Der falsche Biss - Wenn die herkömmliche zahnärztliche Schiene an ihre Grenzen kommt: So funktioniert die DROS®-Schiene

Warum kann der Zahnarzt der richtige Ansprechpartner bei Kopfschmerzen sein? (© sean - iStock)

Kopfschmerzen, Migräne, Ohrgeräusche, Tinnitus, Schwindel, Gesichtsschmerzen, Schlafstörungen, Zähneknirschen, Kieferknacken, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen - viele Patienten leiden an solchen und ähnlichen Symptomen, für welche auch nach zahlreichen Behandlungen keine Ursachen gefunden und selbst mit zahnärztlichen Schienen die Beschwerden nicht gelindert werden können.

Tatsächlich liegt solchen Schmerzen und Beschwerden in vielen Fällen eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zugrunde, eine Funktionsstörung im Kausystem selbst.


CMD als Ursache

Grundlage ist eine muskuläre Verspannung der Kau -, Kopf- oder Gesichtsmuskulatur.

Hauptrisikofaktoren sind Okklusionstörungen (=gestörtes Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer) sowie psychoemotionaler Stress, der häufig zum nächtlichen Zähne knirschen führt.

Hierfür wiederum ursächlich können sein: die genetische Veranlagung, Zahnlücken, schlecht angepasster Zahnersatz oder mangelhafte kieferorthopädische Behandlungen, welche allein oder im Zusammenspiel dazu führen, dass die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht mehr richtig zusammenpassen.

Es kommt zum buchstüblich falschen Biss.


Der Weg zum Zahnarzt

Grundsätzlich ist es bei Schmerzen und Beschwerden dieser Art immer ratsam, einen Zahnarzt aufzusuchen, der sich auf Funktionsdiagnostik und - therapie spezialisiert hat. Auch sollte am Besten mit Ärzten anderer Fachrichtungen und anderen Co-Therapeuten wie Physiotherapeuten und Osteopathen zusammengearbeitet werden, um den Symptomenkomplex interdisziplinär optimal behandeln zu können.


Das DROS® Schienenkonzept

Mit Hilfe einer Funktionsanalyse werden der falsche Biss und die Fehlfunktion der Kiefergelenke ermittelt. Ziel ist die Wiederherstellung einer physiologischen - einer natürlichen- Bisslage, d.h. eines korrekten Zusammenspiels der Zähne.


Die Therapie läuft in zwei Phasen ab

1. Phase: Relaxierungsphase (DROS® I Schiene)

In der ersten Phase bewirkt sie eine Entspannung der Muskulatur und hebt die Fehlkontakte der Zähne auf.


2. Phase: Orientierungs -und Stabilisierungsphase (DROS® II Schiene)

In der zweiten Phase führt sie den Unterkiefer wieder in seine eigentliche physiologische Lage.
Ist die richtige Position erreicht, erfolgt, sofern nötig, aus der neuen Bisslage die weitere Versorgung.


So funktioniert die Behandlung mit DROS® Schienen. (© GZFA)
Nur mit Zertifizierung

Das DROS®-Konzept wird nur von zertifizierten Zahnärzten, den sogenannten DROS®-Therapeuten, angewandt. Die Herstellung der DROS®-Schiene erfolgt nur durch zertifizierte Dentallabore.


Erfahrungen aus der Praxis

Mit der oben genannten DROS® Therapie erleben wir deutliche und teils beeindruckende Erfolge in der täglichen Praxis, welche mit herkömmlichen Schienen nicht zu erzielen waren. Dies führt natürlich zu einer enormen Steigerung der Lebensqualität der betroffenen Patienten, welche oftmals bereits eine lange, erfolglose Odyssee hinter sich haben.

Auch können durch die Anwendung der DROS® Schienen Therapie Folgeschäden vermieden werden, welche sich ansonsten häufig im Bereich der Halswirbelsäule, des Beckens oder der Hüfte manifestieren würden.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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