Gesundheitliche Folgen des Rauchens: Hypnose & Yagertherapie können helfen

Frau Jordan

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© fetrinka - freepikDie langfristen Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit sind seit langem bekannt. (© fetrinka - freepik)Tabakrauch besteht aus knapp 5000 verschiedenen chemischen Substanzen. Etwa 90 Stoffe sind krebserregend oder stehen im Verdacht, kanzerogen zu sein. Dazu gehören Nitrosamine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Polonium-210 und Benzol.

Welche Reaktionen können Inhaltsstoffe von Zigaretten auslösen?

Das radioaktive Element Polonium-210 ist in der Tabakpflanze enthalten. Über ein Jahr hinweg entsprechen 20 bis 40 Zigaretten pro Tag 250 mal Lungenröntgen. Das Metall Cadmium wird nicht nur als Halbleiter in Handyakkus verwendet, auch die Tabakpflanze ist ein absoluter Cadmiumsammler.

Die organschädlichen Konzentrationen durchs Rauchen schädigen Knochen und Nieren, da diese bis zu 30 Jahre im Körper verweilen. Die Cadmiumbelastung verdoppelt sich im Gegensatz zum Nichtraucher und begünstigt Krebs.

Das unsichtbare geruchlose Gas Kohlenmonoxid kennt jeder von Autoabgasen. Dieses Atemgift entsteht durch die Tabakverbrennung und gelangt über die Lunge ins Blut. Dort verdrängt es den Sauerstoff durch die 200 mal stärkere Bindung an die roten Blutkörperchen.

Infolge wird das Gewebe mit Sauerstoff unterversorgt. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, was wiederum zu degenerativen Gefäßerkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Auch kalte Hände und Füße sind eine Folge.

Freie Radikale als Verbrennungsprodukt vermindern nicht nur die natürliche Schutzfunktion des Körpers, sie schädigen auch die Atemorgane und rufen Arteriosklerose hervor.

Zigarettenrauch als Ursache von Krebs

Der Zigarettenrauch schädigt die DNA dort, wo er direkt mit Gewebe in Kontakt tritt, also beispielsweise im Mund- und Lungenbereich. Krebserregende Substanzen verändern die DNA und lassen die Zellteilung aus dem Ruder laufen. Diese krebserregende Stoffe können aber auch im Körper zirkulieren und anderswo zu Tumoren führen.

Daher haben Raucher nicht nur ein besonders hohes Risiko an Lungen-, Kehlkopf-, Speiseröhren- und Mundhöhlenkrebs zu erkranken. Auch COPD (derzeit vierthäufigste Todesursache), Erektionsstörungen, altersbedingte Makula-Degeneration (eingeschränktes Sehfeld) sowie Tuberkulose stehen auf der Liste.

Ebenso gibt es einen Zusammenhang mit Leukämie sowie Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Harnblasen- und Gebärmutterhalskrebs.

Sind E-Zigaretten die gesündere Alternative?

Die E-Zigarette verbrennt keinen Tabak, stattdessen wird eine Art nikotinhaltiger Dampf eingeatmet. Die Flüssigkeiten in den E-Zigaretten enthalten jedoch auch giftige Zusätze mit krebserzeugendem Potenzial.

In der Regel werden dabei mehr krebserzeugende Aldehyde freigesetzt als bei Tabakzigaretten.

Welche Verbindung besteht zwischen Rauchen und Diabetes?

Bei Menschen mit bereits bestehendem Diabetes Typ 1 oder Typ 2 erhöht der Konsum von Tabak die Wahrscheinlichkeit für zusätzliche Folgeerkrankungen. Der bei Diabetes erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße ebenso wie das Rauchen. Die Gefahr, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, nimmt auch hier deutlich zu.

Rauchen kann umgekehrt die Entstehung von Diabetes begünstigen. Ebenso hat Passivrauchen einen negativen Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf einer Diabetes-Erkrankung oder man erkrankt auch häufiger an Diabetes als ein rauchfrei lebender Mensch.

© Knut Wiarda - fotoliaWie können Sie im Kampf gegen das Rauchen unterstützt werden? (© Knut Wiarda - fotolia)Welche Statistiken existieren zu Rauchern?

Im Jahr 2013 starben nach Angaben im „Tabakatlas Deutschland 2015“ 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Demnach sind 25 bis 30% aller Krebstodesfälle (58.758 Menschen nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf das Rauchen zurückzuführen.

Männliche Raucher haben beispielsweise ein 20- bis 30-mal so hohes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken wie Nichtraucher, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) schreibt. Bei rauchenden Frauen sei das Risiko 9-mal so hoch wie bei Nichtraucherinnen.

So können Heilpraktiker für Psychotherapie helfen, mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen verursacht demnach nicht nur - wie viele annehmen - tödlichen Lungenkrebs. Rauchen ist grundsätzlich die häufigste vermeidbare Todesursache. Deshalb ist der konsequente Rauchstopp in jedem Falle eine wichtige Maßnahme, um genannte Erkrankungen aktiv zu verhindern.

Rauchen ist mehr als eine gesellschaftliche Leidenschaft, die mehr Leiden schafft - es ist schlichtweg eine Sucht. Einer Sucht kann jeder nur konsequent begegnen.

Der Heilpraktiker für Psychotherapie hilft Ihnen in drei Sitzungen mittels Hypnose und Yagertherapie gezielt gegen Ihr Rauchproblem. Rauchfrei werden wollen ist hierbei die wichtigste Voraussetzung. So bleiben Sie morgen auch noch gesund und vital.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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