der Knochen durchtrennt und eine Titanschraube verwendet. Ich habe einen Verbandschuh und Unterarmgehstützen. Wann darf ich ohne Gehstützen im Haus laufen mit dem Schuh? Wenn ich die Ferse aus Versehen mal belastet habe, hatte ich keine Schmerzen. Daher die Frage ob ich nachts eine Schiene tragen sollte? Viele Grüße Daniela

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Daniela, ich lasse meine Patienten nach einer Scarf-Operation des Hallux valgus üblicherweise ohne Gehstützen im Verbandschuh vollbelasten. Dass Sie Gehstützen verwenden sollen, wird wahrscheinlich nun entweder daran liegen, dass Ihr Operateur dies generell so hält, oder aber daran, dass er speziell bei Ihnen so entschieden hat, weil Ihre Knochenfestigkeit für eine direkte Vollbelastung zu schwach gewesen ist. Auch ob Patienten nach der OP eine Schiene tragen sollen oder nicht, mache ich selber individuell vom Fall abhängig, einen Standard gibt es da nicht. So leid es mir tut: Am besten wäre es also, wenn Sie sich mit Ihren Fragen direkt an Ihren Operateur wenden würden! Viele Grüße Adrian Wiethoff

12.10.2015 - 21:53 Uhr

Guten Abend Herr Dr. Wiethoff, ich wurde am...

von Caro

... 01.07.2015 am Hallux Valgus rechts (mit Arthrose) operiert. Mein Arzt sagte mir, dass durch die OP (Keiltektomie, versenkte Titanschraube) danach der Gelenkspalt auch etwas größer wird und der Druck durch den schiefen Zeh (leichte bis mittelschwere Deformierung / durch Senk-/Spreisfuß u. angeborene Bindegewebsschwäche). Ist alles gut gelaufen, der Zeh ist gerade, jedoch jetzt ein klein wenig kürzer als vorher. Mein Problem ist nun, dass ich immer noch nicht richtig abrollen kann und dadurch Schmerzen beim Laufen habe. Das Gelenk fühlt sich steif an und der große Zeh ist nicht so beweglich wie vorher. Letzten Freitag hatte ich einen "Nachsorgetermin" und erzählte von den Schmerzen. Ich bekam eine Cortisonspritze direkt ins Gelenk, was aber nicht viel geholfen hat, da die Schmerzen immer noch da sind. Habe in vier Wochen wieder einen Termin um "zu sehen, was man noch machen kann". Also ich habe so langsam das Gefühl, dass die OP misslungen ist und der Arzt (obwohl er es wusste und schon Jahre vorher diagnostiziert hat) die Arthrose beim Operieren außer Acht gelassen hat. Was meinen Sie? Sollte ich mir eine Zweitmeinung bei einem Fußspezialisten einholen? Oder ist evtl. eine zweite OP notwendig? Habe jetzt nach der OP größere Schmerzen als vorher und damit kann und werde ich mich nicht abfinden.Vielen Dank vorab für Ihre Rückantwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 15.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Caro, danke für Ihre Nachricht. Dass bei Ihrer OP wohl eine leichte Verkürzung des Mittelfußknochens durchgeführt wurde (um den Gelenkspalt zu vergrößern) und eine Cheilektomie erfolgte, lässt darauf schließen, dass die Arthrose durchaus beachtet wurde - denn diese Eingriffe finden üblicherweise gerade wegen einer Arthrose statt. Leider kann man in vielen Fällen bei arthrotischen Gelenken erst während der OP sehen, wie schlimm es wirklich um den Knorpelbelag bestellt ist. Bei fortgeschritteneren Fällen ist eine gelenkerhaltende Operation daher leider nur noch ein Rettungsversuch, um eine direkt versteifende Operation zu vermeiden oder wenigestens hinauszuzögern, die ja die Alternative wäre (und sich viel schlimmer anhört, als sie letztendlich ist). Eine weitere Meinung einzuholen schadet nie, es kann durchaus sein, dass eine weitere Operation irgendwann erforderlich wird. Auf der anderen Seite möchte ich Sie auch ein wenig beruhigen, denn bevor man ein endgültiges OP-Ergebnis erwarten kann, sollten 6-12 Monate vergehen, in denen sich erfahrungsgemäß auch noch einiges zum Positiven wandeln kann! Viele Grüße Adrian Wiethoff

05.10.2015 - 21:40 Uhr

Es sind schon 5 Wochen seit meiner Operation am...

von Astrid

... Fuß vergangen. Ich habe immer noch Schmerzen. LG Astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 08.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Astrid, das tut mir leid für Sie. Was ist denn der Grund dafür? Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.10.2015 - 09:13 Uhr

Guten Tag. Vor 4 Tagen wurde mein hallux Valgus...

von Linda B.

... operiert, Chevron Osteotomie. Trotz starker Schmerztabletten schmerzt besonders Nachts der Fuß, weniger die Schnittstelle. Der ganze Fuß und Knöchel brennt höllisch. Ist das normal? Ich lagere den Fuß fast ausschließlich nach oben und kühle viel. Mit freundlichen Grüßen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.10.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, "höllische Schmerzen" und starkes Brennen vier Tage nach einer Hallux-OP sind meiner Erfahrung nach überhaupt nicht normal - besonders nicht, wenn sogar der ganze Fuß betroffen ist. Eine Ursachenabschätzung ist aus der Ferne natürlich nicht möglich, am wahrscheinlichsten könnte eine Entzündung oder eine nervales Problem sein. Ich denke, Sie sollten sich am besten kurzfristig bei Ihrem Operateur vorstellen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

19.09.2015 - 09:46 Uhr

Guten Tag! Da ich hochgradige Arthrose in den...

von Sylvia Schevemann

... Füßen habe, wurde ich vor einem Jahr am Fuß (Hallux valgus) operiert. Danach noch weitere 5 mal. Gründe: Es lösten sich Schrauben und Keime. Letztlich wurde ein kleiner Knochen aus der Hüfte entnommen und am Fuß eingepflanzt. Während dieses Jahres war die Wunde für ein paar Tage zu. Jedoch nach Tragen eines Sportschuhes ging die Wunde wieder auf. Nachträglich bekam ich Einlagen und bekam in den Schuhen sogenannte Rollen eingearbeitet. Leider konnte ich auch darin nicht gehen und die Wunde ist immer noch offen und der Fuß geschwollen. Ich habe kein Diabetes. Was kann die Ursache sein? Herzliche Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 21.09.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Frau Schevemann, das lässt sich pauschal aus der Ferne leider kaum beurteilen, da viele Ursachen in Frage kommen können. Um eine genauere Einschätzung Ihres Problems geben zu können, dürfen Sie mir gerne Fotos und Röntgenaufnahmen an wiethoff@ars-pedis.de senden. Ich werde Ihnen dann zeitnah antworten! Viele Grüße Adrian Wiethoff

27.08.2015 - 10:01 Uhr

Lieber Herr Dr. Wiethoff, ich kann durch meinen...

von Karin B.

... Hallux nur noch breite Schuhe tragen, da ich sonst starke Schmerzen habe. Ich möchte gerne nachfragen, ob die OP von der Krankenkasse übernommen wird? Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen. Schöne Grüße aus Köln Karin Barber

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.08.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Frau Barber, bei sichtbarer Fehlstellung und / oder Beschwerden wird die Operation des Hallux valgus von den Krankenkassen übernommen. Bei mir selber allerdings leider nur von den Privatversicherungen, da es sich hier um eine Privatpraxis handelt. Viele Grüße aus der Nachbarstadt Adrian Wiethoff

26.08.2015 - 11:57 Uhr

Hallo Herr Wiethoff, ist es ratsam, einen...

von Carina

... mittelschweren Hallux valgus (immer gerötet durch Druckstellen, ab und an stechende Schmerzen) zu operieren, obwohl die Schmerzen zu ertragen sind? Bei all den Berichten von schlimmeren Schmerzen nach der OP, drückenden Drähten und tauben Zehen überlege ich mir derzeit, ob ich das Risiko wirklich eingehen sollte. Stimmt es, dass frühzeitig zur Operation geraten wird, weil sich sonst Arthrose entwickeln kann? Ich bin hin und her gerissen, da der Eingriff, sollte er nötig sein, bereits in den nächsten Wochen stattfinden soll/kann. Vielen Dank für Ihre Antwort!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 26.08.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Carina, dass sich eine Arthrose durch die Fehlstellung entwickelt, ist einer der Gründe, heutzutage lieber früher als später zu operieren - außerdem sind die Operationen meistens weniger aufwändig. Wenn man schon tägliche Beschwerden hat, sollte man sich auch vor Augen führen, dass diese ja normalerweise im Laufe der Monate / Jahre eher zu- als abnehmen, also eine OP wahrscheinlich irgendwann ohnehin durchgeführt werden muss. Was die von Ihnen erwähnten Komplikationen angeht, darf man zumindest etwa entwarnen: Schlimmere Schmerzen als vor der OP sind (zumindest in geübter Hand) eine Ausnahme und wenn, dann mit einem weiteren Eingriff meistens in den Griff zu bekommen. Dauerhaft taube Zehen würden auf eine versehentliche Nervendurchtrennung hindeuten. Die gilt es selbstverständlich zu vermeiden, das sollte also ebenfalls eine Rarität sein. Auf drückende Drähte kann bei vielen OP-Methoden verzichtet werden, häufiger werden Schrauben verwandt, die komplett im Knochen versenkt werden. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

25.08.2015 - 13:17 Uhr

Hallo, ich bin sehr verzweifelt. Ich wurde vor 5...

von Jasmin

... Wochen am Hallux operiert. Schmerzen habe ich kaum welche, jedoch konnte man schon zwei Tage nach der OP sehen, dass der Zeh nicht gerade ist, sondern immer noch nach rechts zeigt. Zwar nicht so schlimm wie vorher aber gerade geworden ist der Zeh nicht. Ein Orthopäde sagte zu mir heut zu Tage hat man keine geraden Füße. Diese Aussage fand ich nicht hilfreich. Nun weiß ich nicht weiter, hoffe sie können mir helfen. Lg

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 25.08.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Jasmin, um mir ein genaues Bild machen zu können, müsste ich natürlich Fotos und Röntgenbilder von vor und nach der OP sehen (können Sie mir gerne bei Gelegenheit zumailen, wenn Sie möchten). Wenn es sich nicht um ein knöchernes Problem handelt, sondern "nur" um ein Weichteilproblem, lässt sich durch das Tragen einer Hallux-Schiene in den ersten Wochen bis Monaten u.U. noch eine Verbesserung erzielen. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

09.08.2015 - 18:34 Uhr

Bin 2009 am linken Hallux operiert worden. Jetzt...

von ari01

... fängt es wieder an zu schmerzen, wird ziemlich rot und drückt sich auch wieder raus. Muss das wieder operiert werden? Danke für eine Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 10.08.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo, ein "Muss" gibt es in der Vorfußchirurgie selten. Wenn Sie aber wieder dauerhafte Beschwerden haben, ist es sicherlich ratsam, sich von einem Fußspezialisten untersuchen und beraten zu lassen. Evtl. wird dann auch eine erneute OP empfohlen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

31.07.2015 - 19:21 Uhr

Hallo, ich hatte am 13.04.2015 eine Fuß OP an...

von Sabrina

... beiden Füßen nach Akin/Ramanzadeh und frage mich nun, ab wann ich Schuhe mit 5cm Absatz tragen darf (nur für ein paar Stunden auf einer Hochzeit). Viele Grüße

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 05.08.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Sabrina, meiner Ansicht und Erfahrung nach spricht schon nach 6 Wochen nichts dagegen, ab und zu mal wieder Schuhe mit Absatz zu tragen. Selbstverständlich sollte man sich aber zu nichts zwingen, wenn es noch etwas schmerzen sollte. Viele Grüße Adrian Wiethoff

30.07.2015 - 09:35 Uhr

Hallo, ich wurde am 10.07 wegen Hallux Valgus am...

von Serpil

... rechten Fuß operiert. Eigentlich verheilt alles gut, die OP ist auch gut verlaufen und Schmerzen habe ich auch nur leicht. Mir kommt es nur vor als würde die Schwellung sehr sehr langsam zurückgehen. Was kann ich noch Zusätzliches machen damit die Schwellung "schneller" zurückgeht? Ich laufe nicht viel, nur die nötigen Strecken und lege mein Fuß hoch... Vielen Dank für Ihre Antwort.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.07.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo, Schwellungen in den ersten Wochen nach so einer OP sind vollkommen normal, alleine der Knochen braucht ja schon 6 Wochen, bis er verheilt ist. Aber auch danach können Schwellungen immer wieder auftreten. Im Extremfall sogar ein Jahr lang. Neben Lymphdrainage sind in solchen Fällen meiner Erfahrung nach Kompressionsstrümpfe oft ein Segen. Viele Grüße und weiterhin gute Heilung Adrian Wiethoff

29.07.2015 - 18:08 Uhr

Hallo, ich hatte am 14.7.15 eine Halllux-valgus...

von ariane

... OP, heut wurden die Fäden gezogen, mir aber leider keine Infos gegeben, ob ich abrollen darf. Belasten ja, aberich wage es nicht, ohne Schuh zu laufen. Es ist alles ok, nur weiß ich nicht was ich darf und was nicht. Konnen sie mir einen Rat geben? Vielen Dank dafür, Ariane

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.07.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Ariane, das hängt von der OP-Methode ab, die bei Ihnen angewendet wurde, und auch von der Beschaffenheit Ihrer Knochen. Am besten, Sie fragen Ihren Operateur diesbezüglich. Bei den allermeisten Hallux-OPs soll in den ersten 4-6 Wochen gerade nicht abgerollt werden, um maximale Belastungen im Bereich des operierten Knochens zu vermeiden, bis er stabil verheilt ist. Viele Grüße und gute Heilung Adrian Wiethoff Adrian Wiethoff

23.07.2015 - 22:36 Uhr

Hallo....ich wurde am 9.7. wegen Hallux Valgus...

von Ela

... operiert. Es wurden ein Nagel und eine Schraube eingesetzt. Dafür wurden 2 Schnitte oben auf dem Fuß gemacht und erst ca. 4 Tage später ist mir aufgefallen, dass auch am kleinen Zeh ein Mini Schnitt gemacht wurde. Heute sind es genau 14 Tage nach der OP ... laufen mit dem schicken Fußentlastungsschuh klappt inzwischen perfekt Krücken sind überflüssig. ..die Schnitte verheilen auch gut, aber spannen langsam etwas .Sie wurden mit selbstauflösendem Material genäht und ich würde gerne wissen ,wann ich die Enden ziehen kann. Mir wurde gesagt, dass ich das selbst mit einer Pinzette machen kann/soll. Aber ich traue mich noch nicht ran ... sollte ich noch etwas warten, wenn ja, wann sollten die Reste spätestens entfernt werden oder sollte ich lieber zum Hausarzt? Den nächsten Termin in der Klinik habe ich erst in 4 Wochen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 25.07.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Ela, schön, dass Sie mit Ihrer OP so zufrieden sind! Ihre Frage sollte / müsste Ihnen ja eigentlich Ihr Operateur beantworten ;-), aber üblich ist, abhängig von der Wundheilung und Spannung / Schwellung diese Fadenenden nach 10-20 Tagen zu entfernen, es kommt da nicht auf einen Tag mehr oder weniger an. Viele Grüße Adrian Wiethoff

17.07.2015 - 10:08 Uhr

Hallo! Ich wurde vor 7 Wochen am Hallux Valgus...

von Fabine

... operiert und seitdem ist der Zeh steif und fast unbeweglich. Was kann ich tun damit er möglichst schnell wieder beweglich wird? Da ich Ballett und Jazztanz mache, ist das sehr frustrierend und ich hab jetz Angst, dass das für immer so bleibt. Der Fuß ist nur noch sehr leicht geschwollen aber der Zeh teilweise immernoch taub. Schmerzen hab ich nur wenn ich versuche den Zeh wie früher zu bewegen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.07.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Fabine, wenn man davon ausgehen darf, dass die Operation korrekt durchgeführt wurde und nicht irgendein knöchernes Hindernis bzw. eine starke Arthrose der Grund für die Steifheit ist, wird es sich wahrscheinlich um starke Vernarbungen der Gelenkkapsel handeln. Diese können in seltenen Fällen auch entstehen, wenn nach der Operation viel Krankengymnastik an diesem Gelenk durchgeführt wurde (hatten Sie welche?). Meiner Erfahrung nach ist es nach 7 Wochen dann leider nur noch äußerst schwer und sehr langwierig, da wieder eine vernünftige Beweglichkeit zu erreichen, so dass man wahrscheinlich besser damit fährt, wenn man im Rahmen einer OP diese Vernarbungen löst. Einen Verbandsschuh bräuchte man in so einem Fall aber dann nur noch für ein bis zwei Wochen zu tragen, so dass die Einschränkungen einigermaßen im Rahmen bleiben. Viele Grüße Adrian Wiethoff

23.06.2015 - 22:07 Uhr

Guten Tag, ich wurde am 18.6. am linken Fuß hallux...

von Melanie

... valgus operiert, soweit so gut. Schmerzen noch da, heute wurde ich entlassen und durch die Fahrt und Treppen hoch hat es geblutet. Mein Fuß ist auch noch so geschwollen, dass eine Teilbelastung flach fällt. Dazu dass die rechte Seite des dicken Zehs taub ist, oben drauf und links rüber spüre ich allerdings, wenn man Finger etc drauf legt. Das macht mir Angst, Arzt sagt, das ist normal aber mir macht das wirklich Angst, hat da jemand Erfahrungen mit ?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.06.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Melanie, dass sich auch ein paar Tage nach der OP noch ein Bluterguss entleert, kann vorkommen und ist normalerweise kein Grund zur Sorge (im Gegenteil: Was herausläuft, braucht der Körper nicht über längere Zeit abzubauen). Ob man voll- oder teilbelasten darf, hängt von der OP-Methode ab, hat aber prinzipiell nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob Schwellungen bestehen oder nicht. Was die Nerven angeht: In einigen Fällen wird während der OP durch Wundhaken etc. ein Nerv etwas gequetscht, der in Höhe des Ballens verläuft. Wenn das der Fall ist, kann er für einige Zeit etwas "beleidigt" sein, was sich durch ein taubes Gefühl auf (!) dem Zeh äußert, das im Laufe von Tagen / Wochen aber wieder besser wird (natürlich nur, wenn der Nerv nicht versehentlich durchtrennt wurde). Für die Sensibilität der Zehenseiten sind aber zwei andere Nerven verantwortlich, die eigentlich bei einer Hallux-OP eher selten in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn sich im Laufe der Zeit nichts bessert, sollte der Sache weiter auf den Grund gegangen werden, denn ein Nerv lässt sich ja notfalls auch wieder nähen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

19.06.2015 - 11:22 Uhr

Guten Morgen Herr Dr Windhoff Nach meiner op vor...

von Astrid

... 6 Wochen zieht meine grosse rechte Zehe wieder nach rechts. Was kann ich machen? Schmerze keine. Fast nicht mehr geschwollen. Op super gelaufen. Herzlichen Dank für Ihre Meinung. Lg Astrid

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.06.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Astrid, dafür kann es verschiedene Ursachen geben, die sich aus der Ferne nicht beurteilen lassen. In seltenen Fällen bleiben die Gründe auch unklar / spekulativ. Wurde Ihnen nach der OP eine Hallux-Schiene verordnet? Wenn nicht, würde ich zunächst empfehlen, eine solche zumindest nachts für die nächsten Wochen (notfalls Monate) zu tragen, um den Zeh wieder in die richtige Position zu bringen bzw. ihn dort zu halten. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

14.06.2015 - 23:54 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Windhoff. Ich wurde bereits...

von Jule

... zwei Mal am linken Fuß operiert (hallux valgus). Die erste OP war ca 2000 oder 2001 und die zweite OP 2010. Ich habe weiterhin Schmerzen an der OP Stelle. Laut Orthopäden sitzt das Material so wie es sein soll. Er weiß sich keinen Rat mehr, was man noch machen kann. Er sagte, dass man das Material raus nehmen kann (eine Platte und zwei Schrauben) und wenn es nicht besser wird, den großen Zeh versteifen würde. Nun möchte ich mir eine zweite Meinung einholen. Aber meine Angst ist, dass es wieder operiert werden muss und ich danach wieder nur unter Schmerzen leide. Ich bin erst 30 Jahre und würde gern einfach nur noch ohne Schmerzen laufen können. Es gibt noch nicht mal einen Zusammenhang, wann ich die Schmerzen habe. Sie kommen, bleiben eine Weile und sind denn mal kurz weg. Könnten Sie mir bitte einen Rat geben was bzw wie man eine Lösung finden kann. Gibt es denn noch Hoffnung für eine schmerzfreie Zeit? LG Jule

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.06.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Jule, ich denke, dass Sie sich eine zweite Meinung bei einem Spezialisten einholen sollten, was aus der Ferne leider nicht möglich ist. An erster Stelle steht ja nun, dass die Ursache des Schmerzes genau lokalisiert werden muss. Abhängig davon ergibt sich, was für weitere Schritte notwendig werden, um Ihren Fuß schmerzfrei zu bekommen - was bestimmt auf die eine oder andere Weise möglich ist. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

14.06.2015 - 18:09 Uhr

Hallo Dr. Wiethoff! Vielen Dank für Ihren Artikel,...

von Eugenia

... den fand ich sehr informativ und hilfreich. Mein Orthopäde hat mir eine OP nach Chevron vorgeschlagen. Ich habe erst zugesagt, aber jetzt bin ich die ganze Zeit am Überlegen, ob ich die OP machen soll. Bei mir ist eine leichte Fehlstellung, habe aber letzte zeit Schmerzen. MfG Eugenia

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.06.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Eugenia, es freut mich, dass Sie den Artikel informativ fanden. Eine Abschätzung aus der Ferne ohne Untersuchung / Röntgenaufnahmen ist schwierig, tendenziell rate auch ich aber bei täglichen Beschwerden eher zur OP, da die Beschwerden normalerweise nicht besser (sondern eher im Laufe der Zeit mehr) werden und eine Chevron-Osteotomie noch zu den weniger aufwändigen Methoden mit einer relativ geringen Komplikationsrate zählt. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

01.06.2015 - 10:49 Uhr

Hallo Dr.Wiethoff Leider habe ich mich im Juni...

von Michaela

... 2014 am Hallux valgus operieren lassen, weil ich nur noch bestimmte Schuhe ohne Schmerzen anziehen konnte.Operative Therapie:Korrigierende Lapidus-Arthrodoese,Abtragung der pseudoexostoseMFK 1,dist.Weichteileingriff .6 Wochen später Kontrolle, wo man schon sehen konnte, dass der Großzeh nicht so war, wie er sein sollte, bekam ich eine einfache Schiene. Die trug ich drei Monate. Das brachte leider auch nichts. Nun habe ich Einlagen bekommen, aber auch das ändert nichts. Leider habe ich mittlerweile Schmerzen am ganzen Fuße. Gehe ich jetzt noch mal zu diesem Arzt oder hole ich mir mal eine zweite Meinung? Mit lieben Gruß Michaela

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.06.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Michaela, ich denke auch, dass Sie sich unbedingt bei einem zweiten Fußspezialisten vorstellen sollten. Was sagt denn Ihr Operateur zu dem Verlauf? Was ist denn seine Meinung? Viele Grüße Adrian Wiethoff

01.05.2015 - 12:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Wiethoff, vielen Dank für...

von Heinrich

... die schnelle Bearbeitung meines Problems sowie die überzeugende Antwort. Es stimmt, dass eine Amputation der zweiten Zehe keine dauerhafte Lösung ist. Der Großzeh, betroffen von Hallux valgus, wird im Laufe der Zeit an den dritten Zeh stoßen und die Probleme sind, wie gehabt, erneut wieder da. Es ist nicht allein der Hallux valgus, der mir Schmerzen verursacht und das Gehen stark behindert, sondern da ist noch eine Arthrose und ein Miniskusschaden im linken Knie, ein künstliches Hüftgelenk im linken Bein, ein Bandscheibenschaden am 5. Lendenwirbel, der Kreuzschmerzen verursacht. Das hat alles Auswirkungen auf den Bewegungsablauf, zwingt zu Schonhaltungen und diese führen zu Schmerzen. Ein normales abrollen des Fußes ist schmerzhaft und deshalb trete ich mit der Verse auf und bei 300 Meter ist dann mit Laufen meist Schluss. Das bedeutet ständigen Stress, den ich aber nicht haben soll, wegen dem kranken Herz (ein Bypass und 3 Stands). Nun stellt sich die Frage: Wo soll ich mit der Reparatur an meinen Körperstellen beginnen? Ihrer Empfehlung folgend, habe ich mich spontan für die Beseitigung der Schiefstellung der rechten Großzehe mit Korrektur der zweiten Zehe entschieden. Ich war bei meinem Hausarzt und wir haben alle weiteren Schritte besprochen. Ich danke Ihnen für die Empfehlung, sie war für meine Entscheidung sehr hilfreich. Mit freundlichen Grüßen Heinrich

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 06.05.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung, es freut mich sehr, dass ich Ihnen auf diese Art ein wenige weiter helfen konnte. Viel Erfolg für die OP und viele Grüße Adrian Wiethoff

27.04.2015 - 14:58 Uhr

Letztes Jahr im Juli wurde der Hallux operiert nun...

von claudia

... habe ich ein schmerzhaftes Stechen, da wo sich der Draht befindet. Der Arzt meinte der Draht würde Richtung Knochen wandern, da kömne man nichts machen der Draht würde in den Knochen hineinwachsen, der Fuß ist auch geschwollen.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.04.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Claudia, eine Beurteilung aus der Ferne ist schwierig. Aber: Wenn der Draht komplett im Knochen versenkt ist, sollte er eigentlich keinerlei Probleme bereiten. Wenn er nicht komplett versenkt ist, kann man ihn durchaus auch wieder entfernen! Wenn Sie möchten, können Sie mir gerne einmal Röntgenbilder zusenden, dann kann ich wahrscheinlich Genaueres sagen. Viele Grüße Adrian Wiethoff

27.04.2015 - 12:26 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, ein Hallux valgus an...

von Heinrich

... beiden Füßen hat sich über viele Jahre hin entwickelt und ist jetzt so schlimm geworden, dass ich kaum noch ordentlich gehen kann. Linker Fuß: Schiefstellung = 40 Grad. Der Ballen hat die Form einer Halbkugel und ist ständig leicht gerötet. Die Gelenke der Großzehe funktionieren noch gut, verursachen keine Schmerzen. Aber die Schiefstellung der Großzehe verursacht eine Schiefstellung der Nachbarzehe und diese wiederum auch eine Schiefstellung bis zur kleinen Zehe. Die Gelenke der zweiten Zehe sind total steif geworden und der Umfang der Zehe hat sich fast verdoppelt. Wenn ich keine Schuhe trage,legt sich die Großzehe übe die Nebenzehe. Rechter Fuß: Schiefstellung der Großzehe = 28 Grad. Ballen wie am linken Fuß (fast Halbkugel und leicht gerötet). Die Gelenke bewegen sich noch und verursachen keine Schmerzen. Die Schiefstellung der Großzehe verursacht die Schiefstellung der zweiten Zehe. Diese ist fast steif geworden und das mittlere Gelenk drückt und reibt am dritten Zeh. Dieser hat sich entzündet und eine tiefe Wunde ist entstanden, die nun Schmerzen verursacht. Das wird, so die Aussage des Arztes, immer so sein, solange die Ursache, die Fehlstellung der zweiten Zehe, nicht beseitigt ist. Diese Zehe müßte entfern, d.h.amputiert werden. Nun möcht ich Ihre Meinung dazu erfahren: Ist das ein gangbarer Weg? Mein Lebensalter beträgt 78 Jahre und ich wäre froh, wenigstens noch etwa 1000 Meter laufen zu können. Der Verlust der Zehe ist für mich kein Problem. Damit kann ich mich abfinden. Für eine Antwort wäre ich Ihen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Heinrich

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.04.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Frau / Herr Heinrich, eine Amputation der zweiten Zehe sollte meines Erachtens nur im absoluten Ausnahmefall durchgeführt werden, denn es besteht die Gefahr, dass sich das Problem im Laufe der Zeit verlagert: Der Großzeh kann dann an den dritten Zeh stoßen und ähliche Probleme verursachen. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist die eigentliche, d.h. ursprüngliche Ursache ja die Schiefstellung der Großzehe (Hallux valgus). Meine Empfehlung würde daher auch ohne Ihre Füße persönlich untersucht zu haben eher in Richtung einer Hallux valgus-OP mit Korrektur auch der zweiten Zehe gehen, um dauerhaft beschwerdefrei zu werden. Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

16.03.2015 - 14:15 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, durch Zufall kam ich auf...

von Brigitte

... Ihre Seite und habe die Fragen und Ihre Antworten gelesen. Ich wurde im Nov. 2013 rechts und im Okt.2014 links am Hallux valgus nach Austin/Akin Osteotomie operiert und bitte auch Sie um eine Antwort. Nach der OP rechts war nach 10 Wochen alles ok und ich ging wieder arbeiten. Nur die zwei Schrauben drückten an die Narbe und taten weh. Ich wurde im Okt.2014 am linken Hallux operiert und es wurden zugleich auch die zwei Schrauben rechts entfernt. Mein Problem ist jetzt, dass der Knochen links, nach fünf Monaten, noch immer nicht ganz zusammen gewachsen ist und ich beidseitig auch weiter noch Schmerzen habe. Bin seit diesem Zeitpunkt krank geschrieben und kann in einem normalen Schuh nicht lange drin sein. Mein Arzt meinte, ob ich einen Vitamin D Mangel habe, den ich dann durch eine Blutabnahme kontrollieren lies. Mein Wert ist 10µg/l laut Labor. Seit Ende Januar nehme ich nun 1x die Woche hochdosiertes Vitamin D. Kann es Ihrer Meinung nach auch an diesem Vitamin D Mangel liegen, dass der Knochen nicht zusammen wächst. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüssen Brigitte

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 17.03.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Brigitte, ein Vitamin D-Mangel kann durchaus zu Störungen der Knochenheilung führen, das ist bekannt. Allerdings können solche Probleme ("Pseudarthrose") in seltenen Fällen auch ohne Vitaminmangel auftreten. Wenn der Knochen links nach 5 Monaten noch nicht zusammen gewachsen ist und außerdem schmerzt, wäre auch über eine erneute OP nachzudenken. Warum Sie nun rechts nach der Entfernung der Schrauben noch bzw. wieder Schmerzen haben, kann ich aus der Entfernung aber leider nicht beurteilen. Viele Grüße und gute Besserung Adrian Wiethoff

11.02.2015 - 21:04 Uhr

Hallo Herr Dr. Wiethoff, ich bin 22 (sofern das...

von A.

... eine Rolle spielt) und wurde vor exakt sieben Tagen, am 04.02.2015, am Hallux Valgus operiert. Ich weiß leider nicht genau, nach welcher Methode, allerdings plagt mich seither ein steifer Zeh. Alle anderen Zehen lassen sich wieder bewegen, der große Zeh jedoch nur sehr eingeschränkt. Auch habe ich gelegentlich ein leichtes Ziepen im jeweiligen Bereich. Mir wurde bereits ein Rezept für 6 Stunden Physiotherapie ausgestellt, wann sollte ich spätestens auf diese zurückgreifen? Oder ist es nach der OP gar üblich, dass man die volle Funktionalität und Beweglichkeit des Zehs nicht zurück erhält? Freundlichen Gruß!

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 12.02.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo, inwieweit es in Ihrem Fall normal ist, dass der große Zeh sich nicht richtig bewegen lässt, kann ich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Oft ist das aber lediglich vorübergehend durch die postoperative Schwellung bedingt, daher werden meistens ja auch Krankengymnastik und Lymphdrainage verordnet. Wann man damit anfängt, ist von Operateur zu Operateur unterschiedlich, ich selber rate immer, zwischen dem 5.und 7. Tag zu beginnen. Funktionalität und Beweglichkeit sollten durch eine Hallux-OP eigentlich dauerhaft nicht eingeschränkt, sondern eher verbessert werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

11.02.2015 - 20:01 Uhr

Ich wurde am 3 September 2014 am linken Fuß Hallux...

von Astrid

... Valgus opperiert. Die op war alles in Ordnung keine Probleme,seit einer Woche habe ich im Fuß starke schmerzen ein brennen und stechen,ist diese nach so langer zeit normal ?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 12.02.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Astrid, dass es mal (!) etwas ziehen kann, ist in den ersten Monaten nach so einer OP schon im normalen Bereich. Starke Schmerzen und Brennen jedoch nicht. Am besten, Sie stellen sich bei Ihrem Fußchirurgen noch einmal zur Kontrolle vor. Viele Grüße Adrian Wiethoff

22.01.2015 - 14:45 Uhr

Hallo Dr. Wiethoff, weiss mir bald keinen Rat...

von Susanne

... mehr. Ich bin am 09.09.14 am Hallux valgus operiert worden. Die OP ist nach Chevron-Osteotomie gemacht worden. Eine Schraubenosteosynthese, Strecksehnenverlängerung, Gelenkmobilisation, Exostosenabtragung MFKI, Tenotomie Fuss, Bursaentfernung, Ein Gewindekirschnerdraht der über eine Doppelgewindeschraube wurde eingedreht.(Habe alles aus dem OP Bericht.) Das ist jetzt schon 19 Wochen her und ich kann nicht mehr ohne Schmerzen laufen. Auch ist der Fuss geschwollen.Mein Operateur praktiziert nicht mehr in dem Krankenhaus und ich war heute morgen bei einem anderen Fusschirurgen. Der hat mir gesagt, der Hallux müsste nachoperiert werden, aber frühestens im Mai.Und warum ich erst jetzt zu ihm käme. Soll ich ihrer Meinung nach noch einen dritten Arzt aufsuchen? Oder ist so eine lange Zeit normal? Ich arbeite im Restaurant und kann so, auf jeden Fall nicht arbeiten. Meine Krankenkasse hat mir schon eine Telefonnummer von einem Zweite Meinung Facharzt der Krankenkasse gegeben. Die wollen mich zurückrufen. Würde mich über einen Rat ihrerseits freuen. Mfg Susanne

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 23.01.2015
Adrian K. Wiethoff

Hallo Susanne, so lange Zeit nach einer Chevron-Osteotomie sollten Sie in der Tat längst weitgehend beschwerdefrei sein - wobei schmerzlose (!) Schwellungen durchaus noch etwas länger auftreten können. Ohne persönliche Untersuchung und Ansicht von Röntgenaufnahmen kann ich Ihnen leider nichts zu den Ursachen Ihrer Beschwerden sagen. Ich halte es aber nach dem, was Sie schreiben, auch für sehr wahrscheinlich, dass wohl noch einmal operiert werden muss. Wenn Sie bei dem zweiten Fußchirurgen, den Sie aufgesucht haben, nicht so ein gutes Gefühl haben, schadet eine weitere Expertenmeinung sicher nicht! Viele Grüße und alles Gute Adrian Wiethoff

01.01.2015 - 11:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Wiethoff, meine Hallux valgus...

von E.

... OP am rechten Fuß liegt gut drei Monate zurück. Eigentlich bin ich zufrieden, der große Zeh ist eingeschränkt beweglich. Nur eine Stelle an der Narbe ist immer total blau und darunter bildet sich Flüssigkeit. Einmal wurde punktiert, das hat nichts genützt. Ist das eventuell ein verkapselter Bluterguss oder ist die Narbe mit dem Nerv darunter verwachsen? Ich habe die anderen Kommmentare bereits gelesen. An wen soll ich mich wenden, an einen Hautarzt oder gibt es dafür Spezialisten? Die OP wurde in Münster durchgeführt.In bequemen Schuhen kann ich gut laufen. Danke im voraus für ihre Antwort! MfG E.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 03.01.2015
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag, eine Beurteilung aus der Ferne ist schwer, aber ich denke, dass neben dem von Ihnen erwähnten Bluterguss am ehesten eine Wundheilungsstörung vorliegen könnte, die durch selbstauflösende Fäden unter der Haut verursacht werden kann. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, sich bei Ihrem Operateur noch einmal vorzustellen, wenden Sie sich zur Abklärung am besten an einen anderen (Fuß-) Chirurgen. Viele Grüße aus Düsseldorf und gute Besserung Adrian Wiethoff

10.12.2014 - 19:54 Uhr

Diagnose Hallux valgus et valgus interphalangeus...

von Karin

... links OP am 17.10.2014, Alter 70 Jahre. Subcapitale Osteotomie DI, Fixation mit einer Titan-IVP Platte small, Abtragung der medialen Pseudoexostose und laterales Release, Akin Osteotomie Grundglied DI, Weil Osteotomie DII, III, IV Schwellung noch vorhanden. Narben gut verheilt. In Ruhestellung verspüre ich im Bereich der Großen Zehe immer noch ein unangenehmes Kribbeln oder Nadelstiche auf der Hautoberfläche. Auch die Hautberührung oder die Berührung mit einem Betttuch verursacht diese Befindlichkeitsstörung, die natürlich auch die Nachtruhe erheblich beeinträchtigt. Ich lege so oft ich kann das Bein hoch und kühle den Fuß. Meine Frage : Ist das ein normaler Verlauf oder wurde sogar ein Hautnerv in Mitleidenschaft gezogen ? Sind meine Sorgen unbegründet, dass dieser Zustand bleibend ist ? Herr Dr. Wiethoff, ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort !

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 11.12.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Abend Karin, in der Nähe des Hautschnitts einer Hallux valgus Operation verläuft ein kleiner Hautnerv. Dieser kann während der Operation durchaus etwas in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn z.B. die Haken, die die Wunde auseinander halten, ihn quetschen. Das kann manchmal vorkommen und verursacht dann die von Ihnen beschriebenen typischen Gefühlsstörungen. In so einem Fall sollten sich die Beschwerden innerhalb von ein paar Wochen / Monaten wieder legen, denn der Nerv erholt sich normalerweise. Theoretisch kann dieser Nerv auch bei der Operation versehentlich durchtrennt werden. Dies würde dann aber mit einem richtigen Taubheitsgefühl auf (!) dem großen Zeh einhergehen. Eine andere und wahrscheinlichere Ursache ist, dass dieser Nerv mit Narbengewebe verwachsen ist und nun eingeengt wird. In so einem Fall ändern sich die Beschwerden nicht. Dann ist eine kleine Operation in örtlicher Betäubung ratsam, bei der der Nerv vom Narbengewebe befreit wird. Ich wünsche gute Besserung und sende viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

10.12.2014 - 08:37 Uhr

Guten Tag, ich bin 20 Jahre und bin mit 15 schon...

von Julia

... am Hallux Valgus operiert worden, leider ist der Zeh nicht mehr so gerade wie er mal war. Ich hab den Hallux an beiden Füßen aber an dem einen nicht so stark. Jetzt habe ich seit einiger Zeit immer wieder Beschwerden in den Knie und Fußgelenke (so ein stecken, sehr unangenehm) und der Zeh tut mir auch ab und zu weh. Ich war beim Orthopäde letzte Woche und er hat ein Röntgenbild gemacht, da sieht man dass mein Draht der noch im Knochen ist am rauswaschen ist, er kann ihn mit der Hand schon spüren, aber da ich keinen Schleimhautbeutel darüber haben muss man ihn nicht entfernen. Was meinen Sie? Vielen Dank.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 10.12.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Julia, was den Draht angeht, würde ich wenn er schon so gut tastbar ist nicht lange überlegen und ihn entfernen lassen, denn es handelt sich da um einen kurzen kleinen Eingriff, der normalerweise in örtlicher Betäubung durchführbar ist. Wenn die die Schmerzen im Zeh aber nicht von dem Draht kommen sollten, kann / muss evtl. gegebenenfalls der Hallux auch nochmal operiert werden. Viele Grüße Adrian Wiethoff

20.11.2014 - 09:43 Uhr

Guten Tag Herr Wiethoff, bei mir wurde eine...

von Pamela

... Halux Rigidus OP gemacht. Es ist alles gut verheilt. Aber ich habe dadurch nun Metall im großen Zeh, kann das wieder entfernt werden oder bleibt das ewig im Körper? Ich fühle mich damit nicht wohl. Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 20.11.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Pamela, sobald der Knochen stabil verheilt ist (meist nach 4-8 Wochen), kann das Metall theoretisch wieder entfernt werden, wenn es stört. Idealerweise wartet man mit so einem Eingriff aber, bis auch alle Schwellungen verschwunden sind. Viele Grüße Adrian Wiethoff

17.11.2014 - 17:38 Uhr

Ist eine Korrekturmethode (Eigenknochen) aus dem...

von Birgit

... Beckenkam nur die einzige Alternative oder kann man den Kochen nicht auch noch näher mit einer korrekteren Verschraubung zum zusammenwachsen bringen?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 18.11.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Birgit, das hängt davon ab, wieviel Länge insgesamt noch erhalten ist. Durch die Entfernung des pseudarthrotischen Gewebes wird sie ja zwangsläufig abnehmen. Abgesehen davon sind aber auch die Heilungschancen deutlich besser, wenn frisches Knochengewebe in die Lücke transplantiert wird. Viele Grüße Adrian Wiethoff

15.11.2014 - 19:55 Uhr

6 monate nach Hallux rigidus OP ist der KNOCHEN...

von Birgit

... am GRoßzehen rechts nicht zusammen gewachsen Jetzt soll die Knochenentnahme am Beckenkam die einzig und richtige Lösung sein die helfen soll Habe immer noch bei jedem Schritt schmerzen....

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 17.11.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Birgit, das ist ärgerlich, aber eine sogenannte Pseudarthrose (=gestörtes Zusammenwacshen des Knochens) gehört zu den Komplikationen, die bei einer Versteifungs-OP auftreten können - glücklicherweise aber selten. Die Korrekturmethode der Wahl ist dann das Ihnen empfohlene Vorgehen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dieser OP, mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

27.10.2014 - 22:22 Uhr

Ich bin auch nach Cevron operiert worden 1998...

von Elisabeth

... denke das es dies eMethode war der nagel wurde 4 Wochen nach op wieder entfernt leider ist meine rechter fuss sehr schief und krum und der Arzt meinte das nun 2 op nötig wären den fuss wieder gerade zu bekommen die Beschwerden sind zwar nicht sehr schlimm aber er meinte ich sollte das operieren lassen bin nun 40 jahre alt. Können sie mir einen guten arzt sagen wo ds machen kann ich habe 4 Kinder und muss schnell wieder auf die Beine kommen ich möchte auch das meine füsse wieder Hübsch sind da ich selber Podolgin bin habe ich noch mehr Angst vor der Op. Nehmen sie auch Kassenpatienten Grüsse aus Aachen

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.11.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Elisabeth, ich selber rechne mit den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht ab, so dass ich nur Privatpatienten und Selbstzahler behandeln kann. Empfehlungen darf ich hier öffentlich leider nicht geben, ich empfehle Ihnen aber, sicher über die Mitgliederlisten der beiden Fachgesellschaften einen Spezialisten zu suchen. Abgleichen können Sie dann zum Beispiel auch hier bei Jameda... Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

22.10.2014 - 10:34 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Adrian, vor anderhalb Jahren...

von Petra

... wurde nach Cevron der Hallux operiert. habe aber immer wieder brennende Schmerzen an der narbe und kann nicht auftreten keiner kann mir helfen, es dauert auch schon sehr lange. jetzt fängt der nachbar Zeh an, den ich kaum noch knicken kann. Auch das auftreten schmerzt. Hängt das alles mit dem hallux zusammen? Auserdem bin ich überhaupt nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Kein Arzt nimmt mich ernst. Der linke Zeh muss auch operiert werden und hab Angst davor, weil ich nur ständig Schmerzen mit dem anderen Zeh habe. Die erste OP war nicht von ohne. Vielen Dank für ihre bemühungen im voraus

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 22.10.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Petra, der Grund Ihrer erstgenannten Beschwerden kann folgender sein: Im Bereich des OP-Gebietes verläuft ein kleiner Hautnerv. Wenn er unter der Haut mit der Narbe verwächst (oder bei der OP verletzt wurde), kann er Schmerzen verursachen, die typischerweise "brennend" (wie Sie auch schreiben) sind. Dass das Auftreten schmerzt, wird aber eher andere Ursachen haben, die ich ohne eine Untersuchung und aktuelle Röntgenaufnahmen nicht beurteilen kann. Dass Sie nicht ernst genommen werden ist traurig. Wenn Sie möchten, stellen Sie sich gerne bei Gelegenheit unverbindlich in meiner Sprechstunde vor, dann schauen wir, wie Ihnen geholfen werden kann! Viele Grüße Adrian Wiethoff

02.10.2014 - 21:15 Uhr

Hallo Herr Weithoff, ich versuche hier mein...

von Elmira

... Glück. Ich leide seit meiner Kindheit an Deformation der Großzehen. Meine Großzehen (beide) schauen/beugen sich nach oben, das muss man sich als Gegenteilt der Hammerzehen vorstellen. genau gesagt, die Spitze des großen Zehs, also wo der Zehnagel ist schaut nach oben. Als Kind fiel es nicht so stark auf, aber mit dem Alter leide ich so daran, da ich bei Schuhetragen immer Schmerzen habe, weil der Großzeh deutlich mehr Platz nach oben benötigt als die restlichen Zehen. Die Schmerzen sind nach zwei, drei Stunden manchmal schon so unerträglich, dass ich kaum laufen kann. Dazu hatte ich noch einen Hallux Valgus. Vor 4 Jahren wurde ich das 1. Mal operiert, mein Ortophäde hat den Hallux Valgus korrigiert, obwohl ein Zeh trotzdem leicht schief ist. Dabei wurde mein eigentliches Problem übersehen bzw., nicht behandelt. Vor 2 Jahren habe ich mich zu einem anderen Orthopäden gewagt und hier wurde operativ versucht die Sehnen zu verlängern in der Hoffnung, dass der Großzeh dann sich in die flache normale Position bringt. Leider hat die OP nichts gebracht. Dabei wurde auch ein Draht für 6 Wochen für die Fixierung des großen Zehs platziert, aber dies hat auch kein Erfolgt gebracht. Langsam bin ich schon verzweifelt, da ich praktisch jeden Tag auch in flachen Schuhen Schwerzen habe. Letzte Ortophöde hat mir geraten, eine Versteinerung der großen Zehen durchzuführen und ihn gleichzeitig zu verlängern, da sie kürzer sind als die restlichen Zehen. Mir wurde gesagt, das wäre die einige Methode, aber nach zwei OPs habe ich meine Zweifel, ob es diesmal klappt. Da mir gesagt wurde, bei diese OP kein Zurück gibt. Das macht mir Angst. Im Internet habe ich gelesen, dass nach der Versteinerung des großen Zehs, man auch kaum Schuhe mit Absätzen tragen kann. Stimmt das, ich muss keine 10 cm Absätze tragen, aber kleine würde ich mir schon wünschen. Ich ja erst 29 Jahre alt. Ich habe Angst, dass auch die nächste OP kein Ergebnis bringt. Aber ich wünsche mir schöne Füße ohne Schmerzen so sehr. Haben Sie bereits Patienten mit solcher Fehlstellung gehabt? Und wissen Sie vielleicht, ob es eine Methode gibt, dies zu korrigieren? Haben Sie vielleicht ein Rat für mich. Ich würde mich am liebstes nur noch einmal operieren. Im Internet bin ich auch nicht fündig geworden wie diese Fehlstellung genannt wird. Ich bin in gesetzlichen Krankenkasse versichert, behandelt Sie nur Privatpatienten oder auch gesetzlich Versicherten? ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein Rat geben können. Vielen Dank

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.10.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Elvira, Sie haben mir ja schon per Email Ihre Anfrage geschickt (hat sich wohl überschnitten), der Vollständigkeit aber hier ebenfalls eine Antwort: Solche Deformitäten im Bereich des Großzehenendglieds und auch der Zehenkuppe opereriere ich recht häufig. Es gibt je nach Ausprägung der Fehlstellung zwei verschiedene Operationsmethoden, die beide gelenkerhaltend sind, also ohne eine Versteifung auskommen. Gerne können Sie sich bei Gelegenheit in meiner Sprechstunde vorstellen, dann werde ich Ihnen weiterführende Informationen geben und Vorschläge unterbreiten können! Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf Adiran Wiethoff

24.09.2014 - 20:24 Uhr

Hallo, hab vor kurzem einen Beitrag im TV über...

von Anne

... selbst auflösende Materialien bei der OP des Hallux Valgus gesehen. Können Sie mir sagen, welcher Arzt in Baden Württemberg diese OP durchführt?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 25.09.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Anne, das ist mir leider nicht bekannt. Ich kann Ihnen nur vorschlagen, über die im Artikel erwähnten Mitgliederlisten zu gehen und dann telefonisch oder per Email nachzufragen. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

06.09.2014 - 11:21 Uhr

Hallo Herr Wiethoff! Bei mir wurde vor eineinhalb...

von Yvonne

... Wochen der Hallux nach Chevron operiert. Alles verlief problemlos und ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Ich leide jedoch seit mittlerweile einer Woche an starker Übelkeit, die den ganzen Tag andauert. Diese Übelkeit setzte erst vier Tage nach der OP ein. Kann es eine Reaktion auf den Metalldraht sein? Grüße Yvonne

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 07.09.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Yvonne, ein Zusammenhang mit dem Draht ist meines Erachtens eher unwahrscheinlich, wenn Sie keine bekannten Metallallerigien haben - aber es gibt nichts, was es nicht gibt. Für wahrscheinlicher halte ich allerdings die Medikamenteneinnahme im Rahmen der OP (Narkose und Schmerzmittel danach). Wenn die Übelkeit in ein paar Tagen (und ohne Medikamente) immer noch anhält, sollte man der Sache auf den Grund gehen. Gute Besserung und viele Grüße Adrian Wiethoff

23.07.2014 - 23:29 Uhr

ich suche einen hallux valgus spezialisten bis...

von Bettina

... 400km umkreis von 59469 ense. vielen dank für eine baldige antwort! mfg

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.07.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Bettina, wenn es nicht zu unverschämt ist, würde ich mich da glatt selber empfehlen (Entfernung 105km). ;-) Ansonsten finden Sie im vorletzten Absatz meines Artikels Tipps, wie man Spezialisten finden kann. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

20.07.2014 - 17:53 Uhr

suche einen Facharzt für Hallux Valgus in...

von Suzanne

... Mannheim.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.07.2014
Adrian K. Wiethoff

Sehr geehrte Suzanne, im vorletzten Absatz meines Artikels sind Tipps aufgeführt, wie man einen Spezialisten finden kann. Viele Grüße aus Düsseldorf, Adrian Wiethoff

23.06.2014 - 16:00 Uhr

Hallo ich hab vor 3 Jahren auch mein rechten...

von Kerstin

... Hallux korrigieren lassen wie auch mein zeh..Mein Fuß schaut gut aus aber ich habe immer noch schmerzen in dem Fuß...Mein linker Fuß muß auch noch gemacht werden ..hab aber heute noch angst vor der Operation..Ich kann kaum laufen jeder schritt ist schmerzhaft..Der Orthopäde meinte so schlimm wäre es nicht das man gleich zum Op gehn muß...gerne kann ich auch mal ein bild vom fuß machen ...

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 23.06.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Kerstin, das tut mir leid und sollte selbstverständlich nicht so sein. Wurde denn schon versucht herauszufinden, was die Ursache Ihrer noch vorhandenen Beschwerden ist? Wenn man weiß, woran es liegt, lässt sich in den allermeisten Fällen auch eine Lösung finden. Gerne können Sie mir Fotos (und wenn Sie haben auch Röntgenaufnahmen) zumailen oder -schicken (wiethoff @ ars.pedis.de). Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

26.05.2014 - 19:48 Uhr

Nachdem ich Ihren Rat nun befolgt habe steht der...

von Elvira

... OP Termin fest. In knappen vier Wochen wird nicht nur der Hallux korrigiert sondern auch der viel zu lange zweite Zeh, der sich mittlerweile zum Krallenzeh entwickelt hat, gekürzt. Mein mich jetzt behandelnder Arzt ist spezialisiert auf die Füße und nachdem er ihn geröntgt hat, stand fest..eine OP ist unausweichlich, das der Fuß bereits durchgetreten ist.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 27.05.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Elvira, danke für die Rückmeldung, dann wünsche ich alles Gute für die OP und eine rasche Genesung! Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

04.05.2014 - 20:21 Uhr

nach Hallux Valgus Op im Dezember ist das kleine...

von Petra

... Gelenk am dicken Zeh nicht zusammengewachsen das große ist zusammen beide Zehn genagelt aber trotzden ist das kleine Gelenk zuweit auseinander? Was kann ich tun. Der Operateur sagt das wird schon, ein anderer sagt die Lücke ist zu groß und ich ????

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 05.05.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen Petra, ohne Ihren Fuß und Röntgenaufnahmen gesehen zu haben, kann ich Ihnen da leider keinen Ratschlag geben - außer, dass Sie sich in so einem Fall am besten bei einem anderen Fußspezialisten eine dritte Meinung einholen sollten! Selbstverständlich können Sie auch gerne mir Fotos und Röntgenaufnahmen an wiethoff @ ars-pedis.de senden, wenn Sie möchten. Viele Grüße aus Düsseldorf, Adrian Wiethoff

02.05.2014 - 23:52 Uhr

Hallo und guten Abend, vor vier Jahren habe ich...

von Elvira

... bereits den rechten Fuß operiert bekommen. Und seit einem Jahr habe ich auch am linken Fuß die Probleme. Für mich ist die Fehlstellung schon deutlich sichtbar und auch habe ich starke Schmerzen beim laufen, dennoch sagt mein Orthopäde, ich soll mit er OP warten, weil es noch zu früh wäre. Aber ich habe so starke Schmerzen. Die Schuhe passen nicht mehr richtig. Liebe Grüße Elvira

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 04.05.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Elvira, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn Sie solche Beschwerden haben, wie Sie angeben, gibt es meines Erachtens keinen Grund, eine ohnehin notwendige Operation aufzuschieben. Je früher Sie sich operieren lassen, desto eher können Sie schmerzfrei sein. Zudem wirkt sich eine Operation meistens auch positiv auf beginnende Verschleißerscheinungen im Gelenk (Arthrose) aus, die durch die Fehlstellung der Großzehe entstehen können. Vielleicht sollten Sie sich eine zweite Meinung bei einem anderen Fußspezialisten einholen. Viele Grüße aus Düsseldorf, Adrian Wiethoff

16.04.2014 - 13:18 Uhr

hallo guten tag, ich hab eine Frage zu ihrem...

von Yvonne

... Artikel ich bin am Halux valgus operiert worden vor genau vier Monaten . Seit dem kann ich meine Großzehe nicht mehr richtig bewegen und troz Krankengymanstik ist es nicht besser geworden . Kann das schon ein Halux rigus sein .Ich bin auf der Suche nach einen guten Orthopäden der mir weiter hilft . haben sie einen Tipp für mich . Liebe grüße Yvonne

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.04.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Yvonne, als Ursache kommen wahrscheinlich entweder ein knöchernes Hindernis oder aber postoperative Vernarbungen der Gelenkkapsel in Frage (was vermutet denn Ihr Operateur?). Um der Sache auf den Grund zu gehen, wären eine Untersuchung und aktuelle Röntgenaufnahmen wichtig. Zertifizierte Spezialisten für Fußchirurgie finden Sie z.B. auf den Webseiten der beiden fußchirurgischen Fachgesellschaften GFFC und DAF. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

01.04.2014 - 18:44 Uhr

hallo guten tag, ich habe eine frage zu ihem...

von Annette

... thema hallux valgus und zwar ....ich bin vor zwei jahhren an der rechten hüfte op worden und vor fünf monaten kam die linke dran..ich habe nur noch rücken schmerzen und meine füsse schmerzn ,sie liegen nicht mehr richtig auf dem boden ;das heisst ich trete falsch laufe sehr schief fasst so als würde ich umknicken..ich hann nur noch ein paar schuhe an ziehen weil die füsse sehr weh tun nach langem laufen..kann ich mit spezial einlagen es ein wenig lindern oder gleich op ,das möchte ich nicht...ich bin im juli 50 was können sie mir raten ??? LIEBE GRÜSSE

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 16.04.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Annette, Ihnen diesbezüglich eine Empfehlung (Einlagen oder OP) geben zu können, ist mir leider aus der Ferne ohne Untersuchung und Röntgenaufnahmen nicht möglich. Mein Rat ist daher, sich an einen spezialiserten Fußchirurgen oder Orthopäden zu wenden, welchen Sie z.B. auf den Webseiten der fußchirurgischen Fachgesellschaften GFFC und DAF finden können. Ich bin mir sehr sicher, dass Ihnen geholfen werden kann! Beste Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

31.03.2014 - 19:26 Uhr

Seit ca. 2 Jahren habe ich Probleme mit den Füßen,...

von C.

... habe mich dann letztes Jahr in Bochum operieren lassen, V-Osteotomie n. Austin u. Korrektur der Hammerzehe li. Fuß und aktuell vor 4 Wochen gleiche OP am re.Fuß. Das Ergebnis ist echt toll geworden. Die Beratung und Aufklärung war sehr gut. Der Fußchirurg ist sehr gut.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 01.04.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Morgen, das freut mich für Sie! Die Austin- (oder auch Chevron-) Osteotomie zählt zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Operationsmethoden bei leichtem bis moderatem Hallux valgus. Viele Grüße Adrian Wiethoff

28.03.2014 - 00:58 Uhr

2009 habe ich mich zum erstenmal in meinem Leben...

von Manuela

... vertrauensvoll einer Halux V. OP in einer bekannten Knochenerhaltenden Klinik behandeln laßen. Bis heute leide ich immer noch unter den Nachwirkungen, da ich im Krankenhaus Koli Bakterien in den Fuß bekam. Erst ließ man mich als Laien völlig in Unkenntnis, mein Hausarzt klärte mich dann kompetent über den Krankheitsverlauf auf. Die verkapselte Entzündung sowie der Draht stecken immer noch in meinem Zeh (Fuß). Wegen der Entfernung des Drahtes suchte ich Zeitnah mehrere Kliniken in meinem Umkreis auf. Die Aussagen der Ärzte machen mir Angst und erinnern mich an meinem fast drei monatigen Aufenthalt in der Klinik. Die letzte Aussage eines Arztes in Datteln lautete: Dies ist kein Jungfräulicher Fuß und ob er dran bleibt dafür gibt es keine Garantie.Meine körperliche Gesundheit (falsche Belastung beim laufen), meine Psysche,mein Berufsleben und vor allen Dingen mein Vertrauen in die ärztliche Kunst hat stark unter dieser OP gelitten. Meine Frage: Der Draht verwächst mit dem Knochen , der Zeh soll versteifen was passiert wenn ich diesen Draht weiter drin lasse? Länger als eine Stunde kann ich meinen Fuß nicht voll belasten, ansonsten habe ich Schmerzen und Schwellungen. Ich bin Allergiker und darf nur wenig Medikamente, bin auch allergisch auf bestimmte Legierungen (Draht, Gold, Silber ect.) darum habe ich auch Angst davor - wenn der Fuß dran bleiben würde Schrauben eingesetzt zu bekommen. Da meine OP 2009 erfolgte wäre es für mich interessant zu erfahren ob es vieleicht Andere Methoden und Möglichkeiten gibt. Mit freundlichen Grüßen M.

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 31.03.2014
Adrian K. Wiethoff

Hallo Manuela, da scheinen Sie bisher ja wirklich Pech gehabt zu haben, das tut mir leid! Ich denke, dass zunächst geschaut werden sollte, woher denn die von Ihnen beschriebenen ungewöhnlichen Schwellungen und Schmerzen so viele Jahre nach der OP kommen. Wenn Sie diverse Metall-Allergien haben, kann theoretisch durchaus der Draht die Ursache sein. So oder so kann man ihn entfernen: Entweder der Knochen ist längst vernünftig zusammen gewachsen, dann braucht man ihn nicht mehr, oder der Knochen ist nicht vernünftig zusammen gewachsen und dies verursacht die Beschwerden. Dann müsste man ihn auch entfernen und den Knochen neu operieren. Es gibt, wenn erforderlich, auch Schrauben aus Titan (=niedriges Allergiepotential) oder selbstauflösende aus Milchzucker, die man dann verwenden könnte. Ich denke also schon, dass Ihnen geholfen werden kann. Viele Grüße aus Düsseldorf Adrian Wiethoff

22.02.2014 - 11:30 Uhr

Beschäftige mich seit ein paar Monaten schon mit...

von Sarah

... dem Thema, da ich seit mein 12 Lebensjahr dran leide. bis vor 3 Jahren hatte ich keine Probleme außer, dass es schwer ist schuhe zu finden. doch vor 3 Jahren fingen es dann an mit denn schmerzen beim laufen, schuhe tragen ist schmerzhaft... Nur leider ist das schwer ein guten Arzt zu finden, der das leiden versteht war schon bei 2 Ärzten, die es als "Lächerlich " abgestellt haben und es nicht so sein kann ..doch zudem war ich beim Hautarzt, da sich meine Zehen so verschoben haben. das an mein Kleinzeche Warzen kommen, was auch sehr schmerzhaft ist, da es zu reibungen kam.. ist es auf den hallux Valgus zurück zuführen...Meine frage wäre mal, ob ich mich auch bei ihn behandeln lassen kann, auch wenn ich aus herne komme? denn sie scheinen mir ein echt guter arzt zu sein, bei dem sich die Patienten auch so fühlen können und man nicht ausgelacht wird ?

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 24.02.2014
Adrian K. Wiethoff

Liebe Sarah, vielen Dank für Ihre Anfrage, es tut mir leid, dass Sie bisher so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Selbstverständlich können Sie sich gerne hier von mir behandeln lassen, auch wenn Sie aus Herne kommen! Mit freundlichen Grüßen Adrian Wiethoff

09.02.2014 - 23:11 Uhr

Guten Tag Sie haben mir bei gute frage auf mein...

von Amanda

... hallux Valgus geantwortet und ich habe ihr Thema gelesen.. Mir würde ambulant schon der Knochen weggeschliffen jedoch ohne Erfolg...das Ganze hat sich entzündet und ist noch schlimmer geworden als es überhaupt war. Ich kann noch nicht mal mehr ganz normale Schuhe anziehen. Meine Frage jetzt! Operieren sie nur in Düsseldorf ??? Kennen sie vielleicht ein guten Arzt im Saarland, der es in einem Krankenhaus operiert?? Ich würde mich auf eine schnelle Antwort freuen.. Danke schon mal für die Antwort :)

Herr Wiethoff

Antwort vom Autor am 10.02.2014
Adrian K. Wiethoff

Guten Tag Amanda, ich operiere nur hier in Düsseldorf. Eine Empfehlung bestimmter KollegInnen darf ich öffentlich hier nicht geben, Sie können sich aber gerne unter wiethoff @ ars-pedis.de bei mir melden. Viele Grüße Adrian Wiethoff


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