Tinnitus - Behandlungsmöglichkeiten mit Hypnose

Hypnose kann eine vielversprechende Behandlung bei vielen Erkrankungen sein - auch bei einem Tinnitus. (© Ambrophoto - fotolia)

Noch relativ unbekannt ist die Möglichkeit, Tinnitus mit Hilfe gezielter Hypnoseinterventionen zu behandeln. Daher mag es dem einen oder anderen Betroffenen hilfreich erscheinen, auch über diese Möglichkeit Informationen zu erhalten.

Der Tinnitus scheint eine in Deutschland zunehmende Erkrankung zu sein. Nahezu jeder vierte Deutsche ist hiervon betroffen. In fast 80 % der Fälle klingt der Tinnitus mit Behandlung der jeweiligen Ursache ganz von alleine wieder ab. Aber in vielen Fällen kann er auch so bleiben. Keinesfalls sollte man einen Tinnitus auf die leichte Schulter nehmen; es ist gleich zu Beginn des Tinnitus wichtig, eine HNO-fachärztliche Untersuchung vornehmen zu lassen.

Die Ursachen für die Entstehung eines Tinnitus-Leidens können sehr unterschiedlich sein. Ursachen und Auswirkungen können sich stark von Mensch zu Mensch unterscheiden. Daher gestaltet sich die Behandlung des Tinnitus oft weit schwieriger, als der bzw. die Betroffene es sich wünschen mag. Auch führen viele Behandlungsansätze in deren Bewerbung oft in die Irre oder suggerieren ein anderes Bild.

Was ist Tinnitus? 

„Tinnitus“ ist der Fachbegriff für Ohrgeräusche, wie Rauschen, Pfeifen, Summen, Klingeln, Knacken, Rattern oder eine generelle Überempfindlichkeit gegen Außengeräusche. Dabei kann das Geräusch konstant bleiben, in seiner Lautstärke variieren, nur in bestimmten Situationen auftreten oder auch seine Frequenz verändern. Bei dem Auftreten eines Tinnitus bis zu drei Monaten spricht man von einem akuten und hiernach von einem chronischen Tinnitus.


Mögliche Ursachen eines Tinnitus

Ein Tinnitus kann grundsätzlich bei fast jeder Art der Ohrerkrankung begleitend auftreten. Auch können Entzündungen, Tumorerkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, heftiger Lärm oder Schalltrauma, Stress oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Ursachen darstellen. Hinzu kommen Auswirkungen von degenerativen Erkrankungen, Hörleitungsverknöcherung, chronische Mittelohrentzündung, Erkrankung des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose, AllergienStoffwechsel- und Nierenerkrankungen.

Eine nicht zu unterschätzende Ursache können Schlaganfälle sein, die auch kaum bemerkt winzig kleine Areale des Gehirns schädigen können und so einen Tinnitus auslösen können, ohne dass das Hörzentrum selbst geschädigt sein muss. Auch eine Kieferfehlstellung oder eine Störung im Blutstrom der Halsvenen aufgrund von verschobenen Wirbeln im Bereich der Halswirbelsäule können Ursachen sein. Daher gilt bei akutem Tinnitus immer die Empfehlung, eine sofortige fachärztliche Untersuchung zu veranlassen.


Umgang mit dem Tinnitus 

Nicht selten klingt der Tinnitus innerhalb von vier Wochen ab. Auch gibt es viele Fälle, in denen der Tinnitus vom Betroffenen kaum bemerkt wird und so keinen Leidensdruck auslöst. Doch häufig bleibt der Tinnitus belastend bis hin zu erheblichen Einschränkungen und negativen Folgen im Alltag. Einschränkungen der Lebensqualität und beruflichen Leistungsfähigkeit sind nicht selten. Für viele verstärkt sich das Leiden, wenn Stresssituationen auftreten. Viele Betroffene können gut damit umgehen und leiden wenig – hier spricht man von einem kompensierten Tinnitus. Wird dieser vom betroffenen Menschen als belastend und quälend erlebt, bezeichnet man diesen als dekompensiert.


Wie entstehen die störenden Geräusche eines Tinnitus? (© Ingo Bartussek - fotolia)
Übliche Behandlung von Tinnitus

Nach einer fachärztlichen Untersuchung stehen viele ganz unterschiedliche Behandlungsansätze zur Verfügung. Diese reichen von reiner Aufklärung, über Verhaltenstherapie (Bewältigungstraining), medikamentöse Therapie bis hin zur akustischen Stimulation. Das Ziel ist es immer, das Ohrgeräusch zu reduzieren oder dieses in der Wahrnehmung in den Hintergrund zu stellen, d.h. zu „überhören“. Doch gibt es nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand keine generelle Methode den Tinnitus zu heilen. In einzelnen Fällen ist die Wirksamkeit einzelner Therapieansätze zwar nachgewiesen. Dennoch zeigen die wenigen wissenschaftlich durchgeführten Studien einen eher begrenzten Wirkungserfolg.

Neue Erkenntnisse über die Behandlung von Tinnitus

Gerade an der Vielfalt der angebotenen Behandlungsmethoden verzweifeln viele Betroffene nach und nach. Viele der bisherigen Behandlungsansätze berücksichtigen nicht aktuelle neurowissenschaftliche Behandlungsansätze. Der wissenschaftliche Konsens besteht darin, dass dem Tinnitus in den meisten Fällen eine Hörschädigung vorausgeht. Doch im Kern sind es zentrale Areale im Gehirn, die für die Geräuschwahrnehmung verantwortlich sind.

Die dort ablaufenden Prozesse sind wesentlich für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Wahrnehmung des Tinnitus. Die Hörschädigung führt nicht nur zu einer Veränderung im Hören bestimmter Frequenzbereiche. Sie führt auch zu einem fehlenden „Input“ von akustischen Signalen in den verschiedenen Hirnbereichen. Die veränderte akustische Stimulation in den Verarbeitungsbereichen des Gehirns führt zu fehlerhaften neuroplastischen Prozessen (Aktivierungsmustern), die dann zu der Wahrnehmung des Tinnitus führen. Z. B. nutzt das TMNMT-Konzept („tailor-made notched music training“), entwickelt von der Universität Münster, diese Erkenntnisse.

Auch bestimmte hypnotherapeutische Verfahren bieten Möglichkeiten, die fehlerhaften Aktivierungsmuster zu beeinflussen oder zu korrigieren. Andere Therapiemethoden berücksichtigen diese Erkenntnisse jedoch kaum. 

Die bedauerliche Vielfalt der Entstehungsursachen und deren komplexe Zusammenwirkung erfordert letztlich ein flexibles Herangehen an eine Therapie: Das Beste herausholen und doch für alles offen und sensibel machen. Das Beste herausholen heißt, die Arbeit an einer Verringerung und Reduzierung des Ohrgeräuschs.

Für alles offen und sensibel machen, bedeutet, sich im Zweifel darüber bewusst zu werden, dass z. B. allein aus neurologischen Gründen eine Verringerung des Ohrgeräuschs kaum möglich sein kann. Doch auch in diesen Fällen kann eine Arbeit an den negativen Gefühlen, die mit dem Ohrgeräusch verbunden ist, eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität mit sich bringen.

Dies bedeutet, dass der Betroffene lernt, das quälende Geräusch nicht mehr als wichtig und vorherrschend wahrzunehmen. Hypnotische Interventionen eignen sich besonders gut, einen besseren Umgang mit dem Ohrgeräusch zu trainieren. Hierzu gehört ebenfalls ein besserer Umgang mit negativem Stress durch das Erlernen von Entspannungstechniken, wie autogenes Training, Selbsthypnose und Meditation.


Hypnose – eine wirkungsvolle Methode

Bei folgenden Störungen kann eine Hypnosetherapie sehr wirkungsvoll sein:

Im Rahmen der Behandlung von psychischen Problemen ist es ein großer Vorteil, dass Hypnose mit anderen Therapiemethoden, wie z. B. der Verhaltenstherapie kombiniert werden kann.


Was ist Hypnose? 

Jeder Mensch kennt den hypnotischen Prozess, z. B. beim Lesen eines spannenden Buches, dem Mitfiebern bei einem Fußballspiel oder dem Hören eines Musikstücks. Im Kern stellt die Hypnose daher eine Methode dar, in kurzer Zeit die eigene Wahrnehmung extrem zu fokussieren und den Zugang zu unterbewussten Informationsinhalten und Denkprozessen herzustellen.

Über die Einleitung eines tiefen Entspannungsprozesses gelangt der Klient in eine Trance, die vor allem als wohltuend empfunden wird. Diese Trance ist kein Schlaf oder auch kein bewusstloser Zustand. Um therapeutisch arbeiten zu können, ist unter Umständen auch eine Kommunikation mit dem Klienten während der Hypnose notwendig und möglich.


Wie kann eine Hypnose-Behandlung in der Tinnitus-Therapie helfen? (© Photographee.eu - fotolia)
Wozu dient Hypnose? 

Hypnose kann bei vielen Aufgaben hilfreich unterstützen. Insbesondere dort, wo wir ungeachtet rein rationaler Überzeugungen und dem rationalen Wissen doch anders handeln, fühlen oder denken. Unbewusste Denkvorgänge werden im Gehirn schneller verarbeitet als bewusste Denkvorgänge. Das betrifft alle Verarbeitungsprozesse im Gehirn, die sich unserer bewussten Reflexion und unserer bewussten Beeinflussung entziehen und automatisch ablaufen. Daher hat unser Unterbewusstsein eine enorme Macht über alles, was wir Denken und Fühlen oder wie wir selbst handeln.

Hypnose eignet sich daher, eigene Veränderungsprozesse nachhaltig zu vollziehen, ungewünschte Verhaltensweisen zu ändern oder einfach einen schnellen und wohltuenden Weg in die Entspannung zu finden.

Die Hypnose ist eine wissenschaftlich fundierte und anerkannte Methode. Ihr Vorteil liegt in der hohen Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten. Zudem lässt sie sich hervorragend mit den besten Elementen aus anderen Therapieformen, wie beispielsweise Verhaltenstherapie oder lösungsorientierten Kurzzeittherapie kombinieren.

Mit Hypnose können Ursachen für Probleme gefunden und bearbeitet sowie eigene Kräfte und Stärken wieder zugänglich gemacht werden. Sie ermöglicht auch in die eigene Vergangenheit zu reisen bzw. Zukunftsperspektiven und Wünsche „durchzuspielen“. Somit hilft sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch bei der Bearbeitung von Ängsten und Phobien, bestimmten Formen der Depression, psychosomatischen Störungen, psychosomatischen und chronischen Schmerzen, sexuellen Problemen und vielem mehr.

Zusammenfassung

  • Tinnitus kann sehr viele unterschiedliche Entstehungsursachen haben, die nicht unbedingt psychischer Natur sein müssen. Sie sind aber nicht selten mit negativen psychischen Folgen verbunden.
  • Eine generelle Behandlungsmethode gibt es noch nicht.
  • Meist geht dem Tinnitus eine Hirnschädigung voraus. Die Hirnschädigung führt nicht nur zum Hörverlust bestimmter Frequenzen, sondern zu fehlenden akustischen Reizen in bestimmten Hirnarealen.
  • Dieser fehlende „Input“ an akustischen Signalen veranlasst das Gehirn zu fehlerhaften neuroplastischen Prozessen (Aktivierungsmustern), die die störende Geräuschwahrnehmung produzieren.
  • Hypnose bietet die Möglichkeit, die fehlerhaften Aktivierungsmuster zu beeinflussen oder zu korrigieren.
  • Wie mit jeder Intervention kann auch mit Hypnose nicht jeder Tinnitus beeinflusst werden. In diesem Fall bieten hypnotische Interventionen eine Möglichkeit, einen anderen Umgang mit den störenden Ohrgeräuschen zu erlernen.
  • In jedem Fall ist eine zeitnahe HNO-fachärztliche Abklärung zu empfehlen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (14)

Renate S., 08.06.2021 - 19:58 Uhr

Wo finde ich einen einen Platz für diese Therapie? Würde es gerne mal versuchen.

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 10.06.2021

Liebe Frau Renate S., es gibt meines Wissens nicht viele Hypnotherapeuten, die sich dem Thema angenommen haben und ich weiß ebenfalls nicht, aus welcher Region Sie kommen. Daher dürfen Sie mich selbstverständlich einfach anrufen und wir sprechen darüber. Nutzen SIe bitte, sofern Sie möchten, meine Mobilnummer 0177-6024254. Vielen Dank und herzliche Grüße Ulrich Kritzner

Fikret A., 03.06.2021 - 11:14 Uhr

Ich habe seit 3 Monaten auf dem rechten Ohr ein Rauschen. Ich kann die Geräusche nicht in denn Hintergrund schieben. Vielleicht haben Sie ja auch einen Tipp für mich. Würde gerne eine Hypnose dafür machen. Können Sie jemanden empfehlen, der sich in diesem Bereich gut auskennt? Wohne in 65239 Hochheim

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 04.06.2021

Guten Tag Fikret A., herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Sie haben sicher körperliche Ursachen bereits abklären lassen. Eine Möglichkeit, die Sie selbst ohne großen Aufwand durchführen könnten, wäre über Kopfhörer Audiofiles z.B. weißen oder rosa Rauschen oder Naturgeräusche beinhalten, zu hören. Ich bin sicher, dass Sie auf Youtube oder über Spitify eine gewisse Auswahl finden werden. Kollegen die näher bei Hochheim am Main liegen und sich mit Tinnitus in Verbindung mit Hypnose beschäftigen, kenne ich adhoc nicht. Allerdings ist Hochheim von meinem Praxisstandort max. 30 Minuten entfernt. Wenn Sie mögen, rufen Sie mich gerne hierzu an (0177-6024254). Herzliche Grüße Ulrich Kritzner

Willkop H., 21.03.2021 - 18:06 Uhr

Ich leide, nach einem rückwärtigen Sturz, (Schleudertrauma) im Winter vor ca.11 Jahren, auf den Weichteilbeteich im Nacken unterhalb des rechten Ohres -mit einem grossen Hämatom an dieser Stelle- an einem dekompensiertem pulssynchronem Tinnitus. Zahlreiche fachärztliche Untersuchungen, mit zwei Operationen im rechten Ohr blieben erfolglos ( Verschluss des runden Loches/Durchtrennung der Sehnen der beiden Mittelohrmuskeln, wg. pulssynchroner Impedanzschwankungen desTrommelfell ) Der HNO- Arzt und der Orthopäde gemeinsam kommen zu dem Schluss, das hier myofaziale Verspannungen der Nacken-/Schultergürtel-und Kiefergelenkmuskulatur ursächlich für eine Gefäss-/Nervenlage ist, die für eine Kompression von Blutgefäßen ist. Die Strömungsgeräusche hört mein Ohr. Physiotherapeutische, ostepathische, chiropraktische und TCM-Akupunktur erzielten nur kurzzeitige Linderung. Ein HNO Arzt und Tinnitus-Experte aus Bayern, riet mit zu einer tiefenpsychologischen Hypnose, die er an mehreren seiner Patienten,mit Erfolg,eingesetzt hat. Er erklärt mir dieseTherapie wie folgt. " Unser zentrales Hörsystem empfindet, besonders im Schlaf, das pulssynchrone Rauschen des Tinnitus als unbekanntes, und somit bedrohliches Geräusch ( Relikt aus der Evolution-Schlaf in der Höhle, unbekanntes Geräusch d.h. Flucht oder Angriff, Adrenalin, Stress, Anspannung, Verspannung )" Das bedeutet,nach jedem Schlaf massive Nackenverspannungen vs. pulssynchroner Tinnitus, die die Erfolge der Physiotherapie wieder zunichte machen. Die tiefenpsychologische Hypnose soll diesen Teufelskreis unterbrechen ! Aber, bislang hat keine der von mir konsultierten Psychologinnen ,die vorgaben mir mit Tranche helfen zu können, diese Symptome / reduzieren/ beseitigen können. Jetzt bin ich wieder auf der Suche nach einem Sachkundigen, der mir helfen kann?

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 25.03.2021

Lieber Herr Willkop H., vielen Dank für Ihre umfangreiche Schilderung Ihres Leidenswegs und herzlichen Dank für Ihr Interesse an meinem Artikel. Hypnose an sich gehört zu den tiefenpsychologischen Therapieformen und eignet sich sehr gut zum besseren Umgang mit Stress und stressbedingten Problemen. Wenn Sie mögen können Sie mich einfach einmal anrufen und wir sprechen einmal über die konkreten Möglichkeiten. Mobil. 0177-6024254. Herzliche Grüße Ulrich Kritzner

Gunter B., 04.11.2020 - 16:01 Uhr

Hallo Herr Kritzner, ich habe seit dem 23.01.2015 eine Sirene (über 10.000 Hz) im Kopf, die mich täglich quält. Ich habe verschiedenste Ärzte konsultiert, mannigfaltige Behandlungen über mich ergehen lassen, ohne das etwas wirklich geholfen hat. Ich würde es gern mit Hypnose probieren, aber wo kann ich das? Ich wohne in der Nähe von Dresden und wäre für eine Empfehlung Ihrerseits dankbar. Vielen Dank

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 05.11.2020

Hallo lieber Gunter B., ich freue mich sehr, dass Sie die Option der Hypnose gegen Ihr Tinnitus-Leiden in Erwägung ziehen. Direkt habe ich in diese Region leider keine Kontakte. Ich habe aber bei dem Ausbildungsinstitut, Thermedius in Darmstadt, nachgefragt. Vielleicht bekomme ich eine Auskunft. Sobald ich ein Feedback bekommen habe, sende ich Ihnen eine Nachricht zu. Vielen Dank und herzliche Grüße Ulrich Kritzner

Wilfried S., 10.12.2019 - 11:04 Uhr

Habe seit 2017 einen Tinnitus. Ich habe schon viel ausprobiert, möchte gerne eine Hypnose machen. Ich muss es versuchen, vielleicht geht es mir besser mal geht mir gut aber öfter schlechter danke in voraus.

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 18.12.2019

Guten Tag, ja der Tinnituis kann einen Menschen extrem belasten. Leider geht es vielen Betroffenen so, wie Ihnen. Wenn Sie hier Fragen zu den Möglichkeiten und dem Ablauf mit Hypnose haben, dürfen Sie mich jederzeit (kostenfrei natürlich) anrufen. Dann kann ich Ihnen vorab schon einmal ein paar Fragen beantworten. Herzliche Grüße Ulrich Kritzner

W.B, 20.10.2019 - 04:36 Uhr

War sehr intressant der Bericht hier. Ich habe einen Tinitus am rechten Ohr über 9 Jahren. Am Anfang war es ganz schlimm. Alle Untersuchung gemacht Medikamenten und ein Getäuschegerät bekommen. Wurde es nicht besser. Geholfen hat es nicht wirklich. Dann wurde vor 5 Jahren festgestellt dass ich keine Durchblutungstörung im Gehirn habe. Ich habe jetzt diesen Tinitus. Am rechten Ohr durch Vespannungen und wenn ich viel Stress habe am Tag. Die Schulter ist verspannt und da werde ich behandelt. Am Ohr kann man keine Behandlung machen.

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 18.12.2019

Guten Tag, vielen Dank für Ihr Feedback. Mit Hypnose kann man schon viel erreichen, auch bei Tinnitus. Es ist natürlich nicht das Einzige, was helfen kann. Bei manchen Menschen ist der bessere Umgang mit Stress schon hilfreich. Bei wieder anderen gibt es Durchblutungsprobleme (so wie Sie schildern) und ja, sicher noch vieles mehr. Bei muskulären Verspannungen gerade im Nacken- und Schulterbereich und Tinnitus kann durchaus einmal eine chriropraktische Behandlung der Halswirbelsäule helfen. Wenn die Halswirbel wieder richtig ausgerichtet sind, verbessert sich die Durchblutung im Gehirn. Das wäre ein Hinweis. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Herzliche Grüße Ulrich Kritzner

Elke S., 11.05.2019 - 18:35 Uhr

Herzlichen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel. Hypnose ist ein mächtiges und oft unterschätztes Werkzeug für die Symptomlinderung bei Tinnitus.

Antwort von Ulrich Kritzner, verfasst am 21.05.2019

Vielen Dank für den Kommentar, in der Tat wissen nicht viele von Tinnitus Betroffene, dass es mit Hypnose durchaus Behandlungsmöglichkeiten gibt.

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