Hüftschmerzen und Leistenschmerzen - was kann die Ursache sein?

© Dr. Rinio


Hüftschmerzen sind ein wichtiges Warnsignal, das Beachtung verlangt. Schmerzen im Bereich der Hüfte oder der Leisten sollten abgeklärt werden, wenn sie nicht nach 1 oder 2 Tagen wieder vorüber sind. Es zahlreiche mögliche Auslöser. Weil jeder Facharzt oft nur aus seiner Perspektive schaut, ist die Untersuchung von Hüftschmerzen oft nicht ganzheitlich. Ein Hüftspezialist sollte bereit sein, in die Untersuchung der Hüftschmerzen auch Aspekte wie Alter, Gewicht, Stoffwechselerkrankungen, Gefäßverengungen, Blutbild und Lebensweise des Patienten einzubeziehen.

Was muss man von orthopädisch verursachten Hüftschmerzen abgrenzen?
Man muss als untersuchender Arzt Hüftschmerzen unterscheiden von Schmerzen aus dem Bauchraum. Diese werden z.B. durch Erkrankungen der Geschlechtsorgane oder der Verdauungsorgane ausgelöst. Auch Wirbelsäulenprobleme können Hüftschmerzen auslösen: Diese von der Wirbelsäule ausgehenden Schmerzen sind eher im Bereich des Gesäßes angesiedelt oder sind in den Oberschenkel ausstrahlend.

Wie lange dauern Ihre Hüftschmerzen schon an?
Neben der Schmerzqualität ist die Dauer der Hüftschmerzen eine wichtige Fragestellung. Sind die Schmerzen akut und heftig, kommen andere Ursachen in Frage, als bei langdauernden (chronischen) und belastungsabhängigen Schmerzen. So ist die Befragung des Patienten nach der Vorgeschichte und dem Verlauf der Hüftschmerzen noch vor einer Untersuchung der wichtige Einstieg in die Untersuchung.

Hüftschmerzen nach Unfall oder Sportverletzung
Hüftschmerzen, die kurz nach Unfällen oder Stürzen auftreten, sind meist leicht erklärbar. Dennoch ist eine tiefgehende Diagnose empfehlenswert. Unbehandelte Schäden an wichtigen Weichteilstrukturen können zu Spätschäden des Hüftgelenks oder sogar zu Hüftarthrose führen. Vor allem die Gelenklippe der Hüftgelenkspfanne (Labrum acetabulare) ist hier zu beachten.

Hüftschmerzen bei sportlichen Kindern
Bei sehr sportlichen Kindern kann es zu Störungen des Knochenwachstums durch ständige Reizung der Wachstumsfuge im Hüftgelenk kommen. Hüftkopf und Hüftgelenkspfanne passen dann nicht mehr genau aufeinander. Stürze und Unfälle können bei Kindern zu Weichteilschäden führen. Besonders an der Gelenklippe (Labrum Acetabulare) oder am Hüftkopfband kann so etwas behandlungsbedürftig sein. Bei hoher Sportbelastung kann auch eine Osteochondrosis dissecans am Hüftgelenk auftreten.

Akute Hüftschmerzen ohne Unfall
Ohne vorangegangenen Unfall plötzlich auftretende heftig einschießende Hüftschmerzen können mehrere Ursachen haben. Wenn sie tief im Gelenk auftreten, kann eine Hüftkopfnekrose die Ursache sein. Diese Knochenerkrankung ist im Anfangsstadium schmerzhaft, weil Flüssigkeit in den absterbenden Knochen eingelagert wird, deren Druck die Schmerzfühler reizt. Auch eine Entzündung der Weichteile - eine sog. Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis) kann die Ursache sein.

Hüftschmerzen als Anlaufschmerzen, oder in Ruhe
Anlaufschmerzen der Hüfte am Morgen oder nach längerer Ruhephase, die sich nach dem Warmlaufen wieder auflösen, sind typische Arthroseschmerzen. Erst in einem späteren Stadium des Gelenkverschleißes oder bei entzündeter Arthrose führt Hüftarthrose zu Ruheschmerzen. Tiefliegende aktivitätsunabhängige Hüftschmerzen in der Nacht sind allgemein Anzeichen entzündungsbedingter Schmerzen. Das kann durch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis), aber auch durch Rheuma und Gicht ausgelöst werden.

Nervenreizungen und Einklemmungen
Hüftschmerzen unter Beteiligung der Nerven sind meist, wie z.B. Ischiasschmerzen, in das ganze Versorgungsgebiet des Nervs ausstrahlend. Sie sind daher nicht einfach zu diagnostizieren. Die Schmerzen können entweder an der Wirbelsäule ausgelöst werden - entweder durch Stenose (Einengung des Rückenmarks oder von Nervenwurzeln). Sie können aber auch im weiteren Verlauf der Nerven durch Einklemmung des Nerves ausgelöst werden. Hier sind ganz unterschiedliche Schmerzmuster als Hüftschmerzen, Gesäßschmerzen oder Reizung von Hautnerven möglich. Auslöser der schmerzhaften Nervenkompression sind neben Muskel und Weichteilschwellungen oder sogar trainingsbedingtem Muskelwachstum auch zu enge Kleidung oder Übergewicht und Fettgewebe.

Hüftarthrose und Schmerzen
Hüftarthrose führt erst in einem späten Stadium zu Hüftschmerzen. Der Knorpel des Hüftgelenks hat keine Blutgefäße und Nerven. Das bedeutet: Hüftschmerzen in Ruhe treten erst dann auf, wenn bereits der Knochen angegriffen ist. Dann ist die Knorpelschicht schon sehr weitgehend abgetragen. Für gelenkerhaltende Behandlung etwa durch Hüftarthroskopie ist es dann zu spät. Dann kann nur noch eine Hüftendoprothese die Beweglichkeit der Hüfte erhalten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (298)

Annette, 21.06.2022 - 02:06 Uhr

Habe seit längerem Schmerzen u. Blockadegefühl beim Vornüberbeugen, dies strahlt in den Rückenberei aus. Vor ca. 5 Monaten hatte ich plötzlich Probleme mit dem rechten Bein. Schmerzen vom Gesäß zum Oberschenkel, Schienbein, Vorderfuss. Spazierenlaufen u. Physiotherapeuten hat dies wieder verbessert. Im Februar u. April diesen Jahres wiederholte sich dies in Hüftschmerzen im rechten Bein u. ziehen im Leistenbereich. Ich konnte vor Schmerzen kaum laufen. Ein Orthopäde hat geröngt u.eine Hüftartrose diagnostiziert. Nach wiederkehrenden Schmerzen sagte man mir ich hätte einen möglichen Leistenbruch. Leider kam es derzeit zu keiner weiteren Untersuchung, da Terminschwierigkeiten vorliegen. MfG Annette Braun

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 27.06.2022

Liebe Patientin, sicher haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen auf diesem Weg keine Empfehlungen für eine Behandlung geben können. Ihre Beschwerden können - wie Sie bereits feststellten - ganz unterschiedliche Ursachen haben, die auch in Kombination Schmerzen auslösen können. Lassen Sie den Verdacht Leistenbruch von einem Spezialisten abklären und achten Sie genau auf den Zeitpunkt, wann genau Sie Hüftschmerzen haben und wann nicht, damit Sie dem Arzt detailliert Auskunft geben können. Gute Besserung für Sie!

Schmidt, 01.06.2022 - 19:21 Uhr

Ich habe heute ein Arzt Bericht erhalten bei dem ein Gelenkguss festgestellt wurde in der hüfte bzw. im Becken, da ich seit mehreren Monaten in Ruhephasen extreme Schmerzen habe, mit Stechen und auch Jucken. Das einzige was hilft ist Wärme und Liegen, wobei ich da auch nur mit Kissen unterm Becken liege. Denn wenn ich auf dem Bauch liege geht es besser mit den Schmerzen, aber ich kann keine Jeans oder Hosen mit engem Bund anziehen, denn sobald was drauf drückt schmerzt es.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 10.06.2022

Lieber Patient, hoffentlich haben sich Ihre Schmerzen und Beschwerden verbessert. Auf unseren Webseiten https://gelenk-klinik.de/hueftgelenk/hueftschmerzen-leistenschmerzen.html und https://gelenk-klinik.de/hueftgelenk/coxitis-hueftgelenksentzuendung.html können Sie genaueres zu Hüftschmerzen und Hüftentzündung nachlesen. Sicher können Sie einiges gut nachvollziehen. Alles Gute für Sie!

Chris, 03.05.2022 - 15:49 Uhr

Hallo, vielen Dank für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen! Seit 1,5 Jahren leide ich unter mittelstarken Brennen im Oberarm (Föhnen, Gitarre spielen, Arm anheben, manchmal auch beim Tippen). Das Brennen kommt aus dem Oberarmgelenk/Schulter - schwer zu beschreiben. Mein Orthopäde hat eine Leichte Bursits in der Schulter diagnostiziert (Spritze bekommen). Die Schmerzen sind aber nicht besser geworden. Kann eine Bursitis solche brennenden Schmerzen überhaupt auslösen? Bei kleinster Anstrengung brennt der Oberarm und manchmal zieht es bis in den Unterarm. Vielen Dank und LG

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 10.06.2022

Lieber Patient, wahrscheinlich haben Sie Ihre Frage an einer anderen Stelle stellen wollen, denn hier geht es um Hüft- und Leistenschmerzen. Alles Gute für Sie!

Elisabeth, 02.04.2022 - 18:59 Uhr

Beim Auftreten habe ich Schmerzen in dem rechten Fuß, nicht direkt in der Hüfte, sondern im Gelenk darunter. Manchmal verflüchtigt sich der Schmerz, öfters kommt er streng, nur beim Gehen, nicht beim Stehen, Sitzen oder Liegen. Ich wandere viel, mache Nordic Walking und Yoga. Ich bin 70 Jahre alt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 10.06.2022

Liebe Patientin, auf diesem Weg ist eine genaue Diagnose Ihrer Beschwerden leider nicht möglich, bitte haben Sie dafür Verständnis. Wenn Sie in Ihrer Aktivität eingeschränkt sind, sollten Sie einen orthopädischen Hüftspezialisten aufsuchen. Alles Gute für Sie!

Peter W., 11.08.2021 - 13:37 Uhr

Habe durch starkes Radfahren Leistenschmerzen mit Ausstrahlung in den oberen Bereich des OS. Auch mal was schweres gehoben.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.08.2021

Lieber Patient, sollten die Schmerzen anhalten, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Die Schmerzen können verschiedene Ursachen haben. Ohne entsprechende Diagnostik und Bildgebung kann ich Ihnen an dieser Stelle keine Auskunft geben. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Annegret, 19.05.2021 - 17:43 Uhr

Schon längere Zeit habe ich nachts Probleme, nach 3-4Stunden Schlaf bekomme ich an einem Punkt des Gesäß Schmerzen, die dann immer öfters über Die Hüfte in den vorderen Oberschenkel bis unter das Knie ziehen.Hüfte wurde geröngt und der Gelenkspalt ist ok. Nach 10x Akupunktur und einer Spritze(dann etwa 4Wochen Besserung) wurde ein MRT gemacht Ergebnis Bandscheibenvorwölbung L4-L5. Hatte schon unzählig KG termine, mache Gymnastik und Dehnübungen,fahre viel Fahrrad gehe 2mal die Woche 6km Walken ohne nennenswerte Besserung. Dazu kommt nun immer wieder Schmerzen beim gehen im Schritt-Leistenbereich, aber nur wenn ich das Bein anhebe um den Schritt nach vorne zu machen, wenn ich den Fuß aufsetze und mit dem anderen Bein nach vorne gehe ist der Schmerz sofort weg. Ich bin trotz meinem Übergewicht in guter Kondition und sehr beweglich.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.05.2021

Liebe Patientin, ohne entsprechende bildgebende und funktionelle Diagnostik kann ich keine Auskünfte und Einschätzungen abgeben. Ich bitte um Ihr Verständnis. Gerne können Sie sich bei uns einen Termin zu Abklärung geben lassen: https://gelenk-klinik.de/kontakt/termin

Petra P., 30.04.2021 - 10:56 Uhr

Ich habe im Alter von 7 Jahren schon eine aseptische nekrose im Knie gehabt. Ich habe 2 Jahre mit einer Schiene rumgelaufen und die Ärzte meinten das ich konstituionell minderwertiges Material habe. Also das meine Knie beide schneller verschleissen. In der Schwangerschaft bin ich angefahren worden und habe Jahre später 3 Nackenwirbel fixiert bekommen da ich 3 Nackenhernias hatte. Darunter ist eine neue Hernia. Ich habe schon lange Schmerzen in den Knien, kann das Knochenreiben fühlen. Im liegen habe ich auch in de Hüften Schmerzen. Auf dem rechten Bein kann ich nicht stehen und jetzt hab ich Schmerzen in der rechten Leiste und Hüfte. Ich kann mein rechtes Bein nicht mehr anheben! Es tut höllisch weh und bekomme es einfach nicht angehoben. Ich nehme auch schon Jahre eine hohe Dosis allergietabletten cortisonspray für Lunge und Nase

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 05.05.2021

Liebe Patientin, für Ihre Beschwerden kommen verschiedene Ursachen infrage, die sich nur in einer umfassenden klinischen und bildgebenden Untersuchung bestimmen lassen. Halten die Schmerzen mehrere Tage an, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Beate K., 24.02.2021 - 19:04 Uhr

Ich habe 2015 eine HE gehabt. Ich leide unter der Bildung von lipomem im oberschenkelbereich und abdominal.seit längerem habe ich starke Schmerzen bei beinhebung beim Bergsteigen oder dem Einstieg ins Auto. Sonst aber keine Probleme. Ab und an auch im sprunggelenk rechts.ich bin adipös-bezieht sich aber hauptsächlich abdominal. Kann sich ein lipom in der Leiste gebildet haben? Etwas hämorrhoiden hab ich auch.

A. Schmitt, 24.02.2021 - 08:51 Uhr

Hallo liebes Ärzte Team ich bin am 10.8 an der Rechten Hüfte operiert worden war 5 Wochen in Reha ich kann immer noch nicht ohne Schmerzen laufen. Das Bein kann ich im Liegen heben sowie wenn ich hocke und möchte mein Bein heben geht auch nicht. Meine Frau muss mir helfen das ich mein Bein ins Bett bekomme. War schon im Ct 2 mal habe Hüftpunktion bekommen die Hüfte wäre fest .Wenn ich mich oder das bein leicht verdreh schmerzt es so stark wie jemand ein Messer rein stechen würde. Was kann ich noch machen das ich mal ohne Schmerzen laufen kann. Kann das sein das irgend welche Muskeln sehnen oder Nerven verletzt würden .lg

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 27.02.2021

Liebe/r PatienIn solche, wie von Ihnen beschriebenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, nach einer Operation sollten medizinisch abgeklärt werden. Ich rate Ihnen deshalb das Gespräch mit Ihrem Operateur und/oder Ihrem weiterbehandelnden Arzt zu suchen.Sind Sie sich unsicher, können Sie auch eine Zweitmeinung einholen.

Nicole T., 24.11.2020 - 15:57 Uhr

Hallo liebes Ärzte Team, Ich hab im Juni eine Hüft Tep bekommen und war auf Reha, in dieser Zeit hat sich es schmerzmässig verschlechtert. Auf Grund dessen wurde ein nochmaliges Röntgen Bild gemacht, und es wurde festgestellt das der Schaft rein gerutscht war, leider bin ich vor der Rückverlegung ins Krankenhaus noch in der Reha gestürzt und habe es mir gebrochen. Im Krankenhaus wurde der kurze Schaft durch einen längeren Schaft ersetzt und eine sogenannte Glas Drinange zwecks dem Bruch in der OP angebracht, nach 6 Wochen bin ich dann wieder auf Reha gegangen nun ist es so dass ich nach 7 Wochen Reha mit Verschlechterung nach Hause gehe. Ich kann nicht laufen und hab an der Außen Seite und Narbe extreme stechen, brennende teilweise stromartige Messer Stiche und in der Leiste Schmerzen, die bis über den Oberschenkel bzw bis zum Knie ziehen. Laut Röntgen Bild sitzt die Prothese jetzt, aber wo kommt oder woran kann es liegen das ich solche Schmerzen habe und nun wieder mit hohen Schmerzmittel und Krücken nach Hause gehe. BITTE um Hilfe bzw Rat. Mfg T. Nicole

Kerstin. U, 06.11.2020 - 08:55 Uhr

Hallo liebes Ärzteteam Ich leide seit vielen Jahren an unerklärlichen Schmerzen wie Hüftschmerzen Muskel und Gelenkschmerzen erst vor drei Jahren stellte sich heraus dass ich eine Hüftdysplasie habe. Ich habe rechts einen Kreuzbandriss 2011 erlitten und kurz darauf 2012 einen Meniskusriss am selben Knie das alles ist mit op gerichtet worden. Nun ist seit 1 Jahr nach langen Schmerzen heraus gekommen das der Rest Meniskus weg ist aufgelöst abgeschabt wie auch immer. Nun sagte mir der Arzt er könnte mich noch 20 mal operieren, es würde nicht besser werden, das ja wie die Aussage von einem anderen Arzt bei dem ich vor Jahren war, er meinte zu mir, mein Problem ist ich wäre zu gelenkig was sind das für Aussagen was soll ich damit anfangen? Für mich heißt das, dass ich so noch mit Schmerzen bis zum Rentenalter durchhalten muss. Ich seh das nicht so ich kann so nicht bis zum Ende durchhalten immerhin hab ich noch 15 Jahren. Mit freundlichen Gruß Kerstin.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.11.2020

Liebe Patientin, ein operativer Meniskusersatz ist durchaus möglich. Auf diese Weise könnte das Kniegelenk möglicherweise erhalten werden. Allerdings kenne ich Ihre Ausgangslage nicht und kann nicht einschätzen, welche Schäden beispielsweise die Knorpelfläche bereits erlitten hat. Daher empfehle ich Ihnen, einen Kniespezialisten aufzusuchen, der anhand der Untersuchungsergebnisse eine genaue Empfehlung aussprechen kann. Holen Sie sich ggf. eine Zweitmeinung ein, wenn Sie sich unsicher sind.

Katrin M., 21.09.2020 - 22:40 Uhr

Hallo liebes Team, Ich habe schmerzen im rechten Schambein... besonders beim Bein anziehen und Tasten. Blinddarm ist entfernt. Muss ich es ernst nehmen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.11.2020

Liebe Patientin, zahlreiche Strukturen können dafür verantwortlich sein. Was genau die Ursache ist, lässt sich nur nach körperlicher und ggf. bildgebender Untersuchung sagen. Wenn die Schmerzen über mehrere Tage andauern, suchen Sie einen Arzt auf.

Andrea S., 17.09.2020 - 11:07 Uhr

Sehr geehrtes Ärtzeteam, ich habe seit Längerem Schmerzen in der rechten Hüfte, sowohl beim Laufen und vorallem beim Treppensteigen. Röntgen ergab nichts. (Tabletten, Physiotherapie) Seit ca. 2 Monaten ist ein neuer Schmerz dazu gekommen: ein plötzlich bei Bewegung auftretendes sehr starkes Reißen unter der Haut an der äußeren Hüfte. Es tut höllisch weh und ist nach 2-3 Sekunden wieder weg. (Etwa so, als ob man ein großes Pflaster ruckartig entfernt) Was zerreißt da? Danke für Ihre Antwort!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.11.2020

Liebe Patientin, es könnte sein, dass eine Nervenreizung ursächlich für Ihre Schmerzen ist. Diese wäre im Röntgen nicht sichtbar. Genau lässt sich das aber nur nach umfassender Untersuchung diagnostizieren.

Aysel A., 01.08.2020 - 17:36 Uhr

Liebes Team, Ich habe seit 2 Monaten Probleme beim Drehen (innen und außen) und Spreizen der Hüften. Es sticht dann wie ein Messer. Beim gehen keine Beschwerden. Ein Röntgen hat nichts Auffälliges gezeigt. Ich kann aber nicht mal Beine übereinander sitzen oder Socken anziehen. Schneidersitz oder ähnliches geht gar nicht. Danke für Ihre Antwort. Viele Grüße Aysel

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.08.2020

Liebe Patientin, für Ihre Beschwerden kommen verschiedene Ursachen infrage, die sich nur in einer umfassenden klinischen und bildgebenden Untersuchung bestimmen lassen. Wenn das Problem z. B. muskulärer oder neurologischer Natur ist, ist ein Röntgenbild wenig aufschlussreich. Lassen Sie sich am besten von Ihrem behandelnden Orthopäden beraten oder holen Sie eine Zweitmeinung ein, wenn Sie unsicher sind.

Claudia K., 13.04.2020 - 07:03 Uhr

Ich kann nach einer Hüftoperation das operierte Bein nicht nach vorne anheben, nur mit Unterstützung der Arme. Es tut in der Leiste sehr weh. Woran liegt das?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.08.2020

Liebe Patientin, solche Beschwerden können verschiedenste Ursachen haben. Eine Diagnose können wir daher nur nach klinischer und bildgebender Diagnostik abgeben. Für eine umfassende Diagnostik lassen Sie sich am besten von Ihrem behandelnden Orthopäden beraten.

Sinan K., 25.02.2020 - 20:48 Uhr

Liebe Ärzteteam, ich habe seit ca. 5 Jahren die Beschwerden, meine Beschwerden bestehen beim Gehen sowie Belasten des Beines schiesst es in im Bereich Qudrizeptsehne über die Kniescheibe im jeden achten Schritt, sowie ein anhaltendes Ruhe Schmerz im Gesäß sowie Leisten Bereich, beim Belasten des Beines habe ich diese Ruheschmerzen nicht. Mein Orthopäde meint dass es von der Hüfte kommt, ich habe eine Hüftdysplasie. Rechts was von angeboren Seite aus kommt. Ich hatte vor 3 Jahren eine Athroskopie Rechts Hüfte schon gehabt, mit Verdacht auf Labrum Riss was nicht der Fall war, jetzt habe ich im Annastift in Hannover mir sagen lassen das ich eine Cam Impingement hätte wo man noch einmal an die Stelle rangehen will mit einer anderen Technik, ich weiß mir nicht mehr zu helfen sowie beim Neurologen war ich auch der eine Nervenleitgeschwingikeitmessung gemacht hat und alles unauffällig war. Es knackt auch immer bei bestimmte Bewegung.an der Leiste.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.08.2020

Lieber Patient, bei einem CAM-Impingement gibt es verschiedene Behandlungsansätze. Neben Bewegungsübungen zur Kräftigung der Gesäßmuskulatur und zur Mobilisation der Hüfte gibt es weitere konservative Maßnahmen, die bei einem Impingement-Syndrom zum Einsatz kommen. Dazu zählen z. B. wohltuende Elektrotherapien, Bäder und Fango. Da trotz dieser Maßnahmen das mechanische Problem bestehen bleibt und das Gelenk durch Bewegung weiter zerstört wird, ist eine Operation aber in den meisten Fällen unausweichlich.

Ingeborg L., 26.01.2020 - 22:55 Uhr

Liebes Ärzteteam, seit über 10 Jahren habe ich Druckschmerzen an beiden Leisten und über dem Schambein. Die Schmerzen sind zum Teil auch stechend und treten nur im Sitzen und Liegen auf. Beim Laufen ist nichts zu spüren. Laufe von Arzt zu Arzt. War mehrmals beim MRT... beim Urologen... Osteopathie... Heilpraktiker. ... Physiotherapie... Ohne Erfolg. Organische Ursachen wurden ausgeschlossen. Nachts weiß ich nicht mehr wie ich liegen soll. Ich weiß nicht mehr weiter. An wen kann ich mich noch wenden? Vielleicht können Sie mir einen Rat geben. LG Ingeborg L.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 19.02.2020

Liebe Patientin, für Leistenschmerzen im Liegen kommen verschiedene Ursachen infrage. Diese müssen nicht zwingend in der Hüfte lokalisiert sein. Probleme in der Wirbelsäule können in die Leiste ausstrahlen. Auch eine Entzündung oder Stoffwechselstörung kann für die Beschwerden verantwortlich sein. Eine Laboruntersuchung würde dies aufdecken.

Natascha M., 03.01.2020 - 13:17 Uhr

Hallo liebes Ärzteteam. Habe seit ca. 3 Monaten ca alle 3 Wochen beidseitige leistenschmerzen die auch manchmal ins schambein ausstrahlen. Kann dann nur unter Schmerzen gehen oder die Beine heben. Röntgen war im großen und ganzen o. B. Ausser abnützungen im Lendenwirbel Bereich. Hüfte wurde nicht geröngt. Habe aber auch eine hüftfehlstellung von ca. 3.5 cm. Bei Wärme wird der Schmerz noch schlimmer. Habe auch schon paar mal in der Nacht extreme stechende schmerzen in den großen Zehe gehabt. Keine Ahnung ob da ein Zusammenhang besteht. Ich hoffe sie können mir weiterhelfen. Mit lieben Grüßen

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 23.01.2020

Liebe Patientin, Probleme in der Wirbelsäule können durchaus in die Hüfte ausstrahlen. Es können aber auch andere Ursachen hinter den Schmerzen stecken. Gerade wenn beide Hüftgelenke und der große Zeh betroffen sind, kann auch eine entzündliche Gelenkerkrankung wie Gicht oder Arthritis für die Schmerzen verantwortlich sein. So etwas lässt sich in einer Laboruntersuchung feststellen. Auch eine Ganganalyse könnte Hinweise auf die Ursachen Ihrer Beschwerden liefern. Für eine umfassende Diagnostik lassen Sie sich am besten von Ihrem behandelnden Orthopäden beraten.

Thorsten S., 14.12.2019 - 18:19 Uhr

Hallo Liebes Ärzteteam, Ich bin echt mittlerweile sehr verzweifelt. Ich leider jetzt Mittlerweile schon 1,5 Jahre an sehr akuten Schmerzen im linken Hüftbereich die in der Außenseite oder Rückseite ins Bein ausstrahlen. So 1 bis 2 mal täglich habe ich heftigste Schmerzanfälle die so zwischen 3 und 5 Sekunden andauern. Diese Schmerzanfälle sind das allerschlimmste an der ganzen Erkrankung. Ich war diesbezüglich schon 2 mal im MRT wo die Lendenwirbelsäule geguckt wurde. Keine Bandscheibenvorfälle sichtbar.... Ich habe ganz viel Physiotherapie bekommen und meine Bewegung gesteigert. Leider alles ohne Erfolg. Auch habe ich die Bilder vom MRT einem Neurochirugen gezeigt. Aber leider nichts. Ich muss sagen dass es auch langsam sehr auf meine Psyche geht, weil keiner ne leiseste Ahnung hat was mir fehlt. Bei den Ärzten laufe ich momentan leider gegen die Wand. Der Orthopäde belässt es bei "Kaufen sie sich neue teure Schuhe" Ein anderer Allgemeinmediziner sagt:"melden sie sich im Fitnesstudio an,wir können nichts für sie machen". Ich bin von Beruf Fahrlehrer und seit dem sehr eingeschränkt einsetzbar. Ich bitte sie vom ganzen Herzen,helfen sie mir!! LG Thorsten S.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.12.2019

Lieber Patient, solche Hüftschmerzen können verschiedenste Ursachen haben. Eine Diagnose können wir daher nur nach klinischer und bildgebender Diagnostik abgeben. Eventuell wäre in Ihrem Fall eine Ganganalyse hilfreich. Dabei lassen sich Beschwerden in Bewegung feststellen, die herkömmliche bildgebende Verfahren im Liegen nicht aufdecken.

Anne T., 11.11.2019 - 10:41 Uhr

Meine 96-jährige Mutter ist vor 10 Tagen gefallen. Lt. Aussage des Notarztes nach dem Röntgen, kein Bruch, sie konnte das Bein bewegen, aber nicht auftreten. Gleiche Diagnose vom Hausarzt. Da es nun nach diesem langen, schmerzhaften Tagen nicht besser geworden ist, Frage: Was kann ich tun, was kann es sein, wie geht es weiter, brauchen wir Geduld? Bein ruhen lassen, trotz Schmerz bewegen, gehen, Physiotherape, Medikamente: Novaminsulfon/Tilidin, Voltaren Schmerzgel, Arnica Globuli 200. Ich weiß nicht mehr weiter und meine Mutter leidet sehr.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 20.11.2019

Liebe Patientin, wenn es nicht besser wird, sollten Sie sich erneut beim Arzt vorstellen. Er kann Sie abhängig von der Ursache der anhaltenden Schmerzen beraten und Schmerzmittel zur Linderung der Schmerzen verordnen.

Anne, 15.10.2019 - 03:16 Uhr

Moin, Moin- ich habe starke Unterbauchschmerzen. Untersuchung beim Internist, Frauenarzt, Darmspiegelung -ohne Befund. Heute beim Orthopäden. Er bewegte meine Beine- in Rücken- und Bauchlage- bereitetet mir leilweise Schmerzen- er meinte- die Gelenke wären gänig! Es wäre wohl kein orthop. Problem. Meinen Einwand, dass ich mitunter Stiche in der rechten Hüfte bekomme und dann erst mal hinke- es war nicht wichtig. ICH HABE SCHMERZEN- beim Sitzen, Liegen und Stehen. Vor 3 Jahren hatte ich ähnliche Probleme- Schmerzen nur auf der linken Seite- gleiche Tournee bei Ärzten - nach 4 Monaten "Krank"- wurde ich wieder "gesund" in das Arbeitsleben entlassen. Und nun? Bitte um neue Info´s - wo kann mir weiter geholfen werden? Mit liebem Gruß- Anne

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 20.11.2019

Liebe Patientin, wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie eine ärztliche Zweitmeinung bei einem Orthopäden einholen.

Reini W, 10.10.2019 - 15:32 Uhr

Hallo, hatte vor 3 Wochen beim Aufheben so einen Knackser in der Hüfte, einen halben Tag später, also abends, konnte ich mein Bein nicht mehr anheben. Ich war beim Orthopäden, der meinte Gelenkentzündung und hat was Homöopathisches gespritzt . Nach 4 Tagen am Abend war's aufeinmal weg, hat sich irgendwie wie ein eingeklemmter Nerv angefühlt . Jetzt, 1-2 Wochen später, wenn ich so sitze, dass seitlich also das Gelenk in die Hüfte drückt, spüre ich kurz darauf ein leichtes Ziehen, es sind aber keine Schmerzen, sondern einfach so ein Ziehen, das etwas nervt. Ist das normal oder sollte man sich Gedanken machen ?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 20.11.2019

Lieber Patient, das Ziehen könnte ein Hinweis auf ein muskuläres Problem sein. Sie können versuchen, mit speziellen physiotherapeutischen Übungen für die Hüfte gegenzusteuern. Falls es bei einer der Übungen zu Schmerzen kommt, trainieren Sie nicht in den Schmerz hinein. Sollte sich das Ziehen verschlimmern oder Hüftschmerzen auftreten, die über einen längeren Zeitraum andauern, sollten Sie erneut Ihren Hüftspezialisten konsultieren.

Schnabl F., 13.08.2019 - 11:54 Uhr

Erst Schmerzen unten rechts an den Rippen. Nun habe ich stark ziehende Schmerzen im rechten Bein und kann dieses nicht anheben FG

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Bitte lassen Sie sich doch eingehend untersuchen, evtl. von einem Orthopäden oder Neurochirurgen (Wirbelsäule)

Harald P., 21.06.2019 - 10:03 Uhr

Starker Schmerz am rechten Oberschenkel, irgendwie ein starkes Ziehen. Beim Hinsetzen und Beinheben ebenfalls starker Schmerz.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Wenn das nicht besser wird, sollten Sie sich bei diesen Hüftschmerzen zur Abklärung bei einem Arzt vorstellen.

Farida B., 14.06.2019 - 23:11 Uhr

Hallo Ich habe eine Frage: Ist nach einer Hüftumstellung (10 Grad) das Bein dann ein bisschen schräger? Bitte beantworten, ich wäre Ihnen sehr dankbar. LG

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Lieber Patient, was meinen Sie denn mit "schräger"? Da der Oberschenkelkopf kugelförmig ist, ändert sich in der Regel die Belastungslinie innerhalb des Hüftgelenks, Auswirkungen auf die Beinlänge will man dabei sogar eher ausschließen.

Christel S., 04.06.2019 - 16:07 Uhr

Bin vor 4 Jahren an der rechten Hüfte operiert worden. Jetzt schmerzt die Leiste und der Oberschenkel schlimm. Wenn ich mit meinem Scooter gefahren bin, kann ich kaum auftreten. Die operierte Hüfte und die Leiste Schmerzen sehr stark! Ich habe Angst, dass da was ist.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Bitte lassen Sie Ihre Hüfte doch ärztlich untersuchen

Rene W., 26.05.2019 - 06:52 Uhr

Hallöchen, ich bin im Türkeiurlaub und habe seit 3 Tagen extreme Schmerzen in der rechten Leiste und im Oberschenkel. Besonders beim Anheben und bein Drehen. Was könnte das sein? Möchte hier nicht ins Krankenhaus.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Wahrscheinlich sind Sie auch schon wieder zu Hause und konnten Ihre Hüftschmerzen abklären.

Bärbel L., 22.05.2019 - 11:31 Uhr

Ich habe seit einiger Zeit schmerzen im Bereich des linken Hüftgelenk. Ich war jetzt beim Hausarzt, der eine Bursitis diagnostizierte und mir für eine Woche Schonung und Ibuprofen verordnete. Heute viel mir auf, dass ich im liegen auf der rechten Seite ein taubes Gefühl im Bereich des linken Hüftgelenk bekomme. Ist das normal oder sollte ich das nochmal abklären lassen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Liebe Patientin, so etwas sollte man zusätzlich abklären lassen, wenn das Symptom bei der Untersuchung noch nicht aufgetreten ist.

Tobias T., 19.05.2019 - 18:14 Uhr

Ich bekomme immer wieder Hüft- bzw Leistenschmerzen. Ich habe sie schon sehr sehr lange und es geht immer mal wieder weg. Die Schmerzen treten aus dem nichts auf und bleiben dann auch eine Weile. Sogar nachts im liegen wache ich vor Schmerz auf, wenn ich mich drehen will. Ich muss dazu sagen, dass ich erst 20 bin. War damit schon öfters beim Arzt und bisher wurde die Ursache nicht gefunden. Musste deswegen meine Karriere bei der Bundeswehr beenden, da ich teilweise nicht mehr richtig laufen und gehen kann. Wenn ich mich bewege, wird es ein Stück besser, wenn ich länger sitze, schlimmer. Was kann das sein?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Bitte lassen Sie sich doch bei einem Hüftspezialisten untersuchen. Ohne Befunde und Bilder können die Mitglieder dieses Forums auch nur raten, was es sein könnte. Das hilft Ihnen leider auch nicht weiter. Manchmal ist der Weg zu einem sehr guten Spezialisten das Hilfreichste, was Sie unternehmen können.

Ich, 25.04.2019 - 19:31 Uhr

Ich renne seit Jahren von Orthopäde zu Orthopäde, weil Schmerzen im rechten Bein, in beide Knie, laufend röntgen Hüfte, beide Knie, MRT Wirbelsäule, alles ok, keine Arthrose. Röntgen im Mai 18 Hüfte, alles ok, Röntgen Hüfte November 18 Coxarthrose 4.Grades mit TEP... Die Zweitmeinung sagt, ist nicht so schlimm... Ich frag mich, was das für Ärzte sind, alle ahnungslos und wahrscheinlich auch interessenlos. Sogar ein Leistenbruch wurde operiert, der evt keiner war... Ohne Schmerztabletten täglich geht's nicht mehr. Ich hoffe, dass die mir noch ne Weile helfen, weil Ärzte können es ja nicht.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Sie sollten jetzt nicht aufgeben, sondern einen guten Orthopäden finden, dem Sie vertrauen können.

Dagmar K., 24.04.2019 - 17:20 Uhr

Habe immer stärker werdende Hüftschmerzen. Kann mich kaum noch bücken. Anlaufschwierigkeiten habe ich auch. Das geht schon ein paar Monate so. Nur jetzt werden die Schmerzen immer schlimmer. Soll ich das doch einmal von einem Arzt abklären lassen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Ja bitte, wenn die Hüftschmerzen Monate andauern, wird es höchste Zeit das ärztlich abklären zu lassen.

M.H., 10.04.2019 - 21:38 Uhr

Hallo, Ich habe seit ca. zwei Tagen Schmerzen in der linken Hüfte/Leiste/Becken. Eine falsche Bewegung gemacht, irgendwie gedreht. Ich kann normal laufen aber das Bein heben, anwickeln zum Socken anziehen, Hose anziehen oder auch nach vorn oben gestreckt geht nur unter Schmerzen und Hilfe. In die Hocke und einen runden Rücken machen ist auch nicht toll, Bein anheben (wie ein Storch) und nach außen drehen nur unter Schmerz .... Wärme tut gut

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Bitte lassen Sie sich doch untersuchen, wenn der Schmerz über mehrere Tage nicht weggeht. Das kann z.B. eine eingeklemmter Nerv sein, aber auch eine Schleimbeutelentzündung der Hüfte.

M.H., 10.04.2019 - 21:31 Uhr

Ich habe seit zwei Tagen Schmerzen in der rechten Hüfte/Leiste

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Das ist wenig Information. Wenn es nicht besser wird, lassen Sie Ihre Hüfte doch untersuchen.

Jaime E., 08.03.2019 - 01:56 Uhr

Kann es die Ursache für eine Coxarthrose ein Autounfall sein? Ich wurde von einem Auto im Zebrastreifen auf Höhe des Bauches und der Leiste vor 2 Jahren vor 5 Monaten angefahren. Von da tut mir die Hüfte weh. Der Orthopäde sagt, ich müsste eine Arthroskopie machen.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Das kann man nur nach einer Umfassenden Untersuchung entscheiden. Es kann sein dass damals Strukturen wie z.B. die Gelenklippe (Labrum) des Hüftgelenks durch den Aufprall verletzt wurde.

Gerdi D., 06.03.2019 - 15:27 Uhr

Hallo meine frage habe schmerzen linke seite zieht runter zur blase und auf der blase so ein druck. Der Urin ist ok sagt mein Arzt, sagt nerv oder isg kann das bis in die Blase ausstrahlen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Ich verstehe ihre Frage nicht.

Mathias W., 21.02.2019 - 14:15 Uhr

Habe Schmerzen im linken Oberschenkel nach der Hüftop! Schmerzen sind tendenziell knapp über dem Knie!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.09.2019

Bitte klären Sie das als mögliche Komplikation mit Ihrem operierenden Orthopäden.

Salome, 12.02.2019 - 23:20 Uhr

vor etwa einem Monat bin ich mit dem Snowboard auf die linke Hüftseite geflogen. Seit diesem Umfall habe ich Schmerzen im rechten Oberschenkel/Leiste/Hüfte (ich weiß nicht genau wo). normales Laufen funktionier einwandfrei aber schnelles gehen oder in gebückter Haltung das Bein heben z.b. beim Socken anziehen tut mir weh

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 17.02.2019

Liebe Patientin, bitte lassen Sie sich untersuchen, und ggf. ein MRT der Hüfte machen, um bleibende Schäden am Hüftgelenk auszuschließen.

Gittiwa, 09.02.2019 - 16:36 Uhr

Ich kann meine Beine beim Autofahren oder beim Liegen nicht eigenständig hochheben. Schmerzen im oberen Oberschenkel und dann kann ich das Bein nicht hochheben.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 17.02.2019

Bitte lassen Sie das ärztlich von einem Orthopäden untersuchen. Sie beschreiben nun weder ihr Lebensalter, noch die Dauer der Beschwerden, noch die Intensität. Das alles wird in einem professionell geführten Arztgespräch besprochen und ausgewertet.

Mathias W., 07.12.2018 - 20:58 Uhr

Nach meiner Hüft-OP unsagbar schmerzt meine neue Hüfte beim Bewegen! Der Oberschenkel fühlt sich an als wäre er geschwollen! Gehen funktioniert , ab und zu meldet sich dabei die Hüfte! Hüfte war am 17.10.18 Die Schmerzen sind immer wie ein Stromschlag!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 17.02.2019

Lieber Patient, bitte stellen Sie sich wieder bei ihrem Operateur vor, und schilder Sie ihm diese Beschwerden.

Sascha G., 25.11.2018 - 23:10 Uhr

Guten Tag, ich leide seit einigen Tagen wieder an den exakt gleichen Beschwerden wie letztmals vor 8 Jahren ... damals verschwanden die Beschwerden nach 2-3 Wochen plötzlich und sind bis vor kurzem nie mehr aufgetreten. Die Beschwerden äußern sich wie folgt: plötzlich einschießender Schmerz im Bereich des linken Hüftgelenks, der Schmerz dauert typischerweise 20-30 Sekunden an und ist ziemlich intensiv, danach verschwindet er komplett. Das ganze wiederholt sich oft mehrmals pro Tag, teilweise auch mehrmals pro Stunde. Aber es gibt auch Tage an denen der Schmerz gar nicht auftritt. Meist passiert es beim Stehen oder beim sich setzen. Vor 8 Jahren wie auch jetzt traten die Beschwerden im November/Dezember auf bei kaltem und feuchtem Wetter... habe irgendwie den Verdacht eines Zusammenhangs... ich bin heute 43 Jahre alt, normales Gewicht und normal gesunde Lebensweise. Was könnte das sein?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 17.02.2019

Lieber Patient, bitte besprechen Sie Ihren unspezifischen Hüftschmerz mit einem Facharzt, wenn er über längerer Zeit andauert. Blutuntersuchung, neurologische Untersuchung und Labor - ebenso wie ein MRT, können erforderlich sein, um das genauer einzuordnen.

Klaus W., 14.10.2018 - 08:03 Uhr

Ich habe ein sehr starkes ziehen und Brennen von der Hüfte rechts über den Oberschenkel, Knie bis zum Schienbein. Am besten kann ich sitzen, das Anlaufen klappt auch recht gut, aber ich kann nicht richtig gehen. Im Moment schaffe ich mit Ach und Krach 300m Meter, dann geht nichts mehr, die Schmerzen werden unerträglich und wenn ich mich dann hinsetze, geht es nach ein paar Minuten wieder. Ich habe Arthrose in der rechten Hüfte und in den Knien. Auf der linken Seite kann ich gar nicht liegen und auf der rechten Seite wird es auch sehr warm. Bei Arthrose ist doch immer der Anlaufschmerz, aber bei mir ist es umgekehrt, am Anfang gehts, auch wenns weht tut, aber nach kurzer Zeit ist gehen nicht mehr möglich. Wer weiß da was?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.10.2018

Lieber Patient, lassen sich durch eine ärztliche Untersuchung Ihrer Beschwerden behandeln. das ist nicht der richtige Ort für die Abklärung Ihres Schmerzbildes.

Marlis M., 07.10.2018 - 16:46 Uhr

Hallo, meine Beschwerden dauernd jetzt schon über 20 Jahre an! Ich habe einen Druck links im Rücken bis zur Hüfte vorne ziehend!! Die Beschwerden treten besonders im Sitzen bzw. im Liegen auf! Ich habe eine normale Verdauung aber immer dann staut sich Luft an den Stellen!! Was könnte es sein? Ich habe allerdings schon vieles ausprobiert: z.B. Heilpraktiker, Osteopathie, Neurologie, Magen,-Darmspiegelung, Unverträglichkeiten, keiner kann helfen bzw. weiß was ich habe!! Ich schlafe zwei bis drei mal die Woche gar nicht! LG M.M.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.10.2018

Lieber Patient, bitte suchen Sie einen Hüftspezialisten auf. gerne könne Sie sich bei uns vorstellen!

Nicole E., 16.09.2018 - 21:41 Uhr

Ich habe Hüftschmerzen seit ca. 3 Monaten. Ich weiß, hätte schon längst beim Arzt gewesen sein sollen, aber die Angst war bisher zu groß. Verdacht war vor ca. 4 Monaten Beckenschiefstand (da ich seit Jahren Knie- und Rückenbeschwerden habe, Knie mrt ohne befund) wurde aber nicht weiter untersucht. Nun bekam ich schmerzen am bauch rechtsseitig, Nähe Hüfte.. kann kaum noch im schneidersitz sitzen...Wenn ich auf dem rücken liege, Knie angewinkelt, kann ich das bein kaum noch nach rechts legen... mittlerweile habe ich ab und zu schmerzen beim gehen, ist aber noch auszuhalten... Ruheschmerz... ich habe solche Angst..

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.10.2018

Lieber Patient, bitte stellen Sie sich doch ärztlich vor, wenn wir hier online Befunde raten, ohne sie richtig untersuchen zu können, ist Ihnen doch auch nicht wirklich gedient.

Sonja, 12.09.2018 - 11:40 Uhr

Ich habe eine Frage: Ich habe seit ein paar Monaten so starke Schmerzen, die vom Gesäß in die Hüfte und in den vorderen Oberschenkel ziehen, vor allem im liegen und sitzen. Bin mehrfach an der Wirbelsäule operiert mit Stenose dann später versteifung. Das linke Knie ist auch seit 30 Jahren versteift, es war nur eine Meniskus op wo aber immer wider Probleme waren. Jetzt tut mir das rechte Bein, also das gesunde, so stark weh. Wie gesagt am schlimmsten im Liegen. Die Hüften sind auch schon mehrfach mit MRT untersucht worden und man konnte schon leichten Verschleiß feststellen, aber das ist auch schon zwei Jahre her. Ein CT oder MRT ist vom Rücken zwecklos, da sich wegen dem ganzen Metall überlagert. Was kann ich tun, ich musste schon soviel Schmerzen ertragen, es ist nicht mehr lebenswert. Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben. Ich habe Angst davor, dass sie mir alle wieder sagen, jetzt noch nicht, ist noch zu früh für eine OP. Aber die haben ja auch nicht die Schmerzen. LG Frau Sonja K.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.10.2018

Liebe Patientin, sie werden ärztlich betreut, was kann ich dazu ergänzen, das Ihnen ein anderer Spezialist noch nicht gesagt hat? Ihre komplexe Situation muss natürlich ganzheitlich verstanden und behandelt werden. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Inge K., 10.09.2018 - 02:01 Uhr

Bin November 2017 von meinem Mann geschubst worden dass ich über die Couch flog. Seither habe ich eine Diagnoseerteilung Hernie wo keiner operiert. Ich brauche Hilfe, ich bin zuvor gut gelaufen, mein Sprunggelenk wurd nach dem Sturz sofort dick

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 14.09.2018

Liebe Patientin, bitte stellen Sie sich ein einer orthopädischen Sprechstunde vor, Beschwerden nach einer so langen Zeit bedürfen einer genauen diagnostischen Abklärung.

Sevcan K, 09.09.2018 - 14:05 Uhr

Hallo, ich hatte vor ca. 2 Monaten einen kleinen Unfall. Ich wollte etwas schweres anheben und bin dann in meiner linken Hüfte eingeknickt ( hoffe sie verstehen was ich meine) seitdem habe ich starke Schmerzen in meiner Hüfte aber beidseitig. War bereits beim Orthopäden es wurde die linke Hüfte geröngt und es war alles in Ordnung. Gehe jetzt regelmässig zur Physio aber irgentwie gibt es keine Besserung dazu muss ich sagen bin erst 30 jahre alt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 14.09.2018

Lieber Patient, sie sollten mit Ihren chronischen Hüftschmerzen eventuell auch ein MRT machen lassen, um auch die Weichteile genauer darzustellen.

Miauiauai, 05.09.2018 - 17:44 Uhr

Hallo, ich habe vor zwei Tagen Abends auf einmal auf der rechten Seite Hüftschmerzen bekommen. Ich habe das Gefühl dass sie immer schlimmer werden und wenn ich in der Schule nach der Stunde auferstehen möchte, brauche ich manchmal fünf Anläufe weil es so weh tut. Ein paar Minuten später gehts dann wieder aber tut immer noch ziemlich stark weh. Der Schmerz ist besonders Ggroß wenn ich das linke Bein entlaste und dann wieder belaste.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.09.2018

Lieber Patient, wenn das mit den Hüftschmerzen nicht besser wird dann stellen Sie sich doch bitte bei einem Orthopäden vor.

Chiara.F, 09.08.2018 - 12:10 Uhr

Habe seid knapp 1 1/2 Monaten das Problem, dass wenn ich zu lange renne, Schmerzen in der linken Leiste habe, welche wenn ich länger Pause mache, weg sind aber wieder kommen, wenn ich wieder länger renne. Außerdem habe ich bemerkt, dass wenn ich liege und mein Bein von oben nach unten bewege, ein dumpfes Geräusch zu hören ist, als würden zwei Knorpel über einander rutschen. Hat das jetzt etwas miteinander zu tun und wenn ja was kann man dagegen tun??

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 30.08.2018

Liebe Patientin, lassen Sie sich doch von einem Spezialisten untersuchen. Anhand der Symptomatik können einige Ursachen für ihre Hüft- und Leistenschmerzen In Frage kommen.

Waltraut H., 06.08.2018 - 11:32 Uhr

Seit 2011 habe ich Schmerzen vom Hals her. 2009 wurde nach einem Unfall festgestellt, dass ich zwei verschmolzene Halswirbel habe und wurde gefragt, ob ich mal einen Unfall hatte. Ich hatte ihn vergessen. Es war 1976 im Juni, als ich hinten in einem Pkw saß und der Fahrer einen Unfall verursachte, bei dem wir über Kopf zwei Meter abgestürzt waren und mit dem Dach auf Schienen lagen. Zusätzlich begannen Ende 2011 bei mir Schmerzen im Lendenwirbelbereich, die mich mittlerweile niemals schmerzfrei lassen, nur wenn ich schlafe bin ich ohne Schmerzen. Es wurden Untersuchungen gemacht, Röntgenaufnahmen etc. Direkt in den Lendenwirbeln wurde nie etwas gefunden. 2015 war ich bei einem Osteopathen, der während der Untersuchung mein linkes Bein drehte und eine Rotationseinschränkung von 60 Prozent feststellte und befürchtete, dass ich eine Hüftgelenksdysplasie oder Arthrose bzw. Nekrose vermutete. Er schickte mich zum MRT und dort wurde festgestellt, dass ich keine Nekrose, keine Arthrose habe, sondern das der Hüftgelenkskopf zu tief in der Hüftgelenkspfanne sitzt. Als der Unfall geschah, war ich 28 Jahre alt. Ist es möglich, dass in dem Alter aufgrund des Überschlages durch einen Aufprall der Hüftgelenkskopf in die Hüftgelenkspfanne gedrückt wurde? Vor dem Unfall konnte ich beim Schwimmen beide Beine anziehen, jedoch irgendwann - vielleicht ein, zwei Jahre später, ging das nicht mehr. Aber ich hatte keine Schmerzen, war jedoch verwundert darüber, denn vorher hatte ich diesbezüglich keine Probleme.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 30.08.2018

Liebe Patientin, ein zu tiefes Hüftgelenk kann durch aus ein Pincerimpingement - ein Beisszangenimpingement - des Hüftgelenks sein. Dabei sind die Ränder der Hüftgelenkspfanne zu weit ausgezogen und umfassen den Hüftkopf. Dieses ist meist angeboren. Es kann aber lange dauern, bis ein Trauma oder Abnützung durch Sport beim Pincerimpingement des Hüftgelenks zu Symptomen führt. Einen weitergehenden Bericht zum Hüftimpingement finden Sie zum Nachlesen hier: https://gelenk-doktor.de/hueft-gelenk/wann-ist-eine-hueft-arthroskopie-erforderlich

Petra B., 19.07.2018 - 21:01 Uhr

Habe schon einigen Jahren Schmerzen in der Leistengegend und unter dem Knie. Strahlt bis zum Fuß aus. Dann geht mein Bein automatisch nach innen. Wenn ich den Schmerz massiere am Knie kann ich wieder normal gehen. Das tut höllisch weh aber es hilft.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 27.07.2018

Liebe Patientin, vielleicht sollten Sie Ihre Hüftschmerzen einmal genau untersuchen und ärztlich abklären lassen. Nach mehreren Jahren sollte das geklärt werden.

OKi, 15.07.2018 - 00:26 Uhr

Hallo! Nach einer Steißbeinfraktur im Januar leide ich noch immer nach längerem sitzen unter Schmerzen. Hinzu ist gekommen, dass ich seit drei Monaten ziemlich starke Schmerzen im rechten Bein habe (seitlich). Alle physiotherapeutischen Maßnahmen waren bisher ohne Erfolg. Ein Chirurg vermutete eine Wurzelkompression, bestätigte sich auf dem MRT aber nicht, obwohl ein leichter Bandscheibenvorfall vorliegt. Dann würde die rechte Hüfte untersucht, bis auf eine leichte Arthrose auch nichts weiter erkennbar. Der Orthopäde Spritze dann letztendlich seitlich ins Bein und war fertig mit seiner Behandlung. Er meinte wiederum es wäre eine Schleimbeutelentzündung, welche aber wohl auch nicht auf dem MRT (hier ohne Kontrastmittel) erkennbar war. Mittlerweile schlafe ich seit Monaten keine Nacht mehr durch, weil die Schmerzen besonders in der Nacht sind. Ich bin es gewohnt mein rechtes Bein beim seitlichen Liegen nach oben zu ziehen und dabei habe ich starke Schmerzen. Bei jeder Drehung in der Nacht habe ich Schmerzen. Ein liegen auf der rechten Seite ist nur kurz möglich, danach habe ich wieder Schmerzen. Aber auch am Tag, wenn ich lange stehe oder gehe treten die Schmerzen auf. Immer dann auch, wenn ich es drehe (aus dem Becken heraus) und belaste. Ach und natürlich wenn ich länger sitze und dann aufstehe... Ich bin nun am Ende meiner Kräfte, weiß nicht, an wen ich mich noch wenden soll. Vielleicht haben Sie ja einen Rat für mich. Viele Grüße OKi

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 27.07.2018

Liebe Patientin, aus dieser Vielzahl von Befunden kann ich aus der Ferne auch keine klare Ursache für eine Behandlungsstrategie ableiten. Sie sollten sich evtl. bei einem gute Neurochirurgen vorstellen.

Haldner, 10.07.2018 - 22:26 Uhr

Vielen Dank für die kompetenten Antworten. Sie waren mir sehr hilfreich. Sie haben mir sehr geholfen. Ich grüsse Sie freundlich Haldner

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 27.07.2018

Vielen Dank!

Anna, 12.06.2018 - 09:18 Uhr

Hallo, ich hatte bis gestern große Schmerzen in der Leiste und punktuellen Schmerz in der linken Pobacke. Es hat drei Tage gedauert, war aber richtig heftig. Ich konnte kaum laufen. Nun heute morgen ist alles vorbei. Ich habe zwar gestern viel recherchiert und einige Übungen gemacht. Was könnte das gewesen sein? Übrigens dieser Schmerz kommt ca. alle drei bis vier Monaten und dauert nur paar Tage. Danke für Ihre Antwort. LG, Anna

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 28.06.2018

Liebe Patientin, das kann eine Nerveneinklemmung (Nervenkompression) sein.

Silvia, 26.05.2018 - 22:43 Uhr

Hallo.. Ich habe Schmerzen auf der linken Seite direkt über dem Gesäß, die auch ins Kreuz ausstrahlen. Und ich kann mein linkes Bein nicht richtig anheben und dann nur unter Schmerzen. Das sind dann so starke plötzliche Schmerzen, als wenn was blockiert und dadurch Schmerzen auftreten. Vor zwei Tagen war es am schlimmsten, ich konnte mich da nicht drehen und nicht nach vorne beugen. Seit gestern und mit wärme geht es nun schon. Nur das Bein macht noch Probleme. Ich hatte vor ein paar tagen schwer gehoben.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.06.2018

Liebe Patientin, wenn das nicht besser wird und die Hüftschmerzen dauerhaft anhalten, sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen. Offenbar sind sie aber schon auf dem Weg der Besserung, und der Hüftschmerz bzw. Ihr Hexenschuss lässt nach.

Koray, 26.05.2018 - 12:32 Uhr

Guten Tag, ich habe nun schon seit 5 Monaten starke Schmerzen in der hüft/-Oberschenkelgegend. Das größte Problem jedoch ist, dass die Ärzte, ( genauer gesagt 4 verschiedene Orthopäden ), mittels 2× MRT nichts stichhaltiges herausgefunden haben. Es schien sogar fast schon so als wäre alles perfekt. Und jetzt kommt das knifflige: Ich habe weitgehend keine Bewegungseinschränkungen! Nur eins funktioniert aufgrund der Schmerzen überhaupt nicht, das Bein anzuheben fügt mir größer Schmerzen zu und ist weitgehend unerträglich, außerdem kann ich nicht mehr richtig gehen, also humpel ein wenig, was auch sehr belastend ist. Ich bin Leistungssportler im Bereich Fußball und kann seit 5 Monaten kaum rennen. Ist es nicht so, dass das MRT fast alles diagnostizieren kann? Danke für ihre Hilfe

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.06.2018

Lieber Patient, nicht das MRT diagnostiziert, sondern der Radiologe. Es gibt zudem - je nach dem wonach man sucht - zahlreiche Kontrastmittel und Einstellungen, die den MRT Befund beeinflussen können. Ihre Bewegungseinschränkung ist eigentlich ein charakteristisches Zeichen einer bestimmten Erkrankung des Hüftgelenks. Das würde man mit Hilfe des Röntgen oder des CT (Computertomographie) genauer untersuchen können.

Iris W., 22.05.2018 - 20:23 Uhr

Guten Tag mein Name ist Iris, ich habe seit drei Jahren höllische Schmerzen im Becken. Ich kann nicht mehr stehen. Die Wirbelsäule Schmerz besonders, mein Becken. Dazu habe ich noch Rheuma, mein Steißbein tut höllisch weh und wenn ich auf Toilette bin und groß machen möchte tut mir mein Steißbein alles weh. Mein ganzer Brustkorb drückt mir schon, ich kann schlecht atmen. Dazu habe ich noch eine Entzündung und keiner findet was. Ich weiß nicht mehr weiter.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.06.2018

Liebe Patientin, sie sollten sich evtl. nochmals genau von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen untersuchen lassen. Sie schildern Symptome, die weit über Hüftschmerzen hinausgehen.

Iris, 22.05.2018 - 20:15 Uhr

Ich kann nicht mehr laufen, mein ganzes Becken ist heiß. Das Knie tun weh und ich bekomme schlecht Luft. Ich habe Schmerzen an der Wirbelsäule und Druck im Brustkorb. Mein Steißbein steht raus und ich habe Beckenschmerzen, deswegen denke ich, dass es vom Steißbein kommt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.06.2018

Liebe Patientin, bitte lassen Sie Ihre Wirbelsäule und Ihr Becken ärztlich untersuchen.

Georgia N., 19.05.2018 - 20:43 Uhr

ich habe schmerzen in der linken Hüfte hauptsächlich wenn ich wieder vom sitzen aufstehen möchte. Röntgen wurde gemacht nichts gebrochen aber Coxarthrose. Ich bekomme nur Tabletten aber die Schmerzen sind unerträglich. MRT wurde auch nicht gemacht, kann ich selbst einen Termin bei einem Arzt machen, der ein MRT hat und zahlt das die Kasse? Mein Orthopäde lässt kein MRT machen.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.06.2018

Liebe Patientin, wenn Sie bereits im Röntgenbild eine Coxarthrose nachweisen konnten, ist eine MRT-Untersuchung eigentlich nicht mehr erforderlich. Nur wenn es konkrete Hinweise gibt auf eine Verletzung der Weichteile, die über die Hüftarthrose hinausgehen, kann ein MRT-Diagnostik weiterhelfen.

Tessa M, 08.05.2018 - 08:52 Uhr

Guten Tag, wir waren am Samstag spatzieren , dann hat mit einem mal mein “Bein“ in der Leistengegend geknackt, beim Laufen tut es seit dem des öftern weh, fühlt sich an wie ein druck schmerz, das Bein heben sowie anwinkeln kann ich leider nur mit Hilfe meiner Hände, ist das Bein gestreckt tut es ebenfalls weh, es ist wie ein ziehen (leichtes ziehen) von der leiste bis zum Oberschenkel, leider ist es auch in den Ruhe Phasen so dass es weh tut. Auf dem Bein kann ich leider gar nicht mehr liegen (zu großer druck sowie schmerzen) Es ist das rechte bein, kann es sein, das ich mir einen Nerv eingeklemmt habe?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.05.2018

Liebe Patientin, bitte lassen Sie ihr Hüftgelenk gründlich untersuchen. Das kann von einer Nerveneinklemmung bis zu einer Weichteileinklemmung vieles sein, was Ihre heftigen, plötzlich auftretenden Hüftschmerzen verursacht.

Josef N., 25.04.2018 - 10:33 Uhr

Hallo 2013 hatte ich einen unverschuldeten Fahrradunfall bei welchem es mir die Hüftpfanne weggesprengt, den Hüftkopf "eckig" rasiert hat, den Hüftring gesprengt sowie massive Risse in der Hüftschaufel und Schambein und Nervenschmerzen alles Rechts. Die Versicherung stellt sich auf den Standpunkt, dass die Hüfte versorgt ist ca. 1kg Eisen und nun alles gut ist. Ich habe aber seitdem ständig einen verspannten Nacken/Schulter, nach wenigen Minuten Fahrradfahren wird die Hand Taubheit rechts. Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass diese Schmerzen welche ich bis dahin nicht hatte, indirekt durch die Hüfte ausgelöst werden? Danke

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.05.2018

Lieber Patient, was Ihre Arm und Handgelenkschmerzen nach Hüftverletzung angeht, können wir nur spekulieren. Die für Arm und Hand verantwortlichen Segmente der Wirbelsäule sind allerdings weit von der Lendenwirbelsäule entfernt. Bitte lassen Sie sich eingehend neurochirurgisch untersuchen, ob es zu einer Schädigung der Wirbelsäule oder Bandscheiben gekommen ist.

Josef H., 22.04.2018 - 17:31 Uhr

Vor 18 Monaten hatte ich eine Hüft-OP. Bis gestern ging es mir sehr gut. Langsam entwickelt sich steigender schmerz der nach drei stunden sehr stark im neuen Hüftgelenk war. Im Ruhezustand keine Besserung und ein anheben war nicht möglich. Nach einnahme von Diclofenac-Natrium Besserung aber bis heute leichte schmerzen.Was tun oder wieso so plötzlich auftretender Schmerz ?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.05.2018

Lieber Patient, ich nehme an Sie haben Schmerzen in der Umgebung Ihrer Hüftprothese. Bitte lassen Sie Ihre Prothese doch ärztlich von einem Spezialisten für Hüftprothesen untersuchen, es muss nicht unbedingt etwas mit der Endoprothese zu tun haben.

D.I, 20.04.2018 - 22:55 Uhr

Guten Tag , ich bin 25 Jahre alt und habe seit ca. sechs Monaten immer wieder Schmerzen im Bereich der rechten Leiste und der Hüfte. Die Schmerzen strahlen in das Bein aus. Besonders schmerzhaft ist es, wenn ich länger gesessen habe. Dann muss ich mich erst wieder einlaufen. Ich habe eine minimale Verkürzung des linken Beins, welches durch genau angepasste Eingelegesohlen ausgeglichen worden ist. Schädigungen der Wirbelsäule sind durch mein MRT ausgeschlossen worden. Ein Röntgenbild der Hüfte zeigt keine krankhaften Veränderungen. Mein Arzt vermutet, dass es an den Sehnen und Bändern liegen könnte und ich habe Krankengymnastik und Physiotherapie bekommen. Leider tritt keine Besserung ein und ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, da die Schmerzen trotz Krankengymnastik nicht besser werden. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.05.2018

Lieber Patient oder liebe Patientin, ohne eine eingehende Untersuchung können wir über die möglichen Ursachen ihrer chronischen Hüftschmerzen sowie weiteren Behandlungsmöglichkeiten auch nur spekulieren. Ich würde Ihnen auch ein MRT der Hüfte empfehlen, um dort die Situation aller Weichteile (Hüftpfanne, Gelenkkapsel, Bänder) genau zu untersuchen.

Vanesa R., 13.04.2018 - 20:12 Uhr

Hallo, bin 35 Jahre alt und bin Operation technische Assistentin und diese Woche hatte ich starke Schmerzen in der Kniekehle. Es waren brennende Schmerzen, besonders bei Druck und jetzt habe ich dazu noch höllische Hüft schmerzen beim Trochandor Mayor. Was könnte es sein? Außerdem habe ich Anfang von Osteoporose deshalb hab ich zwei Brustwirbel gebrochen vor 5 Monaten. Dankeschön

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 16.04.2018

Liebe Patientin, bitte lassen Sie sich doch orthopädisch untersuchen, wir tun Ihnen keinen gefallen wenn wir auf Grund Ihrer Knappen Hinweise nun ausführlich raten, was Ihre brennenden Knieschmerzen verursachen könnte.

Franzi, 05.03.2018 - 22:54 Uhr

Hallo, ich bin 30 jahre alt und habe seit ca. 10 Jahren immer wieder schmerzen in der rechten hüfte, es begann mit einem schnappen (da war ich noch keine 16 jahre)was aber Anfangs keine Schmerzen bereitet hat. Mit ca. 20 sind dann immer wieder schmerzen in der leistengegend bzw. Hüfte aufgetreten und anlaufschmerzen. Es wurde eine beckenverwringung, leichte hüftdysplasie und isg blockade diagnostiziert. Ich habe zusätzlich noch eine leichte skoliose und scheuermann. Ich merke aber das die Beschwerden in den letzten Jahren schlimmer geworden sind, ( eine Stunde Auto fahren und ich kann kaum aus dem Auto steigen, es dauert länger bis ich mich "eingelaufen " habe und die hüft/ leistenschmerzen sind auch irgendwie immer da und es zihr auch oft bis zum Knie. Ich war jetzt deswegen beim Orthopäden der meinte aber das er jetzt noch keine weiteren Untersuchungen duchführen würde. Da diagnose ja bekannt. Ich habe nun aber nun angst das sich vielleicht in absehbarer Zeit die ganze sache verschlechterr und ich vielleicht in 10 oder 20 Jahren ein künstliches Hüftgelenk benötige. Deshalb würde ich gerne wissen ob es einen Zeitpunkt gibt bzw. Symptome wo sie sagen würden, jetzt sollte eine Bildgebung erfolgen ? Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.03.2018

Liebe Patientin, bei diesen hartnäckigen Beschwerden sollte schon lange ein ausführliche Bildgebung erfolgt sein, sowohl Röntgen als auch ein MRT. Bitte lassen Sie sich im eigenen Interesse angemessen radiologisch untersuchen.

Linda, 19.02.2018 - 10:36 Uhr

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und mich plagen seit 3 Tagen stechende Leistenschmerzen rechtsseitig, ausstrahlend in die Hüfte und den Oberschenkelmuskel. Auch knackt es zwischendurch, jedoch fühlt es sich nicht an als sei dies der Hüftknochen sondern eher ein überspringen einer Sehne??! Seit meinem 11 Lebensjahr habe ich eine diagnostizierte ausgeprägte Skuliose. Auch ist mein rechtes Bein ca 1 cm länger wie das linke. Ich habe mich nicht verletzt oder bin angestoßen. Der Schmerz kam plötzlich, schleichend und wurde zum Abend hin fast unerträglich. Ich kann das rechte Bein kaum/nicht anheben/anwinkeln bzw nur mithilfe meiner Hände und unter stechenden Schmerzen. Wenn ich es versuche nach innen und außen zu drehen, geht das nur in minimalem grad bis der Schmerz einsetzt und es sich anfühlt als würde die Bewegung blockiert werden. Im Ruhezustand war es nur in der ersten Nacht sehr schlimm aber seither nicht mehr. Nun schmerzt es beim gehen und Vorallem beim Hinsetzen und aufstehen. Es war zwei mal so schlimm dass ich meinen Urin nicht halten konnte. Einen Orthopädentermin habe ich ausgemacht, leider dauert dieser noch ca 2 Wochen. Bis dahin soll ich 3x tgl 600 mg Ibuprofen einnehmen die den Schmerz leider nur dämpfen. Ich arbeite als Kauffrau im Einzelhandel ca 30 Stunden die Woche. Habe 2 Hunde mit denen ich 3x tgl 20 Minuten spazieren gehe und habe einen Offenstall in dem ich Pferde halte und diese Selbstständig versorge. An mangelnder Bewegung denke ich liegt es also nicht. Vllt haben sie einen wertvollen Tipp für mich wie ich die Zeit bis zu dem Termin erträglicher gestalten kann?! Und vllt haben sie einen Verdacht was es mit meinen akut auftretenden Schmerzen auf sich haben könnte. Vielen Dank im Vorraus. Herzliche Grüße

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 01.03.2018

Liebe Patienten, die beschreiben und sehr ausführlich ihren Hüftschmerz, das ist eine Information die für die Anamnese eine Hüftuntersuchung unverzichtbar ist. Dennoch gibt es viel zu viele mögliche Ursachen, als dass wir hier den entscheidenden Hinweis bekommen könnten. Wenn sie mit ihrer Schmerzmedikation nicht zurecht kommen, und sich die Wartezeit bis zum Orthopäden Termin unerträglich gestaltet, kann ich Ihnen nur empfehlen eine Notaufnahme eines orthopädischen Krankenhauses aufzusuchen, um Daten möglichst schnell eine bildgebende Diagnostik sowie eine geeignete Therapie zu erhalten. Es wäre bei sehr starken Schmerzen und nicht mehr vorhandener Belastbarkeit auch wichtig, die Ursache möglichst schnell und konkret zu klären und vielleicht wichtige Behandlungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Edi, 14.02.2018 - 16:51 Uhr

Hallo, habe seit ca. 2-3 Monaten Schmerzen in der rechten Hüfte und Leistengegend. Am schlimmsten ist es, wenn ich nach dem spazieren ins Auto steigen möchte. Dann ziehen die Schmerzen von der Hüfte in den Oberschenkel bis zur Leiste, aber immer noch im Bein, nicht in den Bauch.Komischer Weise habe ich dann gleichzeitig Schmerzen auf der rechten aussenseite des Knies. Auch hinsetzen ist schwierig nach dem spazieren. Wenn ich zu Hause sitze oder liege habe ich keine Schmerzen. Erste Diagnose war leichte Arthrose in der Hüfte. Habe eine Zweitmeinung eingeholt, der meinte es sei der Ischias. Nun weiß ich gleich viel. Was mir gut tut ist Fahrrad fahren! Freue mich auf ihre Ferndiagnose! Mit freundlichen Grüssen Edi

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 20.02.2018

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Hinsichtlich ihres Wunsches, ohne weitere Befunde eine Ferndiagnose zu bekommen, muss ich sie aber leider enttäuschen. So etwas dürfen wir nicht, wollen es aber auch nicht, denn es kommen keine belastbaren Aussagen dabei heraus wenn wir den beiden Spezialisten, ihre Hüftschmerzen bereits untersucht haben, eine dritte, nicht fundierte Meinung hinzufügen. Wir können Ihnen im Zweifelsfall eine integrierte orthopädische und neurochirurgische Untersuchung zur Abklärung anbieten. Wir können diese Fragestellung auch mittels eines detaillierten MRTs ihre Lendenwirbelsäule und ihre Hüfte weiter nachgehen. Aber einfach nur zu raten was es sein könnte, wollen wir nicht. Als allgemeine Aussage können wir allerdings darauf hinweisen, das laterale (außenliegende) knieschmerzen häufig ein deutliches Signal für ausstrahlende Hüftschmerzen aufgrund einer Hüftarthrose sind. Das ist eine Differentialdiagnose die wir in der Praxis recht häufig beobachten. Ausstrahlende Schmerzen können allerdings auch bei dem von Ihnen genannten Ischias Syndrom auftauchen. Um hier weiter zu kommen, müsste man also die Situation in der Lendenwirbelsäule wirklich detailliert darstellen, mit Hilfe einer qualifizierten Bildgebung. Außerdem müssten wir eine vertiefte neurochirurgische Untersuchung durchführen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Abklärung Ihrer Beschwerden.

Josie, 07.02.2018 - 13:20 Uhr

Hallo, ich habe schon mindestens drei Monaten Hüftschmerzen, die manchmal in die leiste und durch das ganze bein ziehen, Diese Schmerzen sind nicht immer da, aber treten auch beim liegen auf und dann fällt es mir sehr schwer aufzustehen. Ich merke selber, dass nein gangbild sich verändert hat. Ich kann meinen rücken nicht komplett durchdrücken beim laufen, da ich dann gleich schmerzen in der rechten Hüfte habe. Meine Schritte sind kleiner als vorher und langsamer. Wenn ich dann zu hause bin und eine weile sitze oder liege, komme ich kaum hoch, weil der Schmerz so stark ist und ich humpel dann für eine Weile. Es fällt mir dann sehr schwer zu laufen. Es gab vor den schmerzen eine zeit, da bin ich mit dem rechten bein immer mal wieder weggeknickt unter einem starken schmerz und konnte dann kaum laufen. Das fühlte sich immer so an, wie wenn ich beim laufen wieder was einrenken müsste ...Ebenfalls habe ich so einen Schmerz auch in der linken schulter. Ich kann meinen Arm schwer richtig ausstrecken , das gelingt nur unter schmerzen. Ich kann den arm ausgestreckt auch nur bis zur Hälfte anheben, dann fängt es stark an zu schmerzen... Ich würde mich über eine antwort sehr freuen Mit freundlichen grüssen

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.02.2018

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Wenn sie schon über 3 Monate immer wieder stark ins Bein ausstrahlende Hüftschmerzen haben, hätten Sie schon lange eine ärztliche Klärung angestreben sollen. Es ist relativ sicher, dass ein ernsthaftes medizinisches Problem als Ursche der Hüftschmerzen vorliegt. Unabhängig von den möglichen Ursachen lohnt es sich für uns hier nicht, über ihren Fall zu spekulieren, da wir bei einer bloßen Einschätzung aufgrund einer Internetanfrage natürlich auch immer komplett daneben liegen können. Ich kann sie nur auffordern, sich bei einem Orthopäden gründlich, und auch mit Bildgebung, eventuell auch MRT, untersuchen zu lassen, um die möglichen Ursachen ihrer ausstrahlende Hüftschmerzen und Schulterschmerzen abzuklären. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihrer Behandlung.

Jasmin, 04.02.2018 - 21:12 Uhr

Hallo, ich bin 27 Jahre alt und habe seit über 10 Jahre immer dieselben Schmerzen in unregelmäßigen Abständen (wöchentlichen, monatlich oder mal längere Zeit nicht). Es sind krampfartige schmerzen im Unterbauchbereich, sie strahlen in die Leiste aus, und schmerzen am hüftknochen. Die Schmerzen sind immer nur einseitig, mal auf der rechten , mal auf der linken Seite. Sie dauern ca eine halbe Stunde bis 1 Stunde an, kommen plötzlich, oft im Schlaf. Die Schmerzen sind so schlimm, dass ich mich nicht mehr bewegen kann und nicht mehr laufen kann. Besser wird es durch liegen und Beine anwinkeln +Wärme. Ich war bei verschiedenen Ärzten (Orthopäde, Gastroentorologe, Neurologe, Frauenarzt, war sogar schon im MRT). Was könnte es bloß sein, das ist noch nicht normal? :((

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.02.2018

Liebe Patientin, sie berichten hier von einem Hüft- oder Leistenschmerz,der Sie seit 10 Jahren verfolgt. Verschiedene Fachärzte wie Orthopäden, Internisten, Neurologen und Gynäkologen haben sie offenbar in dieser Angelegenheit schon ausführlich körperlich untersucht, und haben auch mit Hilfe einer MRT Aufnahme Weichteil oder Knochen-Veränderungen ausgeschlossen. Ich bin leider nicht in der Lage den Einschätzungen der Kollegen, die sie tatsächlich körperlich untersucht haben, hier aufgrund einer reinen Internet Anfrage ohne Untersuchungsmöglichkeit oder Befunde sinnvoll zu ergänzen. Mit reinen Spekulationen ist weder ihnen geholfen, noch allen Lesern, die dieses Forum in Zukunft besuchen werden. Ich würde Sie bitten, wenn diese Fragestellung noch nicht geklärt ist, aufs Neue einen Internisten oder Gynäkologen aufzusuchen. Es könnte helfen, dass sie vorher ein Schmerztagebuch führen in dem Sie notieren, welche Aktivitäten oder welche Nahrungsmittel oder welche körperlichen und seelischen Befindlichkeiten sie im Umfeld der Schmerz Entstehung beobachten können. Vielleicht gibt es ja eine Regelmäßigkeit, die wir bisher übersehen haben. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Mathias Westhoff, 31.01.2018 - 17:12 Uhr

Ich werde des morgens immer durch Schmerzen in beiden Außenseiten der Hüfte wach,ich kann nicht richtig durchschlafen,diese Schmerzen habe ich auch wenn ich länger auf der Couch liege! Was kann das sein?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 01.02.2018

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir könnten nun eine ganze Reihe von möglichen Schmerzursachen aufzählen, wie oben in dem Artikel schon geschehen. Aber da wir weder ihr Alter, ihr Gewicht, ihr Gesamtbefinden, ihre Arbeits- oder Sportbelastung kennen und auch nicht die Möglichkeit haben, sie in diesem Forum körperlich zu untersuchen oder ein Röntgenbild anzufertigen, wäre diese Antwort sehr unverbindlich und nichtssagend. Wenn Sie diese Schmerzen über längere Zeit haben und sie sogar im Schlaf stören sind, kann ich Ihnen nur eine Abklärung bei einem orthopädischen Hüftspezialisten empfehlen.

Bettina, 26.01.2018 - 21:40 Uhr

Habe seit Jahren schmerzen am ganzen Körper und auch in beiden Hüften. War schon bei sehr vielen Ärzten. Die schmerzen in den Hüften sind beim bücken oft sehr stark. Nehme zur Linderung schon seit Jahren Antidepressiva. Oft geht der Schmerz, wenn ich etwas länger saß und dann aufstehe, die ganzen Beine runter.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 01.02.2018

Liebe Patientin, vielen Dank für diese Mitteilung in unserem Hüftschmerz Forum. Ganz offensichtlich haben Sie nicht nur Hüftspezifische Schmerzen sondern auch andere Bereiche mit chronischen Schmerzen. Die Behandlung mit Antidepressiva ist tatsächlich eine Möglichkeit, chronische Schmerzen zu behandeln, ohne permanent sehr hohe Dosen an langfristig Gesundheits beeinträchtigenden nicht-steroidalen Antirheumatika (Ibuprofen etc) zu verordnen. Ich kann jetzt aus ihren kurzen Aussagen hier über das Internet keinen Befund ermitteln, das wäre aber auch nicht die Aufgabe dieses Forums. Vielleicht hat einer der viel Mitleser hier auf Jameda ähnliche Erfahrungen gemacht wie sie, und kann hier einen qualifizierten Arzt empfehlen.

Claudia H., 30.11.2017 - 20:45 Uhr

Hallo, seit ca 4 Wochen habe ich immer Schmerzen von der Leiste her abwärts. Mittlerweile ist es so schlimm, dass der Schmerz, wenn ich etwas länger saß und dann aufstehe, das ganze Bein runter geht. Es sticht und zieht. Manchmal, wenn ich gehe, meine ich, dass das Bein sogar weg knickt. So als wenn gar keine Kraft mehr da ist. Vor 27 Jahren habe ich eine Hüftumstellung / Hüftdisplasy oder so ähnlich gemacht bekommen und hatte bis dato keine Probleme. Wenn ich so wie jetzt hier sitze, zieht es sogar im Po, da wo auch von der OP noch eine Narbe ist. Meine Frage: Kommt das von der Hüfte oder doch vom Rücken/Ischias/Bandscheibe? Ich war jetzt auch schon drei mal beim Arzt, weil ein Nerv eingeklemmt war. Bandscheiben sind noch gut, fangen aber wohl langsam zwischen 5-6 an. Vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.12.2017

Liebe Patientin, Ihre Symptome von Hüft- und Beinschmerzen passen zu einer Nerveneinklemmung. Dazu kann ich aber natürlich hier keinen Hinweis geben, ohne eine detaillierte Untersuchung.

Jürgen S., 28.11.2017 - 21:02 Uhr

Sehr geehrter Dr. Rinio, 2009 wurde bei mir aufgrund anhaltender Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in beide Beine eine Spondylodese durchgeführt (L3 bis S1). Zuvor und auch danach war ich intensiv im Laufsport auf langen Distanzen unterwegs und hatte keine/kaum Probleme, lediglich kurzzeitige Schmerzen im hinteren Oberschenkel, unm. nach dem Aussteigen aus meinem Auto. Im April 17 hatte ich für ca. zwei Wochen, nachdem ich mich einmalig nach vorne beugte, plötzlich sehr starke Leistenschmerzen rechts, so dass ich nicht mehr gehen konnte. Den Laufsport habe ich ab dann ausgesetzt. Es stellten sich dann bei jeder Autofahrt (täglich 2 x 60 Min.) Schmerzen im rückseitigen Oberschenkel bis zur Kniehkehle und punktuell pulsierend auf dem rechten Fuß ein, die sich mit zunehmender Fahrtdauer verstärkten bis zur Unerträglichkeit. Ich erhielt daraufhin röntgengesteuerte Kortisionspritzen ins ISG sowie an die Nerv.-Wurzel/LWS, leider erfolglos. Mittlerweile schmerzt jeder Schritt, auch im Liegen bei nur ganz leichtem Anspannen der Muskuatur insb. beim Anheben des gestreckten Beines, unmittelbar nach dem Aufstehen vom Stuhl/aus dem Bett kurzzeitig sehr stark im rechten Oberschenkel und in der Kniekehle, nicht mehr im Fuß. Nachvornebeugen ist ebenfalls sehr schmerzhaft. Anlaufen nach Gehpausen verstärken die Schmerzen kurzzeitig. Die Schrauben der Implantate in der LWS sind fest, alles gut eingewachsen, gequetschte Nerven im MRT nicht feststellbar. Ich stehe unmittelb. vor einer Schmerztherapie (vermutl. mit Tilidin/Tramal, was ich eigentl. vermeiden wollte), obwohl die Diagnostik m. E. noch gar nicht abgeschlossen ist. Es steht nun noch ein MRT der Hüfte an. Könnte ursächlich auch ein Piriformis Syndrom sein, oder eine Hüftgelenksathrose? Lässt sich Piriformis Syndrom im MRT/CT oder durch ein Szintigramm abbilden? Dazu habe ich leider keine Informationen erlangen können. Mein Orthopäde ist sich relativ sicher, dass die Ursache im LWS-Bereich liegen wird, vermutl hat er wohl recht, obwohl die bildegebenden Untersuchungen das nicht belegen (zumindest soweit das überhaupt erkennbar ist wegen der Implantate). Resümee Schmerztagebuch: Betroffen ist ausschließlich das rechte Bein, die rechte Gesäßhälfte und erträglicher der Rücken (LWS-Bereich). Schmerzen im Bein treten an der Oberschenkelrückseite, der Kniekehle und auf dem Fußrücken auf. Die Schmerzen im Kniekehlenbereich und im Oberschenkel sind am heftigsten. Kniekehlen- und Oberschenkelschmerzen treten in der Bewegung auf, also beim Gehen, aber auch beim Anspannen der Muslulatur im bewegungslosen Liegen. Die Schmerzen an der Oberschenkelrückseite sind von hinten gesehen immer linksseitig der Mitte. Nur manchmal ist auch die Gesäßhälfte (mehr mittig senkrecht abwärts verlaufend) betroffen. Sie sind zunächst leichter, werden mit zunehmender Belastung (Gehdauer) stärker. Im Auto sind diese Schmerzen nach etwa 45 Minuten Fahrzeit sehr stark. Nach einer Pause lassen sie nach, treten dann aber immer wieder auf. Das Anheben der rechten Gesäßhilfte führt zu einer Linderung. Beim Aufstehen, auch nach nur kurzfristigem Sitzen - schmerzt der Kniekehlenbereich stark, anschließend schmerzt jeder Schritt im Kniekehlen- und Oberschenkelbereich Die Schmerzen im Fuß treten unterschiedlich häufig auf, beim Gehen aber auch im Liegen und Sitzen. Sie treten immer an derselben Stelle auf (Fußrücken). Sie sind sehr schmerzhaft und einschiessend pulsierend in unregelmäßigen Abständen. Sie treten auch im Liegen auf, jedoch nur wenn der Kopf hochgestellt ist Seit einigen Tagen treten diese nicht mehr auf, weder beim Gehen noch im Liegen. Danke für ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 04.12.2017

Lieber Patient, der Hinweis dass Ihre Schmerzen sehr zuverlässig durch die für die Lendenwirbelsäule stressreiche Postion im Autositz auslösbar sind, gint deutliche Hinweise auf das Vorliegen eines Nervenkompressionsyndromes ausgehend von der Lendenwirbelsäule. Eine Hüftarthrose wäre radiologisch durch Röntgenbild sehr einfach zu zeigen. Vor allem wäre Hüftarthrose als Anlaufschmerz oder als Belastungsschmerz nach längerer Gehstrecke fühlbar. Auch die Schmerzqualitäten (Ausstrahlen ins Bein, Pulsieren, Unterschiedlichkeit, Linderung durch Bewegung des Gesäßes) weisen auf eine Nervenkompression hin. Ich würde Ihnen zusätzlich zur orthopädischen Abklärung eine ausführliche neurochirurgische Untersuchung Ihrer Sensibilität und Ihrer Reflexe empfehlen.

Maria S., 09.11.2017 - 23:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Experte, seit zwei Jahren plagen mich Schmerzen rechts im Hüft-Oberschenkelbereich. Seit ich zum zweiten Mal eine Schiene an meinem rechten Bein trug und einen kleinen Spaziergang machte, haben diese Beschwerden urplötzlich begonnen und treten nur dann auf, wenn ich mich zu Fuß fortbewege, Fahrradfahren ist daher beschwerdefrei. Die Schmerzen fühlen sich wie eine Art Rausreißen des Oberschenkels an. Zu meiner Person: Ich bin 17 Jahre alt, weiblich und habe eine Hüftdysplasie und minimal unterschiedlich lange Beine. (Ich habe gelesen dass es sowohl beidseitige als auch einseitige Hüftdysplasien gibt, welches ich davon habe ist mir allerdings unklar.) Meine Eltern gehen davon aus, dass weil ich mich viel weniger bewege als früher, dass es daher kommen könnte, allerdings bezweifle ich dies, weil ich damals - als die Schmerzen begonnen hatten - schon recht aktiv war, gerade mit dem Fahrrad war ich sehr oft unterwegs. Mein Orthopäde konnte durch die Röntgenaufnahme meines Beckens jedoch nicht erkennen, was die Ursachen für die Schmerzen sind, weswegen ich demnächst ein MRT machen lassen soll. Da mich jedoch sehr stört, was es mit meiner Hüfte und meinem Hüftgelenk auf sich haben könnte, hätte ich gerne vorweg einen Rat, gegebenenfalls auch um dies mit meinem Orthopäden später abklären zu können.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 22.11.2017

Liebe Patientin, wir könne Ihnen hier über das Internet keinen besseren Rat geben als der Orthopäde, die Ihre Röntgenbilder und Untersuchungsbefunde selbst erhoben hat. Es ist aber wirklich sinnvoll dass Sie Ihre Hüftschmerzen ärztlich abklären lassen. Wenn Sie einen konkreten Behandlungsvorschlag bekommen haben ist je nach Therapieangebot vielleicht noch eine Zweitmeinung sinnvoll. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

K994, 05.11.2017 - 13:55 Uhr

Guten Tag, ich habe seit wenigen Tagen stärkere Schmerzen, die auf der linken Hüftseite zu lokalisieren sind. Ich hatte vorher bereits Hüftschmerzen, allerdings geringfügige, die nach sehr kurzer Zeit gänzlich verschwunden sind. Mir fällt bei dem Schmerz kein spezifisches Muster auf - mal kommen sie in Ruhephasen vor, andererseits auch in Bewegung/ mal sind sie schwach und von kurzer Dauer, andererseits länger andauernd und intensiv. Zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre alt und bin von schlanker Statur. Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 22.11.2017

Lieber Patient / Liebe Patientin, aus diesen Angaben lässt sich ohne ärztliche Untersuchung keine Idee ableiten, was die Ursache Ihrer Hüftschmerzen sein könnte.Bitte lassen Sie Ihre Beschwerden doch ärztlich untersuchen, wenn Sie ein belastbare Diagnose haben wollen.

Gc, 26.10.2017 - 23:21 Uhr

Hallo ich habe eine Frage, meine Geschichte begann vor fünf Jahren. In der Schwangerschaft hatte ich im letzten Drittel massive Probleme mit dem Ischias Nerv und konnte nicht mal mehr laufen, das wurde nach der Geburt besser, war aber immer präsent. Dann war ich nach vier Jahren wieder schwanger und hatte die komplette Schwangerschaft nicht einmal schmerzen. Seit der Entbindung vor sieben Monaten ging es aber wieder los. Es ist jetzt nicht der gleiche Schmerz wie am Anfang, sondern auf der linken Hüftseite. Ich stehe sogar schon ein einer Haltung nach links gebeugt damit es nicht so weh tut, Maxi cosi tragen geht fast nicht, das Baby aus dem Bett holen auch nicht sitzen oder aufstehen ist sehr schmerzhaft. Bei manchen Bewegungen fühlt es sich an wie ein Blitzeinschlag, ansonsten sind die Schmerzen immer da, sogar beim schlafen. Wenn ich mich drehen will muss ich mich am Bett halten und die Kraft auf meine Arme geben, damit es nicht weg tut. Hohlkeuz machen schlägt auch gleich ein. Mein Orthopäde hat meine Hüfte „knacksen“ lassen, dann meinte er 14 Tage lang drei mal am Tag 400mg Ibuprofen wenn es nicht weg geht dann Krankengymnastik, wenn es dann nicht weggeht gäbe es spritzen. Was meinen Sie, was ich haben könnte? Liebe Grüße danke für die Antwort

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 07.11.2017

Liebe Patientin, sie sollten sich eventuell nch er orthopädischen Untersuchung auch bei einem Neurologen bzw. Neurochirurgen untersuchen lassen. Die Art und Ausprägung Ihrer Hüftschmerzen - vor allem der Ruheschmerz und das heftige Aufflammen kann auch auf eine Nervenkompression (Druck auf einem Nerven) hindeuten. die Therapie mit Ibuprofen kann den Schmerz lindern, aber offensichtlich sind Ihre Fragen zur Schmerzursache noch nicht beantwortet.

I. J,, 16.10.2017 - 10:32 Uhr

Ich bekomme eine neue Hüfte in sechs Wochen. Ich habe sehr starke Schmerzen im Bein von der Leiste bis zum Fuß ist das normal ? Danke für die Information .I . J .

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.10.2017

Lieber Patient, starke, medikamentös nicht mehr beherrschbare Hüftschmerzen sind ein zentraler Teil der Stellung der OP-Indikation für eine Hüftprothese. Sollte sich das aber stark verschlechtern, sollten Sie weiteren ärztlichen Rat einholen.

Silvia R., 10.10.2017 - 03:27 Uhr

Ich habe seit Monaten starke Schmerzen in beiden Hüftgelenken. Mein Arzt spricht von Abnützungen nach MRT Befund. Ich kann seit drei Tagen nicht mehr durchschlafen. Was kann ich tun ?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.10.2017

Liebe Patientin, Sie sollten Sich bei einem Hüftspezialisten in Behandlung geben. Eine geeignete Schmerztherapie könnte Ihnen weiterhelfen. Wenn der Gelenkverschleiß weit fortgeschritten ist, sollten Sie sich bezüglich einer für Ihr Alter angemessenen Endoprothese des Hüftgelenks beraten lassen.

Nico, 03.10.2017 - 04:11 Uhr

Hallo und zwar kamen von heute auf morgen ein unangenehmes Gefühl in der leisten Gegend rechts und im Hüftbereich. Ich bin 16 Jahre alt falls das eine Rolle spielt. Dieses Gefühl wird nur Nachts verstärkt wenn ich zur Ruhe komme und ich habe Skuliose dies aber nur leicht. Ich habe in den letzten Monaten viel vor dem PC gesessen und bin kaum rausgegangen und ich habe eine Fehlhaltung. Es waren echt viele Stunden die ich vor dem PC saß und nur gering Bewegegung hatte. Wie gesagt das ist kein Schmerz es ist halt einfach da und unangenehm. Ich gehe zurzeit ein kleinen wenig joggen um ein wenig Ausgleich zu schaffen um meine Rückenmuskulatur aufzubauen. Ich habe Angst vor einen Tumor in der Hüfte oder Krebs.. Weil ich mir nicht erklären kann woher es kommt.. Ich habe überlegt es kann auch an dem Wachstum liegen. Ich mache mich hier echt verrückt brauche eine Antwort.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.10.2017

Lieber Patient, stellen Sie sich doch mit Ihrem Hüftschmerzen bei einem Arzt vor. Joggen baut nur wenig Rückenmuskulatur auf. In vielen Bereichen - hinsichtlich Ihrer Risikofaktoren durch Skoliose und bewegungsarmem Lebensstil - geben Sie sich in dieser Frage die Antwort selbst. Tumorerkrankungen sind äußerst selten.

Sandro, 30.09.2017 - 15:02 Uhr

Guten Tag. Ich habe seit ca. 1 Woche schmerzen an der Hüfte beim rechten Bein. Ich mache viel Sport. Die Schmerzen treten beim Anheben sowie anziehen des Beines auf, beim Dehnen und nach Belastungen und auch beim Laufen. Was könnte dies sein? Ist es nur eine Zerrung oder könnte da etwas mit den Knochen nicht in Ordnung sein? Ich bin Torwart und falle daher häufig auf diese Stelle, was es nicht besser macht.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 02.10.2017

Lieber Patient, warum lassen Sie sich nicht von einem Arzt untersuchen, der Ihre Hüftschmerzen eingehend untersuchen kann, und dem Sie auch verraten, wie alt Sie sind? Wenn Sie Schmerzen nach ein oder zwei Wochen nicht besser werden, sollte man schon einmal zum Arzt gehen.

Hallo, 28.09.2017 - 19:23 Uhr

Hallo Es hat mit Leistenschmerzen angefangen, jetzt das komplette Bein Hüfte. Bei der MRT kam nichts. Am Rückenkamm liegt eine Nerveneinklemmung vor. Ich bin in Behandlung, es wird aber nicht besser. Was kann man noch machen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 02.10.2017

Lieber Patient, Sie sollten die Ursache der Nerveneinklemmung feststellen lassen, und dann entsprechend von einem erfahrenen Neurochirurgen behandeln. Sie haben offenbar von der Wirbelsäule ausstrahlende Hüftschmerzen.

Rathfelder, 26.09.2017 - 10:50 Uhr

Hallo... ich habe schmerzen wenn ich gessesn habe in der Leiste... kann nicht auftretten, stehen oder gehen, so stark sind die Schmerzen in der Leiste mal links mal rechts Herzliche Grüße und Danke

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 02.10.2017

Lieber Patient, bitte gehen Sie doch zum Arzt, wenn es nach sieben bis vierzehn Tagen nicht besser wird. Es kann sich bei Ihren Hüftschmerzen nach dem Aufstehen um Anlaufschmerzen bei Hüftarthrose handeln oder - um etwas ganz anderes. Die Ursache Ihrer Hüftschmerzen ist aus diesem einen Satz, den Sie schreiben, beim besten Willen nicht zu ermitteln. Gute Besserung wünsche ich Ihnen.

Leingang H., 15.09.2017 - 12:01 Uhr

Ich habe seit vielen Wochen starke Schmerzen in der Wirbelsäule mit Ausstrahlung ins Hüftgelenk. Das Anheben des rechten Beines ist sehr schmerzhaft. Schmerztherapie mit Cortison Tramal waren nicht erfolgreich. MRT-Beurteilung: Multisegmentalebulging disc die mit einer Hypertrophieder Ligamenta flava zu Einengungen der Recessus für die Nervenwurzeln L5 und S1 fuehrenNeuroforaminale Einengung für die Nervenwurzeln L5 beidseits. Es wurden inzwischen Opiate verordnet, die ich allerdings nicht nehmen möchte. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 21.09.2017

Lieber Patient, sie sollten bei chronischen Bewegungseinschränkungen wegen Stenose der Nervenwurzeln an der Bandscheibe zu einem Neurochirurgen in Behandlung gehen, der minimalinvasive Methoden beherrscht. Bandscheibenvorwölbungen können endoskopisch (minimalinvasiv) therapiert werden. Es wäre in Ihrem Fall wichtig, die Foraminal-Stenose und die Bandscheibenvorwölbung genau zu untersuchen und angemessen physiotherapeutisch oder neurochirurgisch zu behandeln. Sie können hier mehr erfahren über mögliche Behandlungsmöglichkeiten: https://goo.gl/Lk6JFF

Peter D., 06.09.2017 - 17:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor, Ich habe vor kurzer Zeit beim Bücken einen stechenden Schmerz im Lendenwirbelbereich bekommen, mir aber nichts dabei gedacht. Jetzt habe ich seit zwei Wochen dort Schmerzen der über den rechten Hüftknochen bis in die Leiste geht, ist aber laut Facharzt kein Leistenbruch.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.09.2017

Lieber Patient, dieser in die Hüfte ausstrahlende Schmerz kann viele Ursachen haben. Ich nehme an dass ihr untersuchender Arzt nicht nur hinsichtlich des Leistenbruchs untersucht hat. Für einen Leistenbruch wäre Bücken auch ein untypischer Hergang. Sie sollten sich bezüglich dieses Hüft- oder Lendenwirbelschmerzes nach so langer Schmerzdauer auf jeden Fall auch neurochirurgisch untersuchen lassen.

Friedrich Schulz, 30.08.2017 - 02:24 Uhr

Leider zu wenig Infos zum Leistenschmerz wie oben angekündigt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 31.08.2017

Lieber Patient, wir bekommen von Jameda eine Zeichenbegrenzung auf 600 Worte. Wir versuchen dadurch die wichtigen Informationen zusammenzufassen, können aber nicht auf alles eingehen. Auf unserer Webseite haben wir einen wesentlich ausführlicheren Artikel zu diesem Thema: https://gelenk-klinik.de/orthopaede-freiburg/hueftgelenk/hueftschmerzen.html

Julia H., 23.08.2017 - 23:59 Uhr

Nach einem heftigen Sturz, zuerst auf die Spülablage, dann auf den Boden in der Küche hatte ich zuerst große blaue Flecken, jedoch keine beachtenswerten Schmerzen. Zwei Monate danach schmerzte es richtig fies am Hüftknochen. Diese Schmerzen sind fast weg, jedoch bleibt ein ständiger Schmerz, der seit einer Woche Richtung Unterleib etwas sich verteilt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 31.08.2017

Liebe Patientin, lassen Sie sich doch bitte nach so einem Sturz mit hartnäckigen Schmerzen vom Facharzt gründlich untersuchen. Gute Besserung

Gerd H., 16.08.2017 - 18:11 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren Bin 67 Jahre alt und habe von 1981-2009 intensiven Laufsport betrieben (30 mal Marathon auch unter 3std. usw.) 2009 bekam ich große Rückenschmerzen, erst habe ich das auf die Renovierungsarbeiten im Haus geschoben, dann wurde es aber immer schlimmer. War damit im Klinikum Solingen Neurochirugie, dort fand man aber auch keinen korrekten Befund. Die Schmerzen gingen weg, was blieb war eine Fußheberschwäche. Diese ist aber bis auf eine Kleinigkeit zurückgegangen. Nach einer Gehstrecke von 600m knickt das linke Bein ein. Man sagte mir, Hüftarthrose grad 2, das Einknicken käme daher, dass ich das Bein nicht nach innen rotieren kann. Dabei habe ich keine gravierenden Schmerzen, nur durch das ewige Einknicken ist das Laufen und Gehen unmöglich. mfg Gerd H.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 31.08.2017

Lieber Patient, die Fußheberschwäche beruht wahrscheinlich auf einer Nerveneinklemung nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Wirbelsäulenstenose. Das ist natürlich nur Vermutungen. Bitte lassen Sie Ihre Gangprobleme noch einmal detailliert untersuchen.

CG, 22.07.2017 - 13:19 Uhr

Guten Tag, ich haben seit 3 Jahren Schmerzen an der Hüfte, Leiste und rechts neben Isg. Ich war fünf mal im CT, habe 5 Ärzte gewechselt, 3 Jahre manuelle TP und über 3000€ für Krankengymnastik und Alternativen ausgegeben. Laut ct habe ich nichts. Erstmals kam der Schmerz nach dem Joggen. Wenn ich kein Sport mache ist es ok. Hüpfen, rennen und das rechte Bein seitlich heben verursachen wieder den Schmerz. Rechts neben isg, bis zur Hüfte und Leiste. Ich bin 40, weiblich und ratlos. Danke für Ihre Zeit und Antwort im Voraus.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.07.2017

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Es ist natürlich schwer möglich nach so viel vergeblicher Diagnostik und Therapie über das Internet eine Schmerzursache zu raten. Offenbar ist Ihr Schmerz von Belastung und von bestimmten Bewegungen (seitlich heben) abhängig. Da gibt es theoretisch einige Ursachen für diesen Hüftschmerz, die bei Ihnen sicherlich schon ausgeschlossen wurden, weil sie eigentlich recht naheliegend sind. Man denkt da an traumatisierte Weichteilstrukturen wie z.B. ein gerissenes Labrum (Gelenklippe des Hüftgelenks). Das würden wir MRT untersuchen. Auch ein Impingement des Hüftgelenks (Fehlform des Hüftkopfes) kann Bewegungen schmerzhaft limitieren. Ich wünschen Ihnen Kraft und Geduld, dass Sie noch eine Lösung für Ihren eingeschränkten Zustand finden.

Angelika B., 27.06.2017 - 16:50 Uhr

Ich habe seit ca. drei Monaten brennende Schmerzen an den Hüften außen, am rechten Beckenknochen, im Lendenbereich und dem Gesäß und ich weiß nicht was das ist. Bitte um Antwort. Danke im Vorraus.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.07.2017

Liebe Patientin, bei so lange andauernden Schmerzen sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen. In diesem Forum können wir Ihnen auf Grund einer zweizeiligen Beschreibung natürlich keine Diagnose Ihrer Hüftschmerzen liefern, die auf Ihren Fall zutrifft. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Tanja E., 28.05.2017 - 21:06 Uhr

Seit März habe ich an der rechten Hüfte Schmerzen. Es ist eine Schleimbeutelentzündung diagnostiziert worden. Ich habe auch bereits 2 Kortisonspritzen bekommen. Langsam wird es besser. Das rechte Bein knackt aber noch zig mal am Tag. Mal der Oberschenkel, mal die Wade. Die Muskeln ziehen sehr. Im Oktober letzten Jahres hatte ich einen Rennradunfall und bin auf die rechte Hüfte gefallen. Danach war alles ok. Die Schmerzen begannen erst 5 Monate nach dem Unfall. Könnte das trotzdem zusammenhängen? MRT ist soweit ok. Soll ich den Schleimbeutel noch mal mit Ultraschall abklären lassen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 01.06.2017

Liebe Patientin, bitte begeben Sie sich doch in ärztliche Behandlung. Wir können Ihnen ohne Befund keinen Ratschlag geben. Auch Ihr Symptom ist irgendwie nicht zuzuordnen: Was Knackt im Oberschenkel? Ist es das Hüftgelenk? Bei einem heftigen Sturz könne auch Weichteilstrukturen der Hüfte beschädigt werden, z.B. das Labrum (Gelenklippe). Daher würde ach Ihnen raten das Hüftgelenk nochmals von einem guten Radiologen und einem Orthopäden / Unfallchirurgen als MRT Untersuchung befunden zu lassen. Alles Gute und gute Besserung.

Ira H., 10.05.2017 - 06:43 Uhr

Hallo, ich habe seit ca. 3 Monaten starke Schmerzen im Hüftbereich rechts. Es ist ein stechender Schmerz und der Arzt vermutet eine Schleimbeutelentzündung. Die von ihm verabreichten Spritzen nützten nichts. Ich bemerke auch leichte Durchblutungsstörungen in dem Bein.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.05.2017

Liebe Patientin, wenn die Behandlung nicht anschlägt, benötigen Sie eine weitergehende Untersuchungen ihrer Hüftschmerzen.

Brigitte D., 19.04.2017 - 06:21 Uhr

Seit ca 3 Monaten leide ich unter heftigsten Hüftschmerzen, die mit Kortisonspritzen behandelt wurden. Leider wird es immer schlimmer, so dass ich mein linkes Bein nicht mehr alleine anheben kann. Habe bereits verschiedene Tabletten gegen diesen pochenden Schmerz genommen, die aber nur für kurze Zeit helfen. Mein Orthopäde hat eine Schleimbeutelentzündung festgestellt und mir gesagt, dass es nach den Kortisonspritzen besser würde, dem ist leider nicht so. Ich bin kaum noch in der Lage, mir Strümpfe und eine Hose anzuziehen, da der Schmerz unerträglich ist. Auch wenn ich zur Ruhe komme, wird es nicht besser. Freue mich über jede Antwort und hoffe, dass ihr mir gute Tipps geben könnt. Danke im Voraus und glg Brigitte

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.04.2017

Liebe Patientin, offenbar sind wiederholte Kortisonspritzen auch nach drei Monaten nicht die wirksame Therapie bei Ihren Hüftschmerzen. Sie sollten Sich weitergehend evtl. mit einem MRT untersuchen lassen, um mehr Informationen über die Ursache Ihrer akuten Hüftschmerzen zu bekommen.

Nicole, 17.04.2017 - 23:57 Uhr

Ich habe einen brennenden Schmerz, der zieht von links nach rechts in die Hüfte. Anfangs war es nur zu spüren, wenn ich im Bett lag, aber jetzt kann ich schon fast nicht mehr gehen. Auch sitzen ist unmöglich. Im Liegen fühlt es sich so an, als ob eine brennende Flüssigkeit durch die Leiste läuft! Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.04.2017

Liebe Patientin, der von Ihnen geschilderte Hüftschmerz kann zahlreiche Ursachen haben. Lassen Sie sich doch bitte fachärztlich von einem Hüftspezialisten untersuchen und beraten.

Roman G., 08.04.2017 - 19:44 Uhr

Was kann ich machen, wenn mein Hüftkopf eingefallen ist und der Arzt nicht operieren will, weil ich erst 32 Jahre alt bin?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.04.2017

Sehr geehrter Herr Patient, sie können sich bei Hüftkopfnekrose immer bei einem anderen Hüftspezialisten vorstellen und eine Zweitmeinung zur Behandlung einholen. Eigentlich besteht dringender Behandlungsbedarf, wenn Sie auch die entsprechenden Hüftschmerzen aufweisen.

Jan, 28.03.2017 - 06:34 Uhr

Hallo, ich bin 27 Jahre alt und habe Schmerzen im Bereich der vorderen Hüfte/Leiste, wenn ich mein linkes Knie zur Brust ziehe. Die Schmerzen strahlen bis zum Knie aus. Wenn ich das Bein nach außen öffne, verschwindet der Druck und die Unbeweglichkeit. Auf der rechten Seite kann ich nichts derartiges feststellen. Mobiles dehnen bringt nur kurzfristige Besserung. Die Symptomatik besteht nun schon seit ca 2 Wochen ohne Besserung.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.04.2017

Lieber Patient, wenn Sie in bestimmten Bewegungsrichtungen Schmerzen oder Blockaden spüren, sollten Sie Ihre Hüfte fachärztlich untersuchen lassen. Es kann ein muskuläres Problem sein, das physiotherapeutisch behandelt werden kann, oder auf weitergehende Probleme hinweisen. Der untersuchende Arzt kann diesen bewegungsabhängigen Hüftschmerz im Zusammenhang mit Ihrer Lebensweise, Sportbelastungen und einer gründlichen Anamnese genauer beurteilen.

Melina, 13.03.2017 - 21:59 Uhr

Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe seit zwei Jahren schon das Knacken in der Hüfte. Ich war mal in der Röhre, nur da wurde nichts festgestellt und seit 4 Monaten ist es schlimmer geworden. Wenn ich aufstehe, dann knackt es und tut weh - selbst beim Sitzen ,wenn ich morgens aufstehe und wenn ich mich hinlege. Ich habe zudem ein dumpfes Gefühl. Wissen Sie, was das sein könnte?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 22.03.2017

Liebe Patientin ein Knacken ind erhüfte kann auch eine Weichteileinklemmung sein. Wenn es schmerzhaft ist, sollten Sie das MRT nochmals untersuchen lassen bzw zu einem Hüftspezialisten mitbringen.

M., 27.02.2017 - 14:34 Uhr

Habe seit einer Woche Schmerzen links im Becken. Der Arzt sagt, es ist ISG, es zieht aber im Bauch und der Blase. Kann das auch mit dem Darm zutun haben? Ich habe auch Durchfall.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.03.2017

Lieber Patient, Hüftschmerzen können tatsächlich auch aus dem Bauchraum herrühren. Sie sollten sch ärztlich untersuchen lassen.

Susanne F., 22.02.2017 - 13:43 Uhr

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich weiß, dass dieses Schreiben kaum Hilfe geben kann, trotzdem möchte ich einige Dinge loswerden. Im Großen und Ganzen geht es mir genauso wie der Patientin Kerstin F. vom 09.01.2017. Es gibt nur einen Unterschied, sie schreibt von Monaten, ich kann das alles in Jahre umwandeln. Auch für mich gilt, ja, es ist ein Hilferuf. Alleine schon deshalb, weil mein Orthopäde jedesmal wenn ich ihm sage, dass ich Schmerzen im ganzen Bein habe, darauf antwortet: Nehmen sie ab und sie haben keine Schmerzen mehr. Ich finde das unverschämt. Schließlich haben diese Schmerzen vor vielen Jahren begonnen als ich bedeutend schlanker bzw. leichter war. Im Gegensatz zur Patientin F. kommt bei mir auch eine enorme Wasseransammlung im linken Bein hinzu. Der Internist hat das zum Glück abgeklärt und mir bestätigt, das Herz ist gesund. Woher nun diese Schmerzen kommen, kann mir mein Arzt leider nicht sagen, da er nur eine MRT-Aufnahme der untern Wirbelsäule gemacht hat. Die besagt, dass die Bandscheiben zwar geschwächt sind, aber ich eben abnehmen soll. Vor kurzem fragte ich ihn, was ich denn machen soll bis ich wieder schlank bin? Antwort: Nichts. Liebes Ärtzeteam, Sie können sicher nachvollziehen, dass ich hier noch seitenweise Kummer loswerden würde. Mir würden jedoch schon zwei Antworten reichen. Ist es "nur" die Wirbelsäule/Bandscheibe oder evtl. doch die Hüfte? Wie kann ich das noch feststellen lassen? Ich bin 53 Jahre alt und muss noch 12 Jahre arbeiten. Wenn ich aber weiterhin solche Schmerzen habe, wird das nichts. Allein das Aufstehen vom Bett früh, vom Stuhl im Dienst und/oder 50m laufen sind bald nicht mehr drin. Haben Sie noch einen Tipp für mich? Vielen Dank

Kerstin F., 09.01.2017 - 17:25 Uhr

Liebes Ärzteteam, seit sieben Monaten kann ich nicht mehr richtig laufen und auch andere Belastungen sind kaum möglich. Begonnen hat alles im Frühjahr 2016 mit Schmerzen im linken Oberschenkel. Dann kam Taubheitsgefühl hinzu. Ich massierte und schmierte den Oberschenkel, was mir etwas Linderung verschaffte. Im Juli dann konnte ich von einem auf den anderen Tag meine gewohnte Wegstrecke nicht mehr bewältigen. Ich bekam Schmerzen in beiden Waden und im linken Oberschenkel. Im September kam auch der rechte Oberschenkel hinzu. Mit Schmerzen und Taubheitsgefühl. Nun bin ich zum Arzt. Gefäße, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose und Hüfte wurden ausgeschlossen. Trotzdem werden die Schmerzen immer verrückter. Mittlerweile kommt der Rücken, der rechte Fuß und wahnsinnige Schmerzen in der Hüfte dazu. Hauptsächlich schon bei minimaler Belastung. Im Ruhezustand geht es auch langsam los. Ich hatte von Juni 2015 bis August 2016 drei große Laser-Ops im Genitalbereich wegen einer schweren Dysplasie. Kann das eine Ursache sein? Entzündungsherde waren auch ok. Kann eine Borreliose auch dahinter stecken? Ich bin völlig verzweifelt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 23.01.2017

Liebe Patientin, das ist ein Hilferuf über dieses Forum. Das ist aber wohl nicht der richtige Ort, weil jeder der Ihnen antwortet hat nur raten kann, und dafür ist das Thema zu ernst. Der Zusammenhang mit Ihrer Operation ist wohl nicht gegeben, weil Ihre Beschwerden bereits vor der ersten Operation begonnen haben. Ich kann Ihnen bei Ihren Hüftschmerzen nur eine weitere orthopädisch-neurochirurgische Abklärung mit gründlicher Untersuchung empfehlen.

Sibylle, 05.12.2016 - 13:40 Uhr

Ich habe bereits seit diesem Frühjahr immer mal wieder Schmerzen in der linken Hüfte. Laut Röntgenaufnahme ist eine leichte bis mittlere Arthrose erkennbar. Aktuell sind die Schmerzen wieder akut - nachts und auch am Tag. Besonders das Abwinkeln des linken Beines schmerzt sehr stark, seitlich, nach oben oder nach hinten - alle Bewegungen ergeben einen stechenden Schmerz.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 23.01.2017

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihren Bericht. Offenbar haben Sie für Ihre Hüftschmerzen schon eine angemessene Erklärung - Hüftarthrose - erhalten. Die Symptomatik des Ruheschmerzen spricht für eine eher fortgeschrittene Arthrose des Hüftgelenks, wenn nicht eine andere Ursache vorliegen sollte.

Sanne, 10.11.2016 - 21:52 Uhr

Hallo, ich hatte einen Autounfall und nach zwei Wochen merkte ich links oben Schmerzen in der Hüfte. Kann es sein, dass diese vom Unfall kommen und sich erst nach Wochen bemerkbar gemacht haben?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 23.01.2017

Liebe Patientin, das lässt sich über das Internet nicht schlüssig klären, sondern nur spekulieren. Bitte vereinbaren Sie doch einen Untersuchungstermin.

Tina, 05.11.2016 - 20:13 Uhr

Hallo, es handelt sich um akute Schmerzen in der linken Leiste bei Belastung, beim Übergang vom Sitzen zum Laufen. Schmerzen bei der Beugung ab ca 90° sowie bei der Iro und Aro der linken Hüfte. Beim Husten und Niesen schmerzt es auch leicht in der Leistengegend. Kein Druckschmerz im Bursa troch Bereich. Mein Vater nimmt Marcumar. Wie sieht es da mit der Medikation aus? Ibu? Paracetamol? Danke und Grüße

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 23.01.2017

Liebe Patientin, wir dürfen Ihnen über das Internet keine Anleitung zur Selbstmedikation bei Schmerztherapie ohne körperliche Untersuchung vornehmen. Das ist nicht der richtige Ort für solche Fragen, das gehört in die Sprechstunde.

Gried, 10.10.2016 - 15:36 Uhr

Hallo, ich hatte eine Hüft-OP vor 15 Monaten. Habe aber immer noch Schmerzen, die infolge fehlendem Polster abstrahlen. Ich habe bereits 10 kg abgenommen. Vermutlich ist es der Ischiasnerv hinter dem Trochanter Major. Was ist zu tun? Danke und beste Grüße, Gried

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.10.2016

Liebe Patientin, diese Frage nach Ihren Hüftschmerzen nach Hüftprothese müssen Sie mit Ihrem Operateur oder einem Arzt der Sie körperlich und radiologisch untersucht hat besprechen. Er kennt Ihre Geschichte und alle Ihre Befunde genau.

Daniel S., 06.10.2016 - 15:02 Uhr

Guten Tag, seit 2 Wochen habe ich wieder Schmerzen in der Hüfte - vor allem beim Sitzen. Es zieht teilweise auch ins Bein. Bei mir wurde vor ca. 4 Monate eine Hüftarthoskopie durchgeführt, weil eine Labrumläsion festgestellt wurde. Bis vor 2 Wochen hatte ich eigentlich keine Probleme mehr. Ist das normal oder soll ich einen Arzt aufsuchen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 25.10.2016

Lieber Patient, bei unerklärlichen Hüftschmerzen sollten Sie sich sobald wie möglich wieder mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

Dina, 03.10.2016 - 09:13 Uhr

Hallo, ich habe seit 4 Tagen Schmerzen an der Hüfte und hinten unten rechts am Rücken ein Ziehen und Druck. Von Tag zu Tag werden die Schmerzen stärker. Heute sind sie so stark, dass sie kaum auszuhalten sind. Ich war beim Arzt, er meinte, das wäre der Ischiasnerv. Nun habe ich Tabletten bekommen, die helfen aber nur bisschen. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Kann nicht liegen, sitzen, stehen. Beim Husten und Niesen sind die Schmerzen höllisch. Ich bitte Sie um Rat, ob ich vielleicht ins Krankenhaus gehen soll. Mir ist das sehr unangenehm!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 11.10.2016

Liebe Patientin, wenn die Tabletten gegen Ihre Hüftschmerzen nicht mehr helfen, dann lassen Sie sich soch an einen Facharzt überweisen, der Ihre Wirbelsäule untersucht. Wenn eien spezifische Ursache gefunden wird wie z.B. eine Wirbelkanalstenose oder ein Bandscheibenvorfall, müssen Sie überlegen, ob sie evtl. durch eine Operation schneller schmerzfrei werden, oder ob eine konservative Behandlung in Frage kommt.

K.R., 30.09.2016 - 09:54 Uhr

Guten Tag, ich habe morgens beim Aufstehen starke Schmerzen in der rechten Hüfte. Nach dem Aufstehen und etwas Bewegung ist der Schmerz dann so gut wie weg, jedoch sind die Schmerzen morgens seit etwa 4 Monaten nicht weg zu bekommen. Bis jetzt hat mir mein Orthopäde nur Akupunktur verschrieben. Der Osteopath vermutet, dass nachts eine Stauung vorliegt, die sich dann durch Bewegung wieder etwas löst. Ich hatte auch mein Bett im Verdacht, dass ist aber so gut wie neu (Tempur) und ich habe bis dahin immer super schlafen können. Die Frage ist: Welche Ursache können diese Schmerzen haben? Und was kann man dagegen tun? Ich bin 33 Jahre alt, die Hüfte selbst sollte also noch gut in Schuss sein. Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 11.10.2016

Vielen Dank für diese Anfrage. EIn Hüftspezialist kann so eine Anfrage nach den Urachen Ihrer Hüftschmerzen natürlich nur nach einer genauen klinischen und bildgebenden Untersuchung beanworten. Alle von Ihnen genannten Ursachen können eine Rolle spielen, man kann es aber ohne Diagnose nicht mit Bestimmtheit sagen.

M.G., 23.09.2016 - 23:57 Uhr

Hallo, nach einer Meniskus OP vor 3 Wochen am rechten Knie habe ich nun seit 2 Tagen an der rechten Hüfte Schmerzen. Kann es an der Krankengymnastik liegen, da ich seit 2 Wochen nur das rechte Bein für den Muskelaufbau beanspruche? Oder kommen die Schmerzen vom Laufen mit den Krücken? Was kann ich machen? Habe meine Übungen für den Muskelaufbau erst mal ausgesetzt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.09.2016

Lieber Patient, bitte wenden Sie sich mit Ihren Hüftschmerzen an Ihren Arzt. Es kann sehr gut sein, dass durch die einseitigen Übungen ein muskuläres Ungleichgewicht entstanden ist.

G., 18.09.2016 - 11:43 Uhr

Walken ist kaum noch möglich. Vor 1 Jahr hat mein Orthopäde eine Osteoporose der rechten Hüfte diagnostiziert. Zur Vorgeschichte: Ich hatte als Kind einen Hüftkopfabrutsch rechts, der im letzte Momenten geschraubt und gedrahtet wurde. Ich bin übergewichtig, kämpfe aber dagegen an und habe auch schon ca. 14 kg abgenommen. Ich gehe 2x die Woche Schwimmen und 1x die Woche mache ich einen Aquapower Kurs, die anderen 4 Tage gehe ich walken, ca 4-5 km. Nun ist es seit kurzem so, dass der Schmerz beim Laufen in der Hüfte anfängt und dann an der Außenseite des Beines nach unten kriecht. Er wird dann so stark, dass ich nicht weiter laufen kann und mich erstmal ein paar Minuten hinsetzen muss, dann kann ich weiter gehen und es fängt wieder von vorne an. Das ganze Spiel geht über 5 km 5-6 Mal so. Sonst habe ich jedoch keine Probleme. Was kann ich tun? Ich bin deswegen schon richtig depressiv geworden und heule einfach so los, wenn der Schmerz wieder anfängt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 29.09.2016

Liebe Patientin, bitte lassen Sie sich noch einmal ärztlich untersuchen. In das Kniegelenk ausstrahlender Schmerz kann ein typisches Symptom einer Hüftarthrose sein.

E., 10.09.2016 - 10:14 Uhr

Seit 2 Monaten habe ich starke Hüftschmerzen an der linken Seite. Laut Arzt muss früher oder später eine neue Hüfte her. Therapie mit Medikamtenten und Sport. Ich habe bereits 25 kg abgenommen. Da ich starke Schmerzen habe, kann ich nicht laufen, nur humpeln. Die verschriebenen Tabletten habe ich 25 Tage lang geschluckt. 1 Woche lang haben sie mir geholfen, danach jedoch nicht mehr auch - selbst bei erhöhter Einnahme. Ich kann nachts nicht mehr schlafen, weil die Schmerzen im Ruhestand nochmal verstärkt auftreten. Ich bin berufstätig und schleppe mich mit den Schmerzen rum. Was kann ich tun? Ich möchte nicht jeden Tag 8-10 Tabletten schlucken, um den Tag zu überstehen. Vom Arzt bekam ich nichts Weiteres gesagt, aber so geht es nicht. Was kann ich noch tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.09.2016

Sie beantworten Ihre frage in Ihrer Anfrage im Grunde selbst. Ihr Arzt hat Ihnen offenbar eine Hüftprothese empfohlen, auf Grund starker, fortgeschrittener Hüftarthrose. Eine hochdosierte Schmerztherapie ist langfristig auch keine Lösung, weil Sie Ihren Körper weiter schädigt. Mit Ihrer starken Gewichtsabnahme haben Sie gute Voraussetzungen geschaffen, für eine gute Rehabilitation nach der Prothesenoperation. Fast alle Patienten erleben das künsltiche Hüftgelenk als deutliche Verbesserung ihrer Lebensumstände.

Apollonia, 09.09.2016 - 23:41 Uhr

Hallo Ärzteteam, ich habe seit einem Jahr auf der rechten Seite eine sogenannte eingeklemmte Hüfte diagnostiziert bekommen, die mir hin und wieder Schmerzen bereitet. Nach längerem KG und ein paar Übungen sind sie nun erträglicher geworden. Jetzt verspüre ich seit ungefähr einer Woche auf der linken Seite am Hüftbeckenknochen einen brennenden Schmerz. Bei bestimmten Stellungen und Dehnungen wird der Schmerz stärker und auch beim Liegen brennt es so stark, als wäre der Knochen entzündet. Was kann das sein ?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.09.2016

Liebe Patientin, suchen Sie doch einen Facharzt auf für eine gründliche Diagnose. Mit Spekulationen über mögliche Ursachen Ihrer Hüftschmerzen helfen wir ihnen in Ihrem konkreten Fall sicher nicht auf eine verantwortungsvolle Art und Weise weiter.

Meike, 06.09.2016 - 11:08 Uhr

Hallo liebes Ärzteteam, ich habe seit einiger Zeit mal stärkere, mal weniger starke Schmerzen in der Leiste/Hüfte und zwar wenn ich das linke Bein seitlich anhebe. Wenn ich es gerade nach vorne hebe, habe ich jedoch keine Schmerzen. Woran könnte das liegen? Meinem Empfinden nach kommt es aus der Hüfte/ aus dem Gelenk und hat nichts mit den Muskeln zu tun. Ich habe diese Schmerzen seit ich vermehrt für einen Halbmarathon trainiere und demnach sehr viel Laufen gehe. Vielen Dank und viele Grüße, Meike

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.09.2016

Liebe Patientin, bei ihrem Schmerzmuster empfehlen wir eine Untersuchung bei einem Hüftspezialisten. Das ist vor allem wichtig, weil Sie offenbnar eine hohes Trainigspensum absolvieren mit einer resultierenden hohen Gesamtbelastung für Ihre Hüftgelenke. Es hat nun keinen Wert auf Grund Ihrer Aussage zu spekulieren, ob es sich um eine Problem der Schleimbeuetel, des Labrums oder eines möglichen knöchernen Impingements handelt, oder eine trainingsbedingte Nervenkompression. Eine Abklärung ist bei Ihrem Bewegungspensum auf jeden Fall sinnvoll.

Wolfgang P., 24.07.2016 - 18:25 Uhr

Guten Tag liebes Ärzteteam, ich habe seit 3 Monate Schmerzen in der rechten Hüfte - wenn ich sitze oder unbeweglich liege, verspüre ich so gut wie keinen Schmerz, aber wenn ich mich bewege, durchdringt mich ein Vernichtungsschmerz in der Hüfte - und das, obwohl ich starke Schmerztabletten nehme; vor allem nachts. Ich liege meistens auf dem Rücken, obwohl ich Seitenschläfer bin, aber das Umdrehen bereitet mir zu viele Schmerzen. Wenn ich liege und wieder aufstehen will, muss ich mich seitlich aus dem Bett drehen und mich am Kopfteil hochziehen vor lauter Schmerzen. Ich habe eine Deckenplattenimpression der LWK 1 und BWK 12 und Osteoporose wurde auch schon bei mir festgestellt. Mein BSG-Wert beträgt 100/110, das bedeutet, dass in meinem Körper irgendeine Entzündung wütet. In den 3 Monaten gingen die Schmerzen auch zeitweise bis zu 3 Wochen ins linke Bein bis runter in die Wade - sie waren so stark, dass ich aufrgund von Wadenschmerzen nicht länger als 4 Minuten sitzen konnte. Bin ich aufgestanden oder habe mich hingelegt, waren die Schmerzen in der Wade verschwunden. Vor einer Woche tat mir auf einmal die Fußsohle weh. Es war ein Gefühl, als ob ich auf Nadeln gehen würde. So langsam bin ich am Ende meiner Kräfte. Vielen Dank im Voraus, ihr Wolfgang

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.09.2016

Lieber Patient, lassen Sie sich doch einmal gründlich von einem Facharzt untersuchen, das Ausmaß Ihrer Hüftschmerzen scheint ja das erträgliche bwei weitem zu überschreiten.

Doris, 13.07.2016 - 12:41 Uhr

Guten Tag, liebes Ärzteteam, ich habe seit 4 Monaten starke brennende Schmerzen in der rechten Leiste. Mittlerweile schmerzt mein Knie so sehr, dass ich kaum noch laufen kann. 3 Röntgenaufnahmen der Hüfte zeigen keine Befunde. MRT und CT haben auch nichts Wesentliches gebracht. Es wurden 3 mögliche Ursachen vermutet, entzündeter Ischiasnerv, Leistenbruch, kaputte Hüfte. Akupunktur, Spritzen, starke Schmerzmittel zeigen keine Wirkung. Ich bin am Ende und hoffe, dass Sie noch einen Rat für mich haben. Ich habe mich im Net schon über Spinalkanalstenose informiert, aber dort steht nichts vom Brennen in der Leiste. Über eine Nachricht von Ihnen würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus! Ihre Doris E.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.07.2016

Liebe Patientin, ohne ein gründliche apparative Untersuchung können wir auf die Ferne ihre Hüftschmerzen auch nicht konkret erklären. Brennende Schmerzen und Ausstrahlen in das Bein hinein sprechen allerdings von der Symptomausprägung für eine Nerveneinklemmung. Wir würden das in Koooperation mit unserem Neurochirurgen untersuchen.

Annemarie, 13.07.2016 - 07:40 Uhr

Habe nach einer Knie-Op am 17-6-16 (Knie-TEP re) starke Schmerzen in der rechten Leiste (nur nachts beim Liegen). Hüfte wurde geröntgt, ist aber ok. Leistenbruch wurde ausgeschlossen. Gynog. Befund unauffällig. Reha musste ich abbrechen, wegen starker Schmerzen, zurück in der Klinik wurde Kortison-Infiltration in die untere Lendengegend gespritzt. Die Schmerzen waren 48 Stunden weg, jetzt sind sie wieder da. Bin nach Hause entlassen, was soll ich jetzt machen? Trotz Einnahme von Schmerzmitteln. Ich vermute eine Muskelzerrung am OP-Tisch. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.07.2016

Liebe Patientin, diese Shcmerzen nach Hüft-TEP Operation sind recht akut und scheinen in Verbindung mit Ihrer Knie-Operation zu stehen. Nun erfordert eine Knie-Operation keine besonderen Lagerungsmethoden, die die Hüfte belasten würden. BItte klären Sie diese Fragen mit Ihrem Operateur, er kennt Ihre Umstände am Besten. Wenn das keine hilfreichen Erkenntnisse bringt, würde sich ein Termin bei einem ausgewiesenen Hüftspezialsiten anbieten.

Simone, 11.07.2016 - 10:54 Uhr

Liebes Ärzteteam, seit ca einem Monat habe ich starke Leistenschmerzen wechselnd links und rechts, Nie beidseitig. Sie treten bei Ruhe auf und verstärken sich bei Bewegung. Ich bin am Ende. Kein Arzt weiß Rat.Sie denken an einen Leistenbruch, da sie etwas gesehen haben im Ultraschall. Komisch aber doch, dass die Schmerzen immer von links nach rechts wechseln. Sie sind drückend u. ziehend.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.07.2016

Liebe Patientin, ohne gründliche Untersuchung könne wir hier auch keinen hilfreichen Hinweis geben. Vor allem das scheinbar beliebige Wechseln Ihrer Hüftschmerzen ist sehr rätselhaft.

Dirk S., 04.07.2016 - 12:39 Uhr

Guten Tag, ich kann seit einigen Monaten nicht mehr auf der Seite liegen. Ich schlafe nur noch auf dem Rücken, früher jedoch immer auf der Seite. Was kann ich machen? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße, Dirk S.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.07.2016

Lieber Patient, wenn diese schwere Einschränkung schon seit Monaten besteht, sollten sie sich einen Termin beim Facharzt geben lassen. Diese Hüftschmerzen sollten Sie gründlich untersuchen lasen. Es kann sich im eine Schleimbeutelentzündung, Arthritis oder Rheuma oder eine bakterielle Infektion des Hüftgelenks handeln. All diese Dinge könne mit Hilfe einer gründlichen Untersuchung - darunter auch eine Blutuntersuchung im Labor - geklärt werden. Das Internet und seine Foren ist sicher nicht der richtige Ort, um hier eine belastbare verantwortliche Abklärung zu erhalten, die sie vor weiterem Schaden bewahren würde.

Jürgen K., 25.05.2016 - 18:33 Uhr

Hallo liebes Ärzteteam, habe seit mehreren Wochen plötzlich stark auftretende Schmerzen in der Leiste. Es ist keine Leistenzerrung. Blut wurde untersucht und ich es wurde ein Entzündungswert festgestellt, der aber am abklingen sei. Jedoch sind die Schmerzen so stark, in der Nacht sind sie am schlimmsten, da ich nicht schlafen kann und jede Bewegung schmerzt. Am tag ist es bei weitem nicht so schlimm, auch Sportsalben und Tabletten helfen nicht mehr. Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 06.07.2016

Lieber Patient, bitte lassen Sie sich noch einmal untersuchen. Auch eine aktivierte Arthrose kann starke Ruheschmerzen verursachen, führt aber nicht zu einem erhöhten Entzündungswert in der Blutuntersuchung.

Monika K., 14.03.2016 - 11:16 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich bin es nochmal. Vielleicht kann ich die Ursachen jetzt etwas einschränken. Ich musste nämlich wieder in die Notfallambulanz, weil meine einschießenden sowie pulsierenden Schmerzen kaum auszuhalten waren. Sie wiederholten sich in ganz kurzen Abständen und setzen sich dann unvermindert fort. Es wurde wiederum ein Blutbild mit einem sehr positiven Ergebnis gemacht. Ein Röntgen und eine Sonographie wurden ebenfalls durchgeführt. Nun wurde ich mit einem Termin für die Chirurgie-Sprechstunde nach Hause geschickt. Ich habe bereits starke Schmerzmittel eingenommen. Meine Schmerzattacken setzten sich jedoch unvermindert fort, nur etwas weniger schmerzhaft. Kurz vor der eintretenden Situation hatte ich unvorbereitet und untrainiert an zwei Tagen Hanteltraining für die Oberarme gemacht. Kann dies die Ursache sein? Handelt es sich um eine ausstrahlende Lumbago oder eine nicht sichtbare Hernie in der Leiste? Bei der Sonographie wurde nichts entdeckt, ich habe auch keine Druckschmerzen am Bauch. Außerdem bin ich voll beweglich und zwischen den Attacken besteht völlige Schmerzfreiheit. Bitte helfen Sie mir bei der Ursachenfindung oder geben Sie mir einen beruhigenden Tipp. Ich bin ziemlich verzweifelt, denn eine nicht stornierbare Reise steht an. Vielen Dank und freundliche Grüße, Monika K.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 14.03.2016

Liebe Frau K. wir könne die eingehende Untersuchung der Hüftschmerzen, die Sie erfahren haben, nicht bewerten. Um die Weichteilsituation besser beleuchten zu können hätten wir Ihnen ein detailliertes MRT angeboten. Ausstrahlende Schmerzen aus einem anderen Bereich sind aber als Ursache der Hüftschmerzen durchaus denkbar.

Monika K., 12.03.2016 - 08:55 Uhr

Hallo liebes Ärzte-Team, vor 2 Tagen bekam ich ganz plötzlich einen Anfall; d.h. ich bekam Schmerzen in der linken Leiste. Es war nicht auszuhalten - der Schmerzpunkt lag bei 10. Die Schmerzen hielten circa eine halbe bis eine Minute an und dies mit wechselnder Schmerzstärke. Danach war alles beim Alten, wie als nichts gewesen wäre - kein Druckschmerz sowie nichts Sichtbares. Dies alles wiederholte sich kurz danach noch einmal. In der folgenden Nacht hatte ich keinen "Anfall " mehr. Am nächsten Morgen bekam ich kurz hintereinander weitere "Anfälle", weshalb ich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus in die Notaufnahme musste. Es wurde dort alles untersucht: Blutwerte, Gefäße, Röntgen. Jedoch wurde keine Ursache gefunden - alles scheint ok zu sein! Bis jetzt hatte ich keinen weiteren "Anfall" - die große Angst vor einem weiteren "Anfall" sitzt mir jedoch im Nacken, denn die starken Schmerzen hatten mich zum Schreien gebracht. Ich bin übernormal wetterempfindlich, spüre jede Veränderung im Wettergeschehen, hatte mehrfache Venenoperationen - auch mit Schnitt in der Leiste. Bei bestimmten Wettersituationen verspüre ich stechende Schmerzen in den Beinen. Wahrscheinlich sind dies Nervenschmerzen durch die OPs. Ganz besonders schlimm ist es jedoch bei Nebel. An den beschriebenen Tagen herrschte sehr feuchtes Wetter mit sehr starkem Nebel. Kann das ein Auslöser sein? Ich bin 75 Jahre alt. Alle "Schwachstellen" in meinem Körper reagieren auf meine extreme Wetterempfindlichkeit. Wichtig: Ich beobachte das Wetter in keiner Weise. Nach körperlichen Reaktionen stelle ich im Nachhinein fast immer fest, dass wettermäßig etwas passierte. Mit all dem kann ich leben - nur mit diesen anfallsartigen Leistenschmerz nicht. Können Sie mir helfen, eventuell sogar meine Vermutung bestätigen?Danke für Ihre Antwort. Freundliche Grüße, Monika K.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 14.03.2016

Liebe Frau K, diese Vemutung können wir ohne eine genaue Untersuchung nicht bestätigen. Dieses Forum wäre sowieso nicht der richtige Ort um konkrete Hüftschmerzen einer öffentlich anfragenden Person durch eine Diagnose zu bestätigen. Es gäbe aber durch Untersuchung die Möglichkeit abzuklären, ob eine Weichteileinklemmung vorliegt oder das Problem durch einen freien Gelenkkörper ausgelöst wurde.

Amina D., 29.02.2016 - 23:09 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich brauch dringend Hilfe, denn ich habe seit Monaten Hüftschmerzen auf der rechten Seite. Diese Schmerzen sind so stark, dass ich kaum schlafen kann. Ich bin MFA und mache eine Ausbildung beim Radiologen. Vor kurzem erst wurde ich geröngt; mein Arzt meinte, dass mein Hüftgelenk auf der rechten Seite ganz anders geformt ist als auf der linken Seite. Ich bin 16 Jahre alt und habe davor viel Fitness gemacht. Nun habe ich vor ungefähr 5 Monaten aufgehört zu trainieren. Ich will umbedingt wissen, was ich gegen die Schmerzen machen kann, denn ich halte diese wirklich nicht mehr aus!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 14.03.2016

Liebe Patientin, warum stellen Sie sich mit Ihren Hüftschmerzen nicht bei uns vor? Eine Hüftdysplasie wäre eine gravierende Situation. Wir können und dürfen nicht durch Ratschläge über eine öffentliches Forum helfen.

Dennis, 24.02.2016 - 16:31 Uhr

Hallo Dr. Schneider, ich hatte vor 3 Monaten eine Hüftarthroskopie. Diagnose: Labrumriss, Schleimhautentzündung und Knorpelschaden 3-4 Grades an der Hüftpfanne. Am Hüftkopf ist der Knorpel in Ordnung. Ich habe nachts extreme Ruheschmerzen und nehme regelmäßig Schmerzmittel. Habe ich schon Arthrose? Ich bin erst 41 Jahre alt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.02.2016

Liebe Patientin, ein Knorpelschaden Grad III oder Grad IV ist tatsächlich schon eine Hüftarthrose. Offenbar haben Sie Ihren Knorpelschaden nur an einem Gelenkpartner, und nicht beidseitig. Ruheschmerzen sind in dieser Situation eher ungewöhnlich, weil eigentlich noch nichts für eine entzündlich aktivierte Arthrose in Ihrer Situation spricht. Sie sollten sich mit Ihrem Operateur besprechen, ob eine Labrumnaht und eine Synovektomie (Schleimhautentfernung) erfolgreich durchgeführt wurde. Sollten Sie mit Ihren Hüftschmerzen einen anderen Hüftspezialisten konsultieren wollen, bringen Sie bitte Ihren Operationsbericht und Ihren Ausgangsbefund mit.

Lee K., 14.02.2016 - 12:58 Uhr

Ich habe akute Schmerzen in der Hüfte, die aber nur ab und zu auftreten beim Laufen.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.02.2016

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Lassen Sie diese Hüftschmerzen doch ärztlich-orthopädisch untersuchen.

Erika, 09.02.2016 - 11:08 Uhr

Seit bald zwei Jahren kämpfe ich mit starken Schmerzen in der Leiste/ Hüfte. Die Schmerzen strahlen in den Oberschenkel aus. Neuerdings verspüre ich sie auch in der Bauchgegend bis unter den Brustkorb. Alle notwendigen Untersuchungen haben nichts ergeben. Laut MRT sowie dem Neurologen und auch laut meinen Venen, meinem Blut und meinem Darm ist alles in Ordnung. Ich habe keine Anzeichen von Infektionen oder Entzündungen, es ist nichts eingeklemmt. Die Ärzte sind ratlos. Spritzen sowie lokale Infiltrationen helfen nicht. Zurzeit nehme ich ein Schmerzmittel in der Höchstdosis. Es hilft aber nur schwach. Wer weiß weiter und kann mir helfen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.02.2016

Lieber Patientin, haben Sie Ihre Hüftschmerzen auch schon orthopädisch untersuchen lassen? Auf Grund dieses Berichtes kann man natürlich als Arzt keine Aussage treffen.Ich würde Ihnen ggf. aber raten auch einen orthopädischen Hüftspezialisten aufzusuchen.

Claudia, 23.01.2016 - 21:43 Uhr

Ich habe im Hüftgelenk einen Knorpelschaden Grad IV, Anfang 12/15 wurde das Gelenk arthroskopiert und Löcher in die Hüftpfanne gebohrt. Nun, sieben Wochen nach der OP, laufe ich nach wie vor an Gehstützen, soll nur teilbelasten, denn ich habe die gleichen starken Schmerzen beim Bewegen und in Ruhe im Gelenk wie vor der OP. Dauert es tatsächlich solange, bis man schmerzfrei laufen kann (angedacht waren 3 Wochen mit Gehstützen) oder komme ich doch um einen Gelenkersatz nicht herum (bin 46 Jahre alt)? Wäre dankbar für eine weitere Meinung!

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 12.02.2016

Liebe Patientin, eine Hüftarthroskopie ist ein gelenkerhaltendes OP-Verfahren, das um so wirksamer helfen kann, je früher im Verlauf der Hüftarthrose es eingesetzt wird. Ein Knorpelschaden Grad IV bedeutet schon vollständigen Verlust der Knorpelschicht. Eine Hüftarthroskopie der Hüfte ist in dieser fortgeschrittenen Situation natürlich nicht mehr risikofrei. Das Behandlungsziel ist aus Ihrem Bericht auch nicht ganz klar geworden, daher bitte ich Sie doch, mit Ihrem operierenden Arzt Rücksprache zu halten: Er kennt ihren Fall am Besten.

Annemarie D., 30.12.2015 - 17:13 Uhr

Laut Ihrer Information könnte es bei mir eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte sein. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.01.2016

Liebe Patientin, Suchen Sie doch bitte einen Facharzt auf, um Ihre Selbstdiagnose der Hüftschmerzen zu bestätigen.

Heinrich, 25.12.2015 - 05:54 Uhr

Guten Morgen, nach einer Grippe (vor circa 1 Woche) wachte ich morgens mit starken Schmerzen auf (an der Hüfte und an beiden Kniegelenken). In den letzten Tagen ist der Schmerz immer stärker geworden. Wie soll ich vorgehen? Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.01.2016

Lieber Patient, diese akuten Hüftschmerzen udn Knieschmerzen sollten Sie bitte von einem Facharzt für Orthopädie untersuchen lassen.

Albert K., 24.12.2015 - 09:03 Uhr

Hallo zusammen, ich habe seit kurzem in der linken Hüfte Schmerzen, vor allem beim Liegen und beim Laufen, z.B. beim Treppensteigen, beim Treppenruntergehen. Beim Fahrradfahren habe ich keine Schmerzen. Was kann die Ursache sein? Mit freundlichen Grüßen, Albert K.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.01.2016

Lieber Patient, Ihre Hüftschmerzen sind also belastungsabhängig. Ohne Belastung, etwa beim Radfahren, sind die Schmerzen nicht vorhanden. Bitte lassen Sie sich fachärztlich untersuchen.

Anne, 21.12.2015 - 22:16 Uhr

Hallo, ich habe seit circa Wochen Schmerzen im linken Hüftgelenk. Mein Termin beim Orthopäden ist erst am 11.01.2016. Die Schmerzen beginnen erst am Nachmittag bei bestimmten Sitzpositionen oder bei Belastung und dann auch noch eine Weile beim Liegen im Bett. Die Schmerzen sind an der Seite. Soll ich mich nach Möglichkeit bis zum Termin ganz schonen, Schmerzmittel nehmen, mit Wärme oder doch Bewegung behandeln?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.01.2016

Liebe Patientin, wir könne ohne Untersuchung kein Verordnung abgeben, Ärzte in diesem Forum dürfen allgemeine fragen zu Hüftschmerzen abgeben. Hier werden aber laufend konkrete Symptome einzelner Patienten vorgestellt. Aus Gründen der Patientensicherheit ist es natürlich nicht möglich, in diesem Forum als befragter Arzt eine konkrete Diagnose oder ärztliche Empfehlung in einem bestimmten Fall zu äußern, dafür ist es wahrscheinlich auch gar nicht gedacht. Bitte besprechen sei diese Fragen mit Ihrem Facharzt. Allgemein gesprochen sind rezeptfreie Schmerzmittel und Wärme sowie Schonung häufig hilfreich.

Anita S., 21.12.2015 - 09:52 Uhr

Guten Tag, zuerst vielen Dank für Ihre Antwort. Ich denke, dass eine Physiotherapie etwas bringen würde. Zuerst möchte ich aber unbedingt die Pflegeschule unter Dach und Fach bringen. Im Ruhezustand ist es viel besser, doch sobald die linke Seite durchs heben beansprucht wird, gehen die Schmerzen wieder los. Ich muss dann tapfer meinen Dienst durchstehen. Noch einmal vielen Dank Es grüsst Sie, Anita S.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 13.01.2016

Gute Besserung wünsche Ihnen.

Anita, 13.12.2015 - 08:20 Uhr

Mache ein Praktikum zur Alterspflegerin. Schon am ersten Tag haute es mir eines ins Hüftgelenk. War meine Schuld, stand auch nicht in der richtigen Position. Nun werden die Schmerzen nicht geringer trotz Tabletten, die ich vom Arzt erhalten habe. Es zieht sogar durch das Bein und in den Schambereich. Was kann ich tun? Vielen Dank Anita

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 21.12.2015

Liebe Patientin, lassen Sie sich doch bitte umgehend von einem orthopädischen Spezialisten untersuchen. Das kann eine Nerveneinklemmung oder Weichteileinklemmung sein oder auf ein schon länger bestehendes Hüftproblem hinweisen.

Friederike, 08.12.2015 - 07:23 Uhr

Guten Morgen! Ich hatte vor 4 Wochen einen Auffahrunfall auf der Autobahn (ich bin aufgefahren). Zunächst war alles gut bei mir. 1 Woche danach fing meine linke Hüfte an belastungsabhängig weh zu tun, die Schmerzen sind aber auszuhalten. Ich habe mir eine Sportpause (joggen) verordnet und warte jetzt mal ab. Was könnte bei mir die Ursache der Schmerzen sein?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 21.12.2015

Liebe Patientin, die Schmerzursachen sind so vielfältig. Es kann akut durch den Unfall hervorgerufen worden sein, oder es kann ein schon länger bestehendes Problem sichtbar werden. Dieses Forum kann und will den Besuch beim ortopädischen Spezialisten zur gründlichen Abklärung dieser Hüftschmerzen nicht ersetzen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

S., 12.11.2015 - 08:22 Uhr

Hallo, ich muss in meiner Arbeit 8 Stunden gehen. Vor drei Tagen nach der Arbeit spürte ich meinen rechten Fuß nicht mehr. Habe seitdem Schmerzen in der rechten Hüfte innen und außen und kann nicht mehr richtig gehen.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.11.2015

Lieber Patient, bitte lassen dies Art von Hüftschmerzen sich dringend neurochirurgisch / neurologisch untersuchen.

Laura S., 08.11.2015 - 20:26 Uhr

Morgens, wenn ich noch im Bett liege, kann ich mich kaum bewegen, weil rechts die Leiste und die Hüfte einen ziehenden Schmerz versprüht. Genauso geht es mir, wenn ich mich ausruhe, auf der Couch liege oder länger gesessen habe. Morgen rufe ich für einen Termin beim Arzt an. Ist dies bei Frauen normal? Könnte es nur eine Phase sein? Die Schmerzen habe ich seit 4/5 Tagen, es hat auf der Arbeit auf einmal geknackt, so als wenn man sich streckt.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.11.2015

Liebe Patientin, diese Art von Hüftschmerzen gründlich untersuchen zu lassen ist sicher richtig. Es kann alles mögliche sein, bis hin zu einer Weichteileinklemmung.

Ines B., 30.10.2015 - 09:39 Uhr

Moin,moin aus Hamburg. Vor 2 Wochen hatte ich mich im Urlaub leicht vertreten. Ich habe mir ein bisschen das Bein verdreht. Daraufhin hatte ich kurz heftige Schmerzen, aber dann war alles wieder gut. Vor einer Woche hatte ich während der Arbeit aus heiterem Himmel solch einen reißenden Schmerz an der Stelle, an der das Bein in die Hüftpfanne gelangt, dass mir ganz anders wurde und mir das linke Bein wegsackte. Danach hatte ich noch ein paar Minuten leichte Schmerzen. Danach wieder eine Woche Ruhe. Heute Morgen nach dem Aufstehen passierte das Gleiche wieder. Es fühlt sich kurz so an, als wolle jemand mein Bein rausreißen. Was kann da los sein? Vielen Dank für eine Antwort. MfG Ines B.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.11.2015

Liebe Patientin, diese chronisch wiederkehrenden Hüftschmerzen sind dringend abklärungsbedürftig. Natürlich kann ich Ihnen einige Ursachen für eine derartige Symptomatik nennen, aber das wäre nicht verantwortungsvoll, weil das ungesicherte Spekulation wäre und Sie tatsächlich medizinische Hilfe bei Ihren akuten Hüftschmerzen benötigen. Bitte konsultieren Sie eine Spezialisten, der sie ordentlich untersucht.

Tamara, 21.10.2015 - 15:04 Uhr

Hallo. Ich habe seit zwei Jahren sehr starke und wiederkehrende Schmerzen. Krankenhaus, Hausärzte und drei Orthopäden konnten die Ursache nicht finden. Der Schmerz beginnt im Lendenbereich, in das rechte Gesäß, Leiste, Hüfte, Oberschenkel, Waden und Schienbein....Schmerzen sind so stark, dass ich weder sitzen, liegen, noch stehen kann. Folgende Untersuchungen konnten die Ursache nicht feststellen: Blinddarm, Magenschleimhaut, Bauchdeckenbruch, ISG-Gelenk, jeweils ein Mrt von Leiste/ Lendenwirbelsäule/ Hüfte, Röntgenbild von Lendenwirbelsäule und Hüfte. Gynäkologische Untersuchungen ergaben auch nichts. Ich bin 23 Jahre, normal sportlich und nun total am Ende. Die Schmerzen kommen ganz unterschiedlich. Habe manchmal vier Wochen keine Beschwerden, manchmal sind es auch 5 Monate. Der Schmerz kommt jedoch immer wieder und im Moment besonders stark. Was kann ich noch tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.11.2015

Lieber Patient, solche komplexen Fragen können wir über dieses Forum leider nicht beantworten. Ich kann Ihnen in unserem Hause eine kombinierte orthopädische und neurochirurgische Untersuchung Ihrer Hüftschmerzen anbieten.

Eva, 12.10.2015 - 14:37 Uhr

Ende Febr.15 bin ich auf die Steinfliesen mit Wucht auf beide Knie gefallen. Wöchentlich sind die Schmerzen minimal immer weniger geworden, ganz langsam, aber stetig. Ich kann heute schon wieder sehr vorsichtig knien. Allerdings ist es heute so, dass ich immer das Gefühl habe, ich habe Muskelkater und ich fühle mich eingerostet, gerade wenn ich länger gesessen oder gelegen habe, dann muss ich mich erst einlaufen, besonders wenn ich den linken Oberschenkel spreize, habe ich noch immer einen Schmerz in der Leistengegend. Als ob eine Sehne geprellt ist oder überdehnt ist. Kann das nach einen halben Jahr so sein? Joggen ist für mich kein Problem, ich habe das Gefühl, je mehr ich mich bewege, desto besser und geschmeidiger wird es. Aber alles, was mit hinknien und verrenken zu tun hat, da fühle ich mich noch immer sehr eingerostet und steif, das war vorher nicht so. Ich bin Ende 40 und hatte davor solche Probleme nicht. Bin ich noch in der Genesungsphase und kann ich auf vollständige Heilung hoffen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 18.11.2015

Liebe Patientin, es könnte sich durchaus lohnen, die Weichteilstrukturen, Bänder und Sehnen sowie die Gelenklippe Ihres Hüftgelenks nochmals genau zu untersuchen, evtl. ein MRT machen zu lassen. Damit könnten wir bestimmte Dinge ausschließen.

Bärbel K., 08.10.2015 - 12:04 Uhr

Habe seit langer Zeit heftige Schmerzen im Knie und in der Oberschenkel Innenseite, auch nachts. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.10.2015

Liebe Patientin, lassen Sie sich bei diesen Ruheschmerzen doch bitte gründlich untersuchen.

Melanie, 27.09.2015 - 21:46 Uhr

Hallo, seit einiger Zeit hab ich starke Schmerzen in der LWS, längeres stehen und gehen ist nicht mehr möglich. Ich habe eine Vorgeschichte: habe Skoliose, wurde vor 17 Jahren operiert, habe Implantate in der Wirbelsäule, hatte eine Kernspin bei der nix raus kam (man sah nix) da mein Implantat zu alt ist, mein Orthopäde sagte er sieht nix. Ich bilde mir die Schmerzen doch nicht ein, seit einigen Tagen kamen Hüftschmerzen dazu, kann das zusammenhängen? Was könnte das sein?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 08.10.2015

Liebe Patientin, hier ist eine Ferndiagnose über das Internet nach so einer kurzen Schilderung natürlich nicht möglich. Ihre Hüftschmerzen sind nur ein Teil eines größeren, komplexen Zusammenhanges.

luigi, 05.09.2015 - 20:04 Uhr

Hallo, ich habe seit Donnerstag leichte Schmerzen, vom Bauch zieht es bis zur linke Leiste und etwas im linken unteren Rücken.Ich war beim Arzt, der sagte mir es wäre eine Muskelbauch- Entzündung. Später in der Nacht bin ich ins Krankenhaus gefahren, hier habe ich Novegintropfen erhalten und ich konnte wieder gehen. Seinen Brief konnte ich wegen der Schrift nicht lesen. Am nächsten Tag bin ich zu einem anderen Krankenhaus gefahren, wo ich u.a. per Ultraschall untersucht wurde. Ich wurde weitergeschickt zu einem Orthopäden, der mir nach der Untersuchung (u.a. Rückwärtslaufen) zwei Spritzen gegen die Schmerzen gegeben hat, eine links unterm Rücken und eine rechts. Ich gab dem Orthopäden den Arztbrief, den ich nicht lesen konnte, woraufhin er von einem Bandscheibenvorfall sprach. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte und könnte mir vielleicht helfen? Ich habe Angst, weil ich nicht weiß von was die Schmerzen kommen.Vielen Dank im voraus

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 15.09.2015

Lieber Patient, sie haben ja durchaus die Diagnosen erfahrener Fachärzte zu Ihren Hüftschmerzen erhalten. Die Differentialdiagnose von Hüftschmerzen ist anspruchsvoll. Es ist nicht zu erwarten, dass Sie bei offenen Fragen im Internet zielführende Hinweise erhalten. Bitte bleiben sie während der Behandlung in Kontakt mit Ihren Ärzten. Im Zweifel erbitten Sie nochmals eine genaue Erläuterung der Diagnose.

Brigitte Felber, 02.09.2015 - 08:08 Uhr

Habe seit 15 Jahren rechts eine neue Hüfte. Habe jetzt in der linken Hälfte (Gesäß, Oberschenkel, Bein) stechende pochende Schmerzen, egal bei welchen Bewegungen. Es entlastet nichts! Und nun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 03.09.2015

Liebe Patientin, lassen Sie Ihre Hüfte dich vom Spezialisten untersuchen. Gibt es eine Lockerung? Sitzen Hüftkopf, Hüftpfanne oder der Prothesenstamm noch fest im Knochen? Gibt es eine Knochenverletzung im Knochengewebe um die Hüftprothese herum? Ohne Untersuchung können wir diese Hüftschmerzen mit Hüftprothese nicht richtig einordnen.

Alina, 01.09.2015 - 10:20 Uhr

Hallo ich habe seit 2 Wochen so starke Hüftschmerzen, die was bis zum Knie gehen, wenn ich schnell gehe. Wo soll ich da am besten hingehen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 03.09.2015

Liebe Patientin, Mit diesen langwierigen Hüftschmerzen können sie können sich bei einem spezialisierten Orthopäden oder in einer unfallchirurgischen Ambulanz eines Krankenhauses vorstellen, wenn sie sich an ein Unfallereignis erinnern.

Handan, 25.08.2015 - 18:53 Uhr

Hallo ich habe jetzt seit 2 Monaten starke Leistenschmerzen. In der Nacht stehe ich von den starken Schmerzen auf, es zieht in den Beinen. Habe auch starke Rückenschmerzen dabei. Es ist die rechte Seite. Ein Leistenbruch soll es nicht sein. Dazu kommt auch Übelkeit. Zuviel stehen oder laufen ist nicht möglich, weil danach auch Schmerzen auftreten. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 26.08.2015

Lieber Patient, bitte gehen Sie bei allen Schmerzen, die sie mehr als 3 Tage beeinträchtigen sofort zum Arzt. Dieses Forum ist nicht geeignet, akute ausstrahlende Schmerzen in der Leistenregion einzuordnen. Ich nehme an dass sie trotz dieser massiven Beschwerden nicht beim Arzt waren. Das ist ein sehr nachlässiger Umgang mit Ihrer Gesundheit!

Jasmin, 23.08.2015 - 21:33 Uhr

Hallo, Gestern hatte ich einen Unfall beim Inlineskaten und bin auf dem Po gefallen. Im ersten Moment hatte ich das Gefühl meine Beine nicht mehr bewegen zu können, was sich aber schnell regelte. Ich hatte Schmerzen bis zur Mitte der Wirbelsäule vom Po an. Abends merkte ich dann Schmerzen in der rechten Leiste beim anheben des Beines. Heute kann ich mein Bein nur schwer heben, es fühlt sich beim anheben "schwer" in der Leiste an verbunden mit Schmerzen, sodass ich zum Teil mein Bein mit den Händen anheben muss (zb. Beim aussteigen aus dem auto). Mich aber bücken oder setzten kann ich ohne Probleme. Vor Ende der Woche habe ich keine Möglichkeit zum Arzt zu gelangen, wie kann ich mich jetzt am besten verhalten?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Bitte machen Sie ein diesem Fall mit klarem Unfallereignis einen Notfalltermin in einer Unfallklinik oder gehen Sie bitte in eine Unfallambulanz. wir können die Verantwortung nicht auf uns nehmen, in dieser Situation ohne Untersuchung Verhaltenstips bei traumatischen Hüftschmerzen nach Unfall zu geben. Halten Sie ruhig und bewegen Sie sich so wenig wie möglich.

Carola, 23.08.2015 - 11:12 Uhr

Hallo, ich habe Hüftschmerzen rechts. Man sagte mir bei einer Reha, dass es verkürzte Bauchmuskeln seien, die sich eventuell beim ständigen Sitzen verkürzen(Dauernachtwache/ Sitzwache). Welcher Muskel ist das und was kann ich dagegen tun?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, bitte suchen Sie einen Physiotherapeuten auf, für ein angepasstes Übungskonzept. Da lernen Sie nach einem ordentlichen Befund in mehreren Sitzungen, während derer Sie auch korrigiert und geschult werden, angemessene Übungen.

Kohl, 18.08.2015 - 21:01 Uhr

Hallo Mein Sohn 12 j. hat seine 4 Hüftop bald vor sich. Die Diagnose vor 4 Jahren: Hüftkopfabrutschen rechts. Man hat aber beide Seiten mit k- drähten fixiert, je seite 3 Stück Jedes Jahr findet ein Wechsel der Implantate statt. Sein Gangbild ist eine Katastrophe und er hat X Beine, die auch geschraubt werden sollten. Frage: Ab wann kann man von der gesunden Seite die drähte entfernen? Mfg

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, bitte klären Sie solche Fragen bitte direkt mit Ihrem behandelnden Arzt. Wir können durch allgemeine Internetauskünfte ohne genaue Kenntnis Ihrer Befunde hier nichts Gutes für Sie oder die Behandlung Ihres Sohnes tun.

Diana T., 14.08.2015 - 21:20 Uhr

Ich habe seit dem 13.08.2015 starke Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Es hat angefangen mit Schmerzen in der Leiste. Ich habe immer wieder den Halt verloren im rechten Bein. Dies habe ich jetzt mehrmals am Tag . Ich habe heute vom Orthopäden eine Cortisonspritze bekommen, leider keine Besserung. Was kann ich noch tun um Linderung zu bekommen?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, bitte verschaffen Sie sich durch eine gründliche orthopädisch-neurochirurgische Untersuchung Klarheit über die Ursachen ihrer Hüftschmerzen. Eine Cortisonspritze ist zunächst nur eine symptomatische Behandlung Ihrer Hüftschmerzen.

Andrea, 30.07.2015 - 12:17 Uhr

Habe seit einer Woche starke Schmerzen in der rechten Hüfte. Am Montag stellte der Orthopäde einen Totalverschleiß der Hüfte fest. Ich bin 53 Jahre. Also über kurz oder lang ein neues Hüftgelenk. Jetzt soll ich Cortison nehmen, um die Schmerzen und die Entzündung zu lindern. Soll ich mich trotz Dauerschmerz viel bewegen oder erst einmal die Wirkung von Cortison abwarten ? Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 31.07.2015

Liebe Patientin, zunächst sollten Sie diese Fragen engmaschig mit Ihrem Arzt besprechen, der Ihren Fall genau kennt nud der einen bestimmte Behandlungplan hat. Wir arbeiten inder Gelenk-Klinik Gundelfingen bei Hüftschmerzen wegen aktivierter Hüftarthrose nicht mit Cortison. Bewegung ist immer hilfreich, weil Sie Ihre Fitness und Gelenkkigkeit trotz Hüftarthrose soweit wie möglich bewahren. Das benötigen sie um eine gute Ausgangslage für die Prothesenoperation zu erhalten. Bitte bewegen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten: Vielleicht Thermalbad oder vielleicht geht Fahrrad fahren. Finden Sie raus was, Sie noch können. Haben Sie bitte die nötige Geduld mit sich.

Nancy, 28.07.2015 - 17:51 Uhr

Ich habe jetzt schon seit Februar mehr oder weniger starke Schmerzen in der linken Hüfte egal ob ich laufe stehen sitze oder gar liege war schon bei zahlreichen Ärzten, keiner kann mir wirklich helfen. Seit zwei Tagen ist es jetzt auch auf der rechten Seite, die Schmerzen sind nicht ständig, aber wenn dann ist es kaum auszuhalten. Bekomme vom Arzt immer nur Schmerztabletten, aber bekomme die langsam nicht mehr runter, bin eigentlich schon verzweifelt, kann kaum noch was machen geschweige denn arbeiten....mir fällt die Decke auf den Kopf....ist es vielleicht ratsam den Arzt zu wechseln!?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, ob es ratsam ist den Arzt zu wechseln können wir nicht sagen, Sie schreiben ja von zahlreichen Ärzten, die Sie schon aufgesucht haben. Fühlen Sie sich denn gut untersucht, und gibt es einen Befund? Wenn Sie keinen Befund haben, sollten Sie sich evtl. bei einem ausgewiesenen Hüftspezialisten zur genauen Abklärung und Untersuchung vorstellen.

Frieda, 23.07.2015 - 19:39 Uhr

Ganz unverhofft traten starke Schmerzen im Kreuzbein mit starken Schmerzen im rechten Hüftgelenk mit ziehen, teils brennen tief im Oberschenkel bis Mitte Wade auf. Ich habe mir versucht zu helfen mit TENS, Wärmflasche, hochlagern der Beine.Solange ich warm bin und Beine hochgelagert liegen, ist alles i.O. Laufen, auch nur in der Wohnung, verursacht höllische Schmerzen. Ich stelle aber fest, daß mir Sitzen gut tut und die Schmerzen lassen nach. Sie ziehen sich bis in die linke Leiste hinein. Auch eine Physiobehandlung brachte nur kurze Zeit Erfolg. Ich habe im Lendenbereich 2 ältere Bandscheibenvorfälle, mit denen ich zurecht komme. Nun habe ich mich für 5 Tage als Oma um meine 1jährigen Enkelin gekümmert. Könnte dies eine Überbelastung sein? Erbitte Ratschlag, danke.

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, um eine eingehende orthopädische - neurochirurgische Untersuchung kommen Sie hier wahrscheinlich nicht herum. Wir tun Ihnen keinen Gefallen in so einer unabgeklärten Situation einen Tip zu geben. Schonung ist auch keine Dauerlösung, weil Sie dann körperlich zu sehr abbauen.

petra, 13.07.2015 - 10:26 Uhr

Bei mir fing es mit Schmerzen im li OS beim hinsetzen an und fühlte sich wie eine Sperre an. Mittlerweile hat sich der Schmerz auf das li Knie manifestiert. Dazu kneift es zwischendurch im li OS. Besonders beim hinsetzen im Auto, Stuhl, Toilette schmerzt es. Das geht nun schon 7 Wochen so. MRT- Auswertung zeigte Reizerguss in der Hüfte, besonders links. MRT- Auswertung des LWS-Bereichs war unauffällig. Ich gehe von einem eingeklemmten Nerv aus. Jetzt soll ich ins KH zur Punktion der Hüfte und zum Neurologen. Wie soll ich mich entscheiden, da ich jetzt Hilfe und Schmerzlinderung bräuchte und mir nicht mit langfristigen Terminvergaben geholfen ist?

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, Sie haben ja schon eine detaillierte Abklärung Ihrer Hüftschmerzen mit Ausschluss der Beteiligung der Wirbelsäule erhalten. Sie können Sich bei einem anderen Arzt noch eine Zweitmeinung holen. Ich kann die Entscheidung, ob Sie dieser Behandlung vertrauen, nicht ohne detaillierte Untersuchung Ihrer Hüftschmerzen für Sie treffen. eine Zweitmeinung über das Internet ohne genaue Kenntnis Ihrer Befunde wäre nicht zu verantworten.

Keddy70, 29.06.2015 - 13:26 Uhr

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Aber ich war hier schon in Rostock in der Uni-Klinik und Südstadt-Klinik, aber da wird mir nicht geholfen. Im Moment jedenfalls noch nicht. Kann nicht richtig gehen, Schiefstellung des rechten Beines und nur die Frage ...haben sie noch genug Schmerzmittel, Physiotherapie, Akkupunktur.. MFG

Antwort von Dr. med. Martin Rinio, verfasst am 24.08.2015

Liebe Patientin, eine Schmerztherapie ist zumindest üblich bei Arthroseschmerzen. Haben Sie auch schon einmal versucht, Ihre Behandlung mit Pflanzlichen Arhrosemitteln wie Teufelskralle, Weidenrindenextrakt oder Brennessel zu ergänzen? Viele Patienten können mit diesen Mitteln die Gabe von Schmerzmitteln deutlich einschränken. Wollen Sie das evtl. auch einmal mit Ihrem Arzt besprechen, wenn Sie die Schmerzmittel nicht so gut vertragen? Bei Aukupunktur gibt es sehr gute Wirkungsnacheise bei Knieschmerzen, aber sowohl nach Studien als auch nach unserer Erfahrung keine Wirksamkeit bei Hüftschmerzen bei Arthrose.

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