Warum habe ich Beinschmerzen? Was hilft dagegen?

Überlastungen, Stress und Borreliose können die Gründe sein, warum Beinschmerzen auftreten (© Alena Ozerova - Fotolia)

Viele Patienten sind verunsichert, wenn die Beine auf einmal zu schmerzen beginnen. Was steckt dahinter? Was ist jetzt zu tun? jameda fragte Dr. Michael um Rat, der in seiner Praxis ganzheitliche Ansätze integriert.

Können Stress und Borreliose auch Auslöser von Beinschmerzen sein?
Warum treten Beinschmerzen manchmal nur nachts auf?
Was ist los, wenn die Beine nur beim Aufstehen weh tun?
Was machen Jogger falsch, die Beinschmerzen haben?
Welche Untersuchungen nimmt der Arzt vor?
Welche Behandlungen gibt es?
Wie können Patienten Beinschmerzen vorbeugen?

jameda: Beinschmerzen können viele Gründe haben – mögliche Ursachen reichen von Überlastungen und Verletzungen bis hin zu Gelenkserkrankungen und Durchblutungsstörungen. Manchmal sind es sogar Rückenschmerzen, die bis in die Beine ausstrahlen. Was ist der häufigste Grund für Beinschmerzen?
Dr. Michael: Am häufigsten treten Beinschmerzen aufgrund von Überlastungen auf. Die Belastbarkeit hängt von zahlreichen Faktoren ab. Gab es Unfälle oder Operationen? Liegen Erkrankungen vor, welche die Durchblutung des Beines verringern? Unsere moderne, von Bewegungsarmut und Fehlernährung gekennzeichnete Lebensweise, die zu Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Übersäuerung führt, schwächt die Belastbarkeit von Muskeln, Sehnen und Gelenken erheblich. Häufig fehlen Magnesium und Vitamin D. Die Muskulatur braucht beides, um richtig zu arbeiten. Eine weitere häufige Ursache für Beinschmerzen sind Verkürzungen der Muskulatur, insbesondere am hinteren Oberschenkel und den Waden.  

jameda: Welche Rolle spielt Stress dabei?
Dr. Michael: Die meisten Patienten leiden unter extremen Anspannungszuständen des gesamten Nervensystems. Die Muskeln lassen dann nicht mehr richtig los, verkrampfen und schmerzen schon bei geringen Belastungen. Manchmal entwickeln sich Anspannungszustände auch unbewusst, bis sie in Form von Schmerzen auf sich aufmerksam machen.

jameda: Gibt es Ursachen für Beinschmerzen, die häufig übersehen werden?
Dr. Michael: Häufig ist eine bis dahin unerkannte Borreliose die Ursache der Beinschmerzen. Borrelien sind nicht nur in der Lage, sich im Muskel, Bindegewebe und den Gelenksschleimhäuten anzusiedeln, sondern bei ihrem Zerfall zum Beispiel unter Antibiotikatherapie Biotoxine freizusetzen. Diese können zu heftigsten messerstichartigen, reißenden Schmerzen und schweren Beinen führen.

jameda: Können Patienten selber erkennen, woher ihre Schmerzen kommen?
Dr. Michael: Für die Patienten ist es schwierig, neu aufgetretene Beinschmerzen der richtigen Ursache zuzuordnen. Sind es die Nerven, die Gefäße oder nur die Muskeln? Kam der Schmerz plötzlich, während einer Belastung oder über längere Zeit? Kommt der Schmerz nur bei bestimmten Bewegungen oder zu bestimmten Tageszeiten? Sie sehen, wie viele Fragen beantwortet werden müssen, um die Ursachen einzugrenzen.

jameda: Was könnte dahinter stecken, wenn die Beinschmerzen nur nachts auftreten?
Dr. Michael: Wenn Beinschmerzen nachts auftreten, liegt häufig ein Mangel an Magnesium und Vitamin D vor. Beim Magnesium ist eine Ergänzung mit 400 bis 600 Milligramm täglich sinnvoll. Wenn Durchfall auftritt, muss die Dosis verringert werden. Zur Vitamin-D-Ergänzung ist die Bestimmung des Blutwertes wichtig. Unter Berücksichtigung des aktuellen Körpergewichtes kann der Arzt den Vitamin-D-Bedarf für die Aufsättigungs- und für Erhaltungstherapie errechnen.

jameda: Was ist los, wenn die Beine nur beim Aufstehen schmerzen?
Dr. Michael: Wenn die Beinschmerzen nur beim Aufstehen und den ersten Schritten auftreten, liegt häufig eine schon länger bestehende Verkürzung der hinteren Oberschenkel- und hinteren Wadenmuskulatur vor, die zu einer extremen Erhöhung der Spannung in der Fußsohle führt. Es entsteht eine sehr empfindliche, schmerzende Ferse bzw. Fußsohle bis hin zur Ausbildung eines Fersensporns. Die Muskeln arbeiten in Ketten, so dass Verspannungen der Oberschenkel- und Unterschenkelmuskeln über die Ferse, die als Umlenkrolle funktioniert, bis in die Fußsohle weitergeleitet werden. Hier hilft in erster Linie regelmäßige Dehnung der Muskeln und eine vorübergehende Entlastung der Ferse mit einem Fersenkeil. Physiotherapeutische Maßnahmen bringen häufig Erleichterung. Bei hartnäckigen, länger anhaltenden Schmerzen in der Ferse und Fußsohle setze ich die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie zur Behandlung ein.

Dr. Michael im jameda-Interview (© Dr, Michael)
jameda: Machen Jogger, die häufig unter Beinschmerzen leiden, etwas falsch?
Dr. Michael: Neben einer optimalen nährstoffreichen Versorgung der Muskulatur ist eine konsequente Dehnung aller Beinmuskeln sowohl hinten als auch vorne, außen und innen erforderlich. Das Schuhwerk und der Laufstil spielen eine entscheidende Rolle. Je mehr Polsterung und Unterstützung durch das Schuhwerk gewählt werden, desto unnatürlicher sind die Bewegungsabläufe. Das führt zu einem höheren Verschleiß der  Muskeln, Sehnen und Gelenke. Viele Jogger laufen über die Ferse statt über den Ballen. Die gesamte Laufhaltung ändert sich; es kommt zu Überlastungsschäden. Waldboden ist besser zum Laufen geeignet als Asphalt oder Beton.

jameda: Wenn das Bein weh tut, ist schnelle Hilfe angesagt. Was können Patienten selbst tun, um die Schmerzen akut zu lindern?
Dr. Michael: Sofortmaßnahmen hängen immer von der Ursache der Beinschmerzen ab. Ist das Bein beispielsweise umgeknickt und geschwollen, ist es sinnvoll, es zu kühlen und hoch zu lagern. Akute Beinschmerzen sind immer ein Warnsignal. Sie sollten auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden.

jameda: Wenn die Schmerzen länger anhalten, sehr stark sind oder mit einer Verletzung einhergehen, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen. Wie findet der Arzt die Ursache der Beinschmerzen heraus?
Dr. Michael: Zuerst sieht sich der Arzt das Bein an. Ist es verfärbt, geschwollen oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt? Für den Arzt gilt es zu unterscheiden, welche Strukturen die Beinschmerzen maßgeblich verursachen. Sind es die Nerven, geben neurologische Untersuchungen eventuell einschließlich bildgebender Verfahren wie der Kernspintomographie einen Hinweis. Sind Gefäßveränderungen die Ursache, müssen weiterführende Maßnahmen wie Gefäß- oder Ultraschalluntersuchen, Verschlussdruck-Messungen oder eine Darstellung der Gefäße mit Röntgenkontrastmittel durchgeführt werden. Die Prüfung auf Stoffwechselveränderungen und mögliche Infektionskrankheiten sollte ebenfalls zur Unterscheidung der Ursachen in Betracht gezogen werden.

jameda: Die Palette an konservativen Behandlungen ist breit. Wann reichen Bewegung, Krankengymnastik, Wärme- oder Kältebehandlung oder Bandagen aus, um die Beinschmerzen zu lindern?
Dr. Michael: Wenn es sich um Beinschmerzen handelt, deren Ursachen teilweise oder sogar vollständig umkehrbar sind. Es muss Potenzial zu Erholung und Regeneration der betroffenen Strukturen geben. Zum Beispiel sprechen Schmerzen, die durch zu kurze Muskeln entstanden sind, oft sehr gut auf Dehnung an.

jameda: Welche Behandlungsmethoden erzielen ebenfalls gute Resultate?
Dr. Michael: Ich setze in meiner Praxis osteopathische Behandlungstechniken, die Akupunktur und die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie zur Behandlung von Beinschmerzen ein. Naturheilkundliche Behandlungen sind darauf ausgelegt, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Körper in seine natürliche Balance zu bringen. Dabei gilt es, den ganzen Menschen miteinzubeziehen. Die Ursache des Schmerzes befindet sich nicht immer dort, wo es weh tut.

jameda: Wann ist eine Operation notwendig?
Dr. Michael: Wenn die verschleiß- oder unfallbedingten Veränderungen so ausgeprägt sind, dass sie sich ohne Operationen nicht mehr umkehren lassen. Das spüren Patienten an einem zunehmenden Bewegungsverlust, immer stärker werdenden Schmerzen bis hin zu Ruheschmerzen oder Deformierungen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Beispielsweise können auch ein eingeklemmter Meniskus des Kniegelenkes, der die freie Beweglichkeit beeinträchtigt oder auch Gelenkinstabilitäten Operationen erforderlich machen.

jameda: Was können Patienten tun, um Beinschmerzen vorzubeugen?
Dr. Michael: Regelmäßige Bewegung und Dehnungsübungen, gesunde Ernährung mit reichlich Gemüse und wenig Kohlenhydraten , wenig tierischem Eiweiß und wenig Genussmitteln können einen wertvollen Beitrag zur Beingesundheit leisten. Wer viel Fast Food und Süßes isst, riskiert eine Übersäuerung. Die Folge: Der Körper entzieht den Knochen Salze, um den PH-Wert wieder zu neutralisieren. Außerdem kann zu viel Fett im Blut zu Gefäßverengungen führen.

jameda: Stimmt es, dass Beinschmerzen Vorboten eines Herzinfarktes sein können?
Dr. Michael: Menschen, bei denen die Beinschmerzen durch Arteriosklerose verursacht werden, erleiden häufig auch einen Herzinfarkt. Die Arteriosklerose tritt im gesamten Gefäßsystem auf und ist nicht nur auf die Beine beschränkt. Auch hier kann eine konsequente Umstellung der Lebensgewohnheiten einschließlich der Ernährung helfen.

jameda: Vielen Dank für das Interview!

Nachtrag: Liebe Leserinnen und Leser, vielen Dank für Ihr großes Interesse an meinem Artikel. Bitte vergessen Sie nicht, dass diese Form der kostenlosen Beratung neben dem Alltag in meiner Praxis ein zusätzlicher Aufwand für mich ist. Bevor Sie Ihre Frage stellen, möchte ich Sie daher bitten, zunächst die Umfangreichen Kommentare und Antworten zu lesen, da Ihre Frage möglicherweise bereits beantwortet wurde und so Dopplungen vermieden werden können.

Vielen Dank und beste Gesundheit wünscht Ihnen

Ihr Dr. med. Ralf Michael

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (194)

leder, 01.05.2021 - 21:35 Uhr

was hilft gegen beinschmerzen?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.05.2021

Lesen Sie bitte alle von mir bisher gegebenen Antworten und das Interview mit Jameda.

Steffen, 26.04.2021 - 15:02 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, vielen Dank vorab für die Möglichkeit, hier Fragen stellen zu können. Ich habe seit fast 7 Monaten Problemen in den Beinen/Hüfte/Gesäß. Habe mich wohl im Sommer sportlich total überlastet. Das ganze führte dann dazu, dass ich Anfang Oktober bei mnormalen gehen spürte, dass meine Beine total empfindlich sind. Das verflog nach ca einer Woche, allerdings trat dann unregelmäßig ein Zwicken in beiden Knien auf. Das wurde dann mit Ibuprofen soweit in den Griff bekommen und ging dann auch weg. Allerdings ging es dann Ende Oktober los, dass ich so ein Ziehen im Knie meist im Bereich des vast medialis und vastus lateralis verspürte, meistens beim Sitzen. Auch fühlten sich meine Knie schon morgens an, als wäre ich den ganzen Tag auf den Beinen oder wäre viele Kilometer gejoggt, obwohl ich zu dieser Zeit kein Sport machte. Quasi eine Art Ermüdungsschmerz. Die Symptome veränderten sich dann über die Zeit, mal war es ein Druckgefühl vorne am Knie neben der Kniescheibe, mal ein Zwicken über der Kniescheibe, mal das beschriebene ziehen innen oder außen an den Oberschenkelstreckern, mal ein Brennen seitlich am Bein auf halber Höhe des Beines. Dazu kam dann irgendwann au die Beteiligung der Hüfte, also ein kurzes Brennen seitlich an der Hüfte/Gesäß, vor allem beim Sitzen und au "gereizte" Gesäßmuskeln. Ein seltsames Kribbeln bzw. Gefühl der stärkeren Durchblutung beim Sitzen. Das gleiche Gefühl der stärkeren Durchblutung tritt sehr selten morgens nach dem Aufwachen auf an den Knien auf, wenn ich noch eine Zeit im Bett liege. Sobald ich aufstehe und umhergehe, verschwindet dieses seltsame Gefühl. Nun gesellten sich noch kürzlich diffuse Schmerzen im beiden Beinen dazu und im Gesäß, die ein paar mal nachts bzw. Abends auftraten. Auch ein Anlaufschmerz im linken Mittelfuß bzw. ein Ziehen an den Knöcheln, vor allem am linken Fuß tritt ab und zu auf, geht oftmals aber auch schnell wieder weg. Insgesamt sind es so viele Symptome an unterschiedlichen Stellen, die mal auftreten, wieder weggehen, dafür kommen andere Symptome. Beim Joggen (das ich ab und zu "teste", aber seit Oktober eig gar nicht mehr mache) verkrampft mir oftmals nach wenigen Kilometern beide vast. medialis, sodass ich stoppen muss. Die Beine kribbeln dann direkt beim aufhören. Vitamin D Mangel wurde mit 15,3 ng/ml festgestellt, haben Anfang April mit Einnahme von Vitamin D/K zur Aufsättigung nach von Helden gestartet. Anfangs ginge die Symptome direkt fast vollst. weg, kamen dann aber nach 5 Tagen wieder, dazu traten erstmals diese diffuse Beinschmerzen auf. Kann dies am fehlenden Magnesium gelegen haben? Habe erstmal pausiert und Magnesium aufgefüllt und nehmen nun die drei Sachen ein. Besserung aber allenfalls ganz langsam zu spüren. Kann sich das länger hinziehen? von Helden berichtete oft von Besserungen innerh. 7 Tagen, das verunsichert mich. Allgemein macht mir das alles etwas zu schaffen, schlafe auch nicht mehr so gut, da alle Besuche beim Orthopäden, Hausarzt, MRT etc keinen Grund fanden

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 29.04.2021

Hallo Steffen, haben Sie auch die Gefäße abklären lassen? Falls da alles in Ordnung ist, legen Sie Ihr Augenmerk auf eine optimale Mikro-/nährstoffversorgung. Anregungen finden Sie bei Dr. Müller-Wohlfahrt, Dr. Strunz und anderen Läufern. Wichtig erscheint mir neben täglicher Magnesiumeinnahme, Vitamin K2 und Vitamin C auch ausreichend Omega3 z.B. in Form von Öl. Wichtig sind B-Vitamine. Sorgen Sie für ein optimales Entspannungs- und Dehnungsprogramm. Falls Sie immer noch Probleme haben, schauen Sie nach Ihren Zähnen. Das Buch " In aller Munde" von Dominik Nischwitz hilft Ihnen weiter. Hier finden Sie auch wertvolle Ernährungstipps. Für einen optimalen Laufstil gibt es Unterstüzung z.B. von Carsten Stark "Füße gut, alles gut" und den Gait guys. Gutes Gelingen und bald wieder viel Freude beim Laufen!

Jessica, 11.04.2021 - 10:27 Uhr

Hallo, es hat angefangen, dass mein linker fuss, rechte Innenseiten beim Knöchel schmerzte. Vermutlich überbelastete Sehne durch Bewegung (4x die Woche 10km Ergometer + Workouts), als ich wieder mit Joggen starten wollte hat es weh getan, darum habe ich es mit dem joggen gelassen (kannte ich schon aus dem Vorjahr). Die Ärzte sagten, ich muss geduldig sein und warten bis es nicht schmerzt. Seit einigen Tagen schmerzen meine beiden Beine. Hauptsächlich die Unterschenkel, Waden. Der Schmerz ähnelt den Wachstumsschmerzen aus der Kindheit. Es pocht und zieht und es wird einfach nicht besser. Es zieht allerdings auch in die Oberschenkel, gefühlt habe ich dann auch manchmal leichte Unterleibsschmerzen. Tabletten machen es eigentlich nicht besser. Ich weiß nicht, was ich machen soll oder an welchen Arzt ich mich wenden soll. Bei Spezialisten dauert es ja auch ewig bis man einen bekommt. Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.04.2021

Hallo Jessica, Wachstumsschmerzen sind mit einem Vitamin-D-Mangel verbunden. Bitte lassen Sie Ihren Blutspiegel bestimmen und ergänzen Sie Ihre Versorgung. Dazu habe ich weiter unten ausführlich geantwortet. Ergänzen Sie auch Magnesium regelmäßig. Achten Sie auf Ihre Fußstellung beim Laufen. Sehr gute Anregungen bietet das Buch "Füße gut, alles gut" von Carsten Stark. Hier finden Sie auch weiterführende Hinweise. Sorgen Sie neben der sportlichen Anspannung auch für ausreichend Entspannung. Dehnen Sie Ihre Muskel reglmäßig. Viel Erfolg.

Julia, 14.03.2021 - 10:42 Uhr

Hallo Herr Doktor, Leider habe ich ständig Angst vor irgendwelchen Erkrankungen. Momentan ist meine Angst an einer Gefässverkalkung in den Beinen zu leiden. Seit ich denken kann hab ich andauernd kalte Füsse, nachts im Bett oder beim Sport werden sie schon warm. Seit ein par jahren habe ich beim bergauf gehen und treppensteigen sofort Schmerzen (ein brennen so wie beim Dehnen) in den Waden und irgendwie schwere Beine. Letzte Woche bekam ich draußen so kalte zehen dass der Grösse und der daneben irgendwie taub (schmerzte/kribbelt) und ganz weiss wurden. Es war beidseitig aber an einer Seite stärker. Habe sie dann unter warmes Wasser gehalten da war es dann gleich wider o. K. Seit dem wieder alles in Ordnung. Ich gehe seit 4 Jahren 3x die Woche aufs Laufband (5-10km) da hab ich keine Probleme. Ausser das mein linker kleiner zeh manchmal zu kribbeln anfängt. Nehme Vitamin D+K2 und Magnesium. Bin 34 Jahre alt. Vor 1 1/2 Jahren hatte ich ein belastungs EKG und ein Ultraschall von Herz und bauchschlagader. Wollte ich selbst machen wegen erhöhtem cholesterin. War alles in Ordnung. Vielen dank für eine Antwort, hoffe sie können mich etwas beruhigen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 19.03.2021

Hallo Julia, wenn die kalten Füße seit der Kindheit bekannt sind und aktuelle keine Gefäßveränderungen im Bauch oder in den Beinen bestehen, kann es sich auch um Auswirkungen von emotionalen Anspannungen handeln. Dabei wird die Muskulatur im unteren Rumpf, in den Beinen und besonders im Beckenboden angespannt, ohne das man es merkt. Wärme und Sicherheit führen zu einer Entlastung. Die Verspannungen lösen sich. Die Durchblutung der Beine und Füße nimmt zu. Ein anderer Grund kann ein Mangel von gefäßerweiternden Mikronährstoffen sein, z.B. NADH und Arginin. Hier empfehle ich eine weitere fachkundige Abklärung und Beratung. Gute Besserung.

Schröder, 07.03.2021 - 19:11 Uhr

Ich habe seit einem Jahr Schmerzen in der linken Wade. Unruhige Beine wurden von einer Neurologin diagnostiziert. Ich nehme seit Oktober 2020 Pregabalin 25mg ein und seit Februar 2021 auch 2×75mg Pregabin ein. Unruhige Beine haben sich sehr verbessert, aber die Schmerzen in der linken Wade werden immer heftiger, meistens in der Nacht. Es wird langsam unerträglich für mich. Können Sie mir helfen? Vielen Dank im Voraus

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.03.2021

Guten Tag, die medikamentöse Behandlung kann die Beschwerden lindern, jedoch nicht die Ursache bekämpfen. Lesen Sie bitte meine Antwort auf die letzte Frage, welche hier gestellt wurde. Gib es Gewohnheiten in Ihrem Alltag, welche eine hohe Spannung in der linken Wade verursachen? Sind Sie früher einmal mit dem Fuß umgeknickt? Wie ist Ihre Körperhaltung und Körperspannung insgesamt. Knirschen Sie nachts mit den Zähnen? Vielleicht finden Sie vor Ort einen osteopathisch tätigen Kollegen. Prüfen Sie Ihre Vitamin-D-Versorgung. Gute Besserung.

Martina B., 26.02.2021 - 03:59 Uhr

Hallo, ich habe nur nachts Schmerzen in den Oberschenkeln und am Schienbein. Dabei habe ich keine Rückenschmerzen. Der Orthopäde hat mich zum Neurochirurgen geschickt der wieder meint es soll mich er Orthopäde behandeln. Beide Fachärzte können sich die Schmerzursache nicht erklären, auch mit MRT Aufnahmen nicht. Vielleicht haben einen Ansatz woher die Schmerzen kommen können. Vielen Dank im voraus.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 01.03.2021

Hallo Martina, bitte lesen Sie zuerst meine bisher gegebenen Antworten. Dort werden Sie bereits viele Hinweise finden. Häufig sind es alltägliche Tätigkeiten oder Körperhaltungen, die zu einer Überlastung verschiedener Körperregionen führen können. Schauen Sie sich Ihren Alltag genau an. Wie sitzen Sie, wie stehen Sie, kochen Sie oder arbeiten Sie? Sehr häufig finde ich massive Verspannungen des Beckenbodens.Gibt es psychische oder emotionale Anspannungen, die den Muskeltonus erhöhen? Das wirkt sich oft auf die Beine aus. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Nadine B., 13.10.2020 - 06:59 Uhr

Hallo sehr geehrter Dr Michael, ich habe seit gut einem Jahr Schmerzen in beide Beinen. Am Anfang war es nur die Hüfte und mein Arzt wusste nicht woher die Schmerzen kommen. Ich kann weder liegen noch sitzen. Schmerzmittel helfen da allerdings auch nicht. Die Schmerzen kommen, dann gehen sie, nun sind die Schmerzen wieder da und es wird unerträglich mittlerweile .

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 14.10.2020

Hallo Nadine, um eine hilfreiche Antwort zu geben, fehlen mir noch genauere Informationen zu Ihren Beschwerden. Lassen Sie vor Ort eine orthopädische, neurologische und internistische Abklärung Ihrer Schmerzen vornehmen. Dann läßt sich die Situation besser beurteilen. Lesen Sie auch, was ich bisher geantwortet habe. Gute Besserung.

Andreas F., 05.10.2020 - 11:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Michael, seit ca. 2 Wochen habe ich starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im linken Ellenbogen (mein Verdacht ist ein "Tennisarm", den ich mit Ibuprofen und Ruhe "behandle"). Diese Nacht bin ich mit starken Schmerzen im Gesäß mit Ausstrahlung in die Beine wach geworden und konnte bis zum Weckerklingeln nicht mehr schlafen. Erst nach Hochlagern der Beine und Einnahme einer Schmerztablette war es auszuhalten und bis jetzt wirkt die Tablette. Der Schmerz lässt sich nicht auf eine Stelle lokalisieren, eher so vom ganzen Gesäß ausstrahlend. Nun meine Frage: Kann da ein Zusammenhang mit den Ellenbogenschmerzen bestehen und kann ich das von selbst "auskurieren"? Vielen Dank und freundliche Grüße Andreas F.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 07.10.2020

Hallo Andreas, ein Zusammenhang ist möglich, es handelt sich um Schmerzen im Bindegewebe, in den Muskeln und Sehnenansätzen. Die Traditionelle Chinesische Medizin sieht hier einen Zusammenhang mit dem Funktionskreis Leber/Gallenblase. Diese reagieren empfindlich auf Wut, Ärger, unterdrückten Frust und Aggression. Desweiteren kann eine Leberentlastung über den Stoffwechsel helfen. Es finden sich vielfältige Ernährungsempfehlungen in Büchern und im Internet auch zum Thema basische Kost. Falls keine Besserung eintritt, ist eine fachärztliche Abklärung ratsam. Gutes Gelingen!

Sarah, 24.09.2020 - 19:22 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, Meine Tochter ist 3,5 und klagt seit etwa einem Jahr fast jeden Abend über Beinschmerzen. Die Kinderärztin sagte, es handelt sich sicher um Wachstumsschmerzen, aber mir kommt es doch komisch vor. In seltenen Fällen wacht sie nachts davon auf. Könnte es auch ein Magnesiummangel sein? Zu welchem Arzt gehe ich am besten, um die Symptome abzuklären. Vielen Dank und besten Gruß, Sarah

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 30.09.2020

Hallo Sarah, bitte informieren Sie sich bei Dr. v. Helden www.vitaminDService.de. Die Symptome sprechen aus meiner Erfahrung am ehesten für einen Vitamin D Mangel und sind bei entsprechendem Ausgleich kurzfristig zu beheben. Alles Gute für Ihre Tochter!

Ceren K., 02.07.2020 - 03:00 Uhr

Bin 21 habe am linken Fuß und Bein Schmerzen, an der linken Seite nicht

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.07.2020

Hallo Ceren, hier kann es sehr viele Ursachen geben, bitte lassen Sie Ihre Beschwerden vor Ort abklären und schreiben Sie mir wieder, wenn Sie etwas genaueres wissen.

Hanni, 11.06.2020 - 09:46 Uhr

Guten Tag Dr. Michael, Seit ungefähr einem Jahr kann ich keine enge Hose mehr anziehen, da es mir im rechten Bein schmerzt. Seit einem halben Jahr renne ich von Arzt zu Arzt, da meine Wade angefangen hat sich zu verkrampfen, habe dann Kompressionsstrümpfe bekommen, die teilweise geholfen haben. Es ist aber so, dass auch mit Strümpfen mein Bein schmerzt. Ich lagere es nachts hoch, wenn ich aufstehe wird es rot und ich hab das Gefühl, dass es nicht zu meinem Körper gehört. Bei Berührung tut es auch weh, im Liegen und Sitzen nicht. War vor ein paar Wochen stationär im Krankenhaus (Bandscheibenvorfall), der wird gerade therapiert, aber meine Neurologin kann sich nicht erklären, warum das Bein rot wird. Ich bin aber verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun soll....

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 15.06.2020

Guten Tag Hanni, wenn keine anderen Ursachen wie z.B Gefäßveränderungen gefunden worden sind, ist es möglich, daß eine Fehlsteuerung der Nerven vorliegt. Sympathikus (Anspannung) und Parasympathikus sollten miteinander arbeiten und im Gleichgewicht sein. Durch Irritation des Nervensystems können ein oder beide Anteile zuviel oder zu wenig Aktivität aufweisen. Hier könnte ein gut ausgebildeter Osteopath weiterhelfen, das Nevernsystem zu harmonisieren. Häufig handelt es sich um ein Ursachengefüge. Der ganze Mensch muß angeschaut werden. Nicht selten haben wurzelbehandelte Zähne oder andere Kiefer- oder Zahnveränderungen einen Einfluß auf den ganzen Körper. Weiteres finden Sie in dem Buch "In aller Munde" von Dominik Nischwitz. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Besserung.

Gudrun S., 30.04.2020 - 00:58 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr Michael, ich habe jede Nacht wenn ich mich ins Bett lege Schmerzen und kribbeln in beiden Beinen. Das Bein wird rot und schwillt an. Habe am Tag auch Wasseransammlungen. Das macht mir aber nichts aus. In der Nacht ist es ganz schlimm. Ich stehe dann auf und laufe umher. Was kann ich tun? Das bringt mich zur Verzweiflung. Mein Arzt hat nicht einmal draufgeschaut. Vielen Dank.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 06.05.2020

Hallo Gudrun, lassen Sie sich internistisch durchchecken. Es kann eine eingeschränkte Herzleistung oder eine Stoffwechselproblematik dahinterstecken. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen. Bitte bemühen Sie sich um eine schnelle Diagnotik vor Ort. Gute Besserung.

Stracke G., 29.04.2020 - 19:05 Uhr

Ich bin 56 Jahre alt und habe sei 14 Tagen große Beinschmerzen. Es hat oben beim Gesäß angefangen und dann das ganze Bein. Ob ich liege oder sitze oder gehe schmerzt das ganze Bein, was könnte ich tun?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 06.05.2020

Hallo Stracke G., häufig liegt dem eine einseitige Fehlhaltung über längere Zeit zugrunde. Lassen Sie einen Bandscheibenschaden ausschließen und lesen Sie meine bereits gegebenen Antworten.

Lisa Z., 22.04.2020 - 20:45 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Michael, ich bin 42 Jahre alt. Wenn ich viel spazieren gehe, tun mir meine Beine, die Oberschenkel weh. Setze ich mich dann hin und stehe nach ein paar Minuten wieder auf, habe ich starke Schmerzen und das Laufen fällt mir erstmal schwer. Ich wiege 66 kg bei 1,62 m Grösse. Also nicht schlimm übergewichtig. Habe in letzter Zeit kaum Sport gemacht und gehe nun seit 3-4 Wochen viel spazieren. Seitdem habe ich diese Beschwerden. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Habe vor allem Angst, dass etwas Schlimmes hinter den Beschwerden steckt. Vielen Dank ! Mit freundlichen Grüßen Lisa Z.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 24.04.2020

Hallo Lisa, neben Problemen mit der Wirbelsäule, den Nerven oder den Gefäßen, die auf jeden Fall ausgeschlossen werden sollten, berücksichtigen Sie bitte Ihren aktuellen Trainingszustand. Entspricht die aktuelle Ernährungssituation Ihrem derzeitigen Nährstoffbedarf. Können Sie hier optimieren? Mehr Obst und Gemüse, weniger tierisches Eiweiß. Genußmittel und Süßes pausieren. Stimmt der Vitamin-D-Spiegel? Nehmen Sie ausreichend Magnesium, Vitamin C und Vitamin K2 zu sich. Spaziergänge in der freien Natur insbesondere im Wald sind sehr heilsam. Schauen Sie bei Clemens G. Arvay. Gute Besserung!

Michaela, 09.04.2020 - 10:07 Uhr

Grüß Gott Herr Dr. Michael, schön, dass ich Sie hier finde und Ihnen meine Beschwerden schildern kann, denn ich bin so ziemlich ratlos. Angefangen hat es mit Knieschmerzen, überwiegend rechts. Recht stark, so dass ich ganz schwer in Hocke gehen kann. Wenn ich spazieren gehe, kommt dabei schon nach sehr kurzer Zeit ein ziehender Schmerz in das linke Bein, der in Oberschenkel und Gesäß ausstrahlt. Je länger ich gehe, um so stärker wird der Schmerz, so dass ich dann hin und wieder stehen bleiben muss. Nachts hatte ich eigentlich immer Ruhe. Seit 4 Tagen leider auch das nicht mehr, da mit dieses heftige Ziehen im Bein den Schlaf raubt. Iboprofen und manchmal Etoricoxib nehme ich einmal täglich, aber es hilft nicht wirklich. Habe über die Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) gelesen und festgestellt, dass die Symptome die gleichen sind. Habe auch seit November Herzrhythmusstörungen, wo aber laut Kardiologe im Ultraschall alles in Ordnung ist. Ich hoffe, es nur was muskuläres, aber das Ziehen macht mir schon Bedenken. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Vielen Dank und viele Grüße, Michaela S.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 09.04.2020

Hallo Michaela, bitte lassen Sie zeitnah Ihre Gefäße im Bauch, im Becken und in den Beinen untersuchen. Es ist sehr gut möglich, daß es sich bei Ihnen tatsächlich um die Schaufensterkrankheit handelt.Lassen Sie Ihre Vitamin D Versorgung prüfen. Lesen Sie zu diesem Thema auch meine bisher gegebenen Antworten. Gute Besserung.

Donjeta C., 12.03.2020 - 08:58 Uhr

Hallo Herr Doktor. Ich hatte plötzlich eine Bronchitis bekommen und während der Bronchitis hatte ich ziehende Beine zuerst hatte mir meine Hausärztin Paracetamol aufgeschrieben als ich dann ein zweites mal hingegangen bin. Waren die Beinschmerzen besser doch mit der Luft nicht. Also verschrieb sie mir Azithromycin und als ich die hatte fühlte ich mich sehr komisch. Ich habe jetzt seit Tagen kein Appetit mehr, mir wird sogar übel wenn ich essen nur rieche oder sehe. Ich Leide jetzt unter Durchfall . Und meine Beine ziehen noch viel schlimmer. Meine Handflächen fangen an zu brennen. Ich sollte nochmal vielleicht erwähnen dass ich MS habe aber das alles fühlt sich anders an seit ich das Antibiotikum eingenommen habe, da habe ich auch plötzlich innere Unruhe, mir geht's echt schrecklich. Wie lange bleibt denn so ein Antibiotikum in Körper und kann es sein das auch eher nur Magnesium und Vitamin D Mangel ist. Und durch das Antibiotikum sich alles verstärkt hat. Danke im Vorraus

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.03.2020

Hallo Donjeta, Vitamin D und Magnesium sind sehr wichtg.Lassen Sie Ihren Blutspiegel bestimmen. Schauen Sie bei Dr. von Helden unter www.VitaminDService.de nach. Antibiotika können die Darmflora beeinträchtiegen und damit Durchfall auslösen. Hier ist die Einnahme von Darmbakterien sinnvoll. Ziehende Schmerzen in der Muskulatur entstehen bei Erkältungskrankheiten und Virenbefall. Der Körper wehrt sich, verändert den Stoffwechsel. Vitamin B12 kann helfen. Lassen Sie Ihre Beinschmerzen abklären. Gute Besserung.

Harun, 19.02.2020 - 23:17 Uhr

Hallo, ich bin morgens aus den Bett aufgestanden und hatte Schmerzen am linken Bein und kann ihn nicht mehr komplett ausstrecken.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 21.02.2020

Hallo Harun, das klingt nach einer Verkrampfung und Unterversorgung der Muskulatur vor allem mit Magnesium und Vitamin D, bitte lassen Sie ihre Beschwerden vor Ort abklären. Gute Besserung.

Nicole, 31.01.2020 - 03:11 Uhr

Guten Abend, ich habe immer beim Ruhen fürchterliche Schmerzen im linken Oberbein. Es fühlt sich an, als würde es gleich aus der Verankerung gerissen. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.02.2020

Hallo Nicole, das kann von einer Spannung in der Muskulatur herrühren, welche sich am Tage aufbaut. Auf jeden Fall sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Gibt es beim Ruhen eine schmerzfreei Position? Das kann ein Hinweis für die Ursache sein. Lesen Sie bitte auch meine bereits gegebenen Antworten.

Jenny, 17.01.2020 - 23:20 Uhr

Ich bin Jenny 25 jahre und seit ca. 4 Wochen plagen mich schmerzen im Bereich des Hüftgelenk. Mittlerweile zieht der Schmerz bis in die Ferse und Zehen alles nur Links lästig. Genau beschreiben fällt mir schwer. Es ist eine Art Druck-, Zieh- und stechender Schmerz. Zur Zeit fühlt es sich an als würde das linke Bein gleich zerspringen. Es fing mit leichten schmerzen im LWS Bereich an. Tapes, Wärme und Schmerzmittel halfen da noch. Jedoch wurde es auf Dauer schlimmer. Ich lasse mir die LWS tapen, und wärme diesen Bereich weiterhin, Schmerzmittel (Ibuprofen, Novalgin in Tropfen, und die heutige Dexa-spritze) bringen keine Besserung. Meine Bandage die ich vor 2 Jahren durch einen Sturz auf die Kniescheibe hilft nicht. Ich trinke fast 2 liter am Tag viel Wasser und ungesüßte Früchtetees (maximal einen halben Teelöffel Honig). Ich habe auch schon Methocarbamol 1500mg genommen welches nicht an der Situation änderte. Magnesium ebenfalls ausprobiert, gab auch keine Linderung der Schmerzen nur Durchfall. Ich hab zwar bald endlich einen Termin bei meinem Orthopäden aber ich wüsste gerne was ich bis dahin noch machen kann. Ich möchte mich schon gar nicht mehr bewegen, weil es schlimmer wird, jedoch kann ich weder liegen, sitzen noch stehen. Ich schlafe sehr unruhig und schlecht durch die Schmerzen. Freundliche Grüße Jenny, 26

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 23.01.2020

Hallo Jenny, lassen Sie Ihre Schmerzen möglichst schnell abklären. Schmerzen sind immer ein Warnsignal des Körpers. Die Schmerzen müssen nicht unbedingt eine orthopädische Ursache haben. Es ist auch möglich, daß eine Reizung des Hüftbeugemuskels links vorliegt. Das kann durch Probleme im Unterbauch kommen, internistisch z.B. Darm, Niere oder gynäkologisch z.B. Eierstock links. Die alte Verletzung im Knie kann auch noch heute zu Problemen im linken Bein führen. Das läßt sich osteopathisch behandeln. Lassen Sie auch Ihren Vitamin D Spiegel bestimmen. Finden Sie die eine schmerzfreie Position zum Ausruhen. Sie brauchen dringend eine ärztliche Abklärung.

Gennies J., 06.01.2020 - 20:41 Uhr

Habe immer nur Abends Beinschmertzen, woran kann es liegen, besser gesagt die schmerzen sind in den Ruhepause immer wieder da.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 08.01.2020

Hallo Gennies, bitte schreiben Sie mir mehr über Ihren Alltag, Ihre Lebensgewohnheiten, Ihren Arbeitsplatz und die damit verbundenen Belastungen. Was essen und trinken Sie? Nehmen Sie Vitamin D und Magnesium ein? Ist bereits eine ärztliche Abklärung erfolgt? Mit diesen Informationen kann ich Ihre Situation etwas besser einschätzen.

Christine W., 09.12.2019 - 18:43 Uhr

Hallo ich habe mal eine Frage, bei meinem Lebenssabschnittspartner Alter 79 wurde im März in seine Beine schon mal Stents gelegt. Vor 3 Wochen wurde im Krankenhaus seine Adern mit (Bar?) durchpustet. Seitdem hat er noch mehr Schmerzen und kribbeln in seine Beine wie vorher. Schmerztabletten helfen nicht mehr, wenn er lange sitzt ist es noch schlimmer und kann kaum laufen was kann er noch tun ich würde mich sehr über eine Antwort freuen vielen Dank im voraus

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 13.12.2019

Hallo Christine, bitte lassen Sie noch einmal die Gefäße/ Adern gründlich untersuchen. Denken Sie auch an Magnesium, Vitamin D und Vitamin K2. Bei starken Schmerzen gab der Hausarzt früher ein Spritze mit Vitamin B12. Das gibt es inzwischen auch in Tablettenform. Lesen Sie bitte auch meine bisher gegebenen Antworten. Gute Besserung für Ihren Partner.

Janima, 23.11.2019 - 19:15 Uhr

Hallo. Ich habe immer wenn ich sitze oder im Bett liege tierische Schmerzen im linken Bein, es zieht vom Oberschenkel runter an die Beinaußenseite. Was kann das sein.?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 26.11.2019

Hallo Janima, bitte lassen Sie Ihre Beschwerden vor Ort und zeitnah abklären. Es gibt zu viele verschiedene Ursachen.

Sabrina, 21.11.2019 - 20:50 Uhr

Seit einigen Wochen habe ich in beiden Waden bzw. ab unter den Knien ein Ziehen leichtes stechen und Zucken. Die Symptome sind nicht immer den ganzen Tag sondern treten einmal mehr einmal weniger stark auf. Ich war erst beim LWS MRT da ich nach längerem stehen einen ziehenden Schmerz habe das ich mich kaum hinsetzen kann. Befund Ergebnis ist Lumbago und Beckenschiefstand. Da noch dieses ziehen und Muskelzucken in den Beinen schon sehr nervt würde ich gerne mal einen anderen Rat hören woran es liegen könnte.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 26.11.2019

Hallo Sabrina, neben einen Vitamin-D-Mangel und einem Magnesium-Mangel können diese Beschwerden auf eine Übersäuerung des Organismus und eine starke innere Anspannung hindeuten. Ein Beckenschiefstand hat vielfältige Ursachen, häufig sind es Bewegungseinschränkungen der Kreuzdarmbeingelenke, sowie Verspannungen der Hüft- und Beckenmuskulatur einschließlich des Beckenbodens. Lassen Sie sich vor Ort gegebenenfalls osteopathisch untersuchen und behandeln. Lesen Sie bitte auch meine anderen Anworten. Gute Besserung.

Martina K., 08.11.2019 - 02:31 Uhr

Ich habe Schmerzen in den Beinen, zieht bis in den Fuß, laufe sehr viel

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 08.11.2019

Sehr geehrte Frau Martina K., Ihre Frage ist sehr allgemein gehalten. Ich darauf keine konkrete Antwort geben. Bitte lesen Sie zunächst die bisherigen Fragen und meine jeweiligen Antworten durch. Möglicherweise finden Sie bereits hier eine Antwort auf Ihre Frage.

Rapunzel, 21.10.2019 - 11:48 Uhr

Hallo, ich habe schon jahrelang zerrende Schmerzen nachts in den Unterschenkel. Einmal links und einmal rechts. Seit Juli sind sie stärker geworden, reagiert auf Essen. Ich lebe jetzt schon halb vegetarisch, vertrage nur Hähnchen und Seefisch. Die Schmerzen fangen auch im Ellenbogen bis zu den Händen an. Ist das Rheuma oder wer kann was dazu sagen. Schon jetzt vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.10.2019

Hallo Rapunzel, Unverträglichkeiten aller Art, z.B. Gluten, Kuhmilcheiweiß, andere tierische Eiweiße können genauso wie ein Überangebot an Zucker (versteckt sich häufig in zubereiteten und verpackten Lebensmitteln) oder Genußmitteln ebenso wie Umweltbelastungen z.B. mit Schimmelpilzen, Haushaltreinigern, Parasiten, Zahnwerkstoffen oder Schwermetallen zu nicht erklärbaren Schmerzen an verschiedenen Körperstellen führen. Die Liste ließe sich noch weiterführen. Hier kann nur eine umfassende Abklärung aller in Frage kommenden Belastungen Aufschluß geben. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Magnesium, Vitamin C und Vitamin K2 sollte jederzeit gewährleistet sein.

Joanna, 20.10.2019 - 05:05 Uhr

Es ist 05:03 morgens und ich Versuche seit Stunden zu schlafen was nicht geht wegen Beinschmerzen im unteren Gelenk in der Wade und manchmal im Oberschenkel. Ich weiß nicht was ich machen soll.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.10.2019

Hallo Joanna, wie ist Ihr aktueller Vitamin D Wert? Nehmen Sie täglich ausreichend Magnesium zu sich. Sind beide Beine betroffen? Geschieht das jeden Tag? Hatten Sie zuvor eine große Belastung? Trinken Sie ausreichend stilles Wasser? Wie ist es um die Schlafhygiene bestellt? Dunkles Zimmer, keine blauen LEDs, kein WLAN, Kein DECT-Telefon, kein Handy, wenn möglich kein Strom im Schlafzimmer, z.B. mit einer Netzfreischaltung. Gibt es andere Belastungen körperlicher, seelischer oder geistiger Natur. Ein altes Hausmittel ist Franzbranntwein. Bitte lassen Sie Ihre Beschwerden abklären.

Rose S., 19.10.2019 - 09:39 Uhr

Hallo, ich habe seit Juni schmerzen in meinem Oberbein und das zieht bis zum Knie. Ich war schon beim Arzt, der hat mir 8 mal Knie aufgechrieben es wurde ein wenig besser aber schlafen konnte ich immer noch nicht. Schmerztabletten habe ich auch schon alle durch. Es war jetzt die letzten Wochen auszuhalten, aber jetzt fängt das brennen wieder an. Vielleicht haben sie eine Lösung für mich. Am Montag gehe ich mal in die Rückenberatung.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.10.2019

Hallo Rose, die Rückenberatung kann Aufschluß geben. Sind andere Ursachen, wie z.B. Bandscheibenschäden ausgeschlossen, dann sind anhaltende Muskelverspannungen häufig die Ursache, hier insbesondere die Hüftbeuger, die Bauchmuskulatur gerade und schräg und die Beckenmuskulatur. Erst wenn diese entspannt sind, können auch die Rückenmuskeln entspannen. Zum aktuellen Zeitpunkt bitte noch kein Krafttraining. Sorgen Sie für ausreichend Vitamin D und Magnesium. Viel Erfolg in der Rückenberatung.

Gottfried T., 10.10.2019 - 18:38 Uhr

Hallo! Ich habe seit längerer Zeit Schmerzen an beiden Muskeln neben dem Schienbein. Nachts sind die ziehenden Schmerzen unerträglich. Kaltes Wasser hilft. Nach Schmerztherapie wurde Besserung erzielt. Was kann ich tun? MfG. G.Tiefenböck

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 14.10.2019

Hallo Gottfried, hier handelt es sich um den Muskulus tibialis anterior. Haben Sie besondere Belastungen im Alltag z.B. beim Laufen, oder neues Schuhwerk, betreiben Sie eine neue Sportart? Reicht Ihre tägliche Magnesiumversorgung? Wie ist der Vitamin D Spiegel im Blut? Trinken Sie ausreichend klares Wasser ohne Kohlensäure? Optimieren Sie Ihre Stoffwechselsituation und Ihre Bewegungsabläufe. Gute Besserung.

Bastian, 19.09.2019 - 12:40 Uhr

Hallo, hab seit Tagen wieder Schmerzen in beiden Beinen so Art stechen mal ist es wieder paar Tage weg, dann kommt es wieder, die Beine fühlen sich auch schlapp an als würde man krank sein. Der Arzt sagt immer nur ich soll mehr Sport machen, ich laufe fast den ganzen Tag, trinke viel, mach alle 2 Tage 30 min Sport ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 23.09.2019

Hallo Bastian, bitte lassen Sie Ihren Blutspiegel auf Vitamin D prüfen. Nehmen Sie zusätzlich Magnesium. Sorgen Sie neben dem Sport auch für ausreichend Dehnung und Ruhephasen. Fehlende körperliche und geistige Entspannung können zu anhaltenden schmerzhaften Muskelverkrampfungen in allen Körperregionen führen. Ein Ausgleich ist sehr wichtig. Gute Besserung.

Ferdus K., 14.09.2019 - 17:24 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, ich frage wegen meinm linken Bein. Seit 1 Woche habe ein komische Schmerzen in meinm linken Bein und die Schmerzen kommen direkt nach dem Sport. ich habe Fußball gespielt. und dann direkt habe ich diese Schmerzen. aber Schmerzen habe genau an diesem Bein, dass ich vor zwei Jahren gebrochen habe. ich habe vor zwei Jahren meinen linken Unterschenkel gebrochen. jetzt weiß ich, ob die Schmerzen damit etwas zu tun haben oder nicht. muss ich zum Arzt oder einfach noch bisschen warten? also ich habe schmerzen und Medikamente genommen seitdem es ist bisschen besser geworden aber so richtig nicht

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 18.09.2019

Hallo Fredus, suchen Sie sicherheitshalber einen Arzt auf. Prüfen Sie Ihre Vitamin D Versorgung und nehmen Sie Magnesium zu sich. Schmerzmedikamente überdecken die Beschwerden und können Ihr Bein nicht heilen. Das muß der Körper selber tun und Sie können ihn dabei unterstützen. Gute Besserung.

Klaus S., 07.09.2019 - 23:28 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, ich frage für meine Mutter (86 Jahre, halbseitig gelähmt wegen Schlaganfall) an. Bewegungseingeschränkt ist die linke Körperseite und damit auch das linke Bein. In diesem hat sie auch die Schmerzen. Der behandelnde Neurologe erklärte, dass man nichts machen könnte. Oft treten die Schmerzen bei Wetterumschwung auf. Gibt es eine Empfehlung, ob sie einen Facharzt (Orthopäde etc.) nochmals aufsuchen sollte? Vielen Dank für eine Rückäußerung.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 10.09.2019

Hallo Klaus, prüfen Sie die Vitaminversorgung (C,D, B-Komplex) achten Sie auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr. Omega 3 Fette/Öle sind hilfreich. Eine orthopädische Vorstellung ist sinnvoll, eine gute physiotherapeutische Betreung ebenso. Es ist möglich, intensiv auch mit der gelähmten Seite zu arbeiten. Probieren Sie Magnesiumspray für das linke Bein, kleinflächig beginnen. Lesen Sie bitte auch meine bisherigen Antworten. Alles Gute.

Sabrina J., 20.08.2019 - 19:46 Uhr

Guten Abend, ich hab ein Bein ziehen bis in die Hüfte. Komischerweise überwiegend im Sommer. Und bei Wärme hört es auf. Es hört auch auf wenn ich japanisches Öl auftrage. Hab das auch bemerkt beim Sport machen Gewichte geben mit dem Bein. Ist das was schlimmes? Also von der Wade bis zur Hüfte. Und wie gesagt nicht immer. Bei großer Hitze komischerweise überhaupt nicht.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.08.2019

Hallo Sabrina, möglicherweise besteht eine Unterversorgung der Muskulatur mit wichtigen Nährstoffen. Die Salben und die Wärme führen dazu, daß sich die Blutgefäße öffen. Dann wird die Versorgung der Muskeln besser und die Schmerzen verschwinden. Lassen Sie die Beschwerden am besten vor Ort abklären. Beachten Sie bitte auch meine Hinweise in den zuvor gegebenen Antworten. Gute Besserung.

Lisa, 09.08.2019 - 11:47 Uhr

Hallo, habe seit gestern Nacht ein sehr unangenehmes Kribbeln im linken Bein welches plötzlich auftrat und auch manchmal pocht und mich nicht schlafen lies in Bewegung und auch im Stehen ist es fast komplett weg. Allerdings ist es nun das gesamte Bein was kribbelt und nicht mehr nur der Fuß! Hatte zur Zeit großen Prüflingsstress und heute die letzte Abschlussprüfung kann das damit zusammen hängen? Besteht eine Gefahr zur Thrombose? Denn ich fliege am Sonntag in den Urlaub und habe nun Angst davor.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 09.08.2019

Hallo Lisa, Streß kann zu massiven Muskelverspannungen führen. So entstehen Schmerzen.Schiefes Sitzen begünstigt Muskelverspannungen. Ausreichend Flüssigkeit in Form von stillem Wasser ist wichtig, um alle Gewebe optimal zu versorgen. Eine Thrombose kann vor Ort von einem darauf spezialisierten Arzt ausgeschlossen werden. Aus der Ferne ist keine Aussage möglich. Alles Gute.

Larissa K., 31.07.2019 - 00:07 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, ich hätte eine Frage an Sie, und zwar geht es um etwas was mich seit ca. 2 Wochen beschäftigt. Ich bin weiblich, 20 Jahre alt, Studentin. Habe seit einigen Tagen öfters Beinschmerzen, manchmal ein kribbeln und leichte Taubheitsgefühle, manchmal eher ein Ziehen. Tritt vor allem abends/ nachts auf und ich kann deswegen oft auch nicht schlafen. Es ist auszuhalten, aber extrem beeinträchtigend im Alltag. Ich war auch schon beim Kardiologen weil ich Angst hatte, dass es was mit meinem Herzen zu tun hat, aber alles war okay. Bluttest auch in Ordnung. Ich habe seit ca 2 Jahren einen relativ starken Vitamin D Mangel und soll die 1000er täglich einnehmen. Ich nehme sie seit ca 2 Wochen wieder ein, aber manchmal vergesse ich es auch ehrlich gesagt einfach... gibt es da womöglich einen Zusammenhang? Oder ist es eher was orthopädisches? Ich musste nämlich auch oft schwere Sachen tragen und habe gelegentlich Rückenschmerzen an den Lenden. Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 05.08.2019

Hallo Larissa, bitte heben Sie Ihren Vitamin D Blutspiegel auf 60ng/ml und darüber an, näheres finden Sie unter vitaminDService.de und sonnenallianz.de, bitte nehem Sie regelmäßig ausreichend Magnesium, machen Sie Magnesiumchlorid-Füßbäder. Eine Unterstüzung mit einem Vitamin-B-Komplex kann auch helfen. Leiden Sie unter starken Nackenverspannungen? Sitzen Sie oft in vornübergebeugter Haltung? Hatha-Yoga bietet einen sehr guten Ausgleich. Lassen Sie beim Fortbestehen Ihrer Beschwerden Ihre Gefäße untersuchen. Viel Erfolg.

Petra H., 10.07.2019 - 10:40 Uhr

Hallo Hr. Dr. Michael. Ich habe seit längerem Schmerzen an der Vorderseite im rechten Oberschenkel. Es schmerzt die Haut und das Gewebe bei Berührung bzw. beim gehen wenn sich alles bewegt. Seit ca. zwei Wochen kommt hinzu dass ich sobald ich mich hinlege im ganzen Bein Schmerzen bekomme. Egal in welcher Position ich liege. Der Schmerz ist auch nicht immer an der selben Stelle. Teilweise zieht es als ob es aus der Hüfte kommt dann aber wieder nicht. Die Schmerzen wandern über den gesamten Fuß. Manchmal am Oberschenkel hinten dann wieder in die Leisten Gegend und bis in die Zehen. Können Sie mir weiterhelfen denn eine bereits gemachte MRT Untersuchung der LWS zeigt keine Einengung der Nervenenden. Sg Petra

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.07.2019

Hallo Petra, wie sieht es mit den Gefäßen aus? Ist die Durchblutung venös und arteriell in Ordnung? Gab es zuvor einen Insektenstich oder eine Verletzung? Ich empfehle sowohl eine Abklärung der Gefäße als auch eine neurologische Diagnostik, gegebenenfalls eine Infektionsdiagnostik. Gute Besserung.

Akin A., 12.06.2019 - 18:43 Uhr

Hallo Dr. Michael. Ich danke ihnen vielmals das sie mir geantwortet haben. Ich werde so schnell wie möglich einen Gefäßarzt aufsuchen. Aber ich möchte es ihnen nochmal näher erläutern. Also trotz des Phänomens : waden machen zu , verkrampfen so dass ich eine Pause einlege und dann werden die Schmerzen besser und ich kann wieder ein stück weiter laufen. Halten sie es trotzdem für unwahrscheinlich dass es Arteriosklerose ist? Denn im Buch und im Internet steht : Es ist wohl ein eindeutiger Hinweis auf eine Arteriosklerose. Was ich noch erwähnen möchte ist, das ich seit 3 tagen ca. also vor 3 Tagen war ich im GYM und habe stark trainiert und am ende anschließend ca. 5 Minuten gejoggt daraufhin waren meine Waden so was von zu und verkrampft und stechend dass ich danach.. also seit diesen genannten 3 tagen in ruhephasen durchgehend Schmerzen habe. Abends wird es schlimmer an den Waden, Oberschänkel und Gesäß Ich mache mir wirklich große Sorgen und habe Panikzustände wegen diesem Verdacht. Vielleicht können Sie mir diese Panikattacken nehmen lieber Herr Dr. Es würde mich sehr freuen. Tut mir leid dass ich alles so genau wissen möchte aber es macht mich einfach Krank. mfg Akin A.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 13.06.2019

Hallo Akin, am wahrscheinlichsten ist ein Vitamin D - und Magnesium-Mangel. In Ihrem Alter ist eine Arteriosklerose extrem selten. So wie Sie die Symptome beschreiben, haben Sie Ihre Mineralien und Energiereserven in den Muskeln verbraucht, Ernährung spielt auch eine wichtige Rolle. Sie müssen die richtigen Lebensmittel bereitstellen. Hierzu gibt es vielfältige Literatur von Leistungssportlern und Ärzten, z.B. Dr. Müller-Wohlfahrt. Zum Thema Panikattacken finden Sie Hilfe unter www.panikattacken-loswerden.de von Klaus Bernhardt, alles Gute.

Akin A., 12.06.2019 - 05:59 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael. Ich habe seit ca. einem jahr immer wieder beim gehen bzw schneller laufen, bergauf laufen das Problem dass ab einer Gewissen Strecke meine Wade komplett zu macht. Total verkrampft und mit unangenehmen Schmerzen muss ich eine Pause einlegen bis das ganze Phänomen wieder von vorne beginnt. Ich habe meinen Laufstiel verändert und konnte vor kurzem ca 4 kilometer durchgehend laufen ohne dass die Waden zu gemacht haben. Aber wie gesagt das war mein eigenes kleines Experiment weil ich durch das Internet große Angst bekommen habe wegen Arteriosklerose ( Raucherbein ) Ich bin 26 jahre alt geworden dieses Jahr. Ich habe ca. 9 bis 10 Jahre geraucht teilweise mehr teilweise weniger als 1 Päkchen pro Tag. Im internet und auch mein Hausarzt haben gesagt dass dieses Phänomen auf eine Arteriosklerose hindeutet aber einerseits auch nicht wegen meinem alter. Jetzt wurde ich überwiesen an einen Gefäßarzt. Ich mache mir unglaubliche sorgen und wollte sie fragen ob das eher eine Arteriosklerose ist oder ob das auch was anderes sein kann. Also was wäre nach meiner Schilderung ihre Tendenz? mfg Akin A.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.06.2019

Hallo Akin, lassen Sie auf jeden Fall Ihre Gefäße abklären. In Ihrem Alter kommen am ehesten ein Mineralienmangel, hier besonders Magnesium, ein Vitamin-D-Mangel und ein nicht ganz optimaler Laufstil in Frage. Schauen Sie nach bei www.vitaminDservice.de, www.sonnenallianz.de, "Füße gut, alles gut" und bei "GODO", gute Besserung.

Esther, 09.06.2019 - 06:35 Uhr

Ich möchte mein Anliegen noch näher erläutern. Also meine Beine schmerzen tagsüber so, dass ich nirgends lange eine Position einnehmen kann. Nachts ist es so stark, dass kein Schmerzmittel hilf, auch in Kombination mit Schlafmitteln nicht. Wir essen sehr gesund, viel Gem. Salat, Früchte. Ich bin auch nicht übergewichtig. Freundliche grüße Esther

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.06.2019

Siehe oben. Lassen Sie Vitamin D im Blut bestimmen.

Esther, 09.06.2019 - 06:19 Uhr

Sehr geehrter Herr Michael, ich habe seit ein paar Tagen starke Beinschmerzen, ich bin täglich in Bewegung, Walken, Biken, Fitness.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.06.2019

Hallo Esther, ich gehe davon aus, daß beide Anfragen von Ihnen sind. Durch tägliche Bewegung werden Reserven des Körpers verbraucht. Diese müssen wieder aufgefüllt werden. Sie haben geschrieben, daß Sie sich gesund ernähren. Auch hier gibt es Unterschiede. Es ist etwas anderes, ob Sie nährstoffreiche Nahrung aus Bioanbau z. B. Demeter essen oder konventionell erzeugtes Obst und Gemüse aus überdüngten, nährstoffarmen Böden zu sich nehmen. Über Vitamin D und Magnesium habe ich schon geschrieben. Ein Mangel kommt häufig vor. Unabhängig davon ist es wichtig, vor Ort eine Abklärung vornehmen zu lassen. Hausärztlich, orthopädisch, neurologisch, gynäkologisch, Gefäßabklärung (angiologisch). Die Ursachen können vielfältig sein. Viel Erfolg.

Günther B., 22.05.2019 - 15:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Michael, ich habe seit heute früh, mit dem Aufstehen aus dem Bett, einen recht starken Schmerz auf der Außenseite des rechten Oberschenkels (im oberen Drittel). Lokalisieren kann ich nicht, ob er aus dem Knochen kommt oder aus der Muskulatur. Besonders schmerzhaft bei schon geringer Bewegung. Ich bin 83 Jahre alt und habe eine leichte Osteoporose, kann das plötzliche Auftreten damit zu tun haben? Bin eigentlich relativ viel in Bewegung, außerdem zweimal die Woche in der Chikung-Schule, nehme dazu Vitamin D3+K2 und Magnesium zu mir. Deshalb ist mir das Auftreten dieses Schmerzes ungewöhnlich. TENS, Wärme und Magnesium Öl plus DMSO haben noch nichts geändert. Kann ich hoffen, dass der Schmerz, so plötzlich wieder verschwindet er kam? Welchen Rat können Sie mir geben?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 23.05.2019

Sehr geehrter Herr Günther B., bitte lassen Sie die Schmerzen mit Hilfe einer geeigneten Bildgebung abklären. Falls sich kein behandlungsbedürftiger Befund ergibt, kann an eine Aktivierung einerseits des Meridainsystems ( Gallenblase) andererseits an die Aktivierung von Chapman-Reflex-Punkten (hier Dickdarm aufsteigend und quer bis zur Mitte) gedacht werden. Gibt es neue Verdauungsstörungen oder Unverträglichkeiten, Gasbildung oder andere Reizungen des Verdaungssystems? Haben Sie Ihre Ernährung umgestellt oder waren Sie zum Essen eingeladen? Zur Regulierung des Darmes und zur Entlastung von Leber und Gallenblase gibt es vielfältige Möglichkeiten. Gute Besserung.

Mathias M., 27.04.2019 - 09:31 Uhr

Hallo , werter Herr Michael ! hier schreibt Mati, ich bin Altenfleger im privaten Haushalt. Meine Pflegedame hat in beiden Beinen, im (Schienbein) ständig Schmerzen. Ich bekomme sie nicht zur Ruh, mach immer eine Salbe darauf, Magnesium, oder ich sage, wir müssen spazieren gehen. All dies hilft nicht. BITTE um Ihren Rat Danke M.Müller

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 30.04.2019

Hallo Herr Müller, Bewegung ist Leben und tut gut. Bitte achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Vitamin K2 und Magnesium. Vitamin C ist auch hilfreich. Magnesiumöl kann auf die Waden und Schienbeine gesprüht werden.

Jona, 16.04.2019 - 14:10 Uhr

Hallo, seit Monaten werde ich Nachts von stechenden Schmerzen im linken Bein, ausgehend von der Leiste wach. Schiebe mir dann ein kleines härteres Kissen bis zur Pobacke unter und der Schmerz läßt nach. Auch wird es besser, wenn ich mich auf den Bauch lege. Es ist nur unangenehm, wenn das Kissen dann beim schlafen wieder wegrutscht und alles beginnt von vorne. Mein Orthopäde, bei dem ich war, meint , ich hätte eine leichte beginnende Hüftarthrose, nur leicht sind die jede Nacht kommenden Schmerzen nicht und das seit Monaten.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 30.04.2019

Hallo Jona, wenn eine Arthrose des Hüftgelenkes nicht die Ursache ist, dann kann es ein muskuläres Problem sein. Die Körperhaltung im Alltag spielt eine entscheidende Rolle. Sitzen Sie mit übereinander geschlagenen Beinen immer in der gleichen Weise? Haben Sie eine Lieblingsposition im Sessel oder auf der Couch. Arbeiten Sie in einer Zwangshaltung? Gehen Sie diesen Ursachen nach. Optimieren Sie Ihre Mikronährstoffversorgung einschließlich Vitamin D. Vermeiden Sie eine Übersäuerung des Gewebes. Gute Besserung.

Heidi H., 06.03.2019 - 13:14 Uhr

Hallo ich habe seit Oktober 2018 nach einem Spaziergang starke Beinschmerzen die vom linken Gesäß außen am Oberschenkel bis in die Wade zieht. Hatte im Januar 2019 zwei Bandscheiben Op lws 4/5 und 5/6 (habe anomalie). Schmerzen im bein wurden nicht besser. Kann keine 50 meter mehr am Stück gehen. Im liegen habe ich keine Schmerzen. Nun wurde noch ein Wirbelgleiten lws4/5 das 10mm groß ist entdeckt. Ärzte meinen man müsste versteifen weil das Wirbelgleiten auf einen Nerv drückt. Möchte mich aber trotz schrecklicher schmerzen nicht wieder operieren lassen. Kann es sein dass die Beinschmerzen nicht vom Wirbelgleiten sondern von verspannten Muskeln kommen kann? Habe überall von oben bis unten am bein so eine art knoten. Nehme Tapentadol 200mg opiat und Duloxetin Antidepressiva 60mg hat aber überhaupt keine Wirkung.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.03.2019

Hallo Heidi, Muskelverspannungen sind die Hauptursache von vielen Schmerzzuständen am Bewegungsapparat. Muskeln ziehen über die Gelenke, verbinden und bewegen die einzelnen Knochen auch die Wirbelkörper. Steigt die Muskelanspannung, dann steigt der Druck bzw. Zug auf die Knochen und die Gewebe, welche sich zwischen den Knochen befinden z.B. Knorpel und Bandscheiben. Die Gewebe können dem anhaltenden Druck auf Dauer nicht standhalten und werden zerstört. Ihre Muskelknoten sind Ausdruck einer zu hohen Anspannung. Alles, was die Muskelspannung verringert und die Durchblutung verbessert, ist hilfreich. Massagen, Einreibungen mit durchblutungsfördernden Salben, Strom, Physiotherapie, Triggerpunktbehandlung, Faszienbehandlung, Osteopathie, Akupunktur. Prüfen Sie eine Ernährungsumstellung. Verzichten Sie eine zeitlang weitestgehend auf tierisches Eiweiß und glutenhaltige Speisen, reduzieren Sie Genußmittel. Trinken Sie viel sauberes Wasser ohne Kohlensäure. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel bestimmen und nehmen Sie ausreichend Magnesium. Gute Besserung.

Alina, 06.03.2019 - 11:31 Uhr

Hallo, ich habe seit Jahren mindestens 1 im Monat nachts schmerzen in den Beinen ich kann dann nicht liegen oder sitzen ich trinke auch Magnesium aber es geht nicht weg und bleibt dann 1 -2 Tage so ich war auch schon beim Arzt aber die können nichts finden die Schmerzen ziehen von unten bis in den Becken hoch ich weiß nicht was ich noch machen soll

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 06.03.2019

Hallo Alina, bitte schauen Sie allen bereits von mir beantworteten Fragen nach. Schließen Sie die bisher beschriebenen Ursachen aus. Schreiben Sie mir bitte, falls Sie weitere Fragen haben. Gute Besserung.

Manuela R., 28.02.2019 - 15:19 Uhr

Hallo, ich habe seit einiger Zeit starke Beinschmerzen, Kribbeln und eben Schmerzen. Das laufen und Treppensteigen ist sehr schwer. Es wurde alles untersucht und nix gefunden. Da ich übergewichtig bin (aber schon immer) sagt man ich sollte abnehmen. Das habe ich, 30kg sind weg. Und mit den Kilos mehr hatte ich diese Probleme nicht gehabt. Zur Zeit nehme ich Tilidin Tabletten und Metamizol. Es hilft aber nicht wirklich viel. An wenigen Tagen sage ich wow, es geht heute ja mal. Aber das ist mittlerweile sehr selten geworden. Kann dies auch mit den Wechseljahren zu tun haben? Es ist manchmal nur zum heulen mit diesen Schmerzen. Mit 58 und mit Gehhilfe laufen ist nicht sehr lustig. Nehme schon Tabletten für die Menopause wo alles drinn ist. Aber wie gesagt nix hilft. Was könnte man denn noch machen?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 01.03.2019

Hallo Manuela, beim Abnehmen ist es wichtig, auf eine ausgewogene Versorgung mit Mikronährstoffen und Vitaminen zu achten. Es kann zum Ungleichgewicht der Versorgung mit Aminosäuren und Fettsäuren kommen. Schauen Sie nach bei Ganzimmun und Medivere. Eine Hormonersatztherapie ist auch mit bioidentischen Hormonen möglich, z.B. nach der Rimkus-Methode. Gleichen Sie Ihre Defizite und Dysbalancen in der Nährstoffversorgung aus. Haben Sie Vitamin D messen lassen? Nehmen Sie Magnesium? Gute Besserung.

M. Haufler, 20.02.2019 - 11:23 Uhr

Hallo, ich habe schon seit längerem starke Schmerzen, wenn ich Teile meines Körpers mit kaltem Wasser unter ca. 18 Grad aussetze, selbst an der Kopfhaut ist dies so. Ich muss dann aus dem zu kalten Wasser raus, sonst habe ich das Gefühl, als ob mir bei einem Fußbad die Beine abgeschnitten werden... Ich bin Mitte 50 und dieser Zustand war früher nicht so. Liegt das generell eher daran, dass die Muskeln so schmerzen oder was ich ihr eher das Gefühl habe, dass die Gefäße nicht mehr so gut kontrahieren können? Also eher eine Gefäß- oder Muskelreaktion und was kann ich dagegen tun oder was soll ich untersuchen lassen? Vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 20.02.2019

Hallo M. Haufler, hier gibt es eine ganze Palette von Untersuchungen. Es ist richtig, die Gefäße untersuchen zu lassen. Magnesium- und Vitamin-D-Mangel können eine Rolle spielen. Im Laufe der Jahre können sich Belastungen aus der Umwelt und der Nahrung im Körper angesammelt haben. Es gibt erworbenen oder ererbte Störungen der Schwermetallausscheidung. Wenn sich diese Giftstoffe im Körper sammeln, können sie Anlaß für eine Vielzahl von Funktionsstörungen geben. Gehen Sie dem nach und lesen Sie meine anderen Antworten. Viel Erfolg.

Rita G., 15.02.2019 - 22:14 Uhr

Ich haben seit meiner Rennradfahrt zum Abend, über Nacht bis zum Morgen, Schmerzen im linken Bein. Vom Po außen am Bein bis zur Wade. Welche Schmerzmittel helfen, damit ich des nachts schlafen kann. Habe vom Arzt Strom (TENS) mit nach Hause bekommen. 3x täglich soll ich es anwenden und u. a. auch Dehnübungen ausführen. Doch ich hätte gerne Hilfe, damit ich nachts schlafen kann. Bin gespannt auf ihre Antwort. MfG Rita G.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 18.02.2019

Hallo Rita, Schmerzmittel können immer nur vorübergehende Linderung verschaffen. Eine Heilung ist durch Medikamente nicht möglich. Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes. Häufige Ursachen für Schmerzen sind Unterversorgungen mit Vitamin D. Lassen Sie Ihren Blutspiegel bestimmen. Nehmen Sie Magnesium.Die Muskeldehnung wird Ihnen leichter gelingen. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Bildgebung weitere Hinweise liefern. Beschäftigen Sie sich bitte mit dem Thema Schlafhygiene. Gute Besserung.

Michaela S., 09.02.2019 - 11:38 Uhr

Ich habe Tag und Nacht Schmerzen in den Beinen mit einem Brennen im Fußgelenk, war beim Arzt, der meinte, mein rechtes Bein wäre 2 cm kürzer, was mir unerklärlich ist. Ich habe schon einige Untersuchungen hinter mir. Habe auch einen Fersensporn. Was wäre eine hilfreiche Maßnahme? Was raten Sie mir?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.02.2019

Hallo Michaela, Ganzbein-Röntgenaufnahmen können Aufschluß über eine mögliche Beinlänegendifferenz geben. Ein Fersensporn weist auf eine schon seit langem bestehende Überlastung des Fußes hin. Fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie kann hier zum Einsatz kommen. Prüfen Sie in Ihrem Alltag zu Hause, im Auto, bei der Arbeit Ihre Körperhaltung und Fußstellung. Vielleicht ergeben sich daraus Ansätze für eine Behandlung. Körpertherapeuten können helfen, die Körperwahrnehmung zu schulen und zu korrigieren: Feldenkrais, Alexander-Technik, Rolfing. Optimieren Sie Ihre Vitamin-D-Versorgung. Fußbäder mit Magnesiumchlorid können den Fuß entspannen. Gute Besserung.

Leila, 01.02.2019 - 06:21 Uhr

Ich habe seit 14 Jahren Beinschmerzen. Ich bin momentan 18 Jahre alt und weiblich. Sie treten meist nachts auf und bleiben nicht am gleichen Ort, sie bewegen sich in den Beinen. Abgesehen von Schulsport treibe ich keinen Sport und ich studiere noch also sitze ich viel. Ich war schon frühee beim Kinderarzt, der meinte ich bilde mir die Schmerzen nur ein. Letztes Jahr war ich bei einem Orthopäde, er sagte meine Schmerzen würden nicht mit meiner seit sieben Jahren geheilten Hüftdysplasie in Verbindung stehen. Er war ziemlich ratlos und dachte es wäre neurologisch oder vaskulär. Ich war darauf bei meiner Hausärztin, sie denkt es wäre etwas mit dem vegetativen Nervensystem. Sie erklärte mir, es gäbe verschiedene Wege solche Schmerzen zu behandeln, unter anderem mit Medikamenten, Medikamente gegen Parkinsons. Diese haben jedoch starke Nebenwirkungen. Sie meldete mich bei einer Schmerzsprechstunde an. Dort sagten sie mir es gäbe drei Wege: Nichts machen, Antidepressiva mit Nebenwirkungen nehmen (Nebenwirkungen die bei meinen Schmerzen entwas bewirken würden), oder mit ihm eine Stunde sprechen, dann in eine Psychiatrie dort mit einem Spezialisten sprechen und dann lange Behandlungen mit ihnen beiden haben, ohne Sicherheit auf eine Verbesserung. Ich sagte ihm ich würde die zweite Option im Hinterkopf behalten und vielleicht später darauf zurückgreifen. Wissen möglicherweise Sie, was die Ursache dieser Schmerzen sein könnten? Es würde mir sehr weiterhelfen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 05.02.2019

Hallo Leila, bitte lassen Sie Ihren Vitamin-D-Blutspiegel messen. Schauen Sie unter vitaminDservice.de nach. Ein Mangel ist leicht und schnell zu beheben. Viel Erfolg.

Gabi, 09.01.2019 - 19:41 Uhr

Hallo Herr Doktor Danke für die Rückmeldung. Ich habe alles schon durch,komplettes riesiges Blutbild.Keine Mangelerscheinungeb. Auch alles ist separat ins Genlabor geschickt worden. Hatte vergessen zu erwähnen, mein B12 Wert liegt bei 1330 und auch hier wird nur mit den Schultern gezuckt. Keiner sagt was für Zusammenhänge sein können. Ansonsten alles i.O. Auch ein Versuch bei einer Schmerztherapeutin brachte nichts. Sie sagt auch psychosomatisch und will Antidepressiva geben. Ich werde nicht ernst genommen. Warum schiebt man es auf die Psyche? Weiß dennoch nicht weiter. Und nun?Liebe Grüße und vielleicht können Sie mir es beantworten? Hat kein Arzt Interesse einem Kassenpatient zu helfen?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.01.2019

Hallo Gabi, ab jetzt ist viel Eigeninitiative erforderlich. Nehmen Sie z.B. Kontakt zu einem Therapeuten nach Dr. Klinghardt auf. Lesen Sie "Elemente der Gesundheit". Hilfe ist möglich!

Gabi, 08.01.2019 - 10:02 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Ich leide seit 2 Jahren an nächtlichen Schmerzen in den Unterschenkeln. Mal sind es mehr die Waden. War bei vielen Ärzten. Neurologen... Nervenleitgeschwinfigkeit i. O.,QST Messung i. O. Hatte vor 8 Jahren an einer Wade einen 28 cm großen Zeckenstich (Kreis). Wurde auf Borreliose getestet. IGMBlot positiv .IGG fraglich positiv. Nervenwasseruntersuchung - etwas Eiweiß gefunden. Die Ärzte zucken die Schulter. Meinen, es ist psychosomatisch. Ein halbes Jahr Amitripthylin – es gab keine Veränderung. Borreliose wird nicht als Grund benannt. Meine Lebensqualität ist eingeschränkt, da ich nicht durchschlafen kann. Bin 60 J.und Eu-Rentner. Weiß nicht mehr weiter. Danke Ihnen im Voraus. Geh schon zu keinem Arzt mehr,da mich alle mit großen Augen ansehen und immer wieder -psychosomatisch...

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 09.01.2019

Hallo Gabi, eine Wanderröte weist sehr stark auf eine Borreliose hin. Eine Dunkelfeldmikroskopie des Blutes kann Aufschluß auch über weitere Ursachen geben: z.B. Schwermetallbelastungen, Übersäuerung, Mangelsituationen, Stauungen und mehr. Lesen Sie bitte meine Antworten weiter unten. Ich habe auf einige Bücher hingewiesen wie "Elemente der Gesundheit" von der Open Mind Academy. Dr. Dietrich Klinghardt ist ein Arzt, welcher vielfältige Behandlungsmöglichkeiten auch für die Borreliose entwickelt hat. Vielleicht finden Sie eine/n von ihm ausgebildeten Therapeuten/in in Ihrer Nähe.Hilfe ist möglich. Viel Erfolg!

Eddy, 30.12.2018 - 08:17 Uhr

MEINE beine

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 07.01.2019

Hallo Eddy, wie lautet Ihre Frage?

Sabine, 27.12.2018 - 20:45 Uhr

Hallo Herr Dr., habe seit einigen Jahren Schmerzen an den Beinen, vor allem den Waden und unter den Füssen. Besonders wenn ich laufe, aber auch im Ruhestand. War beim Neurologen, alles war in Ordnung, CT war auch ohne Befund. Fühle mich auch immer müde, kraftlos und schlapp. Habe auch Vitamin-B12-Komplex, Folsäue und VD3 genommen, jedoch ohne Veränderung. Was kann es noch sein? MfG

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 06.01.2019

Hallo Sabine, wenn Sie die Mikronährstoffe in ausreichender Dosierung eingenommen und hohe Blutspiegel erreicht haben und trotzdem keine Verbesserung eingetreten ist, lassen Sie bitte weitere Möglichkeiten abklären. Möglicherweise spielen fehlende oder gefüllte oder wurzelbehandelte Zähne eine wichtige Rolle. Wie sieht es mit der inneren Anspannung aus. Haben Sie viel Spannung im unteren Rücken und im Becken? Lassen Sie eine Herzratenvariabilitätsmessung durchführen, um Auskunft über die Regulationsfähigkeit Ihres vegetativen Nervensystems zu gewinnen. Schauen Sie in den bereits von mir gegebenen Antworten nach. Sie werden weitere Hinweise finden. Gute Besserung!

Asli, 19.12.2018 - 10:56 Uhr

Hallo Herr Doktor, im Sommer war ich Wandern, da wir uns beim Wandern verlaufen haben, sind wir die meiste Zeit abwärts gewandert. Seit dem habe ich Knieschmerzen und Beinschmerzen. Seit einigen Tagen schmerzt mein rechter Zehe. Ich habe auch Schulterschmerzen wenn ich am Samstag arbeite. Ich hoffe es ist nichts schlimmes, da im Internet nur schlimme Sachen stehen. liebe Grüße Asli

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 20.12.2018

Hallo Asli, beim Bergabgehen kommt es zu einer starken Belastung vor allem der seitlichen Oberschenkelmuskeln. Diese ziehen über das äußere Knie hinweg. Dort verursachen sie häufig Schmerzen. Normalisieren Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut. Nehmen Sie Magnesium. Arbeiten Sie mit der Faszienrolle. Beginnen Sie mit den Beinen von allen Seiten. Später auch Gesäß und Rumpf. Achten Sie auf Ihre Fußstellung. Lesen Sie bei dem Autor Carsten Stark nach. Für die Schulterschmerzen benötige ich genauere Angaben. Gute Besserung.

Heinz M., 19.11.2018 - 18:35 Uhr

Habe seit sechs Monaten im linken Bein jede Nacht, meist nach zwei bis drei Stunden Schlaf Schmerzen im linken Bein. Sie sind unterschiedlich heftig und an allen möglichen verschiedenen Stellen. Meist jedoch um das Knie herum. Röntgen Aufnahmen und Untersuchungen von zwei Orthopäden haben nichts Besonderes ergeben. Auch die Durchblutung ist in Ordnung. Die Ultraschalluntersuchung eines Internisten haben ebenfalls keine Erkenntnisse gebracht. Auch umfangreiche Untersuchungen eines Neurologen bzw. Messungen einer Krankenschwester ergaben nichts besonders Auffälliges. Die Auswertung der Nervenwasseruntersuchung liegen noch nicht vor. Was ich hier jetzt gelesen habe spielte bisher überhaupt keine Rolle, kein Arzt hat das überhaupt erwähnt. Ja, zwei MRT Untersuchungen - ebenfalls ohne Erkenntnisse. Jede Nacht wecken mich die Beinschmerzen bis zu drei Mal. Einreibungen mit Traumeel und die Einnahme einer halben oder ganzen Schlaftablette lassen mich dann meist wieder zwei bis drei Stunden schlafen! Ich bin inzwischen rat- und kraftlos. Bin 76 J., 178 groß, 85 kg schwer und fühle mich tagsüber meist gesund und munter; wenn nur die Nächte nicht wären! Wo gibt es im Umkreis von Würzburg oder Frankfurt einen engagierten Arzt mit entsprechenden Erfahrungen. Bin privat versichert.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 20.11.2018

Hallo Heinz, wenn die Untersuchung des Kniegelenkes keinen richtungsweisenden Befund ergeben hat, sollte weiter geschaut werden. Hatten Sie in letzter Zeit eine Zahnbehandlung, z.B. Wurzelbehandlung oder Implantat oder gibt es einen entzündeten Zahn? Weitere Erläuterungen finden Sie in dem Buch "Elemente der Gesundheit". Gibt es Überlastungen anderer Organe, z.B. der Leber? Wie steht es mit der Ernährung? Zu welcher Uhrzeit sind die Schmerzen besonders stark? Hier gibt es zahlreiche Ansätze in Diagnostik und Therapie. Viel Erfolg!

Steffi H., 13.10.2018 - 14:36 Uhr

Hallo, Herr Doktor, Ich war ca. ein viertel Jahr im Fitnessstudio. Von Januar bis Mai 2018 habe ich dann Schmerzen in beiden Oberschenkeln bekommen. Im oberen Teil der Oberschenkel. Die Schmerzen sind jetzt so Stark geworden, dass ich kaum noch ohne Schmerztabletten sein kann. Die Schmerzen treten beim Laufen und nachts auf wenn ich auf der rechten oder linken Seite liege. Kann es sein, weil ich nach dem Sport nicht gedehnt habe? Was ist es? Was kann man tun? Vielen Dank

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 19.10.2018

Hallo Steffi, schauen Sie bitte nach einer ausreichenden Versorgung mit Mineralien und Vitaminen, insbesondere Vitamin D und Magnesium. Lassen Sie Ihren Vitamin D Wert bestimmen. Schauen Sie in den Antworten weiter unten noch einmal nach. Gemüse und Obst helfen Ihnen, Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen. Das wirkt einer Übersäuerung entgegen, wie sie leicht nach dem Sport auftreten kann. Benutzen Sie eine Faszienrolle. Lockern Sie damit Faszien und Bindegewebe von den Oberschenkeln. Es verbessert die Dehnfähigkeit auch von den Muskeln.

Julia W., 13.10.2018 - 08:02 Uhr

Hallo.ich bin 34 Jahre alt. Seit vier Jahren habe ich Rückenschmerzen, die seit einem Jahr ganz schlimm sind. Ich habe eine hyperbewegliche Wirbelsäule. Mir springen wöchentlich bis zu neun Wirbel raus. Ich habe abwechselnd Schmerzen. Mal unteren Bereich des Rückens mal am Brustwirbel mal mittig mal am Nacken. Es ist sehr belastend. Ich kann kaum sitzen und muss mich oft hinlegen. Ich kann deshalb nicht länger als vier Stunden arbeiten. Die Beinschmerzen jeden morgen die ganz ganz schlimm sind trotz Schmerzmittel kommen die vom rücken? Ich habe bald einen Termin fürs MRT. Wird man da die Ursache für die schmerzen sehen? Wenn es was mit den Muskeln ist zb oder ob es vom Rücken kommt? Danke

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 19.10.2018

Hallo Julia, eine häufige Ursache von Rückenschmerzen ist eine stark verspannte Muskulatur. Wenn die Wirbel "herausspringen" bedeutet es, daß die Muskelspannung zu hoch ist. Sonst könnten die Wirbel sich leicht und frei bewegen und müßten nicht "springen". Lassen Sie das MRT durchführen. Lassen Sie Ihren Vitamin D Wert bestimmen. Nehmen Sie ausreichend Magnesium zu sich.Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihren Körper zu entspannen und zu entlasten, sowie zu entschlacken. Essen Sie mehr Gemüse und Obst, z.B. in Form grüner Smoothies. Schauen Sie bitte in meinen anderen Antworten nach, dort finden Sie weiterführende Hinweise. Gutes Gelingen!

Oly, 09.10.2018 - 04:38 Uhr

Hallo Herr Doktor, ich habe seit paar Tagen einen starken Schmerzen im rechten Bein hinten. Es hat sich mit meinem rechten Gelenk unten angefangen. Dort fühle ich immer innen Wärme und so ein störendes Gefühl indem ich mein Gelenk dann immer selbst massiere in der Nacht bevor ich einschlafen kann. Und jetzt ging das nach Oben in die Beine hinter bin zum Knie und ich muss deshalb auch regelmäßig massieren. Was habe ich? Rückenschmerzen habe ich in dem Bereich oben und folgenden von Schulter. Wo soll ich gehen und warum sind die Schmerzen nicht weg trotz Massage und was bedeutet dieses heiße Gefühl innen am Fuß? Ich bin 28 weiblich - Vielen Dank LG Oly

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 10.10.2018

Hallo Oly, sind Sie mit dem Fuß umgeknickt? Lassen Sie eine Gefäßverstopfung (Thrombose) ausschließen, z.B. über den Hausarzt und dann einen Gefäßspezialisten. Lassen Sie sich orthopädisch untersuchen. Möglicherweise gibt es ein Problem im Sprunggelenk. Viel Erfolg und gute Besserung.

Nicole, 19.09.2018 - 15:47 Uhr

Kurz nach meinem 21. Geburtstag hat alles angefangen. Nun bin ich 26 und leide jeden Tag an starken Beinschmerzen. Als es begann, war ich Mitglied im Leichtathletik- und Schwimmclub. Sport bedeutete mir sehr viel. Ich arbeite im Büro. Indessen kann ich keinen Schritt machen ohne Schmerzen. Blut und Nerven wurden untersucht. MRI gemacht. Es bestand ein verdacht auf ein Kompartmentsyndrom, mein Bein wurde operiert, die Schmerzen sind geblieben. Ganganalyse und Schuheinlagen, Physio, Massagen, Dryneedling hat alles nicht geholfen. Habe einen Bandscheibenvorfall L4/L5 mit Kompression der Nervenwurzeln rechts. Meine Beinschmerzen sind links und rechts identisch, deshalb war der Bandscheibenvorfall eher ein Zufallsbefund. Ich habe keine Rückenschmerzen. Meine Füsse sind kalt und schmerzen. Ich bin druckempfindlich an den Oberschenkeln aussen. Meine Waden und Füsse verkrampfen bei Belastung. Die Muskulatur bleibt zum Teil bis zu einer Woche hart und verkrampft. Wärme ist unangenehm. Entzündungswerte im Blut habe ich nicht. Seit diesem Jahr habe ich noch Armschmerzen, kann aber auch berufsbedingt sein. Das Anspannen der Waden bereitet mir Schmerzen. Ich war oftmals in Asien reisen. Gibt es Tropenkrankheiten, welche solche Schmerzen verursachen? Oder durch eine Zecke? Ich kann mich aber an keinen Biss erinnern.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 05.10.2018

Hallo Nicole, Ihre Schmerzen deuten auf eine sehr starke Anspannung im Becken / Bauch, wodurch der Zufluß in die Beine und der Abfluß aus den Beinen gestört ist. Der Bandscheibenvorfall ist ein Ausdruck einer sehr starken Muskelanspannung der unteren Rumpfmuskulatur - Bauch/Flanken/Rücken. Finden Sie jemanden, der Muskelverspannungen ertasten und behandeln kann. Hier ist schon sehr viel möglich. Prüfen Sie Ihre Vitamin D Versorgung (vitaminDservice.de), lassen Sie ihre Mikronährstoffversorgung im Vollblut analysieren und gleichen Sie Mangelzustände aus. Gibt es Schwermetallbelastungen? Lassen Sie sich tropenmedizinisch untersuchen und eine Borreliendiagnostik durchführen, eine Zeckenbiß muß nicht erinnerlich sein, es gibt viele andere Übertragungswege. Möglicherweise kann eine Dunkelfeldmikroskopie des Blutes Hinweise auf Ursachen geben. In dem Buch "Elemente der Gesundheit" von der Open Mind Academy finden Sie einen sehr guten Überblick. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Lucila, 14.09.2018 - 13:41 Uhr

Sobald ich stehe fängt mein linkes bein zu schmerzen an. Auch kribbelt es Mit freundlichen Grüßen lucila

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 18.09.2018

Hallo Lucila, hier kommen vielen Ursachen in Betracht. Ist die Wirbelsäule in Ordnung? Wurde bereits eine Bildgebung durchgeführt wie zum Beispiel Röntgen oder MRT (Kernspintomographie).Gibt es noch andere Beschwerden? Seit wann bestehen die Schmerzen?

Carmen N., 06.08.2018 - 19:23 Uhr

Ich habe mir Vitamine Tablette geholt, weil ich Beinschmerzen habe. War das so richtig?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.08.2018

Hallo Carmen, welche Vitamin Tablette meinen Sie?

Elise, 03.08.2018 - 23:49 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, ich habe seit über einem Jahr Beinschmerzen. Die Schmerzen sind muskelkaterartig und treten bei Bewegung auf. Zunächst waren die Schmerzen in der Wade beidseitig zu spüren. Sie sind gewandert und ich merke sie jetzt an der Innenseite der Oberschenkel bis ins Gesäß. Seit zwei Wochen haben sich die Schmerzen zu einem Dauerschmerz verstärkt und wandert auch Richtung Außenseite der Oberschenkel. Zeitweilig spüre ich ein Brennen im ganzen Körper. Übelkeit und Schlappheit sind zeitweise vorhanden. Vor einem Jahr hatte ich einen Fahrradunfall. Folgendes wurde bereits abgeklärt: Gefäße, Nervenleitgeschwindigkeit, Blutwerte, Orthopäde, MRT gesamter Rücken und Kopf, Osteopathische Behandlung, Krankengymnastik Alles ohne Erfolg. Kein Arzt kennt die Ursache. Teilweise werde ich nicht ernst genommen. Ich bin 52 Jahre alt, nicht übergewichtig und ernähre mich gesund. Können Sie mir einen Rat geben?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.08.2018

Hallo Elise, was ist Ihnen bei dem Fahrradunfall passiert? Was haben Sie sich verletzt? Gab es Probleme mit dem Nacken? Falls ja, informieren Sie sich bitte bei Dr. Kuklinski und lesen Sie sein Buch "Schwachstelle Genick". Es könnte unter anderem ein Vitamin B12 Mangel vorliegen. Im Blut läßt sich ein Mangel nicht eindeutig feststellen, hier sind auch Urinanalysen erforderlich und eine umfassendere Mikronährstoffdiagnostik. Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen. Gute Besserung.

Gisela M., 22.07.2018 - 20:36 Uhr

Grüss Gott, ich habe seit ungefähr einem Jahr nachts Beinschmerzen und habe schon fünf Ärzte konsultiert inklusive einen Neurologen. Die Röntgenbilder zeigen zwei Bandscheibenvorfälle. 2016 hatte ich einen Wirbelbruch. Bei diesen nächtlichen Schmerzen helfen auch keine Schmerzmittel. Ich bekomme gerade Akupunktur und mache auch Übungen, aber nicht's hilft. Könnte ich noch mit einem Arzt Kontakt aufnehmen? MfG Gisela M.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 26.07.2018

Hallo Gisela, optimieren Sie die Rahmenbedingungen. Ändern Sie Ihre Ernährung, wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse und gute Fette. Lassen Sie Ihren Omega 3 Blutspiegel, Ihre Vitamin D Versorgung und Ihre intrazelluläre Mikronährstoffversorgung insbesondere Magnesium prüfen. Nehmen Sie Kontakt zu einem naturheilkundlich orientierten Arzt auf, welcher sich auch mit der Funktion der Zellkraftwerke, den Mitochondrien beschäftigt. Versuchen Sie, Ihre Beweglichkeit zu verbesseren und Muskelverspannungen abzubauen. Hier gibt es verschiedenste Ansätze. Gute Besserung.

Schurz E., 18.07.2018 - 09:14 Uhr

Ich habe solche Schmerzen in den Beinen, sie brennen und stechen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 19.07.2018

Bitte beschreiben Sie Ihre Beschwerden genauer. Schauen Sie sich die Antwort an, welche ich Eddy gegeben habe.

Nora, 17.06.2018 - 01:04 Uhr

Hallo Herr Dr. Michael, ich habe seit einigen Tagen Schmerzen in den Beinen. Es ist kein stechender Schmerz, sie fühlen sich eher schwer an, ein bisschen so wie den Wachstumsschmerz, den man früher hatte. Ich habe zur Zeit Probleme mit der Halswirbelsäule, könnten die Schmerzen daher kommen? Viele Grüße Nora

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 18.06.2018

Hallo Nora, Wachstumsschmerzen stehen meist in einem Zusammenhang mit Vitamin-D-Mangel. Bitte lassen Sie Ihren Blutspiegel messen und zwischen 40 und 60ng/ml einstellen, Schwere Beine können auf eine gestörte Venenfunktion hindeuten, lassen Sie sich dahingehend untersuchen. Eine Thrombose sollte ausgeschlossen werden. Gibt es Abflußstörungen des Blutes zum Herzen im Bereich des Beckens, z.B. starke Anspannung des Beckenbodens, Operationen im Unterleib oder Bauch? Hier wäre an eine osteopathische Behandlung zu denken. Lassen Sie Ihre Beschwerden bitte vor Ort abklären. Blockierungen und Verspannungen der Halswirbelsäule konnen zu einem Anstieg der Spannung im vegetativen Nervensystem führen und Schmerzen in anderen Körperregionen auslösen.

Eddy S., 12.06.2018 - 15:42 Uhr

Ich leide unter ständigen Beinschmerzen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.06.2018

Hallo Eddy, bitte beschreiben Sie Ihr Problem noch etwas genauer.Wie alt sind Sie? Wie groß und wie schwer sind Sie? Wo treten die Beschwerden genau auf? Wann treten diese auf? Wie würden Sie die Beschwerden beschreiben. Sind die Schmerzen ziehend, stechend, drückend, dumpf, hell oder ähnliches. Leiden Sie unter anderen Erkrankungen? Nehmen Sie Medikamente? Wenn ja, welche? Wenn ich diese Informationen habe, bin ich in der Lage, Ihre Beschwerden genauer einzuordnen und Ihnen weiterführende Hinweise zu geben. Lesen Sie bitte auch meine bisher gegebenen Kommentare. Möglicherweise finden Sie dort schon einige Antworten.

Kirstin K., 25.05.2018 - 15:28 Uhr

Mir tun die Beine abends am Tage und in der Nacht weh unten am Fußgelenk, da tut es am meisten weh.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 29.05.2018

Liebe Kirstin, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es das Schuhwerk, welches Sie am Tage tragen. Bitte lassen Sie sich vor Ort untersuchen und beraten. Fußbäder mit einer halben Kaffeetasse Magnesiumchlorid können die Beschwerden möglicherweise vorübergehend lindern. Ansonsten gilt das, was ich bereits in meinen anderen Antworten geschrieben habe bezüglich Ernährung, Vitamin D und Hinweisen zur Diagnostik.

Fatma, 19.05.2018 - 01:50 Uhr

Hallo Dr. Michael, Ich bin 30 Jahre alt und stille mein Kind. Seit 2 Tagen habe ich durchgehend Schmerzen an beiden Beinen, teilweise ziehen im Kreuz. Ich mach mir Sorgen, weil ich auch Faktor 5 Leiden habe und noch die Stillpille einnehme. Ich kann die Schmerzen noch dulden und möchte kein Aufstand in der Nacht machen. Zu welchem Arzt soll ich als erstes gehen? Magnesium hab ich heute 800mg eingenommen. Ab und zu nehme ich Vit. D und Calcium 1000mg. Liebe Grüße Fatma

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 23.05.2018

Liebe Fatma, bitte lassen Sie zuerst Ihre Venen untersuchen. Auf jeden Fall sollten Thrombosen in den Beinen ausgeschlossen werden. Dann lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel im Blut messen. Der Vitamin D Bedarf kann danach berechnet werden. Bei ausgewogener Ernährung ist eine Calcium Ergänzung nicht erforderlich. Bitte nehmen Sie täglich Magnesium. Gute Besserung!

Lilly, 30.04.2018 - 19:18 Uhr

Hallo Herr Doktor, ich habe seit zwei Monaten ziemlich ziehende unerträgliche schmerzen an den Oberschenkel bis hin zu Fußsohle manchmal auch ein Kribbeln Magnesium,Vitamin D Schmerzsalben haben auch nichts geholfen. Ich weiß nicht was ich tun soll. Bitte um ein Rat Freundliche Grüße aus Wien

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.05.2018

Hallo Lilly, bitte lassen Sie Ihre Gefäße und Nerven untersuchen. Falls sich hier nichts findet, empfehle ich Faszienbehandlung z.B. mit einer Faszienrolle, um die Gewebe wieder beweglich zu bekommen. Stellen Sie Ihre Körperbeweglichkeit so weit wie möglich wieder her, prüfen Sie Ihre Ernährung. Vermeiden Sie Kohlenhydrate und zuviel tierisches Eiweiß, essen Sie grünes Gemüse und gutes Öl wie Leinöl und Olivenöl. Gute Besserung!

S.l, 14.04.2018 - 02:09 Uhr

Hab die Beinschmerzen mittlerweile 24h die Woche und kaum noch Schlaf. Vier Stunden kann ich auf der arbeit stehen, sobald es länger ist hab ich ultra Schmerzen, so dass ich nach sieben stunden kaum noch stehen kann. Bei neun Stunden hör ich freiwillig auf und geh heim. Wenn ich jetzt sag 1 sind leichte Schmerzen und 10 sehr starke. Nehm ich die 20 unerträglich. Weiß langsam nicht mehr was ich tun soll.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 17.04.2018

Ich empfehle eine rasche und umfassende Abklärung der Beschwerden gegebenenfalls auch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes.

Karola B., 31.03.2018 - 16:27 Uhr

Habe sehr starke Beinschmerzen. Irgendwie komm ich mir nicht ernst genommen vor. Die Schmerzen werden immer schlimmer, ich habe das Gefühl bald gar nicht mehr laufen zu können. Sehr stark sind die Schmerzen an der Oberschenkelinnenseite zur Oberseite hin. Auch an der Knie Innenseite (starke Schmerzen). Mir geht's richtig schlecht. Außerdem habe ich noch Kniearthrose und li. KNIE TEP . Re. Fuß ist deformiert alle Zehen nach re. gebeugt. Zweite Zehe ist schon aus dem Gelenk. Beschwielung unter dem Fuß re. seitlich ,Nerv lateralis tot durch- getreten und Fersensporn. Schuhwerk nur bedingt tragbar., Hatte heute morgen sogar 2 Novalminsulfon 500 nenommen. Keine Besserung eingetreten. Jetzt heute mittag IBO 600 genommen. Im Moment ist es liegend ertragbar. Aber sobald ich rumlaufe werden die Schmerzen wieder schlimmer. Mir ist deswegen so zum heulen. Man muss doch mal die Muskeln auch richtig untersuchen. War schon beim Reumatologe - Untersuchung HLAB27, er sagte konnte kein Reuma nachgewiesen werden. Warum sind die Schmerzen dann manchmal so Intensiv und manchmal lassen sie wieder nach. Hab dies schon seit längerer Zeit. Nur die letzten Monate so schlimm das man manchmal nicht mehr will. Man könnte schon heulen wenn man dran denkt das man schon wieder so Schmerzen hat wenn man nur die Treppe hinab geht. Ich weis nicht an welchen Facharzt ich mich wenden soll. Hatte gerade einen Orthopäde gefunden der versucht hat der Ursache auf die Spur zukommen. Jetzt ist er aber woanders hin. Davor der war auch gut dann ist er in Rente gegangen. Hab das jetzt mit 3 Orthopäden mitgemacht. Termine sind auch immer so weit auseinander. Ich bin in letzter Zeit sehr verzweifelt. Haben sie einen Rat?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 09.04.2018

Sehr geehrte Frau Karola B., ich gehe davon aus, daß bereits umfangreiche Abklärungen Ihrer Beschwerden durchgeführt wurden. Ich empfehle Ihnen dringend, sich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. Es wird kein Medikament geben, was Ihnen Ihre Mobilität dauerhaft zurückgibt. Lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel messen. Verzichten Sie auf entzündungsfördernde Speisen wie zum Beispiel Stärke, Zucker, Schweinefleisch, Kuhmilch. Sehr gute Empfehlungen auch zur natürlichen Gewichtsreduktion ohne Hungern gibt es unter anderem bei folgenden Autoren, Dr. Feil über Arthrose, Dr. Strunz Ernährung, Arthrose, Dr. Worm Logi-Methode, Dr. von Helden Vitamin D, Osteoporose. Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung.

silke, 27.03.2018 - 12:03 Uhr

Sehr geehter Herr Dr. Michael, vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Ich nehme seit 14 Tagen regelmäßig Magnesium Verla 300 uno. Inzwischen haben sich die Beschwerden gemindert. Augenzwinkern ( linkes Auge ) ist dazu gekommen. Sollte sich nichts ändern werde ich einen Arzt aufsuchen. Schöne sonnige erholsame Osterfeiertage und nette Grüße aus Cottbus

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.04.2018

Hallo Silke, nehmen Sie Magnesium mehrmals täglich und steigern Sie es bis zur Durchfallgrenze. Lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel im Blut bestimmen, alles Gute nach Cottbus, Dr. Ralf Michael

silke, 15.03.2018 - 04:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Michael, ich habe seit ungefähr 8 Wochen schmerzen in den Beinen und kann deshalb schlecht schlafen, ab und zu schläft mir auch die Hand ein. Dies alles habe ich aber nur in der Nacht. Was kann ich tun? Am Tag ist alles Okay.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 23.03.2018

Hallo Silke, bitte lassen Sie Ihre Beschwerden fachärztlich orthopädisch und neurologisch abklären. Ihre Beschwerden fallen in eine Zeit geringerer Sonneneinstrahlung, bitte informieren Sie sich hinsichtlich einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung. z.B. bei VitaminDService.de. Nehmen Sie Magnesium? Möglicherweise finden Sie weitere Hinweise in bereits von mir gegebenen Antworten. Gute Besserung.

Lumare, 28.01.2018 - 05:47 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Michael, unser inzwischen 6 jähriger Sohn hat fast täglich, vor allem nachts starke Beinschmerzen. Er muss sie schon als sehr kleines Kind gehabt haben, konnte uns dies aber 'erst' kurz vor seinem dritten Geburtstag erklären. Wir waren schon beim Orthopäden, Rheumatologen und Osteopathen, er bekommt ab und zu Magnesium und Vitamin D. Es soll sich um Wachstumsschmerzen handeln, aber die müssten ja auch irgendwann eine Pause haben. Die Schmerzen sind aber täglich da und zwar so stark, dass er nachts oft aufwacht und mit seinen Beinen tritt, damit sie weggehen. Auch am Tag hat er teilweise Schmerzen. Haben sie noch eine Idee, was hinter den Schmerzen stecken könnte?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 29.01.2018

Hallo Lumare, eine Vitamin-D- und Magnesiumgabe ist sinnvoll. Sie muß regelmäßig und in ausreichender Dosierung erfolgen. Wie hoch ist der aktuelle Vitamin-D-Wert im Blut und in welcher Maßeinheit ist dieser gemessen worden. Magnesiumgaben sollten täglich erfolgen. Wenn Durchfall auftritt, muß die Dosis reduziert werden. Es gibt die Möglichkeit, die Beine mit Magnesium-Öl einzusprühen oder einzureiben. Gleichen Sie zunächst den Vitamin-D-Mangel aus. Der Blutwert sollte 60 nmol/l oder 150ng/ml betragen. (siehe auch VitaminDService.de).Wurde bereits eine Bildgebung der schmerzenden Beine durchgeführt. Bitte berichten Sie über den weiteren Verlauf. Gute Besserung für Ihren Sohn.

S. Walch, 08.01.2018 - 20:44 Uhr

Hallo, ich bin erst 50 Jahre und habe seit gut 1 1/2 Jahren Schmerzen in den Beinen. Und zwar Tag und Nacht. Ich kann kaum schlafen, da ich mich von einer Seite auf die andere drehe. Wenn ich dann wieder auf dem Rücken liege fängt der ebenfalls zu schmerzen an. Auto fahren ist zu einer Tortour geworden wie auch das Treppen steigen. Die Schmerzen sind entlang der Beine bis runter. Es sind stechende aber auch brennende Schmerzen. Auch die Arme und Hand- und Ellbogen tun weh. Mein Arzt findet nichts. Wurde auf Rheuma und Gicht untersucht. Nichts gefunden. Die Schmerzen werden immer mehr. Ich dreh noch am Rad. Was kann man da machen? Mfg

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.01.2018

Wenn bereits die Gefäße, die Knochen, das Blut und die Nerven abgeklärt worden sind, liegt der Grund wahrscheinlich woanders. Informieren Sie sich bitte im Internet unter "Institut für Neurobiologie INK" von Dr. Klinghardt, dort gibt es Liste mit Therapeuten, welche Ihnen möglicherweise weiterhelfen können.

Oguzhan, 14.12.2017 - 13:15 Uhr

Hallo, seit 10 Jahren leide ich unter Wadenschmerzen (ich bin 24 Jahre alt). Ich war bei verschiedenen Orthopäden, aber leider ohne erfolg. Meine Wadenmuskeln sind auch in Ordnung, wegen Wachstumsstörung wurden meine Blutwerte auch untersucht. Die Schmerzen sind konstant da und hören nicht auf. Es ist eher ein Brennschmerz oder so, leider kann ich die Schmerzen nicht detailliert beschreiben. Danke im Voraus MFG Oguzhan

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 15.12.2017

Hallo Oguzhan, als erstes ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Magnesium erforderlich. Ist Vitamin D im Blut gemessen worden? Nähere Informationen gibt es unter www.vitaminDservice.de. Andere Ursachen können Probleme mit den Füßen und der Art zu laufen sein, sind die Füße z.B. stark nach außen gedreht oder sind die Schuhsohlen ungleichmäßig abgelaufen? (Buchempfehlung: Füße gut, alles gut). Gute Besserung

Olga, 11.12.2017 - 00:23 Uhr

Hallo ich habe sehr starke Rückenschmerzen vor allem im Kreuz und Steißbein und meine Beine tun mir sehr weh, länger wie eine halbe Stunde kann ich nicht spazieren gehen. Kleine Vorgeschichte: In der Schwangerschaft musste ich sechs Monate im Bett verbringen von Februar bis Juli 2017, im Juli war dann die Geburt. Gleich nach der Geburt habe ich mich auf eigene Verantwortung entlassen, weil mein Baby in die Kinderklinik musste und ich wollte ihn nicht allein lassen. Hab mich gar nicht geschont. Und seit September sind die ganze Schmerzen, ich weiß nicht, ob das zusammen hängt.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 13.12.2017

Hallo Olga, nach gynäkologischer, orthopädischer, neurologischer und internistischer Abklärung empfehle ich die Vorstellung bei einem/einer Osteopathen/in. Der Zusammenhang ist wie von Ihnen beschrieben sehr wahrscheinlich, möglicherweise spielt eine erhebliche Fehlspannung des Beckenbodens eine Rolle. Hier bestehen meistens zu starke Verspannungen, die sich nicht lösen. Haben Sie Ihren Vitamin D Spiegel bestimmen lassen? Eine optimale Versorgung ist für Sie und Ihr Kind sehr wichtig! (www.vitaminDservice.de) Gute Besserung.

Michaela, 28.10.2017 - 02:51 Uhr

Hallo ich habe seit meinem Moped Unfall so viel Beinen ziehen beim liegen und gehen. Es kommt zwei mal im Monat vor und der Unfall war Oktober 2016. Ich habe immer Diclofenac geschmiert aber es wird nicht besser. Auch warmes oder kaltes Wasser hilft nix. Was kann das sein? Bitte eine schnelle Rückmeldung danke lg Michaela

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 03.11.2017

Hallo Michaela, ist schon eine neurologische, orthopädische und internistische Abklärung der Beinschmerzen erfolgt? Falls dabei kein richtungsweisender Befund herausgekommen ist, besteht die Möglichkeit, daß es sich um starke Muskelanspannungen oder Muskelverkrampfungen handelt. Diese können nach einem Schock, wie z.B. einem Mopedunfall entstehen. Sie können dann über lange Zeit bestehen bleiben. Es gibt eine Übungsmethode für Muskelanspannungen nach Unfällen oder anderen Traumatisierungen. Sie heißt Trauma Releasing Exercises, kurz TRE. Es gibt weiterführenden Informationen im Internet. Dort sind auch Therapeuten verzeichnet, z.B. bei NIBA e.V. Ich wünsche viel Erfolg und gute Besserung.

Beate, 12.10.2017 - 16:12 Uhr

Hallo, ich habe seit über zwei Jahren starke Muskel und Beinschmerzen. Meine Beine brennen und pochen. Auch habe ich in den Armen starke brennende Muskelschmerzen. Zudem weiß ich nicht, wie ich es beschreiben soll, aber meine Zunge bewegt sich an den Seitenrändern oder vibriert und zuckt. Neurologisch wurde ein MRT der Wirbelsäule und Kopf gemacht aber das ist unauffällig. Mich machen die Schmerzen an manchen Tagen richtig fertig. Vor etwa vier Jahren zog es bei mir in das rechten Bein runter und ich war am Oberschenkel und linken Bauchseite gelähmt. Das ging dann zwar wieder weg aber meine Beine fingen danach an zu brennen. Beim laufen kam es mir so vor, als ob sich meine Knie verhaken würden. Damals bekam ich leider keine Untersuchung, jedoch weiß ich, dass es irgendwas damit zu tun hatte, dass ich die Schmerzen bis heute noch habe. Ich bekomme Stiche in den Knien usw. Was könnte denn noch dahinter stecken, wenn neurologisch alles ok war?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 17.10.2017

Hallo Beate, möglicherweise handelt es sich bei Ihnen um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, welche für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Zum einen kann eine Schwermetallbelastung zu Grunde liegen, es kann eine Besiedelung mit verschiedenen Parasiten vorhanden sein, Mangelzustände insbesondere von Vitamin D, Magnesium, dem Vitamin-B-Komplex, Zink, Selen und anderen Spurenelementen können eine wichtige Rolle spielen. Entgiftungs- und Reparatursysteme sind dadurch in Ihrer Arbeit eingeschränkt. Möglicherweise besteht auch eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems im Sinne eines Überwiegens des Sympathikus. Dieser ist unter anderem für Kampf- und Flucht zuständig. Reparatur und Heilung finden erst statt, wenn das parasympathische Nervensystem normale Aktivität hat und der Sympathikus herunterreguliert.. Ich empfehle Ihnen zum besseren Verständnis Ihrer Beschwerden das Buch von Dr. Volz: "Elemente der Gesundheit" und wünsche Ihnen eine gute Besserung.

Jaqueline, 25.08.2017 - 10:41 Uhr

Hallo, Ich habe seit einem Monat ca. Immer so starke Muskelschnerzen beim aufstehen. Ich arbeite jeden Tag 8-9 Stunden im Einzelhandel. Die Muskelnschmerzen ziehen sich über die ganzen Beine, am schlimmsten unten bei den Füßen. Komischerweise tut auch immer das Gelenk meines Daumens weh. Auch wenn ich arbeite habe ich Große Probleme in die Hocke zu gehen und wieder aufzustehen weil die Schmerzen einfach zu groß sind. Ich hoffe sie können mir irgendetwas hilfreiches sagen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 29.08.2017

Hallo Jaqueline, wenn keine internistischen Erkrankungen bestehen und orthopädische und neurologische Ursachen ausgeschlossen sind, kommt am ehesten eine Stoffwechselproblematik in Betracht. Dabei sind häufig Übersäuerungen des Gewebes im Spiel, welche die Schmerzen verursachen können. Grund hierfür sind sogenannte säurebildende Nahrungsmittel wie z.B. Wurstwaren, Fertiggerichte, verarbeitete Nahrungsmittel, mehlhaltige Speisen, alle Genußmittel. Hier gibt es zahlreiche Foren zur basischen Ernährung, ketogener und/oder veganer Lebensweise. Häufig haben sich im Laufe der Jahre unbemerkt Unverträglichkeiten ausgebildet, z.B. auf Gluten und Kuhmilcheiweiß. Diese können, Muskelschmerzen, Spannungsgefühl im Gewebe und Entzündungen wie in dem Daumengelenk hervorrufen. Am Besten ist eine umfassende Abklärung vor Ort und eine genaue Selbstbeobachtung. Wann habe ich was gegessen und getrunken? Wann (oft 1-2 Tage später, manchmal sofort) treten die Beschwerden auf. Vitamin D, K2, Magnesium, Vitamin C und ausreichende Bewegung außer dem täglichen Stehen spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Zusammengefasst: Bewegung an frischer Luft, natürliche gemüsereiche Ernährung möglichst aus Bioanbau, sauberes Wasser ohne Kohlensäure können hier schon viel Bewirken, ich wünsche gute Besserung!

Stefanie E., 07.08.2017 - 15:35 Uhr

Habe seit ich heute früh aufgestanden bin Schmerzen im Bein. Wenn ich es bewege tut es weh. Ich muss auch sagen, dass ich Übergewicht habe und das ist jetzt schon das zweite mal wo es weh tut aber immer nur das linke. Das rechte tut auch ein wenig weh. Aber das linke schmerzt.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 08.08.2017

Hallo Stefanie, bitte lassen Sie Ihre Beinschmerzen umgehend vor Ort abklären. Es kommen viele verschiedene Ursachen in Betracht. Vielleicht finden Sie auch Anregungen zur Ursachensuche in meinen Antworten weiter unten. Gute Besserung.

Erika B., 18.07.2017 - 11:46 Uhr

Schon lange habe ich Schmerzen beim Treppensteigen in beiden Oberschenkeln. Seit wenigen Wochen auch Schmerzen in der linken Ferse. In Ruhigstellung oder im Liegen und Sitzen spüre ich keine Schmerzen, aber beim Aufstehen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 18.07.2017

Es ist möglich, daß Sie jetzt in der warmen Jahreszeit vermehrt Blutsalze ausgeschwitzt haben und hier insbesondere Magnesium. Bitte gleichen Sie Ihre Verluste mit viel frischem Gemüse und gegebenfalls mit Magnesiumpräparaten aus (s.u.). Vermeiden Sie stark verarbeitete und zuckerhaltige Lebensmittel. Wenn über längere Zeit Verspannungen und Schmerzen in der Beinmuskulatur bestehen, kann es zur Ausbildung von Schmerzen an den Achillessehnen oder den Fersen und Fußsohlen kommen, Anlaufschmerzen sind dafür typisch. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung läßt sich die Beschaffenheit der Achillessehnen und der Fersen sowie der Bindegewebsplatte der Füße beurteilen und eine geeignete Behandlung planen. Lassen Sie in jedem Fall Ihre Beschwerden abklären.

Wendler, 08.07.2017 - 19:10 Uhr

Beim Gehen werden meine Beinschmerzen immer stärker. Mein Arzt hat mir schon Dilidin verordnet, zwei Tabletten pro Tag. Die Schmerzen kommen aber nach ca. 3 Stunden wieder. Was empfehlen sie mir ?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 13.07.2017

Bitte lassen Sie Ihre Gefäße abklären, hinter Ihren Beschwerden kann sich eine "Schaufensterkrankheit" verbergen, d.h. sie müssen bei jedem Schaufenster anhalten, damit sich die Beine wieder erholen. Wenn die Durchblutung in Ordnung ist, achten Sie auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr, am besten mehrmals am Tag. Über Vitamin D und Co. lesen Sie bitte weiter unten nach. Gute Besserung!

L., 11.04.2017 - 14:38 Uhr

Danke für Ihre Antwort. Ich hatte schon 3x mit Borrelien zu tun, deshalb musste ich Antibiotika nehmen. Jetzt bekam ich eine Überweisung zum Neurologen, jedoch erst im Juni. Um die Schmerzen in den Knochen und Oberschenkeln zu lindern, muss ich Vitamin D und Magnesium einnehmen. Ich muss mich mehr bewegen, deshalb gehe ich nach Ostern wieder in die REHA- Gruppe. Aber was kann ich noch tun? Ich informiere mich derzeit über Dehnungsübungen und hoffe, es geht mir bald besser.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 12.04.2017

Suchen Sie einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung der Borreliose, Borrelien lassen sich allein durch Antibiotika nicht elemineren, sie bilden verschiedene Überdauerungsformen, die weder von Antibiotika noch vom eigenen Immunsystem erreicht werden. Häufig liegen zusätzlich Schwermetallbelastungen vor. Diese müssen ausgeleitet werden. Zum Thema Vitamin D finden Sie weiterführende Informationen auf vitamindelta.de, hier auch zum Vitamin K2, MK7.

Ingrid, 07.04.2017 - 07:44 Uhr

Seit 2015 plage ich mich immer wieder mit Gelenkschmerzen herum, gestern zum MRT, Ischialgie liegt nicht vor, soll mich dem Neurologen vorstellen, ich muss immer wieder Antibiotika nehmen - das ist ätzend! Hilft LAVITA wirklich?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 11.04.2017

Welche Gelenke schmerzen? Gab es Infektionen? Die neurologische Abklärung ist sinnvoll. Die Unterstützung des Immunsystems ist sinnvoll, sollte jedoch spezifisch erfolgen.

Angelika R., 19.03.2017 - 06:58 Uhr

Ich muss aber dabei sagen, dass ich es mit mein Rücken habe. Darf ich wegen meinen Schmerzen abends schon vorsorglich eine Ibuprofen 800mg nehmen?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.03.2017

Das ist möglich, achten Sie jedoch auf das Nebenwirkungsspektrum und einen ausreichenden Magenschutz. Begrenzen Sie auf jeden Fall die Einnahmedauer und lassen Sie alle in Frage kommenden Ursachen abklären.

G., 19.03.2017 - 06:53 Uhr

Danke, aber bei mir kommen die nur nachts. Blut ist in Ordnung, Ernährung weiß ich nicht. Ich bin am Abnehmen und bin jetzt auf 58. Ich nehme nur morgens Magnesium, muss ich noch mehr nehmen?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.03.2017

Es kann Ihnen helfen, Magnesium bis zu 3 mal pro Tag zu nehmen. Falls Sie Durchfall bekommen, reduzieren Sie die einzelnen Mengen, Sie können es zum Beispiel mit Magnesiumcitrat-Pulver versuchen, es läßt sich gut dosieren. Reduzieren Sie die Kohlenhydratzufuhr z.B. mit der Logi-Methode, näheres finden Sie unter diesem Begriff.

Günter S., 04.03.2017 - 11:17 Uhr

Meine Beinschmerzen sind morgens sehr stark. Der Arzt hat mir morgens beim Essen 1 x Tbl. 800 mg Ibuprofen und 1 x Tbl. 500 mg Metamizol und nachmittags 2 x Tbl. 300 mg Magnesium verordnet. Was kann ich noch tun?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 09.03.2017

Gibt es eine Ursache für die Beinschmerzen?

Sara, 28.01.2017 - 20:27 Uhr

Hallo, ich habe Beinschmerzen. Ich bin einmal mit meinen linken Fuß umgeknickt und ich habe Angst, dass die Schmerzen davon kommen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 31.01.2017

Hallo Sara,vom Umknicken des Fusses können über Verkettungen der Muskeln und Faszien vielfältige Beeinträchtigungen und auch Schmerzen im Körper entstehen. Wo haben Sie Ihre Schmerzen und wie und wann äußern sich diese? Haben Sie vor Ort schon eine Untersuchung des Sprunggelenkes und Fußes durchführen lassen?

Denise, 20.12.2016 - 22:07 Uhr

Hallo. Ich habe seit einigen Tagen Beinschmerzen. Ich habe Angst, dass ich Thrombose habe. Es ist nichts angeschwollen oder verfärbt. Es tut einfach nur weh und zieht sich über das ganze Bein bis in die Hüfte. Sollte ich mir Sorgen machen? Und was kann ich tun, dass die Schmerzen weggehen? Am schlimmsten ist es im linken Bein. Ich rauche und nehme die Pille. Vielleicht kann mir jemand helfen. Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 22.12.2016

Hallo Denise, bitte lassen Sie diese Beschwerden sofort abklären, ganz besonders, um eine Thrombose auszuschließen. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Batiray Ö., 21.11.2016 - 13:42 Uhr

Ich bin etwas vor einem Jahr wegen Parkinson operiert worden. Bei der OP habe ich zwei Elektrode in mein Gehirn implantiert bekommen. Seit diesem Zeiptunkt habe ich Beinschmerzen und Knieschmerzen, ich bin schnell müde und habe keine Lust, raus zu gehen. Ich verliere außerdem häufig mein Gleichgewicht. Könnten Sie mir einen Rat geben?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 28.11.2016

Hallo Batiray Ö. , die Einschränkungen und Schmerzen, die Sie beschreiben, scheinen nicht allein Ihren Ursprung im Bewegungsapparat zu haben. Ich gehe davon aus, dass Sie sich in regelmäßiger neurologischer Behandlung befinden. Wenn es keine eindeutige neurologische Ursache gibt und auch der HNO-ARZT nichts gefunden hat, kann dIe Ursache möglicherweise in einer Fehlfunktion Ihrer Zellkraftwerke, der Mitochondrien,liegen. Mit einer Erkrankung der Mitochondrien beschäftigen sich speziell ausgebildete Therapeuten. Suche Sie im Internet bitte nach "Mitochondriopathie" . Lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel bestimmen und gegebenenfalls korrigieren. Lesen Sie dazu bitte auch meine anderen Kommentare. Ich wünsche Ihnen gute Besserung, Dr. Ralf Michael

Manfred Z., 11.11.2016 - 16:12 Uhr

Guten Tag, ich habe ein Problem. Morgens nach dem Aufstehen, treten Schmerzen in Form von Ziehen in den Waden bis zum Oberschenkel auf. Am Montag bin ich noch auf das Laufband, da waren danach die Schmerzen weg, aber am Nachmittag und am Abend kamen die Schmerzen wieder zurück. Ich kann da sehr schlecht Laufen. Die Physiotherapeutin hat es intensiv bearbeitet, aber die Schmerzen gehen nicht weg. Ich traue mich schon nicht mehr auf das Laufband, weil ich Angst habe, dass die Schmerzen stärker werden. Im Ruhezustand habe ich keine Schmerzen. Nachts habe ich im rechten Oberschenkel Schmerzen beim Wenden. Der Hausarzt hat ein Schmerzmittel verordnet, was aber nicht geholfen hat. Können Sie mir einen Hinweis geben? Hilft eher Kühlen oder Wärmen? Gekühlt habe ich gestern sehr viel, es hat aber nicht geholfen. Würde Akkupunktur helfen? Danke!

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.11.2016

Hallo Manfred Z., die Beschreibung klingt nach einer Unterversorgung der Muskulatur, zumal sich die Beschwerden auf den Oberschenkel ausweiten und mit etwas Verzögerung nach der Belastung auftreten. Lassen Sie Ihren Vitamin D Blutspiegel bestimmen. Zielwert 60ng/ml oder 150nmol/l. Für die Berechnung der Vitamin D Versorgung und diesbezügliche Fragen schauen Sie bitte unter www.vitamindelta.de nach. Ergänzen Sie Magnesium, es können 600mg und mehr täglich erforderlich sein. Was Sie über Ihren Bedarf aufnehmen, wird rasch über den Darm ausgeschieden. Ist Ihre Muskulatur gut gedehnt? Benutzen Sie eine Faszienrolle! Sie sollten bei der Rumpfvorbeuge mit gestreckten Kniegelenken entspannt mit den Händen den Boden berühren können. Achten Sie auf Ihre Ernährung und vermeiden Sie Übersäuerung, welche durch zuviel Kohlenhydrate, Genußmittel und tierisches Eiweiß entstehen kann. Da Sie bereits in physiotherapeutischer Behandlung sind, nehme ich an, daß Ihre Beschwerden bereits ärztlich abgeklärt worden sind, falls nicht, lassen Sie bitte eine Abklärung vornehmen. Akupunktur kann das Nervensystem besser entspannen, wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigt haben. Gute Besserung Dr. Ralf Michael

Daniel, 25.10.2016 - 07:17 Uhr

Hallo, mir tun die Beine nach einem anstrengenden Arbeitstag (Büro) sehr weh bzw. auch wenn, ich gerade im "Lernstress" bin. Mache momentan eine nebenberufliche Weiterbildung und habe bald die Abschlussprüfung. Jedesmal wenn ich mich zum lernen hinsetze oder ich Zweifel am Bestehen der Prüfung habe, merke ich, wie mir die Beine richtig weh tun und ich das Bedürfnis habe, mich hinzulegen. Dies ist natürlich kontraproduktiv. Gibt es eine Möglichkeit, dem vorzubeugen und vor allem was kann ich in dieser Situation machen, um eine schnelle Lösung zu finden, damit ich normal für die Prüfung weiterlernen kann? Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.11.2016

Hallo Daniel, der Streß im vegetativen Nervensystem kann zu krampfartigen Anspannungen der Muskulatur führen, besonders dann, wenn schon vorher Verspannungen und Verkürzungen bestanden. Ausreichend Schlaf, Bewegung an frischer Luft und eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse und wenig Kohlenhydraten unter Verzicht auf Fertigprodukte können zu einer Entspannung des Nervensystems führen. Für einen guten körperlichen und mentalen Ausgleich können Sie es mit Yoga versuchen. Eine ausreichende Vitamin D Versorgung und gegebenenfalls Magnesiumzufuhr sind ebenso wichtig. (www.vitamindelta.de). Selbstverständlich sollte eine ärztlich Abklärung der Beschwerden erfolgen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Ralf Michael

Annett, 20.09.2016 - 20:46 Uhr

Wenn ich abends zuhause bin, treten bei mir stechende Schmerzen im linken Bein auf. Was kann das sein? Mit freundlichen Grüßen, Annett

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 16.11.2016

Hallo Annett, hinter den von Ihnen beschriebenen Beschwerden können sich viel Ursachen verbergen. Lassen Sie Ihre Beschwerden bitte vor Ort ärztlich abklären, mit freundlichen Grüßen Dr. Ralf Michael

Eloise, 02.09.2016 - 09:51 Uhr

Mein Freund hat seit diesem Frühling stechend schmerzende, schwere Beine. Er kann nicht einmal in Schuhen gehen, weil sonst seine Beinkraft komplett versagt. Auf der Innenseite des einen Fußes sind zudem rote Flecken zu sehen. Ein Besuch beim Arzt half auch nicht weiter. Die roten Flecken tat er als Besenreißer ab, die Schmerzen konnte er nicht erklären, und für Folgeschäden von Diabetes sei es noch zu früh (mein Freund hat Diabetes Typ 1). Selbst eigenes Suchen und Lesen nach möglichen Antworten blieb für uns erfolglos. Mittlerweile sind die Schmerzen zwar ohne medikamentöse Behandlung etwas geringer geworden, trotzdem gibt es Tage, an dem die Schmerzen sehr stark sind. Was könnte die Ursache dieser Beschwerden sein?

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 14.09.2016

Lassen Sie bitte die Durchblutungssituation der Beine und Füße abklären. Hier kommen Ultraschalluntersuchungen der Gefäße und gegebenfalls eine Verschlußdruckmessung und nach Bedarf weiterführende bildgebende Verfahren zum Einsatz. Achten Sie weiterhin auf eine engmaschige Blutzuckerkontrolle. Beim Diabetes erkranken die kleinen Gefäße verschiedener Organe, auch die Extremitäten können betroffen sein. Es ist sehr wichtig, alle zusätzlichen Risikofaktoren, wie Rauchen, Übergewicht und kohlenhydratreiche Ernährung zu vermeiden. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Elke, 01.07.2016 - 16:39 Uhr

Ich habe seit Monaten Schmerzen im ganzen rechten Bein, ganz besonders nachts. Der Orthopäde und der Neurologe konnten nicht feststellen, was diesen Schmerz verursacht. Physiotherapie hat nicht geholfen. Ich bin schon ziemlich verzweifelt, da ich an CLL leide (noch nicht behandlungsbedürftig), Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und aufgrund von CA habe ich eine Schilddrüsen-Totalresektion. Ich bin eigentlich sehr sportlich (Fitness-Studio, Nordic Walking, früher Joggen). Aber die Beinschmerzen werden immer schlimmer. Ich bin 74 Jahre alt.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 08.07.2016

Eine mögliche Ursache kann eine noch nicht entdeckte oder bereits vor Jahren behandelte Borreliose sein. Bitte lassen Sie sich entsprechend untersuchen. Eine sinnvolle zusätzliche Blutuntersuchung hierfür kann die Dunkelfeldmikroskopie sein. Eine andere Ursache können Narben nach Operationen oder Unfällen sein. Hier spricht man von Störfeldern. Die Neuraltherapie beschäftigt sich mit diesem Thema. Eine Untersuchung und Behandlung nach osteopathischem Standart kommt natürlich auch in Frage. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Ursachensuche und gute Besserung.

B.W., 17.12.2015 - 11:26 Uhr

Ich habe seit über 8 Monaten Schmerzen in der Hüfte ,die bis ins Knie übergehen. Vor allem nach dem Aufstehen aus der Sitzposition, bzw. beim Vorbücken (Schuhe anziehen). Habe schon mehrere Ärzte konsultiert (Chirurgen und Orthopäden), bisher aber ohne Erfolg. Die Schmerzen bleiben. Ich behandele zur Zeit nur mit Schmerztabletten. MRT und aktuelle Röntgenaufnahme sind vorhanden. Meine bisherigen Behandlungen waren Spritzen (Cortisonspritzen),12x Röntgenstrahlenbehandlung, sowie Physiotherapie. Nun weiß ich nicht, wen ich noch aufsuchen soll. Werde im Januar eine Schmerztherapie aufsuchen.

Antwort von Dr. med. Ralf Michael, verfasst am 28.12.2015

Möglicherweise kann Ihnen ein qualifizierter Osteopath in Ihrer Nähe, der Ihre Schmerzen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, weitere Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und Ihnen dabei helfen, Ihre Beschwerden zu lindern. Die einzelnen Osteopathiegesellschaften wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM) führen Therapeutenlisten.

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