Sie leiden unter Burnout, Depressionen oder einer Suchterkrankung? So hilft die Neuro-Elektrische Stimulation

Dipl.-Psych. Neuwald

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©Minerva Studio - fotoliaDauerstress führt zu Veränderungen im Gehirn (©Minerva Studio - fotolia)Bei Dauerstress, Burnout und Depressionen ist der Körper immer auf allen Ebenen belastet. Doch nicht nur der Körper leidet, sondern auch der Geist und die Seele, weshalb auch meistens Symptome in allen Bereichen auftreten. Ähnlich verhält es sich bei Süchten, bei denen nicht nur der Körper Schaden nimmt, sondern auch Geist und Seele stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei der Wahl der Therapie ist es deshalb sehr wichtig, dass alle Ebenen betrachtet werden, um in allen betroffenen Bereichen anzusetzen. 
 


Was passiert eigentlich bei Stress, Burnout, Depressionen oder Suchterkrankungen im Gehirn?

Bei lang andauerndem Stress, Burnout, Depression und Suchterkrankungen sind Veränderungen im Gehirn, genauer gesagt in der Produktion und Aktivität der Botenstoffe, zu finden. Die Botenstoffe, die auch Neurotransmitter genannt werden, sind für das Funktionieren und die Ausgeglichenheit unseres inneren Niveaus verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass wir uns wohl oder unwohl, glücklich oder traurig fühlen, d.h. sie beeinflussen unser Gefühlsleben.

Des Weiteren sind sie an der Schmerzempfindung, unserer Motivation und Aktivierung sowie an unserer Bereitschaft, Neues aufzunehmen und zu erlernen, maßgeblich beteiligt. Wird ein bestimmter Bereich im Gehirn aktiviert, schüttet dieser Botenstoffe wie z.B. Adrenalin, Dopamin, Serotonin oder Endorphine aus. Diese Stoffe übermitteln dann die Information für die jeweilige Empfindung, Aktivierung oder Blockierung im Körper.

Das Zusammenspiel der Neurotransmitter ist ein empfindliches Gleichgewicht, das durch Einflüsse von innen oder außen gestört werden kann. So können Überbelastung, Stress, aber auch falsche Ernährung, Suchtmittel, Medikamente oder Erkrankungen Störungen verursachen.


Was sind Neurotransmitter?

Bei allen Formen von Stress, Burnout, Depressionen und Sucht sind die Neurotransmitter wesentlich in ihrer Anzahl und Aktivität verändert. Dies führt zu den typischen Symptomen wie z.B. Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung, chronische Müdigkeit, Unzufriedenheit, Lustlosigkeit, depressive Stimmung, Freudlosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder auch zu vegetativen Störungen.

Diese Veränderungen der Botenstoffe sind über Speichel- und Urintests im Labor nachweisbar. 
 

Wie funktioniert die Neuro-Elektrische Stimulation?

© sudok1 - fotoliaDie Neuro-Elektrische Stimulation beeinflusst mit elektrischen Impulse bestimmte Areale des Gehirns (© sudok1 - fotolia)Die Neuro-Elektrische Stimulation ist ein Verfahren, das mittels sanfter elektrischer Impulse das Areal im Gehirn beeinflusst, das für die Produktion der Botenstoffe zuständig ist. Durch Anlegen von Elektroden hinter den Ohren werden dabei über ein kleines Gerät von außen auf schonende und schmerzfreie Art und Weise Frequenzen an das Gehirn gesandt. Durch diese Frequenzen wird die Produktion der Botenstoffe wieder angeregt und ausgeglichen. 

Auch eine Medikamentenverabreichung, etwa mit Antidepressiva oder Neuroleptika, versucht, das Ungleichgewicht in den Neurotransmittern auszugleichen. Dasselbe bewirkt die Neuro-Elektrische Stimulation mittels Frequenzen. Sie beeinflusst hier nachweislich die Botenstoffe Dopamin, Serotonin sowie die Endorphine und regt deren Produktion an, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.


Seit wann wird die Neuro-Elektrische-Stimulation eingesetzt?

Das Verfahren wurde bereits im Jahre 1973 von der schottischen Ärztin Meg Patterson entdeckt und weiterentwickelt. Patterson lernte in China die Methode der Elektroakupunktur zur Schmerzbehandlung kennen und entdeckte dabei, dass diese auch positive Auswirkungen auf Suchtverlangen und Entzugssymptome hatte. Daraufhin testete sie das Verfahren bei Patienten mit unterschiedlichen Störungsbildern und entwickelte es weiter.  

Sie fand heraus, dass die Neurostimulation den Entzug stark erleichtert, da die Entzugssymptome nur kaum oder stark vermindert auftreten. So sind die Patienten hochmotiviert und schneller aufnahmebereit für Veränderungen ihres Lebensstils.

Zudem stellte sie fest, dass durch die Elektrostimulation psychische Symptome wie Angst, depressive Gefühle und Erschöpfungszustände stark verringert werden, sodass sich Patienten recht schnell wieder fit und wohl fühlen, was die Motivation zusätzlich erhöht. So entwickelte sie die Therapie mit unterschiedlichen Frequenzen für verschiedene Störungsbilder weiter.

Leider ist das Verfahren der Neuro-Elektrischen Stimulation in Deutschland seit den 1980er Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Seit einigen Jahren wird es aber wieder erfolgreich in der Burnout-und Suchtbehandlung eingesetzt. Die aktuellen Forschungs- und Anwendungsberichte, die hauptsächlich aus den USA kommen, belegen die Wirksamkeit der Neuro-Elektrischen Stimulation vor allem bei der Behandlung von Burnout, Depression, Sucht oder auch bei Parkinson.


Welche Nebenwirkungen hat die Neuro-Elektrische-Stimulation?

© Tom-Hanisch - fotoliaDie Neuro-Elektrische Therapie birgt keine Nebenwirkungen! (© Tom-Hanisch - fotolia)Die Neuro-Elektrische Stimulation ist eine Art der transkraniellen Stimulation und somit ein nichtinvasives Verfahren, das von außen auf sanfte Weise Einfluss auf den Körper nimmt. Die Wirkung ist vergleichbar mit der von Antidepressiva, da sie genauso den Hirnstoffwechsel beeinflusst.

Der Vorteil der Neuro-Elektrischen Stimulation ist, dass keine Nebenwirkungen entstehen und dass das Verfahren schnell seine Wirkung zeigt. Innerhalb von 2 bis 3 Tagen spüren die meisten Anwender eine maßgebliche Besserung ihrer Symptome. Ihre Stimmung und ihr Aktivitätsniveau steigen und ihr Körper und Geist sind wieder für neue Therapieformen und Lösungswege aufnahmebereit.

Bei der Suchtentgiftung sind die Entzugssymptome zudem stark gemindert, sodass Betroffene wenig mit dem körperlichen Entzug zu kämpfen haben und sofort mit psychotherapeutischen Maßnahmen beginnen können. Dadurch können die Betroffenen die oft langwierige Erholungsphase verkürzen und schneller mit den eigentlichen Therapieschritten beginnen. 
 

Fazit

Weil die Neuro-Elektrische Stimulation sanft, schnell und nebenwirkungsfrei ist, kann sie als Alternative oder Ergänzung zur Medikamentengabe in Betracht gezogen werden.

Besonders der Beginn einer Therapie wird dadurch sehr erleichtert - Betroffene fühlen sich durch die Neuro-Elektrische Stimulation schneller wieder fit und sind früher bereit, die nötigen Schritte zu gehen, um eine Veränderung zu erreichen.
 

Quellenangaben

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Kommentare zum Artikel (1)


14.11.2017 - 18:10 Uhr

können Sie mir in München und Umgebung einen...

von NN

... guten Arzt nennen, der Burnout diagnostizieren kann? Ebenso jemanden, der Narzisten erkennt und dahingehend eine Diagnose erstellen kann? Vielen Dank, mfg

Dipl.-Psych. Neuwald

Antwort vom Autor am 15.11.2017
Dipl.-Psych. Stephanie Neuwald

Hallo, für Diagnostik und ärztliche Behandlung von Burnout in München kann ich Ihnen Prof. Dr. Stoffel oder Dr. Hierl empfehlen. Herzliche Grüße


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