
Am Jahresanfang legen wir unsere Werte, Ziele und Vorsätze für die kommenden Monate fest.
Dann starten wir jedoch erneut in unseren Alltag und häufig gehen unsere Vorsätze den Bach hinunter.
Pünktlich Aufstehen, damit wir rechtzeitig bei der Arbeit sind, schnelles Frühstück - wenn überhaupt - und die Körperpflege, das sogenannte 'Fertigmachen' - aber wen machen wir dabei wirklich fertig?
Anschließend noch die Kinder zum Kindergarten oder zur Schule bringen und vorbei ist die Entspannung, am Nachmittag oder am Abend folgt dann das gleiche stressbedingte Programm. Und Sie selbst oder Ihr Partner bleiben auf der Strecke.
Wie kommt man aus dieser Falle heraus?
Wir kommen sehr schnell in eine Dysbalance zwischen Körper und Seele und fühlen uns gestresst bzw. erschöpft. Das führt wiederum zu Rückenschmerzen, Schlafproblemen oder Verdauungsbeschwerden.
Um sich aus dieser Falle zu retten, müssen Sie sich vor Augen halten, dass der Weg bis zu einem klassischen Burnout 12 Phasen beinhaltet:
- Sie möchten sich unbedingt beweisen.
- Um das zu schaffen, stürzen Sie sich verstärkt in die Aktivität.
- Das wiederum führt zum Vernachlässigen eigenen Bedürfnisse.
- Und zum Verdrängen von Konflikten.
- Die eigenen oder gesellschaftlichen Werte werden umgedeutet.
- Auftretende Probleme werden verleugnet.
- Sie ziehen sich zurück.
- Partner, Familie und Freunde bemerken eine Verhaltensänderung.
- Sie selber verlieren das Gefühl für das eigene „Ich“.
- Es entsteht ein Gefühl der inneren Leere.
- Sie leiden unter Depression.
- Die Folge: völlige Burnout-Erschöpfung.
Symptome
Die ersten Signale sind häufig eine verschlechterte Stimmung, Verdauungsstörungen, ein schwaches Immunsystem und die Beeinträchtigung der Sexualfunktion sowie erhöhter Blutdruck. Und genau diese Symptome gilt es wahrzunehmen, um rechtzeitig die Bremse zu ziehen!
Jetzt zum Jahreswechsel sollten Sie sich noch einmal die eigenen Werte ins Gedächtnis rufen und langsam durchstarten.
Welche Rolle spielt der Darm bei Burnout?
In dem Moment, in dem unser Darm ausgewogene Nahrung erhält und unser Darm-Ökosystem die Kommunikationswege im Gehirn versorgt, geht es uns besser.
Der Darm muss in der Balance seines Ökosystems liegen, das heißt, es müssen genug gute Bakterien im Darm sein. Unser Darm heißt nicht umsonst „das 2. Gehirn“ oder „das Bauchhirn“, denn er reagiert ständig mit.
Warum ist das so?
Viele stimmungsregulierende Stoffe wie Dopamin oder Serotonin werden über das Darm-Ökosystem weitergegeben und stimulieren unser Verhalten, unsere Stress-Resilienz, unser Gedächtnis sowie unsere Empfindungen und Schmerzen.
Was können Sie tun?
Achten Sie auf Ihr Darm-Ökosystem und auf genügend Ruhe mit „Ich-Phasen“. Das funktioniert durch ein immer gleichbleibendes Ritual zu einer bestimmten Tageszeit sowie durch ausgewogene Ernährung.
Manchmal tun es auch Nahrungsergänzungsmittel - wobei sie nur für einen bestimmten Zeitrahmen eingesetzt werden sollten. Bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, sollten Sie einen Vitalstoffcheck und eventuell eine Darmssanierung durchführen lassen. Denn manchmal sind zusätzliche Vitamine nicht nötig, da der Darm sie nicht ausreichend aufschlüsseln kann oder sie nicht benötigt.
Fazit
Starten Sie gesund, entspannt und fröhlich ins Jahr 2017, denn Lachen ist das beste Rezept! In diesem Sinne, 'Schütze das Beste in Dir'!



