Ablauf, Dauer, Risiken: Die 9 häufigsten Fragen zum künstlichen Kniegelenk

Ein künstliches Kniegelenk kann wieder zu viel Lebensqualität zurück verhelfen - darauf sollten Sie achten! (© alarico73 - fotolia)

Brauche ich wirklich ein künstliches Kniegelenk? Wo finde ich einen Spezialisten? Und was ist nach der OP zu beachten? Dieser Artikel fasst die häufigsten Fragen zu Knie-TEPs zusammen. 

1. Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein künstliches Kniegelenk?

Wenn körperliche Einschränkungen, Schmerzen und Medikamente zum Alltag gehören, sollte über eine Operation nachgedacht werden. Des Weiteren sind die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:

  • Wurden alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft? 
  • Leidet Ihre Lebensqualität durch die Beschwerden?
  • Besteht ein hoher Leidensdruck mit starkem Schmerz oder Dauerschmerz?
  • Ist Ihre Beweglichkeit deutlich eingeschränkt?
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen aufgrund von Schmerzen und trainieren Sie somit kaum noch Ihr Herz-Kreislaufsystem?
  • Müssen Sie sich im Sozialleben einschränken?


2. Wie lange hält eine Knieprothese?

Die durchschnittliche Standzeit einer Knieprothese beträgt 15 Jahre. Nach einem gewissen Zeitraum lockert sie sich aus ihrer Verankerung im Knochen. Es gibt aber auch Patienten, die wesentlich länger als 15 Jahre mit ihrem neuen Knie zurechtkommen.

Insgesamt kann diese Frage nicht ganz einfach beantwortet werden. Die aktuell verwendeten Materialien haben eine sehr hohe Haltbarkeit und viele Studien bestätigen eine Standzeit der Prothesen von mehr als zehn Jahren. Statistisch gesehen wird die Prothese mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % über 10 Jahre halten. Das bedeutet, dass nach zehn Jahren von 100 implantierten Kunstgelenken nur fünf gewechselt wurden.

Längere Standzeiten sind natürlich möglich. Eine individuelle Vorhersage lässt sich leider nicht treffen. Nach 20 Jahren sind in der Regel noch 80 % der Kunstgelenke fest.


3. Muss immer das ganze Kniegelenk ersetzt werden? Welche Modelle gibt es?

Es gibt drei wesentliche Modelltypen. In 80 % kommt eine Oberflächen-Prothese zum Einsatz. Dabei werden die defekten Gelenkanteile entfernt und der darunterliegende Knochen am Ober- und Unterschenkel überkront. Dazwischen befindet sich eine Plastikscheibe.

Rund 15 % der Patienten werden mit einer unikondylären Schlittenprothese versorgt, auch als Uni- oder Hemischlitten bezeichnet. Dabei wird nur eine Gelenkseite ersetzt. In 5 % der Fälle muss eine gekoppelte Prothese verwendet werden. Dabei sind das Oberschenkel- und das Unterschenkelteil miteinander verbunden und die Schäfte im Knochen mit Stielen verankert.


Knieprothesen sollten am besten in spezialisierten Operationszentren eingesetzt werden. (© Monkey Business - iStock)
4. Warum sollte die Operation in einem zertifizierten Endo-Prothetik-Zentrum (EPZ) durchgeführt werden?

Die Fachverbände für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie haben hohe Qualitätsstandards für die Durchführung von Kunstgelenk-Operationen entwickelt.

Kliniken oder Operationszentren, die diesen Anforderungen gerecht werden, haben das Zertifikat des sogenannten Endo-Prothetik-Zentrums (EPZ) erworben. Jährliche Überprüfungen durch externe Kontrolleure sorgen für eine exzellente operative Expertise. Das stellt ein entscheidendes Sicherheitskriterium für die Patienten dar.

Jeder Operateur muss sowohl für die erstmalige Zertifizierung als auch für die jährliche Re-Zertifizierung eine Mindestmenge an implantierten Prothesen vorweisen.


5. Wie wird die Operation technisch geplant?

Vor der Operation wird anhand eines aktuellen Röntgenbildes des gesamten Beines eine computergestützte Simulation der Knochenschnitte und eine Korrektur der Beinachse durchgeführt. Somit kann Größe, Lage und Typ der Prothese festgelegt werden.


6. Welche Rolle spielt das Körpergewicht des Patienten?

Der Verschleiß des Gelenkes ist eine Folge der Überlastung, die durch Übergewicht ausgelöst werden kann. Übergewicht kann weiterhin die Lebensdauer von Kunstgelenken durch eine erhöhte Beanspruchung vermindern.


7. Was ist bei sportlicher Betätigung nach der Operation zu beachten?

Nachdem das Kunstgelenk eingesetzt wurde, müssen sich die Weichteile, wie Sehnen und Bänder, an die neue Belastung anpassen. Vor der Operation haben sich oft Einschränkungen der Kraft, Ausdauer und Koordination aufgrund der Abnutzung und Schmerzen eingestellt.

Nach drei bis sechs Monaten Sportpause kann abhängig von Muskelaufbau und Sportart wieder mit dem Training begonnen werden. Leichtes Fahrradfahren auf einem Hometrainer ist meist schon in der Reha möglich. Eine kräftige Muskulatur schützt das operierte Gelenk.

Gut geeignete Sportarten sind

  • Radfahren
  • Gymnastik
  • Nordic Walking
  • Schwimmen
  • Tanzen
  • Golf
  • Wassergymnastik
  • Skilanglauf

Sportarten wie Nordic Walking eignen sich sehr gut, da die Knie hier nicht zu stark belastet werden. (© Jacek Chabraszewski - fotolia)
Im Fitness-Studio oder zu Hause kann ein Home- oder Crosstrainer genutzt sowie Krafttraining unter Anleitung durchgeführt werden.

Beim Wandern wird empfohlen, einen Wanderstock zu benutzen, sodass Sie sich beim Bergabgehen abstützen können. Dabei gilt außerdem: Lieber bergauf wandern und bergab fahren.

Auf Joggen, Ballsportarten (Tennis oder Squash) und Mannschaftssportarten wie Fußball, Volleyball oder Handball sollten Sie wegen der hohen Stoßbelastung verzichten. Gleiches gilt für Kampfsportarten wie Judo, Karate und Taekwondo.


8. Wie kann das Risiko einer Infektion des eingesetzten Kunstgelenkes vermindert werden?

Vor der Operation ist eine gute Hautpflege sehr wichtig. Alle Wunden, Kratzer oder Pickel sollten vollständig abgeheilt sein. Chronische Entzündungen im Körper sollten behoben werden. Allergien und frühere Infektionen müssen dem Operateur stets mitgeteilt werden.

Das Kunstgelenk ist ein Fremdkörper. Um zu vermeiden, dass Bakterien über die Blutbahn an das Kunstgelenk verschleppt werden, ist eine zeitnahe antibiotische Behandlung von eitrigen Entzündungsherden notwendig.

Bei Zahnbehandlungen sollte - wie bei einer künstlichen Herzklappe - ein Antibiotikum zum Schutz verabreicht werden, um zu vermeiden, dass sich freigesetzte Bakterien streuen. Bitte weisen Sie Ihren Zahnarzt auf ein Kunstgelenkes hin. Empfohlen wird 1g Amoxicillin eine Stunde vor dem Eingriff.


9. Muss das Kunstgelenk kontrolliert werden?

Nach der Rehabilitation kontrolliert Ihr Operateur, alternativ ein Orthopäde, das Kunstgelenk. Es werden im Anschluss jährliche Kontrollen empfohlen. Bei akuten Beschwerden sollte immer sofort ein Orthopäde aufgesucht werden.


Zusammenfassung

Operationsdauer ca. 60 bis 90 Minuten
Krankenhausaufenthalt ca. sieben Tage
Laufen an Unterarmgehstützen ca. drei Monate
Rehabilitation ambulante oder stationäre Rehabilitation über ca. drei Wochen
Arbeitsunfähigkeit ca. drei bis sechs Monate
Komplikationen

typische Risiken wie bei allen Operationen mit Fremdmaterial:

  • Infektion
  • Revision
  • Beinvenenthrombose
  • notwendige Wechseloperation nach Jahren
Erfolgsraten über 80 % zufriedene Patienten
Behandlungsalternativen konservative Arthrose-Therapie
Kostendeckung der Krankenkasse Kosten werden komplett gedeckt

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (99)

Bernd, 20.06.2022 - 18:06 Uhr

Hallo, ich habe eine Endoprothese vor einem Jahr erhalten und seit einiger Zeit habe ich Schmerzen an der rechten Außenseite des Knies, ich dachte es wäre eine Wasseransammlung aber mein Orthopäde sagte, es wäre kein Wasser sondern eine ganz normale Reaktion des Knies, nur das ich Schmerzen habe und Probleme beim Treppensteigen.

Herta, 01.06.2022 - 07:53 Uhr

Hallo, ich bin 75 jahre und beide Knie sind kaput. kann nicht mehr gehen oder stehen. allgemeinzustand gut nur alterszucker. kann ich noch künstliche gelenke bekommen ?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 02.06.2022

Sehr geehrter Patient, so wie Sie es beschreiben sicher ja. Eine orthopädische Untersuchung zur Indikationsstellung und Aufklärung zu einer Operation sollte erfolgen. viele Grüße Julian Dexel

Silvia, 10.05.2022 - 07:41 Uhr

Hallo,ich bin 49 Jahre und laut meines Orthopäden hab ich Knie von einer 79 jährigen. Er meinte, ich brauche zwei Knie OP, da meine extrem kaputt sind. Ich arbeite als Reinigungskraft in Vollzeit. Treppen laufen, schwere Eimer tragen und und und. Ich stelle mir die Frage, ob ich meinen Job nach der OP noch machen kann.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 02.06.2022

Lieber Patient, schwere körperliche Arbeit ist mit einem Kunstgelenk nicht zu empfehlen. viele Grüße Julian Dexel

Siegfried, 26.04.2022 - 06:32 Uhr

Vielen Dank für Ihre Meinungsäußerung. Mir ist es dennoch unerklärlich, wieso und warum beide Symtome beinahe zeitgleich auftraten. Zehenentzündung mit anschwellenden Kniegelenk, beides linksseitig. Im Klinikum beschäftigten sich drei Fachbereiche um mich. Radiologie zur Gefäßuntersuchung li. Bein, Gefäßchirugie zur Amputation, Unfallchirugie zwecks geschwollenen Knie. Dort wurde dann auch noch eine Punktion durchgeführt, Laborwerte dazu völlig negativ. Bei der Entlassung aus dem Klinikum wurde mir empfohlen, über ein neues Kniegelenk nachzudenken. Vorrang hat jedoch zunächst das Abheilen des Amputationsbereiches. Selbstverständlich werde ich mehrere Orthopädische Meinungen dazu einholen. Vielen Dank. Mit den besten Grüßen Siegfried

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 02.06.2022

Alles Gute!

Siefried, 21.04.2022 - 16:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Dexel, vor ca. 14 Tagen mußte die li. Kleinzeh amputiert werden. Zeitgleich begann das li. Knie zu schmerzen und schwoll etwas an. Bei der Entlaßung wurde mir mittgeteilt, mich im Anschluß um eine Knie-OP umzuschauen. Die Amputationsstelle schmerzt kaum, dagegen das li. Knie zeitweise heftig, die Antibiotika-Verordnung ist seit 2 Tagen abgelaufen, weiterhin Schmerzmittel, welche kaum wirksam sind. Das li. Knie ist weiterhin leicht angeschwollen, völlig instabil, daher nur mit Krücken bzw. Rollstuhl etwas mobil. Frühester Orthopädie-Termin Mitte kommender Woche. Mir ist es etwas unverständlich, dass innerhalb 48 Std. diese beiden Beschwerden beinahe völlig zeitgleich auftraten, dass eine Amputation nicht zu vermeiden war und ein Knieersatz dringend im Klinikum empfohlen wurde. Vorab vielen Dank für Ihre Meinung. Mit besten Grüßen Siegfried

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 25.04.2022

Lieber Patient, das klingt schon nach einem komplexeren Fall, der aus der Ferne nicht so leicht beantwortet werden kann. Vor Implantation eines Kunstgelenkes sollte die Amputationsstelle ausgeheilt sein. Sollte es sich hierbei um einen Infekt gehandelt haben (Antibiotikatherapie) dann sollte ggf. vor Implantation eines Kunstgelenkes eine septische Streuung ausgeschlossen werden. Eine Knie TEP Implantation ist erst nach umfassender Diagnostik und klinischer Untersuchung indiziert um das Risiko so gering wie möglich zu halten. viele Grüße Julian Dexel

Hermann, 01.04.2022 - 16:54 Uhr

Hallo Herr Dr. Dexel, habe am 29.11.2021 eine Teilknieprothese implantiert bekommen. links außen. Mir geht es gut, bin sehr zufrieden! Es "zwickt" noch manchmal, trainiere fleißig mit Heimrad u. vielen Spaziergänge, habe eine Hund. Nun meine Frage an Sie: Anfang Mai möchte ich eine 5-6 Tägige Fahrradtour MTB machen. Dies Tour ist nicht sehr ansträngend, da man höchstens 1-2 mal 300 Höhenmeter bewältigen muss. Insgesamt sind es 250 km. Es ist eine alte Bahntrasse. Könnte sein, dass das Knie anschwillt, oder kann ich beruhigt diese Tour machen?! Recht herzlichen Dank für ihre geschätzte u. Kompetente Meinung. M.f.G.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 06.04.2022

Lieber Patient, aus der Ferne ist dies schwer zu beantworten. Wenn aktuell eine längere Belastung auf dem Heimtrainer möglich und das Knie muskulär schon gut aufgebaut ist wäre dies möglich. Eine Einschätzung des operierenden Arztes ist hier sinnvoll, da er die anderen Gelenkanteile kennt. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Georg, 30.03.2022 - 10:07 Uhr

Ich bin 81 Jahre alt und habe Arthrose im Linken Knie, kann man dann noch operiert werden? Ich habe nur beim Laufen Probleme.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 06.04.2022

Lieber Patient, die Entscheidung kann nur aus einer Kombination von Krankengeschichte, klinischer Untersuchung und Beurteilung der Bildgebung getroffen werden. Wenn sich die Lebensqualität verbessern lässt und die Voraussetzungen vorhanden sind kann in fast jedem Alter ein Kunstgelenk eingesetzt werden. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Birgit, 12.03.2022 - 20:23 Uhr

Hallo Herr Dr.Dexel, ich hatte eine Knie Endoprothese Op am 16.2 . und bin im Moment noch in der Reha. Was ist ihre Empfehlung, nach der Reha für eine Physiotherapie weiter machen sollte. Da ich mindesten 3 Jahre meinen Knie nicht beugen konnte und auch ein O Bein das Ergebnis war ist alles sehr verkürzt. Der Klinik Arzt wird mich bei T - Rena anmelden. Ich hoffe sie können mir weiter helfen. Vielen Dank im voraus Birgit

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 19.03.2022

Lieber Patient, nach einer Knie TEP OP ist es in der Regel sinnvoll eine Physiotherapie auch in Kombination mit der T-Rena fortzusetzen. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Elke, 19.02.2022 - 20:12 Uhr

Habe vor 4 Tagen eine Knie-Endoprothese bekommen und Probleme mein linkes Bein im Liegen nach oben zu heben. Ab wann sollte das funktionieren und was kann ich tun, damit das möglich wird ? Ich spanne den Oberschenkel an und es ist aber nicht genügend Kraft da, dies auszuführen ...

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 26.02.2022

Lieber Patient, nach einer Knie TEP OP ist es normal, dass das getreckte Bein nicht gehoben werden kann. Dies kann erst im weiteren Rehabilitationsverlauf erreicht werden. Wichtig ist, dass der Muskel angespannt werden kann. Abhängig ist dies auch von der präoperativen muskulären Situation und ob ein Schmerzkatether verwendet worden ist oder nicht. Tägliches Training alleine und zusammen mit der Physiotherapie können den Rehabilitationsprozess günstig beeinflussen. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Ramona, 10.02.2022 - 14:12 Uhr

Ich bin 60 Jahre alt und leide seit 2008 an Arthrose. Erst rechtes Knie, nun sind ALLE Gelenke, mehr oder weniger betroffen. Was sicherlich durch die falsche "Schonhaltung" beschleunigt wurde. Auch Schmerzmittel halfen nur bedingt, vor allem wenn die Wirkung nachlässt. Ich bin berufstätig. Bisher hat mir auch noch kein Arzt von einem Behinderungsgrad erzählt, geschweige denn, dass ich irgendwelche Ansprüche hätte. Warum wird man so wenig aufgeklärt? Meine Lebensqualität ist seit Jahren gesunken. Und Psychisch komme ich manchmal auch der Verzweiflung nahe, da sich offenbar niemand ausführlich mit meiner Krankengeschichte befasst. Ich solle mich damit abfinden, dass ich nie mehr richtig laufen könne, sagte der Orthopäde. Und nach so vielen Jahre schlägt er eine Versteifung vor? WIE BITTE? Warum muss ich so viele Jahre warten um dann Stück für Stück eine Gelenksversteifung hinzunehmen? Wie soll ich arbeiten gehen? Ich würde wohl beizeiten in Harz IV fallen, wenn die Gelenke versteift werden. Das kann doch nicht im Interesse des Staates sein. Und wo bitte bleibt da meine Lebensqualität? Ich habe einen Garten, soll ich jetzt alles verkaufen, weil man mir einfach keine weitere Hilfe zukommen lässt? Ich trage Schuheinlagen, Knieorthesen, bekomme 2-3 jährl. je 6 x Physiotherapie (was viel zu kurz ist, da sich oft erst eine Linderung nach der 5. bzw. 6. Behandlung einstellt) und Schmerztabletten. Und weiter? Wohin kann ich mich wenden? Danke, dass Sie mir "zugehört" haben. Vielleicht haben Sie auch einen Tipp für mich, damit ich ein wenig Hoffnung haben kann. Es grüßt Sie Ramona

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 26.02.2022

Liebe Patientin, Sie benötigen einen Orthopäden der sich ein umfassendes Bild machen kann (Anamnese, klinische Untersuchung, Röntgen Bilder, etc.). Erst dann kann Ihnen eine Empfehlung gegeben werden, wie Ihnen geholfen werden kann. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Claudia, 31.01.2022 - 00:26 Uhr

Kann ich mit einer Knieprothese knien? Danke für die Antwort.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 31.01.2022

Liebe Patientin, die Kniefähigkeit lässt sich leider durch die Knie TEP Implantation nicht zuverlässig verbessern - so das Ergebnis einer Longitudinalstudie aus Schottland - Die Studienautoren raten darüber im Vorfeld aufzuklären. Das Hinknieen oder Hinkauern funktioniert nur etwa bei der Hälfte aller Patienten wie diese es sich wünschen. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Ursula H., 13.11.2021 - 21:17 Uhr

Hallo, im Februar 2018 bekam ich schon nach 2,5 Jahren eine Wechselprothese. Meine Beugung ist heute immer noch ca. 85 Grad. Mein Operateur bietet mir bei jedem Besuch eine Narkosenmobilisation an und ich kann mich nicht entscheiden ob es richtig waere. Er sagt, es kann nichts passieren und er wuerde nichts machen wo er sich die Haende schmutzig macht. Er wuerde mir dann auch ein Video von der Durchfuehrung schicken und es kann nichts passieren.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 16.11.2021

Lieber Patient, eine frühzeitige Narkosemobilisierung bei noch eingeschränkter Beugung ist ein bewährtes Verfahren um die Beweglichkeit zu verbessern. In der Regel sind die Bilder der erreichten Beugung in Narkose eine Motivation für die sich anschließende Physiotherapie. viele Grüße Dr. Dexel

Dietger P., 12.11.2021 - 16:49 Uhr

bin am 17.09.21 am linken Knie operiert. (Endoprothese) Heute am 12.11.21 ist mein Knie immer noch geschwollen und schmerzt. Wie lange wird die Genesung dauern ?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 16.11.2021

Lieber Patient, nach 2 Monaten kann ein solcher Zustand noch normal sein. Anderweitige Ursachen sollten ausgeschlossen werden. Die Genesung dauert im Mittel 3-4 Monate. viele Grüße Dr. Dexel

Brigitte B., 08.11.2021 - 11:27 Uhr

Hallo, Ich habe am 06.07.21 ein neues Kniegelenk bekommen. Ich bin immer noch sehr wackelig auf den Beinen und. Beim Treppensteigen, also bei Belastung hab ich immer noch Schmerzen und traue mich gar nicht aufzutreten. Ich habe alles hinter mir Reha- Physio etc. Vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 16.11.2021

Lieber Patient, je nach Dauer der Arthrose und Fehlstellung kann der muskuläre Aufbau und die Anpassung der passiven Stabilisatoren einige Zeit in Anspruch nehmen. Andere Ursachen sollten abgeklärt werden (z.B. Rö-Bild). viele Grüße Dr. Dexel

Christa B., 14.10.2021 - 17:02 Uhr

Hallo, ich hatte im Juli, diesen Jahres eine knietep op, nach der Reha war alles gut. Bekam dann aber solche Schmerzen und hab immer das Gefühl die Prothese bewegt sich hin und her, schneidet ins Fleisch. Die röntgenbilder sind laut orthopäde in Ordnung, kann das sein.? Danke für eine Antwort. Christa B.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 03.11.2021

Lieber Patient, das schmerzhafte Kniekunstgelenk kann viele verschiedene Ursachen haben. In solch einem Fall ist eine genaue Ursachensuche notwendig - s. Artikel: Das schmerzhafte Kniekunstgelenk: Symptome, Ursachen & Therapie viele Grüße, Dr. Julian Dexel

Herbert S., 14.10.2021 - 09:19 Uhr

Guten Tag, ich habe im Januar 2000 ein neues Kniegelenk rechts bekommen in den letzten Wochen hab ich wieder Schmerzen bekommen und mein Arzt aufgesucht da wurde festgestellt dass die Kniescheibe über die Schienen wuchert und den schmerz verursacht nun soll ich im Januar wieder eine OP bekommen und die Kniescheibe abgeschliffen werden und dann bekomm ich eine Kunststoffscheibe unter der Kniescheibe. Was meinen sie dazu?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 16.10.2021

Lieber Patient, das schmerzhafte Kniekunstgelenk kann viele verschiedene Ursachen haben. In solch einem Fall ist eine genaue Ursachensuche notwendig - s. Artikel: Das schmerzhafte Kniekunstgelenk: Symptome, Ursachen & Therapie viele Grüße, Dr. Dexel https://www.jameda.de/gesundheit/muskeln-knochen/schmerzen-kniekunstgelenk-symptome-ursache-therapie/

Pawletta B., 11.10.2021 - 14:35 Uhr

Habe seit mehr als zwei Jahren linkes Knie schmerze es wurde bei mir Knie Arthrose Fest gestellt, mein Orthopäde meinte, dass ich ein neues Knie brauche, laut seiner Erklärung die OP dauert eine Stunde dann muss ich 5 Tage im Krankenhaus bleiben und dann noch drei Wochen Reha machen danach würde ich wieder normal mich bewegen wie vorher ohne Schmerzen . Meine Frage an Sie ist ob das stimmt?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 13.10.2021

Lieber Patient, wenn alles optimal verläuft sind die Angaben korrekt. Erfahrungsgemäß wird jedoch meist etwas mehr Zeit benötigt, was auch individuell sehr unterschiedlich ist. Nach der Reha schließt sich meist noch eine Physiotherapeutische Behandlung an um die Muskulatur weiter zu trainieren. Je nach Vorerkrankungen und Ausmaß der Arthrose bedingten Veränderungen sollte mit 3-6 Monaten gerechnet werden. viele Grüße Dr. Dexel

Doris, 17.09.2021 - 09:04 Uhr

Wann darf ich nach einer Knie-OP (Schlitten) wieder Auto fahren. Danke für die Antwort.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 21.09.2021

Liebe Patientin, das ist individuell abhängig. Wenn Sie wieder ohne Gehstützen sicher laufen können sollte das Führen eines PKWs wieder möglich sein. viele Grüße Dr. Dexel

Birte, 14.09.2021 - 16:30 Uhr

Meine Mutter, 85 J., leidet seit Jahren unter Arthrose im linken Knie. In der letzten Zeit hat sie wegen Schmerzen und Verlust an Muskelkraft ihren Bewegungsradius auf wenige Meter im Haus eingeschränkt. Auf mein Drängen haben wir kürzlich einen Spezialisten für Knie-OPs aufgesucht. Röntgen ergab, dass nur TEP infrage kommt. Die Frage ist, ob es aufgrund des Alters meiner ansonsten gesunden, nur etwas übergewichtigen Mutter (85 J.) anzuraten ist. Sie selbst hat Angst vor einer OP. Wie ist Ihr Rat? Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 15.09.2021

Lieber Patient, alleine das Alter ist kein Ausschlusskriterium für eine Endoprothese. Wenn ihre Mutter körperlich aktiv und noch gesund ist kann ihr mit einer Endoprothese die Lebensqualität verbessert werden. Natürlich muss man dies in Zusammenschau aller Befunde sehen. Ein Gespräch mit ihrem operierendem Orthopäden kann weitere Fragen klären. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Ute M., 15.08.2021 - 12:31 Uhr

Hallo,, Ich habe eine Gonarthrose rechtsdie operiert werden muss. Außerdem habe ich ein idlopatisches Parkinsonsyndrom und furchtbare Angst vor der Narkose. Ich habe schlechte Erfahrungen. Vor ein paar Jahren hatte ich eine Schulter OP. Den Abend davor war ich noch beim Narkosearzt. Nach der OP ging es nach und nach schlechter mit dem Laufen bis nichts mehr ging. Im November 2019 bekam ich vom Orthopäden eine Spritze gegen Rückenschmerzen. Danach konnte ich auch nicht mehr laufen. Damals haben mich die Neurologen wieder auf die Beine gebracht. Ich glaube aber nicht, dass die Ärzte das noch mal schaffen. Einen Hirnschrittmacher habe ich auch. Welche Narkose ist für mich die richtige? Gruß Ute M.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 17.08.2021

Liebe Patientin, in ihrem Fall ist es sinnvoll eine Knieoperation in einem Krankenhaus durchzuführen indem auch eine Neurologie vorhanden ist. Die Problematik sollte bereits vor der Operation gemeinsam mit dem operierenden Orthopäden und Neurologen besprochen werden. Hierzu bietet sich z.B. eine Uniklinik an. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Gertraud G., 05.08.2021 - 13:25 Uhr

Habe seit Monaten schmerzen im linken Knie nach einer MR stellte der Orthopäde Flüssigkeit und Knorpelschaden fest die Spritze die ich bekam hielt einen Tag muss ich eventuell ein neues Kniegelenk bekommen danke für eine Antwort

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 17.08.2021

Lieber Patient, das kommt ganz auf den Knorpelschaden und die individuellen Einschränkungen und Beschwerden an. Hier kann ein Gespräch über die Behandlungsmöglichkeiten mit ihrem behandeltem Orthopäden helfen. viele Grüße Dr. Dexel

Monika B., 23.07.2021 - 14:00 Uhr

Grüezi, ich habe an beiden Knien meega Schmerzen. Kann nur noch kurze Strecken laufen. Infiltration hat nur 1 Monat Linderung gebracht. Kann ich auch beide Kniegelenke am gleichen Tag ersetzen lassen? Mur 1x Narkose, 1x Spitalaufenthaltbund mur 1x Therapie… danke für die Antwort

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 26.07.2021

Lieber Patient, das ist prinzipiell möglich, hängt aber von den Begleiterkrankungen und der körperlichen Konstitution ab. viele Grüße Dr. Dexel

Jörg H., 06.07.2021 - 20:32 Uhr

LIEBER HERR DOKTOR, ICH HATTE VOR 4 WOCHEN EINE ARTHROSKOPIE RECHTES KNIE WEGEN UNERTRÄGLICHER SCHMERZEN. ARTHROSE 3 - 4.GRADES MENISKUSLÄSSION. Schmerzen verschwinden nicht. Ich laufe auf Knochen.OHNE SCHMERZMITTEL KAUM NOCH GEHEN . BIN EIN WANDERFREUND MIT ÜBERGEWICHT. 1. WIR LANGE MUSS ICH NACH SPIEGELUNG WARTEN, UM EIN NEUES KNIEGELENK ZU BEKOMMEN? 2. WELCHES GELENK WÄRE FÜR MICH ANGEBRACHT. ES GIBT DIE GLEIT UND OFFENE PROTHESEN. BIN SEHR AKTIV.HABE NOCH GARTEN UND WANDERZIELE. HABE MB . Oder SOLLTE ICH NOCH EINE REHA MIT MOORPACKUNGEN MACHEN ODER KÖNNEN HOCHACHTUNGDVOLL JÖRG H.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 07.07.2021

Lieber Patient, zu Ihren Fragen: 1. Ein Kunstgelenk sollte frühestens im Intervall von 3 Monaten implantiert werden. 2. Die genaue Art des Kunstgelenkes kann nur durch eine klinische Untersuchung und radiologische Diagnostik festgelegt werden. Bei persistierenden Beschwerden sollten sie sich beim operierenden Arzt vorstellen um die therapeutischen Möglichkeiten abzuklären. viele Grüße Dr. Dexel

Böttcher, M., 05.07.2021 - 23:21 Uhr

Hallo, habe vor 2 Monaten eine Teilprothese ins Knie bekommen, schon ein paar Tage nach der OP, als der Verband entfernt wurde, habe ich gesehen das mein Bein ein Knick macht, war vorher gerade. Man sagte das wird schon. Das Bein ist immer noch schief, ist das normal. Ich habe auch Probleme beim laufen, kann nur langsam laufen.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 07.07.2021

Lieber Patient, in einem solchen Fall sollte eine postoperative Ganzbeinstandaufnahme zur Beurteilung der Beinachse gemacht werden. In seltenen Fällen kann es auch zu einem Einsinken der Prothese oder gar zu einem Knochenbruch kommen, der zu einer vermehrten Krümmung führt. Dies lässt sich nur durch eine radiologische Diagnostik klären. viele Grüße Dr. Dexel

Johannes, 18.05.2021 - 15:16 Uhr

Hallo, bei meiner Oma wurde durch ein MRT starke Arthrose, eine Entzündung und ein Erguss im linken Knie festgestellt. Das MRT wurde gemacht, da sie in letzter Zeit vor Schmerzen nicht mehr auf ihr linkes Bein auftreten kann. Kurzum, der Hausarzt hat gesagt, dass normalerweise in solchen Fällen das Kniegelenk ersetzt werden würde. Normalerweise, weil dieser Eingriff bei meiner Oma vermeintlich unmöglich ist. Sie hat seit sie 21 Jahre alt ist (mittlerweile 73) eine Prothese am rechten Bein hüftabwärts. Der Stumpf ist sehr, sehr klein. Somit kann sie das betroffene Knie nach einer OP nicht schonen, da sie nur dieses eine Bein hat. Was können Sie empfehlen? Raten Sie zu einer Operation des Kniegelenks? Gibt es andere Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern? Gibt es eine Operationsmethode, nach der das Knie schneller wieder belastet werden kann?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 19.05.2021

Lieber Patient, eine Kunstgelenkversorgung ist auch in diesem speziellen Fall möglich. Eine genaue klinische Untersuchung und Besprechung der vor und Nachteile ist notwendig. Wenn die konservativen Behandlungsmehtoden ausgeschöpft sind und der Leidensdruck entsprechend hoch ist kommt ein Kunstgelenk in Frage. viele Grüße Dr. Dexel

Britta B., 11.05.2021 - 15:04 Uhr

hallo ich bekomme im juli ein künstliches kniegelenk links:an dem linken knie wurde schon zehn mal operiert.meine frage durch die schmerzen im linken knie wurde mein rechtes bein sehr belastet und es schmerzt auch sehr.was kann ich tun das die schmerzen im rechten beib besser wewird bevor ich operiert werde dann wird es nochmal so stark belastet und ich fürchte das ich dann kaum laufen kann.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 17.05.2021

Lieber Patient, nach einer Kniegelenksoperation werden sie Schmerzmittel erhalten die sowohl für das frisch operierte als auch das überlastete Kniegelenk helfen. Ggf. kann eine präoperative gezielte Physiotherapie den muskulären Status verbessern. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Rosemarie P., 08.05.2021 - 22:13 Uhr

Bei mir wurde eine Knie Tep vorgenommen. Seit der Operation sind 4 Wochen vergangen und das Knie ist immer noch dick und schmerzt sehr. Trotz Reha ist eine Beugung von 75 Grad nur möglich und eine Streckung von -4 Grad. Was könnte der Grund sein?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 10.05.2021

Lieber Patient, meistens sind Verklebungen im Kniegelenk ursächlich für eine eingeschränkte Beugung, andere Ursachen sollten aber ausgeschlossen werden. Es kann sein, dass in einem solchen Fall eine Narkosemobilisation Sinn macht - dies kann aber nur in Kenntnis der gesamten Krankengeschichte endgültig empfohlen werden. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Armin K., 03.05.2021 - 20:22 Uhr

Meine Frau hat 2 Wochen nach der Knie op die Krankheit GBS bekommen. Kann es sein das sie eine Allergie gegen das neue Gelenk bekommen hat ? Danke für eine Antwort. Armin K.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 06.05.2021

Lieber Patient, GBS ist eine Autoimmunreaktion auf eine vermutlich vorausgegangene Infektion mit Viren oder Bakterien. Die genaue Ursache der Erkrankung ist jedoch noch unklar. Ein Zusammenhang mit einer möglichen Metall-Allergie ist mir nicht bekannt und unwahrscheinlich, da eine Metall - Allergie, nicht mit einer Autoimmunreaktion verglichen werden kann. viele Grüße Dr. Dexel

Matthey, 02.05.2021 - 12:23 Uhr

Sehr geholfen

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 03.05.2021

Vielen Dank!!!

starke, 01.05.2021 - 11:05 Uhr

habe am 25 februar ein neues kniegelenk links bekommen habe immer noch schmerzen bei belastung im kniegelenk probleme mit der beugung und streckung physio terapeutin ist auch nicht zufrieden ortopäde sagt vor ca. zwei wochen das ist ok bis jetzt noch keine besserung würde gerne zweite meinung einholen bei dem artzt der mich operiet hat ist das so der richtige weg bin 51 jahre

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 03.05.2021

Lieber Patient, es ist nicht ungewöhnlich, dass nach einer Knie TEP Operation sich ein verzögerter Heilungsverlauf einstellt. Hier sollten aber die häufigsten Ursachen abgeklärt werden - wir bieten jedem Pateinten mit Problemen immer eine Vorstellung beim Operateur an. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Petra, 30.04.2021 - 16:43 Uhr

Bin heute aus dem Krankenhaus nach gekommen, hatte eine Knie OP, künstliches Kniegelenk. Wollte wissen, wie lange am Tag ich die Kompressionsstrumpfhose tragen muss?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 03.05.2021

Lieber Patient, zur TVT Prophylaxe sind Kompressionsstrümpfe nach Knie-TEP nicht mehr zwingend erforderlich es sei denn bei Ihnen bestehen spezielle Vorerkrankungen. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Bähring, A., 18.04.2021 - 13:40 Uhr

Welchen INR-Wert muß ich kurz vor der Operation haben, um auf der sicheren Seite zu sein?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 19.04.2021

Lieber Patient, für die Operation sollte die INR-Wert unter 1,3 liegen entsprechend einem Quick-Wert von 70% oder größer. viele Grüße Dr. Dexel

Hogau, 06.04.2021 - 12:52 Uhr

Ich Fand es sehr hilfreich da imir so.. eine OP bevorsteht. Bin 59 habe aber seit 14 Jahren schon mit den knieen zu tun. (Arthrose)

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 06.04.2021

Lieber Patient, vielen Dank für die positive Rückmeldung. viele Grüße Dr. Julian Dexel

nathalie l., 31.03.2021 - 11:15 Uhr

ich wollte gerne mal wissen bekommt man schon im krankenhaus krankengymnastik?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 06.04.2021

Lieber Patient, es findet täglich eine krankengymnastische Behandlung statt, begonnen wird bereits am ersten postoperativen Tag. viele Grüße Dr. Julian Dexel

G. Dietrich, 18.03.2021 - 05:01 Uhr

Guten Tag, bei einem Kniegelenkersatz durch Operation wird das vordere und hintere Kreuzband entfernt. Wie wird die nötige Stabilität des künstlichen Kniegelenkes ohne Kreuzbänder erreicht? Mit freundlichen Grüßen G. Dietrich

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 19.03.2021

Lieber Patient, in der Regel wird nur das vordere Kreuzband entfernt. Die Stabilität hierfür erreicht man durch die Prothese und Plastikscheibe die verwendet wird. Wenn das hintere Kreuzband entfernt werden muss erreicht man die Stabilität durch ein spezielles Inlay (=Plastikscheibe zwischen Oberschenkel und Unterschenkelanteil) oder durch eine andere Art der Femur Komponente. Es wird während der Operation entschieden welche Komponenten verwendet werden um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Sämtliche Komponenten liegen im Lager zur Verfügung und können bei der Operation verwendet werden. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Gerhard K., 12.03.2021 - 12:39 Uhr

ich bekomme wahrscheinlich ein Künstliches Kniegelenk. Habe aber eine Künstliche Herzklappe. Ist das möglich?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 13.03.2021

Lieber Patient, eine Kunstgelenkoperation ist möglich, eine individuelle medikamentöse Therapie (je nach Art der Klappe) kann notwendig sein, des weiteren ist eine Antibiotikaprophylaxe notwendig. Dies wird aber in einer präoperativen Sprechstunde gemeinsam mit dem Narkosearzt besprochen und für die Operation geplant. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Peter B., 25.02.2021 - 11:10 Uhr

Ich bin 61 Jahre und soll ein künstliches knie bekommen: Wie lange würde es dauern bis das ich wieder arbeitsfähig wäre? Ich arbeite als Müllwerker (kipper) besten dank für ihre auskunft mfg

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 13.03.2021

Lieber Patient, die Nachbehandlung kann unterschiedlich lange dauern und die Arbeitsfähigkeit ist natürlich auch abhängig von ihrer körperlichen Belastung. Nach 3-6 Monaten ist die Arbeitsfähigkeit meistens wieder erreicht. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Gerd A., 04.02.2021 - 01:04 Uhr

Guten Tag Ich habe im ersten Quartal 2017 eine Schlittenprothese rechts bekommen und in 2019 noch eine für das linke Knie. Ich habe alles gemacht Reha, Krankengymnastik, Massage etc. trotzdem bin ich immer noch nicht schmerzfrei und kann immer noch nicht richtig laufen, bzw. nur unter Schmerzen aufstehen. Das belastet mich sehr, zumal ich gerade in Rente bin. Haben Sie einen Rat für mich?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 04.02.2021

Sehr geehrter Patient, in solch einem Fall müssten verschiedene Untersuchungen erfolgen um herauszufinden weshalb noch Schmerzen bestehen. Dann kann eine Empfehlung abgegeben werden. viele Grüße Dr. Julian Dexel

J.Schädlich, 26.01.2021 - 09:13 Uhr

Hallo, ich bin 74 Jahre alt und ca 75 kg schwer und hatte eine Knie OP am 3.12.2020.Welches Gewicht (heben) kann ich zum jetzigen Zeitpunkt mir zumuten. Mit freundlichen Grüßen J.Schädlich

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 26.01.2021

Sehr geehrter Patient, alltagsübliche Gewichte sind bei normalem postoperativem Verlauf und erfolgter muskulärer Kräftigung möglich. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Roswitha, 29.10.2020 - 14:30 Uhr

Hallo, Welcher Schwerbehinderten Grad gibt es für Implantation einer zementierten, optisch navigierten Knietotalendoprothese?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 30.10.2020

Sehr geehrter Patient, einseitige Knie Totalendoprothese ca. 20 GdB viele Grüße Dr. Julian Dexel

Hofmann A., 16.10.2020 - 10:37 Uhr

Der Artikel hat mir nach meiner Knie-OP Antwort auf viele Fragen gegeben. Danke für die Hilfe!

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 16.10.2020

freut mich, wenn ich ihnen helfen konnte. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Renate T., 07.10.2020 - 08:47 Uhr

Guten Morgen, Mir steht eine OP des linken Knies bevor , wo ich eine Schlittenprothese bekommen soll. Hier meine fragen dazu: Wie lange dauert die OP und wie lange dauert es bis ich wieder arbeiten kann? Muss ich danach noch zur Reha und wie lange dauert diese?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 07.10.2020

Sehr geehrter Patient, die OP dauert ca. 60-90 Minuten. eine Arbeitsfähigkeit kann nach ca. 3 Monaten erreicht werden, ist aber Abhängig von Ihrer Tätigkeit. Eine Reha ist zu empfehlen (ggf. ambulant) und dauert 3 Wochen. viele Grüße Dr. Julian Dexel

Herbert B., 29.09.2020 - 09:41 Uhr

Guten Tag, wie sind die Erfahrungen mit Conformis TEP Ersatz (Volksmund 3 D Kniegelenk)? Ein Orthopäde rät mir ab wegen fehlender Langzeitstudien. Ein andere Orthopäde schwört auf den beidseitigen TEP Ersatz. Orthopäden sprechen auch von dem Modell der Zukunft im TEP Ersatz. Danke für Ihre Rückantwort! Mit freundlichen grüßen Herbert B. 75 Jahre

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 07.10.2020

Sehr geehrter Patient, die aktuelle Studienlage, zeigt keinen Vorteil von Patientenspezifischen Knie Implantaten. Da das Prinzip der Prothese gleich ist haben sie keinen Nachteil von einem Patientenspezifischem Implantat. VG Dr. Dexel

Dieter K, 22.07.2020 - 21:35 Uhr

Vielen Dank, klinische Untersuchungen wurden gemacht. Leichte Valgusfehlstellung, hinkendes Gangbild links, Ex/Flex 0-0-115°, leichte laterale Aufklappbarkeit, Patella fixiert Röntgen: 3° Valgus, Regelrechte Lage der Prothese, Patellarückflächenersatz mit Tilt und Erhöhung der Dicke Diagnose: Anterior knee pain bei retropatellarem Impigment nach Knie-TEP 2011 und zweifacher Revision. Es erfolgten Injektionen im linken Kniegelenk mit Triamcinolon und Carbostesin. Wie hoch ist die Chance bei noch einer OP?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 07.10.2020

Sehr geehrter Patient, bei solch einem komplexen Fall bitte ich Sie sich einen Termin in meiner Sprechstunde zu vereinbaren um detailliert auf die Möglichkeiten eingehen zu können. VG Dr. Dexel

Dieter K., 21.07.2020 - 09:08 Uhr

Ich wurde erstmals 2011 am linken Knie operiert. Sollte nur eine "Schiene" erhalten, aber nach der OP hatte ich ein neues Knie, TEP. Nach 4 Jahren wurde festgestellt, dass das ganze wackelig war, Knochenzement lose. Also neues Knie. Nach weiteren 4 Jahren gleiche Probleme, wieder Schmerzen und gleiche Diagnosen wie 2015, zusätzlich noch Fuß um 3° schief nach außen, also nun x-Bein. Trage jetzt Kniebandagen 6-8 Stundenam Tag. Ohne diese starken Schmerzen bei Belastung. Lohnt sich noch eine OP? Bin fast 76 Jahre alt!

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 22.07.2020

Sehr geehrter Patient, ziel der Kunstgelenkversorgung sollte immer ein belastungsfähiges und schmerzarmes Kniegelenk sein. Um Ihnen eine Antwort auf ihre Frage zu geben muss eine klinische Untersuchung sowie Auswertung der Röntgenbilder erfolgen. Gerne können Sie sich hierzu in meiner Praxis einen Termin vereinbaren. VG Dr. Dexel

Oliver, 26.06.2020 - 14:35 Uhr

Werde ich von meinem Arzt in ein Krankenhaus verwiesen oder muss ich das mit der Krankenkasse abklären?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 30.06.2020

Sehr geehrter Patient, ihr behandelnder Arzt kann ihnen eine Einweisung für ein Krankenhaus bei Gonarthrose zur Knie TEP Implantation ausstellen. Sie als Patient haben aber die freie Wahl des Krankenhauses mit Außnahme von Privatkliniken. VG Dr. Dexel

Gabriele F., 24.06.2020 - 08:05 Uhr

Ich habe weit fortgeschrittene Arthrose im Knie. Erstmalig festgestellt vor 1,5 Jahren. Seit 2 Monaten brauche ich Schmerzmittel, habe Probleme beim Fahrradfahren und schmerzbedingte Schlaftstörungen. Jetzt wurde mir von einer Fachklinik zu einem Implantat geraten. Ich habe starkes Übergewicht, habe meinem BMI inzwischen von 49 auf 44 redutziert. Gibt es Hoffnung, dass ich mein Knie wieder besser bewegen kann, wenn ich weiter abnehme und dass damit eine OP überflüssig werden kann? Oder wäre es besser die OP jetzt durchführen zu lassen?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 25.06.2020

Sehr geehrte Frau F., vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Artikel. Nachdem sie schon so gut ihr Gewicht reduzieren konnten sollten sie zunächst abwarten ob sich die Kniebeschwerden lindern. Es gibt einen starken Zusammenhang von Übergewicht und Arthrose Beschwerden im Kniegelenk. Ggf. kann so die Operation noch aufgeschoben oder ganz vermieden werden. VG Dr. Dexel

Klingesberger M., 04.06.2020 - 10:22 Uhr

Ich brauche eventuell ein achsgekoppeltes Knie-Implantat. Wie lange ist die Haltbarkeit, wenn man schlank (BMI 22) und wenig sportlich ist (schwimmen, Heimtrainer)? Ich muss dazu sagen, dass vor 2 Jahren bei mir entzündliches Rheuma festgestellt wurde, aber wahrscheinlich schon länger daran gelitten habe, da die Blutauswertungen immer "negativ" ergaben.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 25.06.2020

Sehr geehrter Patient, die Haltbarkeit von achsgekoppelten Prothesen ist ca. 10-15 Jahre. VG Dr. Dexel

W. Christine, 27.01.2020 - 16:27 Uhr

Darf man nach der OP gleich Auto fahren?

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 01.02.2020

Sehr geehrte Frau W., vielen Dank für Ihre Anfrage. Eine allgemeingültige Aussage ist leider nicht zu treffen. Voraussetzungen sind ein sicheres Gehen ohne Gehhilfen und keine wesentlichen Kraftdefizite des operierten Beines. Dies wird in der Regel zwischen 8 und 12 Wochen nach der Operation erreicht. VG Dr. Dexel

Leon M., 06.04.2019 - 08:31 Uhr

Ich habe eine Frage und zwar ich kann nicht länger als 1 h mein Bein geknickt halten, denn dann muss ich heulen, weil es so wehtut und wenn ich zulange stehe, wird mein Knie taub. Kann mir einer helfen? Das habe ich jetzt zirka seit 1 Jahr.

Antwort von Dr. med. Julian Dexel, verfasst am 08.04.2019

Sehr geehrter Herr M., Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Hier eine klare Aussage zu treffen ist eine sorgfältige klinische Untersuchung und Bildgebung (Röntgen, MRT) notwendig um herauszufinden was die Ursache der Beschwerden ist. VG Dr. Dexel

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