Schlechte Zähne durch Zahnarztangst: Was können Betroffene tun?

Dr. Makuch

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© dulezidar_iStockFehlende Prophylaxebehandlungen führen bei Angstpatienten häufig zu Zahnschmerzen! (© dulezidar_iStock)Aktuelle, repräsentative Studien konnten nachweisen, dass 80 - 98 % der westlichen Bevölkerung zumindest ein Gefühl von Nervosität und Anspannung während der zahnärztlichen Behandlung verspüren. 20% der Deutschen sind sogar als hochängstlich einzustufen. Das unbehagliche Angstgefühl wird stärker, wenn eine Spritze gesetzt werden soll, oder wenn die Betroffenen das schrille Geräusch des Bohrers oder den sterilen Geruch der Behandlungsräume wahrnehmen. Manchmal auch schon dann, wenn sie über den bevorstehenden Zahnarzttermin nachdenken. Oftmals führt diese Angst dazu, dass Termine immer wieder aufgeschoben werden und der Behandlungsbedarf dadurch immer größer wird. Es beginnt ein schmerzvoller und von Angst geprägter Teufelskreis, der den Patienten in eine scheinbar unüberwindbare Lage bringt.

Angstpatienten schieben Behandlungen zu lange auf!

Durch das Vermeidungsverhalten und die Angst, die therapiebedürftigen Zähne zu sanieren, kommt es letztlich zu akutem Schmerz, zum Beispiel durch einen eitrigen Abszess, der so genannten „dicken Backe“. Da Schmerztabletten irgendwann keine Abhilfe mehr schaffen, suchen Betroffene letztlich doch eine Zahnarztpraxis auf oder stellen sich im Notdienst vor.

Umso entzündeter der Zahn ist, desto weniger Wirkung zeigt eine lokale Betäubung - die Behandlung verläuft unter Anspannung oder ist sogar schmerzhaft und bestärkt den ohnehin ängstlichen Patienten in seiner Furcht.

Darüber hinaus ist es in derartigen Notsituationen schwer bis unmöglich, eine zwischenmenschliche Beziehung oder das nötige Vetrauensgefühl zum Behandler zu entwickeln. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Betroffene nach seiner Notfallbehandlung nicht plant, in Kürze erneut eine Zahnarztpraxis zu betreten.

Trotz modernster Technologie, innovativen Behandlungsmethoden und lückenloser Prophylaxemaßnahmen ist die Prävalenz der Zahnbehandlungsängste und der damit verbundene Handlungsbedarf bei einem Großteil der Bevölkerung weiterhin enorm. Lösungswege werden jedoch leider immer noch viel zu selten angeboten und oftmals fehlt es in den Praxen an Zeit oder Fingerspitzengefühl, um sich einem ängstlichen Patienten und seinen individuellen Nöten und Sorgen ausreichend zu widmen.

Der letzte Ausweg scheint immer wieder die Behandlung unter Vollnarkose zu sein. Die Totalsanierung ängstlicher Patienten unter Allgemeinanästhesie oder Sedierung zählt mittlerweile zu den gängigsten Therapiekonzepten deutscher Zahnarztpraxen - eine aus psychologischer Sicht erschreckende Entwicklung!


Behandlung in Narkose

© 1031405- Dawna MartinezBehandlungen in Vollnarkose oder Sedierung liegen scheinbar im Trend! (© 1031405- Dawna Martinez)Obwohl heutige Narkoseverfahren mittlerweile als sicher gelten, kommt es dennoch immer wieder zu Zwischenfällen und Nebenwirkungen. Je nach Gesundheitslage des Patienten gibt es sogar beachtliche Risiken, die gegen eine Narkose ohne medizinische Notwendigkeit sprechen.

Davon abgesehen ist diese Methode in psychologischen Fachkreisen sehr umstritten und wird vielfach kritisiert. Es heißt, sie sei ungeeignet, um dem Patienten tatsächlich und langfristig Hilfestellung zu leisten.

Die Totalsanierung unter Vollnarkose beseitigt lediglich zeitweise die zahnmedizinischen Probleme des Patienten und behandelt somit nur Symptome, anstatt die Ursache zu beheben. Das eigentliche Problem, das seelischer Natur ist, wird lediglich aufgeschoben und bleibt unbeachtet. Viele Patienten sind nach einer derartigen Behandlung sogar davon überzeugt, jede weitere Behandlung in ihrem Leben unter Vollnarkose durchführen zu lassen.

Kein Zahnersatz und keine Füllung halten ewig - erst recht nicht, wenn Kontrolltermine und Prophylaxesitzungen erneut vermieden werden - und so sind neue Defekte vorprogrammiert. Der Teufelskreis geht in die nächste Runde oder das Problem wird erneut „verschlafen“.


Welche Alternativen gibt es?

Das Ziel ist es, erst die Angst und dann den Zahn zu behandeln. Die anerkanntesten Methoden sind das Hypnoseverfahren und Reizkonfrontationstechniken im Sinne einer schonenden Gesprächs- und Entspannungstherapie.

Das Fünf-Sitzungsprogramm nach Wannemüller

Das Fünf-Sitzungsprogramm nach Wannemüller (2015) ermöglicht dem Patienten, einfach, individuell und gezielt seine Angst zu überwinden. Das Konzept nach Wannemüller kann von einem Therapeuten oder einem geschulten Zahnarzt durchgeführt werden. Der Patient befreit sich innerhalb des Programms von seinen Ängsten und betritt erst dann - angstfrei und voller Zuversicht - den Behandlungsraum.

Die Erfolgsquote dieser Verhaltenstherapie von mehr als 75 % spricht dafür, dass Zahnärzte einen neuen Kurs einschlagen sollten. In Zukunft sollten sie ihre Patienten weniger „schlafen legen“ und sich stattdessen deutlich mehr mit dem Thema einer adäquaten Angstbewältigung auseinandersetzen.

Geben Sie sich selbst, Ihre Mundgesundheit und Ihre Lebensqualität nicht auf und informieren Sie sich über Methoden der Angstbewältigung!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (17)


18.06.2020 - 17:55 Uhr

Guten Tag, ich habe panische Angst vorm Zahnarzt...

von B. M.

... aufgrund von negativen Erfahrungen. Daher ist mein Zahnstatus in einem sehr schlechten Zustand. Auch Schamgefühl spielt eine große Rolle. Auch ziehe ich mich immer mehr von dem öffentlichen Leben zurück. Ich benötige dringend auch Zahnersatz und kann diesen nicht bezahlen. Durch diese Panik, gerät mein ganzes Leben ins wanken. Bitten helfen Sie mir. Ich schäme mich so.

05.05.2020 - 19:06 Uhr

Guten Tag, ich habe im Januar mein viertes Kind...

von S. Blöchl

... bekommen und meine Zähne sind mit jeder Schwangerschaft immer schlechter geworden da ich in den Schwangerschaften sehr mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen hatte. Obwohl ich zwei mal am Tag Zähne putze sind sie sehr schlecht geworden. Ich würde gerne zum Zahnarzt gehen wenn nicht die Angst da wäre. Ich kann nicht einmal in die Praxis hinein gehen es ist wie als wäre ich angewurzelt und kann nicht weiter gehen. Was kann ich noch machen? Psychologe kann mir nicht mehr helfen der hat alles schon versucht und nichts hat geholfen.

01.02.2020 - 00:14 Uhr

Ich habe tierisch Angst vorm Zahnarzt, da mir vor...

von Bernd S.

... ca. 10 Jahren ein Backenzahn ohne Betäubung gezogen worden ist mit denn Kommentar, der ist tot, hatte Megaschmerzen beim Ziehen, seitdem meide ich den Besuch und habe mittlerweile viele Zähne verloren bzw abgebrochen, habe Megaschiss davor, lache kaum noch oder rede kaum noch, habe tierisch Schiss und Megaangst davor und vor den Kosten, da ich nicht zu viel verdiene und so gerade über die Runden komme.

17.12.2019 - 17:08 Uhr

Hallo, ich habe richtige Probleme mit meinen...

von Borchert, C.

... Zähnen. Ich bin erst 18 Jahre alt und traue mich nicht mehr zu lächeln, weil ich vorne schon ein paar Löcher habe und zwei abgebrochene Zähne. Dennoch habe ich sehr viel Angst zu einem Zahnarzt zu gehen und ich schäme mich wirklich. Ich hab früher die Zahnpflege sehr vernachlässigt, einfach weil ich von der 7ten Klasse bis heute auf meine Geschwister aufpassen muss, weil meine Mutter arbeiten muss. Dann kamen noch die Prüfungen dazu und das war alles sehr stressig für mich. Ich bereue es. Meine Angst ist aber einfach viel zu groß um zum Zahnarzt zu gehen. Ersten habe ich Angst dass sie mich deswegen anschreien und zweitens wegen den Zahnarztkosten. Zahnarztkosten die ich aufjedenfall nicht bezahlen kann, da ich keine Ausbildung, bzw kein Job dafür habe. Was soll ich nur machen?

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 19.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Frau Borchert, niemand wird Sie anschreien - als Zahnarzt ist es unsere Aufgabe, den Patienten auf dem Weg zu einem gesunden Lächeln zu verhelfen und ich bin sicher, dass Sie jemanden finden werden, zu dem Sie Vertrauen haben werden. Über die Kosten sollten Sie sich nicht allzu viele Gedanken machen. So wie Sie Ihre Situation beschreiben, liegen Sie ohne Ausbildung und Anstellungsverhältnis vermutlich ohnehin unter der Einkommensgrenze, die zur Härtefallregelung berechtigt. In diesem Fall würden Ihnen für die Regelversorgung keine Zusatzkosten entstehen. Setzen Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung und erfragen Sie, ob Sie ein so genannter "Härtefall" sind. Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute, Dr. Makuch

11.12.2019 - 10:37 Uhr

Guten Tag. Ich habe ein Problem. Vor 3 Jahren...

von Ingrid

... wurden meine oberen Zähne gemacht, bekam ein Provisorium. So nun wollte die Ärztin eine Teiloprothese unten machen, aber sie meinte zu mir, sie lässt mich zwei Wochen ohne rumlaufen, zur Strafe, weil ich mich nie gekümmert habe. Darauf bin ich nicht mehr hin. Und ich merke es muss endlich was unternommen werden, die Krankenkasse hat es übernommen, nur wie gesagt, bin ich nicht mehr hin. Haben Sie einen Tipp für mich? Ich schäme mich so sehr, vor der Behandlung habe ich keine Angst, nur vor der Zahnlücke die ich nach dem Abdruck haben werde. Ich kann keine 2 Wochen ohne rumlaufen. Deswegen gehe ich nicht. Lg

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 13.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Ingrid, Ihren Schilderungen folgend kann ich den gesamten Sachverhalt nicht hinreichend einschätzen oder beurteilen. Fakt ist, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, dass Sie ganz sicher nicht "ohne Zähne" bzw. mit sichtbaren Lücken die Praxis verlassen müssen. Sprechen Sie nochmal mit Ihrer Zahnärztin oder suchen Sie eine andere Praxis auf. Mit den besten Grüßen, Dr. Makuch

03.12.2019 - 20:49 Uhr

Hallo. Ich habe wirklich panische Angst zum...

von Christian

... Zahnarzt zu gehen. Mittlerweile ist es so dass ich mich in Grund und Boden schäme für meine Zähne. Viele sind ausgefallen oder sind gerade dabei auseinander zufallen. Ich würde gerne zum Arzt aber da ist die scham zu groß. Keiner weiß was ich ein Problem habe mit meinen Zähnen. Kann schon lange nicht mehr lachen, essen. Was soll ich nur tun?

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrter Christian, wie in meinem Artikel beschrieben, dürfen Sie sich und Ihre Lebensfreude nicht aufgeben und müssen den ersten Schritt wagen. Geben Sie einem Spezialisten die Chance, gemeinsam einen Weg in die richtige Richtung einzuschlagen. Sie müssen nur einen Termin vereinbaren und sich trauen, diesen auch wahrzunehmen. Wenn Sie in guten Händen sind, wird der Rest zum Kinderspiel. Und denken Sie daran: Sie haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen! Mit den besten Grüßen, Dr. MMakuch

24.10.2019 - 09:40 Uhr

Ich habe Blut am Weißbrot wenn ich esse. Ich denke...

von Benjamin G.

... dass all meine zähne kaputt sind. Ich rieche ohne Ende aus dem Mund. Ich habe Zahnstein ohne Ende an den zähnen. Ich denk mir einfach dass meine Zähne nicht mehr zu retten sind. Jetzt der Grund warum ich angst habe zum Zahnarzt zu gehen. Ich wurde von dem Zahnarzt den wir hier im Ort haben immer angeschrien, dann hat er immer mir wehgetan so wie der meine Zähne behandelte da war ich 10 jahre alt.. ind ich war bis heute nicht mehr beim Zahnarzt also 14 Jahre nicht mehr. Weil ich einfach Angst vor Zahnärzten hab und dass mir genauso passiert als ich 10 Jahre alt war.

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrter Benjamin G., ich bedanke mich im Namen aller Leser, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um anderen von Ihrer Geschichte zu berichten und damit zu zeigen, dass man nicht alleine ist mit dem Problem. Bitte suchen Sie einen Spezialisten auf - es gibt keine hoffnungslosen Fälle! Jeder hat die Chance auf ein schmerz- und angstfreies Leben. Geben Sie sich also nicht auf und wagen Sie den ersten Schritt! Viel Erfolg, Dr. Makuch

05.08.2019 - 16:25 Uhr

Hallo, leider ist Ihre Praxis zu weit entfernt...

von Toni

... von meinem Wohnort..ich bin aus lauter Panik schon Jahrzehnte nicht mehr in Behandlung und mein Gebiss ist eine Ruine...viele Zähne sind abgebrochen oder inzwischen raus oder stark beschädigt. Ich will es jetzt endlich nochmals versuchen...aber meine Angst an den Falschen zu geraten ist groß. Wie finde ich eine geeignete Praxis an meinem Wohnort Villingen-Schwenningen? Können Sie mir weiterhelfen? Eine Behandlung in Vollnarkose kommt für mich nicht in Frage, denn auch damit habe ich ein Problem. Mit freundlichen Grüßen Toni

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrter Toni, es ehrt Sie sehr, dass Sie es wagen möchten und Ihre Situation ändern möchten! Ich freue mich sehr für Sie, dass Sie diese innere Einstellung gewonnen haben und sich und Ihre Mundgesundheit nicht aufgeben möchten. Sie finden einen Spezialisten, indem Sie nach Zahnärzten suchen, die statt Narkoseverfahren Gesprächstherapie anbieten. In Ihrer Region kenne ich keinen Kollegen persönlich, aber in den Großstädten finden sich immer auch Experten, die über Vertrauen, eine sichere Atmosphäre und viel Geduld einen Rahmen schaffen, um dass Patienten mit großen Ängsten diese wieder hinter sich lassen können. Ich wünsche Ihnen alles Gute! Sie sind auf dem richtigen Weg! Dr. Makuch

25.07.2019 - 03:05 Uhr

Ich habe Angst vor meinem Zahnarzt, weil die...

von Fr Oe

... Zahnärztin mich als Kind immer angeschrieen hat, weil sie mir das richtige Zähnputzen öfter erklären musste als meiner 1 1/2 Jahren älterer Schwester. Auch habe ich angst, weil ich nie wirkliche Probleme mit meinen Zähnen habe, aber meine Mutter und mein Vater mehr. Aber heute hab ich gemerkt, dass meine Zähne auch irgendwie bisschen länger aussehen. Ich habe auch ein bisschen recherchiert und es könnte vielleicht eine Paradontitis sein, das ist auch nur das einzige was auch gestimmt hat. Ich habe halt sehr große Angst, einfach nochmal angeschrien zu werden. Auch hat meine Zahnärztin so ein herablassenden Blick und ich mir nur einfach denke "oh mein gott wie peinlich. Warum tue ich mir das an".

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Fr Oe, Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht - das wird deutlich. Aber wollen Sie wirklich dadurch für den Rest Ihres Lebens leiden? Natürlich nicht! Wollen Sie die Erfahrungen in Ihrer Kindheit die Macht über Ihr gesamtes Leben behalten lassen? Natürlich nicht! Sie sind erwachsen und meistern so viele Dinge, die als Kind furchterregend und unüberwindbar waren. Sie schaffen das! Niemand wird Sie mehr anschreien, denn Sie sind jetzt erwachsen und wissen sehr wohl, wie Sie mit solchen Situationen nun umgehen würden. Ruhen Sie sich nicht auf diesem Gedanken aus, was wäre wenn...sondern blicken Sie dem Problem ins Auge und gehen Sie es an! Sie werden es schaffen, öffnen Sie sich für die wunderbare Chance, die Ihnen bevorsteht, wenn Sie einfach nur jemandem die Chance geben, Ihnen zu helfen. Vereinbaren Sie einen Termin und trauen Sie sich! Alles Gute, Dr. Makuch

01.07.2019 - 14:23 Uhr

Hallo ich schäme mich so für meine Zähne. Ich...

von Ramona

... hatte damals also ich 15 war eine Wurzelbehandlung ohne betäubung, und ich habe vor schmerzen geschrien und geweint, der Zahnarzt hat keine Rücksicht genommen. Seitdem gehe ich nicht mehr hin. Nun merke ich dass ich aus dem Mund rieche, trotz putzen und putzen, merke ich dass die Zähne faulig werden. Habe aber so eine riesen Angst zum Arzt zu gehen. Ich will auch einfach wieder lachen und reden ohne Angst zu haben dass es riecht.

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Ramona, lassen Sie die Angst nicht zum Bestimmer über Ihr Leben werden. Sie alleine haben das Ruder in der Hand, Sie allein bestimmen Ihr Leben! Sie müssen aktiv werden und Sie müssen den Kopf aus dem Sand stecken - wagen Sie den ersten Schritt in die richtige Richtung und suchen Sie einen Spezialisten auf. Sie wissen, was das Richtige ist! Sie wissen, was zu tun ist! Tun Sie es! Sie können nur gewinnen! Besten Gruß und viel Erfolg, Dr. Makuch

12.04.2019 - 15:19 Uhr

Bin seit ca. 20 Jahren nicht mehr zum Zahnarzt...

von Karin Langberg

... gegangen. Schlechte Erfahrungen gemacht. {

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihren Kommentar! Alles Gute für Sie, Dr. MMakuch

01.09.2018 - 12:36 Uhr

Ich war vor lauter Angst viele Jahre schon nicht...

von Beate M.

... mehr beim Zahnarzt und jetzt schäme ich mich so sehr, weil ich einen total schlechten Zahnstatus habe. Ich bin 53 und möchte wieder lachen können. Ich brauche dringend Hilfe.

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 03.09.2018
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Liebe Beate M., Sie brauchen sich nicht zu schämen - jede Situation im Leben, auch "schlechte Zähne", haben eine Ursache und eine persönliche Geschichte. Ihre Angst hat diese Situation herbeigeführt und dafür können Sie nichts! Schließlich gibt es auch da eine persönliche Ursache, die diese Angst hervorgerufen hat. Nun liegt es jedoch alleine in Ihrer Hand, Hilfe in Anspruch zu nehmen um diese wieder loszuwerden und Ihr Leben endlich wieder in vollen Zügen genießen zu können. Seien Sie mutig und schämen Sie sich nicht, sondern freuen Sie sich auf die wunderbaren Veränderungen, die alleine Sie in Angriff nehmen können. Wagen Sie den ersten Schritt - Sie können nur gewinnen! Ich wünsche Ihnen alles Gute und ein strahlendes Lächeln als Belohnung für Ihren Neuanfang. Mit vielen positiven Grüßen, Dr. Makuch

18.07.2018 - 00:40 Uhr

Ich habe vor ca. 3 Jahren erfahren das meine...

von Max

... Stiefmutter Brustkrebs hat, bis sie vor 9 Monaten verstorben ist. Ich habe ich mich täglich um sie gekümmert weil es ihr immer schlechter ging und mir auch, ich war ab der zeit nie wieder beim Zahnarzt oder um mich gekümmert, ich habe alle Zeit in meine Stiefmutter investiert und nunja hätte ich mir doch öfter die zähne geputzt würde ich hier heute nicht mit zähnen sitzten wo drei davon langsam irgendwie ausgedünnt werden. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll also die oben Zähne in der Mitte und meine Backenzähne haben irgendwie weniger Füllung´und wenn ich jetzt zum Zahnarzt gehe wird er mich doch anmeckern warum ich mich nicht um meine zähne kümmer.

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 05.12.2019
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrter Max, niemand wird Sie "anmeckern" und selbst wenn es so sein sollte, dann haben Sie immer noch zwei Möglichkeiten: Sie lassen Ihr Problem beheben, weil Sie wissen, dass es richtig ist und pfeifen darauf, was der Zahnarzt für eine Meinung dazu hat. Oder Sie gehen erhobenen Hauptes und suchen sich einen neuen Zahnarzt Ihres Vertrauens, der Sie respektiert und mit Ihren Sorgen und Ängsten umgehen kann. In jedem Fall sollten Sie sich helfen lassen und dem Problem nicht ausweichen, nur weil Sie die Befürchtung haben, es könnte Sie jemand "anmeckern". Beste Grüße, Dr. MMakuch

28.01.2018 - 21:00 Uhr

Ich habe auch Angst vor der Narkose. Das...

von Heike

... schlimmste ist das Gefühl des Ausgeliefertsein. Ich habe Missbrauchs- und Gewalterfahrungen. Meine Zaehne sind in einem desolaten Zustand. Einen wackelzahn habe ich schon gezogen bekommen. Leider habe ich auch schlechte Erfahrungen mit Zahnaerzten. Angst vor Schmerzen hab ich nicht

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 29.01.2018
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Guten Morgen Heike, schade, dass Sie so viele negative Erfahrungen machen mussten. Es ist jedoch NIE zu spät, die Sache anzugehen und am Ende ein strahlendes und vor allem gesundes Lächeln zurück zu erlangen! Ich bin froh, dass Sie auf diesem Weg bereits Kontakt aufgenommen haben und Ihren Fall schildern. Dass Sie Angst vor einer Allgemeinanästhesie haben, ist nichts ungewöhnliches. Die Risiken sind heutzutage minimal, aber das ungute Gefühl bleibt wohl bei jedem Patienten. Mein Konzept der Angstbewältigigung basiert vollständig auf einer Gesprächs- und Entspannungstechnik und ist gegen jegliche Art von Sedierung oder Narkose, da damit lediglich das Problem umgangen wird - jedoch nicht gelöst wird! Suchen Sie einen Experten auf diesem Gebiet auf und wagen Sie den ersten Schritt! Falls Sie Fragen haben sollten, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Lebensmut zurück gewinnen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Dr. Makuch

26.01.2018 - 12:05 Uhr

Ich schäme mich und habe große Angst vorm...

von Antje H.

... Zahnarzt, wie überwinde ich denn Scham und die Angst?

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 26.01.2018
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Frau H., den ersten Schritt haben Sie bereits getan, indem Sie sich mit der Situation auseinander setzen und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Weg auch weitergehen! Falls Sie erfahren möchten, wie man die Angst langfristig besiegen kann, können Sie mich hierzu gerne kontaktieren oder einen Experten in Ihrer Umgebung aufsuchen, der auf diese Art der (narkosefreien) Therapie spezialisiert ist. Mit vielen Grüßen, Dr. Makuch

02.10.2017 - 11:59 Uhr

Ich habe große Angst zum Zahnarzt zu gehen, weil...

von Jens H.

... ich sehr schlechte Zähne habe. Habe aber kein Geld, um dieses zu beheben. Was soll ich tun?

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 08.10.2017
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrter Herr H., in Deutschland existiert glücklicherweise immer noch die so genannte Regelversorgung, die es ermöglicht, kostengünstig oder sogar gar zuzahlungsfrei jeden gesetzlich versicherten Patienten ausreichend zu versorgen. Sollten Sie ein so genannter "Härtefall" sein, also unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen, werden zahnmedizinische Leistungen, die die Regelversorgung nicht übersteigen, in der Regel vollständig übernommen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Dr. med. dent. Makuch

05.12.2016 - 18:11 Uhr

Ich finde diesen Artikel sehr Interessant, kann...

von Leyn T.

... mir aber nicht vorstellen, dass es mit einem Gespräch abgetan werden kann. Ich bin selbst Zahnarztangst betroffen, bekomme Schweißausbrüche und Herzrasen nur bei dem Gedanken zum Zahnarzt gehen zu müssen. Ich weiß nicht, woher das kommt aber meine Zahnarztangst ist so groß, dass ich nur noch ein Paar Zähne habe. Ich Ziehe mir die Zähne selber und esse bei Schmerzen etliche Tabletten, egal wie viele es sind, nur um die Schmerzen zu mindern und nicht einen Zahnarzt aufsuchen zu müssen. Ich würde gerne wissen, wie die Hypnose abläfuft und ob diese von der Krankenkasse übernommen wird. Mit bestem Dank und freundlichem Gruß, Leyn T.

Dr. Makuch

Antwort vom Autor am 06.12.2016
Dr. med. dent. Magdalena Makuch

Sehr geehrte Frau Leyn T., mit Ihrem Schicksal sind Sie nicht alleine. Ich kann Ihre Skepsis sehr gut nachvollziehen, aber die Erfahrungen und die vielen Studien zeigen, dass den Betroffenen tatsächlich geholfen werden kann - und das dauerhaft. Bei der Therapie handelt es sich jedoch nicht um ein einzelnes einfaches "Gespräch", wie Sie es schreiben. Gerne gebe ich Ihnen hierzu detaillierte Informationen in einem persönlichen Gespräch bei uns in der Praxis. Ich freue mich auf Ihren Besuch, Makuch


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